IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

In einer der neuesten Veröffentlichungen von IOTA wird die Stiftung künftig in einem europaweiten Projekt der Baubranche vertreten sein. Auf die genauen Hintergründe und Vorteile der Partnerschaft möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen.

In Kürze

  • EU-Projekt „GAIA-X“
  • IOTA und die aktuelle Entwicklung

EU-Projekt „GAIA-X“

Die IOTA-Stiftung hat diese Woche auf Twitter bekannt gegeben, dass sie den Zuschlag in einem Teilprojekt des Konsortiums von GAIA-X erhalten hat. Das Projekt an sich stellt sich mit folgenden Sätzen so vor:

Mit GAIA-X erstellen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf europäischer Ebene einen Vorschlag für die nächste Generation einer europäischen Dateninfrastruktur: ein sicheres, föderiertes System, das höchste Ansprüche an digitale Souveränität erfüllt und gleichzeitig Innovationen fördert. Dieses Projekt ist die Wiege eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems, in dem Daten und Dienste in einer vertrauensvollen Umgebung verfügbar gemacht, gesammelt und geteilt werden können.

GAIA-X ist ein von Europa initiiertes Projekt für Europa und darüber hinaus. Ziel ist es, gemeinsame Anforderungen an eine europäische Dateninfrastruktur zu entwickeln. Daher sind Offenheit, Transparenz und die Fähigkeit, sich mit anderen europäischen Ländern zu verbinden, von zentraler Bedeutung für GAIA-X.

An dem Projekt sind derzeit Vertreter aus mehreren europäischen Ländern sowie weitere internationale Partner beteiligt. Wir möchten andere europäische und internationale Partner einladen, sich dem Projekt anzuschließen und zu seiner Entwicklung beizutragen. Viele Dialoge sind bereits im Gange und werden weiter intensiviert. Darüber hinaus steht GAIA-X im ständigen Austausch mit der Europäischen Kommission.

Im gesamten Projekt sind darüber hinaus auch Gründungsmitglieder wie BOSCH, BMW oder auch SAP vertreten. Dabei könnte sich nach dieser positiven Meldung auch langfristig die Chance ergeben, dass die Technologie von IOTA über weitere Bereiche als dem Bau von z.B. Brücken vertreten ist.

IOTA wird sich dabei speziell im iECO-Teilprojekt (intelligent Empowerment of Construction Industry) mit 8 weiteren Partnern beteiligen. U.a. sind dabei auch bekannte Institutionen wie das Fraunhofer-Institut & die technische Universität aus Dresden vertreten. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor.

Dabei ist das oberste Ziel, einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft als eine der Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Dabei sollen Datensilos aufgebrochen werden, damit Fehler und Ineffizienzen möglichst eliminiert werden können und sich der Bauprozess in Zukunft noch deutlich weiter optimiert.

Die aktuelle Entwicklung von IOTA

IOTA konnte sich somit in dieser Woche mit einer weiteren positiven Nachricht am Kryptomarkt in Szene setzen. Auf Twitter sorgte Softwareentwickler Hans Moog zusätzlich mit der Forderung nach einem Olympischen Wettkampf zwischen den Kryptowährungen und der Verlinkung von Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin für zusätzlich Zündstoff. An Selbstbewusstsein scheint es der Foundation im Moment nicht zu fehlen.

IOTA

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Leider müssen die Anleger immer noch auf die im letzten Artikel erwähnte Ledger Integration warten. Auch wenn IOTA es zurzeit vermehrt schafft Kontakte in die Industriewirtschaft zu knüpfen, wirkt es sich leider weiterhin nicht auf dem Preis aus. Dieser liegt weiterhin laut Coinmarketcap bei stabilen 80 Cent. Somit heißt es für alle Anleger weiterhin geduldig bleiben und auf die nächste goldene Brücke zu warten.

