Krypto-Steuer Änderung: Staking, Lending & Co.

Krypto-Steuer Änderung: Staking, Lending & Co.

Die Regulation von Kryptowährungen ist in Deutschland noch nicht so weit vorangeschritten. Nun hat das Bundesfinanzministerium einen Entwurf verfasst, der über die Versteuerung von Kryptowährungen aufklären soll.

In Kürze

  • Die aktuelle Sachlage
  • Versteuerung von Staking/Lending
  • Aktives und passives Staking

Die aktuelle Sachlage

Kryptowährungen sind noch ein sehr junges Asset, das auch erst seit wenigen Jahren an einer immer stärker werdenden Beliebtheit erfreut. Aus diesem Grund ist die Regulierung von Kryptowährungen in Deutschland, jedoch auch in vielen anderen Ländern der Welt, noch nicht sehr weit fortgeschritten.

Die virtuellen Währungen wurden von dem Bundesfinanzministerium bislang als „sonstige Wirtschaftsgüter“ eingestuft und sind somit aus steuerlichem Recht grundsätzlich von Fiatwährungen, Aktien, ETF`s & Co. zu unterscheiden.

Bei Aktien gilt eine generelle Steuerlast von ca. 27% vor. Dies ist abhängig vom Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Der Freibetrag, den eine einzelne Person in einem Jahr erwirtschaften darf, ohne Steuern zahlen zu müssen, liegt derzeit bei 801 Euro. Es ist geplant, diesen Freibetrag im Jahr 2023 auf 1000 Euro zu erhöhen. Jeder Euro Gewinn, der über diesen Freibetrag hinausgeht, wird dann mit den ca. 27% versteuert.

Bei Kryptowährungen ist die Steuerlast etwas anders aufgestellt. Grundsätzlich wird der Gewinn durch Kryptwährungen mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert. Dieser ist von Person zu Person individuell. Bei „sonstigen Wirtschaftsgütern“ wie Kryptowährungen, hat man jedoch eine Freigrenze, auf die keine Steuern gezahlt werden müssen. Diese liegt bei Kryptowährungen derzeit bei 600€. Wird diese Grenze überschritten, so müssen auf den gesamten Gewinn Steuern gezahlt werden

Jetzt kommen hierzu jedoch einige Abweichungen. Hältst du eine Kryptowährung ein Jahr oder länger, so ist der Gewinn, den du damit erzielst, nicht mehr steuerplichtig – egal in welcher Höhe dieser auftreten mag.

Hierfür ist es sinnvoll, immer festzuhalten, wann ein Kauf einer bestimmten Kryptowährung getätigt wurde. Du bist nämlich in der Nachweispflicht, dass die entsprechende Währung bereits über 1 Jahr gehalten wurde. Die meisten Börsen und Broker speichern deine Transaktionshistorie für dich ab.

Solltest du jedoch nicht nur ein Mal in den selben Coin investiert haben, sondern gleich mehrmals, stellt sich die Frage, welche Coins denn nun für die Versteuerung in Frage kommen. Bei der Versteuerung gilt immer die First-in-first-out-Methode. Das bedeutet, dass beim Verkauf der Kryptowährung davon ausgegangen wird, dass du die Coins verkaufst, die du als erstes gekauft hast.

Krypto Steuer

Versteuerung von Staking/Lending

Mit der Einführung von DeFi wurden Investoren noch mehr Möglichkeiten geboten, mit Kryptos Geld zu verdienen, außer dem alleinigen Investieren. Nutzer haben die Möglichkeit, durch Staking und/oder Lending Gewinne abzuschöpfen.

Beim Staking investiert du einfach gesagt eine gewisse Anzahl von Coins, die dann für die Sicherheit auf der Blockchain sorgen. Beim Lending verleihst du, wie der Name schon sagt, Geld mittels eines Smart Contracts an andere Nutzer. In beiden Fällen profitierst du von Renditen. Normale Renditen liegen im Bereich von 2-15% pro Jahr. Bei höheren Renditen solltest du dir das Projekt noch einmal genauer anschauen: Scamgefahr!

