Jack Dorsey`s Square kündigt neue Abteilung für Bitcoin und DeFi an!

Erst vor kurzem überraschte Square mit der Nachricht, dass das Unternehmen künftig eigene Hardware Wallets herstellen wird. Nur eine Woche später kündigt der CEO von Square, Jack Dorsey, an, dass der Finanzdienstleister eine neue Abteilung eröffnet, die sich auf Bitcoin und DeFi spezialisieren wird.

In Kürze

  • Square Hardware Wallet
  • Einführung neuer Abteilung
  • Bitcoin Konferenz 2021

Square`s Hardware Wallet

Am 08.07.2021 kündigte Jack Dorsey, der CEO von Square, offiziell an, ein eigenes Bitcoin Hardware Wallet herzustellen und zu verkaufen. Bereits einen Monat zuvor deutete Dorsey in einem Tweet dieses Vorhaben an.

Nach eigenen Aussagen sei die Reaktion der Nutzer auf den vorhergehenden Tweet so „ermutigend, kollaborativ und inspirierend“ gewesen, dass das Vorhaben nun in die Tat umgesetzt werden soll. Alle Informationen rund um das Hardware Wallet und dessen Verwendungszweck findest du hier.

Einführung neuer Abteilung

Gerade einmal eine Woche hat Dorsey auf sich warten lassen, bevor er die nächste richtungsweisende Neuigkeit von Square veröffentlichte. Diesmal steht es in dem Interesse des CEOs von Square und Twitter, die Bandbreite von Square zu erweitern.

Zu diesem Zweck gab er via Twitter den Anlass bekannt, eine neue Abteilung ins Leben zu rufen. Diese Abteilung soll neben Seller, der Cash App und Tidal stehen. Die Abteilung spezialisiert sich auf dezentrale Währungen mit Fokus auf Bitcoin.

Bitcoin Abteilung

Quelle: Twitter

Frei übersetzt:

Square gründet ein neues Geschäft (zusätzlich zu Stellar, Cash App und Tidal), das sich auf den Aufbau einer offenen Entwicklerplattform konzentriert, mit dem einzigen Ziel, die Erstellung von nicht verwahrten, genehmigungsfreien und dezentralen Finanzdiesntleistungen zu vereinfachen. Unser Hauptaugenmerk liegt auf Bitcoin. Sein Name ist TBD.

TBD soll komplett öffentlich sein. Der Grundbaustein für das Projekt wird durch eine öffentliche Roadmap, eine öffentliche Entwicklung wie auch Open Source gelegt. Erste Ideen sind bereits geschmiedet worden und warten laut Dorsey derzeit auf die Umsetzung.

Bitcoin Konferenz 2021

Im Juni diesen Jahres fand in Miami die größte Bitcoin Konferenz aller Zeiten statt. Mit einer Teilnehmerzahl von rund 21.000 Interessenten schrieb das Event Rekorde. Zu den Rednern der Konferenz zählten einige namhafte Personen wie Michael Saylor, die Winklevoss Zwillinge und natürlich Jack Dorsey.

Letzterer kündigte bei dem Event an, dass die Adoption von Bitcoin sein Hauptziel sei, dass er mit Herzblut unterstütze und mit allem Mitteln voranbringen möchte. Diesen Worten lässt er nun Taten folgen. Durch die Integration von Bitcoin Hardwallets und einer eigenen Bitcoin Abteilung soll die Adoption der Mutter der Kryptowährungen weiter voranschreiten.

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Alpha Release von Uniswap Optimism ist erfolgt!

Ein weiterer Schritt zur Second Layer Lösung von Uniswap ist gestern mit dem Alpha Release von Uniswap Optimism erfolgt. Dieser Schritt trägt dazu bei, die Skalierung zu erhöhen und die Transaktionskosten zu senken.

In Kürze

  • Ethereum Optimistics
  • Uniwap Optimism
  • Daten zu Uniswap

Ethereum Optimistic

Uniswap ist eine dezentrale Börse (DEX), die auf der Ethereum Blockchain läuft. Die Ethereum Blockchain beinhaltet jedoch altbekannte Probleme wie eine niedrige Skalierbarkeit und vor allem die hohen Gas-Fees.

Eben diese Probleme spiegeln sich auf Uniswap wieder. Aus diesem Grund bewegt sich UNI über eine Second Layer Lösung (Ethereum Optimistic) in eine Richtung, diese Probleme zu vermindern oder gar ganz aus der Welt zu schaffen.

