Was ist Bitcoin? BTC einfach und verständlich erklärt

Was ist Bitcoin? BTC einfach und verständlich erklärt

Kurz gesagt: Bitcoin ist ein innovatives Zahlungsnetzwerk und eine neue Art von Geld. Aber was ist Bitcoin genau?

Bitcoin (BTC) ist eine seit 2009 bestehende, virtuelle Geldeinheit, bei der Scheine oder auch Münzen der Vergangenheit angehören, das gibt es nämlich in diesem Format nicht mehr. Bitcoin ist ausschließlich digital! Dennoch verfolgt der Bitcoin die gleiche Intension – das Bezahlen – aber eben ohne einen Zwischenschritt wie Banken oder Staaten und mit einer dauerhaft sinkenden Inflation, da eine begrenzte Menge von 21 Millionen vom Erfinder Satoshi Nakamoto im Whitepaper festgeschrieben wurde. Dadurch bestimmt ausschließlich Angebot und Nachfrage den Preis der ältesten Kryptowährung und lässt ihn aufgrund der Knappheit oft in schwindelerregende Höhen steigen. Das interessante an dieser technischen Innovation ist, dass es ein gegen Spieler zu traditionellen Fiat-Währungen wie Euro und US-Dollar darstellt und als digitales Gold angesehen werden kann.

In Kürze

  • Was ist Bitcoin?
  • Was ist Bitcoin Core?
  • Was ist die Blockchain-Technologie?
  • Wie funktioniert die Blockchain im Detail?
  • Was sind Miner?
  • Was ist Bitcoin Mining genau?
  • Was ist Bitcoin und wie funktioniert der Mechanismus im Detail?
  • Was ist ein Block?
  • Wie kannst du von Bitcoin profitieren?
  • Die Vorteile von Bitcoin
  • Was ist eine 51%-Attacke?
  • Wer hat Bitcoin ins Leben gerufen?
  • Chancen und Anreize von Bitcoin
  • Welche Risiken stecken hinter Bitcoin?
  • Was ist Bitcoin als digitales Gold?
  • Was ist der Sinn von Bitcoin?
  • Kann man mit Bitcoin Geld verdienen?
  • Fazit: Was ist Bitcoin?

Was ist Bitcoin?

Besonders in der aktuellen Situation, bei der Wirtschaftskrisen und allgemeine Unsicherheiten der Bevölkerung die Stimmung drücken, erringt der Bitcoin ein immer größer werdendes Interesse. Dabei birgt die Frage was ist Bitcoin keine einfache Antwort. In diesem Artikel versuchen wir möglichst breit die Thematik so verständlich zu erklären, dass von jedem Thema etwas verstanden wird. Dadurch kannst dir selbst eine Meinung darüber bilden und in deiner weiteren Recherche ein deutlich umfassendes Wissen aufweisen.

Bitcoin

Das Bitcoin-Netzwerk wird von einer dezentralen Datenbank (der Blockchain) verwaltet. Bestimmt hast du diesen Begriff bereits öfter aufgeschnappt. Doch weißt du überhaupt was damit gemeint ist? Im Gegensatz zu einer Cloud werden Informationen nicht auf einem Server gespeichert, sondern in einem Netzwerk aus Computern. Jeder dieser Computer hat die gleiche Information.

Jetzt kommt der große Unterschied zu herkömmlichen Servern, wie von Amazon oder Facebook: Bei Bitcoin liegt der Server mit den gleichen Informationen überall verteilt auf verschiedenen Rechnern. Das ist auch gleichzeitig die Innovation von Bitcoin.

Deswegen auch dezentral und nahezu „unhackbar“, denn sollte einer, oder eine große Anzahl an Rechnern auf einmal ausfallen, sind die gleichen Informationen immer noch auf den anderen gespeichert. Außerdem liegt keine geographische Beschränkung vor. Der Nutzer benötigt lediglich einen Internetzugang und die benötigte Hardware.

Die Community, welche sich dezentral dahinter organisiert, heißt Bitcoin Core. Die offizielle Website findest du unter bitcoin.org. Aufgrund der dezentralen Art der Sache, kannst auch du dich jederzeit Bitcoin Core anschließen. 

Was ist Bitcoin Core?

Bitcoin Core ist eine ehrenamtliche Organisation, welche sich aus freiwilligen Helfern zusammensetzt. Auch du kannst heute entscheiden, bei Bitcoin Core mitzumachen. Dabei handelt es sich um Programmierern, die sich schon teilweise seit mehr als zehn Jahren mit Bitcoin auseinandersetzen. Durch verschiedene Vorschläge zur Verbesserung des Programmcodes von Bitcoin, wurde diese Organisation ins Leben gerufen.

Dabei können allerdings nicht die Personen der Organisation mit einem Klick Bitcoin verändern, sondern es benötigt immer die Allgemeinheit. Daher kann Bitcoin Core nur Vorschläge veröffentlichen, wie das Protokoll verändert werden könnte, die Entscheidung zur Umsetzung allerdings bleibt den verteilten Parteien überlassen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er das neue Programm wirklich verwendet.

Diese Grundlage für eine Entscheidungsfindung ist erst seit Bitcoin möglich. Nur weil das System verteilt ist und keine Gruppe oder Eigentümer darüber verfügen, kann es sich auf diese Art und Weise weiter entwickeln. Wie das im Detail stattfindet, erfährst du in der nächsten Kapiteln. Trotzdem ist das Wissen über Bitcoin Core bei der Frage was ist Bitcoin ein wichtiges Merkmal.

Was ist die Blockchain-Technologie?

Stell dir den Block als einen Datensatz vor, welcher alle neuen Transaktionen in ein digitales Buch einfügt. Diese Transaktionen werden den bereits erfolgreich abgeschlossenen Zahlungen angehängt, welche auch in Form eines Blockes strukturiert sind. Mehrere Blöcke, oder mehrere Transaktionen in einem zeitlich versetzten Ablauf, werden als Blockchain bezeichnet. Bei der Frage, was ist Bitcoin, ist die Blockchain-Technologie also die wesentliche Technologie.

Ein solcher digitale Block ist natürlich nicht unendlich lang, da ansonsten lange Ladezeiten verursacht werden. Ein Block wird bei einer bestimmten Größe geschlossen und unwiderruflich abgespeichert.

Hier werden jedoch nur die getätigten Transaktionen gespeichert, welche die meisten Transaktionskosten beinhalten. Danach wird direkt ein neuer eröffnet. Jeder Block ist genau 1 MB groß. Die Blockchain ist also eine Aneinanderreihung von Datensätzen, die alle circa 1 MB groß sind.

Wie funktioniert die Blockchain Technologie im Detail?

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die kontinuierlich durch Datensätze erweitert wird. Diese sind mit kryptographischen Verfahren miteinander verkettet. Die neuen Datensätze werden auch Blöcke genannt. Alle Blöcke, die jemals erstellt wurden, sind immer abrufbar, bauen aufeinander auf und müssen den nachgehenden immer als richtig bestätigen.

Einfach gesagt ist die Blockchain ein Netzwerk, dass nicht auf einem Rechner liegt, sondern auf vielen verteilt. Jeder kann heute seinen Computer starten, sich die Datenbank herunterladen und mitmachen. Durch diesen Effekt haben wir aufgrund der Blockchain-Technologie ein dezentrales Netzwerk.

Was sind Miner?

Eine Blockchain wird durch sogenannte Miner am Laufen gehalten. Durch spezielle Hardware kann jeder zum Miner werden. Neben der Hardware wird nur eine aktuelle Version der Blockchain, sowie eine kontinuierliche Internet- und Stromverbindung zum Mining benötigt. Die Miner schließen sich in einem dezentralen Netzwerk ohne Landesgrenzen zusammen, um aktuelle Transaktionen zu einem neuen Block zusammenzufassen.

Was ist Bitcoin Mining

Hierzu werden tausende verschiedene Berechnungen in Sekundenschnelle durchgeführt. Sobald ein Rechengerät den passenden Block gefunden hat, wird dieser sofort von allen anderen Geräten überprüft, anerkannt und der Blockchain angehängt. Dieser ist ab sofort nicht mehr abänderbar und gehört zur Blockkette.

Lese dazu: Dich fasziniert das Thema Mining? Dann klick hier und lese den umfangreichen Mining-Guide!

Warum leisten Miner diese Arbeit?

Sie erhalten eine anteilige Belohnung für die aufgebrachte Rechenleistung und Stromkosten in ihrem eigenen Wallet gutgeschrieben. Diese wird Mining-Gebühr genannt. Sie setzt sich aus den Transaktionskosten des aktuell bestätigten Blocks und aller dadurch validierten Transaktionen, sowie der aktuellen Belohnung pro Block zusammen.