Die Versteuerung bei diesen Arten der Gewinnausschüttung wurde bislang anders gehandhabt. Die Frist, die ablaufen musste, um die Gewinne steuerfrei abschöpfen zu können, lag anstatt bei einem Jahr bei 10 Jahren.  Dies hat einige Investoren noch davor abgeschreckt, in Staking, Lending & Co.  zu investieren.

Zum gestrigen Donnerstag, dem 28.04.2022, wurde der erste Blockchain Roundtable im Bundestag gehalten. Insgesamt waren rund 50 Teilnehmer anwesend. Laut Werner Hoffmann, Ceo von Pekuna, einer Firma, die sich auf Blockchainanalyse spezialisiert und Gutachten erstellt, soll diese Haltefrist nun fallen gelassen werden. Das bedeutet, dass die Coins, die zum Staking/Lending genutzt werden, dennoch nur eine Haltefrist von einem Jahr haben, damit eine steuerfreie Auszahlung möglich ist.

Blockpit

Aktives und passives Staking

Zudem soll eine Unterscheidung zwischen aktivem und passivem Staking vorgenommen werden. Nimmt man selbst an der Blockerstellung teil, so wird dies als aktives Staking betrachtet. Beim aktiven Staking wird ein gewerblicher Nutzen angenommen, weshalb hier dann, wie auch beim Mining, immer Steuern anfallen, egal ob die Haltefrist eingehalten wird oder nicht.

Ein entsprechendes Schreiben, das von dem Bundesfinanzministerum verfasst wird, soll mutmaßlich im Mai diesen Jahres veröffentlicht werden. Kein Bestandteil dieses Schreibens soll jedoch der Bereich NFT und DeFi sein. Da die Arbeitsgruppe jedoch bestehen bleibt, ist davon auszugehen, dass diese Themen in den kommenden Monaten noch in den Vordergrund rücken werden.

KuCoin Ventures investiert 1 Million Dollar in SakuraVerse, das erste Projekt, das von KuCoin’s 100 Millionen Dollar Creators Fund unterstützt wird

KuCoin Ventures investiert 1 Million Dollar in SakuraVerse, das erste Projekt, das von KuCoin’s 100 Millionen Dollar Creators Fund unterstützt wird

Victoria, Seychellen – KuCoin, eine führende globale Handelsplattform für Kryptowährungen, gab bekannt, dass sein Risikokapitalarm KuCoin Ventures eine Investition in Höhe von 1 Million Dollar in SakuraVerse tätigt, eine Web3-Spieleinfrastruktur, die Spiele verschiedener Kategorien entwickelt und den Übergang der Welt zum Metaverse beschleunigt. Damit ist SakuraVerse das erste Projekt, das von KuCoin Ventures‘ $100 Million Creators Fund unterstützt wird.

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Der $100 Million Creators Fund wurde von KuCoin NFT Marketplace – Windvane und KuCoin Ventures gemeinsam ins Leben gerufen, um jungen Künstlern und Kreativen zu helfen, ihre Talente der Öffentlichkeit zu zeigen und in der Zwischenzeit einen offenen, freien, gleichberechtigten und dezentralen NFT-Marktplatz aufzubauen. Der Fonds deckt eine breite Palette von NFT-Projekten ab, darunter Sport, PFP, Asia Culture, Prominente, GameFi und viele andere innovative Projekte, um die weltweite Massenanwendung von Blockchain zu fördern.

