Von Panik auf Entwarnung in 24 Stunden: Die Bitcoin Haltefrist Deutschland bleibt bestehen

Von Panik auf Entwarnung in 24 Stunden: Die Bitcoin Haltefrist Deutschland bleibt bestehen

Die Bitcoin Haltefrist Deutschland sorgt derzeit für heftige Diskussionen in der Krypto-Szene, nachdem ein viraler Beitrag auf X Millionen Anleger verunsicherte. Der Post behauptete, die SPD wolle die einjährige Steuerfreiheit ab 2027 kippen, 25 % Abgeltungsteuer einführen und die CDU verhandle bereits eine sogenannte Großvater-Regelung als Kompromiss. Dabei hat keiner dieser Punkte eine Grundlage in der aktuellen Steuerreform-Debatte.

In Kürze

  • CDU-Fraktion stellt klar: Bitcoin Haltefrist Deutschland ist nicht Teil der Steuerreform
  • Viraler X-Post vermischt alte SPD-Positionen mit frei erfundenen Details
  • Bitcoin Haltefrist Deutschland ist politisch umkämpft, aber gesetzgeberisch nicht in Gefahr

CDU-Fraktion stellt klar: Bitcoin Haltefrist Deutschland ist nicht Teil der Steuerreform

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat auf die Panik mit einer unmissverständlichen Stellungnahme reagiert. Olav Gutting, zuständiger Berichterstatter der Fraktion, erklärte, dass die Abschaffung der einjährigen Haltefrist auf Veräußerungsgewinne aus Kryptowährungen nicht im Koalitionsvertrag vereinbart sei.

Aus Sicht der Union bestehe kein überzeugender steuerpolitischer Grund, an der bewährten Regelung für sogenannte „andere Wirtschaftsgüter“ etwas zu ändern. Die Bitcoin Haltefrist Deutschland gilt nach § 23 EStG nicht isoliert für Kryptowährungen, sondern gleichermaßen für Edelmetalle, Kunst und Fremdwährungen.

Gutting verwies dabei auf den geplanten digitalen Euro: Eine unterschiedliche steuerliche Behandlung von Kryptowährungen gegenüber Fremdwährungsgeschäften wäre mit dessen Einführung kaum noch zu rechtfertigen. Damit positioniert sich die Union aktiv als Verteidiger der bestehenden Regelung.

Viraler X-Post vermischt alte SPD-Positionen mit frei erfundenen Details

Der Beitrag, der die Panik auslöste, enthielt einen Kern an Wahrheit, der mit falschen Details angereichert wurde. Tatsächlich hatte die SPD bereits während der Koalitionsverhandlungen im März 2025 gefordert, die Haltefrist abzuschaffen und Krypto-Gewinne mit 30 % Abgeltungsteuer zu belegen. Diese Forderung scheiterte jedoch und fand keinen Eingang in den Koalitionsvertrag vom April 2025.

Auch der einflussreiche Seeheimer Kreis der SPD griff das Thema im Oktober 2025 in einem Strategiepapier erneut auf. Doch weder die im Post genannte 25-%-Abgeltungsteuer noch die angebliche Großvater-Regelung der CDU existieren in irgendeinem offiziellen Dokument.

Es liegt aktuell kein Gesetzesentwurf vor, keine Arbeitsgruppe verhandelt über eine Änderung der Haltefrist, und die CDU hat keinen Kompromissvorschlag unterbreitet, weil es schlicht keine SPD-Forderung gibt, auf die sie reagieren müsste.

Bitcoin Haltefrist Deutschland ist politisch umkämpft, aber gesetzgeberisch nicht in Gefahr

Die SPD steht der Steuerfreiheit auf Bitcoin-Gewinne grundsätzlich kritisch gegenüber. Die Partei argumentiert mit Steuergerechtigkeit und der Frage, warum Gewinne aus Wertpapieren besteuert werden, während spekulative Krypto-Gewinne nach nur einem Jahr steuerfrei bleiben.