Denn die Miner haben Kosten. Diese Kosten bestehen aus der Anschaffung der Mining Hardware und der laufenden Fix-Kosten in Form von Strom. Diese Dienstleistung muss bezahlt werden, weshalb neben einer Gebühr auch eine Ausschüttung von Bitcoins erzeugt wird. Die Ausschüttung von neuen Bitcoins schauen wir uns gleich im Detail an.

Was ist Bitcoin Mining genau?

Wichtig für den Nutzer ist der Marktmechanismus dahinter. Denn je nachdem, je höher/teurer die Transaktionsgebühr gewählt wurde, umso schneller wird die eigene Transaktion abgeschlossen. Wie wir gerade gelernt haben, ist ein Block immer in seiner Speicher-Größe begrenzt.

Blöcke können also nicht einfach so mit unendlich Transaktionen gefüllt werden. Daher wählen Miner immer die Transaktionen aus, welche am meisten Transaktionsgebühren an den Miner zahlen.

Wer also schnell eine Transaktion abgewickelt haben möchte, muss diese mit relativ zum restlichen Netzwerk hohen Gebühren versehen. Dann wird die Transaktion sehr schnell abgeschlossen. Wer bei der Transaktionsgebühr spart und eine relativ geringe Gebühr für das Versenden seiner Bitcoin wählt, der muss mit längeren Wartezeiten von einer Stunde bis zu mehreren Tagen rechnen.

Bitcoin Miner

Hier ist es entscheidend bei jeder Transaktion auf der Bitcoin Blockchain zu überlegen, ob diese schnell durchgeführt werden muss, oder ob man die günstige Variante mit geringeren Transaktionsgebühren, aber einer längeren Wartezeit, nutzt.

Bei der Frage, was ist Bitcoin, haben die Miner die wesentliche Eigenschaft für die Sicherheit des Netzwerks.

Worum handelt es sich bei der kryptographische Rechenaufgabe dahinter?

Diese Rechenaufgabe wird bei der Bitcoin-Blockchain Proof-of-Work genannt. Es handelt sich um eine Form der Konsensus-Mechanismen. Neben Proof-of-Work ist in der Krypto-Welt Proof-of-Stake eine der verbreitetsten Formen. Im Kontext wird nicht weiter darauf eingegangen, da diese beim Bitcoin keine Verwendung findet, trotzdem ist er bei jüngeren Projekten oft eingesetzt, um eine schnellere und günstigere Transaktionsstruktur zu ermöglichen, die allerdings oftmals die Sicherheit des Netzwerks vernachlässigt.

Proof-of-Work ist ein Arbeitsnachweis, der in einem dezentralen Netzwerk die Aufgabe hat, einen Konsensus zu erzielen und diesen auf eine für alle Teilnehmer identische Version der Blockchain abbildet. Durch einen Arbeitsnachweis kann ein Miner den nächsten Block offiziell aktualisieren, indem jeder andere Miner sein Ergebnis prüft und bei Richtigkeit dieses Ergebnisses, den neuen Block an die bestehende Block-Kette anzuhängen. So können Miner, ohne sich gegenseitig zu kennen, einander Vertrauen und einen Konsens auf dem digitalen Wege erzeugen.

Ein wesentlicher Effekt in der Praxis ist, dass je nachdem wie viel Rechenleistung aktuell im Netzwerk durch die Miner bereitgestellt wird, desto sicherer ist es. Ein Angreifer, der die Bitcoin Blockchain hacken möchte, müsste mindestens mehr als die Hälfte der gesamten Rechenleistung aufbringen.

Da alle 10 Minuten ein neuer Blog gefunden wird, müsste er alle 10 Minuten diese Rechenleistung erneut aufbringen, um die Herrschaft über das Bitcoin Netzwerk zu behalten.

Bis heute ist die Bitcoin Blockchain auf eines der, wenn ich sogar das größte Netzwerk der Welt heran gewachsen. Daher ist es quasi unmöglich, die Blockchain zu hacken. Durch diesen Effekt, ist das Vertrauen, das Bitcoin durch die dezentrale Struktur ermöglicht, garantiert.

Die Nutzer können sich also sicher sein, wenn sie einen Bitcoin kaufen, dann bleibt dieser Bitcoin auch bei ihnen im Wallet. Ist es wichtig bei der Frage „Was ist Bitcoin?“.

Wo kam diese Technologie das erste mal zum Einsatz?

Bereits 1992 entstand die Idee des Proof-of-Work. Vynthia Dwork und Moni Naor wollten durch Hashcash, einen Spam-Schutz für E-Mails einrichten. Der Grundgedanke war, dass vor der Nutzung einer Dienstleistung der Nutzer selbst Arbeit verrichten muss, bevor er diesen in Anspruch nehmen darf. Dadurch können Junk-Mails eingedämmt werden. Also wird durch den Arbeitsnachweis eine missbräuchliche Nutzung des Dienstes unterbunden, da der Nutzer des Dienstes erst Aufgaben lösen musste.

Während HashCash in der Entwicklung war, kamen viele verschiedene andere digitale Zahlungssysteme auf den Markt. Auch eCash war eines der Systeme, die bereits von Microsoft genauer unter die Lupe genommen wurden.

Das große Problem aller Systeme, die ähnlich wie Bitcoin und maßgeblich zu seiner Entwicklung beigetragen haben, war, dass diese meistens zentrale Strukturen aufwiesen. Einen wirklichen dezentralen Konsens ohne Einfluss einer dritten Partei konnte erstmalig nur Bitcoin 2009 praktizieren und hat das Versprechen bis heute eingehalten. Jeden weiteren Block aufs neue.

Was ist Bitcoin und wie funktioniert der Mechanismus im Detail?

Durch kryptographische Aufgaben, dem sogenannten „Mining“ verifizieren Miner die Transaktionen innerhalb eines Netzwerkes. Diese werden in einem Block als Datensatz zusammengefasst, welcher die Informationen aller seit dem letzten Block stattgefundenen Transaktionen speichert. Die Aufgabe der Miner ist es, diesen Block durch ständiges Ausprobieren neuer Zahlen zu generieren, indem sie die Proof-of-Work Berechnung durchführen.

Einfach gesagt ist es so, dass der Computer der Miner viele verschiedenen Rechenaufgaben auf einmal ausführt, um ein Rätsel zu lösen. Sobald einer das Rätsel gelöst hat, informiert der Schnellste alle anderen darüber. Diese prüfen, ob die Antwort tatsächlich stimmt. Falls die Antwort stimmt, wird die Blockchain um einen Block erweitert und ein neues Rätsel kommt zum Vorschein, das nach der Lösung wieder einen neuen Blog und ein neues Rätsel beinhaltet.

Der Miner, welcher zuerst die Arbeit erledigt hat, bekommt eine Belohnung für diese kryptographische Rechenleistung und darf als Erster die Zusammenstellung der Transaktionen wählen. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Ergebnis mit den richtigen Eigenschaften gefunden wurde und somit ein neuer Block entsteht.

Die Belohnung besteht aus allen Transaktionsgebühren, welche innerhalb dieses Blocks und damit des letzten Zeitraums angefallen sind, sowie zusätzliche Ausschüttungen, die bei den einzelnen Kryptowährungen unterschiedlich sind (Bei Bitcoin im Jahr 2025 3,125 Bitcoin pro Block). Der nun erzeugte Block wird von allen Minern bestätigt, der Blockchain angehängt und ist für immer festgesetzt.

Was ist ein Block?

Blöcke sind Datensätze und entstehen, wenn genug Transaktionen getätigt wurden. Sie beinhalten unter anderem Informationen des Vorgängerblocks, alle Transaktionen und Gebühren, die seit dem letzten Block stattgefunden haben und eine zufällige Zahl, welche für die Berechnung des nächsten Blocks notwendig ist. Mehrere Blöcke hintereinander nennt man Blockchain.

Bei der Frage was ist Bitcoin, ist wichtig zu verstehen, dass alle 10 Minuten ein neuer Block in Umlauf kommt. Für dich heißt das in der Praxis, dass theoretisch alle 10 Minuten deine Transaktion, die du getätigt hast, abgewickelt wird bzw. beim Empfänger ankommt. Wenn du also eine sehr hohe Transaktionsgebühr verwändest, die für die Miner aktuell relativ attraktiv ist, sollte keine Transaktion in 10 bis maximal 20 Minuten bzw. nach ein bis zwei Blöcken beim Empfänger angekommen sein.

Wie kannst du dir das in der Praxis vorstellen?

Wenn du als Nutzer Coins an einen anderen senden möchtest, musst du durch eine Wallet die Nodes und Miner über deine Absicht informieren. Diese geben die Information wiederum an andere Miner und Nodes weiter. Da diese Transaktion aber noch nicht in einen Block geschrieben wurde, bleibt sie nun unbestätigt (unconfirmed). Sie ist nicht da aber auch nicht weg. Jetzt ist die Transaktion im sogenannten Mempool.