SakuraVerse, das erste vom KuCoin Creators Fund unterstützte Projekt, ist eine innovative, auf Web 3 basierende Spieleplattform, die eine dezentralisierte Spielinfrastruktur aufbaut und soziale Funktionen integriert, um Blockchain-Spiele mit mehr Spielspaß für die Spieler zu ermöglichen. Das Kernteam von SakuraVerse stammt aus den weltweit führenden Spieleunternehmen und umfasst 5 Studios auf der ganzen Welt. Sie haben mehr als 40 Millionen Spieler in den traditionellen Spielen angesammelt und verfügen über erstklassiges geistiges Eigentum und prominente Ressourcen sowie reiche Erfahrung im Blockchain-Betrieb.

Die neue Finanzierung von KuCoin Ventures, die heute bekannt gegeben wurde, wird verwendet, um das Wachstum von SakuraVerse in den Bereichen Teamerweiterung, Plattform und Entwicklung populärer IP-Spiele zu unterstützen.

Justin Chou, der Chief Investment Officer von KuCoin Ventures, sagte:

Wir glauben, dass im Web3.0 – dem Internet der nächsten Generation – Gaming eine wichtige Rolle als eine Art ‚Prototyp‘ des Metaverse spielt. Wir sind tief beeindruckt von der Spiele- und Blockchain-Erfahrung des SakuraVerse-Teams und begeistert von SakuraVerse‘ Vision des Web3.0. Und wir glauben, dass das SakuraVerse-Team die Stärke hat, Multi-Genre-Spiele mit mehr Spaß, stärkeren sozialen Eigenschaften, längerem Lebenszyklus und besser geeignet für Spieler im Web3.0 zu entwickeln.

Der CEO von SakuraVerse, Amaji, fügte hinzu:

Wir sind sehr glücklich, dass wir die strategische Investition von KuCoin Ventures erhalten haben und in die engere Auswahl für den 100 Millionen Dollar Creators Fund gekommen sind. Um unser ultimatives Ziel zu erreichen, werden wir eine groß angelegte Freizeitspielplattform starten, die es Spielern aus der ganzen Welt ermöglicht, miteinander in Kontakt zu treten. Später in diesem Jahr werden wir auch ein Fußball-Simulationsspiel zum Thema Fußball-WM entwickeln, das mit der Weltmeisterschaft in Katar einhergeht, um uns die Möglichkeit zu geben, uns auf den aufstrebenden globalen Blockchain- Märkten zu präsentieren.

Über KuCoin Ventures

KuCoin Ventures ist ein führender Investitionszweig von KuCoin Exchange, der in die bahnbrechendsten Kryptowährungs- und Blockchain-Projekte der Web3.0-Ära investieren möchte. Mit der Verpflichtung, Crypto/Web 3.0 Builders mit tiefen Einblicken und globalen Ressourcen zu befähigen, ist es auch ein Community-freundliches und forschungsgetriebenes Full-Stage Corporate Venture, das sich auf DeFi, Game-Fi, Web 3.0, Infrastruktur konzentriert und eng mit seinen Portfolio-Projekten während der gesamten Reise des Unternehmertums arbeitet.

Über KuCoin NFT Marketplace – Windvane 

KuCoin NFT Marketplace – Windvane ist ein offener und inklusiver dezentraler NFT-Marktplatz, der von KuCoin betrieben wird und als treibende Kraft in der Branche dienen wird. KuCoin ist bestrebt, eine umfassende und hochkompatible Plattform zu schaffen, die Mainstream-NFT-Blockchains offen unterstützt. Daher ist Windvane in der Lage, den riesigen Benutzerverkehr von KuCoin und die Unterstützung von Top-KOLs und Gemeinschaften anzubieten, um INO-Projekten zu helfen. Für Kunden bedeutet Windvane als dezentraler Marktplatz niedrige Eintrittsbarrieren, aber die Datenspeicherung wird sehr sicher sein. Es gibt immer ein Projekt, über das Sie optimistisch sind, auf dieser Plattform, die verschiedene Arten von hochwertigen Projekten zusammenbringt.

