Gouverneur der Bank of England spricht Bitcoin Warnung aus!

Gouverneur der Bank of England spricht Bitcoin Warnung aus!

Der Gouverneur der Bank of England hat am 15. Juni 2021 eine Bitcoin Warnung ausgesprochen. In einer Rede bei der City UK Annual Conference erklärte er, dass der Staat nicht innovationsfeindlich agieren möchte, allerdings größere Hoffnungen in digitalen CBDCs sieht.

In Kürze

  • Gouverneur der Bank of England über digitale Zahlungen
  • Bitcoin Warnung
  • Innovation soll nicht gehemmt werden

Andrew Bailey über digitale Zahlungen

Der Gouverneur ging in seiner Rede auf einige Innovationen der letzten Monate ein. Dabei erklärte er, dass die Entscheidungsträger klare Regeln aufstellen müssen, wie Innovationen sich entwickeln können, um dem öffentlichen Interesse zu dienen.

Bitcoin Warnung Bank of England

Dabei geht er im Weiteren auf die Herausforderung der Finanzregulierungen ein. Einige Ideen sind erfolgreich und andere bleiben auf der Strecke, daher muss ein möglichst breiter Rahmen für alle Produkte ermöglich werden.

Dazu erklärt er:

Wie viele Menschen erinnern sich an Visi On, TopView und GEM? Ich muss zugeben, dass ich das nicht wusste, bis ich für heute recherchiert habe. Mitte der 1980er Jahre waren sie Konkurrenten von Windows auf dem Markt für Personal Computer-Software. Genauer gesagt waren sie kurzzeitig Rivalen, aber der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte, genauso wie diese drei Rivalen.

Dabei zieht er die Verbindung zur Bank of England. Denn diese ist das zentrale Bindeglied des Zahlungsverkehrs im England. Nur durch die Ausrichtung der BoE können Innovationen durchgeführt werden. Er behauptet, dass das Vertrauen in den Wert des Geldes durch diese Bank gehütet wird und verglichen mit der Computer-Revolution mit Windows verglichen werden kann.

Genau diese Geldstabilität soll mit den innovativen Eigenschaften von CBDCs verknüpft werden. Denn schon seit längerem werden in vielen Teilen der Welt verschiedenste Anstrengungen in Richtung staatliche Zentralbankwährungen getätigt. Durch die Tendenz, dass immer weniger Bargeld genutzt wird, verstärkt sich der Fokus auf den neuen Bereich.

In Japan wurde bereits vor einigen Monaten ein einjähriges Testprogramm zu CBDCs gestartet!

Bitcoin Warnung der BoE

Durch die von Andrew Bailey beschriebene Stabilität des Geldsystems der Bank of England werden die Einlagen von Institutionen wie Banken gesichert. Dadurch wird nicht nur die Ökonomie des Wirtschaftssystems garantiert, sondern auch eine Abhängigkeit der Banken gegenüber der Zentralbank aufgebaut.

Dezentrale Währungen wie der Bitcoin haben sich zur Aufgabe gemacht, ein Zahlungsnetzwerk ohne zentralen Inhaber aufzubauen. Dabei soll die Abhängigkeit genau dieser zentralen Instanz wegfallen, welche sich die Bank of England auf der Insel zuschreibt. Daher sprach der Gouverneur eine Bitcoin Warnung aus. Zwar möchte man die Innovationen nicht behindern, allerdings werden Stable Coins bevorzugt, da diese an die tatsächliche Geldpolitik der Bank gebunden sind, bzw. direkt dadurch beeinflusst werden können.

Im Zusammehang zu Stable Coins erklärte er:

Sie unterscheiden sich von Kryptoassets wie Bitcoin, die keine Rückendeckung und somit keinen Anker haben, der Wertstabilität bietet.

Zwar ist die Bitcoin Warnung vom Gouverneur der BoE eindeutig, allerdings ist diese auch nicht unerwartet. Interessant ist, dass der Bitcoin bereits heute so ein hohes Interesse hat, dass der Gouverneur es in seiner Rede erwähnt. Daher werden die meisten Hodler diese Bitcoin Warnung nicht wirklich ernst nehmen, sondern eher schmunzeln. Das wachsende dezentrale Netzwerk der Krypto-Ökonomie ist auch durch den Gouverneur der BoE nicht aufzuhalten.

