Der erste Bitcoin ETF hält nun mehr als 10.000 BTC!

Der erste Bitcoin ETF hält nun mehr als 10.000 BTC!

Der erste Bitcoin ETF überhaupt beinhaltet nun mehr als 10.000 Bitcoins! Damit ist ein Meilenstein erreicht und es hat sich eine hohe Akzeptanz gleich zu Beginn herauskristallisiert. In diesem Beitrag gehen wir auf den Bitcoin ETF ein und welche Besonderheiten das Unternehmen ausweist.

In Kürze

  • Bitcoin ETF mit mehr als 10.000 BTC
  • Purpose Invest erklärt
  • Entscheidender Meilenstein für das ganze Ökosystem?

Erster Bitcoin ETF hält mehr als 10.000 BTC

Der ETF ist seit dem 19. Februar aktiv. Seither werden fleißig Bitcoins eingezahlt. Interessant zu erkennen ist hierbei, dass der Preis der ältesten Kryptowährung zwar fällt, allerdings die Anzahl der Bitcoins, die hinterlegt werden, signifikant steigt.

Vom 21.-24. Februar kam es dann zu einem enormen Anstieg des Bitcoin-Volumens. Von anfangs 6.036 BTC stieg die gesamte Einlagesumme des ETF’s auf 9.320 BTC. Am gestrigen Donnerstag, dem 26. Februar 2021, war es dann soweit: Das erst mal wurde die 10.000 BTC Marke durchbrochen.

Glassnode Bitcoin ETF Volumen

Quelle: Glassnode

Da dieser ETF der erste jemals herausgegebene ist, handelt es sich hierbei um eine entscheidende Marktentwicklung. Viele Krypto-Besitzer kennen das leidige Thema der Ablehnung von ETF’s, welche sich speziell auf Kryptowährungen fokussieren. Denn für neue und innovative Technologien braucht es oft einige Jahre, bis ein passender rechtlicher Rahmen steht.

Dies wurde nun endlich beim Purpose Bitcoin ETF geschafft. Daher ist der Meilenstein der mehr als 10.000 BTC entscheidend für die gesamte Krypto-Ökonomie. Denn da wo ein erfolgreiches Produkt einmal an den Start geht, folgen früher oder später dutzende weitere.

Der Purpose Bitcoin ETF

Bitcoin ETF Pfeil hoch

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Firma hinter dem Bitcoin ETF und welches System sie im Detail nutzen. Wenn Investoren kaufen möchten, müssen sie dies am Handelsplatz Toronto Stock Exchange (TSX) tun. Dort können Investoren dann Anteile am ETF, genauso wie eine Aktie kaufen. Die Einzahlung wird von Purpose Investments dazu verwendet, um Bitcoin von institutionellen Anbietern zu kaufen.

Nach dem Kauf werden die Bitcoins dann in ein sicheres Offline-Wallet bzw. Cold-Wallet gelegt. Diese Wallets unterscheiden sich von Hot-Wallets in der Art und Weise, dass Cold-Wallets nicht mit dem Internet verbunden sind. Die Bitcoins sind also ohne eine Internetverbindung, vergleichbar mit einem Zettel und den zugehörigen Codes, gespeichert.

Lese auch: Bundesregierung möchte Krypto-Transaktionen ab 1.000 Euro meldepflichtig machen?

Purpose Bitcoin ETF und Gemini Trust

Gemini Trust ist ein sehr bekannter Player in der Krypto-Welt. Dieser kümmert sich tatsächlich um die Verwahrung der Bitcoins für den Purpose Bitcoin ETF. Als lizenzierte Treuhandelsgesellschaft des Staates New York werden regelmäßige Bankprüfungen und verschiedene Cybersicherheitsaudits durchgeführt.

Damit beinhaltet die Nutzung eines Bitcoin ETF’s zwar ein gewisses Gegenparteirisiko – ähnlich wie bei Aktien – hat aber den neusten Stand der sicherheitstechnischen Möglichkeiten und auch die höchste Form an staatlicher Kontrolle. Wohl einer der Gründe, weshalb der Bitcoin ETF so schnell die fünfstellige Marke überschritten hat.

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Krypto Regulierung: Transaktionen ab 1.000 EUR bald meldepflichtig?