Über SakuraVerse

SakuraVerse ist eine Web3-Spieleplattform, die Web3-Spiele verschiedener Kategorien mit einem langen Lebenszyklus entwickelt und ausbrütet. Durch den Aufbau einer dezentralisierten Spielinfrastruktur und sozialer Plattformen ermöglicht es den Spielern, die Spiele im Web3 wirklich zu genießen. Das Kernteam von SakuraVerse besteht aus

Alles was Investoren über Lucky Block und dessen Coin wissen müssen

Alles was Investoren über Lucky Block und dessen Coin wissen müssen

Die Kryptoszene ist in den letzten Jahren rasant angewachsen. Trotz der zahlreichen Schwankungen konnte ein kontinuierliches Wachstum festgestellt werden, welches nicht nur altbekannten Kryptowährungen, wie Bitcoin und Ethereum, sondern auch neuen Kryptowährungen die Chance zum Aufstieg gegeben hat.

In Kürze

  • Was ist der Lucky Block Coin?

  • Lucky Block Coin Preisentwicklung

  • Die Zukunft des Lucky Block Coins

  • Vorteile von Lucky Block

Ebenfalls stark gewachsen, ist das Onlineglücksspiel, welches gerade aufgrund der neuen Möglichkeiten und des vermehrten Zuhausebleibens vieler Menschen einen regen Zustrom erfahren hat. Während die ersten Versuche diese zwei sehr lukrativen Bereiche miteinander zu kombinieren, vor allem dadurch erkenntlich waren, dass man in manchen Onlinecasinos mit Kryptowährungen zahlen konnte, gibt es mittlerweile vollkommen andere Ansätze.

Zu eben diesen Ansätzen zählt auch Lucky Block und das Prinzip dahinter, auf das wir heute und an dieser Stelle einen genaueren Blick werfen wollen.

Was ist der Lucky Block Coin?

Der Lucky Block Token, der auch bei Brokerdeal noch einmal mit spezifischen Informationen ausführlicher beschrieben und erläutert wird, ist eine Kryptowährung, die Lotterien und weitere Spiele, die auf dem Zufalls-Prinzip funktionieren mit Kryptowährungen koppeln sollen. Als Basis dient hierfür die Binance Smartchain und es wird auch auf die, aus Ethereum bekannt gewordenen, intelligenten Verträge gesetzt.

Der Grund hierfür ist die angestrebte Dezentralität, um sicherzustellen, dass die einzelnen Spiele auch fair bleiben. Mithilfe der Transparenz der Blockchain soll verhindert werden, dass die Spiele manipuliert werden können.

In Sachen Gewinnausschüttung strebt Lucky Block ebenfalls neue Wege an, indem 70% der Erlöse an die Lotterie-Teilnehmer und die weiteren 30% an das Marketing, wohltätige Zwecke sowie die Besitzer des Lucky Block Coins gehen, was dann in Form von Dividenden ausgezahlt werden soll.

Lucky Block Coin Preisentwicklung

Im letzten Quartal 2021 gab es bereits einen Presale des Lucky Block Coin, bei dem innerhalb weniger Wochen die kompletten 10 Milliarden Lucky Block Coins verkauft wurden, und Ende Januar erfolgte der offizielle Release, der zahlreiche, große Investoren auf den Plan gerufen hat.

Aufgrund dessen sowie auch wegen der schnellen Konsolidierung nach dem offiziellen Marktstart an der Kryptobörse PancakeSwap sieht die Preisentwicklung für Lucky Block Coins bereits jetzt positiv aus.

 

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Die Zukunft des Lucky Block Coins

Zunächst wurde der Lucky Block Coin nur auf PancakeSwap gelistet, was auch als Sprungbrett für neue Kryptowährungen dient. Aufgrund des regen Interesses durch viele Großinvestoren ist der Lucky Block Coin bereits dort stark gefragt, was die Prognose ebenfalls positiv gestaltet.

