Nexo: Nächster Pleitekandidat?

Nexo: Nächster Pleitekandidat?

Erst heute Morgen berichteten wir über einen Krypto Giganten der in Schwierigkeiten steckt, nun also der nächste. Aufgrund seiner renditeträchtigen Kryptoprodukte wachsen die Bedenken rund um den Krypto-Kreditgeber Nexo.

In Kürze

  • Fragwürdige Renditen

  • Misstrauen gegenüber Kreditprodukten
  • Jüngste Klagen

Fragwürdige Renditen

Nahezu alle Konkurrenten von Nexo waren in den letzten Monaten dazu gezwungen, Konkurs anzumelden, stellte der Kryptoanalyst Dylan LeClair nun dessen angebotene Renditen von über 10 % infrage. Sein Argument stützt sich dabei auf die im Vergleich zum restlichen dezentralen Finanzmarkt (DeFi) überdurchschnittlich hohen Erträge für die Nutzer.

LeClair erklärte:

Wenn die angebotene Rendite höher ist als der ‘risikofreie’ Marktsatz, besteht per Definitionem ein direktes Risiko.

Andere Krypto-Kreditgeber, wie Celsius, BlockFi, Voyager und Vauld, wurden durch den Zusammenbruch von FTX bereits Opfer und gerieten ins Wanken.

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Misstrauen gegenüber Kreditprodukten

Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) ging bereits im vergangenen Jahr gegen ähnliche Produkte vor. So war BlockFi nach einem Vergleich mit der SEC in Höhe von 100 Millionen US-Dollar dazu gezwungen, sein erstes renditeträchtiges Angebot zurückziehen. Kürzlich verklagte auch die Australian Securities and Investments Commission (ASIC) das Fintech-Unternehmen Block Earner. Wie die Aufsichtsbehörde behauptet, fungierten die renditeträchtigen Produkte des Unternehmens im Wesentlichen als nicht registrierte Finanzdienstleistungen.

Aufgrund der weiterhin ausbleibenden Regulierungen für Krypto-Kreditprodukte steht die Plattform nun vor weiteren Problemen. Der in London ansässige Kreditgeber musste sich vor Gericht verantworten, da er 2021 angeblich drei Investoren daran hinderte, Kryptowährungen im Wert von mehr als 126 Millionen US-Dollar abzuheben. Den Anschuldigungen zufolge habe Nexo die Anleger gezwungen, ihre Bestände mit einem Abschlag von 60 % zu verkaufen.

Jüngste Klagen

In den vergangenen Monaten erließen das California Department of Financial Protection (DFPI) und sieben weitere Bundesstaaten Unterlassungsverfügungen gegen Nexo. Daraufhin beteuerten die Mitbegründer Antoni Trenchev und Kalin Metodiev die weiterhin gesunde Solvenz und Resilienz der Plattform.

Metodiev fügte hinzu:

Nexo ist weit davon entfernt, Insolvenz oder Konkurs anzumelden.

Wie LeClair argumentierte, erhalte Nexo durch die besicherte Kreditaufnahme bei Nutzern einen Zinssatz, der höher ist als die angebotene Rendite. In einem System ohne Kreditgeber letzter Instanz könne ein solches auf Krypto basierendes Geschäftsbankmodell jedoch schnell platzen. Einmalige Liquiditätsprobleme würden laut LeClair bereits ausreichen, und die Plattform könne schließen.

Der Analyst verwies als Beispiel auf das Terra-Debakel und mahnte:

Haltet eure Coins fern von Gegenparteien und leiht sie erst recht nicht für eine Rendite aus.

Ferner betonte er auch, dass das Unternehmen über 82 % des Gesamtangebots seiner Token kontrolliert. Wie ein weiterer Nutzer anmerkte, bestehen 85 % des gesamten auf Ethereum gehaltenen Nexo-Vermögens aus NEXO-Token. Demnach könnte die Unterstützung der Plattform infolge eventuell auftretender Liquiditätsprobleme gefährdet sein.

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Sam Bankman-Fried: 16,4 Millionen$ Bahamas-Haus für FTX-Mitarbeiter

Sam Bankman-Fried: 16,4 Millionen$ Bahamas-Haus für FTX-Mitarbeiter

Sam Bankman-Fried hat wirklich behauptet, er wisse nicht, wie eine 16,4 Millionen Dollar teure Villa auf den Bahamas unter dem Namen seiner Eltern eingetragen wurde, und beharrte strickt darauf, dass sie nur dazu gedacht war, Mitarbeiter seiner inzwischen aufgelösten Kryptowährungsbörse FTX unterzubringen.

