Der Hot Wallet Ratgeber: Alles was Du dazu wissen musst!

Der Hot Wallet Ratgeber: Alles was Du dazu wissen musst!

In diesem Hot Wallet Ratgeber tauchen wir in die Welt der Wallets ein. Wenn Du den Artikel bis zum Ende liest, kannst Du die verschiedenen Wallets genau einschätzen und welche Aspekte es zu beachten gilt. Das ist wichtig, um auf Dauer in dem noch jungen Markt zu überleben. Denn Wallets können auch schnell für eine Betrugsmasche genutzt werden. 

In Kürze

  • Was ist ein Hot Wallet?
  • Die Qualität von Exchange Wallets
  • Wieso gibt es Hot Wallets?
  • Hot Wallet für Benutzerfreundlichkeit
  • Hot Wallet und Cold Wallet im Vergleich
  • Gefahr des Betrugs
  • Hot Wallet richtig anwenden

Was ist ein Hot Wallet?

Ein Hot Wallet ist eine spezielle Form des Wallets. Diese digitalen Brieftaschen ermöglichen den Zugriff auf verschiedene Kryptowährungen. Einen wichtigen Aspekt kennzeichnet Hot Wallets eindeutig: Denn sobald Public und Private Key online gespeichert werden, also dauerhaft mit dem Internet verbunden sind, handelt es sich um ein Hot Wallet. Durch den Datenaustausch mit dem Internet ist das Risiko des Diebstahls der Kryptowährungen enorm hoch.

Daher werden diese Wallets mit Internetzugriff Hot Wallets genannt, zu deutsch: heiße Geldbörsen. Denn sollte eine Maleware in das System eingeschleust werden, in dem der Private Key der Kryptowährungen liegt, sind die Coins sofort in den Händen von Betrügern und für immer verloren. Der Private Key ermöglicht uneingeschränkten Zugriff auf ein bestimmtes Wallet. 

Betrachten wir uns in diesem Zusammenhang öffentliche Handelsplätze, so bekommt die Bezeichnung Hot Wallet eine komplett neue Bedeutung. 

 

Hot Wallet Ratgeber

Die Qualität von Exchange Wallets

Von einem Exchange Wallet oder zu Deutsch Börsen Wallet spricht man, wenn ein Handelsplatz für Kryptowährungen diese selbst speichert. Dabei ist die Definition von Hot Wallets sehr wichitg, denn nie werden alle Einlagen der Nutzer auf einer Börse komplett online gespeichert. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass durch Hacks viele Börsen einen hohen Bestand an Kryptowährungen verloren haben und dadurch schnell bankrott gingen. Die Börsen, welche nur einen kleinen Bruchteil, der für den täglichen Handel benötigt wird, online gesichert haben, aber den Rest offline abgelegt haben, sind vor Hacks tatsächlich geschützt.

Dies ist der Grund, weshalb viele Börsen auch ein Limit bei der Ein- und Auszahlung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen festsetzen. Denn oft sind gar nicht genug Coins online verfügbar, um alle Nutzer auszuzahlen. Daher wird das Limit eingestellt, um nur einen gewissen Teil der notwendigen Bitcoin und Kryptowährungen in dem Wallet gespeichert zu haben. Der Nachteil der Nutzer wird zum großen Vorteil der Sicherheit der Börse.

Wieso gibt es Hot Wallets?

Vor allem in der Anfangszeit von Bitcoin gab es die heutige Form der Hot Wallets nicht. Damals war der Zugriff auf die Blockchain und damit auf die Bitcoins nur durch spezielle Programmierarbeit oder durch die Nutzung des von Satoshi Nakamotos vorgestellten Wallets möglich. Dieses erlaubte die Eingabe eines Private Keys und damit den Zugriff auf die Kryptowährungen.

Da der Private Key, nicht wie bei heutigen Wallets nicht nur 24 Wörter, sondern circa 64 Zeichen erforderlich macht, waren Tippfehler schnell einprogrammiert. In dieser Anfangszeit wurde der Private Key dann – um ihn nicht ständig eintippen zu müssen – in einer Notiz auf dem Computer gespeichert. Meistens war das genutzte Endgerät auch die alltägliche Hardware, mit der im Internet gesurft wurde. Das erste manuell erstellte Hot Wallet wurde erschaffen.

Dabei ist die Speicherung des Private Keys in Form einer Textdatei nicht zu empfehlen. Denn Hacker können diese ohne Probleme entwenden. Da das Netzwerk damals noch nicht allzu groß war, hatten Hacker auch kein direktes Interesse daran. Trotzdem hört man in den darauffolgenden Jahren bis heute immer wieder, dass Nutzer ihren Private Key auf ein Endgerät gespeichert haben, welches gehackt wurde. Oft war der Zugriff auch einfach nicht mehr möglich, da der Computer kaputt war oder schon einige Jahre auf der Müllkippe lag.

Lese dazu: Welche Bitcoin Wallets gibt es?

Hot Wallet für Benutzerfreundlichkeit

Dabei ist der damals von Nutzern erzwungene Effekt des einfachen Zugriff auf Bitcoin die heutige Marketing-Strategie der Anbieter. Denn diese Fragen sich, wie sie den Nutzern gleichzeitig über mehrere Jahre sicheren Zugriff, aber auch eine einfache Benutzerfreundlichkeit ermöglichen können. Dadurch sind in den letzten Jahren immer wieder verschiedene Hot Wallets entwickelt worden.

Die Gefahr bei diesen ist der dauerhafte Internetzugang. Denn nur wenn Du Deine Kryptowährungen sicher und dezentrale gespeichert hast, sind diese auch wirklich vor Betrügern geschützt. Daher ist von Anbietern eines Hot Wallet abzuraten.


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Hot Wallet und Cold Wallet im Vergleich

Nachdem die Entwicklung rund um das Hot Wallet mit großen Risiken verbunden ist, sind immer mehr Nutzer zu einer weitaus sicheren Art der Aufbewahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen übergegangen: Das Speichern der Coins in Cold Wallets.

Ander wie ein Hot Wallet ist ein Cold Wallet in keinem Fall mit dem Internet verbunden. Meistens wird dies über das Aufschreiben mit einem Stift gewährleistet. Denn nur wer vollkommen ohne Internetzugriff einen Private Key generiert, kann sicher sein, dass er auf Dauer nicht seine Coins durch Maleware oder andere Betrügereien verliert. Daher ist ein Cold Wallet in jedem Fall dem Hot Wallet vorzuziehen.

In der Praxis läuft ein Erwerb von Kryptowährungen oftmals allerdings nicht über ein Cold Wallet. Denn die Handelsplätze von Kryptowährungen benötigen Liquidität, weshalb ein gewisser Teil der Vermögenswerte mit dem Internet verbunden sein muss. Wenn ein Nutzer jetzt Bitcoin oder andere Kryptowährungen über eine Börse kauft, liegen diese erstmal im Hot Wallet dieses Nutzers.

