Core Lightning Sicherheitslücke: Entwickler kündigen Notfall-Update an

Core Lightning Sicherheitslücke: Entwickler kündigen Notfall-Update an

Core Lightning bestätigte am 26. August 2026 eine kritische Lightning-Sicherheitslücke und kündigte ein Notfall-Update an. Bis zur Veröffentlichung sollen Node-Betreiber den Offline-Modus nutzen.

Sicherheitslücken in Core Lightning entdeckt

Core Lightning bestätigte am Mittwoch, 26. August 2026, eine kritische Lightning-Sicherheitslücke und kündigte ein Notfall-Update binnen 48 Stunden an. Die Entwickler prüften zehn Tage lang automatisiert erstellte Schwachstellenberichte und stuften mehrere Befunde als real ein.

Mehrere der KI-generierten Meldungen betreffen laut Core Lightning echte, teils kritische Sicherheitslücken in der Lightning-Implementierung. Konkrete Kennungen oder technische Details veröffentlichte das Projekt bislang nicht, sie sollen 14 Tage vertraulich bleiben, damit Angreifer keinen Vorsprung vor der Verteilung des Updates erhalten.

Bislang meldete Core Lightning weder eine aktive Ausnutzung der Lücken noch bestätigte Verluste von Nutzer-Guthaben. Bis zur Veröffentlichung sollen Betreiber ihre Nodes in den Offline-Modus versetzen.

Sicherheits-Update wird angekündigt

Das Entwicklerteam bereitet derzeit signierte Programmdateien für eine Notfall-Veröffentlichung vor. Nach eigenen Angaben soll das Update binnen 48 Stunden nach der Ankündigung vom 26. August vorliegen. Bis dahin verweist das Projekt auf die offizielle GitHub-Veröffentlichungsseite von ElementsProject/lightning, auf der die neue Version nach Fertigstellung erscheint.

Erst eine signierte Version gilt als vertrauenswürdig, von inoffiziellen Zwischenversionen rät das Team ausdrücklich ab. Für Node-Betreiber, die noch nicht aktualisiert haben, bleibt der eingeschränkte Betrieb bis zur Veröffentlichung ein zentraler Baustein der Bitcoin-Node-Sicherheit.

Offline-Modus empfohlen für Node-Operator

Wer die Lightning-Sicherheitslücke nicht sofort schließen kann, soll den eigenen Node laut Core Lightning nicht komplett abschalten, sondern mit der Option „–offline“ neu starten. Dieser Modus unterbindet Zahlungen vollständig, hält den Node aber aktiv und blockchain-synchron, sodass er reagieren kann, falls ein Kanalpartner einen Kanal einseitig schließt.

Der Vorfall reiht sich in weitere Sicherheitsbefunde der Bitcoin-Infrastruktur ein, die freiwillige Entwickler ohne zentrale Audit-Instanz pflegen.

Die Schwachstelle betrifft die Lightning-Ebene, nicht das zugrunde liegende Bitcoin-Protokoll, dessen feste Obergrenze von 21 Mio. Einheiten unberührt bleibt. Wer einen eigenen Node betreibt, trägt die laufende Wartung selbst, ein Unterschied zur Verwahrung über eine zentrale Plattform.

Offen bleibt, wie viele Betreiber rechtzeitig reagieren und ob weitere Implementierungen betroffen sind. Das angekündigte Update soll laut Zeitplan binnen 48 Stunden vorliegen.

Wir berichteten über die umfassende Sicherheitsprüfung der Bitcoin-Infrastruktur, bei der die Lightning-Komponente besonders schlecht abschnitt.

StarkWare demonstriert quantenresistente Bitcoin-Transaktion im Mainnet

StarkWare demonstriert quantenresistente Bitcoin-Transaktion im Mainnet

Die quantenresistente Bitcoin-Transaktion von StarkWare wurde am Mittwoch, 26. August 2026, im Bitcoin-Mainnet bestätigt, ohne Soft Fork. Die Erzeugung kostete laut Unternehmen bis zu 200 US-Dollar Rechenleistung.

Quantenresistente Transaktion ohne Bitcoin-Fork

StarkWare hat am Mittwoch, 26. August 2026, im Bitcoin-Mainnet die erste quantenresistente Bitcoin-Transaktion ihrer Art in Block 964.199 bestätigt. Der StarkWare-Forscher Avihu Levy gab dabei 10.000 Satoshi über sein Verfahren Quantum Safe Bitcoin (QSB) aus. Damit zeigte er erstmals live im Netzwerk, dass sich Bitcoin-Ausgaben auch ohne neue Signaturkurve gegen künftige Quantenangriffe absichern lassen.

