Metaplanet: Mit 1 Milliarde in Bitcoin das Microstrategy aus Asien?

Metaplanet: Mit 1 Milliarde in Bitcoin das Microstrategy aus Asien?

Metaplanet könnte schon bald zum Microstrategy aus Asien heranwachsen. Denn nun ist es offiziell bekannt, dass das Unternehmen 1 Milliarde JPY in Bitcoin anlegen möchte. Damit sollen neben einer Diversifikation der Finanzen auch eine Tür in Richtung Innovation geöffnet werden. 

In Kürze

  • Die Bitcoin-Anlage von Metaplanet
  • Microstrategy mit ähnlicher Zielsetzung
  • Das Unternehmen Metaplanet 

Finanzstrategie von Metaplanet

Am gestrigen Montag, dem 8. April, gab Metaplanet auf X (Twitter) bekannt, dass sie eine gravierende Änderung in ihrer Finanzstrategie durchführen. Dabei wird Bitcoin als Diversifikation zur restlichen Finanzstabilität im Unternehmen genutzt.

Dazu erklärte Metaplanet (frei übersetzt):

Heute freuen wir uns, eine bahnbrechende Änderung unserer Finanzstrategie bekannt zu geben: Wir werden Bitcoin künftig als zentrales Finanzvermögen des Unternehmens betrachten und zunächst eine Milliarde JPY bereitstellen. Bei dieser strategischen Wende geht es nicht nur darum, digitale Vermögenswerte zu nutzen, sondern auch darum, eine Zukunft zu gestalten, in der Finanzen im Kern auf Innovation treffen.

Auch der CEO des Unternehmens, Simon Gerovich, kommentierte die Neuausrichtung (frei übersetzt):

Ich bin begeistert, Metaplanet zu leiten, da wir einen mutigen Schritt in die Zukunft machen, indem wir eine anfängliche JPY 1 Milliarde in Bitcoin als unser Hauptfinanzierungsmittel für die Zukunft investieren. Dank der Unterstützung durch unsere Partner und Investoren. Ich bin stolz auf unseren Pioniergeist und freue mich auf das, was vor uns liegt.

Microstrategy mit ähnlicher Zielsetzung

Die anfängliche Investition von 1 Milliarde JPY beträgt zum Redaktionszeitpunkt circa 6 Millionen EUR. Verglichen mit der Bitcoin-Bilanz von Microstrategy, dem Unternehmen, welches sich unter der Leitung von Michael Saylor, ebenfalls zu einer zentralen Finanzstrategie mit Bitcoin verschrieben hatte, besitzt zum 19. März insgesamt 214.246 Bitcoins die einen Gegenwert von über 13 Milliarden Euro darstellen.

Metaplanet das neue Microstrategy

Beim Vergleich wird klar, dass Metaplanet noch weit hinter den gegenwärtigen Größen der Bitcoin-Unternehmen steht. Trotzdem ist die Neuausrichtung der Finanzstrategie ein wichtiger Bestandteil, um die Akzeptanz von Bitcoin global nicht nur unter Privatpersonen zu fördern, sondern auch bei Unternehmen. Sobald die ersten Innovatoren Erfolg mit der neuen Strategie haben, ziehen immer mehr Unternehmen nach. Dies ist wichtig für die Verfestigung von Bitcoin in der Gesellschaft und ein wichtiger Bestandteil einer Monetarisierungsphase eines Gutes.

Das Unternehmen Metaplanet 

Die Neuausrichtung hin zu Bitcoin hat nicht nur mit der Finanzsicherheit des Unternehmens zu tun. Auch die technische Entwicklung von Innovationen steht im Vordergrund. Die Kernkompetenzen von dem in Japan ansässigen Unternehmen finden sich im Web3 und Metaverse. Neben Beratungen werden auch Dienstleistungen zum Investieren in solche Technologien angeboten.

Ebenfalls wird eine Plattfrom betrieben, die digitale Produkte und Dienstleistungen, welche auf der Blockchain-Technologie basieren. Der Horizont der Beratung umfasst nicht nur inländische Märkte, sondern auch viele ausländische. Metaplanet ist an der Tokyo Stock Exchange notiert und ein lizenziertes Unternehmen.

Deutsche Bank: Über 50% der Verbraucher sehen Bitcoin als wichtige Anlageklasse

Deutsche Bank: Über 50% der Verbraucher sehen Bitcoin als wichtige Anlageklasse

Die Deutsche Bank berichtet in einer neuen Umfrage, dass die Stimmung gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen steigt, da immer mehr Institutionen den Markt erkunden.