Krypto Regulierung: Transaktionen ab 1.000 EUR bald meldepflichtig?

Die Bundesregierung möchte die Krypto Regulierung verstärken. Laut einer Information der FDP-Fraktion, sollen schon bald Transaktionen ab 1.000 Euro meldepflichtig werden. Dies könnte einen heftigen Schlag gegen die gesamte deutsche Krypto-Industrie darstellen, auch wenn Hodler nicht wirklich betroffen sind.

In Kürze

  • Krypto Regulierung der Bundesregierung
  • Transaktionen ab 1.000 Euro bald meldepflichtig?
  • Kampf zwischen Fiat und dezentralen Geldern

Krypto Regulierung der Bundesregierung

Das bekannte Krypto-Magazin BTC-Echo hat in einer Anfrage an die FDP-Bundestagsfraktion verlauten lassen, dass Verschärfungen im Rahmen des Geldwäschegesetzes von Seiten der Regierung kommen soll. Dabei geht es im Detail darum, alle Krypto-Zahlungen ab 1.000 Euro offenzulegen.

Terrorismusfinanzierung als Argument

Krypto Regulierung BundesregierungWie immer wird dabei die alte Leier der Terrorismusfinanzierung genutzt, um die Freiheiten der Bürger im Bereich des Zahlungsverkehrs einzuschränken. Tatsächlich sollen Bitcoin-Transaktionen dazu genutzt worden sein, um getarnt als Spende, Gelder zur Terrorismusfinanzierung nach Syrien gesendet zu haben.

Beweise dafür gibt es nicht, ebenfalls gibt es keine genauen Kennzahlen, die Aufschluss über den Anteil der Transaktionen mit solch einem Hintergrund aufzeigen. Allerdings erklärte BTC-Echo als Antwort der Anfrage an die Bundestagsfraktion:

Das neue Regime für die Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Bezug auf Krypto-Assets unterliegt der kontinuierlichen Fortentwicklung. So ist derzeit die Anpassung der Wertobergrenzen für gelegentliche Krypto-Wertetransfers […] mit dem am 10. Februar 2021 von der Bundesregierung beschlossenen Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz vorgesehen.

 

Krypto Regulierung Gefahr für Krypto-Industrie in Deutschland

Dabei ist dies nicht nur ein relativ großer Eingriff in die Privatsphäre der Nutzer, sondern ermöglicht den Behörden auch umfassende Einblicke in private Nutzerdaten in der Blockchain. Damit wird nicht nur eine Art der Vorratsdatenspeicherung möglich gemacht, sondern das eigene Krypto-Portfolio bei regelmäßigen Transaktionen offengelegt. Wir berichteten, dass auch in den USA bereits vor einigen Monaten erste Versuche getätigt wurden, um Krypto-Anonymität weiter einzuschränken.

Für Hodler und Privatleute, die nicht oft eine Transaktion tätigen, wird die Krypto Regulierung kein großes Problem darstellen, da mit dem Ausbezahlen oft auch ein Versteuern einhergeht. Allerdings wird somit der bürokratische Aufwand für die gesamte deutsche Krypto-Industrie steigen.

Lese auch: Deutsche Bank plant Krypto-Handelsplattform noch dieses Jahr!

Einige Unternehmen werden so ein Steigen der Fix-Kosten beobachten, indem ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand hinzukommt. Langfristig könnte dies zu einem Abwandern der Krypto-Industrie aus Deutschland enden. Den gesamten Artikel von BTC-Echo findest du hier.

Frank Schäffler erklärte hierzu gegenüber BTC-Echo:

Die Regierung will die Anonymität von Krypto-Zahlungen einschränken. Das wird ihr nicht gelingen, sondern Wallet-Anbieter und Verwahrer nur ins Ausland vertreiben. Rechtsunsicherheit wir die Folge sein. Der Kampf gegen die Kryptowährungen ist Teil der finanziellen Repression dieser Bundesregierung. Erst vor einem Jahr wurde die Anonymität von Goldgeschäften auf 2.000 Euro reduziert. Bei Krypto-Assets geht die Regierung jetzt sogar darüber hinaus.