Jetzt muss der Nutzer, also Du, handeln. Denn nur wenn die Kryptowährungen von dem Exchange Wallet in ein Cold Wallet verschoben werden, sind sie zum Einen vor Hackern und anderen Betrügereien geschützt und zum Anderen wirklich in Deinem Eigentum. Denn keiner weiß wirklich, was eine Börse mit den Kryptowährungen macht, die auf deinem Konto liegen. Daher ist ein Abheben unbedingt erforderlich.

Gefahr des Betrugs

Ein weiteres Problem von Hot Wallets ist, dass diese durch Fake-Websiten Nutzer zur Eingabe ihres Private Keys ermutigen könnten. Denn wenn ein Nutzer seine Kryptowährungen von einem Hot Wallet in ein Cold Wallet übertragen möchte, muss er sich erst bei dem jeweiligen Hot Wallet Anbieter anmelden. Diese Anmeldung erfolgt oftmals über eine Website oder eine extra Anwendung, die eventuell sogar heruntergeladen werden muss.

Dabei ist die Gefahr offensichtlich. Denn oft werden Websiten mit einem ähnlichen Namen erstellt und durch verschiedene Social Media Netzwerke verteilt. Die große Sichtbarkeit dieser Betrugsmaschen ist immer wieder erstaunlich. Oftmals fallen Opfer auf den schädlichen Link herein, der die gewohnte Seite anzeigt. Allerdings wird diese durch Betrüger exakt nachgestellt. Wenn Du auf so einer Fake-Website Deinen Private Key eingibst, sind die Werte dahinter weg.

Hot Wallet richtig anwenden

Die Entwicklung von Hot Wallets war aufgrund der Benutzerfreundlichkeit unumgänglich. Durch den dezentralen, freien Markt gab es allerdings auch viele Formen, die durch Hacks und andere Betrügereien wieder vom Markt verschwanden. Daher ist es wichtig zu prüfen, ob das Risiko auf Dauer nicht zu hoch ist, um seine Bitcoin und andere Kryptowährungen einem Hot Wallet zu lagern.

Beim Vergleich Hot Wallet vs Cold Wallet fällt auf, dass nur dann dauerhafte Sicherheit gewährleistet werden kann, wenn die Vermögenswerte von einem Hot Wallet in ein Cold Wallet übertragen werden. Auch Hardware Wallets bieten hier einen interessanten Zwischenweg. Denn auch diese können nur durch Internetzugriff genutzt werden, sind allerdings beim Datenaustausch vollkommen verschlüsselt und ohne eine externe Bestätigung an der jeweiligen Hardware, ist ein Abheben von Coins nicht möglich. Um ein Ledger Hardware Wallet direkt beim Hersteller zu kaufen, klicke hier.* 

Wie die erste Bitcoin Börse im Februar 2010 startete – ein Blick in die Vergangenheit!

Wie die erste Bitcoin Börse im Februar 2010 startete – ein Blick in die Vergangenheit!

Der Bitcoin wurde im Jahr 2009 das erste mal öffentlich genutzt. In den darauffolgenden 10 Jahren hat sich eine milliardenschwere Industrie daraus entwickelt. Doch welche war die aller erste Bitcoin Börse? Wir wagen mit Dir einen Blick in die Vergangenheit.

In Kürze

  • Die Vergangenheit von Bitcoin
  • Die erste Bitcoin Börse
  • Bitcoin Market

 

Wie viel war Bitcoin zu Beginn Wert?

Bitcoin Gold Münze Dollar Schein erste Bitcoin BörseTatsächlich gab es zu Beginn des Bitcoins nur eine handvoll Menschen, welche sich für die Nutzung der einst noch sehr kleinen Bitcoin Blockchain interessierten. Zu ihnen zählten einige Programmierer, welche einer Mailing-Liste angehörten. Diese wurden damals als Erstes von der Idee des Bitcoins informiert. Erst aus den unterschiedlichen Interaktionen durch verschiedene Nutzer konnte letztendlich die erste Bitcoin Börse entstehen.

Im Laufe der nächsten Monate, interessierten sich immer mehr Informatiker, Mathematiker und Kryptographen für das dezentrale Zahlungssystem. Am 5. Oktober 2009 passierte es dann das erste mal: Bitcoins wurden zu einem Gegenwert von 1$ je Bitcoin verkauft. Erst von diesem Moment an begann der Preis zu schwanken und stellte immer neue Rekorde auf.

Lese auch: Was versteckt sich hinter der Aktie der Bitcoin Group?

Die erste Bitcoin Börse

Tatsächlich war es zu Beginn nicht ganz einfach, eine erste Bitcoin Börse aufzubauen. Aufgrund der dezentralen Eigenschaften von Bitcoin war ein Umdenken erforderlich. Die erste Bitcoin Börse wurde tatsächlich heute vor 11 Jahren entworfen.

Im Februar 2010 erschuf ein BitcoinTalk-Benutzer namens dwdollar ein Portal, welches den Namen Bitcoin Market trug. Dort konnten erstmalig Bitcoin von Person zu Person gekauft und verkauft werden. Tatsächlich war bereits damals schon PayPal als Zahlungsmöglichkeit integriert.

Dabei erkärte der Nutzer dwdollar:

Ich bin gerade dabei, eine Börse aufzubauen. Ich habe große Pläne, aber es ist noch eine Menge Arbeit zu tun. Es wird ein echter Markt sein, auf dem die Leute miteinander Bitcoins kaufen und verkaufen können. In den kommenden Wochen sollte ich eine Website mit einem Grundgerüst eingerichtet haben. Bitte haben Sie etwas Geduld mit mir.

PayPal schon 2011 bei Bitcoin Market?

Die damalige Integration von PayPal hört sich aufgrund der Neuigkeiten vom letzten Jahr, dass man mit PayPal Bitcoin kaufen kann, bereits damals bahnbrechend an. Allerdings wurde die Integration von PayPal bei der ersten Bitcoin Börse, Bitcoin Market, mehr als Testzweck, als tatsächliche Anwendung betrachtet.

Im Juni 2011 hörte PayPal schließlich auf, die erste Bitcoin Börse zu unterstützten. Der Grund hierfür war, dass einige Benutzer behaupteten, dass sie ihre Bitcoins nicht im Austausch erhalten haben.


 

Mt. Gox vs. Bitcoin Market

Bitcoin Market ist aufgrund der Probleme beim Start und des noch sehr kleinen Markets von Bitcoin damals, schnell wieder in Vergessenheit geraten. Zudem wurde eine Börse, die noch dutzende Schlagzeilen schreiben sollte, kurz danach ins Leben gerufen. Mt. Gox wurde am 18. Juli 2010 auf BitcoinTalk angekündigt.