Für die Transaktion war laut StarkWare kein Soft Fork und keine Änderung der Konsensregeln nötig, auch neue Opcodes waren nicht erforderlich. Die Signaturerzeugung erforderte aufwendige Off-Chain-Rechenleistung: Laut Unternehmen kostete sie zwischen 75 und 200 US-Dollar an Cloud-GPU-Zeit. Als nicht standardisierte Transaktion musste sie am Mempool-Relay vorbei direkt an einen teilnehmenden Miner übermittelt werden.

Experimentelles Upgrade zeigt dezentrales Potenzial

Dem Verfahren liegt eine Methode zugrunde, die die bisherige Elliptische-Kurven-Kryptografie durch hashbasierte Einmalsignaturen ersetzt, kombiniert mit einer rechenintensiven Suche, die die Freigabe fest an eine Transaktion bindet. Sie soll Angriffe mit dem Shor-Algorithmus ins Leere laufen lassen, der klassische Public-Key-Kryptografie auf einem leistungsfähigen Quantencomputer brechen könnte. Levy veröffentlichte das Quantum-Safe-Bitcoin-Schema bereits im April 2026, bevor er es nun erstmals im Mainnet einsetzte.

Die Bitcoin Technologie Innovation liegt darin, dass sich das Skript vollständig innerhalb bestehender Bitcoin-Script-Grenzen bewegt, darunter maximal 201 Opcodes und ein Limit von 10.000 Byte. Es braucht damit keine Miner-Mehrheit für eine Protokolländerung und keine Koordination unter Node-Betreibern. Das zeigt, wie viel Anpassung im dezentralen Netzwerk ohne zentrale Instanz möglich ist.

Warum Quantencomputer Bitcoin-Schlüssel gefährden

Die eigentliche Bedrohung liegt nicht in der QSB-Transaktion, sondern in Bitcoin-Adressen mit bereits sichtbarem öffentlichem Schlüssel. Nach Glassnode-Daten betrifft das rund 30,2 Prozent des Angebots, vor allem durch wiederverwendete Adressen. Ein leistungsfähiger Quantencomputer könnte daraus über den Shor-Algorithmus den privaten Schlüssel ableiten und Coins ohne Zustimmung des Eigentümers bewegen. QSB schützt dabei nur ältere Legacy-Outputs, Taproot und Lightning bleiben unberührt.

Die quantenresistente Bitcoin-Transaktion zeigt, dass sich Nutzer schon heute gegen künftige Quantenangriffe absichern können, ohne auf eine Protokolländerung zu warten. Für die Mehrheit der betroffenen Adressen bleibt der Schritt vorerst freiwillig und aufwendig.

Wer seine Schlüssel selbst verwahrt, trägt auch die Verantwortung, sie rechtzeitig umzustellen. Es bleibt eine Entscheidung des Einzelnen, nicht einer Behörde, wie schnell dieser Wechsel erfolgt.

Wir berichteten über den Anteil des Bitcoin-Angebots mit sichtbaren öffentlichen Schlüsseln.

Bitcoin Verwahrung: Citi startet neue Custody-Plattform

Bitcoin Verwahrung: Citi startet neue Custody-Plattform

Die US-Großbank Citi kündigte am 18. August 2026 an, die Bitcoin Bank Verwahrung noch in diesem Jahr über ihre neue Plattform Custody+ zu starten. Damit bündelt Citi klassische Wertpapierverwahrung und digitale Vermögensverwahrung erstmals in einem Rahmenwerk.

Citi baut professionelle Bitcoin-Custody auf

Die US-Großbank Citi kündigte am Dienstag, 18. August 2026, an, die Bitcoin Bank Verwahrung noch in diesem Jahr über ihre neue Plattform Custody+ zu starten. Der Dienst bündelt klassische Wertpapierverwahrung und digitale Vermögensverwahrung erstmals in einem einzigen Rahmenwerk.

Zum Funktionsumfang zählen Echtzeit-Vermögensservicing, sofortige Abwicklungen, Liquiditätswerkzeuge und KI-gestützte Marktanalysen. Nach Angaben von Citi ist der Dienst zunächst auf Bitcoin beschränkt; weitere Vermögenswerte sollen folgen.

Bereits im November 2025 hatte Citi angekündigt, 2026 eine native Krypto-Verwahrung einzuführen. Mit Custody+ liegt nun der konkrete Rahmen für diesen Schritt vor. Citi zählt damit zu den ersten global systemrelevanten Banken, die eine eigene Bitcoin-Verwahrung anbieten.