In Kürze

  • Deutsche Bank-Umfrage: Wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen

  • 52% der Konsumenten setzen auf Bitcoin

  • Institutionelles Interesse treibt Bitcoin auf Allzeithoch

Deutsche Bank Umfrage: Wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen

Die Akzeptanz von Kryptowährungen nimmt weltweit weiter zu, wobei sich immer mehr Verbraucher und traditionelle Finanzinvestoren für Bitcoin interessieren. Eine neue Umfrage der Deutschen Bank zeigt, dass Nutzer Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen weniger skeptisch gegenüberstehen.

Dies geschieht vor dem Hintergrund zunehmender Berichte über die wachsende Akzeptanz und das Bewusstsein für Kryptowährungen in vielen Ländern. Die Deutsche Bank befragte 3.600 Verbraucherinnen und Verbraucher, von denen mehr als 50 Prozent Kryptowährungen für einen Vermögenswert halten.

Deutsche Bank

52% der Konsumenten setzen auf Bitcoin

Die Deutsche Bank berichtet, dass 52% der Befragten Bitcoin und Kryptowährungen als wichtige Anlageklasse und Transaktionsmethode der Zukunft sehen. Dies ist eine enorme Verbesserung gegenüber früheren Zahlen und zeigt ein breiteres Wachstum und eine größere Akzeptanz des Kryptowährungsmarktes.

Im Jahr 2023 waren weniger als 40% der Befragten optimistisch für die Anlageklasse. Trotz des Anstiegs der allgemeinen Akzeptanz erwarten nur 10 % der Befragten, dass der Preis von Bitcoin bis Ende des Jahres auf über 75.000 US-Dollar steigen wird. Rund ein Drittel der Verbraucher erwartet, dass der Preis bis Ende des Jahres unter 20.000 US-Dollar fallen wird.

In den Vormonaten lag der Anteil der Befragten mit dieser pessimistischen Prognose im Januar bei 35 Prozent und im Februar bei 36 Prozent. Diese Zahl bleibt schockierend angesichts des jüngsten Zustroms institutioneller Anleger in den Markt, der durch die Erwartung und anschließende Genehmigung von Bitcoin-Spot-ETFs durch die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC ausgelöst wurde.

Dies deutet darauf hin, dass wirklich die breite Masse befragt wurde, die sich bisher nicht näher mit Bitcoin und dem Krypto-Sektor beschäftigt

Institutionelles Interesse treibt Bitcoin auf Allzeithoch

In diesem Jahr ist der Bitcoin-Preis auf über 72.000 Dollar gestiegen und hat damit ein Allzeithoch erreicht, nachdem das Interesse der Institutionen am Markt wieder zugenommen hat. Die meisten Analysten sind der Meinung, dass der Preis nicht fallen wird, wie es ein Drittel der Teilnehmer erwartet. Grund dafür sind die steigenden Zuflüsse in den Markt und das anstehende Halving, das einen weiteren Anstieg auslösen könnte.

Die breitere Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, die in der Umfrage der Deutschen Bank festgestellt wurde, ist darauf zurückzuführen, dass Investoren ETFs als eine Form der Akzeptanz und Regulierung in der Branche sehen.

Bitcoin & Ethereum Chartanalyse – 70.000$ Knackpunkt!

Bitcoin & Ethereum Chartanalyse – 70.000$ Knackpunkt!

Bitcoin & Ethereum haben sich über das Wochenende leicht nach obenhin bewegt und befinden sich nun an wichtigen Widerstandszonen. Das Halving rückt immer näher und könnte somit auch Bitcoin noch zusätzlich beflügeln. Setzt sich der bullishe Trend fort oder müssen wir mit einem Rücksetzer rechnen?

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bitcoin (BTC) hat sich über das Wochenende von seinem leichten Abverkauf wieder erholen können und steht weiterhin kurz vor der Marke von 70.000 USD, welche weiterhin starken Widerstand darstellt.

Derzeit traden wir bei ca. 69.500 USD und konnten gestern kurzfristig die Marke von 70.000 USD durchbrechen. Leider hat das Volumen nicht ausgereicht um dieses Level nachhaltig halten zu können.

Dies könnte sich heute ändern, wenn die ETFs wieder gehandelt werden. Im RSI haben wir kurzfristig noch etwas Luft, weshalb wir einen weiteren Versuch starten könnten, den Widerstand zu durchbrechen.

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Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Übergeordnet befinden wir uns weiterhin in der Range zwischen 60.000 – 70.000 USD. Das Handelsvolumen ist seitdem etwas rückläufig, weshalb wir schnellstmöglich die Range nach obenhin durchbrechen sollten.