Erst vor einigen Monaten war der BritCoin, die Digitalwährung Großbritanniens, im Gespräch!

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E-Krona: Schweden startet erste Anwendungsbereiche in der Praxis!

E-Krona: Schweden startet erste Anwendungsbereiche in der Praxis!

Die schwedische Zentralbank Sveriges Riksbank hat in der Vergangenheit bereits einige Entwicklungen im Bereich einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) getätigt. Nun soll die nächste Stufe der E-Krona starten: Durch zwei Akteure soll die erste Einführung in den Finanzsektor vollendet werden.

In Kürze

  • Nächste Stufe der E-Krona
  • Einführung in den Finanzsektor
  • Langfristige Pläne

E-Krona geht in die zweite Phase über

Die erste Phase der E-Krona war von internen Tests bestimmt. Dabei wurden mit verschiedenen Teilnehmern unterschiedlichste Prozesse durchgespielt. Mit simulierten Marktteilnehmern konnte so eine virtuelle Test-Umgebung der E-Krona aufgebaut werden.

E-Krona Schweden Flagge

Nun sollen die ersten Praxistests in der zweiten Phase mit zwei realen Banken stattfinden. Dabei werden zwei namhafte Organisationen genutzt: Riksbank Handelsbanken, Svenska Handelsbanken und Tietoevry. Dabei soll der Hauptfokus darauf liegen, wie die E-Krona in den realen Marktbedingungen funktioniert.

Dabei sollen die Riksbank Handelsbanken die kompetente Seite der Banken widerspiegeln und Tietoevry, als Unternehmen für digitale Dienstleistungen und verschiedenste Software-Produkte, den Part der Netzwerküberwachung übernehmen.

Einführung von E-Krona in Finanzsektor

Dabei wird erstmalig die Theorie der E-Krona in einem Praxisbeispiel angewandt. Durch die erworbenen Erfahrungen soll die Integration zwischen weiteren, bestehenden Systemen vereinfacht werden. Auch die im ersten Jahr des Pilotprojektes entwickelten Zahlungsströme sollen getestet werden. Dabei ist eine Frage im Vordergrund: Wie können Banken mit der E-Krona-Infrastruktur interagieren?

Langfristige Pläne der E-Krona

Auch die schwedische Zentralbank ist mit von der Partie. Diese möchte die E-Krona in die bestehende Bankeninfrastruktur integrieren.

Christian Segersven, Leiter der Abteilung für Finanzdienstleistungen und Softwareentwicklung:

Unsere Rolle in der schwedischen Zahlungsinfrastruktur ist gut etabliert, und Tietoevry ist ein natürlicher Partner, wenn es darum geht, eine digitale Währung in die bestehende Bankeninfrastruktur zu integrieren. Wir freuen uns darauf, diese Reise hin zu einer integrativen digitalen Währung zu unterstützen, die sich für innovative und sichere Dienstleistungen öffnen wird.

Auch das älteste, an der schwedischen Börse notierte Unternehmen, die Svenska Handelsbanken sollen bei der Integration der E-Krona in das schwedische System helfen. Die Handelsbanken beinhalten über 400 Filialen im ganzen Land. In den letzten Jahrzehnten wurde das operative Geschäft auch in Länder wie die Niederlande und Großbritannien mit 200 weiteren Filialen ausgeweitet. Auch in Großbritannien kommen erste Rufe nach einem eigenen BritCoin auf.

Damit ist Schweden im Vergleich zu den anderen Ländern in Europa schon sehr weit. Die Digitalisierung hat in diesem Land eine praxisgewandtere Form, als in vielen anderen Ländern. Sollten die Praxistests und damit die zweite Phase der E-Krona erfolgreich abgeschlossen werden, könnte diese schon bald in der breiten Masse zum Einsatz kommen.

Lese auch: Japan startet einjähriges Testprogramm für CBDCs!

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Krypto Startup Simplex wird für 250 Millionen Dollar verkauft!