Uniswap Optimism

Uniswap Optimism

Hierfür wurden bereits drei Schritte durchgeführt. Das letzte Update v3 ist im März diesen Jahres erfolgt. Vier Monate später tritt nun mit dem Alpha Release von Uniswap Optimism ein neues Update in Kraft, das die Skalierbarkeit steigern und die Transaktionskosten senken soll.

Anfangs sollen laut dem offiziellen Blogbeitrag 0,6 Transaktionen pro Sekunde durchgeführt werden. Die Transaktionsrate soll über die nächsten Wochen und Monate erheblich gesteigert werden. Des Weiteren sollen Transaktionen sofort bestätigt werden, was dazu führt, dass es keine ausstehenden oder festgefahrenen Swaps mehr geben wird.

Das Optimism-Team gibt den Nutzern jedoch einen kleinen Bremser mit auf den Weg. Die Alpha Version ist noch fehlerbehaftet und keinesfalls voll ausgereift. Die Nutzer müssen also davon ausgehen, dass bestimmte Funktionen nicht immer voll funktionsfähig sind.

Beim Start wird das Optimism-Team Upgrade Rechte für den Bridge Vertrag haben, sodass es alle Fehler beheben kann, die auftreten sollten.

Optimism ist ein Start-Up, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Skalierung auf der Ethereum Blockchain zu erhöhen und gleichzeitig die Gas Kosten zu senken. Sie selbst beschreiben ihre Ideologie folgendermaßen:

Der spezifische gemeinnützige Zweck des Unternehmens besteht darin, den fairen Zugang zu öffentlichen Gütern im Internet durch die Entwicklung von Open-Source-Software zu verbessern und zu verankern.

Daten zu Uniswap

Mit einem Gas-Volumen von rund 1.500 ETH führt Uniswap die Liste der größten Gas-Verbraucher laut ethgasstation an. Das tägliche Handelsvolumen liegt bei ca. 443 Mio. USD. Derzeit sind 587 Mio. UNI im Umlauf, das entspricht 59% vom maximalen Supply. Der Preis notiert derzeit laut coinmarketcap bei 17,24 Dollar.

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Bitcoin Lightning Network übersteigt 1.800 BTC!

Das Bitcoin Lightning Network sorgt dafür, dass Transaktionen schneller und günstiger abgeschlossen werden können. Die Kapazität des Public Lightning Networks überstieg gestern die Marke von 1.800 BTC.

In Kürze

  • Das Bitcoin Lightning Network
  • Public Lightning Network übersteigt 1.800 BTC
  • Geschichte des Lightning Networks

Das Bitcoin Lightning Network

Das Lightning Network ist eine Second Layer Lösung, die für die Bitcoin Blockchain konzipiert ist. Im Prinzip sorgt das Lightning Network dafür, dass Transaktionen Off-Chain, also abseits der Blockchain, in Sekundenschnelle durchgeführt werden können.

Hierfür werden Kanäle errichtet, die einen Geldfluss zwischen zwei Teilnehmern ermöglichen. Jeder der beiden Nutzer hat ein bestimmtes Guthaben auf seinem Wallet. Über den Kanal können die beiden Nutzer so gut wie ohne Verzögerungen Bitcoins miteinander transferieren.

Diese Transaktion bzw. diese Transaktionen werden jedoch abseits der Bitcoin Blockchain transferiert und vorerst nicht auf dieser aufgezeichnet. Die Transaktionen sind lediglich im Bitcoin Lightning Network sichtbar.

Das für die Second Layer Lösung genutzte Bitcoin Wallet kann nicht nur für einen Transferkanal, sondern für mehrere Kanäle genutzt werden. So kann mittels der Wallet abseits der Bitcoin Blockchain mit jeglichem Nutzer gehandelt werden.

Wie kommen die Transaktionen auf die Blockchain?

Bitcoin Lightning Network

Hierbei bietet das Bitcoin Lightning Network eine einfache, wie auch brillante Lösung. Sobald ein Kanal von einer der beiden Parteien geschlossen wird, werden sämtliche Transaktionen, die über diesen Kanal gelaufen sind, zusammengefasst und lediglich eine Transaktion wird auf der Bitcoin Blockchain angezeigt.

Aufgrund des Zusammenfassens zu einer Transaktion steigt die Skalierung von Bitcoin stark an, während die Kosten für eine Transaktion vernachlässigbar klein werden. Durch das Lightning Network ist Bitcoin für den Einsatz im alltäglichen Gebrauch, wie z.B. in El Salvador, gewappnet.

