Ripple (XRP) erneut gescheitert?

Ripple (XRP) erneut gescheitert?

Während der Altcoin-Sektor in den letzten Tagen von den Gewinnen bei Bitcoin & Ethereum profitieren konnte, sehen wir genau das Gegenteil bei Ripple (XRP). Die Kurssteigerung fällt marginal aus und hat es nicht über unseren massiven Widerstand geschafft. Gibt es trotzdem noch Hoffnung auf ein nachhaltiges Breakout?

In Kürze

  • XRP Chartanalyse
  • XRP Ausblick

XRP Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Über das Wochenende sind die großen Big-Player Bitcoin & Ethereum gestiegen und konnten somit auch den gesamten Altcoin-Markt etwas nach oben ziehen. Manche sprechen bereits von einer Altcoin-Season.

Dies ist an Ripple (XRP) jedoch vollständig abgeprallt. Zwar haben wir leichte Kursgewinne gesehen, diese wurden mittlerweile jedoch wieder abgebaut und wir befinden uns am Stand von letzter Woche.

Derzeit traden wir bei ca. 0,588 USD und somit weiterhin in unserem Symmetrical-Triangle (zuspitzendes Dreieck). Dieses schaffen wir bisher nicht nachhaltig nach oben bzw. unten zu durchbrechen.

Nach obenhin haben wir jedoch deutlich mehr Liquidität liegen, was dem generellen Handelsvolumen gut tun würde, denn dieses ist weiterhin massiv am fallen und deutet derzeit keine Erholung an.

XRP Ausblick

Quelle: Tradingview*

Vor allem im Tageschart ist das sinkende Handelsvolumen weiterhin ein Problem. Hier haben wir einen neuen Tiefstand in den letzten Tagen erreicht und hier muss Bewegung rein kommen, wenn wir noch eine Erholung sehen möchten.

Ansonsten könnte diese nächste Bewegung eher dafür genutzt werden, die Short-Positionen zwischen 0,62 – 0,66 USD abzuholen und mit frischen Volumen den Markt dann noch einmal abstürzen zu lassen.

Ob wir diese Bewegung bekommen scheint bisher fraglich, da wir hierfür positive Impulse brauchen. Somit müssen wir auch von steigenden Bitcoin Kursen ausgehen, wonach es derzeit nicht wirklich aussieht.

Somit gilt weiterhin: Wir müssen auf die nächste große Bewegung bei XRP warten. Diese Bewegung wird dann über den weiteren Verlauf entscheiden und in welche Richtung wir uns positionieren können.

Klicke hier für die letzte Bitcoin & Ethereum Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt:

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Bitcoin & Ethereum – Short-Impuls?

Bitcoin & Ethereum – Short-Impuls?

Bitcoin & Ethereum konnten über das Wochenende etwas zulegen und haben somit die Woche bullish abgeschlossen. Trotzdem herrscht etwas Unsicherheit im Markt und es gibt einige Indikatoren, welche nicht unbedingt für einen Bullrun bzw. eine Preisexplosion sprechen. Sehen wir womöglich einen Dump zu Wochenbeginn?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Über das Wochenende konnte Bitcoin seine Wochengewinne verteidigen und sogar noch einmal etwas weiter ausbauen. Nun stehen wir jedoch vor einen massiven Widerstandsbereich, welchen wir im Blick behalten sollten.

Derzeit traden wir bei ca. 63.700 USD. In der Spitze ging es sogar über 64.500 USD. Seitdem verlaufen wir jedoch seitwärts bzw. wurden leicht abverkauft. Die ersten bearishen Anzeichen deuten sich bereits an.

Im 1-4H-Chart haben wir bereits eine bearish-divergence ausgebildet und das Handelsvolumen war auch nicht überragend gut. Des Weiteren sind Pumps an einem Wochenende meistens nicht lange von Nachhaltigkeit geprägt.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Trotzdem gibt es weiterhin etwas Hoffnung, dass wir den Pump noch etwas weiter ausbauen können. Nach obenhin haben wir bis ca. 66.000 USD noch deutlich mehr Liquidität liegen und eine Ineffizienz zu füllen.