Krypto Startup Simplex wird für 250 Millionen Dollar verkauft!

Das Krypto Startup Simplex wurde für insgesamt 250 Millionen Dollar verkauft. Durch den Fokus auf eine Lizenz für E-Geld-Institute, um IBAN-Konten für Endkunden und Unternehmen anzubieten, werden weitreichende Entwicklungen in Zukunft getätigt.

In Kürze

  • Krypto Startup Simplex wird verkauft
  • 250 Millionen für Übernahme
  • Langfristige Verknüpfung von Banken- und Kryptwährungen

Krypto Startup Simplex für 250 Millionen Dollar verkauft

Das aus Israel, genauer aus der Stadt Givatayim, stammende Fintech-Startup möchte eine Infrastruktur im Bereich der Kryptowährungen aufbauen. Das genaue Ziel ist eine Verknüpfung von Dienstleistungen der Banken mit denen der Kryptowährungen. Jetzt hat der Zahlungstechnologieanbieter Nuvei das Startup für 250 Millionen Dollar übernommen.

Startup Simplex Verkauf Handschlag

Das Ziel des 2017 gegründeten Startups liegt darin, Benutzern die Möglichkeit zu geben, mit Kryptowährungen an der Infrastruktur der Banken teilzuhaben. Dazu sollen Nutzer Kryptowährungen mit Kredit- oder Debitkarte kaufen können. Die Quelle des Kaufs geht auf The Jerusalem Post zurück.

Vorteile für den Käufer Nuvei

Durch die Übernahme vom Krypto Startup Simplex erhält Nuvei einige Vorteile. Neben der Lizenz für E-Geld-Institute, um IBAN-Konten für Endkunden sowie für Unternehmen anzubieten, gibt es nun auch die Möglichkeit der Bank- und Kartenausgabe.

Da Simplex ein Mitglied des Visa-Netzwerks ist, hat es die Erlaubnis, Visa-Karten auszugeben. Dadurch wird den Kunden bereits jetzt täglich der Zugang zu digitalen Währungen, die Simplex anbietet ermöglicht.

Letztes Jahr hat das Krypto Startup mehr als 500 Millionen Dollar verarbeitet. Schätzungweise steigt dieser Wert im Jahr 2021 um das vierfache an und beträgt mehr als 2 Milliarden Dollar.

Dazu erklärte Nimrod Lehvai, Mitgründer von Simplex:

Heute ist ein ganz besonderer Tage für das gesamte Simplex-Team sowie für die gesamte Krypto-Community. Durch den Beitritt zu Nuvei wird Simplex in der Lage sein, das Versprechen zu erfüllen und die Lücke zwischen dem Blockchain-Raum und der traditionellen Finanzwelt zu überbrücken. Wir hätten uns keinen besseren Partner vorsteleln können und sind gespannt, was die Zukunft bringt.

Krypto Startup mit Potential

Dabei liegt das Potential von Simplex auf der Hand. Neben einem wachsenden Markt wird auch das Produkt im Hintergrund stark verbessert, was in einer interessanten Dynamik endet und letztlich auch die Hohe Kauf-Summe von 250 Millionen rechtfertigt.

Der Vorsitzende und CEO von Nuvei, Philip Fayer, erklärte dazu:

Wir erwarten, dass Simplex das stetig wachsende Portfolio an alternativen Zahlungsmethoden von Neuvei verbessern un derweitern wird, indem es den Prozess des Kaufs und Verkauf von Kryptowährungen und deren Rückwandlung in Fiat-Währungen innerhalb eines Benutzerkontos schlüsselfertig vereinfacht – was letztendlich die Komplexität für Händler und Verbraucher reduziert.

Das Startup Simplex beschreibt sich auf der eigenen Website wie folgt:

Simplex, ein lizenziertes Finanzinstitut, befähigt sein riesiges Netzwerk von Partnern, die unterschiedlichsten Zahlungsmethoden zu akzeptieren, darunter Visa, MasterCard, Apple Pay, SWIFT, SEPA und mehr! Ermöglicht den Kauf von 45+ Kryptowährungen durch das Simplex-Netzwerk von hunderten von Partnern. Als ein Team, das von der Krypto-Adoption besessen ist, rollen wir ständig die Unterstützung für zusätzliche Währungen aus, darunter bis heute über 50 Fiat-Währungen.
Auch die Integration bei Visa schreitet immer weiter voran. Der CEO von Visa redete vor einigen Wochen über die Integration von Bitcoin als Zahlungsmittel.