Public Lightning Network übersteigt 1.800 BTC

Bitcoin Lightning Network

Quelle: Twitter

Die Kapazität des Bitcoin Lightning Networks steigt seit Anfang diesen Jahres stetig an. Während die Kapazität im Januar 2021 noch bei knapp über 1.000 BTC lag, stieg diese innerhalb eines halben Jahres auf über 1.800 BTC an. Dies entspricht zum Zeitpunkt des Verfassens in etwa 58,5 Mio. Dollar.

Ein möglicher Grund für diesen Anstieg stellt die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador dar. Laut einigen Quellen wird hier das Lightning Network genutzt, um Echtzeit-Transaktionen mit geringen Gebühren durchführen zu können.

Geschichte vom Lightning Network

Ursprünglich sollte der Start des Lightning Networks bereits 2015 stattfinden. Allerdings kam die Beta dann doch erst im Jahr 2018 zum Vorschein. Anfangs wurde das System noch weniger unterstützt und suchte seine Anhänger im Twitter Bereich.

Jack Dorsey zählt zu einem der ersten Unterstützer des Bitcoin Lightning Networks. In den folgenden Jahren erkannten auch Börsen wie Bitfinex und OKEx die Vorteile des Systems und begannen die Integration in die Börse.

Heute stellt das Lightning Network eine Second Layer Lösung dar, die als Argument gegen alle Kritiker zieht, die Bitcoin aufgrund der Skalierung und der Transaktionsgebühren als nicht alltagstauglich bezeichnen. Durch dieses System verpuffen diese Argumente.

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Wird der XRP Kurs durch neue Ripple Sidechains im XRP-System beflügelt?

Wird der XRP Kurs durch neue Ripple Sidechains im XRP-System beflügelt?

CTO David Schwartz gab Neuigkeiten über die Entwicklung von Federated Sidechains für den XRP-Ledger bekannt. Hat das Ripple Sidechain Update das Potenzial, den Kurs zu beflügeln?

In Kürze

  • SEC Klage
  • Aussichten und Ankündigung von Ripple Sidechains
  • Update zum Kryptomarkt

Was sind Federated Sidechains? 

Ripple SidechainsDie Sidechains ermöglichen es neue Lösungen auszuprobieren, um beispielsweise Skalierungsprobleme zu lösen oder neue Funktionen in etablierte Blockchainsysteme zu integrieren.

Darüber hinaus ermöglichen Federated Sidechains Spezialisierungen, so können zum Beispiel die Entwickler die Leistungsfähigkeit von XRP auf einer Sidechain genießen, welche als eigene Blockchain fungiert.

Als Bindeglied zwischen XRP und den anderen Chains wird der Federator fungieren, welchen es noch zu entwickeln gilt. Somit können zukünftig auch Smart Contracts und DeFi-Protokolle über eine Sidechain ausgeführt werden. Die Verwendung von Sidechains kann das XRP-System effizienter machen und dessen Funktionalität erweitern. 

Ausblick von CTO David Schwartz

Durch das Verbundsystem ergibt sich ein risikoarmer Ansatz, Fähigkeiten zu skalieren und eine einfache Unterstützung für neue Blockchain Experimente zu bieten. Dadurch ergibt sich eine langfristige Sichtweise und ein kontinuierliches Feedback zur neuen Sidechain Entwicklung.

Es wird von Ripple eine Software angeboten, die auf der einen Seite mit dem XRPL-Netzwerk und auf der anderen Seite mit einer oder mehreren Sidechains verbunden ist. Jeder von ihnen fungiert als eigene Blockchain, aber sie verwenden XRP. Darüber hinaus unterstützt das Verbundsystem die Übertragung von XRP und gibt Token zwischen ihnen und dem Hauptbuch aus.

Nutzungsweise der Sidechains für Ripple 

Jede Sidechain hätte ein Trusted Konto auf dem XRP-Mainnet. Dieses Konto kann im Namen der Benutzer der Sidechain Vermögen auf der XRPL halten. Jede Sidechain kann XRP als natives Asset verwenden oder ihr eigenes neues natives Asset haben. Im ersten Fall enthält das Sidechain-Konto im Mainnet die Summe seiner treuhänderisch verwalteten XRP-Bestände für die Verwendung in der Sidechain. In letzterem kann das Hauptnetzwerk-Sidechain-Konto verwendet werden, um das neue native Asset an das XRPL-Mainnet auszugeben.

Fazit

Die vorgeschlagenen Sidechains bieten für XRP enorme Möglichkeiten ihr System zu erweitern und zu verbessern. Dementsprechend wurde der Post von CTO Schwartz von der Community sehr gut aufgenommen. Wir werden in Zukunft sehen wie die Einbindung der Sidechains genau funktionieren wird.