Infrastruktur-Zentralisierung durch Großbank-Custody

Mit der neuen Bitcoin Bank Verwahrung positioniert sich Citi als Bindeglied zwischen traditionellem Bankwesen und Bitcoin-Infrastruktur. Institutionelle Verwahrung über eine systemrelevante Bank senkt für Fonds und Unternehmen die Eintrittshürde, weil regulatorische und operative Anforderungen bereits erfüllt sind.

Laut der Ankündigung soll die Plattform auch die durchgehende Bewegung tokenisierter Einlagen in ausgewählten Märkten ermöglichen. Damit wächst der Anteil an Bitcoin, der nicht mehr direkt von Privatpersonen, sondern über wenige zentrale Verwahrer gehalten wird.

Je mehr Bestände sich bei einzelnen Großbanken bündeln, desto stärker verschiebt sich die Kontrolle über die Coins von der Selbstverwahrung hin zu wenigen zentralen Adressen. Für andere Großbanken dürfte der Schritt den Druck erhöhen, vergleichbare Angebote aufzubauen.

Gegenparteirisiko wächst mit Verwahrungs-Spezialisierung

Wer Bitcoin einer Bank zur Verwahrung übergibt, tauscht die eigene Kontrolle über die privaten Schlüssel gegen den Zugriff auf institutionelle Infrastruktur. Im Fall einer Insolvenz, Kontosperrung oder regulatorischen Anordnung hängt der Zugriff auf die Coins dann vom Verwahrer ab, nicht mehr allein vom Eigentümer. Für institutionelle Anleger überwiegt aktuell der praktische Nutzen aus geprüfter Regulierung und Versicherung gegenüber diesem Risiko.

Custody+ ändert nichts an der festen Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin, verschiebt aber, wer in der Praxis über die verwahrten Einheiten verfügt. Privatanlegern bleibt weiterhin die Wahl zwischen Komfort über einen Verwahrer und voller Kontrolle über die eigenen Schlüssel.

Offen bleibt vorerst, welche Gebühren und Zugangsbedingungen Citi für die Bitcoin Bank Verwahrung konkret festlegt. Das dürfte mitentscheiden, wie schnell weitere Großbanken diesem Modell folgen.

Wir berichteten über die Bitcoin-Verwahrung institutioneller Anleger bei der Deutschen Bank.

Strive erwirbt 1.110 Bitcoin: Neuer Top-7-Halter unter Public Companies

Strive erwirbt 1.110 Bitcoin: Neuer Top-7-Halter unter Public Companies

Strive hat im Rahmen seiner Bitcoin Treasury Käufe zwischen dem 17. und 21. August 2026 weitere 1.110 Bitcoin für 81,5 Mio. US-Dollar erworben und hält nun 21.356 BTC. Damit rücken die Amerikaner laut BitcoinTreasuries-Daten auf Platz sieben der größten börsennotierten Bitcoin-Halter vor.

Strive wird siebter Bitcoin-Halter unter Public Companies

Strive hat gestern, am 24. August 2026, im Rahmen seiner Bitcoin Treasury Käufe die Beschaffung von insgesamt weiteren 1.110 Bitcoin für 81,5 Mio. US-Dollar gemeldet und den Gesamtbestand auf 21.356 BTC erhöht. Nach Daten von BitcoinTreasuries reicht das für Platz sieben unter den börsennotierten Bitcoin-Haltern weltweit. Die Käufe erfolgten zwischen dem 17. und 21. August zu einem Durchschnittspreis von rund 73.409 US-Dollar je Bitcoin.

Zuvor lag der Bestand des Unternehmens bei 20.246 BTC. Die Bitcoin Treasury Käufe von Strive laufen seit der Fusion mit Asset Entities im Frühjahr 2026 nahezu ununterbrochen. Erst im Sommer hatte das Unternehmen mit einem Zukauf von 7.525 BTC die Marke von 16.000 BTC überschritten und damit Galaxy Digital in der Rangliste überholt.

1.110 Bitcoin für 81,5 Millionen Dollar gekauft

Finanziert wurden die Bitcoin Treasury Käufe unter anderem über die Ausgabe sogenannter SATA-Vorzugsaktien zu je 80 US-Dollar, ein Instrument, das Strive bereits mehrfach für frühere Zukäufe genutzt hat. Die liquiden Mittel des Unternehmens stiegen im selben Zeitraum um 17,1 Mio. auf 171,9 Mio. US-Dollar. Die vollständigen Details zur Transaktion liegen im aktuellen 8-K-Bericht bei der US-Börsenaufsicht vor.