Durch die einfachere Verfügbarkeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass immer mehr Menschen das Prinzip hinter Lucky Block sehen, verstehen und zu schätzen wissen und aus diesem Grund anfangen zu investieren.

Ein weiterer Punkt, der an dieser Stelle interessant sein könnte, ist der mögliche Release bei Binance. Das würde nicht nur für den allgemeinen Handel, sondern vor allem auch aufgrund der genutzten BNB Chain, die früher Binance Smart Chain hieß, Sinn machen.

Die Gründer des Lucky Block Projekts sind nämlich bereits bemüht den eigenen Token bei einer der größten Kryptobörsen der ganzen Welt in den Handel zu bekommen. Falls das der Fall ist, könnte der Preis schnell und dauerhaft nach oben schießen, weil damit ein weitaus größerer Markt erschlossen wird.

Roadmap gibt weiteren Aufschluss über das Projekt

Neben den angepeilten Listings bei großen Kryptobörsen, hat Lucky Block auch eine Roadmap für das eigene Projekt und dessen zukünftige Entwicklung auf die Beine gestellt. In dieser Roadmap wird beispielsweise beschrieben, wie die eigene App als zentraler Anlaufpunkt für das Projekt dienen soll.

In der App ist es möglich an Ziehungen der Lucky Block Lotterie teilzunehmen und die Gewinne sollen innerhalb weniger Tage ausgeschüttet werden. Das Gleiche gilt auch für die Renditen der Investoren.

Vorteile von Lucky Block

Um nachfolgend noch einmal einen Überblick über das Projekt Lucky Block zu geben und darzustellen, was für einen zukünftigen Erfolg von diesem spricht, haben wir an dieser Stelle einzelne Vorteile aufgelistet:

Online-Gaming mit hoher Transparenz

Die Transparenz ist das A und O, wenn das um das Thema Online-Gaming und insbesondere das Onlineglücksspiel geht, weshalb Lucky Block in dieser Hinsicht ein Ass im Ärmel hat. Durch die dezentrale Verwaltung der Einsätze wird ein faires Spielen mit diesen garantiert.

Binance als nächster Meilenstein

Aufgrund dessen, dass Lucky Block auf der BNB Chain aufbaut und bereits so kurz nach dem offiziellen Release für viel positive Presse gesorgt hat, ist die Chance hoch, dass Binance, über die man auch hier mehr lesen kann,  den Lucky Block Coin listen wird. Wenn das der Fall ist, wird die Reichweite und die Marktkapitalisierung vermutlich noch deutlich weiter ansteigen.

Interessantes Geschäftsmodell

Lucky Block hat den Anspruch alle Beteiligten profitieren zu lassen. Investoren sollen Anteile der Kryptowährung ausgeschüttet bekommen, während die Teilnehmer der Lotterie die Chance haben den Jackpot zu knacken.

Zieht man all die genannten Faktoren in Betracht und beachtet, dass Lucky Block auf modernen Technologien aufbaut, steht dem Projekt eine erfolgreiche Zukunft bevor, auf die man, Stand jetzt, noch günstig setzen kann.

 

Ripple vs SEC: Kein Urteil vor 2023

Ripple vs SEC: Kein Urteil vor 2023

Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC läuft bereits seit Dezember 2020. Seitdem stechen sich die beiden Kontrahenten immer wieder mit einem Ass im Ärmel gegenseitig aus. Während Anfang diesen Jahres noch davon ausgegangen wurde, dass das Gerichtsverfahren im April, also in diesem Monat, ein Ende findet, zieht sich das Verfahren wohl noch mindestens bis 2023 hin.

In Kürze

  • Der Streitpunkt
  • Das Kopf-an-Kopf-Rennen
  • Ende in Sicht?

Der Streitpunkt

Das Gerichtsverfahren läuft nun schon eine ganze Weile. Wollen wir uns vorerst noch einmal in den Hinterkopf rufen, welche Streitigkeiten überhaupt zwischen den beiden Parteien vorliegen. Der Hauptklagepunkt ist eindeutig: Wertpapierhandel ohne Lizenz. Des weiteren ist auch von Kursmanipulation und gekauften Börsen-Listings die Rede.