Dies könnte bei positiven Vorgaben der US-Märkte heute Nachmittag den Krypto-Kursen noch einmal etwas Aufwind geben und somit auch Bitcoin helfen, seine Gewinne noch etwas länger zu halten.

Dennoch gilt es vorsichtig zu agieren. Nach untenhin haben wir noch einige Dochte zu füllen und die gesamte Bewegung ist aufgrund mangelnder Liquidität auf sehr dünnes Eis gebaut, was jederzeit einbrechen könnte.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Ethereum (ETH) konnte über das Wochenende eine leicht bessere Performance als Bitcoin hinlegen. Hier haben wir bereits die Ineffizienz nach obenhin gefüllt und haben unseren wichtigen Widerstandsbereich angelaufen.

Derzeit traden wir bei ca. 2.650 USD und sind somit genau dort, wo wir letzte Woche bereits darüber gesprochen haben. Hier haben wir ebenfalls sinkendes Handelsvolumen und eine bearish-divergence vorliegen.

Deshalb gilt es hier ebenfalls vorsichtig zu agieren. Für eine Short-Position ist es eindeutig zu riskant, bis wir eine Entscheidung bei Bitcoin sehen. Der nächste starke widerstand liegt bei ETH erst wieder bei 2.840 USD, in Form einer weiteren Ineffizienz und einer Menge Short-Liquidität. 

Sollte Bitcoin in Richtung 66.000 USD steigen, würde ich ETH auf dieses Preisziel steigen sehen. Daraufhin könnte es noch einmal eine große Short-Chance geben und eine (möglicherweise) letzte Einkaufsmöglichkeit.

Klicke hier für die letzte Ripple (XRP) Chartanalyse.

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Umfrage der Deutschen Bank: Verbraucher bevorzugen Bitcoin gegenüber CBDC

Umfrage der Deutschen Bank: Verbraucher bevorzugen Bitcoin gegenüber CBDC

In der Umfrage der Deutschen Bank wurden private Kryptowährungen wie BTC gegenüber staatlich unterstützten digitalen Währungen bevorzugt.

In Kürze

  • Umfrage der Deutschen Bank

  • Bargeld hat die Nase vorn

  • Bitcoin vor CBDCs

Umfrage der Deutschen Bank

Während mehrere Zentralbanken auf der ganzen Welt aktiv die Möglichkeit der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) prüfen, zeigt eine aktuelle Umfrage, dass das Bargeld in absehbarer Zeit nicht verschwinden wird, da die Mehrheit der Verbraucher von der Verwendung von CBDCs nicht begeistert ist.

Für die Umfrage der Deutschen Bank, Deutschlands führender Investmentbank, wurden 4.850 Personen aus Europa, Großbritannien und den USA befragt. Die Mehrheit der Befragten gab an, traditionelle Zahlungsmittel wie Bargeld und Debit- oder Kreditkarten zu bevorzugen.

Bargeld hat die Nase vorn

Laut der Studie glauben 59% der Befragten, dass Bargeld immer nützlich sein wird, und 44% geben an, dass sie lieber mit Bargeld als mit CBDCs bezahlen würden. Nur ein kleiner Teil der Befragten, nämlich 16 Prozent, erwartet, dass CBDCs zu einer gängigen Zahlungsoption werden.

Die Analysten der Deutschen Bank, Marion Laboure und Sai Ravindran, stellten in dem Bericht fest:

Während 59 Prozent der Verbraucher glauben, dass Bargeld immer relevant sein wird, hat die COVID-19-Pandemie die Umstellung auf digitale Zahlungen beschleunigt, insbesondere bei der Generation Z.