Damit setzt Frank Schäffler an einer schon längeren vom ihm induzierten Kampagne an. Die Bundesregierung scheint in vielen Bereichen im Bezug auf die Blockchain-Technologie noch Nachholbedarf zu haben. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass durch eine zu starke Krypto Regulierung die Innovationen des Blockchain-Sektors unter den Tisch gekehrt werden könnten.

Erst vor einigen Tagen erklärte Frank Schäffler zu einem Trend auf Twitter:

Vor einigen Tagen berichteten wir darüber, dass Fiat-Gelder und private Gelder, wie Bitcoin und andere Kryptowährungen, nur im Einklang und durch ein Zusammenwirken bestehen können!

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Elon Musk nach Tesla und Bitcoin Fall nicht mehr reichster Mensch der Welt?

Elon Musk nach Tesla und Bitcoin Fall nicht mehr reichster Mensch der Welt?

Der Tesla CEO und vor kurzem offen bekannte Bitcoin Befürworter, Elon Musk, ist nicht länger der reichste Mensch der Welt. Vor einigen Wochen hat er durch Tesla 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert. Nachdem der Bitcoin kurz darauf in neue Höhen stieg, kam es am Montag zum Bitcoin Fall, was auch die Tesla Aktie zum einstürzen brachte.

In Kürze

  • Elon Musk nicht länger reichster Mensch der Welt
  • Bitcoin Fall als Ursache
  • Tesla Aktie unter der Lupe

Nach Bitcoin Fall: Musk nicht mehr Platz 1

Tesla Bitcoin FallElon Musk wurde vor einigen Monaten aufgrund des steigenden Kurses der Tesla Aktie zum reichsten Menschen der Welt. Auf Twitter ist der Tesla CEO sehr bekannt dafür ironische Tweets über Bitcoin und andere Kryptowährungen zu verfassen. Nach dem Kauf von Bitcoins im Wert von 1,5 Milliarden Dollar von Tesla vor einigen Wochen, brach ein neuer Hype um die älteste Kryptowährung aus.

Der Bitcoin stieg innerhalb von wenigen Tagen von 40.000 auf ein Allzeithoch bei 58.300 Dollar am letzten Sonntag. Wir berichteten darüber, dass eine Korrektur sehr wahrscheinlich sei. Dann kam es zum erwarteten Bitcoin Fall und der Kurs brach am Montag enorm ein. Parallel dazu fiel der Preis der Tesla Aktie in die Tiefe.

Tesla Aktie stürzt ein

Durch das Investment von Tesla in Bitcoin, wurde die Korrelation zum digitalen Gold erhöht. Zwar konnte Tesla über 780 Milliarden Dollar und damit mehr Gewinn durch Bitcoin in zwei Wochen erwirtschaften, als im kompletten letzten Jahr mit dem Elektro-Auto-Verkauf, allerdings liegt bei vielen Investoren eine gewisse Unsicherheit in der Luft.

Tesla Akie stürzt ein

Quelle: TradingView*

Durch den starken Abfall von Bitcoin haben viele Investoren ihre Schäfchen erstmal ins Trockene gebracht. Die Tesla Aktie fiel von einem Rekordhoch von 890$ am 26. Januar um 21% auf ein Tief von 698$. Dieses scheint als neuer Widerstand zu dienen. Auch beim Bitcoin Preis scheint die Korrektur langsam das Ende erkennen zu lassen.

Korrelation von Bitcoin und Tesla

Dabei wird die Abhängigkeit von Bitcoin und Tesla auch nach dem Bitcoin Fall weiter bestand haben. Da der Schritt von Tesla Bitcoins zu kaufen noch sehr gewagt ist, können sich damit noch nicht viele Investoren anfreunden. Durch mögliche neue Hochs im Bitcoin Preis in den nächsten Wochen, kann auch die Tesla Aktie vom Hype der Kryptowährung profitieren. Wird Musk vielleicht schon bald wieder der reichste Mensch der Welt – wegen Bitcoin?

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Tesla Bitcoin Gewinn übersteigt Elektro-Auto-Gewinn des letzten Jahres!

Tesla Bitcoin Gewinn übersteigt Elektro-Auto-Gewinn des letzten Jahres!