Dabei schrieb der Nutzer mtgox:

Ich habe gerade eine neue Bitcoin-Börse eingerichtet.
Bitte lasst mich wissen, was ihr davon haltet.
https://mtgox.com

Die Website ist nach einigen Hacks und zehntausenden Bitcoins, die einfach verschwunden sind, stillgelegt worden. Jed McCaleb war der Schöpfer dieser Börse, der die Börse am 6. März 2011 an Mark Karpeles verkaufte. Das Rätsel von Mt. Gox wird wohl nie ganz gelüftet werden. Allerdings war sie damals die beste Bitcoin Börse. Sie war etwas komplexer als Bitcoin Market und konnte verschiedenste Parameter anzeigen.

Zu den Parametern gehörten der letzte Preis, der höchste und niedrigste Wert der letzten 24 Stunden und das Volumen der letzten 24 Stunden. Durch diese Parameter war Mt. Gox schon damals professioneller aufgebaut als die erste Bitcoin Börse, Bitcoin Market.

10 Jahre später: Die heutigen Börsen

Damals war der Markt noch auf einige Millionen Dollar beschränkt. Heute beträgt der komplette Markt über 1,2 Billionen Dollar laut coinmarketcap. Damit hat sich die komplette Marktumgebung extrem verändert. Jede Region hat auch unterschiedliche Börsen. Denn aufgrund der noch sehr komplexen Regulierung von Kryptowährungen und damit auch der Börsen, verteilen sich die größten Börsen über die ganze Welt hinweg.

Rootstock Infrastructure Framework (RIF)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Rootstock Infrastructure Framework (RIF). Dieses Projekt zeigt ein enormes Potential!

SafePal S1 Testbericht: Erschwingliches Hardware Wallet für hohe Sicherheit!

SafePal S1 Testbericht: Erschwingliches Hardware Wallet für hohe Sicherheit!

In diesem SafePal S1 Testbericht stellen wir das Hardware Wallet vor, welche Eigenschaften es hat und wie eine Einrichtung erfolgt. Vor allem im Bezug auf Binance konnte das Wallet bereits früh ein Investment erfahren und dadurch stetig wachsen. Durch eine spezielle Technologie ist der Verlust des privaten Schlüssels so gut wie unmöglich. 

In Kürze

  • Das SafePal S1 Hardware Wallet
  • Investment von Binance und Wachstum
  • SafePal S1 Testbericht
  • SafePal S1 einrichten
  • Vergleich mit anderen Hardware Wallets
  • Fazit zum SafePal S1 Hardware Wallet

Das SafePal S1 Hardware Wallet 

Das SafePal S1 kann vor allem durch zwei Dinge glänzen: Eine extrem hohe Kompatibilität und eine sehr einfache Handhabung, die trotzdem alle Sicherheitsstandards unterstützt. Darüber hinaus wird der private Schlüssel nur bei der ersten Einrichtung angezeigt. Alle weiteren Transaktionen laufen über die mobile App oder eine Browser-Anwendung.

Das heißt, dass das SafePal S1 in keinem Moment mit dem Computer direkt verbunden ist, oder den privaten Schlüssel nach der Einrichtung erneut anzeigt. Das Wallet ist komplett isoliert und offline von der Außenwelt abgeschlossen. Air-gapped ist der Fachbegriff für diesen Sicherheitsstandard, der eine kabellose Verbindung über WiFi, NFC und Bluetooth komplett ausschließt.

SafePal S1 Testbericht Hardware Wallet

Das SafePal S1 Hardware Wallet kommuniziert über eine Kamera und Barcodes mit der App oder dem Browser. Dadurch ist eine einfache mobile Anwendung möglich, aber auch bei der Nutzung am PC ein breites Anwendungsspektrum verfügbar. Denn möchtest Du eine spezielle DeFi-App nutzen, kannst Du über die Browser-App ganz einfach das Wallet hierfür nutzen, ohne die Eingabe eines privaten Schlüssels.

Investment von Binance und Wachstum

Im Januar 2018 gegründet kam schnell die weltgrößte Krypto-Plattform Binance ins Spiel. Im Juni wurde BNB und die Binance Mainnet integriert. Im Oktober des selben Jahres wurde ein strategisches Investment von Binance durchgeführt, das den Aufbau des Wallets vorantreiben sollte.

2020 wurde dann erstmalig das SafePal Software Wallet herausgegeben. Im September des selben Jahres wurde die Binance Smart Chain und BEP20-Token integriert. Seitdem sind so gut wie alle Funktionen des Binance-Ökosystems vorhanden. 2021 kam es zu einer Reihe von Integrationen von großen Kryptowährungen wie Cardano und Solana. Seitdem bietet das Wallet immer wieder neue Integrationen von DeFi-Plattformen, was die Benutzerfreundlichkeit in vielen Dingen erhöht.

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SafePal S1 Testbericht

In diesem SafePal S1 Testbericht haben wir den Hersteller kontaktiert und uns ein Gerät zusenden lassen. Im folgendem geben wir Dir einen tiefen Einblick in den Aufbau des Hardware Wallets und zeigen Dir, wie einfach es ist, dieses zu nutzen.

SafePal S1 einrichten

Beginnen wir mit der Einrichtung des SafePal S1 Hardware Wallets. Die Verkaufsverpackung ist standardmäßig mit einer Folie eingeschweißt. Die Verpackung macht auf den ersten Eindruck einen edlen Eindruck.

SafePal S1 Verpackung

Die Folie abgelöst fällt uns ein erstes Sicherheitsmerkmal vom Hersteller auf. Dieses musst Du unbedingt prüfen, um Manipulationen am Wallet zu vermeiden. Das Siegel ist auf der oberen und unteren Verpackung geklebt und glänzt.

SafePal S1 Siegel

Nachdem das Siegel entfernt wurde, sind Buchstaben zu erkennen. Im nachstehenden Bild kannst Du das Siegel überprüfen, ob es bereits geöffnet wurde, oder vom Hersteller aus noch verschlossen ist.

SafePal S1 Siegel geöffnet

Die Verpackung lässt sich nach entfernen des Siegels ganz einfach nach oben schieben. Zum Vorschein kommt ein sauber glänzendes SafePal S1 Hardware Wallet. Der erste Eindruck ist überwältigend – durch die nach oben verschiebbare Verpackung ist ebenfalls ein interessantes Erlebnis, bei dem sich der Hersteller viel Gedanken gemacht hat.

SafePal S1 Inhalt

Der Verpackungsinhalt des SafePal S1 ist folgender:

  • 1x SafePal S1 Hardware Wallet
  • 1x USB-Ladekabel
  • 3x Wiederherstellungszettel
  • 1x Reinigungstuch
  • 2x Hersteller-Aufkleber

Vor allem das mitgelieferte Reinigungstuch ermöglicht auch bei Verschmutzung des Hardware Wallets ein schnelles säubern, was oft sehr praktisch ist.

Jetzt legen wir ein neues SafePal S1 Hardware Wallet an. Dafür nutzen wir die mobile App und ein iPhone 12. Möglich ist es auch im Browser mit Chrome, Safari oder FireFox das Wallet zu nutzen.

Um das Hardware Wallet zu starten, klicke dazu den Knopf an der rechten Seite circa 5 Sekunden lang. Als erstes wirst Du gefragt, welche Sprache du sprichst. Über die Knöpfe direkt unter dem Display ist eine Auswahl der Sprache möglich.