In Kürze

  • „Ich kenne die Details des Hauses meiner Eltern nicht“

  • Bahamas-Immobilien im Wert von insgesamt 121 Millionen Dollar

  • Vorerst keine Angst vor dem Gefängnis

„Ich kenne die Details des Hauses meiner Eltern nicht“

Bankman-Fried sagte der New York Times gegenüber Andrew Ross Sorkin via Zoom auf der DealBook-Gipfelveranstaltung der Zeitung am Mittwoch in New York City das Folgende.

Ich kenne die Details des Hauses meiner Eltern nicht.

Weiterhin behauptet er:

Ich weiß, dass es nicht dazu gedacht war, langfristig ihr Eigentum zu sein. Es sollte das Eigentum des Unternehmens sein. Ich weiß nicht, wie das zu Papier gebracht wurde.

Bankman-Frieds Eltern, die Juraprofessoren Joseph Bankman und Barbara Fried von der Stanford University, waren als Eigentümer eines Hauses in einer Gated Community auf den Bahamas aufgeführt. Wieviel Wahrheit steckt wirklich in den Aussagen von Sam Bankman-Fried?

Sam Bankman-Fried 16,4 Millionen$ Bahamas-Haus für FTX-Mitarbeiter

Bahamas-Immobilien im Wert von insgesamt 121 Millionen Dollar

Das Haus war Teil einer massiven, 121 Millionen Dollar teuren Immobilieninvestition von Bankman-Frieds Firma auf der Insel.

FTX, Sam Bankman-Fried und seine Eltern kauften Bahamas-Immobilien im Wert von insgesamt 121 Millionen Dollar. Laut einem Bericht erklärt ein Sprecher des Ehepaars gegenüber Reuters, dass sie seit langem dabei seien, FTX die Besitzurkunden für das Haus zurückzugeben.

Bankman-Fried behauptete gegenüber Ross Sorkin auf dem DealBook-Gipfel:

Sie haben sich dort aufgehalten, während sie irgendwann im letzten Jahr mit dem Unternehmen gearbeitet haben.

Bankman-Fried sagte am Mittwoch, dass es „eine Menge Immobilienkäufe auf den Bahamas“ gegeben hat.

Er sagte auch, dass die Häuser dazu gedacht waren, eine Vielzahl von Silicon Valley-Arbeitern unterzubringen, die auf die Bahamas zogen, um für FTX zu arbeiten.

Abschließend sagte Bankman-Fried:

Wir haben versucht, einen Anreiz dafür zu schaffen und sicherzustellen, dass sie eine einfache Möglichkeit haben, ein komfortables Leben zu finden.

Vorerst keine Angst vor dem Gefängnis

Bankman-Fried hatte sich in Washington DC unter anderem als Spender für politische Kampagnen und als Verfechter einer guten Regulierung von Kryptowährungen einen regelrechten Namen gemacht.

In seinem Gespräch mit dem Journalisten Andrew Ross Sorkin gestand der Unternehmer jedoch, dass ein Großteil seiner Arbeit in der US-Hauptstadt Öffentlichkeitsarbeit gewesen sei, „getarnt als gute Absichten“.

Bankman-Fried sagte, er mache sich im Moment keine Sorgen über eine mögliche straf- oder zivilrechtliche Haftung. Zuzutrauen wäre es in diesem Krimi, dass er wirklich ohne eine straf- oder zivilrechtliche Haftung rechnen muss.

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EU fordert MiCA Gesetz

EU fordert MiCA Gesetz

Die EU fordert nach dem FTX-Absturz die Genehmigung des MiCA-Gesetzes. Dieses sollte ursprünglich im Februar seinen Lauf nehmen. 

In Kürze

  • EU fordert Umsetzung des MiCA Gesetzes
  • Kritik an fehlender Regulierung
  • Kritik an MiCA

EU fordert Umsetzung des MiCA Gesetzes

Derzeit findet die mit Spannung erwartete Anhörung des Europäischen Parlaments zum Zusammenbruch von FTX und dessen Auswirkungen auf die Europäische Union statt. Laut Live-Übertragungen fordert die Europäische Kommission, dass MiCA mit sofortiger Wirkung verabschiedet werden sollte.

Darüber hinaus argumentierte ein hochrangiges Mitglied der EU, dass die verschiedenen fragwürdigen Verhaltensweisen von FTX, die zum Zusammenbruch führten, vermieden worden wären, wenn die Regeln der Europäischen Union in Kraft gewesen wären. Er fuhr fort, dass der Absturz von Bitcoin ein allgemeines Winterumfeld für die Kryptoindustrie geschaffen hat. Folglich führte er zum Konkurs von FTX Anfang dieses Monats.