Die nächste Autofahrt mit IOTA

In den letzten zwei Wochen sind viele neue News mit IOTA veröffentlicht worden. Auf die interessantesten Punkte möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss auf den aktuellen Stand zur Ledger Integration eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter der dem Projekt Alfried mit IOTA
  • EU-Projekt „Orchestra“ und IOTA
  • Ledger Wallet Integration

Autonomes Fahren mit dem Kern IOTA

Iota Bild

Eines der größten digitalen Verkehrsinfrastrukturprojekte in Deutschland, in dem es konkret um die Vision vom autonomen Fahren geht und von der Bundesregierung unterstützt wird, hat in den letzten Tagen angekündigt, dass sie IOTA als Kerntechnologie implementieren werden. Auf der Website des Unternehmens ETO heißt es konkret:

Um das System mit der größtmöglichen Resilienz und Sicherheit auszustatten, wird die ETO GRUPPE die verteilte IT-Infrastruktur IOTA verwenden, eine open-source Distributed-Ledger-Technologie. IOTA ist eine sichere, gebührenfreie, schlanke und leicht anpassbare, dezentrale Infrastruktur für die Übertragung von Daten und mikroskopischen Werten, ohne sich dabei auf Mittelsmänner zu stützen. Wir als ETO GRUPPE planen, hierzu diverse IOTA-Bibliotheken wie Stronghold, Streams und Identity an die relevanten Knotenpunkten der ALFRIED-Architektur einzusetzen und so Sicherheit, Vertraulichkeit und die Traceability von Daten und Geräten sicherzustellen.

Aus meiner Sicht sehen wir aktuell wieder ein sehr gutes Beispiel, warum die Zukunft im Kryptomarkt, auch in der jetzigen schweren Situation, nicht ohne IOTA ablaufen kann. Die Technologie von IOTA kann für jeden Industrieschwerpunkt frei, flexibel und einfach angepasst werden und bietet das optimale „Spielfeld“ auf dem sich die Unternehmen beliebig austoben und nach ihren Bedürfnissen programmieren können.

ORCHESTRA – die Zukunft des Verkehrs

Die Projektbezeichnung kann Eingangs leicht mit dem „Orchester in einer Oper“ verwechselt werden, dabei steckt nach einem genaueren Blick doch ebenfalls wieder der Verkehrssektor dahinter. IOTA hat in ihrem Blog am 23. Juni die Teilnahme an einem weiteren Projekt unter EU-Fördervereinbarung bekannt gegeben. Das Projekt ist eine geförderte Initiative zur Mobilität der Zukunft. Das Projekt wird über drei Jahre mit einem Gesamtbudget von 4,9 Mio. Euro ausgestattet, wovon die IOTA Foundation einen Anteil von 250.000 Euro erhalten hat, um dies ihrer Technologie und ihrem Team bereitzustellen.

In der Zielstellung heißt es u.a.:

ORCHESTRA hat sich auch zum Ziel gesetzt, Transportsilos aufzubrechen. Aus diesem Grund werden bestehende technische Beschränkungen und Vorschriften nicht nur innerhalb eines einzigen Verkehrsbereichs – sei es Straße, Schiene, See oder Luft -, sondern auch an der Schnittstelle all dieser Bereiche untersucht. Krisen wie die COVID-19-Pandemie haben verstärkt, dass konventionelle Transportsysteme beim Arbeiten in Silos nicht zuverlässig sind.

Welche genaue Rolle spielt dabei IOTA?

ORCHESTRA wird verschiedene Teilbereiche von IOTA in Zukunft nutzen.

Zum Einen vor allem den Teilbereich der digitalen Identitäten, damit Daten nahtlos über mehrere Domänen ausgetauscht werden können. Also beispielsweise Daten die über See, auf die Straße und zum Abschluss noch zum Flug benötigt werden.

Die IOTA Foundation wird Standardisierungsaktivitäten kommunizieren und daran arbeiten, um das IOTA-Protokoll zum De-facto-Standard für das multimodale Transportmanagementsystem und die Orchestrierung von Gütern und Personen zu machen.

Wenn man sich die Anzahl der großen, übergeordneten Projekte mit IOTA in letzter Zeit anschaut, siehe auch unseren letzten Artikel, wird einigen vermutlich klar, welches riesen Potential in dieser Technologie stecken könnte.