Obwohl die meisten Befragten zögerten, eine CBDC zu verwenden, gaben etwa 31 % an, dass sie eine von der Regierung verwaltete Kryptowährung einer von privaten Institutionen unterstützten vorziehen würden.

Umfrage der Deutschen Bank

Bitcoin vor CBDCs

Die Umfrage der Deutschen Bank ergab auch, dass Datenschutzbedenken die Akzeptanz von CBDCs erheblich beeinträchtigen. Die meisten Teilnehmer, insbesondere in den USA, glauben, dass allgemeine Kryptowährungen einen besseren Schutz der Privatsphäre bieten als staatlich unterstützte digitale Währungen. Etwa 21% der Befragten gaben an, dass sie eine private Kryptowährung wie Bitcoin bevorzugen.

Auf der anderen Seite zeigten die meisten europäischen Befragten eine stärkere Präferenz für Bargeld aufgrund der Anonymität, die es bietet, als die Befragten in den USA und Großbritannien.

Laut der Umfrage untersuchen die Zentralbanken zunehmend Anwendungsfälle für CBDCs im Großhandel, aber die Skepsis der Nutzer ist nach wie vor ein großes Problem, das die allgemeine Akzeptanz beeinträchtigt. Einem Bericht der Bank of Canada zufolge lehnen 86 % der Kanadier CBDCs ab, und nicht weniger als 92 % ziehen Bargeld dem digitalen kanadischen Dollar (CAD) vor.

Welche Gefahren mit dem digitalen Zentralbankgeld verbunden sind, erfährst du in diesem Artikel.

Bitcoin aus Satoshi Ära bewegt – Ist Satoshi aktiv?

Bitcoin aus Satoshi Ära bewegt – Ist Satoshi aktiv?

Vor Kurzem erlebte die Bitcoin-Community einen seltenen und aufregenden Moment, als eine Wallet, die aus den frühen Tagen der Blockchain stammt, nach 15 Jahren plötzlich aktiviert wurde. Die 50 Bitcoins, die im Januar 2009 gemined wurden, bewegten sich erstmals seit ihrer Entstehung. Diese Transaktion sorgte in der Kryptowelt für Aufsehen, da es sich um eine sogenannte „Satoshi-Ära“-Wallet handelt – also um eine Adresse, die aus der Zeit stammt, in der Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto das Netzwerk aktiv entwickelte.

In Kürze

  • Spekulation über Satoshi Nakamoto
  • Gründe für die Coin-Bewegung
  • Bedeutung für die Kryptowelt
  • Blick in die Zukunft

Spekulationen über Satoshis Identität

Als die Transaktion entdeckt wurde, begann sofort die Debatte: Handelte es sich um Bitcoins, die Satoshi Nakamoto selbst gehörten? Schließlich war Satoshi einer der ersten und wohl aktivsten Miner im Netzwerk, der nach Schätzungen etwa eine Million Bitcoin besaß. Bis heute hat Nakamoto jedoch keine dieser Coins bewegt, was zu Theorien führt, dass er entweder verstorben ist oder sich vollständig aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen hat.

Um die Frage zu klären, ob diese Bitcoin tatsächlich zu Satoshi gehörten, wurde die Transaktion genauer untersucht. Der Blockchain-Forscher Sergio Demian Lerner, der für seine Arbeit am sogenannten „Patoshi Pattern“ bekannt ist, analysierte die Daten und stellte fest, dass diese Coins nicht zu Satoshis Mining-Muster passen. Das „Patoshi Pattern“ ist eine spezifische Methode, die Nakamoto in den frühen Tagen des Netzwerks beim Mining verwendete, um neue Blöcke zu erzeugen. Da diese Coins nicht mit diesem Muster übereinstimmen, ist es unwahrscheinlich, dass Satoshi selbst diese Bitcoins bewegt hat.