Darüber hinaus hat eine andere Krypto-Plattform, BlockFi, Berichten zufolge heute ein Insolvenzschutzformular eingereicht. Die Mitglieder der Europäischen Union waren sich einig, dass die Kryptoindustrie reguliert werden muss, und forderten das Parlament auf, das MiCA-Gesetz so schnell wie möglich zu verabschieden und durchzusetzen.

Ursprünglich, vor dem Zusammenbruch von FTX, sollte das MiCA-Gesetz 18 Monate nach seiner Verabschiedung in Kraft treten. Nach dem Zusammenbruch von FTX drängt die Union das Parlament jedoch, das Inkrafttreten zu beschleunigen.

Krypto Regulierung in der EU

Kritik an fehlender Regulierung

Jour-Schroeder teilte dem Parlament mit, dass die Kommission nicht die Krypto-Assets oder die Blockchain für den Zusammenbruch verantwortlich macht, sondern vielmehr das Fehlen einer Stelle, die die fragwürdigen Aktivitäten des Unternehmens unter Kontrolle hält.

Die Abgeordnete fügte hinzu:

Wenn dies weiterhin geschehe, viele Anleger gezwungen wären, ihr Vermögen von Depotplattformen auf private Wallets zu verlagern, was sie einer Reihe weiterer finanzieller Risiken aussetzen würde.

Um die Abwanderung zu stoppen, sei es die Priorität der EU, einen Standard wie MiCA einzuführen, um sicherzustellen, dass die Gelder und Rechte der Anleger und der Nation gut geschützt sind. Darüber hinaus erklärte sie, dass die EU, sobald die zentralen Börsen reguliert sind, wahrscheinlich auch die Regulierung der Krypto-Kreditvergabe und der dezentralen Finanzindustrie in Betracht ziehen würde.

Steffen Kern, Head of Risk Analysis & Economics (ESMA), erklärte außerdem, dass der gesamte Kryptomarkt nach schlechter Verwaltung, Marktmissbrauch und fehlenden Vorschriften stinkt. Er fügte hinzu, dass alle Probleme verschwinden würden, sobald ein regulatorischer Rahmen auf dem Markt durchgesetzt wird.​

Kritik an MiCA

Die Weitergabe sensibler Kundendaten im Rahmen der Verordnung für die Übermittlung der Angaben bei Transfers stehen unter Kritik, sie wiederstreben dem Grundgedanken von Kryptowährungen.

Bis zu einer Höhe von 1.000 € müssen Anbieter nach derzeitigem Stand keine Angaben zu Sender und Empfänger der Transaktion offenlegen. Diese maximale Höchstgrenze gilt auch für Transfers von und zu sogenannten unhosted Wallets. Das sind Wallets, die nicht von der Krypto-Börse oder dem Krypto-Broker angeboten, sondern vom Inhaber selbst verwaltet werden. Die Summe erschien vielen Anbietern zu gering und sie forderten in einem offenen Brief an die EU-Abgeordneten eine Nachbesserung, zu der es am Ende aber nicht kam.

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Telegram startet dezentrale Krypto Börse

Telegram startet dezentrale Krypto Börse

Der Gründer von Telegram hat angekündigt, dass er als Reaktion auf den Zusammenbruch des FTX-Imperiums eine dezentrale Krypto-Börse starten will.

In Kürze

  • Telegram’s Krypto Börse
  • Krypto Erfolg von Telegram
  • Das FTX Desaster

Telegram’s Krypto Börse

Pavel Durov, der Gründer von Telegram, hat enthüllt, dass der Messaging-Dienst beabsichtigt, in naher Zukunft dezentralisierte Kryptowährungsprodukte einzuführen. Diese Produkte werden die Einführung einer Kryptowährungsbörse sowie dezentrale Wallets umfassen.

Nach dem Zusammenbruch der FTX-Börse erklärte der CEO am 30. November, dass das neue Unternehmen versuchen wird, die bestehende Zentralisierung von Kryptowährungsunternehmen zu korrigieren. Dies ist etwas, das laut Durov Millionen von Nutzern im Stich gelassen hat. Durov machte diese Aussage auf seinem persönlichen Telegram-Kanal.

Der Telegram-Gründer wies darauf hin, dass die Tatsache, dass der FTX-Vorfall aufgetreten ist, nicht überraschend ist, da auf dem heutigen Markt eine kleine Anzahl von Personen einen großen Einfluss hat.