Ledger Wallet Integration

Die IOTA Foundation hat sich in dieser Woche für die mangelhafte Kommunikation im Bereich der Ledger Integration für das neue Chrysalis Netzwerk in die Firefly Wallet entschuldigt. Chef-Entwickler Charlie Varley bestätigte, dass die Kommunikation seitens IOTA nicht optimal war. Verschiedene Aspekte (u.a. eine erschwerte Personalsituation) haben dafür gesorgt, dass der ursprünglich genannte Termin, siehe auch diesen Artikel, nicht gehalten werden konnte. Er kündigte außerdem an, dass IOTA aus den Fehlern lernen und in Zukunft keine festen Termine mehr nennen wird, da viele Softwarepunkte nicht immer vorhersehbar sind.

Im Moment befindet sich die Ledger Integration in den letzten Zügen mit einer geschlossenen Testgruppe. Es wird also nicht mehr lange bis zur Veröffentlichung dauern. Für alle weiteren Nutzer, die ihre Tokens auf einer „Online (Handy)-Wallet“ liegen haben, die Entwicklung dieser App wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Im Anschluss an die Ledger Integration wird sich das Team mit dieser Lösung befassen.

 

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IOTA Update: Partnerschaften wie Sand am Meer

In den letzten zwei Wochen sind viele neue IOTA Partnerschaften seit der Veröffentlichung des neuen IOTA Devnet 2.0 (Ursprünglich Nectar) bekannt geworden. Auf die interessanteste möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss auf die aktuelle Preissituation von IOTA eingehen.

In Kürze

  • Was steckt hinter der IOTA Partnerschaft mit Fetch.Al
  • IOTA im aktuellen Preischart

Bosch und Fetch.AI arbeiten mit IOTA zusammen

Die IOTA Foundation hat im Laufe der Woche eine weitere spannende Partnerschaft mit Fetch.Ai bekannt gegeben. Dieses Unternehmen wurde vielen Personen erst in diesem Jahr nach einer eigenen Partnerschaft wiederum mit der Firma Bosch ein Begriff. Fetch.Ai beschreibt sich selbst als Unternehmen, dass sich auf die Fahne geschrieben hat, Künstliche Intelligenz (KI) auch in Blockchains zu integrieren.

Im Artikel auf der Website des Unternehmens heißt es zur IOTA Partnerschaft:

Das Hauptmerkmal dieser Partnerschaft ist das Angebot einer ernsthaften KI-Anwendung für die Geräte, aus denen die Maschinenwirtschaft in den IOTA- und Fetch-Netzwerken besteht.

 sagte Holger Koether, Director of Partner Management bei der IOTA Foundation. 

Wir ermöglichen es Datenproduzenten, die Kontrolle darüber zu übernehmen, wer auf die von ihnen erzeugten Daten zugreifen kann, sei es von einem mobilen Gerät, einem Umgebungs-IoT-Sensor, einem vernetzten Fahrzeug, einer industriellen IoT-Lösung und einer Vielzahl von IOT-fokussierten Anwendungsfällen. Mit dieser Partnerschaft hoffen wir, dass sowohl die Fetch- als auch die IOTA-Community die Funktionalität dessen erweitern, was Geräte in verteilten Netzwerken autonom leisten können.

Vernetzte Geräte mit einer entsprechenden Sicherheit vollständig zu verknüpfen, ist in dieser Zusammenarbeit aus meiner Sicht absolut sinnhaft. Technisch gesehen geht es einfach gesprochen darum, den Produzenten/Lieferanten mit den Konsumenten/Kunden von Datenmengen über IOTA „Streams“ zusammenzubringen. Auch das spricht aus meiner Sicht wieder für ein Beispiel, wie im letzten Artikel erwähnt, indem IOTA nicht nur als Token gesehen werden darf, sondern die Technologie hinter der Währung gesehen werden muss.

Ein klassisches Beispiel aus dem Alltag:

Die KI bucht für euch ein Restaurantbesuch, ohne dass ihr etwas dafür tun musst. Oder sie sucht automatisch für euch den nächsten Zug heraus, nachdem der ursprünglich geplante Zug nicht mehr erreicht werden kann. Die Übertragung der Daten läuft dann im Hintergrund über IOTA.