Das klingt jetzt kompliziert. In der Praxis ist das relativ einfach. Denn wenn du ein Wallet öffnest, in dem du Zugang zu Bitcoin hast, dann kannst du einfach über „senden“ einen Betrag auswählen, die Transaktionsgebühr für diese Transaktion festlegen und die Bitcoin senden. Jetzt ist die Anfrage an das Blockchain-Netzwerk gestellt und die Transaktion ist im Mempool angekommen.

Miner beobachten ständig das Netzwerk nach Transaktionen. Sobald eine zu erkennen ist, wird diese ihrem Pool der unbestätigten Transaktionen hinzugefügt – dies alles geschieht blitzschnell. Die Arbeit, die nebenbei verrichtet wird, ist das Zurückrechnen eines kryptographischen Algorithmus, welcher nur durch ständiges Ausprobieren gelöst werden kann.

Bitcoin Transaktion

Sollte der nächste Block berechnet worden sein, dann wird dieser blitzschnell in das Netzwerk gesendet und die restlichen Miner überprüfen diesen Block. Wenn der Block richtig berechnet wurde und alle Daten mit den bestehenden Adressen übereinstimmen, dann wird am nächsten Block gearbeitet. 

Da jeder Block nur eine begrenzte Anzahl an Transaktionen enthalten darf, wählen die Miner meist die Transaktionen aus, welche mit den höchsten Gebühren versendet wurden, um für sich den größtmöglichen Profit herausschlagen zu können. Hierdurch kannst du als Nutzer selbst bestimmen, wie schnell deine Transaktion abgeschlossen sein soll. Durch eine hohe Transaktionsgebühr ist die Wahrscheinlichkeit einer schnelleren Bestätigung gegeben.

Was ist Bitcoin und wie kannst du davon profitieren?

Es gibt zwei Möglichkeiten selbst von dem Mining zu profitieren. Zum Einen kannst du selbst Miner werden, was jedoch aufgrund der aktuellen Schwierigkeit der Berechnung und den Verwaltungskosten der Mining-Hardware in Deutschland nicht mehr profitabel ist. Allerdings kannst du dich auch einem Dienstleister im Online-Mining-Bereich anschließen, bei dem du dir Rechenleistung (Hashpower) kaufst. Dies wird Cloud Mining genannt. 

Meistens sind solche Cloud Mining Produkte allerdings Scam. Die Betrüger versprechen den Investoren eine gewisse Ausschüttung, zum Beispiel 5% die Woche. Tatsächlich wird im Hintergrund gar nicht in Mining-Hardware investiert, sondern es wird dem Nutzer nur sein eigenes Geld wieder ausgezahlt. Diese Form des Schneeballsystems geht nur eine begrenzte Zeit gut.

Meistens sind Projekte mit einer höheren Ausschüttung auch schneller weg vom Markt, als Projekte, die eine geringere Ausschüttung aufweisen. Daher investiere am besten nie in Cloud Mining Anbieter, außer du bist vor Ort und kannst dir deine selbst gekauften Miner wirklich anschauen.

Solltest du wirklich Bitcoin Mining betreiben wollen, dann musst du dich wohl oder übel in die Thematik sehr tief einlesen. Du brauchst nicht nur eine eigene Bitcoin Wallet und musst wissen, wie es funktioniert, sondern brauchst auch ein Mining Gerät, mit dem du Bitcoin minen kannst. Darüber hinaus brauchst du technische Erfahrungen, um die verschiedenen Komponenten zusammen zuschließen und die Software zu beherrschen.

Die Vorteile von Bitcoin

Bei der Frage was ist Bitcoin ist die Idee zu der privaten Währung dem Geist eines Phantoms Namens Satoshi Nakamoto anzurechnen. Er stellte seine Idee eines freien Geldes, welches nicht von Staaten kontrolliert und manipuliert werden kann 2008 in einem Blog vor.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist “easy”:

Um mit dem Bitcoin im Internet zu bezahlen, musst du lediglich deinen persönlichen Schlüssel kopieren und “senden” klicken. Das ist deutlich einfacher als zum Beispiel die Verwendung einer Kreditkarte und kann unabhängig, ob Computer oder Smartphone, jederzeit durchgeführt werden. Eine Intension war es sicher, das Bezahlen zu revolutionieren.

Bitcoin ist individuell:

Du kannst deine Bitcoins in der dir angenehmen Sicherheit verwahren. Ob Wallet am PC oder Handy, Sicherheitskopie, Passwort oder Paperwallet. Es ist den Menschen selbst überlassen, wie sie mit Ihren Bitcoins hantieren.

Bitcoin ist inflationssicher:

Die Menge an Euro wird durch die EZB bestimmt, die des Dollars von der FED. Diese können ungehindert und frei die jeweilige Währung aufstocken. Dadurch verliert jede Währung an Wert, das zeigt die Geschichte. Da die maximale Umlaufversorgung (Supply) an Bitcoins auf 21 Millionen beschränkt ist, ist dies ausgeschlossen. Auf Dauer wird der Bitcoin dadurch vermutlich sehr wertstabil sein und deflationäre Züge zeigen.

Bitcoin ist dezentral und knapp:

Die wohl wichtigste Garantie von Bitcoin ist, dass es maximal 21 Millionen Bitcoins weltweit geben wird. Dieses Versprechen wird durch die neue Technologie und dezentrale Schutz-Mechanismen ermöglicht. Denn Bitcoin ist das größte Netzwerk weltweit und kann von keinem Angreifer manipuliert werden. Zu groß ist der Zusammenschluss aus dezentralen Computern, die alle den Schutz des Netzwerks durch einen Konsens im Fokus haben.

Dabei ist die Knappheit eine neue Form der klassischen Wirtschaftsbetrachtung. Denn durch die Vernichtung des Gold-Standards und eine Deckung der Währung an ein begrenztes Gut, wurde eine enorme Inflation in die Welt gesetzt und die Wirtschaft manipuliert und verzerrt. Durch Bitcoin als dezentrale Alternative mit einer knappen Geldeinheit ist plötzlich wieder eine Möglichkeit geschaffen worden, die Wirtschaft mit einer genauen Recheneinheit zu bepreisen.

Damit Bitcoin diese Funktion als Geld einnimmt, muss es noch weiter akzeptiert werden. Zu schwierig ist es zu sagen, ob es jemals dazu kommt, oder ob wir diesen Moment noch erleben werden. Wichtig ist zu verstehen, dass Bitcoin durch eine Bewegung entstanden ist, die ein faires und nicht zentral manipulierbares Geld ermöglichen möchte.

Was ist Bitcoin? Ein Test auf Zeit.

Warum ist der Missbrauch des Bitcoin-Netzwerks so gut wie unmöglich?

Da jeder Miner unabhängig voneinander, aber mit dem gleichen Konsensus diese Rechnungen durchführt, ist der Missbrauch des Netzwerks so gut wie unmöglich. Die Steuerung erfolgt durch die Nodes (Knotenpunkte) und durch die Miner. Dadurch ist eine zentrale kontrollierende Stelle nicht notwendig, da jeder Teilnehmer anhand des Konsensus nachprüfen kann, ob alle Regeln eingehalten wurden, was eine signifikante Eigenschaft des Proof-of-Work ist. 

Was ist eine 51%-Attacke?

Durch eine 51%-Attacke ist die Manipulation der Blockchain möglich. Hierbei müssen mehr als 51% der Hash-Power des gesamten Netzwerkes gebündelt werden. Dabei ist eine Kontrolle des dezentralen Konsensus möglich und somit auch eine Manipulation. Das Netzwerk wurde für einen kurzen Moment zentralisiert, was eine Veränderung der Datensätze ermöglicht.

Ein dezentrales Netzwerk hat also den Nachteil, dass das Vertrauen über die Mehrheit geschaffen wird. Wer also mehr als 50% bzw. 51% der Rechenleistung vereint, der kann den Rest des Netzwerks täuschen beziehungsweise Doppelausgaben ermöglichen.

Das Ziel von Bitcoin war es Doppelausgaben zu verhindern. Bei Banken ist es so, dass sie die Einlage der Nutzer als Aktiva verbucht ist und daher für Bankgeschäfte nutzbar ist. Bitcoin wollte diese Doppelausgaben verhindern, was allerdings bei einer 51% Attacke theoretisch möglich wäre.

Selbst wenn es zu einer 51%-Attacke kommen würde, würden früher oder später der Rest des Netzwerks den Betrüger erkennen und auch alle Doppelaufgaben, die er durchgeführt hat, nachvollziehen können. So wäre es möglich das Netzwerk auf die Situation vor dem Angriff zurückzusetzen und so alle Einlagen wahrheitsgemäß aufzulisten bzw. die Doppelausgaben zu verhindern.