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Gesetzesentwurf fordert Datenspeicherung von selbstverwalteten Krypto-Wallets

Das Bundesministerium für Finanzen hat einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der vorsieht, dass bei Transaktionen mit Kryptowährungen der Name wie auch die Anschrift aller Transaktionsbeteiligten festgehalten und gespeichert werden müssen.

In Kürze

  • Bestehende Regulierungen
  • Ziel der Kryptowertetransfer Verordnung
  • Verordnung erntet viel Kritik

Bisherige Regulierungen

Die Regulierung von Kryptowährungen nimmt schon länger seinen Lauf. In China wird derzeit aus Ankündigungen ernst. Schon seit einigen Jahren ist der Handel mit Kryptowährungen dort schon illegal. Die bis vor einigen Wochen noch geduldeten Mining-Anlagen dürften in China wohl auch bald der Vergangenheit angehören. Es wurden bereits einige davon aufgrund eines rechtlichen Verbots geschlossen.

Doch nicht nur China drängt auf Krypto Regulierungen. Auch die USA und die EU fordert eine strengere Regulierung von Kryptowährungen. Vor allem Stable Coins sollen hierbei genauer betrachtet werden. In der EU ist hierfür ein eigens spezialisiertes Gremium geschaffen worden. Das Projekt Diem, das von Facebook ins Leben gerufen wurde (früher Libra), hat den Aufsichtsbehörden die Augen geöffnet, welchen Einfluss Unternehmen und die damit verbundene Reichweite mit der Erstellung eines Stable Coins für einen Einfluss auf die finanzielle Stabilität nehmen kann.

Die FDP-Fraktion dieses Landes erklärt, dass die Bundesregierung den Kryptomarkt noch stärker regulieren möchte. Es sei geplant, jegliche Transaktionen über 1.000 Euro meldepflichtig zu machen. Somit wäre eine eindeutige Zuordnung einer Wallet – auch einer unhostet Wallet – zu einer Person möglich.

Ziel der Kryptowertetransfer Verordnung

Regulierung

Genau hier setzt die vom Bundesministerium für Finanzen veröffentlichte Kryptowertetransfer Verordnung an. Diese sieht vor, dass bei jeder getätigten Transaktion der Name wie auch die Anschrift des Senders, wie auch des Empfängers gespeichert wird.

Bislang werden lediglich bei zentralen Börsen die persönlichen Daten einer Person aufgenommen und durch ein Know Your Customer Verfahren validiert. Diese Daten (Name, Adresse) sollen nun auch bei Wallets erhoben werden, die der Nutzer selbst verwaltet, sogenannte unhostet Wallets.

Dieser Vorschlag entspricht den Empfehlungen der FATF (Financial Action Task Force on Money Laundering). Diese Institution sitzt in Paris und dient zur Bekämpfung von Geldwäsche. Aufgrund der Speicherung der persönlichen Daten jeder Transaktion soll aufgrund der nicht vorhandenen Anonymität der Missbrauch von Kryptowährungen für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterbunden werden.

Verordnung erntet viel Kritik

Von allen Seiten hagelt es Kritik an der veröffentlichten Kyptowertetransfer Verordnung. Insgesamt sind auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen elf Stellungnahmen dazu veröffentlicht. Zu den Verfassern dieser Stellungnahmen gehören neben Bitkom und dem Blockchain Bundesverband e.V. auch der Bundesverband der Geldwäschebeauftragten e.V. und viele mehr.

Der Großteil der Stellungnahmen begrüßt die Absicht, die Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu bekämpfen und eindämmen zu wollen. Dennoch ist der Schritt, den dieser Verordnungsentwurf vorsieht, zu groß und birgt einige Risiken.

Die Umsetzung des Entwurfes legt vor allem ehrlichen Unternehmen Steine in den Weg. Diese müssten aufgrund erheblicher Bearbeitungsgebühren, welche Transkationen von Kryptowährungen mit sich bringen würden, ins Ausland entfliehen. Dort hin, wo der deutsche Staat überhaupt keinen Einfluss mehr darauf nehmen könnte und ein möglicherweise komplett unregulierter Markt herrscht.

Aus weiteren Stellungnahmen wie der von der Deutschen Börse Group geht hervor, dass die geforderten Regulierungen nicht weit genug gehen würden. Weitere Unternehmen empfehlen, nicht vorschnell zu handeln und die Regulierungen der EU abzuwarten.