Auf dem folgenden Bild ist eine Gesamtübersicht mit allen Partnerschaften zu sehen. Wenn sich da nicht mal zeitnah eine reale praxisnahe Adaption anbahnen sollte 😉.

Bosch

Ganz klar, von reinen Partnerschaften allein kann kein Unternehmen der Welt überleben. Allerdings bewegt sich IOTA immer noch in der Startphase und bildet damit wichtige Grundlagen, um mit der zukünftigen Dezentralisierung im Industriemarkt nach oben auszubrechen.

Die aktuelle Preissituation

IOTA befindet sich nach aktueller Marktkapitalisierung auf Platz 37 der wertvollsten Kryptowährungen. Nach einem bearishen Ausbruch innerhalb der letzten 7 Tage und einem kurzzeitigen Vorstoß in die TOP30 nach Bekanntgabe des neuen Devnet gab es in den letzten Tagen eine Rücksetzung auf aktuell rund 1,01 US Dollar. Nachdem in der letzten Woche auch schon Werte um die 1,20 USD gesehen wurden, bin ich nach aktueller Lage eher auf eine Preiskonsolidierung in den nächsten Tagen gestimmt. Aktuell erkenne ich eine sehr starke Abhängigkeit von der Performance vom Bitcoin. IOTA bewegt sich dort seit einigen Wochen auf einem konstanten Niveau von ca. 0,00003 Bitcoin und schafft es nicht nach oben auszubrechen.

Quelle: Tradingview

Auch wenn sich in der aktuellen Performance wenig von den guten neuen News rund um IOTA im Preis widerspiegelt, bin ich zu der Zukunft der Foundation weiter positiv überzeugt. Sobald der Koordinator mit Honey abgeschafft ist, kann aus meiner Sicht eine richtige Preisexplosion erfolgen. Bis dahin müssen sich Anleger noch etwas gedulden.

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Durchbruch? Arbeitet die Bundesregierung an einer Lösung mit IOTA?

Durchbruch? Arbeitet die Bundesregierung an einer Lösung mit IOTA?

Viele Menschen unter uns verbinden mit IOTA lediglich eine Währung, dass aber hinter dieser Lösung viel mehr als das steckt, darauf möchte ich im heutigen Artikel mit den neuesten News & Beschlüssen der Bundesregierung eingehen. Außerdem gibt es auch noch ein neues Update vom Partner „Dell“.

In Kürze

  • Die Digitale Identität beim Praxisbeispiel Hotel Check-In der Bundesregierung
  • Das Projekt „Alvarium“ von Dell

Strategiepapier der Bundesregierung

Bereits seit mehreren Monaten hat die Bundesregierung ein neues Strategiepapier zur „Deutschen Blockchain-Strategie“ auf dem Weg gebracht, welches vom Bundesministerium bereits genehmigt und verabschiedet wurde. Dabei ist die Zielsetzung, die Bürokratie in unserem Land zu senken und den digitalen Fortschritt einzuleiten. Bei einem der neuesten Strategieprojekte aus dem März 2021 handelte es sich beispielsweise um die „Digitale Identität“.

In einer Mitteilung aktuell vom 17. Mai 2021 zum Projekt „Digitaler Hotel-Check-In“ wurde erst vor kurzem bekannt gegeben, dass die Bundesregierung und einige Partnerunternehmen gemeinsam an einer praxisnahen Lösung in Kombination mit der Digitalen Identität arbeiten. Dabei kann über eine digitale Wallet der Hotelgast in wenigen Schritten unkompliziert und schnell einchecken. Damit wird der Kontakt zur Rezeption vermieden und die Check-In Zeit deutlich reduziert. Viele bekannte Unternehmen befinden sich darunter: Beispielsweise die Deutsche Bahn AG, die Lufthansa AG, die Robert Bosch GmbH (Partner von IOTA) und die Hotelketten Steigenberger, Motel One und Lindner Hotels.

QR Code IOTA

Mehr Informationen zu diesem Projekt findet ihr unter bundesregierung.de.