Gründe für die Bewegung der Coins

Die Frage bleibt jedoch: Warum entschied sich der Miner nach all dieser Zeit, seine Bitcoins zu bewegen? Es gibt einige Theorien, die versuchen, diesen Schritt zu erklären. Eine der plausibelsten Erklärungen liegt in den zunehmenden Sicherheitsbedrohungen, die mit der Zeit auftreten. Wallets, die lange unberührt bleiben, könnten anfälliger für Hacks oder Schwachstellen sein, insbesondere, wenn veraltete Software oder Sicherheitssysteme verwendet werden. In der Vergangenheit gab es mehrere Berichte über gehackte Bitcoin-Wallets, was den Miner dazu veranlasst haben könnte, seine Coins an sicherere Adressen zu verschieben.

Eine weitere mögliche Erklärung ist finanzieller Natur. Bitcoin hat in den letzten Jahren einen erheblichen Wertzuwachs erlebt. Während die 50 Bitcoins im Jahr 2009 kaum einen nennenswerten Geldwert hatten, sind sie heute Millionen wert.

Bedeutung für die Krypto-Welt

Die Bewegung von Satoshi-Ära-Bitcoins nach so langer Zeit erinnert die Krypto-Community daran, wie jung und dynamisch das Bitcoin-Netzwerk ist. Obwohl Bitcoin inzwischen weit verbreitet ist, gibt es immer noch Vermögenswerte, die seit den frühen Tagen der Blockchain ruhen. Solche Transaktionen erwecken die Aufmerksamkeit, weil sie selten vorkommen und oft mit Spekulationen über die Identität der beteiligten Personen verbunden sind.

Zudem zeigt dieser Vorfall erneut die einzigartige Struktur von Bitcoin als dezentrales Finanzsystem. Während jede Transaktion öffentlich und transparent ist, bleiben die Identitäten der Wallet-Besitzer anonym. Diese Anonymität macht es schwer, herauszufinden, wer hinter der Transaktion steckt, außer der Miner entscheidet sich dazu, sich zu offenbaren.

Ein Blick in die Zukunft

Es ist unklar, ob dieser Vorfall eine isolierte Aktion war oder ob wir in Zukunft mehr Bewegungen von Bitcoin aus der frühen Ära sehen werden. Mit der zunehmenden Aufmerksamkeit, die Kryptowährungen und deren Sicherheit genießen, ist es jedoch wahrscheinlich, dass auch andere Miner aus der Satoshi-Ära ihre Coins bald in Bewegung setzen könnten.

Unabhängig davon bleibt die Frage nach Satoshis Identität weiter ungeklärt, und auch dieser Vorfall gibt keine neuen Hinweise auf den Verbleib des Bitcoin-Gründers. Dennoch war die Bewegung dieser alten Bitcoins ein faszinierender Moment in der Geschichte der Blockchain, der sowohl Nostalgie als auch Neugier weckte.

Elon Musk und Nayib Bukele tauschen sich über KI und Robotik aus – Bitcoin bleibt außen vor

Elon Musk und Nayib Bukele tauschen sich über KI und Robotik aus – Bitcoin bleibt außen vor

Elon Musk führte kürzlich Gespräche mit dem Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, in denen sie über die Einführung neuer Technologien diskutierten.

In Kürze

  • Elon Musk und Nayib Bukele diskutieren über die Zukunftstechnologien

  • Beobachter bemerken Krypto-Auslassung bei Gesprächen zwischen Musk und Bukele

  • Optimismus in El Salvador: Ein Land im Aufschwung

Elon Musk und Nayib Bukele diskutieren über die Zukunftstechnologien

Am 21. September teilte Elon Musk auf seiner Plattform X mit, dass er ein umfassendes Gespräch mit El Salvadors Präsident Nayib Bukele geführt habe. Im Fokus der Diskussion standen die zukünftigen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz und Robotik auf die Menschheit. Musk lobte Bukele für seine Führungsqualitäten und betonte das Engagement El Salvadors für die Einführung moderner Technologien.