Diese Position ist seit über einem Jahr bekannt und wird sich auch nicht ändern. Dennoch fehlt der SPD die Mehrheit, um die Haltefrist einseitig abzuschaffen. Der Koalitionspartner CDU/CSU blockiert jede Änderung, und ein eigenständiger Gesetzesentwurf ist nicht in Sicht. Was sich allerdings ändert, ist die Transparenz: Die DAC-8-Richtlinie verpflichtet Krypto-Dienstleister ab 2026, Transaktionsdaten automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden.

Erste Meldungen für das Jahr 2026 müssen bis zum 31. Juli 2027 erfolgen. Diese Meldepflicht betrifft jedoch ausschließlich die Datenübermittlung und hat keinen Einfluss auf das Bitcoin Steuerprivileg selbst.

Für Anleger in Deutschland gilt weiterhin: Wer Bitcoin und andere Kryptowährungen mindestens ein Jahr hält, kann Gewinne vollständig steuerfrei realisieren. Wir berichteten bereits ausführlich über die SPD-Pläne zur Krypto-Steuer und die Gegenposition der Union.

Vier Metriken, eine Botschaft: Bitcoin Bärenmarkt Boden rückt laut Blockforce Capital näher

Vier Metriken, eine Botschaft: Bitcoin Bärenmarkt Boden rückt laut Blockforce Capital näher

Der Bitcoin Bärenmarkt Boden könnte näher sein als viele denken. Brett Munster von Blockforce Capital berichtet über vier Metriken, die zeigen, dass Bitcoin sich der Zone nähert, in der frühere Bärenmärkte ihren Tiefpunkt erreichten.

In Kürze

  • Blockforce-Analyst Munster definiert die Bitcoin Kaufzone zwischen 45.000 und 60.000 US-Dollar
  • Eine der vier Metriken hat die Zone früherer Bitcoin Bärenmarkt Böden bereits erreicht
  • Munsters Rat: Schrittweise einsteigen statt auf den perfekten Bitcoin Bärenmarkt Boden zu warten

Blockforce-Analyst Munster definiert die Bitcoin Kaufzone zwischen 45.000 und 60.000 US-Dollar

Munster trackt vier Indikatoren, um Bitcoins Position im Crash-Zyklus zu bewerten. Die Realized Price, also der durchschnittliche Preis, zu dem alle Bitcoin zuletzt on-chain bewegt wurden, liegt aktuell bei rund 54.000 US-Dollar. Der 200-Wochen-Moving-Average, der in jedem bisherigen Zyklus die Nähe zum Boden markierte, steht bei etwa 58.000 US-Dollar.

Dazu kommt das Muster abnehmender Peak-to-Trough-Drawdowns, das auf einen möglichen Boden zwischen 45.000 und 55.000 US-Dollar hindeutet. Zusammengenommen ergibt sich daraus, was Munster als „high-probability accumulation zone“ bezeichnet. Dabei soll sich eine Bitcoin Kaufzone von etwa 45.000 bis 60.000 US-Dollar erstrecken.

Bitcoin notiert aktuell bei rund 73.800 US-Dollar und liegt damit noch über dieser Zone. Allerdings touchierte der Kurs im Februar kurz die 60.000-Dollar-Marke und damit die obere Kante des historischen Bereichs. Bloomberg berichtete am 13. März unter Berufung auf Brett Munster von Blockforce Capital von der Analyse.

Eine der vier Metriken hat die Zone früherer Bitcoin Bärenmarkt Böden bereits erreicht

Von den vier Metriken hat eine bereits das Territorium erreicht, das mit früheren Bitcoin Bärenmarkt Böden assoziiert wird. Zwei weitere konvergieren bei 54.000 bis 58.000 US-Dollar- also deutlich unter dem aktuellen Kurs, aber nicht unerreichbar. Seit dem Allzeithoch bei über 126.000 US-Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin rund 41 % verloren und dabei über 1,17 Bio. US-Dollar an Marktkapitalisierung eingebüßt.