Wo besteht der Zusammenhang zu IOTA?

Viele Punkte sprechen tatsächlich für den Tangle. U.a. wurde auf LinkedIn vom Lead Expert Zoran Kikic (Mitarbeiter des Bundesministeriums) eine Stellenausschreibung veröffentlicht, in der das zuvor genannte Projekt konkret genannt wurde. Als Anforderung für den Job wurde dabei als Anwendungsbeispiel der Tangle von IOTA genannt.

Außerdem gibt es bei IOTA bereits eine Arbeitsgruppe „IOTA Identity“, die sich mit der digitalen Identität auf Basis des Tangles seit längerem beschäftigt. Es wäre also eine WIN-WIN Situation. Warum das ein wichtiger Schritt für die IOTA Foundation wäre, habe ich auf einem meiner letzten Artikel bereits beschrieben.

Das Projekt Alvarium von Dell nimmt Formen an

Dell hat in dieser Woche mit einem neuen Tweet auf Twitter angekündigt, dass das Projekt Alvarium in den Startlöchern und vor der Veröffentlichung steht. Dabei geht es im groben um die Vertrauenswürdigkeit von Daten. Nähere Informationen wurden bereits im folgendem Artikel beschrieben. Ein großer Part in der Zusammenarbeit mit IOTA war in der Vergangenheit ein Webinar, in dem das vorhandene Konzept weiterentwickelt wurde.

Tweet Dell IOTA

Die Vertrauenswürdigkeit von Datenentscheidungen am Rande war der Dreh- und Angelpunkt der Codierungszusammenarbeit zwischen der IOTA Foundation und Dell Technologies. Die Tangle-Technologie wurde als „Beiwagen“ für die Daten verwendet, um Vertrauensbewertungen zu sammeln und diese für den Live-Verbrauch durch jede Anwendung zu berechnen und zu generieren. Die Streams-Technologie von IOTA wurde dabei als „Klebstoff“ verwendet, die Vertrauenswerte mit den entsprechenden Daten verknüpft.

Fazit

Zugegeben, die beiden genannten Lösung befinden sich aktuell noch in der Spekulationsphase. Allerdings erscheint mir die Vielzahl an positiven Meldungen durchaus ein deutliches Signal an der gesteigerten Reife und Akzeptanz in der Wirtschaft von IOTA zu sein, die nicht zufällig erschienen sind. Und ja, IOTA zeigt für den Anleger seinen Wert durch den IOTA-Token, allerdings steckt hinter den Kulissen deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten, als wir sie uns heute bereits vorstellen können.

IOTA Update: Iota`s Weg in die entscheidende Entwicklungsphase

Im neuesten Artikel beschreibe ich euch was hinter dem kommenden Testnetzwerk „Nectar“ steht und welchen umwelttechnischen Vorteil der Tangle gegenüber der Blockchain bietet. Zum Schluss werfen wir einen Blick auf die aktuelle Performance von IOTA.

In Kürze

  • Das neue Update „Nectar“ steht vor der Türe
  • Der Tangle im Vergleich zur Blockchain
  • Die aktuelle Performance von IOTA

Was genau hat Nectar mit IOTA zu tun?

IOTA Nectar

Quelle: IOTA Blog

Der nächste große Meilenstein in der Entwicklung der Foundation zur künftigen Dezentralität steht voraussichtlich spätestens ab Ende Juni in den Startlöchern. Pollen, wir berichteten bereits am 14. März in unserem IOTA Pollen Testnet Artikel, war bereits die erste Version ohne Koordinator und ist nun abgeschlossen.

Nectar ist die weiterentwickelte Testversion von Pollen, die bereits Module wie „Mana“ zur Testung beinhalten wird. Damit werden die großen Kritikpunkte an der Zentralität in Funktion des Koordinators, dass ohne ihn das Netzwerk stillstehen könnte und er theoretisch zu jeder Zeit von IOTA abgestellt werden kann, vollständig eliminiert.