Wir klicken jetzt vier mal auf den unteren Pfeil, bis wir bei Deutsch angekommen sind und bestätigen mit der mittleren „OK-Taste“.

SafePal S1 Sprache wählen

Jetzt kommt ein weiteres Sicherheitsmerkmal der SafePal Software zum Tragen. Denn das Gerät muss authentifiziert werden. Dazu muss der QR-Code, welcher gleich angezeigt wird, mit einem mobilen Endgerät gescannt werden. Wir nutzen hierfür das iPhone 12.

Hardware Wallet authentifizieren

Bestätige hier mit „Weiter“. Danach wird Dir ein QR-Code auf dem SafePal S1 Display angezeigt. Scanne diesen mit einem mobilen Endgerät ab. Klicke auf dem Smartphone auf den Link und Du kommst auf die Website von SafePal und musst einen 6-stelligen Code eingeben, welcher Dir auf auf dem Hardware Wallet nach Klick auf „Weiter“ angezeigt wird.

SafePal S1 Aktivierung

Sobald der Code im Smartphone bestätigt wurde, klicke auf dem Hardware Wallet auf „Weiter“. Jetzt wurde das Gerät authentifiziert und du kannst den QR-Code über die Kamera des Wallets scannen.

SafePal S1 Authentifiziert

Jetzt wurde Dein SafePal S1 Hardware Wallet abschließend authentifiziert. Die Aktivierung steht jetzt mit Datum und Uhrzeit auf dem Display des Wallets. Klicke im nächsten Schritt auf „OK“. Jetzt kommt eine Anzeige, mit der Du die Darstellung der Tasten anordnen kannst.

Wir bleiben bei der standardmäßigen Tasteneinstellung und bestätigen mit „OK“. Im nächsten Schritt wird erklärt, dass die Wallet-Erstellung schnell abgeschlossen ist. Hier bestätigen wir erneut mit „OK“. Das sind eher obligatorische Schritte, als wichtige Schritte gewesen.

SafePal S1 aktiviert

Jetzt können wir ein bereits bestehendes Wallet wiederherstellen, oder wir erstellen ein neues. In diesem SafePal S1 Testbericht erstellen wir ein neues Wallet. Daher klicke jetzt auf „Wallet erstellen“ und bestätige mit „OK“.

SafePal S1 Wallet erstellen

Jetzt wird eine mnemonische Phrase erstellt. Diese besteht aus 24 Wiederherstellungswörtern, welche Deinen persönlichen Zugang zum Wallet darstellen. Diese sind extrem wichtig und müssen unbedingt mehrfach aufgeschrieben werden. Optimal wäre hier 3x auf den bestehenden Wiederherstellungszetteln, welche vom Hersteller mitgeliefert wurden.

SafePal S1 Passphrase

Klicke auf „Jetzt erstellen“ und bestätige mit „OK“. Wichtig ist, dass Du in keinem Fall diese privaten Schlüssel im Internet veröffentlichst, oder mit Dritten teilst. Derjenige, der im Besitz dieser 24 Wörter ist, hat vollen Zugriff auf all Deine Kryptowährungen. Schütze diese Wörter also unbedingt und lege sie an mehreren Orten ab, falls ein Zettel durch äußere Einflüsse beschädigt wird.

SafePal S1 Recovery Words

Jetzt wirst Du gefragt, wie viele Wörter du auswählen möchtest. Der Mindeststandard ist hier 12 Wörter. Der mittlere ist 18 und der höchste sind 24 Wörter. Dabei ist der Mindeststandard zwar vollkommen ausreichend, trotzdem steigt der Sicherheitsschutz durch die Anzahl an Wörter. Daher empfehlen wir den höchsten Schutz, die 24 Wörter zu wählen.

Ein einziger Nachteil kommt hier mit: Durch die Komplexität bzw. höhere Anzahl an Wörtern kann sich schneller ein Schreibfehler einschleichen. Diese steigende Komplexität ist allerdings auch der Grund, weshalb 24 Wörter im Vergleich zu 12 in Zukunft einen deutlich höheren Sicherheitsstandard garantieren. Trotzdem sind 12 Wörter bei dem aktuellen weltweiten verwendeten Stand absolut sicher anwendbar.

Wähle hier „24“ aus und bestätige wieder mit „OK“. Jetzt werden Dir die 4 von 24 Wiederherstellungswörter angezeigt, welche Du Dir unbedingt auf den drei Wiederherstellungszetteln in drei identischen Ausführungen notieren musst. Ohne diesen, ist der Zugriff auf das Wallet und die Kryptowährungen dahinter quasi unmöglich.

SafePal S1 Wörter aufschreiben

Notiere Dir die Wiederherstellungswörter in der richtigen Reihenfolge auf den Wiederherstellungszetteln. Zum Anzeigen der restlichen Wörter, benutze den Pfeil nach unten. Nachdem Du alle 24 Wörter aufgeschrieben hast, bestätige mit „OK“. Jetzt musst Du diese kontrollieren. Dazu klicke auf „Weiter“.

Jetzt werden Dir verschiedene Wörter angezeigt. Von 1-24 aufsteigend müssen jetzt die richtigen Wörter ausgewählt werden. Dies ist wichtig, damit Du auch wirklich die richtigen privaten Wörter aufgeschrieben hast und kein Fehler unterlaufen ist.

Hardware Wallet Recovery Words

Nachdem Du die Wörter nacheinander bestätigt hast, kommt der nächste Schritt, einen PIN auszuwählen. Dieser ermöglicht einen Schnellzugriff auf das SafePal S1 Hardware Wallet. Zwar kann durch den privaten Schlüssel bzw. die 24 Wiederherstellungswörter ein Zugriff auf das Wallet gewährleistet werden, trotzdem müssen diese nicht bei jedem Zugriff eingegeben werden. Dazu wird ein PIN erstellt, der einen Schnellzugriff ermöglicht.

SafePal S1 verifiziert

Bestätige mit „OK“ und wähle jetzt einen PIN aus. Bedenke dabei, dass er mindestens 6 Zahlen haben muss und keine aufsteigende Zahlenabfolge oder nur die gleiche Zahl enthalten darf. Hier gilt ebenfalls, wie bei den Wiederherstellungswörtern: Umso länger der PIN ist, umso besser ist die Verschlüsselung.

SafePal S1 PIN bestätigen

Sobald Du den PIN mit dem grünen Haken und „OK“ bestätigt hast, musst Du ihn noch einmal eingeben, um Fehler bei der Auswahl des PINs zu vermeiden. Bestätige hier wieder mit dem grünen Haken und „OK“. Jetzt wird das SafePal Hardware Wallet konfiguriert und erstellt.

Jetzt musst Du Dein Wallet benennen. Dazu klicke auf „OK“ und wähle einen Namen aus.