Historisch ist ein solcher Drawdown nicht ungewöhnlich. Allerdings gibt es Gegenargumente: CryptoQuant weist darauf hin, dass der MVRV-Ratio noch nicht die extreme Unterbewertungszone erreicht hat und der NUPL noch nicht auf das Niveau gefallen ist, das typischerweise eine finale Kapitulation signalisiert.

Am 5. Februar wurden zwar 5,4 Mrd. US-Dollar an Tagesverlusten realisiert, der höchste Wert seit März 2023, doch die kumulierten monatlichen Verluste liegen mit 0,3 Mio. BTC weit unter den 1,1 Mio. BTC von Ende 2022. 

Munsters Rat: Schrittweise einsteigen statt auf den perfekten Bitcoin Bärenmarkt Boden zu warten

Munsters Argumentation ist pragmatisch. Im letzten Bärenmarkt lag der Unterschied zwischen einem Kauf bei 19.000 US-Dollar und dem tatsächlichen Boden bei 15.600 US-Dollar bei unter 20 %. Für jeden, der über mehrere Jahre hielt, war dieser Unterschied vernachlässigbar.

Sein Rat ist deshalb klar: Schrittweise einsteigen, statt auf den perfekten Einstieg zu warten. Denn die Bitcoin Kaufzone zu erkennen ist einfacher als den exakten Tiefpunkt zu treffen. Munster sieht aktuell ein günstigeres Risiko-Rendite-Profil mit mehr Aufwärts- als Abwärtspotenzial, auch wenn er einräumt, dass Bärenmärkte länger dauern können als erwartet.

Wer niedrige Zeitpräferenz verinnerlicht hat, wird in Munsters Analyse eine Bestätigung finden: Es geht nicht darum, den exakten Boden zu erwischen, sondern darum, über Zeit zu akkumulieren und das in dem Wissen, dass Bitcoin als härtestes Geld mit fixem Angebot von 21 Mio. Einheiten langfristig nicht an Knappheit verliert, sondern daran gewinnt.

Wir berichteten bereits über die Warnung von ZX Squared Capital vor einem weiteren 30-%-Einbruch und die Rolle des Vier-Jahres-Zyklus im aktuellen Bärenmark.

US-Senat stimmt mit überwältigender Mehrheit für ein CBDC Verbot bis Ende 2030

US-Senat stimmt mit überwältigender Mehrheit für ein CBDC Verbot bis Ende 2030

Das CBDC Verbot in den USA nimmt konkrete Form an: Der US-Senat hat am 12. März mit 89 zu 10 Stimmen ein Gesetz verabschiedet, das der Federal Reserve die Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung bis Ende 2030 untersagt. Das Verbot ist Teil des „21st Century ROAD to Housing Act“.

In Kürze

  • Die Federal Reserve darf bis Ende 2030 keine digitale Zentralbankwährung ausgeben
  • Private Stablecoins sind vom CBDC Verbot ausdrücklich ausgenommen
  • Die Blockchain Association bezeichnet eine staatliche digitale Zentralbankwährung als Bedrohung für Bürgerrechte

Die Federal Reserve darf bis Ende 2030 keine digitale Zentralbankwährung ausgeben

Das CBDC Verbot ist eindeutig formuliert: Die Federal Reserve darf bis zum 31. Dezember 2030 weder direkt noch über Intermediäre wie Geschäftsbanken eine digitale Zentralbankwährung ausgeben. Das gilt auch für jedes digitale Asset, das einem CBDC „substantially similar“ ist.

Die Regelung steckt in einem 302 Seiten langen Wohnungsbaugesetz, das sich primär mit bezahlbarem Wohnraum und Beschränkungen für Private-Equity-Firmen beim Kauf von Einfamilienhäusern befasst. Dass das CBDC Verbot in den letzten Verhandlungen angehängt wurde, zeigt, wie drängend das Thema für beide Parteien geworden ist.