Da solch eine erfolgreiche Attacke jedoch das Vertrauen in die digitale Währung senken würde, würde sich dies direkt und spürbar auf den Kurs auswirken. Deswegen ist dieses Szenario ziemlich unwahrscheinlich. Zudem sind die Miner viel zu global verteilt. Es wäre quasi unmöglich dauerhaft so extrem hohe Stromkosten, die eine solche Attacke benötigen wird, aufzubringen. Denn wer eine so hohe Rechenleistung aufbringen kann, kann einfach die Bitcoin, welche in jedem Block freigesetzt werden, selbst minen. 

Die Kosten der Attacke selbst steigt exponentiell je Block an. Denn jeder Block erfordert eine relativ zum restlichen Netzwerk im Verhältnis stehende Kosten-Anforderung. Da alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden wird, müsste alle 10 Minuten diese Kosten-Anforderung gebracht werden.

Die Kosten steigen also alle 10 Minuten um die Kosten für einen Angriff an. Ein zeitlich begrenzter Angriff ist das Ergebnis und eventuell auch der Grund, weshalb es noch nie eine erfolgreiche 51%-Attacke auf Bitcoin gab.

Was ist Bitcoin also wirklich? Ein nicht manipulierbares, dezentrales System, das kein Vertrauen in andere Menschen benötigt.

Wer hat Bitcoin ins Leben gerufen?

Satoshi Nakamoto ist der pseudonyme Erfinder des Bitcoins und hat das Whitepaper über eine E-Mail-Adresse 2008 veröffentlicht. Am 3. Januar 2009 ist das Lied Call Netzwerk das erste Mal online gegangen. Damals hatte Satoshi selbst einen Rechner am laufen, der für die Sicherheit des Netzwerks sorgte. Dies war anfänglich eine Zentralisierung.

Da er allerdings die E-Mail in einem Netzwerk von Programmierern veröffentlicht hatte, kamen immer mehr dazu, wodurch nach einigen Monaten bereits über mehrere 100 Leute im Bitcoin Netzwerk aktiv waren. Hierbei fällt auf, dass die Verteilung tatsächlich damals schon sehr schnell vorangeschritten, obwohl es zu Beginn eine hundertprozentige Zentralisierung war.

Was ist Bitcoin Satoshi Nakamoto

Bis Ende 2010 hatte das Phantom noch Kontakt zu der Bitcoin-Community, danach hörte man nie mehr etwas von ihm.  Es wird vermutet, dass es sich um einen Mann handelt, es kann aber auch eine Frau oder eine Gruppe sein.

Lese dazu: Mehr über Satoshi Nakamoto findest du hier!

Wir werden wohl nie herausfinden, wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto versteckt, dessen Bitcoin Anteile auf ein Vermögen von ca. zwei Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Doch eines können wir sicher sagen, der Bitcoin mit der Blockchain-Technologie ist und bleibt eine nie dagewesene Revolution. Bei der Frage was ist Bitcoin wichtig zu verstehen, dass keiner weiß, wer Satoshi Nakamoto wirklich ist.

Es war von besonderer Bedeutung, dass er sich zurückgezogen hat. Denn anfänglich hat er durch E-Mail Austausch die Idee und Sinnhaftigkeit von Bitcoin versucht zu erklären. Als er der Meinung war, dass genügend Personen wissen, wie Bitcoin funktioniert, wusste er, es war an der Zeit, sich zurückzuziehen. Denn ein dezentrales Netzwerk ist nur dann die dezentral, wenn es keinen Eigentümer hat.

Hätte Satoshi bis heute mit der Community Kontakt gehabt, wäre eine zentrale Instanz vorhanden, die einen Einfluss auf das Projekt hätte. Da Satoshi sich zurückgezogen hat, konnte sich das Projekt immer weiter dezentral entwickeln und ist jetzt nicht mehr durch eine einzelne Person kontrollierbar. Selbst wenn Satoshi heute zurückkommen würde, hätte er nicht mehr die Möglichkeit die dezentrale Entwicklung von Bitcoin zu stoppen. Der Rückzug war ein Geniestreich von Satoshi Nakamoto.

Die Bitcoin-Blockchain im Detail:

Maximale Anzahl an Coins 21.000.000
Aktuelle Coins im Umlauf (Stand 26.11.2024) 19.787.762
Erfinder Satoshi Nakamoto
Konsensus-Mechanismus Proof-of-Work

Welche Chancen und Anreize bietet Bitcoin?

Bitcoin bietet den Anreiz, Online-Zahlungen von einer Partei direkt an eine andere zu tätigen, ohne dabei ein dritte Partei wie ein Finanzinstitut mit einzubeziehen. Er möchte eine Lösung für das Double-Spending-Problem bieten. Dieses Problem der Doppelausgaben von Banken, wurden im Vorfeld schon erklärt.

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Konto nicht vom Staat oder sonstigen Institutionen gesperrt werden kann, wie es mit den aktuellen Bankkonten weltweit der Fall ist. Menschen aus Europa oder den USA kennen diesen Nachteil nicht. Aber auf anderen Kontinenten, wie Afrika oder Asien, oder in Ländern, wie der Iran, gibt es oft sehr viele Menschen, die keinen Zugang zu Bankkonten haben.

Schlichtweg werden sie wegen ihrer Nationalität von den westlichen Ländern ausgegrenzt. Hier bietet Bitcoin eine Abhilfe. Denn es ermöglicht die Nutzung über Landesgrenzen hinweg ohne dabei die Nationalität zu prüfen, wie es große Banken und Statten tun würden. 

Durch eine sinkende Belohnung in Bitcoin, welche die Miner aus den Transaktionskosten generieren, wird es für diese immer unlukrativer das System am Leben zu halten. Ein Grund, weshalb der Preis pro Einheit mit zunehmender Laufzeit steigen sollte. Deshalb wird bei Bitcoin von einem deflationären Geldsystem gesprochen. Da der Preis des Bitcoin immer im Verhältnis zu einer Fiat-Währung (€,$) festgesetzt wird, und diese inflationär aufgebaut sind, beflügelt dies die Preiszunahme des Bitcoin auf Dauer.

Zwar ermöglicht die Inflation im Bitcoin Netzwerk, welche die Miner durch das Finden eines neuen Blocks bekommen, einen Anreiz für diese, gleichzeitig halbiert sich allerdings die Belohnung eines Blocks alle vier Jahre. Daher haben wir ein Modell, was zwar eine Inflation aufweist, die Inflation allerdings immer weiter fällt. Durch diesen Effekt ist ein Anreiz zur Sicherung des Netzwerks gegeben und gleichzeitig auch ein deflationärer Effekt.

Auch bei Gold wird immer weniger dieses Rohstoffs jedes Jahr gefunden. Aufgrund der Verknappung von Rohstoffen auf der Erde, wird bei Bitcoin oft der Vergleich zu Gold gezogen. Hier sprechen wir von Bitcoin als digitalen Gold, da sich die digitalen Bitcoin auch immer weiter verknappen.

Was ist Bitcoin? Ein dezentrales Anreizsystem, das jeden Menschen die gleichen Möglichkeiten gibt, unabhängig von Hautfarbe, Nationalität oder Alter. Jeder kann mitmachen.

Welche Risiken stecken hinter Bitcoin?

Natürlich muss dem Pro auch ein Kontra gegenüber stehen. So birgt die finanzielle Unabhängigkeit von Finanzinstitutionen, die zum einen als Vorteil gesehen wird auch einige Nachteile. Kommt es zum Beispiel zu einem Bitcoin-Crash, so gibt es keine Behörde, die dies regulieren kann und es kann zum Totalverlust der Anleger kommen, ohne dass jemand dafür Verantwortung übernehmen muss.

Dabei ist die Perspektive aus US-Dollar oder Euro wichtig mit der aus der Sicht von Bitcoin zu vergleichen. Denn es gibt maximal 21 Millionen Bitcoin. Besitzt du also einen oder einen kleinen Teil, also ein Fragment eines Bitcoins, dann kannst du diesen nie verlieren. Das einzige, was du verlieren kannst, ist der Wert im Vergleich zu Fiat-Währungen. In der Vergangenheit konnte Bitcoin allerdings aufgrund seiner Verknappung eine Wertsteigerung im Vergleich zu Fiat hinlegen.

Viele Beobachter sprechen daher davon, dass durch die Abwertung von Fiat Währungen sich nicht der Preis von Bitcoin erhöht, sondern einfach die Kaufkraft von Euro oder US-Dollar verringert. Wichtig zu erwähnen ist, dass du keinen ganzen Bitcoin besitzen musst. Denn Bitcoin hat 8 Nachkommastellen. Also anders wie bei Fiat Währungen, die nur 2 Nachkommastellen aufweisen, kannst du 0,00000001 Bitcoin besitzen. Diese kleinste Einheit wird Satoshi genannt.

Des Weiteren bist du selbst für dein Geld verantwortlich und benötigst, um darauf zugreifen zu können, immer eine Internetverbindung sowie den Zugang zu deiner Wallet. Vergisst du dein Passwort, so ist dein Geld auf dieser Wallet für immer ohne Zugriff.