Bukele, dessen Regierung bei der Implementierung fortschrittlicher Technologien eine Vorreiterrolle spielt, zeigte im Gespräch erneut seine zukunftsorientierte Haltung. Zudem hob er die strategische Entscheidung hervor, El Salvador von Auslandsschulden unabhängiger zu machen, was die transformative Kraft technologischer Innovation unterstreicht.

Beobachter bemerken Krypto-Auslassung bei Gesprächen zwischen Musk und Bukele

In den Gesprächen zwischen Elon Musk und Nayib Bukele fiel auf, dass die Rolle der Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, nicht thematisiert wurde. Bukele hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, wie wichtig Bitcoin für die wirtschaftliche Strategie El Salvadors sei. Die Einführung von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel im letzten Jahr erregte weltweit viel Aufmerksamkeit und wurde sowohl gelobt als auch kritisiert.

Dennoch passt dieser mutige Schritt zu den übergeordneten Bestrebungen des Landes, seine finanzielle Unabhängigkeit zu stärken und digitale Vermögenswerte sowie moderne Technologien zur Reduzierung externer finanzieller Abhängigkeiten zu nutzen.

Elon Musk und Nayib Bukele tauschen sich über KI und Robotik aus – Bitcoin bleibt außen vor

Optimismus in El Salvador: Ein Land im Aufschwung

Seit nun schon fast vier Wochen bin ich selber hier vor Ort und es lässt sich sagen, dass in El Salvador eine spürbare positive Entwicklung im Gange ist. Trotz der noch anstehenden Herausforderungen herrscht hier Optimismus und Hoffnung auf eine bessere Zukunft, etwas, das man in Europa oftmals vermisst.

Die Menschen in El Salvador blicken mit Freude auf den morgigen Tag, und die Fortschritte des Landes deuten auf eine vielversprechende Zukunft hin.

MicroStrategy erwirbt weitere Bitcoin für 460 Mio. USD

MicroStrategy erwirbt weitere Bitcoin für 460 Mio. USD

MicroStrategy, das von Michael Saylor gegründete Unternehmen, hat erneut in Bitcoin investiert und bleibt damit das Unternehmen mit den meisten Bitcoin weltweit. Mit einem neuen Kauf in Millionenhöhe stärkt MicroStrategy seine Position in der Kryptowelt. Seit 2020 ist der Software-Riese für seine aggressive Bitcoin-Strategie bekannt, was ihm einen besonderen Platz im globalen Kryptomarkt verschafft hat.

In Kürze

  • MicroStrategy kauft erneut Bitcoin
  • Finanzierung des Bitcoin Kaufs
  • Größter Bitcoin Hodler der Welt
  • Warum Bitcoin?
  • Herausforderungen & Chancen

MicroStrategy kauft erneut Bitcoin

Am 20. September 2024 erwarb MicroStrategy 7.420 Bitcoin im Wert von 458,2 Millionen US-Dollar. Mit diesem Kauf stockte das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände auf 252.220 Bitcoin auf, was insgesamt einem Wert von knapp 15 Mrd. US-Dollar entspricht. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei etwa 39.266 US-Dollar pro Bitcoin. Dieser Kauf verdeutlicht die anhaltende Überzeugung von Michael Saylor, dass Bitcoin die sicherste langfristige Anlageform ist und einen Schutz vor Inflation bietet.

Seit dem ersten Kauf von Bitcoin im Jahr 2020 verfolgt MicroStrategy eine klare „Buy-and-Hold“-Strategie, die darauf abzielt, den Unternehmenswert langfristig durch Bitcoin-Investitionen zu steigern. Bitcoin wird dabei als strategischer Vermögenswert gesehen, der das Unternehmen vor den Unsicherheiten des Fiat-Währungssystems schützt.