SafePal S1 Name festlegen

Wir nutzen hier beispielhaft „krypto-guru.de“. Bestätige mit Klick auf „Done“ den Namen. Jetzt musst Du diesen nochmal final bestätigen. Klicke dazu erneut auf „OK“. Das SafePal S1 Hardware Wallet ist soweit konfiguriert. Jetzt benötigst Du die App. Dazu wird Dir ein QR-Code angezeigt, den du ganz einfach scannen kannst.

SafePal App Kennwort

Nachdem die App heruntergeladen wurde, musst Du dort ein Passwort festlegen, das immer wieder aus Sicherheitsgründen abgefragt wird. Nachdem Du dieses festgelegt hast, kannst Du auswählen, dass Du ein Hardware Wallet verknüpfen möchtest.

SafePal App Hardware Wallet wählen

Sobald Du auf „Hardware Wallet“ klickst und die Schritte bestätigst, wird Dir ein QR-Code angezeigt, welchen Du mit dem SafePal S1 Hardware Wallet scannen kannst. Klicke dazu in dem Wallet auf „Scannen“. Sobald der QR-Code gescannt wurde, musst Du Deine PIN im Wallet eingeben, daraufhin wird die Smartphone App und das SafePal S1 miteinander verknüpft.

Jetzt wird ein dynamischer Code auf dem Hardware Wallet angezeigt. Mit Klick auf „Weiter“ in der App kannst Du mittels des Smartphones diesen dynamischen Code abscannen. Das dauert ein paar Sekunden. Jetzt ist das Wallet mit der mobilen App verknüpft und kann für die Einzahlung und das Versenden von Kryptowährungen genutzt werden.

Vergleich mit anderen Hardware Wallets

Der SafePal S1 Testbericht kommt langsam zum Ende. Daher stelle ich mir jetzt die Frage, wo ist der genaue Unterschied zu Konkurrenten auf dem Markt? Tatsächlich fällt ein unschlagbarer Mehrwert des Wallets aus: Es ist kostengünstig. Für unter 50 USD kann es erworben werden. Dadurch ist es das günstigste Hardware Wallet mit diesen Sicherheitsstandards weltweit.

Hardware Wallets in einer ähnlichen Preisklasse finden sich meistens zwischen 50-100 USD. Aufgrund von steigender Inflation und gestörten Distributionsketten steigen die Preise für viele Wallets in den letzten Jahren stark an. Hinzu kommt eine hohe Nachfrage. Daher sind die Kosten für die meisten Hardware Wallets bereits heute über 100 USD gestiegen.

Für viele Neulinge im Krypto-Markt stellt sich die Frage, wann ein Hardware Wallet nutzen? Meistens ist das Portfolio erst einige hundert Euro wert und oft wird daher erstmal ein gängiges Mobil-Wallet genutzt, welches allerdings deutlich mehr Angriffspunkte bietet.

Das SafePal S1 Wallet

Das SafePal S1 Hardware Wallet bietet für Nutzer mit kleinem Portfolio einen perfekten Einstieg in die Welt der Cold Storage Lösungen und der sicheren Aufbewahrung von Kryptowährungen auch über viele Jahre hinweg.

Neben dem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis für Neueinsteiger konnte SafePal in den letzten Jahren durch die App und der Browser-Anwendung so gut wie alle Entwicklungen in der DeFi-Welt integrieren. Dadurch bietet es auch für Neulinge, die viel ausprobieren möchten, ein einfaches Anwendungsgebiet.

Durch die Air-gapped Funktion ist nur beim Anlegen eines neuen Hardware Wallets der private Schlüssel sichtbar. Ohne Internetverbindung ist der Gerät komplett isoliert und hat dadurch im Vergleich zu Hardware Wallets, welche über ein Kabel bedient werden, wie Trezor oder Ledger, einen großen Vorteil. Denn die Übertragung des privaten Schlüssels ist überhaupt nicht möglich.

Durch diesen Sicherheitsstandard kann das Wallet im Zusammenspiel mit der App ein optimales Nutzungserlebnis ermöglichen. Durch die komplette Isolation des Gerätes kann allerdings auch in der App nicht der Kontostand eingesehen werden.

Hardware Wallet kaufen

Die Kommunikation von App und SafePal S1 Hardware Wallet läuft komplett über QR-Codes, was ein signieren von Transaktionen ohne das Anzeigen des privaten Schlüssels ermöglicht. Von dieser Funktion des perfekten Spagats aus mobiler Anwendung und Cold Storage können andere Wallets nur träumen.

Erfolge von SafePal S1 in 2024

Die Nutzerbasis von SafePal S1 konnte sich 2024 von 10 Millionen weltweiter Nutzer auf 20 Millionen steigern. Das Hardware Wallet kann nun in mehr als 127 Ländern erworben werden. Bei Betrachtung dieser Kennzahlen wird deutlich, wie groß der Markt des Hardware Wallets bereits ist. Durch die große Akzeptanz ist ebenfalls eine relativ hohe Sicherheit vorhanden.

Denn in der dezentralen Welt der Kryptowährungen sind die Wallets, welche eine hohe Nutzungsrate aufweisen, auch die. die relativ sicher sind. In den letzten 7 Jahren, an denen SafePal am Markt ist, gab es keinen bedeutenden Sicherheitsfall. Dies liegt wohl auch daran, da SafePal über 2.600 betrügerische dApps auf die schwarze Liste gesetzt hat.

Fazit zum SafePal S1 Hardware Wallet

Das SafePal S1 Hardware Wallet hat sich im Vergleich zu allen anderen günstig gehalten. Trotzdem ist ein hoher Sicherheitsstandard in Form einer Air-gapped-Funktion eingebaut. Daher lohnt sich das Wallet vor allem für Anfänger. Aber auch Fortgeschrittene Krypto-Hodler können in dem SafePal S1 ein Wallet mit optimaler Anwendbarkeit finden.

Auf der Website beschreibt sich das Unternehmen wie folgt:

Die Sicherheit ist in unsere Produkte integriert, aber die Sicherheit hängt von unserem Handeln ab. Von der Identifizierung potenzieller Cyberangriffe bis zur Verbesserung unserer Systeme arbeiten wir jeden Tag daran, unsere Nutzer und ihre Vermögenswerte zu schützen.

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SecuX W10 im Test: Hardware Wallet für den kleinen Geldbeutel!

SecuX W10 im Test: Hardware Wallet für den kleinen Geldbeutel!

Hardware Wallets sind für die Aufbewahrung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen unverzichtbar. Anfangs kann dafür noch ein einfaches Wallet auf dem Mobiltelefon eingerichtet und genutzt werden, später – beim zunehmenden Akkumulieren von Coins – sollte ein sicheres Hardware Wallet genutzt werden.

Dabei haben wir von Krypto Guru es uns zur Aufgabe gemacht, die besten Hardware Wallets auf dem Planeten ausfindig zu machen und für unsere Nutzer ausgiebig zu testen. In einer dreiteiligen Staffel haben wir bereits über das V20 und W20 von dem Hersteller SecuX berichtet. Jetzt fokussieren wir uns auf das günstigste der drei Wallets, das auch für kleine Geldbeutel einen hohen Sicherheitsstandard ermöglichen kann.