Dir ist sicherlich bekannt, dass Bitcoin keinen stabilen Kurs hat. So war Bitcoin 2013 ca. 100$ wert, während er im Mai 2019 bei ca. 6000$ steht. Der Kurs ist außerdem äußerst volatil, so kann es sein dass der Wert innerhalb kürzester Zeit um die Hälfte sinkt oder sich glatt verdoppelt. Jedoch ist die 51%-Attacke wohl das größte aller Risiken, die aufgrund der konstanten Kosten-Steigerung in der Praxis unmöglich ist. 

Tatsächlich ist es so, dass aufgrund des noch relativ jungen Marktes von Bitcoin, auch eine höhere Volatilität vorhanden ist. Märkte, die wachsen, haben zu Beginn eine höhere Volatilität, da ein großer Marktteilnehmer mehr Einfluss auf den Markt nehmen kann, als bei einer größeren Marktkapitalisierung und Märkten sie noch nicht an ihrem Wachstumsziel angekommen sind.

Daher wird bei Bitcoin auch noch von einem Wert-Aufbewahrungsmittel gesprochen. Denn, nehmen wir an, dass sich Bitcoin immer weiter etablieren wird, wird auch die Marktkapitalisierung steigen. Ebenfalls wird der Preis weiter steigen. Sollte also Bitcoin als Tauschmittel verwendet werden, d.h. im Handel eingesetzt werden, dann würde die Person, welche mit Bitcoin bezahlt, die monetäre Prämie verlieren. Die monetäre Prämie sind die Gewinne, die durch Bitcoin erzielt werden, falls es nicht ausgegeben wird.

Dies ist auch der Beweis, dass Bitcoin noch kein Tauschmittel ist. Wenn es ein Tauschmittel wäre, würde es überall eingesetzt werden. Du könntest tatsächlich dann überall mit Bitcoin bezahlen. Wenn es soweit kommt, hätte die Volatilität von Bitcoin aufgrund der großen Marktdurchdringung einen Tiefstand erreicht. Es würde also nicht mehr zu so starken Anstiegen und ein Einbrüchen kommen. Dies ist ein wichtiges volkswirtschaftliches Kriterium bei der Einschätzung von Bitcoin auf die nächsten Jahrzehnte.

Was ist Bitcoins größte Gefahr? Ein Angreifer kompromittiert mehr als 50% der gesamten Rechenleistung für einen Block.

Was ist Bitcoin als digitales Gold?

Bei der genaueren Betrachtung von Bitcoin fällt ins Auge, dass sich alle vier Jahre die Anzahl, die ein meiner beim finden eines Blocks ausgeschüttet bekommt, halbiert. Ähnlich wie bei Gold, wird immer weniger davon gefunden. Noch vor einigen Jahrzehnten bei über 5 % ist die aktuelle Inflation von Gold auf 3 % gesunken. D.h., dass immer weniger Gold gefunden wird.

Bitcoin könnte als digitales Gold aufgrund der Verknüpfung der digitalen Ressource ebenfalls als digitales Gold gesehen werden. Dabei ist es interessant, dass Bitcoin nicht veränderbar ist. Denn die Datenbank, wo alle Bitcoin gespeichert sind, ist die dezentral verknüpft. So ist es unmöglich, die Anzahl an Bitcoin zu verändern. Dies ist ähnlich wie bei Gold, das als Rohstoff ebenfalls knapp auf der Erde vorkommt.

Bitcoin als dezentrales Gold

Gold wurde aus dem Grund nicht mehr als Basis der Reservewährung weltweit genutzt, da durch die Inflation der landeseigenen Währung eine zusätzliche Steuer erhoben werden kann, welche von der Bevölkerung nicht direkt gesehen wird. Durch die Verkoppelung zu Gold, konnte der Staat nicht nachweisen, dass die Reserve wirklich vorhanden sind.

Bei Bitcoin wäre dies für jede Person weltweit einsehbar, ob ein Staat wirklich die Anzahl an Vermögenswerte aufweist, die er angibt. Daher kann Bitcoin wirklich zum digitalen Gold werden. Durch die dezentrale Überprüfbarkeit ist es sogar besser als Gold, zumindest im Bezug auf dem Scheitern von Gold als Reservewährung. Was ist Bitcoin also wirklich? Könnte es theoretisch in den nächsten Jahrzehnten zu einen neuen Standard im Zahlungsverkehr beitragen? Wir vermuten es zumindest.

Was ist der Sinn von Bitcoin?

Nakamoto das White Paper zu Bitcoin veröffentlicht hat, betonte er vor allem, dass die Ausweitung der Geldmenge durch die Zentralbanken eine Verzerrung des Systems darstellen und so eine Schädigung für den Markt und damit für die Bevölkerung darstellt. Durch Bitcoin wollte Satoshi Nakamoto die Macht, welche durch die Zentralbanken ausgenutzt wird, zurück zur Bevölkerung überbringen.

Dabei habe ich schon vor Bitcoin viele Projekte, die versucht hatten, ein Dezentrales Zahlungssystem zu implementieren. Jedes dieses System ist gescheitert. Das Bitcoin das erste ist, was funktioniert, wird alle 10 Minuten durch einen neuen Blog bewiesen. Diese Garantie zeigt es, dass keine dritte Partei benötigt wird, um Vermögenswerte weltweit zu versenden. Durch Bitcoin wurde dieses Vertrauen zurück zur Bevölkerung gegeben.

Durch die technische Innovation von Bitcoin, könnte hey sich immer weiter als Tauschmittel integrieren und so früh oder später zu einem globalen Standard werden. Zum Stand der Reduktion des Artikels ist Bitcoin die sechs größte Währung der Welt. Größer als der Schweizer Franken ist dies ein bedeutende Szenario dafür, dass keine Institution hinter Bitcoin steht, sondern nur die Menschen, die ein Bitcoin nutzen wirklich die Verwaltung durchführen.

Kann man mit Bitcoin Geld verdienen?

Sollte sich Bitcoin in den nächsten Jahrzehnten weiter als Tauschmittel durchsetzen und so immer mehr Akzeptanz erfahren, dann könntest du bis zu diesem Zeitpunkt von der monetären Prämie von Bitcoin profitieren. Denn solange Bitcoin noch kein global akzeptiertes Tauschmittel ist, ist es ein Wertaufbewahrungsmittel. Daher sind immer wieder Wachstumszyklen zu verzeichnen, mit denen du durch Investitionen vermutlich Gewinne erzielen kannst.

Tatsächlich musst du dir selbst die Frage stellen, ob Bitcoin im Vergleich zu anderen, staatlich kontrollierten Währungen wirklich die Oberhand bekommen könnte. Keiner kann dir eine letzte Empfehlung geben, du musst selbst entscheiden, ob der Kauf von Bitcoin wirklich der Tausch von deinen Fiat Währungen es wert ist. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Bitcoin durch jeden Zyklus deutlich an Wert gewinnen kann, was sich durch die Integration als Tauschmittel in den nächsten Jahrzehnten immer weiter fortführen könnte.

Fazit: Was ist Bitcoin?

In diesem Beitrag haben wir uns auf die Antwort nach der Frage „Was ist Bitcoin?“ gemacht. Die Interpretation ist hierbei jedem Individuum selbst überlassen. Denn Bitcoin ist nicht nur das erste dezentral und vertrauenslose System – BTC ist viel mehr in seiner aktuellen noch relativ jungen Marktsituation die Interpretation der subjektiven Einschätzung aller Individuen in Summe.

Bitcoin ist aufgrund seines unbekannten Ursprungs und seiner erst jungen Geschichte immer ein Kauf, der mit Risiko verbunden ist. Ob sich ein Kauf lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dieser Beitrag dient lediglich der Aufklärung rund um das digitale Gold unter den Kryptowährungen.

Es ist kein Zufall, dass Bitcoin existiert. Aufgrund der extremen Ausweitung der Geldmenge durch die Zentralbanken, wurde Bitcoin erschaffen. Aufgrund des nicht garantierten Vertrauens durch Gold als Reservewährung, könnte Bitcoin tatsächlich die Lösung darstellen. Bis dahin muss sich Bitcoin als Tauschmittel etablieren, was noch eine lange Reise ist. Trotzdem erfüllt Bitcoin alle makroökonomische Kriterien, um für eine mögliche Reservewährung geeignet zu sein.

Wir bleiben gespannt, wie sich der Krypto-Markt und allen voran der Bitcoin entwickeln wird. Bei krypto-guru.de halten wir dich hierzu immer auf dem Laufenden. Folge uns auf unseren Sozial Media Kanälen, um keine Nachrichten zu verpassen!

Lese dazu: Wie könnte sich Bitcoin preislich in Zukunft bewegen? Erfahre mehr in der Bitcoin Prognose!

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Im Krypto Trading Geld verdienen (2026) – Wie geht das?