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Visa Bitcoin Adaption: CEO spricht über Integration in Zahlungssystem!

Visa Bitcoin Adaption: CEO spricht über Integration in Zahlungssystem!

Vor einigen Tagen hat sich der CEO von Visa über die Integration von Bitcoin und CBDC’s in das eigene Zahlungssystem ausgesprochen. Im Detail werden fünf Punkte als Hauptfokus der Visa Bitcoin Adaption verstanden. Er bezeichnet Bitcoin auch als digitales Gold!

In Kürze

  • Visa Bitcoin Adaption
  • CEO erklärt BTC zum digitalen Gold
  • Integration mit Fokus auf fünf Bereiche

Visa Bitcoin Adaption

Visa möchte in den Bereich der Zahlungen mit Bitcoin und anderen Möglichkeiten, welche der Krypto-Raum bietet, eintreten. Der CEO des Zahlungsriesen, Al Kelly, erklärte zur Visa Bitcoin Adaption:

Visa taucht in einer sehr, sehr großen Weise in den Bereich der Kryptowährungen ein.

Visa Bitcoin Adaption Gold Münzen

Der Hauptfokus soll dabei auf Bitcoin liegen. Dieses beschrieb er als digitales Gold. Nicht nur wegen der größten Marktkapitalisierung im ganzen Krypto-Raum, sondern auch wegen der längsten Blockchain und hohen Nutzungsrate, wird der Bitcoin als digitales Gold bezeichnet.

Daneben sollen vor allem CBDC’s, also digitale Zentralbankwährungen, eine entscheidende Rolle spielen. Diese wurden von Visa als Markt-Segmente hervorgehoben, was den starken Fokus auf Fiat-gestützte Zahlungsmittel sehr stark in den Vordergrund hebt – trotz eines Fokus auf den Fiat-unabhängigen Krypto-Bereich.

Im Genaueren möchte sich der Zahlungsgigant auf vier Krypto-Bereiche fokussieren. Dort soll eine sehr gute Positionierung aufgebaut werden. Für die Visa Bitcoin Adaption sind diese Teilbereiche unschlagbar.

Weitere vier Teilbereiche der Visa Bitcoin Adaption

Die erste Möglichkeit, die der Visa CEO beschrieb, ist es den Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, einen Kauf dieser digitaler Zentralbankwährungen oder Bitcoin zu tätigen. Dabei wird eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Wallets und Börsen durchgeführt. Bereits vor einigen Monaten kündigte Visa die baldige Integration von Kryptowährungen an.

Die zweite Möglichkeit wird sein, dass digitale Währungen in Fiat ausgezahlt werden können. Kelly erklärte dazu im Detail:

Durch die Umwandlung einer digitalen Währung in Fiat mit einer Visa-Kreditkarte, können diese Geldmittel dann für Einkäufe bei einem der über 70 Millionen Visa-Händler genutzt werden.

Als dritte Nutzungsmöglichkeit der Visa Bitcoin Adaption, möchte der CEO Finanzinstituten und Fintech-Partnern es ermöglichen, ihren Kunden Krypto-Optionen anzubieten. Durch die Integration von API-Schnittstellen wird es den Kunden ermöglicht, digitale Währungen zu kaufen, zu verwahren und zu handeln. Diese werden von der Bank Anchorage gehalten, welche die erste föderal zugelassene Bank für digitale Vermögenswerte in den USA ist.

Als vierte Chance werden sogenannte „Settlements“ eingeführt. Durch die neue Infrastruktur wird es Finanzinstituten ermöglicht, mit diesen digitalen Währungen und Stable Coins abzurechnen. Als ersten Stable Coin überhaupt bei Visa wird USDC genutzt. Der letzte Bereich wird darüber hinaus die Zusammenarbeit mit den Zentralbanken sein, erklärt der CEO Al Kelly zur Visa Bitcoin Adaption. In China wurde bereits letztes Jahr ein Stable Coin für 1,4 Milliarden Menschen entwickelt!

