Die größten Trends im Krypto Space

Die größten Trends im Krypto Space

Das noch sehr junge Zeitalter der Kryptowährungen, das durch die Mutter aller Kryptos, dem Bitcoin, 2009 ins Leben gerufen wurde, konnte bereits einige Trends beobachten. Welche die größten hiervon sind, erfährst Du jetzt.

In Kürze

  • Bitcoin – der Start des dezentralen Finanzwesens

  • 2017 – Jahr der ICO

  • 2020 – DeFi Boom

  • 2021 – NFTs überschwemmen den Markt

  • Fazit

Blockpit

Bitcoin – der Start des dezentralen Finanzwesens

Wie Du bereits weißt, ist der Bitcoin die älteste Kryptowährung. Somit hat sich Bitcoin auch heute noch einen starken Namen im Space der Kryptowährungen gemacht. Es gibt viele Kritiker, die behaupten, Bitcoin, bzw. das PoW-System an sich, würde verhältnismäßig zu viel Strom verbrauchen und dies sei schädlich für die Umwelt.

Was viele hierbei jedoch vergessen: Der Strom für das Mining des Bitcoins wird zu rund 60% aus erneuerbaren Energien gewonnen – Tendenz steigend. Doch vor allem eines steht bei Bitcoin-Enthusiasten im Vordergrund. Die Blockchain erlaubt es den Nutzern dezentral Peer-to-Peer Transaktionen durchzuführen, ohne eine zentrale Instanz wie eine Bank zu benötigen.

Somit hat jeder Nutzer die komplette Verantwortung über seine Coins – keine Sicherheitseinlagen von max. 100.000 Euro, die Banken in Deutschland versprechen. Auf jeden Coin deiner Wallet(s) hast ausschließlich Du Zugriff.

2017 – Jahr der ICO

Bis heute wurden schon mehrere 10.000 Kryptowährungen geschaffen. Weitaus weniger  gibt es heute noch. Einige haben einen Exit Scam vollzogen und sind mit den Geldern der Nutzer abgehauen, andere hatten einfach nicht das Potenzial, sich durchzusetzen und wieder andere sind durch technische Fehler den Bach runter gegangen. Derzeit befinden sich laut coinmarketcap rund 20.000 Kryptowährungen auf dem Markt.

Doch wie entstehen solche Kryptowährungen überhaupt? Kryptowährungen sind, wie du bereits weißt, digitale Währungen. Um eine solche digitale Währung erschaffen zu können, wird ein Programmierer benötigt, der einen Code schreibt. Dieser Code setzt dann die entsprechenden Regeln für einen bestimmten Coin fest.

Da das ganze noch etwas abstrakt klingt, kommt hier ein Beispiel. Das Pseudonym Satoshi Nakamoto ist der Entwickler von Bitcoin. Damit der Coin so funktioniert, wie er es nun mal tut, wurden hier einige Regeln festgesetzt. Satoshi Nakamoto hat sich für den Konsensmechanismus des Proof of Work entschieden. Hierbei wird die Sicherheit des Systems durch Miner gewährleistet. Diese stellen Rechenleistung um Austausch für eine Mining-Fee (derzeit 6,25 BTC pro Block) zur Verfügung, welche wiederum zur Berechnung neuer Blöcke benutzt wird. Du verstehst nur Bahnhof? Dann klicke hier und erfahre mehr über das System hinter Bitcoin.

Weitere Regeln sind bei Bitcoin z. B. die maximale Supply von 21.000.000 BTC, das Halving nach 210.000 geminten Blocks, die Dauer, die ein Block braucht, um validiert zu werden, etc.

Das Grundsystem für eine Kryptowährung ist jedoch die Blockchain. Jede Kryptowährung ist auf einer Blockchain. Kryptowährungen, die eine eigene Blockchain haben, nennt man Coins (BTC, ETH, etc.), wohingegen Kryptos, die auf der Blockchain eines anderen Coins laufen, Token genannt werden (VET, EOS, etc.)

Je nachdem, welches dieser beiden Systeme man wählt, werden die Kosten in die Höhe getrieben. Je länger der Prozess der Entwicklung dauert und je ausgefuchster das System ist, desto höher werden entsprechend auch die Entwicklungskosten.

Doch welche Privatperson hat schon mal eben etliche Millionen Euro auf der Bank liegen, um seine Idee in Form einer eigenen Kryptowährung zu realisieren? Genau – sehr wenige. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017, dem Jahr, in dem ein sogenannter Bullrun stattgefunden hat, ein ganz spezielles System des Crowdfundings sehr attraktiv – der ICO.

Die Abkürzung ICO steht für den Begriff Initial Coin Offering. Dies ist seit 2017 ein sehr beliebtes Mittel, um Gelder zur Entwicklung von Kryptowährungen einzutreiben. Konkret kannst Du dir das folgendermaßen vorstellen.

Gruppe A will eine Kryptowährung erstellen, hat jedoch nicht genug Eigenkapital, um ihre Vorstellungen realisieren zu können. Aus diesem Grund sucht die Gruppe A nach Investoren, die an das Projekt glauben.