Im Testnetzwerk von Nectar können nun alle Entwickler das Netz auf Herz und Nieren prüfen und somit mögliche Fehlerquellen am neuen Netzwerk frühzeitig beseitigen. Damit wird der nächste Grundstein zur vollständigen Dezentralität gelegt und es fehlt nur noch ein Schritt zur vollständigen Veröffentlichung, voraussichtlich im Q4 2021 von IOTA 2.0.

Was für den Tangle von IOTA spricht:

Plattform kWh Verbrauch je Transaktion Elektronische Kosten je Transaktion Kg Co2e Ausstoß je Transaktion
IOTA 0,0000016 0,00000002 $ 0,00000007
Bitcoin 980 147,00 $ 44,1
Ethereum 77 11,55$ 3,5
MasterCard 0,0006 0,00009 $ 0,00003

Auch im Vergleich der Kosten und das ist aus meiner Sicht ein absoluter USP vom Tangle am Kryptomarkt, liegt IOTA mit 0,00000002 $ einsam an der Spitze. Ethereum und MasterCard sind in den Vergleichswerten deutlich besser aufgestellt als der Bitcoin, kommen jedoch auch nicht ansatzweise an die Werte von IOTA heran.Der Tangle von IOTA liegt in allen drei Vergleichsparametern deutlich vorne. Bitcoin verbraucht in kWh je Transaktion sogar fast das 650-fache von IOTA. Wie in einem unserer letzten Artikel über Bitcoin bereits beschrieben, führte dies u.a. auch zu einem Tweet von Elon Musk, der mit seinen Worten scharfe Kritik am Energieverbrauch des Bitcoins andeutete und ein zwischenzeitliches Beben am Markt verursachte.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sind niedrige Kosten auch nicht unbedingt das schlechteste Argument, um in Zukunft weiter stark an Marktanteilen zu gewinnen und sich langfristig durchzusetzen.

Die aktuelle Performance von IOTA und warum der Preis zur letzten Woche dennoch gesunken ist

IOTA befindet sich nach aktueller Marktkapitalisierung auf Platz 38 der wertvollsten Kryptowährungen und verlor somit satte 10 Plätze im Vergleich zur Vorwoche. Aufgrund der noch aktuellen starken Kopplung zum Bitcoinpreis und der damit verbundenen Konsolidierung in den letzten Tagen, konnte im Gegensatz zu vielen anderen Kryptos und Neueinsteigern (z.B. SHIBA INU & Internet Computer) keine weitere Preiserholung eintreten und der aktuelle Preis je IOTA stagnierte zwischen 1,85 USD und 2,00 USD.

Was sind die Gründe für den aktuelle Abfall?

  • Einige Exchanges (u.a. Binance, Bitfinex) benötigen leider noch einige Tage, bis sie die vollständige Migrierung (siehe Artikel vom 7. Mai) der Tokens abgeschlossen haben -> bisher konnte lediglich Bitpanda grünes Licht in der Migrierung anzeigen.
  • IOTA hat diese Woche bekannt gegeben, dass sie in der aktuellen Roadmap keine Zeitangaben zur Fertigstellung mehr veröffentlichen werden um sich unnötig unter Druck zu setzen. Ich persönlich bin der Meinung, dass eine gute Software sich auch entsprechend Zeit für die optimale Entwicklung geben sollte.

Aktuelles IOTA Event

Wer mehr über die Zukunft von IOTA wissen möchte, dem kann ich zum Abschluss noch folgendes Event wärmstens empfehlen. Holger Köther, Director of Partnerships, wird IOTA am 25. Juni an der Hochschule von Heilbronn vorstellen und über das „Internet of Things“ sprechen. Nutzt für weitere Infos einfach den folgenden Link:

https://www.hs-heilbronn.de/blockchain-symposium

Sollte IOTA alle Versprechungen einhalten können und gegen Ende des Jahres auch Honey mit der endgültigen Abschaffung des zentralen Koordinators bewerkstelligen können, so wird der Weg in die Zukunft und die nächste Entwicklungsstufe für viele Anleger ein sehr spannender sein.