Bereits in der Vorabstimmung war die Richtung klar: 84 zu 6 Stimmen signalisierten früh, dass das Verbot breite Unterstützung genießt. Das Votum folgt auf Trumps Executive Order vom Januar 2026, die Bundesbehörden bereits die Arbeit an CBDCs untersagte.

Private Stablecoins sind vom CBDC Verbot ausdrücklich ausgenommen

Was das Gesetz besonders interessant macht, ist die bewusste Ausnahme für private digitale Dollar-Währungen. Stablecoins wie USDT und USDC fallen nicht unter das CBDC Verbot, solange sie „open, permissionless and private“ sind. Damit erhalten private Stablecoin-Emittenten faktisch das Monopol auf den digitalen Dollar.

Treasury Secretary Scott Bessent und Präsident Trump sehen Stablecoins als strategisches Werkzeug, um die Dollar-Hegemonie im Wettbewerb mit dem chinesischen digitalen Yuan zu verteidigen.

China testet die digitale Zentralbankwährung e-CNY bereits im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr mit den Emiraten über die mBridge-Plattform. Dass die USA sich gegen ein eigenes CBDC entscheiden und stattdessen auf privatwirtschaftliche Lösungen setzen, ist eine geopolitische Entscheidung mit langfristiger Tragweite.

Die Blockchain Association bezeichnet eine staatliche digitale Zentralbankwährung als Bedrohung für Bürgerrechte

Die Reaktionen aus der Krypto-Industrie waren eindeutig. Blockchain-Association-CEO Summer Mersinger erklärte, eine staatliche digitale Zentralbankwährung würde zentrale amerikanische Werte bedrohen. Dazu zählen finanzielle Privatsphäre, Bürgerrechte und die Begrenzung staatlicher Macht.

Digital-Chamber-CEO Cody Carbone sprach von einem Sieg für die finanzielle Freiheit. Auch Hedgefonds-Manager Ray Dalio hatte zuvor gewarnt, CBDCs seien ein „very effective controlling mechanism“ für Regierungen.

Allerdings ist das CBDC Verbot noch kein fertiges Gesetz. Das House of Representatives muss noch zustimmen, und dort zeichnen sich Widerstände ab: Einige Abgeordnete fordern ein permanentes statt temporäres Verbot, andere kritisieren die Wohnungsbau-Beschränkungen im selben Gesetz. Hinzu kommt, dass Trump angekündigt hat, kein Gesetz zu unterschreiben, bis der SAVE Act zur Wähler-ID-Pflicht verabschiedet ist.

Trotzdem sendet das Votum ein historisches Signal: Die größte Volkswirtschaft der Welt hat sich mit überwältigender Mehrheit gegen eine staatliche Überwachungswährung ausgesprochen. Für Bitcoin-Befürworter bestätigt das, was sie seit Jahren argumentieren: Eine Währung, die jede Transaktion trackbar macht, ist das Gegenteil von Geldfreiheit.

Das CBDC Verbot schließt die Tür für den digitalen Dollar als Kontrollinstrument. Wer sie langfristig als Wertspeicher ersetzen will, findet die Antwort nicht bei Stablecoins, sondern bei 21 Mio. BTC. Wir berichteten bereits über die wachsende Debatte um finanzielle Privatsphäre und das US-Treasury, das Krypto-Mixer erstmals als legitimes Privacy-Tool eingestuft hat.

Mastercard startet Krypto-Partner-Programm mit über 85 Krypto- und Finanzunternehmen

Mastercard startet Krypto-Partner-Programm mit über 85 Krypto- und Finanzunternehmen

Mastercard hat am 11. März das Krypto Partner Program vorgestellt – eine globale Initiative, die über 85 Unternehmen aus der Krypto- und Finanzbranche zusammenbringt. Das Programm soll On-Chain-Innovation mit bestehender Zahlungsinfrastruktur verbinden.