Der erste Schritt ist es also, einen Plan zu erstellen, was das Projekt können soll, welche Erwartungen Gruppe A an das Projekt hat, etc. Mit diesem Projektplan wendet sich die Gruppe A jetzt jedoch nicht an einen Risikokapitalgeber, der sehr strenge Auflagen hat, sondern wendet sich an die Allgemeinheit.

Durch Events und Werbung versucht Gruppe A möglichst viele Menschen auf ihr Projekt aufmerksam zu machen und diese von der Sinnhaftigkeit des Projektes zu überzeugen. Diesen wird bei einem ICO dann die Möglichkeit zuteil, sich einen Anteil an der zu entwickelnden Kryptowährung zu kaufen, bevor diese überhaupt auf dem Markt erscheint.

Gruppe A nimmt somit bereits vor dem Launch der Kryptowährung Geld für die Entwicklung des Coins von den Personen ein, die von der Sinnhaftigkeit des Projekts überzeugt sind und mit einer Wertsteigerung rechnen. Der größte ICO der Krypto-Geschichte ist der von EOS. Der ICO spülte den Entwicklern rund 4,2 Mrd. Dollar in die Tasche.

Durch das Beispiel solltest Du nun die Grundidee hinter einem ICO verstanden haben. Doch wieso ist genau 2017 das Jahr der ICOs? Ganz einfach: Bis Mitte 2016 gab es im Kryptomarkt gerade einmal 19 ICOs. Im Jahr 2017 nahmen ICOs dann an Fahrt auf, sodass bis Ende 2018 rund 2.300 ICO stattgefunden haben. Dies lag an Ethereum und die Implementierung von Smart Contracts, welche ICOs erstmalig für die breite Masse in Form von Krypto-Token ermöglichten.

Bei ICOs musst Du jedoch auch Vorsicht walten lassen. Es sind einige Fälle bekannt, bei denen Betrüger versucht haben, ihren Kunden nur das Geld aus der Tasche zu ziehen. So wurden beispielsweise ICOs gestartet, ohne dass der dahinterstehende Coin jemals entwickelt, geschweige denn, veröffentlicht wurde. Im Jahr 2017 sind mehr als die Hälfte aller ICOs gescheitert.

Blockpit

2020 – DeFi Boom

Die nächste große Etappe im Krypto Space war der DeFi-Boom im Jahr 2020. DeFi steht für Decentralized Finance, was so viel wie dezentrale Finanzen bedeutet. Der eigentliche Startschuss für DeFi ist 2009 mit dem Bitcoin, der ersten dezentralen Währung überhaupt, gekommen.

Heute wird der Begriff DeFi jedoch weniger für dezentrale Transaktionen (wie bei Bitcoin) genutzt. Viel mehr beschreibt DeFi digitale Plattformen, die es ermöglichen, über bestimmte Kryptowährungen Gewinne einzustreichen – ohne Änderung des Kurses der entsprechenden Kryptos.

Heute gibt es viele Coins und Token, die um die Vorherrschaft im DeFi-Space ringen. Doch was ist DeFi jetzt eigentlich? Wie du es bereits von Banken kennst, ist es auch im Kryptobereich möglich, sich Kredite zu nehmen. Über bestimmte DeFi-Plattformen kannst Du bestimmte Kryptowährungen in einen Pool geben, aus dem andere Nutzer sich Geld leihen können, die hierfür eine Sicherheit hinterlegen müssen. Dafür erhältst Du dann abhängig von der Plattform, dem Pool und der Kryptowährung einen Zins, der dir gutgeschrieben wird.

Eine weitere Option ist das sogenannte Staking. Jede Kryptowährung, die über den Proof-of-Stake Mechanismus (PoS) läuft, bietet dir die Möglichkeit des Stakings. Beim Staking legst Du auch einen gewissen Betrag einer bestimmten Kryptowährung in einen Pool. Durch diese Coins bzw. Token wird die Sicherheit des Systems gewährleistet. Du weißt damit nichts anzufangen? Lese hier mehr. Für deinen Beitrag, die Sicherheit des Systems zu erhöhen, erhältst du eine Rendite, die im Normalfall zwischen 2-10% jährlich beträgt.

Zudem gibt es noch weitere Möglichkeiten im DeFi-Bereich Gewinne zu erwirtschaften, auf die in diesem Artikel jedoch nicht weiter eingegangen wird. Mitte 2020 hat der DeFi-Markt einen starken Boom erlebt. Während das gesamte im DeFi-Markt gesperrte Kapital Anfang 2019 gerade einmal bei 50 Mio. Dollar lag, stieg dieses Kapital im Juli 2020 rasant auf über 4 Mrd. Dollar an.

Der DeFi-Bereich bietet viel Potenzial, um auf einfachem Wege Gewinne zu erwirtschaften. Doch auch hier ist wieder Vorsicht geboten. Betrüger sind überall und finden einen Weg, dir dein Geld aus der Tasche zu ziehen. Achte deshalb besonders auf die Höhe der Rendite. Was aussieht, als wäre es zu schön, um wahr zu sein, ist es meistens auch.