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IOTA Update inkl. Chartanalyse: Das Warten auf den großen Wurf

IOTA Update inkl. Chartanalyse: Das Warten auf den großen Wurf

Im neuesten IOTA Update gehe ich auf das neue Chrysalis Netzwerk ein, das vor kurzem Live gegangen ist und werfe einen Blick auf die aktuellen Geschehnisse rund um IOTA. Am Ende schauen wir uns wichtige Punkte für den Preis an. 

In Kürze

  • Das neue Chrysalis Netzwerk mit der Wallet Firefly ist am Start
  • Der Status der Tokenmigrierung auf das neue Netzwerk
  • Die aktuelle Situation in der Chartanalyse

IOTA Update: Was ist in der letzten Woche passiert?

Das Netzwerk ist am 29.04.2021 offiziell live gegangen. Der Übergang lief für alle Nutzer komplett reibungslos. Das größte Update in der Geschichte von IOTA ist somit schon wieder Vergangenheit. Ihr könnt ab sofort die neue Firefly-Wallet, wie im letzten Beitrag beschrieben, für eure Tokens nutzen. Das Netzwerk wurde von drei unabhängigen professionellen Sicherheitsfirmen geprüft und bietet IOTA 1.5 eine rasend schnelle Geschwindigkeit im Versand und Bestätigung von Transaktionen.

Pro Sekunde können jetzt aktuell über 1000 Transaktionen im neuen System verarbeitet werden und innerhalb von nur 10 Sekunden ablaufen. IOTA rüstet sich hiermit für die nächste Entwicklungsstufe und speziell für den Fokus auf Industrieunternehmen, ist das aus meiner Sicht, eine sehr ordentliche Anzahl und Geschwindigkeit, um verstärkt mit Argumenten für das neue Netzwerk zu werben.

IOTA Update

Quelle: https://blog.iota.org/chrysalis-iota-1-5-phase-1-now-live-on-mainnet-958ec4a4a415/

Bislang wurden bereits 31% der Token auf das neue Netzwerk migriert. Der aktuelle Stand von Chrysalis gepaart mit einer Timeline ist stets über folgenden Link einsehbar:

https://chrysalis.iota.org/status

Keine Sorge, sofern ihr noch keine Migrierung vorgenommen habt, muss euch nicht angst und bange sein. Laut Co-Founder Dominik Schiener habt ihr noch mindestens bis zur Umstellung auf IOTA 2.0 im 4. Quartal Zeit, um die Token zu migrieren. Die alte Trinity Wallet ist seit der Umstellung auf Chrysalis nicht mehr nutzbar. Sofern ihr aber eure Tokens bisher auf einer Börse liegen habt, müsst ihr nichts tun. Die Börse übernimmt in der Regel die Umstellung für euch.

Wallet-Lösung vor dem Abschluss

Außerdem wurde im Laufe der Woche noch bekannt, dass eine Wallet-Lösung für die Ledger Nutzer bereits kurz vor dem Abschluss steht und voraussichtlich noch im Mai erscheinen soll. An einer Lösung für eine mobile Wallet wird ebenfalls noch gearbeitet, aktuell steht aber noch kein Erscheinungsdatum hierfür fest.

Die aktuelle Situation in der Chartanalyse

Iota befindet sich nach aktueller Marktkapitalisierung auf Platz 28 der wertvollsten Kryptowährungen. Nach einem bearishen Ausbruch innerhalb der letzten 24h bis an den Wiederstand von 2,30 USD gab es die erwartete Rücksetzung auf aktuell rund 2,15 Dollar. Nachdem in der letzten Woche auch schon Werte um die 1,80 USD gesehen wurden bin ich aktuell weiterhin für eine positive Entwicklung in den nächsten Wochen gestimmt.

Aktuell fehlt mir für ein nachhaltiges starkes Wachstum noch das Volumen, um weiter nach oben steigen zu können. Sollten in den nächsten Wochen weitere Projekte/Partnerschaften bekannt werden, könnte das dem Projekt weitere Flügel verleihen und langfristig die 3,00 USD Marke anvisiert werden.

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Diese Analyse ist nur eine Beschreibung verschiedener Indikatoren und stellt die eigene Meinung des Autors dar.

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