In Kürze

  • Das Programm fokussiert sich auf drei Bereiche: Remittances, B2B-Zahlungen und globale Payouts
  • Binance, Circle, PayPal, Ripple und Kraken gehören zu den Launch-Partnern
  • Visa expandiert Stablecoin-Karten, Mastercard setzt auf ein breites Partner-Ökosystem

Das Programm fokussiert sich auf drei Bereiche: Remittances, B2B-Zahlungen und globale Payouts

Mastercard richtet das Programm gezielt auf drei Anwendungsfälle aus: grenzüberschreitende Überweisungen, Business-to-Business-Zahlungen und globale Auszahlungen. In allen drei Bereichen sollen die Geschwindigkeit und Programmierbarkeit von digitalen Assets mit Mastercards bestehenden Karten-Rails zusammengeführt werden.

Die Teilnehmer arbeiten dabei direkt mit Mastercard-Teams an der Entwicklung zukünftiger Produkte und Services. Es geht also nicht um ein reines Label-Programm, sondern um Co-Development.

Mastercard spricht von einer „neuen Phase“ für digitale Assets – weg vom Parallelsystem, hin zur Integration in den bestehenden Zahlungsverkehr für reale Anwendungsfälle. Mastercard beschrieb die Details auf mastercard.com.

Binance, Circle, PayPal, Ripple und Kraken gehören zu den Launch-Partnern

Die Partnerliste liest sich wie ein Who’s who der Krypto-Industrie: Binance, Circle, PayPal, Ripple, Kraken, Crypto.com, OKX, MetaMask, MoonPay, Nexo und Paxos sind dabei. Dazu kommen Blockchain-Netzwerke wie Solana, Polygon, Stellar und Tron sowie Infrastruktur-Anbieter wie Fireblocks, BitGo und der Wallet-Spezialist Dfns.

Auch Compliance-Firmen wie Chainalysis, TRM Labs und Elliptic sind Teil des Programms. Ein klares Signal dafür, dass Mastercard regulatorische Sicherheit von Anfang an mitdenkt.

Borderless.xyz, ein Stablecoin-Orchestrierungsnetzwerk, wurde als Launch-Partner bestätigt und unterstützt bereits globale Payouts für Dfns. Das Programm entstand aus Mastercards Start-Path-Accelerator für Blockchain-Startups, der im September 2025 die ersten fünf Unternehmen auswählte.

Visa expandiert Stablecoin-Karten, Mastercard setzt auf ein breites Partner-Ökosystem

Bemerkenswert ist das Timing: In derselben Woche, in der Visa seine Stablecoin-Karten-Expansion auf über 100 Länder ankündigte, reagiert Mastercard mit einem eigenen Krypto-Vorstoß. Die Ansätze unterscheiden sich jedoch deutlich. Visa setzt auf ein konkretes Produkt: Stablecoin-gestützte Karten über die Bridge-Infrastruktur von Stripe.

Mastercard dagegen baut ein Ökosystem auf, in dem über 85 Firmen gemeinsam an der Zukunft von On-Chain-Zahlungen arbeiten. Nach der Verabschiedung des Genius Act im Juli 2025 fiel die Mastercard-Aktie kurzzeitig, weil Investoren befürchteten, Stablecoins könnten Kreditkarten-Netzwerke überflüssig machen. Das Krypto Partner Program ist Mastercards strategische Antwort: Integration statt Disruption.

Dass die beiden größten Zahlungsnetzwerke der Welt in derselben Woche ihre Krypto-Strategien offenlegen, zeigt, wie schnell sich die Dynamik verschoben hat. Noch vor zwei Jahren galten Krypto und TradFi als getrennte Welten. Heute bauen Visa und Mastercard aktiv an der Brücke dazwischen.