2021 – NFTs überschwemmen den Markt

Im letzten Jahr gab es dann einen anderen Akteur, der in den Kryptomarkt eingedrungen ist. NFT ist die Kurzbezeichnung von Non Fungible Token. Das bedeutet, dass, anders als bei regulären Kryptowährungen, nicht mehrere identische Tokens koexistieren können.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen NFTs Fuß fassen. Die wohl bekannteste Variante ist ein digitales Bild, dass man auf digitalen Marktplätzen, wie OpenSea erwerben kann. Zu den bekanntesten Kunstwerken zählen hier die Bored Apes.

Des Weiteren sind NFTs noch in der Gaming-Branche seit dem Aufkommen des Metaverse stark im Kommen. Hier können Gamer bei bestimmten Spielen (z. B. auf der Plattform von Decentraland) durch das Erreichen bestimmter Meilensteine NFTs farmen. Hierbei können sich die NFTs zwischen Avatar, Ausrüstung, wie Rüstung oder Schwerter, Tiere uvm. unterscheiden. Die Möglichkeiten der Nutzung von NFTs in der Gaming-Welt sind schier unendlich.

Auch die Branche von Luxusgütern hat sich mittlerweile in dem NFT Markt zurechtgefunden. Damit ein Original auch wirklich als dieses angesehen wird, wurde bislang immer ein Echtheitszertifikat als „Beipackzettel“ hinzugefügt. Manch ein Anbieter löst dieses Problem mittlerweile mit einem NFT, das dem Kunden die Echtheit des Luxusobjektes bestätigt.

Lamborghini versteigert einzigartiges NFT

Objekte, die sich hierfür besonders gut eignen, sind Luxusuhren – eine beliebte Investment-Option. Kunden haben hier durch die Zertifizierung via NFT immer die Sicherheit, ein Original zu erhalten. Aus diesem Grund geht der Trend bei Uhren immer stärker in Richtung NFT. Eine sichere Möglichkeit, sich eine Luxusuhr als Investition bzw. als Schmuck zu erwerben, ist über die Plattform Chrono24.

Innerhalb kürzester Zeit wurden NFTs am Kryptomarkt zu einem der am heißesten diskutierten Themen und erfreuten sich an steigender Beliebtheit. Die nachfolgende Grafik von Google Trends zeigt den deutlichen Anstieg des Interesses an Non Fungiblen Token Ende 2021.

Lamborghini versteigert einzigartiges NFT

Der Trend ist jedoch rückläufig. Wie nach jedem Hype, folgt danach der Fall. So hat nicht nur das Interesse an den digitalen Sammlerstücken, sondern auch der Preis dieser, ziemlich stark nachgelassen.

Unbetroffen sind hierbei natürlich Objekte, die in der realen Welt ebenfalls existieren (z. B. Luxusuhr). Am stärksten betroffen sind wohl digitale Kunstwerke. Die Besitzer der bekanntesten Reihe, die Bored Apes, mussten einen Verlust von über 30% hinnehmen.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass wir in einer Welt leben, die von technologischen Neuerungen immer wieder überrumpelt wird. Manch eine Technologie darf sich hierbei über einen Hype freuen, während andere komplett untergehen. Letztendlich wird sich jedoch nur das durchsetzen, was einen Nutzen oder Mehrwert darstellt. Wir dürfen gespannt bleiben, welche Neuerungen uns in der Zukunft noch erwarten.

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Ethereum Merge bei 99,77%: Wann ist es soweit?

Ethereum Merge bei 99,77%: Wann ist es soweit?

Der Ethereum Merge-Fortschritt ist nun zu 99,77% abgeschlossen, da Ethereum-Kunden und -Entwickler kontinuierlich daran arbeiten, Checklisten und Vorbereitungen wie Releases und Upgrades erfolgreich abzuschließen. Darüber hinaus haben fast 85% der Nodes im Ethereum-Netzwerk ein Upgrade auf die neuesten Client-Releases durchgeführt. Da die Hash-Rate des Netzwerks unter 872 TH/s gefallen ist, wird der Merge nun am 15. September ausgelöst.

In Kürze

  • Ethereum ist bereit für den Übergang zu Proof-of-Stake (PoS)

  • Das Ende von Proof of Work

  • Wann ist der Ethereum Merge?

  • Nodes sind bereit für Ethereum Merge

  • Analysten bearish auf Ethereum (ETH) Preis vor der Verschmelzung

  • Unterstützung des Ethereum Merge

Blockpit

Ethereum ist bereit für den Übergang zu Proof-of-Stake (PoS)

Laut OKLinks „Ethereum The Merge Countdown“ ist der Ethereum Merge-Fortschritt zu 99,77% abgeschlossen, da Ethereum-Kunden, -Entwickler und -Nutzer alle Vorbereitungen getroffen haben. Das Ethereum Mainnet (Ausführungsschicht) wird mit der Beacon Chain (Konsensschicht) verschmelzen, wodurch Ethereum von PoW auf PoS umgestellt wird.