Wir, die Entwickler, sollten die Blockchain-Industrie von der Zentralisierung wegführen, indem wir schnelle und einfach zu bedienende dezentrale Anwendungen für die breite Masse entwickeln. Solche Projekte sind heute endlich machbar.

Mit weiterer Enttäuschung stellte Durov fest, dass sich das gegenwärtige Umfeld der Blockchain-Technologie vom Kerngedanken ihrer Entstehung, nämlich der Förderung der Dezentralisierung, entfernt hat.

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Krypto Erfolg von Telegram

Pavel Durov, Gründer und CEO von Telegram, hat die Idee, einzigartige und wiedererkennbare Telegram-Nutzernamen anzubieten, vor einigen Wochen angekündigt. Es wird Nutzern ermöglichen, einzigartige Nutzernamen auf dem TON-Blockchain-basierten Marktplatz zu kaufen und zu verkaufen.

Laut Durov brauchte es nur 5 Wochen und 5 Leute, ihn selbst eingeschlossen, um Fragment, eine vollständig dezentralisierte Auktionsplattform, zu entwickeln.

Wenn Technologien wie TON ihr Potenzial ausschöpfen, sollte die Blockchain-Branche endlich in der Lage sein, ihre Kernaufgabe zu erfüllen – den Menschen die Macht zurückzugeben.

Doch bedenke, es ist nicht immer alles so einfach wie es scheint. Der ICO von TON, dem Coin von Telegram, ist aus regulierungstechnischen Gründen gescheitert. 

Das FTX Desaster

Die Geschichte endet nicht damit, dass FTX Konkurs anmeldet. Anfang dieses Monats verschaffte sich ein Hacker Zugang zu der auf den Bahamas ansässigen Kryptowährungsbörse FTX und stahl Kryptowährungen im Wert von fast 600 Millionen US-Dollar.

Die inzwischen bankrotte Krypto-Börse FTX gab den Angriff später am Tag bekannt, nachdem über 130 Firmen des Krypto-Konglomerats plötzlich Insolvenzschutz beantragt hatten.

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2 Milliarden Dollar werden das Metaverse überschwemmen

2 Milliarden Dollar werden das Metaverse überschwemmen

Animoca Brands, der Eigentümer von Sandbox, stellt 2 Milliarden Dollar für den Metaverse Fonds bereit. Er wird sich auf Start-Ups im mittleren bis späten Stadium konzentrieren. 

In Kürze

  • Volumen von bis zu 2 Milliarden US-Dollar

  • Der Metaverse-Sektor wird mit Investitionen überschwemmt

  • Der Metaverse-Traum tot im Wasser

Volumen von bis zu 2 Milliarden US-Dollar

Animoca Brands weiht seinen Investmentflügel Animoca Capital ein. Einem Bericht von Nikkei Asia zufolge plant das in Hongkong ansässige Blockchain-Gaming-Unternehmen, einen Fonds mit einem Volumen von bis zu 2 Milliarden US-Dollar aufzulegen, um in Metaverse-Unternehmen zu investieren & diese weiterzuentwickeln.

Animoca Brands ist kein geringerer als einer der Haupteigentümer des Metaverse-Projekts Sandbox, das es Nutzern ermöglicht, digitale Vermögenswerte in Form von Non-Fungible Tokens (NFTs) zu erstellen, zu kaufen und zu verkaufen. Sandbox hat eine Marktkapitalisierung von insgesamt über 850 Millionen Dollar.

2 Milliarden Dollar werden das Metaverse überschwemmen

Der Metaverse-Sektor wird mit Investitionen überschwemmt

Nach Angaben des Mitbegründers Yat Siu wird Animoca Capital im kommenden Jahr mit Investitionen aus seinem 2 Milliarden Dollar schweren Fonds beginnen. Der Schwerpunkt wird auf „allen digitalen Eigentumsrechten“ liegen. Der Fonds wird weltweit investieren und dabei keine geografischen Grenzen beachten.

Der Fonds wird seinen Kunden ein Engagement in Start-Ups im mittleren bis späten Stadium bieten. Yat Sui glaubt auch, dass sich der Markt erholen wird. Er zeigt sich sehr optimistisch, was den zugrundeliegenden Nutzen des Metaverse– und Spielesektors angeht.

Er sagt folgendes:

Jeden Tag steigen mehr Menschen in die Kryptowährung ein, vor allem im Bereich der Spiele. Ich hoffe, dass dies auch zu einem Szenario führen wird, in dem digitales Eigentum wie physisches Eigentum im Rechtssystem anerkannt wird.