In Kürze

  • Das SecuX W10 Hardware Wallet
  • Optimal für kleine Geldbeutel
  • SecuX W10 Wallet im Test
  • Vergleich mit anderen Marktteilnehmern
  • Fazit zum SecuX W10 Hardware Wallet

Das SecuX W10 Hardware Wallet

Die grundsätzliche Sicherheitsstruktur des SecuX W10 unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen beiden größeren Brüdern. Das integrierte Chip-Element hat Militärstandard, verschiedene Siegel an unterschiedlichen Positionen ist die Fälschung und das Manipulieren des Wallets so gut wie unmöglich. Mit der Integration von mehr als 1.000 Kryptowährungen findest Du auch sicher jede, die du suchst.

Die Kompatibilität mit BIP32, 39, 44 ist möglich, was den Zugriff auf die Kryptowährungen durch den Zugang auch im Falle des Verlustes des Wallets garantiert. Dies ist ein wesentlicher Standard, der sich bei vielen Herstellern durchgesetzt hat. Trotzdem haben die Funktion noch nicht alle Wallets implementiert, was ein absoluter Pluspunkt für das SecuX W10 Hardware Wallet ist.

SecuX W10 Hardware Wallet im Test

Optimal für kleine Geldbeutel

Die beiden anderen Geräte verfügen über eine etwas qualitativ hochwertige Handhabung und über einen App-Zugang. Darüber hinaus gibt es kaum Unterschiede. Lediglich der Preis ist hier ein wesentlicher Vorteil des W10-Modells. Denn die beiden anderen Wallets befinden sich mit dem Preis für den deutschen Markt über etwas mehr als 100€. Das SecuX W10 Hardware Wallet jedoch kommt auf einen Tiefpreis von 69€, was es vor allem für junge Investoren, Studenten oder allgemein Menschen, die keinen großen Geldbeutel haben, umso attraktiver macht.

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SecuX W10 Wallet im Test

Die Bedienung wird über ein 2,8 Zoll-Farb-Display gewährleistet. Dabei ist das Touch sehr innovativ, im Vergleich zu anderen Anbietern.

Beim Start der Einrichtung ist eine Überprüfung der Sicherheitsmerkmale notwendig. Die Verpackung des Wallets ist komplett mit einer Plastikfolie eingeschweißt. Auf der eingeschweißten Folie ist außen ein Aufkleber angebracht, der im nachfolgenden Bild auffällt. Dabei handelt es sich um den Nachweis über die Herstellung. Diesen kannst Du mit einem einfachen Scannen des Barecodes prüfen. ​

SecuX W10 Siegel

Sobald die Folie losgelöst ist, kommt die Verpackung ganz zum Vorschein. Jetzt fallen die nächsten Sicherheitsmerkmale ins Auge. Jeweils rechts und links ist auf einem schwarzen Hintergrund in heller Schrift ein Aufkleber „SecuX“ zu erkennen. Dieser ist ebenfalls ein Siegel und muss den schwarzen Hintergrund aufweisen. Sollte er – ohne dass Du etwas gemacht hast – bereits eine andere Farbe aufweisen, kontaktiere umgehend den Hersteller, um Manipulationen auszuschließen.

SexuX W10 Manipulation

Nachdem alle Siegel geprüft und entfernt wurden, Entnehmen wir das SecuX W10 Hardware Wallet und die jeweiligen wichtigen Einzelteile.

Wichtig für die weitere Nutzung sind:

  • SecuX W10 Hardware Wallet
  • USB-Kabel
  • Mindestens zwei Wiederherstellungszettel
SecuX W10 Hardware Wallet

Jetzt fällt das nächste, wichtige Siegel ins Auge. Auf dem USB-Port des Wallets ist ein blauer Aufkleber angebracht. Wenn dieser noch – ähnlich wie im nachstehendem Bild – angebracht ist, dann ist alles in Ordnung. 

SecuX Wallet

Jetzt können wir mit der Einrichtung des Wallets starten. Löse dazu das blaue Siegel vom USB-Port und stecke das Kabel hinein. Jetzt benötigst Du einen Computer – wir nehmen in diesem Fall ein MacBook, um die Einrichtung des Wallets durchzuführen. Einmal angeschlossen, erwacht das Display zum Leben. Klicke hier auf den Button „Get started“.

Jetzt musst Du einen persönlichen PIN generieren. Schreibe Dir diesen unbedingt auf. 

SecuX W10 PIN

Als nächstes musst Du einen Namen für Dein Wallet vergeben. Wir nennen es in diesem Beispiel „KRYPTOGURU“.

Kryptoguru Wallet

Sobald der Name für Dein Wallet festgelegt wurde, musst Du jetzt auf „NEW“ klicken, um ein neues Wallet zu erstellen. Im nächsten Schritt wirst Du aufgefordert, Dir die Wiederherstellungswörter aufzuschreiben. Nutze hierfür die Wiederherstellungszettel und erstelle mindestens zwei, wenn nicht sogar drei identische Kopien davon. Denn sobald dieser Zettel verloren geht, sind auch Deine eingezahlten Kryptowährungen für immer verloren. Hebe diese Zettel also gut auf und lagere sie an unterschiedlichen Orten.

Recovery Words

Hast Du auch wirklich alle 24 Wörter korrekt aufgeschrieben? Prüfe das und bestätige dann. Jetzt musst Du die eben aufgeschriebenen Wörter in der richtigen Reihenfolge auswählen. Dies ist für die Überprüfung wichtig, damit auch wirklich kein Fehler beim Aufschreiben passiert ist. 

SecuX W10

Das war’s! Nach Überprüfung der Wörter ist Dein Wallet fertig eingerichtet. Und war kinderleicht, oder?

Vergleich mit anderen Marktteilnehmern

Im Zuge der Lieferschwierigkeiten und hohen Inflation sind auch die Herstellungspreise für viele Marktteilnehmer speziell in Europa, aber auch in den USA stark gestiegen. Der bisherige Hardware Wallet Markt hat seinen Schwerpunkt in diesen beiden Regionen. Daher haben so gut wie alle Anbieter aktuell mit steigenden Preisen zu kämpfen. Im Vergleich dazu schneidet der Anbieter aus Taiwan sehr gut ab.

Denn das SecuX W10 Hardware Wallet ist zum einen extrem günstig, vereint allerdings zu diesem Preis alle wichtigen Standards, welche ein stabiles Hardware Wallet in der heutigen Zeit benötigt. Das Nutzererlebnis ist dank des Touch-fähigen Displays im Vergleich zu anderen Anbietern als sehr gut anzusehen.

Du interessierst Dich für die größeren Brüder vom W10? Klicke auf die Namen um die Erfahrungsberichte von W20 und V20 zu finden.