Das Bellatrix-Upgrade auf der Konsensschicht am 6. September hat die Beacon Chain auf den Merge vorbereitet. Auch das Paris-Upgrade auf der Ausführungsebene wird das Mainnet auf den Merge vorbereiten. Es wird am 15. September durch die Terminal Total Difficulty (TTD) von 58750000000000000000000 ausgelöst. Fast 13 Minuten nach dem Paris-Upgrade wird Ethereum zu PoS übergehen, wenn ein Beacon Chain Validator einen Block abschließt.

Ethereum Merge

Das Ende von Proof of Work

Dies markiert das Ende von PoW und macht Ethereum-Schürfer obsolet. Allerdings wird der Energieverbrauch von Ethereum um 99,95 % sinken. Die meisten Ethereum-Mining-Pools haben ihre Unterstützung für das ETC-Mining zum Ausdruck gebracht, da Ethereum auf PoS umgestellt wird.

Letzten Monat behaupteten die Ethereum-Entwickler, dass eine Netzwerk-Hash-Rate von 872 TH/s ausreicht, um den Merge am 15. September auszulösen. Die Hash-Rate stieg jedoch auf fast 900 TH/s, was den Merge am 14. September voraussagte. Die Netzwerk-Hash-Rate ist nach dem Bellatrix-Upgrade gesunken.

Wann ist der Ethereum Merge?

Laut dem von der Ethereum Foundation empfohlenen Tracker wird der Merge daher voraussichtlich am Donnerstag, 15. September zwischen 4:00 und 6:00 Uhr stattfinden. Die verbleibenden Blöcke für das Mining sind 11344.

Nodes sind bereit für Ethereum Merge

Darüber hinaus haben fast 85 % der Nodes im Ethereum-Netzwerk auf die neuesten Client-Versionen aktualisiert. Insbesondere sind 83% der Go-Ethereum (geth), 91% der Erigon, 99% der Besu und 92% der Nethermind Ausführungsschicht-Nodes bereit.

Blockpit

Analysten bearish auf Ethereum (ETH) Preis vor der Verschmelzung

Krypto-Analyst Big Cheds glaubt, dass Ethereum Merge ein „Buy the rumor, sell the news“-Ereignis ist. Als der Ethereum (ETH)-Preis über $1750 sprang, wurden einige Gewinnmitnahmen beobachtet. Sollte der ETH-Kurs unter 1700 $ fallen, würde dies Shorts auslösen. Andere Analysten erwarten ebenfalls eine Abwärtsbewegung, da ETH an Schwung verliert.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wird der ETH-Kurs bei 1.720 Dollar gehandelt, ein Rückgang von fast 3 % in den letzten 24 Stunden.

Unterstützung des Ethereum Merge

Der Ethereum Merge wird von nahezu allen Plattformen und Börsen unterstützt. Die ETC Group unterstützt nicht nur den Merge, sondern sogar den ETHW Fork. Solltest Du also auf beide Coins setzen, kannst Du dich hier näher über den Ablauf informieren. Wie lange die Börsen den Handel von Ethereum aussetzen werden und alles wieder wie gewohnt weiterläuft, ist von Börse zu Börse unterschiedlich und kann nicht vorausgesagt werden.

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Binance streicht USDC als Handelspaar

Binance streicht USDC als Handelspaar

Die weltweit führende Kryptobörse nach Handelsvolumen Binance schränkt die Nutzung des beliebten Stablecoins USDC und zweier weiterer ein. Hier erfährst Du, welche Maßnahmen getroffen werden müssen.

In Kürze

  • Einschränkung von USDC

  • Was musst Du tun?

  • Warum wird das gemacht?

Blockpit

Einschränkung von USDC

In einem am Montag veröffentlichten Blogbeitrag der Krypto Exchange Binance wurde bekannt gegeben, dass drei Stablecoins von Binance nur noch teilweise unterstützt werden. Betroffen sind von dieser Maßnahme der zweitgrößte Stablecoin USDC, sowie die Stablecoins USDP und TUSD.

Die Einschränkung bezieht sich auf das Handeln und Halten von den drei Stablecoins. Somit werden einige Handelspaare, die über diese Stablecoins laufen und recht beliebt sind einfach geschlossen.

Aus dem Blockbeitrag geht hervor, dass die Änderung am 26.09.2022 und am 29.09.2022 durchgeführt wird. Nutzer können ab diesem Zeitpunkt keinen der drei Stablecoins mehr halten bzw. handeln.

Binance USDC

Was musst Du tun?

Prinzipiell hast Du keine Arbeit mit dieser Umstellung. Jeder dieser Coins, die Du derzeit verwaltest, wird automatisch in BUSD im Verhältnis 1:1 getauscht. Somit arbeitet Binance daraufhin, den hauseigenen Stablecoin BUSD auf der eigenen Plattform zu pushen. Ob dies denn Sinn hinter Kryptos widerspiegelt – fraglich!

Selbstverständlich ist Dir frei, vor der Umstellung bereits Deine betroffenen Token in BUSD, USDT oder eine andere Währung Deiner Wahl – solange ein Handelspaar vorhanden ist – zu tauschen. Sollte der Betrag weniger als 1$ betragen, so kannst du diesen nicht manuell umwandeln. Dies geschieht dann automatisch mit der Umstellung am 29.09.2022.