Der Metaverse-Traum tot im Wasser

Das weltweit führende Social-Media-Unternehmen Facebook hat sich im vergangenen Jahr in ,,Meta“ umbenannt. Doch in diesem Jahr haben die Metaverse-Projekte jedoch einen schweren Schlag erlitten. Im Jahr 2022 sind die Einnahmen von Meta um mehr als 24% gesunken. Das Unternehmen musste strenge Sparmaßnahmen ergreifen, zu denen auch die Entlassung von mehr als 11.000 Mitarbeitern gehörte, was 13% der Belegschaft ausgemacht hat.

SAND, der native Token von Sandbox, einem der größten Blockchain-basierten Metaverse-Projekte, ist von fast 7 US-Dollar zu Beginn dieses Jahres auf 0,58 US-Dollar gefallen. Der native Token ist um mehr als 90% von seinem Allzeithoch gefallen.

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Ein neuer Gesetzesentwurf wird Zahlungen in Kryptowährungen in Brasilien ermöglichen

Ein neuer Gesetzesentwurf wird Zahlungen in Kryptowährungen in Brasilien ermöglichen

Der brasilianische Gesetzgeber hat nun einen vollständigen Rechtsrahmen für Kryptowährungen verabschiedet, der unter anderem die Verwendung von Bitcoin als Zahlungsmittel regelt.

In Kürze

  • Brasiliens Blick in die Zukunft

  • Einheitliche & klare Vorschriften

  • Kryptowährungsdienstleister benötigen eine Genehmigung

Brasiliens Blick in die Zukunft

Das brasilianische Abgeordnetenhaus hat einen Rechtsrahmen gebilligt, der es den Bürgern Brasiliens in Zukunft ermöglicht, Kryptowährungen für Zahlungen zu verwenden. Virtuelle Währungen sind nun in der Definition von „Zahlungsvereinbarungen“ enthalten, die von der brasilianischen Zentralbank reguliert werden. Dies geht aus einem Dokument hervor, das unter dem Code PL 4401/2021 unterzeichnet wurde.

Der vom Abgeordneten Auero Ruberio kürzlich entworfene Gesetzesentwurf, der eine breite Kategorie von Finanzinstrumenten, die als „virtuelle Vermögenswerte“ bekannt sind, regeln würde, hat beide Häuser des Kongresses passiert und benötigt nur noch die Unterschrift des Präsidenten, um Gesetz zu werden. Der Gesetzentwurf macht jedoch weder Bitcoin noch andere Kryptowährungen zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel.

Ein neuer Gesetzesentwurf wird Zahlungen in Kryptowährungen in Brasilien ermöglichen

Einheitliche & klare Vorschriften

Der Gesetzentwurf überträgt der Exekutive des Landes die Verantwortung für die Auswahl der Regierungsbehörden, die den Markt regulieren sollen. Es wird erwartet, dass Transaktionen mit Kryptowährungen von der brasilianischen Zentralbank (BCB) geregelt werden, während diejenigen, die Investitionen beinhalten, von der brasilianischen Wertpapier- und Börsenkommission (CVM) überwacht werden. Der Gesetzgeber erhielt bei der Ausarbeitung des Reformgesetzes Anregungen von der BCB, der CVM und der Bundessteuerbehörde (RFB).

Auch Dienstleistungsanbieter, wie z. B. Börsen, werden automatisch durch das neue Gesetz reguliert. Ziel des Gesetzes ist es, einheitliche Vorschriften für die Lizenzierung und den Betrieb von Unternehmen in Brasilien festzulegen, die den Transfer, die Verwahrung, die Verwaltung oder den Verkauf von Kryptowährungen im Namen anderer erleichtern.

Kryptowährungsdienstleister benötigen eine Genehmigung

Um in dem Land legal tätig sein zu können, benötigen alle Kryptowährungsdienstleister eine Genehmigung der Bundesregierung. Den Unternehmen wird dann eine Frist von 180 Tagen eingeräumt, um die neuen Vorschriften einzuhalten, bevor sie in Kraft gesetzt werden. Der Gesetzentwurf sieht außerdem eine Strafe von zwei bis sechs Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe für betrügerische Aktivitäten mit virtuellen Währungen vor.

Ein wesentlicher Bestandteil des Gesetzentwurfs war, dass Kryptowährungsdienstleister ihre Gelder von denen ihrer Kunden trennen müssen. Diese Bestimmung sollte Situationen wie den jüngsten FTX-Zusammenbruch verhindern, bei dem die Börse Kundengelder für ihre eigenen Geschäfte verwendete. Dieser Vorschlag wurde jedoch erstaunlicherweise abgelehnt.

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