Der Elektro-Autobauer Tesla hat vor einigen Wochen in Bitcoin investiert. Der Tesla Bitcoin Gewinn übersteigt nun die operativen Netto-Gewinne des kompletten letzten Geschäftsjahres. Damit ist Bitcoin nicht länger ein Null-Werte-System, was viele Kritiker bis heute behaupten, sondern vertieft sich immer stärker in die traditionellen Aktien-Märkte.

In Kürze

  • Bitcoin Gewinne von Tesla höher als komplettes letztes Geschäftsjahr
  • Bitcoin Allzeithoch fast täglich
  • Trendwende bei Geld-Politik von Konzernen?

Tesla Bitcoin Gewinn

Die Meldung wird zwischenzeitlich jeden erreicht haben. Der Elektro-Autobauer Tesla hat bereits vor einigen Wochen über 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert. Nachdem die Meldung die Runde machte, stieg der Bitcoin Preis direkt weiter an. Die Angst etwas zu verpassen ist bei vielen Fans von Elon Musk allgegenwärtig.

Tesla Elektroauto Tesla Bitcoin GewinnDie Meldung über das 1,5 Milliarden Investment kam am 8. Januar. Damals lag der Bitcoin bei einem Preis von kurz vor 40.000 Dollar. Obwohl es keine offiziellen Zahlen gibt, lässt sich daher abschätzen, dass sich das Bitcoin Investment von Tesla auf über 40.000 Bitcoins bezieht. Seither ist der Preis des digitalen Goldes um über 40% gestiegen, womit die Tesla Bitcoin Gewinne den Netto-Gewinn des kompletten letzten Geschäftsjahres übersteigen.

Tesla nutzt Bitcoin zum Inflationsschutz

Der operative Gewinn vom letzten Jahr lag bei circa 721 Millionen Dollar. Der Bitcoin Preis steht zum Redaktionszeitpunkt laut coinmarketcap bei 57.000 Dollar. Damit wurde am heutigen Sonntag, dem 21. Februar direkt ein neues Allzeithoch aufgestellt. Dies wird im nachfolgenden Chart ersichtlich.

Bitcoin Gewinne Chart 1 Monat

Bei einem damaligen Preis von circa 40.000 Dollar pro Bitcoin und einem jetzigen Preis von 57.000 Dollar pro Bitcoin sollte sich das Bitcoin Vermögen von Tesla auf über 2,28 Milliarden Dollar belaufen – und das nach nichtmal drei Wochen. Damit hat Tesla Bitcoin Gewinne von insgesamt 780 Millionen Dollar erzielt.

Der Tesla Bitcoin Gewinn betrug dadurch tatsächlich mehr als 721 Milliarden Dollar, wodurch das komplette letzte Geschäftsjahr – in nichtmal drei Wochen durch den Bitcoin Gewinn – überboten wurde. Ein fast unglaubliches Ereignis, sollte man allerdings bedenken, dass Tesla Bitcoin als Inflationsschutz gekauft hat, sind die Bitcoin Gewinne eventuell nur Ausgleichsverluste des Fiat-Depots?

Trendwende bei Geld-Politik von Konzernen?

Durch die Bitcoin Gewinne von Tesla wurde der Betrachtungswinkel vieler Konzerne auf Bitcoin geändert. Viele Skeptiker beschreiben das digitale Gold als Schneeballsystem, welches keinen wirklichen Wert besitzt. Allerdings ist durch die dezentrale, deflationär gerichtete und manipulationssichere Struktur von Bitcoin aufgrund der unberechenbaren Geld-Politik der Zentralbanken, ein Schutz vor der enormen Inflation und damit schleichenden Enteignung gegeben.

Auch Michael Saylor, CEO von Microstrategy, hat mit seinen Bitcoin Investments sehr großen Erfolg. Er investierte bereits schon vor einigen Jahren in Bitcoin, wodurch sich die Bitcoin Gewinne des Konzerns auf einen viel höheren Wert, als die von Tesla belaufen. Elon Musk sprang nun vor einigen Monaten auf den Hype mit auf und erklärte, dass Bitcoin eine gute Sache sei.

Beindruckend ist, dass Tesla in einer so kurzen Zeit wirklich so hohe Bitcoin Gewinne erzielen konnte. Sind die beiden Giganten vielleicht in der aktuellen Phase Vorreiter einer neuen Geld-Politik von Groß-Konzernen? Elon Musk erklärte erst vor einigen Wochen auf Twitter, dass Bitcoin sein Safe-Word sei.