Ebenfalls merkte der CEO an:

Wir haben über 35 Digitalwährungsplattformen und Wallets, die sich entschieden haben, mit uns zu arbeiten. Coinbase, Crypto.com, Blockfi, Fold, Bitpanda sind nur einige Beispiele.

Erst vor einigen Wochen erklärte der CEO von PayPal, Dan Schulman, dass das Potenzial von Kryptowährungen noch nicht ausgeschöpft sind!

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Deutsche Bundesbank testet Blockchain Zahlungssystem ohne CBDC

Deutsche Bundesbank testet Blockchain Zahlungssystem ohne CBDC

Die Deutsche Bundesbank in Deutschland hat erfolgreich eine Blockchain-basierte Abwicklungsschnittstelle für elektronische Wertpapiere getestet. Der Test schließt die Lücke zwischen dem Mainstream-Finanzwesen und der Blockchain-Technologie, ohne auf eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) zu setzen.

In Kürze

  • Bitcoin Zahlungssystem mithilfe DLT
  • Abwicklung über Digital Ledger Technology
  • Möglichkeiten der Blockchain Technologie

Blockchain Zahlungssystem mithilfe DLT

Der Test, der in Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse und der Deutschen Finanzagentur entwickelt wurde, zeigt, dass die Plattform auf zwei Softwaremodulen basiert, die das bestehende Zahlungssystem mit der Digital Ledger Technology (DLT) verbinden.

Blockchain Zahlungssystem

Um die Technologie zu demonstrieren, wurde im Rahmen des Tests eine 10-jährige Staatsanleihe unter Verwendung von DLT emittiert, wobei der Handel auf dem Primär- und Sekundärmarkt im selben System abgewickelt wurde.

Schon im Dezember 2020 berichteten wir darüber, dass die Deutsche Regierung ein neues Gesetz zur Unterstützung digitaler Wertpapiere auf den Weg gebracht hat.

Abwicklung über Digital Ledger Technology

Der Test entwickelte dann ein „Trigger-Signal“, das die DLT mit dem aktuellen Zahlungssystem verband und bestätigte, dass eine Transaktion stattgefunden hatte.

Die Plattform ermöglichte es der Bundesbank dann, von der Stärke der Blockchain-Technologie zu profitieren, ohne ihre Währung überarbeiten zu müssen.

Die deutsche Wirtschaft ist die größte in der Eurozone. Daher ist es von großer Bedeutung, dass die Bundesbank zu den entschiedenen Gegnern von CBDCs gehört.

Möglichkeiten der Blockchain Technologie

Die wachsende Popularität digitaler Währungen hat das Interesse des Mainstreams an Blockchain-Technologien und deren Möglichkeiten geweckt. Zunehmend wird Blockchain als Oberbegriff verwendet, den die meisten Menschen mit Bitcoin, der digitalen Währung, die mit dieser Technologie geschaffen wurde, in Verbindung bringen.

Dabei sind das Potenzial und der Anwendungsbereich der dezentralen Protokolle schon jetzt viel breiter geworden.

Ähnlich äußerte sich der deutsche Politiker und Bundesbank-Vorstandsmitglied Burkhard Balz, der sagte, dass die neue Technologie in der Eurozone schneller eingeführt werden könnte als die Vorschläge der CBDC:

Nach erfolgreichen Tests sollte das Eurosystem in der Lage sein, eine solche Lösung in relativ kurzer Zeit zu implementieren – zumindest in weitaus weniger Zeit, als es beispielsweise für die Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung erforderlich wäre.

An dem Projekt waren unter anderem die Citibank, Barclays, Goldman Sachs, Commerzbank, DZ Bank und Société Générale beteiligt.

Die Deutsche Bundesbank teilte auf Twitter ein Video, das zeigt, wie digitale Transaktionen mit Zentralbankgeld abgewickelt werden können, indem die bestehende Infrastruktur mit DLT genutzt wird.

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Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirkung entscheidend!

Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirkung entscheidend!

Können privates Geld und staatliche CBDC’s nebeneinander koexistieren? Diese Frage hat sich der Autor Tobias Adrian auf dem IMFBlog gestellt und ist zu spannenden Ergebnissen gekommen.

In Kürze

  • Privates Geld und CBDC
  • Innovation vs. Regulation
  • Zusammenwirkung für beste Effizienz

Privates Geld und öffentliche CBDC’s

Am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, veröffentlichte ein Autor auf dem IMFBlog einen spannenden Beitrag über die Zusammenwirkung von privaten Geldern wie Kryptowährungen und öffentlichen bzw. staatlich kontrollierten CBDC’s. Einige interessante Aspekte wollen wir herausgreifen, dabei ist allerdings wichtig zu beachten, dass der Blog-Beitrag nur die Meinung des Autoren widerspiegelt und nicht unbedingt die strategische Auslegung des internationalen Währungsfonds ist.

Bitcoin Gold Münze Privates GeldEin sehr interessanter Unterschied zwischen privatem Geld und öffentlichen Geldern ist, dass bei öffentlichen Geldern eine geringere Innovationsfähigkeit, sowie eine geringere Produktvielfalt hervorkommt. Privates Geld worunter auch Kryptowährungen fallen haben enormes Innovationspotenzial. Laut coinmarketcap gibt es aktuell mehr als 8.000 Kryptowährungen, wobei die meisten einen unterschiedlichen Anwendungsfall lösen wollen. Privates Geld zeigt hierbei einen klaren Vorteil auf, auch wenn dadurch das Risiko höher ist. Eine klare Entwicklung in Richtung CBDC zeigt, dass die EZB sich bereits vor einem Jahr positiv über die Entwicklung hin zu CBDC’s aussprach.

Öffentliche Gelder als Basis

Privates Geld hat allerdings nicht nur Vorteile. Man kann bei dem noch jungen Produkten und Innovationen nicht von Sicherheit sprechen. Durch stetige Entwicklungen und kontinuierliche Verbesserungen der privaten Kryptowährungen ist ebenso am Anfang eine noch geringe Effizienz gegeben.

Diese Nachteile des privaten Geldes können die öffentlichen CBDC’s gekonnt abschlagen. Diese glänzen von einer dem makroökonomischen Wirtschaftssystem optimal zugeschnittenen Struktur und damit einer maximalen Effizienz. Einhergehend kommt durch die langjährige und traditionelle Handhabung die Stabilität mit einher. Privates Geld weißt diese Stabilität und Effizienz aufgrund des noch relativ kurzen Produktlebenszykluses nicht auf.

Privates Geld und CBDC’s: Zusammenwirken überlebenswichtig

Dabei sollte eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Zahlungssystems zu jeder Gesellschaft dazu gehören. Denn der Zweck soll schließlich immer der maximale Nutzen für die Gesellschaft sein. Die Gefahr im Bezug auf Stabilität und Effizienz, welche private Kryptowährungen wie Bitcoin – zum jetzigen Zeitpunkt – noch nicht für die breite Masse liefern können, muss durch eine Symbiose der beiden Sektoren optimiert werden. Und auch wenn einzelne Akteure, wie der globale Stratege von Morgan Stanley erklärt, dass der Bitcoin den Dollar ersetzen wird, sollte am Ende ein Zusammenspiel das Praxis-Ergebnis bilden.

Die Produkte der neuen, innovativen Kryptowährungen sind sicherlich an einigen Stellen bereits heute besser aufgestellt, als das traditionelle Zentralbankensystem. Bei der aktuellen Entwicklung von Bargeld hin zu CBDC’s, sollten daher viele Vorteile der Kryptowährungen übernommen werden. Allerdings gilt es ebenso, die traditionelle Struktur der Fiat-Währungen zu beachten und darauf aufzubauen. Nur durch ein Zusammenwirken von beiden Bereichen, kann am Ende das meiste Nutzen für die Gesellschaft erzeugt werden.

Rootstock Infrastructure Framework (RIF)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Rootstock Infrastructure Framework (RIF). Dieses Projekt zeigt ein enormes Potential!