Gleichzeitig hat sich in dieser Range noch ein Aufwärtstrend gebildet (gelbe Linie) dies könnte dazu führen, dass wir noch einmal einen kleinen Rücksetzer in den Bereich um 66.000 USD bekommen.

Dort wäre noch einmal die Chance gegeben den Trend mitzunehmen und dann ggf. eine Long Position zu eröffnen. Sollte dieser Trend gebrochen werden, könnte es ziemlich zügig zurück in Richtung 60.000 USD gehen.

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bei Ethereum sehen wir ebenfalls eine leichte Kurserholung über das Wochenende. Nachdem wir zwischenzeitlich um die Marke von 3.200 USD gekämpft haben, hat sich nun eine Erholung eingesetzt.

Derzeit traden wir bei ca. 3.400 USD und stehen somit kurz vor dem Golden-Pocket (0.618 – 0.65 Fib. Level) der letzten Abwärtsbewegung. Somit müssen wir schnellstmöglich den Preisbereich um 3.500 USD durchbrechen.

Sollten wir dies schaffen, haben wir die Chance das übergeordnete Golden-Pocket bei knapp 3.700 USD erneut anzulaufen. Dieses wurde beim letzten mal knapp verfehlt und stellt weiterhin einen entscheidenden Widerstand vor dem neuen All-Time-High dar.

Klicke hier für die letzte Chartanalyse. 

Für eine technische Analyse von Bitcoin, Ethereum, Gold, anderen Altcoins und aktuellen Nachrichten/Ereignissen hat der Autor dieses Video erstellt:

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Störungen bei Banken unterstreichen die Bedeutung alternativer Zahlungsmethoden

Störungen bei Banken unterstreichen die Bedeutung alternativer Zahlungsmethoden

Störungen bei Banken: Die erneuten Störungen im Zahlungsverkehr der Banken zeigen einmal mehr, wie wichtig alternative Zahlungsmethoden sind.

In Kürze

  • Die Fragilität moderner Systeme: Wenn Technologie versagt, stehen wir still
  • Störungen bei Banken
  • Alternativzahlungen: Bargeld und Kryptos als Krisenlösung

Die Fragilität moderner Systeme: Wenn Technologie versagt, stehen wir still

Wer kennt das nicht? Man will noch schnell Bargeld abheben und der Geldautomat ist defekt. In der Großstadt sicher ärgerlich, aber kein Problem, man geht einfach zum nächsten. Auf dem Land sieht das schon ganz anders aus, oft gibt es weit und breit nur diesen einen Automaten der jeweiligen Bank.

Oder: Man steht im Supermarkt an der Kasse, das Band ist voll mit Lebensmitteln, hinter einem stehen genervte Leute, deren Einkaufswagen ebenfalls voll sind. Man hat kein Bargeld dabei, will mit Karte bezahlen und plötzlich zeigt das Gerät immer wieder einen Fehler an.

Die Welt ist auf funktionierende Systeme angewiesen, schon ein Ausfall kann zu Problemen führen. Das haben neulich Störungen bei Banken und Sparkassen in Deutschland wieder einmal gezeigt.

Störungen bei Banken

Störungen bei Banken

In der vergangenen Woche gab es in Deutschland bei mehreren Banken und Sparkassen Probleme mit Kartenzahlungen. So schnell und bequem diese im Normalfall funktionieren, so problematisch ist es für die Verbraucher, wenn sie nicht funktionieren.

Zwar sind die Störungen inzwischen behoben, doch das hilft den Betroffenen im Einzelfall wenig. Betroffen waren diesmal sowohl die Bezahlung von Rechnungen als auch Geldautomaten und Online-Banking.

Offenbar war es bei einem internen Verschlüsselungsverfahren zu Störungen bei Banken gekommen. Diese führten dazu, dass die Zahlungskarten am Terminal zurückgewiesen wurden. Weitere Probleme sind kurzfristig nicht auszuschließen.

Alternativzahlungen: Bargeld und Kryptos als Krisenlösung

Dieser konkrete Fall zeigt aber einmal mehr, wie wichtig alternative Zahlungsmöglichkeiten sind. Bargeld spielt dabei ebenso eine zentrale Rolle wie Kryptowährungen. Diese sind nicht an die traditionellen Zahlungssysteme gebunden und dienen bei deren Ausfall als sichere Alternative, um seine Rechnungen bezahlen zu können.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Bargeld, Bitcoin oder alternative Coins wie Stablecoins verwendet werden, wichtig ist, dass die Beteiligten auf ein Guthaben zugreifen können. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn Ausfälle von Zahlungssystemen länger andauern. Befürworter von Bargeld raten daher, immer einen kleinen Vorrat griffbereit zu haben. Denn auch Geldautomaten fallen immer wieder aus. Umso wichtiger ist es, sich auch im Hinblick auf den digitalen Euro für den Erhalt des Bargelds einzusetzen.