Im Krypto Trading Geld verdienen (2026) – Wie geht das?

Mit Krypto Trading Geld verdienen, geht das wirklich so einfach? In diesem Artikel erklären wir Dir im Detail, wie genau auch Du zu einem erfolgreichem Trader wirst und langfristig mit dem Handel von Bitcoin und anderen Kryptowährungen im Jahr 2026 Geld verdienen kannst. 

In Kürze

  • Mit Krypto Trading Geld verdienen – ein Kinderspiel?
  • Vorteile und Nachteile von Krypto Trading
  • Risikomanagement – Was ist das?
  • Mit Stop Loss und Take Profit zum Ziel
  • Wie mit Krypto Trading Geld verdienen?
  • Bärenmärkte in der Krypto-Welt
  • Fazit zum Krypto Trading Geld verdienen

Mit Krypto Trading Geld verdienen – Ein Kinderspiel?

Krypto Trading Geld verdienen

Für viele Nutzer ist die Möglichkeit mit Krypto Trading Geld zu verdienen, eine schöne Vorstellung. Durch die Arbeit am Laptop kann mit nur wenigen Klicks ein Gewinn erzielt werden. Diese einfache Arbeitsumgebung ermöglicht darüber hinaus auch das mobile Arbeiten, also von überall auf der Welt diesen Gewinn erwirtschaften zu können. Dazu benötigst Du lediglich einen Computer und eine stabile Internetverbindung.

Aus diesen Gründen versuchen sich viele Nutzer von Bitcoin und anderen Kryptowährungen an dem zusätzlichen Handel, um Gewinne zu erzielen. Dabei gehen viele mit wenig Erfahrung an das Krypto Trading heran. Daher verlieren einige oft ihr erstes Lehr-Geld und geben es schnell wieder auf. Auch ein Vollzeit-Trader muss viel Lehr-Geld bezahlen und sich erst in die Welt des Tradings einfinden.

Vorteile des Krypto Tradings

  • Bequemes Geld verdienen vom mobilen Arbeitsplatz aus
  • Wenig körperliche Anstrengung
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Variable Gewinn-Möglichkeiten

Nachteile des Krypto Tradings

  • Ein lebenslanges Lernen ist erforderlich
  • Startkapital wird benötigt
  • Eigene Motivation finden, um Trading durchzuziehen
  • Risikomanagement muss ständig geprüft werden

Risikomanagement – Was ist das?

Mit Krypto Trading Geld verdienen, dabei ist immer ein durchdachtes Risikomanagement von großer Bedeutung. Denn nur, wer sich vorher genau mit seinem Risiko auseinandergesetzt hat, kann eine genauen Einsatz im Trading rechtfertigen. Was heißt das in der Praxis? Prüfe, wie groß dein gesamtes Portfolio ist und gehe mit maximal 5% in einen Trade.

Die meisten Trader gehen sogar mit deutlich weniger in einen Trade. Auch 1-2% ist hier ratsam, vor allem, wenn Du 2-3 Trades auf einmal öffnest. Steige allerdings nie über diese 5%, damit Du Verluste ohne Probleme verkraften kannst. Das Risikomanagement ist vor allem daher von großer Bedeutung, da auch bei erfahrenen Tradern nicht alle Trades direkt zum Gewinn führen.

Lese dazu: Krypto Trading lernen: Anleitung mit Tipps und Tricks!

Eine langfristig gute Quote ist also auch dann, wenn 30% aller Trades nicht in den Gewinn laufen. Diesen Verlust können dann andere, profitablere Trades wieder erwirtschaften. Viele Anfänger gehen mit emotionalen Vorstellungen in solche Trades hinein und versuchen mit möglichst viel Einsatz auch viel Gewinn zu erzielen. Sollte dieser Trade dann in einem Verlust enden, ist oft ein großer Schaden für das gesamte Portfolio vorhanden.

Merke: Stecke nie mehr als 5% Deines gesamten Portfolios in alle offene Trades auf einmal!

Trading-Campus

Mit Stop Loss und Take Profit zum Ziel

Um beim Krypto Trading Geld verdienen zu können, benötigt es nicht nur ein durchdachtes Risikomanagement. Auch ein Stop Loss und Take Profit sind wichtige Werkzeuge, um seinen Gewinn zu maximieren, mögliche Verluste einzuschränken und damit das Risiko zu senken. Doch wie genau funktioniert ein Stop Loss?

Durch den Stop Loss kann eine automatische Verkaufsorder eingestellt werden, wenn der Trade zu stark ins Minus rutscht. Als Beispiel könnte ein Stop Loss bei 5% oder 8% liegen. Dieser ist allerdings je nach Handelsstrategie und Markt unterschiedlich. Auch bei den noch jungen Kryptowährungen sind viele verschiedene Märkte vorhanden. Jeder könnte hier anders reagieren, weshalb die Handelsstrategie für einen Stop Loss auch oft erst einmal ausprobiert werden muss, um ein gutes Gefühl für den spezifischen Markt zu bekommen.

Durch diesen Stop Loss sind Verluste beim Krypto Trading gedeckelt. Gehst Du beispielsweise mit 2% Deines Gesamtportfolios in einen Trade hinein, garantierst Du so, dass nicht die gesamten 2% weg sind, wenn der Trade nicht aufgeht. Daher verlierst Du nur so viel, wie der Stop Loss zulässt. Danach kannst Du den Verlust analysieren und daraus lernen, was es für die Zukunft weiter zu beachten gibt. Dadurch hast Du auch einen durchgehenden Lernprozess.

Ein Take Profit funktioniert ähnlich wie ein Stop Loss, allerdings greift dieser nicht bei Verlusten, sondern bei Gewinnen. Sollte ein Trade aufgehen und einen hohen Gewinn aufweisen, so ist es sinnvoll, erstmal einen gewissen Anteil aus diesem Trade herauszunehmen. Denn dann hast Du bereits Dein Risiko deutlich gesenkt und auch aus psychologischer Sicht einen positiven Effekt.

Durch die teilweise Gewinnmitnahme kann so auch der Stop Loss weiter nach oben verschoben werden, um letztendlich gar keinen Verlust mehr realisieren zu können. Hierbei benötigt es allerdings viel Feingefühl und auch oft zusätzlich eine ergänzende Einschätzung eines Experten. Grundsätzlich gilt: Bei hohen Gewinnen in kurzer Zeit ist ein Take Profit grundsätzlich empfehlenswert, um den Stop Loss nach oben anzupassen.

Der Vorteil eines teilweisen Verkaufs der Position und nicht eines kompletten Auflösen ist, dass weiter spekuliert werden kann. Sollte der Trade also noch stärker aufgehen und einen höheren Gewinn erzielen, so kann wieder ein Teil des Gewinns entnommen werden. Dadurch kann in einem starken Pump, der länger andauert, immer wieder Gewinn entnommen werden. Wenn der Trade bei einem gewissen Wert einfach aufgelöst wird, ist diese weitere Gewinnmitnahme nicht mehr möglich.

Wie mit Krypto Trading Geld verdienen?

Neben dem Risikomanagement sind auch Werkzeuge wie Stop Loss und Take Profit von essentieller Bedeutung, um beim Krypto Trading Geld zu verdienen. Dabei sollte jeder Trader den Zusammenhang zwischen Fehler und Lerneffekt kennen, um durch seine eigene Erfahrung kontinuierlich zu wachsen. Denn jeder Trade ist ein Versuch, ein gewisses Kursziel zu erreichen und einen Gewinn zu erzielen. Dass der perfekte Trade in der Praxis natürlich nicht immer möglich ist, sollte jedem klar sein.

Daher sollte jede noch so kleine Fehleinschätzung, die zu einem Verlust geführt hat, analysiert werden. Was wurde übersehen? Anfänger können hier oft nicht wirklich erkennen, woran ein einzelner Trade gescheitert ist. Auch hier ist die zusätzliche Meinung eines Experten von entscheidender Bedeutung. Denn diese können Dir schnell erklären, warum der Trade geplatzt ist.

Durch dieses Feedback kannst Du Deine eigene Herangehensweise neu überdenken und dadurch auf Dauer Deinen Gewinn maximieren. Im Krypto Guru Trading Campus kannst Du in direkter Rücksprache mit unserem Chartanalysten Manu Deine persönliche Handelsstrategie durchsprechen und dadurch Fehler sofort erkennen. Durch dieses Coaching wirst Du bereits nach den ersten Tagen spürbare Verbesserungen in Deinen Trades sehen!

Lese auch: Ein erfolgreicher Trader werden – so geht’s!

Bärenmärkte in der Krypto-Welt

Die Krypto-Welt ist durch ihre noch junge Entwicklung von vielen Innovationen getrieben. Viele dieser Entwicklungen, die als Altcoins bekannt sind, verschwinden nach einigen Jahren wieder in der Schublade und werden von einem größeren Projekt mit einer größeren Nutzeranzahl umgesetzt. Daher gibt es immer wieder Projekte, die einen enormen Wertzuwachs verzeichnen, allerdings kurze Zeit später auch schnell wieder verschwinden.