Rootstock Infrastructure Framework (RIF)

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Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirkung entscheidend!

Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirkung entscheidend!

Können privates Geld und staatliche CBDC’s nebeneinander koexistieren? Diese Frage hat sich der Autor Tobias Adrian auf dem IMFBlog gestellt und ist zu spannenden Ergebnissen gekommen.

In Kürze

  • Privates Geld und CBDC
  • Innovation vs. Regulation
  • Zusammenwirkung für beste Effizienz

Privates Geld und öffentliche CBDC’s

Am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, veröffentlichte ein Autor auf dem IMFBlog einen spannenden Beitrag über die Zusammenwirkung von privaten Geldern wie Kryptowährungen und öffentlichen bzw. staatlich kontrollierten CBDC’s. Einige interessante Aspekte wollen wir herausgreifen, dabei ist allerdings wichtig zu beachten, dass der Blog-Beitrag nur die Meinung des Autoren widerspiegelt und nicht unbedingt die strategische Auslegung des internationalen Währungsfonds ist.

Bitcoin Gold Münze Privates GeldEin sehr interessanter Unterschied zwischen privatem Geld und öffentlichen Geldern ist, dass bei öffentlichen Geldern eine geringere Innovationsfähigkeit, sowie eine geringere Produktvielfalt hervorkommt. Privates Geld worunter auch Kryptowährungen fallen haben enormes Innovationspotenzial. Laut coinmarketcap gibt es aktuell mehr als 8.000 Kryptowährungen, wobei die meisten einen unterschiedlichen Anwendungsfall lösen wollen. Privates Geld zeigt hierbei einen klaren Vorteil auf, auch wenn dadurch das Risiko höher ist. Eine klare Entwicklung in Richtung CBDC zeigt, dass die EZB sich bereits vor einem Jahr positiv über die Entwicklung hin zu CBDC’s aussprach.

Öffentliche Gelder als Basis

Privates Geld hat allerdings nicht nur Vorteile. Man kann bei dem noch jungen Produkten und Innovationen nicht von Sicherheit sprechen. Durch stetige Entwicklungen und kontinuierliche Verbesserungen der privaten Kryptowährungen ist ebenso am Anfang eine noch geringe Effizienz gegeben.

Diese Nachteile des privaten Geldes können die öffentlichen CBDC’s gekonnt abschlagen. Diese glänzen von einer dem makroökonomischen Wirtschaftssystem optimal zugeschnittenen Struktur und damit einer maximalen Effizienz. Einhergehend kommt durch die langjährige und traditionelle Handhabung die Stabilität mit einher. Privates Geld weißt diese Stabilität und Effizienz aufgrund des noch relativ kurzen Produktlebenszykluses nicht auf.

Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirken überlebenswichtig

Dabei sollte eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Zahlungssystems zu jeder Gesellschaft dazu gehören. Denn der Zweck soll schließlich immer der maximale Nutzen für die Gesellschaft sein. Die Gefahr im Bezug auf Stabilität und Effizienz, welche private Kryptowährungen wie Bitcoin – zum jetzigen Zeitpunkt – noch nicht für die breite Masse liefern können, muss durch eine Symbiose der beiden Sektoren optimiert werden. Und auch wenn einzelne Akteure, wie der globale Stratege von Morgan Stanley erklärt, dass der Bitcoin den Dollar ersetzen wird, sollte am Ende ein Zusammenspiel das Praxis-Ergebnis bilden.

Die Produkte der neuen, innovativen Kryptowährungen sind sicherlich an einigen Stellen bereits heute besser aufgestellt, als das traditionelle Zentralbankensystem. Bei der aktuellen Entwicklung von Bargeld hin zu CBDC’s, sollten daher viele Vorteile der Kryptowährungen übernommen werden. Allerdings gilt es ebenso, die traditionelle Struktur der Fiat-Währungen zu beachten und darauf aufzubauen. Nur durch ein Zusammenwirken von beiden Bereichen, kann am Ende das meiste Nutzen für die Gesellschaft erzeugt werden.

Rootstock Infrastructure Framework (RIF)

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