Fazit zum SecuX W10 Hardware Wallet

Wer ein Hardware Wallet für den kleinen Geldbeutel sucht, der ist bei dem SecuX W10 genau richtig. Hohe Sicherheitsstandards, eine einfache Bedienung und im Vergleich zu den größeren Brüdern und zum restlichen Markt, ist der günstige Preis, ebenfalls ein positives Argument. Abschließend lässt sich sagen, dass es sich bei dem SecuX W10 um ein auf dem europäischen Markt noch relativ unbekanntes Wallet handelt, das aufgrund der steigenden Preise immer öfter zum Vorschein kommen könnte.

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SecuX W20: Hardware Wallet aus Asien im Test!

SecuX W20: Hardware Wallet aus Asien im Test!

Bitcoin und Kryptowährungen konnten in den vergangenen Jahren ein enormen Zuwachs an Nutzern verzeichnen. Aus diesem Grund haben wir uns zur Aufgabe gemacht, unserer Community die besten Lösungen für Hardware Wallets aufzuzeigen. Dies ist der erste von drei Artikeln, in denen wir auf die Firma SecuX eingehen. Nach einem netten Austausch haben die Kollegen uns drei Versionen ihrer Hardware Wallets zukommen lassen. Die Produktpalette umfasst drei verschiedene Geräte: V20, W10 und W20. In diesem Beitrag gehen wir auf das SecuX W20 Hardware Wallet ein. Was genau sind die technischen Funktionen und wie richte ich das Wallet ein?

In Kürze

  • SecuX Hardware Wallet
  • SecuX W20 im Test
  • Wichtige Besonderheiten
  • Die Einrichtung von SecuX W20
  • Wie schneidet das Wallet im Vergleich ab?

SecuX Hardware Wallets

Das Unternehmen SecuX Technology Inc. hat sich zur Aufgabe gesetzt, die verschiedenen Anwendungen der Blockchain-Technologie auf einem Wallet zu integrieren und damit für Nutzer eine einfache aber sichere Schnittstelle zu schaffen, die den Zugriff in die jeweiligen Wallets ermöglicht. Dabei unterscheidet sich die Anwendung nur im Kleinen von anderen Hardware Wallets. Auch hier werden – ähnlich wie bei Ledger oder Trezor 24 Wörter als Seed generiert, die den Zugriff zur Wallet ermöglichen.

Darüber hinaus verfügen die SecuX Hardware Wallets über eine Funktion des „Hidden Wallets“. Dabei kann über die bereits generierten 24 Wörter ein weiteres Wallet erstellt werden. Neben dem Basis-Wallet kann so auch über die Vergabe einer neuen PIN ein Hidden Wallet integriert werden. Das heißt, dass Nutzer sich zwar nach Erstellung des Wallets über die PIN direkt in dem Basis-Wallet anmelden können, aber über eine Funktion noch eine weiteres Erstellen können, welches über eine zweite PIN den Zugriff über die alte Seed-Phrase ermöglicht.

Der Clue: Sollte ein Angreifer die Seed erbeuten, hat er nur Zugriff auf das Basis-Wallet, aber nie auf das Hidden Wallet. Dafür braucht er die spezielle PIN, welche zusätzlich erstellt wurde. Durch diesen Sicherheitsstandard können verschiedene Vorteile vereint werden und auch bei einer Bedrohung in Form eines Diebstahls nicht alle Wallet-Zugänge auf einmal erbeutet werden.

SecuX W20 Hardware Wallet Test

SecuX W20 im Test

Das 2018 gegründete Unternehmen hat darüber hinaus innovative Lösungen entwickelt. Durch Stream können die Anforderungen des Bezahlvorgangs von verschiedenen Kryptowährungen in einer einfachen und effektiven Umgebung gebündelt werden. Dadurch ist neben dem Zugriff auf die Binance Smart Chain auch Cardano und Ethereum Token vollumgänglich mit dem SecuX W20 nutzbar.

SecuX steht für einen hohen Sicherheitsstandard bei gleichzeitig schneller Anwendbarkeit für den Endverbraucher. Auch die Qualität soll mit den Hidden Wallets auf ein neues Level gehoben werden, denn der Nutzer hat nicht nur das normale Wallet zur Auswahl, sondern kann auch über weitere Sicherheitsfunktionen verfügen. Hergestellt wird das Wallet in Taiwan.

Wichtige Besonderheiten

Hardware Wallets unterstützen den Spruch: „Be Your Own Bank“. Daher bist Du nicht nur für die sichere Verwahrung Deiner Kryptowährungen mit solch einem Hardware Wallet verpflichtet, sondern musst auch für die Sicherheit Deiner Backups sorgen. Denn sollte ein Angreifer den Zugang zu Deinem Wallet in die Hände bekommen, wird er die Einlagen schnell entwenden.

Daher prüfe zu Beginn der Einrichtung, ob Dein Wallet Beschädigungen aufweist. Das erste Sicherheitsmerkmal ist hierbei die eingeschweißte Verpackung. Falls diese Schäden aufweist oder sogar komplett entfernt wurde, kontaktiere unbedingt den Support von SecuX.

Darüber hinaus ist auf der Rückseite direkt auf der eingeschweißten Verpackung ein Barcode angegeben, der mit der Transparency App gescannt werden kann. Dieser bestätigt die Echtheit des Produkt, dessen Inhalt, Anwendungszweck, Seriennummer und auch die Herstellung in Taiwan. Weder Ledger noch die BitBox02 verfügen über ein solches Sicherheitskennzeichen.

SecuX W20 Verpackung

Die Einrichtung von SecuX W20

Im weiteren Ablauf beginnen wir mit der Einrichtung vom SecuX W20 Hardware Wallet auf einem MacBook. Die Verbindung zum SecuX W20 kann über Bluetooth oder eine USB-Verbindung hergestellt werden. Verfügbar ist es für Windows- und Mac-Geräte. Einmal von der eingeschweißten Verpackung losgelöst wird der Karton von zwei schwarzen Aufklebern gehalten. Diese Siegel beinhalten das Logo von SecuX und sind ebenfalls ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Sobald Du diese entfernst oder mit einer Schere durchschneidest, kannst Du die Innenverpackung entnehmen.

Jetzt können wir den ersten Blick auf das SecuX W20 Hardware Wallet tätigen. Dabei fällt auf, dass ein edles Design verbaut wurde. Ebenfalls ist das Display mit einer guten Größe zum restlichen Gerät integriert worden. Da die Innenverpackung optimal in die äußere passt, macht das Auspacken richtig Spaß. 

SecureX W20 ausgepackt

Das SecuX W20 Hardware Wallet ist durch ein Schaumstoff-Polster durch äußere Stöße geschützt. Packen wir jetzt das Wallet komplett aus. Dabei fällt sofort der schwarze Stoff-Beutel ins Auge, in dem sich das USB-Kabel befindet. Unterhalb von der Tasche sind neben einer kleinen Anleitung, wie das Gerät richtig eingerichtet wird, auch zwei Dokumente für die Wiederherstellung des Wallets vorhanden. Diese werden im weiteren sehr wichtig, da der Zugang zum Wallet auf diesen geschrieben wird.