Wenn Du mit Krypto Trading Geld verdienen möchtest, brauchst Du vor diesen Bärenmärkten keine Angst zu haben. Durch die oben genannten Tools, soll immer nur von einer bestimmten Situation in einem spezifischen Markt profitiert werden. Daher wirst Du Dich meistens nur kurz in den jeweiligen Märkten aufhalten. Auch hier zeigt die Vergangenheit, dass viele Märkte, die für Trader einfach nutzbar waren, auch schnell einen Exit-Scam hinlegen können und damit komplett von der Bildfläche verschwinden.

Aus diesen Gründen ist es vor allem für Anfänger trotzdem eine Empfehlung wert, die Finger erstmal aus Small Caps herauszulassen. Das sind Projekte, die noch nicht lange auf dem Markt sind und daher auch keine hohe Marktkapitalisierung aufweisen. Diese Projekte können einfacher manipuliert werden, wodurch es zu unberechenbaren Kurssprüngen kommen könnte.

Fazit zum Krypto Trading Geld verdienen

Mit dem Krypto Trading Geld verdienen ist 2026 noch immer möglich. Die vielen verschiedenen Märkte der zehntausenden Kryptowährungen weltweit ermöglichen eine hohe Variation für Trader. Trotzdem sollten einige wichtige Grundlagen nicht außer Acht gelassen werden. Zudem solltest Du aus Fehlern immer einen Lerneffekt ziehen, um langfristig Deine Strategie zu optimieren.

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ImKey Wallet – Schritt für Schritt Einrichtung des kompakten Hardware Wallets

ImKey Wallet – Schritt für Schritt Einrichtung des kompakten Hardware Wallets

Das ImKey Wallet ist eines der kleinsten Hardware Wallets, welches ich bis jetzt getestet habe. Wir bei Krypto Guru schreiben regelmäßig die Hersteller unterschiedlicher Hardware Wallets an und testen die verschiedenen Spezifikationen. In diesem Beitrag richten wir das ImKey Hardware Wallet ein.

In Kürze

  • Der Lieferumfang des Imkey Hardware Wallets
  • Einrichtung vom ImKey Wallet
  • Sicherheitsmerkmale vom ImKey Wallet
  • Wichtiges bei der Hardware Wallet Nutzung
  • Fazit zum ImKey Wallet

Der Lieferumfang des ImKey Hardware Wallets

Das ImKey Hardware Wallet wird in einem kleinen Karton geliefert, worauf das Logo zu erkennen ist.

Imkey Wallet Karton

Der Lieferumfang enthält:

  • ImKey Hardware Wallet
  • 2x Wiederherstellungszettel
  • USB-Kabel
  • Zusätzliche Informationen

Packen wir den Karton aus, fällt das erste Sicherheitsmerkmal ins Auge. Denn die weiße Außenverpackung des ImKey Hardware Wallets ist eingeschweißt. Prüfe anfangs also, ob die Folie Beschädigungen aufweist.

Imkey Wallet Folie

Das zweite Sicherheitsmerkmal sind die grauen Siegel. Nachdem die Folie abgenommen wurde, prüfe auch die Siegel, ob diese unversehrt sind.

Imkey Hardware Wallet Siegel

Wenn die Siegel gelöst sind, kommt eine spezielle Schrift zum Vorschein. Hierdurch kannst du prüfen, ob die Siegel bereits beschädigt wurden. Falls das der Fall ist, kontaktiere unbedingt den Hersteller und lasse dein ImKey Wallet austauschen.

Imkey Wallet Siegel entfernen

Nachdem die Siegel entfernt sind und die Umverpackung ausgepackt wurde, kommen die zusätzlichen Hinweise in Form von kleinen Zetteln zum Vorschein.

Imkey Informationen

Auf den Zetteln wird die Einrichtung komplett beschrieben. Ebenfalls sind 2 Wiederherstellungszettel dabei. Diese sind wichtig für die weitere Einrichtung vom ImKey Wallet.

Einrichtung vom ImKey Wallet

Das ImKey Wallet ist das kleinste, welches wir von den verschiedenen Hardware Wallets testen durften. Wer also eine kompakte Verwahrung bevorzugt, für den ist das Hardware Wallet perfekt geeignet.

Imkey Wallet Lieferumfang

Für die weitere Einrichtung wird ein Laptop oder Computer benötigt. Wir nutzen dafür einen Mac. Schließe das ImKey Wallet an deinen Rechner an und lade dir die App herunter. Dafür musst du auf die offizielle Website von ImKey gehen. Diese findest du hier.

Imkey Desktop App

Nach erfolgreicher Installation der ImKey App kannst du diese nun starten und die einzelnen Schritte der Einrichtung durchgehen.

Imkey Wallet Einrichtung

Verbinde das ImKey Hardware Wallet mit deinem Rechner und klicke auf „Connect“. Jetzt wird ein „Binding Code“ festgelegt. Diesen musst du auf die beiden Wiederherstellungszettel schreiben. Dafür gibt es dort ganz oben ein extra Feld.

Imkey Wallet Binding Code

Nachdem der „Binding Code“ vom Gerät abgelesen und aufgeschrieben wurde, wird dieser in der Imkey App eingegeben.

Imkey Wallet App

Jetzt kannst du ein Wallet erstellen. Dafür musst du die Verbindung über das USB-Kabel vom Rechner zum ImKey Hardware Wallet entfernen. Sobald das ImKey Wallet getrennt ist, kannst du jetzt offline dein persönliches Wallet erstellen.

Imkey Create Wallet

Bestätige beim ImKey Wallet „Create Wallet“ mit der „OK-Taste“. Jetzt muss ein speziell von dir festgelegter 8-stelliger PIN-Code eingegeben werden. Schreibe dir diesen ebenfalls auf die Wiederherstellungszettel.

Imkey Wallet Seed

Die einzelnen Wiederherstellungswörter werden jetzt angezeigt. Diese musst du in der richtigen Reihenfolge auf die beiden Wiederherstellungszettel schreiben. Wir empfehlen mindestens 3 Ablagen der Wiederherstellungswörter an mindestens 3 unterschiedlichen Orten zu erstellen, um keinen Verlust der Daten zu erleiden.

Gebe diese 12 Wiederherstellungswörter nur in ein Hardware Wallet ein, nie aber auf einem Computer, mobilen Endgerät oder online auf einer Website.

Imkey Recovery Words

Jetzt wird geprüft, ob du die Wörter auch richtig aufgeschrieben hast. So ist es unmöglich, dass du einen Schreibfehler hast. Gehe die einzelnen Wörter jetzt nacheinander durch. Aber Achtung, denn diese kommen jetzt in einer durchgewürfelten Reihenfolge.

Imkey Wallet Sicherheit

Sobald du alle Wörter erfolgreich bestätigt hast, ist die Einrichtung so gut wie abgeschlossen.

Imkey Wallet starten

Das Hardware Wallet erstellt jetzt dein persönliches Wallet.

Imkey Wallet erstellt

Das Wallet ist jetzt eingerichtet und muss nur noch mit dem Rechner verbunden werden. Denn jetzt musst du vor weiterer Benutzung erstmal auf die aktuellste Version updaten. Dazu verbinde dein Wallet mit der ImKey Desktop App.

Imkey Manager

Nachdem das ImKey Wallet mit dem Rechner verbunden wurde, kannst du links auf „Settings“ klicken.

Imkey Update

Jetzt kannst du deine ImKey Firmeware updaten. Klicke dazu auf „Update“. Der Vorgang muss auf dem ImKey Wallet bestätigt werden.

Imkey Wallet Update

Bevor das Wallet das Update durchführen kann, muss der vorher erstellte PIN eingegeben werden. Während das Hardware Wallet das Update auf die neuste Version durchführt, unterbinde unter keinem Fall die Verbindung zum Rechner über das USB-Kabel.

Sicherheitsmerkmale vom ImKey Wallet

Die Einrichtung vom ImKey Hardware Wallet ist kinderleicht und erfordert wenig Fachkenntnisse. Vor allem die Sicherheitsmerkmale, welche den Zugriff von fremden Angreifern auf das Hardware Wallet unterbinden, sind sehr gut.

Ebenfalls wird die Erstellung der 12 Wiederherstellungswörter komplett offline abgewickelt. Durch diesen Vorgang ist der Verlust der 12 Wörter unmöglich. Durch den individuellen PIN, welcher bei der Hardware Wallet Erstellung eingegeben werden muss, wird eine maximale Sicherheit ermöglicht.