Schutz vor Inflation: Simbabwes Antwort auf Hyperinflation und Währungsstabilität

Schutz vor Inflation: Simbabwes Antwort auf Hyperinflation und Währungsstabilität

Schutz vor Inflation: Simbabwe führt die goldgedeckte Währung ZiG ein, um seine Wirtschaft zu stabilisieren und das Vertrauen nach dem Verfall des Simbabwe-Dollars wiederherzustellen.

In Kürze

  • Einführung des Zimbabwe Gold, kurz ZiG
  • Internationale Beziehungen und wirtschaftliche Reformen
  • Schutz vor Inflation mit Bitcoin

Einführung des Zimbabwe Gold, kurz ZiG

Auslöser für die Einführung des ZiG waren die anhaltenden wirtschaftlichen Probleme Simbabwes. Die bisherige Währung, der Simbabwe-Dollar, war stark abgewertet und notierte bei 36.000 Z$ pro US-Dollar, nachdem er allein in diesem Jahr mehr als drei Viertel seines Wertes verloren hatte. Der Gouverneur der Reserve Bank of Zimbabwe, John Mushayavanhu, räumte ein, dass das Drucken großer Geldmengen negative Auswirkungen hatte und zur Abwertung der alten Währung führte.

Das Hauptziel des ZiG ist es, die Stabilität der Landeswährung zu erhöhen, die durch eine Mischung aus Devisenreserven, Gold und anderen wertvollen Edelmetallen gestützt wird.

Die Reserve Bank of Zimbabwe hält rund eine Tonne Gold in ihren Tresoren und hat 1,5 Tonnen im Ausland deponiert. Die Entscheidung, die neue Währung mit Sachwerten zu unterlegen, wurde als Mittel zur Schaffung von Vertrauen und Zuverlässigkeit im Finanzsystem des Landes interpretiert.

https://twitter.com/ProfJNMoyo/status/1776272626136088966

Internationale Beziehungen und wirtschaftliche Reformen

Die Bemühungen von Präsident Mnangagwa, Simbabwe wieder an die internationalen Märkte heranzuführen und die Unterstützung multilateraler Kreditgeber wiederzuerlangen, waren aufgrund der unbewältigten Schulden und der politischen Probleme des Landes nicht erfolgreich. Die USA und andere Regierungen haben jedoch gezögert, mit Simbabwe zu verhandeln, insbesondere nach den Vorwürfen des Wahlbetrugs und der Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung Mnangagwa.

Der ZiG wird zusammen mit einer Reihe anderer Währungen in acht Stückelungen mit Abbildungen von Goldbarren und den berühmten Balancing Rocks eingeführt. Den Simbabwern wird eine Frist von 21 Tagen eingeräumt, um ihre alte Währung in die neue ZiG umzutauschen. Diese rasche Entwicklung zeigt, dass die Regierung die wirtschaftliche Stabilität des Landes wiederherstellen muss.

Die Einführung des ZiG fällt in eine Zeit der Hyperinflation und des wirtschaftlichen Leids, unter dem die Bevölkerung Simbabwes leidet. Die Abwertung des simbabwischen Dollars und die Hyperinflation haben in den letzten Jahren Probleme wie Armut, Arbeitslosigkeit und eine schwere Dürre verschärft. Die ZiG wird daher als eine wichtige Maßnahme zur Lösung dieser Probleme angesehen.

Schutz vor Inflation mit Bitcoin

Das Drucken von Geld ohne Gegenwert kann über kurz oder lang nicht funktionieren. Die Zeche zahlt letztlich immer der Bürger, dessen hart erarbeitetes Geld immer weiter entwertet wird. Geld ist Zeit, denn jeder tauscht seine Arbeitszeit gegen Geld, diese Zeit wird gestohlen. Auch die Europäische Zentralbank verursacht Inflation. Der Euro hat seit seiner Einführung über 50% seiner Kaufkraft verloren. Der Schutz vor Inflation ist auch in der heutigen Zeit unverzichtbar.