Finanzierung des Bitcoin-Kaufs: Wandelanleihen im Wert von 1,01 Milliarden US-Dollar

MicroStrategy finanzierte diesen Bitcoin-Kauf laut einem offiziellen Blogbeitrag durch den erfolgreichen Abschluss einer Wandelanleihe im Wert von 1,01 Milliarden US-Dollar. Diese 0,625%igen Wandelanleihen werden im Jahr 2028 fällig und bieten den Käufern die Möglichkeit, die Anleihen in Aktien von MicroStrategy umzuwandeln.

Dieser strategische Schritt zeigt, wie MicroStrategy flexibel Finanzierungsquellen nutzt, um seine Bitcoin-Bestände auszubauen, ohne die kurzfristige Liquidität zu gefährden. Der Nettoerlös aus dieser Anleihen-Emission wurde direkt in den Kauf von Bitcoin investiert, was die Entschlossenheit des Unternehmens unterstreicht, seine Vorreiterrolle im Bitcoin-Markt weiter zu festigen.

Größter Bitcoin-Halter der Welt: MicroStrategy setzt Maßstäbe

Mit über 252.000 Bitcoin hält MicroStrategy den größten Bitcoin-Bestand eines börsennotierten Unternehmens weltweit. Kein anderes Unternehmen hat bisher vergleichbare Bestände aufgebaut. Dieser aggressive Kaufansatz, der seit August 2020 besteht, unterscheidet MicroStrategy von anderen Institutionen, die oft zögerlich sind, große Mengen Bitcoin zu akkumulieren.

Die Strategie von Michael Saylor besteht darin, Bitcoin zu günstigen Gelegenheiten zu kaufen und das Risiko von Preisschwankungen durch langfristige Wertsteigerung zu minimieren. Sein erklärtes Ziel ist es, Bitcoin als wertvolle Alternative zu Gold und traditionellen Fiat-Währungen zu etablieren. Laut Saylor ist Bitcoin das „bessere Gold“ und bietet langfristig mehr Sicherheit und Wachstumspotenzial als traditionelle Währungen.

Warum MicroStrategy auf Bitcoin setzt

Die Zukunft von Bitcoin sieht MicroStrategy als entscheidenden Faktor für den finanziellen Erfolg des Unternehmens. Während das Kerngeschäft von MicroStrategy weiterhin Software- und Datenanalyse-Lösungen umfasst, nimmt Bitcoin einen immer größeren Anteil der Unternehmensbilanz ein. Die Kryptowährung dient als Wertspeicher und soll das Unternehmen gegen wirtschaftliche Unsicherheiten und Inflation absichern.

Michael Saylor ist bekannt für seine Überzeugung, dass Bitcoin das Finanzsystem revolutionieren wird. Er hat sich wiederholt dafür ausgesprochen, dass Unternehmen und Institutionen Bitcoin als Teil ihrer Anlagestrategie in Betracht ziehen sollten, um sich vor der Entwertung von Fiat-Währungen zu schützen. Seine Vision sieht Bitcoin nicht nur als Investition, sondern als zukunftssicheres Wertaufbewahrungsmittel.

Herausforderungen und Chancen

Trotz des Erfolgs von MicroStrategy in der Welt der Kryptowährungen gibt es auch Herausforderungen. Die Volatilität des Bitcoin-Preises führt zu Schwankungen im Wert der Bestände von MicroStrategy, was kurzfristige Verluste verursachen kann. Dennoch bleibt Michael Saylor überzeugt, dass diese Schwankungen nur temporär sind und langfristig durch den wachsenden Wert von Bitcoin ausgeglichen werden.

MicroStrategy setzt auf die langfristige Wertsteigerung von Bitcoin und zeigt mit jeder neuen Investition, dass es bereit ist, mögliche Risiken einzugehen, um von der erwarteten Revolution im Finanzsektor zu profitieren.