Des Weiteren lässt sich Binance die Option offen, noch weitere Stablecoins in der Nutzung auf der Plattform einzuschränken. Bislang ist der nach Marktkapitalisierung größte Stablecoin USDT noch nicht von dieser Maßnahme betroffen.

Hältst Du derzeit offene Margin Positionen, werden diese je nach Handelspaar entweder zum 23.09.2022 oder zum 29.09.2022 geschlossen und liquidiert. Nähere Informationen findest du hier.

Blockpit

Warum wird das gemacht?

Binance selbst gibt an, durch die Einschränkung der Stablecoins, die Liquidität und Kapitaleffizienz für den Benutzer steigern zu wollen. Ob das jedoch nur ein hervorgeschobenes Argument ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die Exchange profitiert durch diese Umstellung enorm, da ihr hauseigener Stablecoin dadurch wohl in der Marktkapitalisierung und im Handelsvolumen stark ansteigt. Dies fördert allerdings auch die Zentralisierung, der wir durch Kryptowährungen eigentlich entgehen wollen. Wie im oberen Teil bereits erwähnt, ist diese Aktion äußerst fraglich.

Ob Binance sein vermeintliches Ziel erreicht, von derzeit Platz 3 nach Handelsvolumen, USDC und vielleicht sogar USDT zu überholen, bleibt wohl erst einmal offen. Da Binance jedoch die beliebteste Börse weltweit ist und USDC der zweitgrößte Stablecoin, wird diese Änderung wahrscheinlich schon einen Umschwung starten.

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Exchange Traded Crypto – Zugang zu Kryptowährungen über regulierte Wertpapierbörsen

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Exchange Traded Cryptocurrencies (ETCs) bieten den Vorteil, dass sie als börsengehandelte Finanzprodukte die technischen Hürden des Kryptomarktes erleichtern, um Anleger an der Wertentwicklung der Kryptowährungen teilhaben zu lassen. Dieser Artikel beschreibt, wie ETCs aufgebaut sind und wie Anleger sie an der Börse erwerben können.

In Kürze

  • Was sind ETCs?
  • Vorteile von ETCs
  • Wie kann ich ETCs kaufen?
  • Produkte der ETC Group

Was sind ETCs?

  • Exchange Traded Products (ETPs) sind passiv gemanagte Wertpapiere, die über regulierte Börsen, wie bspw. der Deutschen Börse XETRA, handelbar sind.
  • Eine Unterkategorie der ETPs sind die ETCs, kurz für Exchange Traded Commodities bzw. Cryptocurrencies.
  • ETCs repräsentieren einen Rohstoff wie Öl, Holz, Kaffee, oder ein Edelmetall wie Gold und Silber oder eben Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Solana.

Wie bei der bekanntesten Unterkategorie der ETPs, den ETFs (kurz für Exchange Traded Funds), bilden ETCs die Kursentwicklung der ihnen zugrunde liegenden Vermögenswerte, auf die sie sich beziehen, passiv ab. Es sind Schuldtitel, die eine direkte Anlage des Emittenten in den Rohstoff selbst darstellen. ETCs müssen also mit physischem Gold, Öl, Holz oder Kryptowährungen hinterlegt sein. ETC-Anteile können genauso wie ETFs oder Aktien über die Wertpapierbörse erworben werden. Die Anteilseigner besitzen einen Anteil an den ETCs, nicht jedoch die zugrunde liegenden Rohstoffe selbst. Für jeden ausgegebenen Anteil ist ein vordefinierter Betrag in Kryptowährung bei einer spezialisierten und regulierten Verwahrstelle hinterlegt.

Was sind die Vorteile von ETCs?

  • Handel über Wertpapierbörsen, genauso einfach wie Aktien
  • ETC Group ETCs haben eine Deutsche ISIN und WKN
  • Reguliertes Finanzprodukt
  • Transparente Verwaltungs- und Handelsgebühren
  • Kein Blockchain-Wallet erforderlich

Die Besonderheit von Exchange Traded Cryptocurrencies steckt schon im Namen selbst: Es sind börsengehandelte Finanzprodukte, mit denen Anleger in die Wertentwicklungen von Kryptowährungen investieren können.

Blockpit

Wie kann ich ETCs kaufen?

Krypto ETPs können zum Beispiel über Online-Broker oder Banken an der jeweiligen Börse erworben werden. Der Kauf funktioniert dann ähnlich wie der eines ETFs oder einer Aktie: Der Anleger benötigt zunächst ein Wertpapierdepot. Über die International Securities Identification Number, kurz ISIN, oder die Werpapierkennnummer (WKN) kann er dann das entsprechende Produkt auswählen und erwerben. Die Börse Stuttgart hat auf ihrer Homepage einen guten Leitfaden für Anleger.

Bei einigen Wertpapierbrokern gibt es neben dem „einfachen“ Kauf auch die Möglichkeit, Krypto-Sparpläne anzulegen, um durch regelmäßige Beiträge langfristig Vermögen aufzubauen.