W20 Recovery Sheet

Ein weiteres Sicherheitsmerkmal ist der blaue Klebestreifen in der Mitte ganz links vom Wallet. Dieser ist bereits vom Werk aus drauf geklebt und zeigt unter blauem Hintergrund wieder das SecuX Logo. Einmal abgemacht, verändert sich der Hintergrund und ist nicht durchweg blau. Sollte das Hardware Wallet bei Dir bereits mit nicht durchgängig blauem Hintergrund angekommen sein, kontaktiere unverzüglich und ohne das Gerät weiter einzurichten den Support! Einmal abgelöst wird der USB-Zugang offengelegt. 

Im weiteren richten wir das Wallet an einem MacBook ein. Dazu nutzen wir nicht das Kabel, sondern die Bluetooth-Schnittstelle. Im Vergleich zu anderen Wallets ist diese kabellose Schnittstelle eine innovative Entwicklung. 

Starte das Wallet indem Du auf den Knopf unten links länger als zwei Sekunden drückst. Jetzt begrüßt Dich das Wallet zu Beginn. Um einen PIN auszuwählen klicke auf den Button ganz unten.

SecuX W20 PIN

Gebe jetzt einen individuellen PIN ein. Über das Touch kann ganz entspannt der jeweilige PIN ausgewählt werden. Drücke danach auf „Next“ im unten rechts und wiederhole den vorher eingegebenen PIN, um falsche Eingaben auszuschließen. Dabei ändert sich der Aufbau der jeweiligen Zahlen. So liegt es am Zufall, ob die 1 oben rechts ist oder die 9. Klicke danach wieder auf „Next“ unten rechts im Bildschirm. Jetzt wirst Du aufgefordert ein Namen für Dein Gerät auszuwählen. Wir nehmen hier „KryptoGuru“. Bestätige anschließend wieder mit „Next“.

W20 Wallet

Jetzt geht es schon an die Einrichtung des neuen Wallets. Dafür klicke auf „New“. Solltest Du bereits ein Wallet eingerichtet und die Seed-Phrase dazu bereit haben, kannst Du auch über den Button „Existing“ Dein bereits erstelltes Hardware Wallet neu aufsetzen. Da wir ein neues generieren möchten, bleibt uns dieser Schritt erspart.

Im nächsten Schritt erinnert Dich das Wallet daran, wie wichtig es ist, die 24 Wiederherstellungswörter aufzuschreiben. Solltest Du dies nicht machen, ist der Zugriff auf das Wallet im Nachgang quasi unmöglich. Klicke auf „Continue“ und Dir werden die 24 Wiederherstellungswörter angezeigt. 

SecuX W20 Seed-Phrase

Achte dabei darauf, dass die Wörter in der richtigen Reihenfolge und richtig geschrieben werden. Nutze nicht dafür beide Recovery-Zettel. Nur wenn Du Deinen Seed auf zwei Zettel schreibst, hast du einen guten Sicherheitsstandard. Mit dem „Next“ Button unten rechts kannst Du Dir die nächsten Wörter anzeigen lassen. Um eine hundertprozentige Korrektheit der Daten zu ermöglichen, musst Du nach dem Aufschreibe-Prozess die jeweiligen Wörter bestätigen. 

Hardware Wallet Seed

Nachdem Du alle Wörter erfolgreich bestätigt hast, wird das Wallet fertig eingerichtet. Kommt das nachfolgende Bild, dann ist Dein SecuX W20 Hardware Wallet bereit zur Nutzung.

SecuX W20 Start

Klicke anschließend wieder auf „Next“. Jetzt ist das SecuX W20 fertig eingerichtet, für die Nutzung mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen muss allerdings noch einen Account hinzugefügt werden. Dazu besuche die Website secuxtech.com/howitworks. Um einen Account zu erstellen musst Du die SecuX W20 App herunterladen. Diese findest Du in jedem App-Store. Nach erfolgreichem Download auf dem mobilen Endgerät, kann der Account erstellt werden.

Nachdem die App geöffnet wurde, musst Du erstmal ein Passwort festlegen. Sobald dies geschehen ist, kannst Du Dich über Bluetooth direkt mit dem SecuX W20 Wallet verbinden. Falls das nicht sofort klappt, klicke auf dem Hardware Wallet oben links auf Menü und danach auf Bluetooth. Jetzt sollte Dein mobiles Endgerät das Hardware Wallet finden.

Sobald dieses ausgewählt wird, musst du eine Einmalpasswort eingeben, um die Verbindung der Geräte untereinander zu verifizieren. Diese Sicherheitsfunktion ist für Bluetooth-Verbindungen der Standard. Falls Dein Hardware Wallet eine alte Firmeware hat, wirst Du jetzt aufgefordert, diese zu aktualisieren. Klicke auf „Update“ und lade Dir die SecuX Firmware Update Anwendung aus dem App-Store herunter. Folge die Schritte in der App, um die Firmware auf Deinem Hardware Wallet zu aktualisieren.

Nachdem die Firmware über die zusätzliche App geupdatet wurde, kannst Du über die Account-App einen neuen Account hinzufügen. Neben Bitcoin, Litecoin, Dogecoin, Dash, Groestlcoin, Digibyte, Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash sind auch alle Token der Binance-Chain und der Ethereum-Chain integrierbar. Darüber hinaus kann Stellar und Tron mit dem Wallet verwendet werden.

Wie schneidet das Wallet im Vergleich ab?

Im Vergleich zu anderen Wallets scheint das SecuX W20 mit einigen Funktionen zu glänzen. Neben dem Touch, das sehr einfach zu bedienen ist, kann auch die Bluetooth-Schnittstelle einige Probleme sparen. Oft kann nur das Original-Kabel für das jeweilige Hardware Wallet verwendet werden, weshalb bei Verlust dieses der Zugriff zu den Coins beim Ledger oder bei der BitBox02 schnell verwahrt bleiben kann.

Neben der Bluetooth-Schnittstelle und der einfachen Handhabung über ein Touch-Display ist auch das Hidden Wallet eine zu beneidende Funktion, im Vergleich zum restlichen Markt-Standard. Denn durch diese Funktion kann bei einer Erpressung, Diebstahl oder einem Raub zwar das Wallet mit dem Seed abhanden kommen, doch ohne den PIN für das Hidden Wallet kann der Angreifer keinen Zugriff zum Wallet bekommen.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Hacks von Kundendaten, wie bei Ledger. Dabei landen vor allem in ärmeren Ländern die Kunden in der Zielscheibe von krimineller Energie. In Südamerika wurden aufgrund der Veröffentlichung dieser Daten bereits einige Morde begannen. Durch die Hidden Wallet Funktion kann ein Opfer das Wallet mit Seed den Betrügern herausgeben, ohne dabei den Zugriff auf das Hidden Wallet zu ermöglichen. Daher glänzt SecuX in einigen Bereichen und kann sich so deutlich von der Konkurrenz abheben.

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