Parallel wuchs die Zahl der ausstehenden Class-A-Aktien um 3.646.300 auf 79.890.888 Stück. Ein Teil der Käufe wurde damit über neu ausgegebene Anteile finanziert, nicht ausschließlich über bestehende Barmittel. Konkurrenten wie Strategy, Metaplanet und Capital B verfolgen mittlerweile mit eigenen Aktienemissionen dieselbe Strategie einer bilanzierten Bitcoin-Akkumulation.

Unternehmens-Akkumulation setzt neuen Rekord

Die Corporate Bitcoin Akkumulation über Aktienmarkt-Finanzierung ist inzwischen ein etabliertes Muster mehrerer börsennotierter Unternehmen, nicht mehr auf einen einzelnen Vorreiter beschränkt. Jeder neue Rekordbestand verschiebt zugleich die Frage, wer wie viel von der fest begrenzten Bitcoin-Menge kontrolliert.

Für Sparer bleibt der Unterschied entscheidend: Aktienkapital lässt sich beliebig neu ausgeben, die Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin dagegen nicht. Je mehr Unternehmen wie Strive dauerhaft in Bitcoin statt in Bargeld halten, desto knapper wird das verfügbare Angebot für alle anderen Käufer.

Offen bleibt, wie lange Strive das Tempo seiner Bitcoin Treasury Käufe über weitere Aktienausgaben durchhalten kann. Der nächste Quartalsbericht wird zeigen, ob die Finanzierung über SATA-Vorzugsaktien tragfähig bleibt.

Wir berichteten über den vorangegangenen Ausbau der Bitcoin-Reserven von Strive.

Strategy sammelt 2 Milliarden Dollar für Bitcoin-Käufe ein

Strategy hat am Montag über den Verkauf von MSTR-Aktien netto 2,01 Mrd. US-Dollar eingesammelt und die Strategy Bitcoin Treasury um einen neuen 1,59-Mrd.-Dollar-Liquiditätstopf erweitert. Bitcoin wurde dabei zunächst nicht gekauft, der Bestand blieb unverändert.

Strategy sichert zwei Milliarden Dollar für Bitcoin-Käufe

Die Strategy Bitcoin Treasury erhält frisches Kapital: Wie aus einer am Montag, 24. August 2026, veröffentlichten 8-K-Meldung hervorgeht, hat Strategy netto 2,01 Mrd. US-Dollar durch den Verkauf von rund 18,26 Mio. MSTR-Aktien eingesammelt. Der durchschnittliche Ausgabepreis lag bei 109,88 US-Dollar je Aktie, eine Woche zuvor hatte das Papier noch bei 96,48 US-Dollar notiert. Der höhere Kurs bedeutete, dass Strategy für dieselbe Kapitalsumme weniger neue Aktien ausgeben musste als noch vor einer Woche.

Gekauft wurde damit vorerst kein einziger Bitcoin. Von den 2,01 Mrd. US-Dollar flossen 136,4 Mio. US-Dollar in den Rückkauf von STRC-Vorzugsaktien und 300 Mio. US-Dollar in die bestehende Dollar-Reserve. Der Rest, 1,57 Mrd. US-Dollar, landete in einem neu geschaffenen Topf namens „USD Cash“.

Neue Finanzierungsquelle für institutionelle Bitcoin-Ankäufe

„USD Cash“ ist laut Unternehmensangaben ein separat ausgewiesener Dollar-Liquiditätspool für allgemeine Zwecke der Strategy Bitcoin Treasury. Vorgesehen sind unter anderem künftige Bitcoin-Käufe, Zins- und Dividendenzahlungen auf Vorzugsaktien, Rückkäufe eigener Aktien sowie die Rückzahlung von Wandelanleihen. Zum 23. August stand der Topf bei 1,59 Mrd. US-Dollar.

Zusammen mit der bestehenden Dollar-Reserve verfügt Strategy nun über 6,69 Mrd. US-Dollar an Barmitteln, nach eigenen Angaben der größte Liquiditätspuffer seit dem Start der Bitcoin-Treasury-Strategie im August 2020. Details zur Kapitalstruktur liegen in der Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vor.

Eine Ankündigung ist damit noch keine Umsetzung: Ob und wann aus dem neuen Topf tatsächlich Bitcoin gekauft wird, bleibt nach den vorliegenden Angaben offen.

Bitcoin als unternehmenseigene Reserveanlage

Strategy hält nach eigenen Angaben weiterhin rund 4 Prozent aller jemals geschaffenen Bitcoin und zählt zu den größten Bitcoin-Großkäufern der Branche. Der Bestand blieb durch die aktuelle Transaktion unverändert, das frische Kapital dient vorerst nur dem Aufbau von Handlungsspielraum.