Nach Kauf eines Krypto-ETPs wird dieser sicher im Bank-Depot verwahrt und ist physisch mit der entsprechenden Kryptowährung hinterlegt. Damit entfällt die Notwendigkeit der eigenständigen Verwahrung in einer eigenen Wallet, die für Neu-Anleger ohne Vorkenntnisse oftmals mit viel Aufwand und Zeit verbunden ist.

Produkte der ETC Group

Als junges Unternehmen hat die ETC Group das weltweit erste Bitcoin-ETP mit zentraler Abwicklung (central clearing) auf den Markt gebracht, notiert an der Deutschen Börse XETRA, der größten ETF-Handelsbörse Europas. Die ETC Group ist heute Europas führender Anbieter für innovative auf Kryptowährung basierte Wertpapiere. Anleger können bei der ETC Group derzeit aus 14 verschiedenen ETCs mit deutscher ISIN und Wertpapierkennnummer, kurz WKN, wählen, um die Preisentwicklung von Bitcoin und anderen beliebten Kryptowährungen teilhaben zu können. Des Weiteren sind die Krypto-Vermögenswerte der ETC Group dank eines unabhängigen Treuhänders gegen ein Ausfallrisiko der Emittentin vollständig abgesichert.

Zu den Produkten der ETC Group

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Schnelle Auszahlung beim Kredit

Schnelle Auszahlung beim Kredit

Endlich wurde die Kreditzusage erteilt. Doch bis zur Auszahlung der vereinbarten Summe können oftmals mehrere Tage vergehen. Für viele Darlehensnehmer ist das kein Problem, aber manchmal wird die bewilligte Finanzspritze deutlich schneller benötigt. Diese Tipps helfen bei einer Beschleunigung der Kreditauszahlung.

In Kürze

  • Kredit gut vorbereiten & Angebote vergleichen
  • Wichtige Unterlagen zusammentragen
  • Digitale Unterschrift
  • Video Legitmierung

1. Kredite gut vorbereiten und Darlehensangebote vergleichen

Für fast jeden Darlehenswunsch gibt es das passende Kreditangebot. Die Baufinanzierung hilft etwa, den Traum der eigenen vier Wände wahr werden zu lassen. Der Dispo überbrückt kleinere Liquiditätsengpässe und bietet eine flexible Rückzahlung. Ein klassischer Ratenkredit gilt oft als Wunscherfüller oder Retter in der Not, wenn beispielsweise ein Elektrogerät kurzfristig angeschafft werden muss.

So unterschiedlich die Darlehensgründe, so variabel sind auch die Kreditkonditionen. Ein Vergleich der verschiedenen Darlehensarten mit Blick auf die eigenen Rückzahlungs- und Darlehenswünsche ist deshalb unerlässlich. Onlinevergleiche helfen, kostenfrei und schnell verschiedene Möglichkeiten gegenüberzustellen und eine Vorauswahl zu treffen. Interessante Nachrichten gibt es für alle, die einen Blick über den Kreditarten-Tellerrand werfen möchten. Coinbase und Goldman Sachs stellen nämlich seit kurzem ein Bitcoin gesichertes Darlehen zur Verfügung.

Darauf kommt es beim Onlinevergleich der Darlehensangebote an

Um das beste persönliche Darlehensangebot zu erhalten, unterstützt ein neutraler Vergleich. Angesichts der Flut an Zahlen fällt es oft schwer, die besten Angebote zu finden. Doch gut informierte Darlehensnehmer wissen, worauf sie achten müssen. Unterschiede bestehen bei Verwendungszweck, Laufzeit, Zinshöhe oder Extras wie der Sondertilgungsmöglichkeit.

Bestimmter Verwendungszweck bei Darlehensanfragen könnte sich lohnen

Vor allem der Verwendungszweck bestimmt die Kosten für ein Darlehen und die Chancen auf dessen Bewilligung maßgeblich mit. Wer ein Darlehen zur freien Verwendung aufnimmt, erhält von Kreditinstituten häufig deutlich höhere Zinsangebote. Im Vergleich dazu gibt es bei verwendungszweckgebundenen Krediten (beispielsweise der Anschaffung eines Autos, Modernisierungsmaßnahmen in der Wohnung usw.) oft bessere Konditionen. Der Grund liegt in den Sicherheiten, die der Bank durch die verwendungszweckgebundene Nutzung gegeben werden.

Entscheiden sich Darlehensnehmer beispielsweise für einen Kredit zum Kauf eines Fahrzeuges, gilt das meist als Sicherheit für die gewährte Finanzierungssumme. Auch, wenn die Rückzahlung des Kredites nicht wie vereinbart erfolgt und die Bank deshalb den Darlehensvertrag auflöst, könnte das Auto als Pfandgegenstand veräußert werden, um die offene Kreditsumme zu tilgen. Ein geringes Risiko wird durch die Bank vor allem in niedrigerem Zinsangeboten ausgedrückt. Doch die verwendungszweckgebundenen Kredite haben auch einen Nachteil: Darlehensnehmer sind weniger flexibel.

Darum sind die Zinsen im Kreditvergleich so entscheidend

Beim Darlehensvergleich ist vor allem der Effektivzins so wichtig. Dieser drückt die Gesamtkosten für den Kredit pro Jahr aus und wird von den Banken zu unterschiedlichen Konditionen angeboten. Nur wenige Prozentpunkte Unterschied können hunderte Euro Mehrkosten bei der Gesamtdarlehensfinanzierung verursachen.