Gold, bislang ein klassischer Schutz vor Inflation, ist ein Edelmetall. Seit Jahrzehnten investieren Anleger in Gold. Das liegt daran, dass Gold a) eben begrenzt ist und b) seit Jahrzehnten relativ stabil in der Wertentwicklung ist. Es gibt viele institutionelle Anleger, aber auch Privatanleger, die deshalb Goldbestände als Sicherheit haben.

Seit geraumer Zeit wird auch der Bitcoin als Schutz vor Inflation gehandelt. Dies auch aufgrund der Eigenschaften von Bitcoin – so gibt es eine Limitierung von 21 Millionen Coins. Das heißt, diese Struktur sorgt dafür, dass es nicht unendlich viele Coins gibt, die man im Zuge des Mining-Prozesses „schürfen“ kann. Eine Gemeinsamkeit mit Gold, denn auch Gold ist nicht unendlich, sondern knapp.

Dezentrale Börse Uniswap überschreitet 2 Billionen Handelsvolumen

Dezentrale Börse Uniswap überschreitet 2 Billionen Handelsvolumen

Uniswap, die führende dezentrale Börse (DEX), hat mit einem Handelsvolumen von über 2 Billionen Dollar einen monumentalen Meilenstein erreicht. Damit macht sie den großen zentralisierten Börsen Konkurrenz.

In Kürze

  • Die wachsende Bedeutung der Dezentralisierung
  • Wachstum und Dominanz von Uniswap
  • Dezentrale Börse: Aufstieg von Uniswap

Die wachsende Bedeutung der Dezentralisierung

Uniswap, eine der führenden dezentralisierten Börsenplattformen (DEX), hat einen wichtigen Meilenstein erreicht und ein Handelsvolumen von 2 Billionen Dollar überschritten. Diese monumentale Leistung, die von Zach Wong’s Dune Analytics Dashboard genau verfolgt wurde, fand am 5. April um 11:55 UTC statt.

Die Bedeutung dieser Leistung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn sie unterstreicht die unangefochtene Position von Uniswap im dezentralisierten Finanzökosystem (DeFi). Das Handelsvolumen von 2 Billionen Dollar, das Transaktionen auf verschiedenen Blockchains wie Ethereum, Polygon, Optimism und anderen umfasst, unterstreicht die zentrale Rolle von Uniswap bei der Erleichterung des dezentralisierten Handels.

Dezentrale Börse

Wachstum und Dominanz von Uniswap

Seit seiner Gründung im November 2018 hat Uniswap einen beeindruckenden Wachstumskurs eingeschlagen und sich fest als dominierende Kraft in der dezentralen Börsenlandschaft etabliert. Die Reise der Plattform, ein Handelsvolumen von 2 Billionen US-Dollar zu überschreiten, spiegelt ihre unvergleichliche Dynamik und weitreichende Attraktivität wieder.

Es dauerte 42 Monate, bis Uniswap im Mai 2022 den ersten Meilenstein von 1 Billion USD erreichte. Die Plattform übertraf jedoch alle Erwartungen und erreichte die zweite Billion in weniger als 24 Monaten – ein Beweis für ihre rasche Beschleunigung und ihr exponentielles Wachstum.

Dezentrale Börse: Aufstieg von Uniswap

Der Aufstieg von Uniswap zu einem ernsthaften Konkurrenten für die großen zentralen Börsen wie Binance und Coinbase hat die Landschaft des Kryptomarktes neu gestaltet. Binance mag zwar in Bezug auf das Handelsvolumen führend sein, aber das stetige Wachstum von Uniswap ist ein überzeugendes Beispiel für die wachsende Bedeutung des Unternehmens und das zunehmende Vertrauen der Händler in DeFi-Lösungen. Darüber hinaus behält Uniswap einen deutlichen Vorsprung gegenüber anderen dezentralen Börsen, während Konkurrenten wie PancakeSwap, Curve, Balancer und Trader Joe in Bezug auf das Handelsvolumen zurückbleiben.

Diese Diskrepanz unterstreicht die Widerstandsfähigkeit von Uniswap und seine Fähigkeit, sowohl mit zentralen als auch mit dezentralen Plattformen zu konkurrieren. Es bestätigt den Status von Uniswap als eine Kraft auf dem Kryptomarkt, die in der Lage ist, etablierte Standards herauszufordern und sinnvolle Veränderungen voranzutreiben.

Während sich das Krypto-Ökosystem weiter entwickelt, positioniert sich Uniswap mit seinem unerschütterlichen Engagement für Dezentralisierung und Innovation als Leuchtturm des Fortschritts und der Möglichkeiten in der sich ständig weiterentwickelnden digitalen Wirtschaft.