Die Ironie dabei: Die Infrastruktur, die Bitcoin geschaffen hat, um Mittelsmänner überflüssig zu machen, wird jetzt von genau diesen Mittelsmännern übernommen. Wir berichteten bereits über Visas Stablecoin-Expansion in über 100 Länder und die wachsende Rolle von Blockchain-Infrastruktur im globalen Zahlungsverkehr.

Ripple (XRP) – Der Markt ist tot!

Ripple (XRP) – Der Markt ist tot!

Der gesamte Kryptomarkt steht derzeit unter Anspannung. Das Handelsvolumen nimmt immer weiter ab und neue, frische Liquidität scheint einfach nicht reinzukommen. Auch Ripple (XRP) leidet darunter. Wir sehen kaum noch Kursbewegungen und das Volatilität wird immer weniger. Steht bald ein größerer Move bevor?

In Kürze

  • XRP Chartanalyse
  • XRP Ausblick

XRP Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

In den letzten Wochen scheint der Markt wirklich eingeschlafen zu sein oder wenn man es noch positiv aussagen möchte: sehr solide! Sehr solide ist in diesen Zeiten nicht schlecht, während die Unsicherheiten immer weiter steigen.

Der Krieg im Iran und die Schließung der Straße von Hormuz sorgen für breite Unsicherheit an den Märkten und natürlich auch die Sorge vor steigender Inflation, was zu steigenden Zinsen global führen könnte.

Hierfür steht Ripple (XRP) wirklich noch solide da und tradet bei ca. 1,37 USD. Von unseren Tiefständen konnten wir uns zügig erholen, seitdem ist jedoch auch das Handelsvolumen deutlich abhanden gekommen.

Wir sehen kaum noch Bewegung und wenn dann nicht einmal mehr ein höheres Hoch, sondern eher bearishe tiefere Hochs. Der Markt scheint eingeschlafen und wartet auf neue Impulse von außen.

XRP Ausblick

Quelle: Tradingview*

Somit ist im Tageschart unsere ABC Formation mittlerweile sehr unwahrscheinlich geworden. Viel mehr müssen wir davon ausgehen, dass die Welle A bereits der große Wick vom 10.10.2025 angelaufen wurde. 

Die darauffolgende Erholung war somit die Welle B und wir befinden uns inmitten der Welle C, welche trotzdem Ihr Ziel zwischen 0,70 – 0,80 USD hat. Somit ändern sich am Plan wenig, da wir sowieso weiterhin bearish sind.

Die globalen Unsicherheiten und der stärker werdende Dollar tragen nicht unbedingt dazu bei, diese Meinung zu ändern, somit müssen wir uns in den nächsten Wochen auf eher sinkende Kurse einstellen.

Dies kann nur geändert werden, falls wir es schaffen nachhaltig über die Marke von 1,65 USD zu kommen und auch darüber zu schließen, ansonsten haben wir weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs.

Klicke hier für die letzte Bitcoin & Ethereum Chartanalyse.

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt

Trading Campus

Unser Programm, um das Trading von Grund auf zu erlernen. Eine Videoreihe, Handouts und wöchentliche Live Calls gepaart mit einer Telegram Gruppe machen dich zu einem profitablen Trader. Schließe dich 70+ Teilnehmern an.

1 Mio. US-Dollar pro Bitcoin bis 2034: Power Law Modell bestätigt Preis durch Mathematik

1 Mio. US-Dollar pro Bitcoin bis 2034: Power Law Modell bestätigt Preis durch Mathematik

Das Bitcoin Power Law Modell gehört zu den stabilsten langfristigen Preismodellen am Markt mit einer statistischen Passform von über 95 % seit 15 Jahren. Es beschreibt Bitcoins Preisentwicklung nicht als exponentielles Wachstum, sondern als Potenzfunktion der Zeit. Die Kernaussage: Wenn Bitcoin 50 % älter wird, verzehnfacht sich sein fairer Preis.