Der Vorgang zeigt das Prinzip hinter der Strategy Bitcoin Treasury: Eigenkapital, das beliebig vermehrbar ist, wird schrittweise in einen Vermögenswert mit fixer Obergrenze von 21 Mio. Bitcoin überführt. Wie viel davon tatsächlich in Bitcoin fließt statt in Zinszahlungen oder Aktienrückkäufe, entscheidet das Management nach eigenem Ermessen.

Ob der neue Cash-Puffer in Bitcoin-Käufe mündet oder überwiegend zur Bedienung bestehender Verbindlichkeiten dient, ist offen. Am fixen Angebot von 21 Mio. Bitcoin ändert das nichts.

Wir berichteten über die vorangegangene Kaufpause bei Strategy.

Bitcoin beste Woche der Geschichte: 14.892 US-Dollar Wochengewinn

Bitcoin beste Woche der Geschichte: 14.892 US-Dollar Wochengewinn

Bitcoin beste Woche der Geschichte: Der Kurs legte binnen sieben Tagen um 14.892 US-Dollar zu und steht aktuell bei 77.656 US-Dollar.

Bitcoin beste Woche der Börsengeschichte

Bitcoins beste Woche der Geschichte ist am Sonntag, 23. August 2026, zu Ende gegangen: Der Kurs legte um 14.892 US-Dollar zu und steht aktuell bei 77.656 US-Dollar, ein Plus von rund 23,7 Prozent binnen sieben Tagen. Einen derart hohen absoluten Wochenzuwachs verzeichnete Bitcoin nach verfügbaren Kursdaten zuvor noch nie.

Vor Wochenbeginn lag der Kurs noch bei rund 62.764 US-Dollar. Die Bewegung verteilte sich über mehrere Handelstage, ohne den für Bitcoin sonst typischen scharfen Einzeltagesausschlag. Händler werteten das gleichmäßige Muster als Hinweis auf breit gestreute Käufe statt eines einzelnen Auslösers.

Fiat-Entwertung treibt die Rally

Zeitlich fiel Bitcoins beste Woche mit neuen Daten zur US-Geldmenge M2 zusammen, die laut Notenbank-Statistik erneut ein Rekordniveau erreichte. Das M2-Geldmengenaggregat der Federal Reserve zeigt seit Jahresbeginn eine kontinuierliche Ausweitung. Marktbeobachter verweisen auf einen wiederkehrenden Zusammenhang: Phasen wachsender Geldmenge fielen in der Vergangenheit mehrfach mit kräftigen Bitcoin-Kursanstiegen zusammen.

Der Mechanismus dahinter ist bekannt: Kauft die Notenbank Staatsanleihen im großen Stil, gelangt frisches Zentralbankgeld in den Umlauf, ein Teil davon fließt in liquide, handelbare Anlagen wie Aktien oder Bitcoin. Der Bitcoin-Kursanstieg fällt damit in eine Phase spürbarer Fiat-Geldmengenausweitung. Während die im Umlauf befindliche Dollarmenge wächst, bleibt die Bitcoin-Angebotsmenge unverändert auf 21 Mio. Einheiten begrenzt.

Institutionelle Käufer als Treiber der besten Woche

Institutionelle Käufer gelten neben der Geldmengenentwicklung als zweiter zentraler Treiber von Bitcoins bester Woche. Nach vorläufigen Daten stiegen die Nettozuflüsse in US-Spot-ETFs während der Handelswoche deutlich, während mehrere börsennotierte Unternehmen ihre Bitcoin-Bestände aufstockten. Die genaue Aufteilung zwischen ETF-Zuflüssen und Firmenkäufen lag bei Redaktionsschluss noch nicht im Detail vor.

Anders als bei Selbstverwahrung liegt die Kontrolle über diese Bestände bei Depotbanken und Fondsverwaltern, das Angebot von Bitcoin bleibt davon unberührt auf 21 Mio. Einheiten begrenzt. Wer jetzt über einen Fonds kauft, tauscht damit eine Währung mit wachsender Geldmenge gegen einen Vermögenswert mit fester, programmatischer Obergrenze.

Kurzfristig bleibt offen, ob sich das Zuflusstempo der vergangenen Handelswoche fortsetzt oder ob es sich um einen Einzeleffekt handelt. Woran sich nichts ändert: Die Bitcoin-Menge wächst nicht mit der Nachfrage mit, während Zentralbanken ihre Geldmenge grundsätzlich flexibel anpassen können.

Wir berichteten über den Zusammenhang zwischen M2-Geldmenge und Bitcoin-Kursbewegungen.