Der Hauptanklagepunkt hat es in sich. Die SEC wirft Ripple Lab vor, illegal Wertpapiere im Wert von rund 1,3 Mrd. Dollar verkauft zu haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen schätzt die SEC XRP nämlich als Wertpapier ein.

Für den Verkauf von Wertpapieren ist (in den USA) jedoch eine Lizenz notwendig. Diese kann Ripple Lab nicht vorweisen. Die Organisation soll rund 14,6 Mrd. XRP verkauft haben – ohne Genehmigung.

Ein weiterer Vorwurf der SEC gegenüber Ripple ist die gezielte Kursmanipulation. Die Ripple Organisation soll weiterhin im Besitz einer „signifikanten Menge“ von XRP sein. Mit diesen Coins soll künstlich getradet worden sein, um ein Marktvolumen zu erzeugen, das es eigentlich nicht gibt.

Der letzte Anklagepunkt beruht darauf, dass Ripple versucht hat, das Listing auf Börsen zu erleichtern. Hierbei sollen bei mindestens einer Börse, deren Namen nicht genauer genannt wird, Schmiergelder geflossen sein, damit die Börse XRP listen würde, also zum Handel freigibt.

Ripple vs SEC

Das Kopf-an-Kopf-Rennen

Die beiden Parteien liefern sich einen unerbittlichen Wettstreit ab. Immer wieder kommt die Gegenseite mit einer Wendung, die den Ausgang des Verfahrens zu drehen scheint, bis wiederum die Gegenseite eine neue Karte ausspielt.

Kurz vor Weihnachten 2020 hat die SEC die Klageschrift gegen Ripple Lab eingereicht. Der Einfluss war enorm. Innerhalb kürzester Zeit sank der Kurs rapide und viele Börsen trennten sich von XRP – der Handel brach ein. Auch Grayscale trennte sich von XRP.

Den ersten Durchbruch schaffte Ripple Lab im April 2021. Dem Anwaltteam der Organisation schaffte es das Gericht davon zu überzeugen, Unterlagen über Bitcoin und Ethereum offenzulegen. Dies ist wichtig, da die SEC BTC und ETH, im Gegensatz zu XRP, nicht als Wertpapier einstuft. Mit diesen Dokumenten können Gemeinsamkeiten herausgefiltert werden.

Später wurden dann beide Seiten dazu aufgefordert, den E-Mail-Verkehr und Nachrichten des Messaging-Dienstleisters Slack offenzulegen. Hierbei wurden von Seiten Ripples vorerst Nachrichten zurückgehalten, was wohl kein gutes Licht auf die Absichten der Organisation warf.


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Ende in Sicht?

Analysten, die sich mit dem Fall Ripple vs SEC genau befassen, haben bereits öfter ein Ende des Rechtstreits prognostiziert. Vorerst sollte das Urteil wohl in diesem Monat (04/22) gesprochen werden. Doch damit weit gefehlt.

Der Krypto-Anwalt James K. Filan, der den Rechtsstreit genau verfolgt, hat auf Twitter Dokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass wohl erst kurz vor Weihnachten die Schlussschriftsätze verfasst werden sollen. Die Dokumente sind von beiden Parteien in gemeinsamer Vereinbarung eingereicht worden.

Es wird also deutlich, dass sich Investoren und auch Ripple in naher Zukunft noch nicht auf ein Urteil vorbereiten können. Anleger müssen sich weiterhin in Geduld üben. Vor 2023 wird es wohl nicht zu einem Urteil kommen – lässt man die Revision, die ziemlich sicher von einer der beiden Seiten genutzt werden wird, außer Acht.

Durch Shopify überall mit Bitcoin Lightning bezahlen!