In Kürze

  • Das Power Law Modell berechnet Bitcoins fairen Preis heute bei rund 100.000 US-Dollar
  • Astrophysiker Giovanni Santostasi entwickelte das Modell auf Basis physikalischer Skalierungsgesetze
  • Das Modell hat nur einmal versagt: am 13. März 2020 für wenige Stunden im Pandemie-Crash

Das Power Law Modell berechnet Bitcoins fairen Preis heute bei rund 100.000 US-Dollar

Die Formel ist einfach: Der Preis ergibt sich aus einer Konstante multipliziert mit der Anzahl der Tage seit dem Genesis Block, potenziert mit dem Exponenten 5,8.

Bitcoin ist heute 6.276 Tage alt. Daraus errechnet das Modell einen fairen Preis von rund 100.000 US-Dollar. Der aktuelle Kurs von etwa 68.000 US-Dollar liegt damit rund 32 % unter dem Modellwert.

Historisch waren solche Phasen unter dem Power-Law-Trend immer Kaufzonen. Die sogenannte 1.5x/10x-Regel macht die Projektion greifbar: 6.276 Tage mal 1,5 ergibt 9.414 Tage, das entspricht dem Jahr 2034. Der faire Preis zu diesem Zeitpunkt: 100.000 mal 10 – also 1 Mio. US-Dollar.

Astrophysiker Giovanni Santostasi entwickelte das Modell auf Basis physikalischer Skalierungsgesetze

Das Modell stammt von Giovanni Santostasi, einem ehemaligen Astrophysiker, der Prinzipien aus Physik und Biologie auf Bitcoins Preisverhalten anwendet. Sein zentrales Argument: Bitcoin verhält sich nicht wie ein klassisches Finanzprodukt, sondern wie ein natürliches System – vergleichbar mit dem Wachstum einer Stadt oder eines Organismus.

Auf einem Log-Log-Chart zeigt Bitcoins Preisverlauf ein überraschend lineares Muster, was darauf hindeutet, dass die Preisentwicklung nicht zufällig ist, sondern einer strukturellen Wachstumskurve folgt. Santostasi argumentiert, dass diese Skalierungsinvarianz über 9 Größenordnungen und 15 Jahre hinweg beobachtbar war. Wenn ein System so lange skaliert hat, sei es wahrscheinlich, dass es für weitere 1 bis 2 Größenordnungen, also die nächsten zehn Jahre, weiter bestehen bleibt.

Das Modell hat nur einmal versagt: am 13. März 2020 für wenige Stunden im Pandemie-Crash

Kein Modell ist unfehlbar, doch das Power Law hat eine bemerkenswerte Erfolgsbilanz. Die untere Preisgrenze des Modells – etwa 42 % unter dem fairen Wert – wurde in der gesamten Bitcoin-Geschichte nur einmal durchbrochen: Am 13. März 2020, als Bitcoin im Pandemie-Crash kurzzeitig unter die Modellgrenze fiel. Innerhalb weniger Stunden erholte sich der Kurs wieder darüber.

Kritiker wenden ein, dass das Modell weder Halvings noch Miner-Verhalten berücksichtigt und falsches Vertrauen erzeugen kann. Santostasi entgegnet, dass genau das die Stärke des Modells sei: Es hängt nicht von einzelnen Ereignissen ab, sondern bildet die fundamentale Adoptionskurve ab, die allen anderen Faktoren zugrunde liegt.

Wer das Power Law ernst nimmt, sieht im aktuellen Bärenmarkt keine Krise, sondern ein Muster, das sich seit 15 Jahren wiederholt. Jede Preisverdopplung dauert proportional länger als die vorherige – und genau das ist der Grund, warum Bitcoin kein spekulatives Asset für Kurzfrist-Trader ist, sondern ein Instrument für niedrige Zeitpräferenz.

Wir berichteten bereits über den Vier-Jahres-Zyklus und die emotionalen Veränderungen der Marktteilnehmer.