Sondertilgung – wenn möglich, kostenlos einräumen lassen

Das Recht auf eine Sondertilgung ist nicht bei allen Darlehensangeboten automatisch kostenfrei inkludiert. Häufig wird es gar nicht berücksichtigt, sodass eine vorzeitige Darlehensauslösung schwerlich (und ohne zusätzliche Kosten) möglich ist. Ein vielversprechendes Kreditangebot enthält die Möglichkeit, mindestens einmal eine Sondertilgung vorzunehmen. Damit reduzieren sich die Darlehenssumme und die Gesamtkreditkosten.

2. Alle wichtigen Unterlagen zusammentragen und digital aufbereiten

Online-Vertragsabschlüsse boomen. Wie das Statistische Bundesamt ermittelte, kaufen immer mehr Bürger online. Doch neben dem Einkauf von Kleidung, Schuhen, Möbeln und mehr steigt auch die Anzahl der Online-Darlehensabschlüsse. Ein Grund ist die einfache Handhabung, denn innerhalb weniger Sekunden lassen sich mehrere Banken bequem per Mausklick vergleichen.

Keine stundenlangen Gespräche mit Bankberatern mehr, die ihre Angebote vorstellen. Auch die Suche nach geeigneten Ansprechpartnern in der Nähe entfällt. Stattdessen gibt es passend zum eigenen Kreditwunsch eine Liste aller in Frage kommenden Anbieter.

Ein weiterer Vorteil der digitalen Vergleichsmöglichkeiten: Es gibt keine Öffnungszeiten, denn die Suche nach einem geeigneten Darlehen ist auch um Mitternacht oder an Feiertagen bequem vom Bett aus möglich.

Schnellere Darlehensabwicklung, wenn Gehaltsnachweis und Co. bereits online vorliegen

Vom Antrag bis zur positiven Kreditentscheidung vergehen häufig nur wenige Stunden. Damit eine rasche Bearbeitung überhaupt möglich ist, brauchen Banken Sicherheiten.

Wer einen Kredit aufnehmen möchte, muss einen monatlichen Geldeingang vorweisen. Meist genügt dafür der Einkommensnachweis der letzten drei Monate. Noch immer wird er vor allem in Papierform ausgehändigt. Für die Bearbeitung des Onlinedarlehens sollte er deshalb auch in digitaler Form vorliegen. Um die Bearbeitungszeit des Kredites zu beschleunigen, können Darlehensinteressenten sich vorbereiten und die Einkommensnachweise rechtzeitig digitalisieren.

Möglich ist das beispielsweise durch das Einscannen und die Speicherung als PDF-Dokument. Wer keine Scanmöglichkeit hat, kann die Dokumente auch mit seinem Smartphone/Tablet fotografieren und das Ergebnis mithilfe einer PDF-Converter-App (steht im Google Play bzw. Apple Store zur Verfügung) umwandeln.

Die digitale Unterschrift beschleunigt den Bearbeitungsprozess und ist rechtssicher.

Nachweise über Sicherheiten im Digitalformat vorhalten

Abhängig vom gewählten Darlehen kann die Bank zusätzliche Sicherheiten fordern. Vor allem bei großzügigen Kreditsummen müssen häufig ergänzende Sicherheiten wie der Nachweis über Wohneigentum, Kontoauszüge vom Sparkonto oder das Einkommen eines weiteren Darlehensnehmers vorgehalten werden.

Damit auch diese Unterlagen im Bedarfsfall schnell zur Hand sind, am besten eine Liste mit allen Ansprechpartnern erstellen und die benötigten Dokumente digitalisieren bzw. einholen. Für einen besseren Überblick aller Unterlagen hilft ein Ordner auf dem PC, der alle Informationen umfasst. Hieraus können die benötigten Dokumente bequem über einen Upload beim Kreditantrag an die Bank übermittelt werden.

Verzögerungen vermeiden: Auf die Richtigkeit aller Daten im Antragsformular kommt es an

Manchmal ist die Vorfreude auf den Kredit so groß, dass die Finger vor Leichtigkeit über die Tastatur schweben. Werden Buchstaben vertauscht oder falsche Zahlenangaben bei Adresse oder Geburtsdatum gemacht, kann das die Bearbeitung der Darlehensanfrage verzögern oder zu ihrem Abbruch führen.

Schon eine falsche Buchstabenreihenfolge im Namen macht eine Legitimierung unmöglich. Bevor das Antragsformular abgeschickt wird, sollten noch einmal sämtliche Informationen in Ruhe gelesen und falls nötig geändert werden. Sobald das Formular abgeschickt wurde, gelten die darin hinterlegten Informationen. Stellt sich bei der späteren Identitätsfeststellung (beispielsweise über Video-Ident) heraus, dass die Informationen falsch sind, kann der Antragsprozess abgebrochen werden.