Durch Shopify überall mit Bitcoin Lightning bezahlen!

Der Zahlungsdienstleister Shopify ist eine Kooperation mit Strike eingegangen. Dies geht aus der derzeit laufenden Bitcoin 2022 Messe in Miami hervor. Durch diese Kooperation können alle Nutzer von Shopify bei allen Händlern, mit denen Shopify arbeitet, über das Lightning Network mit Bitcoin bezahlen.

In Kürze

  • Das Lightning Network
  • Shipify integriert Strike
  • Weitere Kooperationen mit Strike

Das Lightning Network

Strike ist ein Finanzdienstleister, der sich auf digitale Zahlungen spezialisiert – vor allem auf Bitcoin. Für viele unwissende bzw. halbwissende Menschen stellt Bitcoin keine Option dar, um einen Einkauf zu tätigen. Dies liegt daran, dass die Gebühren bei einem Einkauf mit geringem Betrag im Worst Case höher sind als der eigentlich zu bezahlende Betrag.

Die Gebühren sind eine der Grundlagen, die Miner dazu animieren, das Bitcoin System am Laufen zu halten. Diese Gebühren sowie zusätzliche Blockrewards (derzeit 6,25 BTC) werden pro Block an den Miner transferiert, der den entsprechenden Block validiert hat.

Um Transaktionskosten zu sparen und die Skalierung von Bitcoin zu erweitern wurde eine Second-Layer-Lösung entwickelt. Diese trägt den Namen Lightning Network. Transaktionen, die über dieses Netzwerk laufen, werden nicht direkt den Minern der Bitcoin Blockchain zur Validierung freigegeben.

Vielmehr werden einfach erklärt auf einer Sidechain viele Transaktionen gesammelt, zu einer großen Transaktion zusammengeführt und dieses Datenpaket wird dann an die Bitcoin Miner geleitet, welche es dann validieren können. Somit können nicht nur viel mehr Transaktionen pro Sekunde durchgeführt, sondern gleichzeitig die Transaktionskosten des Nutzers gesenkt werden.

Bitcoin Lightning

Shopify integriert Strike

Auf der derzeit laufenden Bitcoin 2022 Konferenz in Miami wurden schon so einige brisante Dinge bekannt gegeben. So hat zum Beispiel Block (Jack Dorsey) bekannt gegeben, dass die Cash App ein Tool integrieren wird, dass Gehaltschecks direkt in Bitcoin umwandeln kann. Derzeit ist die Cash App in Europa jedoch noch nicht verfügbar.

Eine Weitere, wenn nicht DIE Ankündigung war die von Strike. Strike gab zum gestrigen Donnerstag, dem 07.04.2022, bekannt, dass Shopify den Dienst integrieren wird. Das bedeutet, dass Du bei allen Händlern, die Shopify als Zahlungsdienstleister anbieten, mit Bitcoin zahlen kannst. Die Zahlungen werden hierbei über das Lightning Network ablaufen, sodass die Transaktionsgebühren verschwindend gering sind.


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CoinEx

Der CEO von Strike, Jack Miller, erklärt:

Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Shopify, um Händlern eine billigere und schnellere Möglichkeit zu bieten, US-Dollar mit der Bitcoin Technologie zu akzeptieren.

Das Lightning Network ist ein globales Zahlungsnetzwerk, das die Kosten senkt, die Geschwindigkeit erhöht, Innovationen vorantreibt, die finanzielle Eingliederung verbessert und Verbrauchern und Händlern eine größere Auswahl bietet.

Weitere Integrationen von Strike

Shopify ist bei Weitem nicht das einzige Unternehmen, das eine Kooperation mit Strike eingegangen ist. Es wurden weitere Partnerschaften mit NCR und Blackhawk bekannt. Somit können wir eventuell in naher Zukunft damit rechnen, bei McDonalds, Walmart uvm. über das Lightning Network mit Bitcoin einkaufen zu können.