3. Für digitale Unterschrift entscheiden und Darlehensbearbeitung beschleunigen

Vor einigen Jahren konnten Darlehen zwar online kalkuliert werden, doch bis zur Bewilligung mussten Antragsteller viel Papier wälzen. Nach der Onlinekalkulation war ein Ausdruck der Antragsformulare mit einer handschriftlichen Signatur erforderlich.

Das ist heute bei den meisten Banken vorbei, denn die elektronische Signatur wird anerkannt (sie erfüllt die Schriftformerfordernisse gemäß § 126 BGB). Meist wird sie als Wert in elektronischer Signatur in Verbindung mit einem Video-Ident-Verfahren angewandt, um die maximalen Sicherheitsstandards in Deutschland zu erfüllen. Nur wenn die Legitimierung erfolgreich ablief, wird die Signatur freigegeben und gilt als rechtsverbindlich.

Erst Vertragsangebot prüfen und dann elektronisch unterschreiben

Mit der elektronischen Signatur verpflichten sich die Darlehensnehmer, alle im Vertrag vereinbarten Konditionen zu akzeptieren. Bevor die Unterschrift erfolgt, sollte das Vertragswerk auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft werden. Mit der Onlinebestätigung darüber erhalten Darlehensnehmer im Anschluss eine SMS, die einen Verifizierungscode enthält.

Dieser Code muss in das dafür vorgesehene Feld bei der Bank eingegeben und bestätigt werden. Damit wird ein Zertifikat durch einen QES-Dienstleister (er ist für die qualifizierten elektronischen Signaturen verantwortlich) generiert, das eindeutig und unveränderbar ist. Dadurch wird der Vertrag rechtsgültig, denn es ist ausschließlich diesem Dokument zugeordnet. Jetzt wird die weitere Verarbeitung des Kredites in die Wege geleitet und das Geld auf das gewünschte Konto ausgezahlt.

4. Video-Legitimierung zustimmen und Ausweisdokument bereithalten

Kreditgeber müssen sich in Deutschland absichern, dass personenbezogene Daten nicht betrügerisch genutzt werden. Deshalb ist die Identifizierung der Darlehensinteressenten unerlässlich. Notwendig für die Überprüfung ist endgültiges Ausweisdokument. Der Weg zu einer Postfiliale muss längst nicht mehr erfolgen, denn es gibt die Video-Legitimierung.

Kreditinteressenten erhalten einen Video-Anruf durch den Support, der innerhalb von ca. fünf Minuten die Identitätsfeststellung vornimmt. Wichtig hierbei ist eine möglichst ruhige und gut ausgeleuchtete Umgebung, da vom Gesicht und dem Ausweisdokument Fotos gemacht werden. Diese Aufnahmen dienen dem biometrischen Vergleich und werden unter größten Sicherheitsvorkehrungen beim Kreditgeber gespeichert.

Tipp: Bloß nicht durch extra-schnelle (teure) Kredite blenden lassen

Der Markt der Kreditgeber ist groß. Jährlich kommen unzählige Banken hinzu, die häufig aber schnell wieder im Kosmos der Kreditunternehmen wie eine Sternschnuppe verglühen. Das beste Beispiel dafür ist die Kryptobank Nuri. Das Unternehmen musste nach nur wenigen Jahren Insolvenz anmelden, was auch viele deutsche Kunden betraf. Eine Bankeninsolvenz während der Kreditlaufzeit kann die Kunden enorm verunsichern und die abgeschlossenen Verträge in Bedrängnis bringen.

Damit das nicht geschieht, sollte der Kreditwunsch gut überlegt und der Darlehensgeber umsichtig ausgewählt werden. Hinweise auf Seriosität bieten beispielsweise transparente Bewertungen anderer Kunden. Auf Kreditvergleichsportalen erhalten sie eine Stimme und können ihre Erfahrungen bei der Abwicklung kundtun, auch Kritik äußern.

Schnell die gewünschte Auszahlung erhalten: Mit einer guten Vorbereitung gibt es das Geld häufig schon nach ein paar Tagen.

Schnelle Geldspritze muss nicht teuer sein

Manchmal ist eine Finanzspritze besonders rasch erforderlich. Einige Kreditanbieter werben offensiv mit ihrer Blitzauszahlung oder der Bearbeitung innerhalb von 24 Stunden. Diese vermeintlich bevorzugte Bearbeitung müssen Kreditnehmer oft mit höheren Gebühren bezahlen.

Das muss gar nicht sein, denn mit der richtigen Vorbereitung klappt es deutlich günstiger. Empfehlenswert ist eine Beantragung online, vor allem am Wochenbeginn. Wer seinen Darlehenswunsch am Wochenende bei einer Bank zum Ausdruck bringt, muss sich meist gedulden. Die Bearbeitung erfolgt erst am Montag bzw. Dienstag. Fehlen beim Kreditantrag notwendige Unterlagen, kann sich der Prozess zusätzlich verzögern. Deshalb sollten Antragsteller vor dem Absenden noch einmal überprüfen, ob wirklich alle benötigten Dokumente hochgeladen wurden. Eine spätere Ergänzung ist mit etwas Aufwand (beispielsweise durch das Senden einer E-Mail mit der Antragsnummer im Betreff) möglich.