Wichtiges bei der Hardware Wallet Nutzung

Bedenke stets, dass lediglich du den Zugriff auf deine Kryptowährungen hast. Solltest du also die 12 Wiederherstellungswörter verlieren, ist der Zugang zu deinem ImKey Wallet für immer verloren. Lege diese also mindestens 3x an ebenso vielen unterschiedlichen Orten ab.

Fazit zum ImKey Wallet

Das ImKey Wallet ist das kleinste Wallet, welches wir bei den hochspezialisierten Hardware Wallets testen durften. Hierbei ist also die kompakte Eigenschaft besonders hervorzuheben. Denn mit den smarten Eigenschaften erinnert es eher an den iPod der MP3-Player und glänzt darüber hinaus auch mit seiner leichten Handhabung.

Imkey Wallet

Der Sicherheitsstandard im Vergleich zu anderen Hardware Wallets ist allerdings in keinem Fall durch die Größe des ImKey Wallets beeinträchtigt. Durch eine Garantie des BIP 39er-Standard ist das ImKey Wallet mit allen anderen Hardware- und Software-Wallets, die diesen Standard ebenfalls erfüllen, kompatibel.

Das heißt, solltest Du dein ImKey Wallet zerstören, dann kannst du ganz einfach über andere mobile oder Hardware Wallet wieder den Zugang zu deinen Kryptowährungen erlangen. Dadurch erfüllt ImKey alle notwendigen Standards der Hardware Wallets. Der Preis ist im Mittelfeld anzusetzen und daher als relativ gut zu bewerten.

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Bitbox02 Wallet: Bitcoin only Edition ideal für BTC-Maximalisten

Bitbox02 Wallet: Bitcoin only Edition ideal für BTC-Maximalisten

Das Unternehmen ShiftCrypto hat mit der BitBox02 einen neuen Standard für die Sicherung von Kryptowährungen auf dem Hardware Wallet eingeführt. Dabei haben die Nutzer den großen Vorteil zwischen zwei BitBox02 Wallet-Versionen zu entscheiden. Zum Einen ermöglicht die BitBox02 Multi-Coin-Edition die Möglichkeit, viele verschiedene Kryptowährungen neben Bitcoin zu verwahren. Zum Anderen hast Du mit der BitBox02 Bitcoin only Edition die Möglichkeit, nur Bitcoin zu lagern. Doch weshalb gibt es hier eine Unterscheidung? Auf diese Besonderheit gehen wir im heutigen Artikel ein. Ebenfalls richten wir ein BitBox02 Wallet auf einem MacOS-Endgerät ein.

In Kürze

  • Die BitBox02 Wallet Bitcoin only Edition
  • Bestandteile der Lieferung
  • BitBox02 Wallet richtig einrichten
  • Sicherheit aus der Schweiz
  • Unsere Empfehlung für Bitcoin Maximalisten

Die BitBox02 Wallet Bitcoin only Edition

Der Hersteller ShiftCrypto mit Sitz in der Schweiz garantiert neben dem neusten Datenschutz auch eine besondere Sicherheit in Sachen Programmierung des Wallets. Im damaligen Bullenmarkt 2017 kamen die ersten Hardware-Wallets auf dem Markt. Dabei war der Vorteil, dass nicht nur über ein mobiles Endgerät eine Transaktion abgewickelt wird, sondern mit einem externen Gerät zusätzlich interagiert werden muss.

Hier sind auf dem externen Gerät die Daten mit privatem Schlüssel gespeichert, der für eine Transaktion von Kryptowährungen benötigt wird. Dieser private Schlüssel wird von den externen Geräten, auch Hardware-Wallets genannt, verschlüsselt an den jeweiligen Rechner übermittelt. Dadurch ist auch bei Maleware-Befall des Sende-Gerätes kein Diebstahl des privaten Schlüssels möglich.

Damals haben sich diese Hardware Wallets stark etabliert und wurden vor allem für private Nutzer ein must-have. Heute, fast 5 Jahre nach dem damaligen Bullenmarkt, hat sich der Markt stetig weiterentwickelt. So waren die damaligen Hardware-Wallets noch komplett Closed-Source, verfügen die heutigen bereits über einen großen Open-Source-Bereich, der eine Palette an neuen Sicherheitsfunktionen mit sich bringt.

In der Praxis haben sich die damaligen Closed-Source-Softwares als unflexibel herausgestellt. Denn für einen Zugriff auf das Wallet ist zu jedem Zeitpunkt das Hardware-Wallet notwendig. Möchtest Du also auf Deine vorher gespeicherten Krytowährungen zugreifen, benötigst Du immer dieses Gerät. Sollte dieses einmal beschädigt sein und Du ein neues benötigen, kann der Zugriff auf das Wallet – je nach Lieferdauer – noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Da bei dem BitBox02 Wallet lediglich ein kleiner Teil Closed-Source ist, hat der Nutzer mehr Möglichkeiten. Denn schon bei der Erstellung eines Wallets wird ein Backup auf einer extra mitgelieferten Speicherkarte abgelegt. Dadurch ist auch bei Verlust oder kompletter Zerstörung des BitBox02 Wallets eine Wiederherstellung des Wallets lediglich durch die SD-Karte möglich. Durch den Open-Source-Bereich können auch herkömmliche, frei im Internet verwendbare, Wallets die Tore zu Deiner BitBox02 öffnen. Dies ist bei den Hardware-Wallets aus 2017 nicht möglich und kann im Zweifel sogar Deine kompletten Einlagen retten!

BitBox02 Wallet - Bitcoin only Edition

Bestandteile der Lieferung

Im nächsten Abschnitt gehen wir auf die genauen Bestandteile der Lieferung der BitBox02 Bitcoin only Edition ein. Auffallen tut diese gleich schon zu Beginn mit einem edlen Design, das sich sehen lässt. Wichtig ist vorab, die Verpackung genau zu prüfen. Sind mögliche Manipulationen geschehen? Die ausgepackte BitBox02 Bitcoin only Edition ist in einer Plastik-Tüte verschweißt, welche das Markenzeichen am Rand enthält. Dies ist das Qualitätssiegel und bestätigt Dir, dass die BotBox02 Bitcoin only Edition nicht manipuliert wurde.

BitBox02 Bitcoin only Edition

Die ausgepackte Innenverpackung passt perfekt in den äußeren Karton. Aufgeklappt erlaubt sie den ersten Blick auf die BitBox02 Bitcoin only Edition. Auf gleicher Höhe fällt die Speicherkarte ins Auge, welche mit einer Plastikverpackung geschützt ist. Diese solltest Du unbedingt wiederverwenden, um eine noch bessere Sicherheit für die Aufbewahrung Deiner Backups zu gewährleisten.

Erster Blick in das BitBox02 Wallet

Jetzt ist es wichtig zu prüfen, ob alle Teile im Lieferumfang enthalten sind.

Der Lieferumfang der BitBox02 Wallet enthält:

  • Die BitBox02 Bitcoin only Edition
  • microSD-Karte
  • externes Kabel (USB-C)
  • Adapter (USB-C zu USB-A)
  • Gummiüberzug (zum Schutz der BitBox02)
  • Exklusive Marken-Sticker

Dabei fallen die hochqualitativen Schutzeigenschaften ins Auge. Denn alle wichtigen Datenträger sind geschützt. Dazu zählt der Anschluss der BitBox02 Wallet, welcher durch einen Gummiüberzug durch Staub und andere Gefährdungen geschützt wird. Die Speicherkarte verfügbar über eine stabile Plastikverpackung, welche dieser einen guten zusätzlichen Schutz verleiht.

BitBox02 Wallet ausgepackt

BitBox02 Wallet richtig einrichten

Jetzt können wir damit starten, die BitBox02 Bitcoin only Edition einzurichten. Die Software dazu ist für Windows, MacOS und Linux verfügbar. In unserem Testbericht für die BitBox02 Multi-Coin-Edition haben wir diese mit Windows eingerichtet. Der Ablauf zur Bitcoin only Edition ist identisch, weshalb wir in diesem Artikel die Einrichtung mit einem MacBook durchführen.

Um die BitBox02 Software herunterzuladen, nutze die offizielle Website des Herstellers: shiftcrypto.ch/de/download.

Nach erfolgreichem Download entpacke zuerst die Zip-Datei. Öffne anschließend die Datei „BitBox“ und klicke bei Nachfrage, ob ein aus dem Internet heruntergeladenes Programm wirklich geöffnet werden soll auf „Öffnen“. Jetzt siehst Du den Startbildschirm der BitBox02 Software.

BitBox02 Startbildschirm

Die Version der BitBox02 in diesem Erfahrungsbericht ist die 4.34.0. Jetzt hast Du die Möglichkeit die wichtigsten Fragen in dem rechten blauen Kasten zu prüfen. Dabei wird Dir auch ein direkter Kontakt an die Hand gegeben, mit dem Du im Falle einer Backup-Wiederherstellung Hilfestellungen bekommen kannst. Auch die Grundvoraussetzungen, wie eine Internetverbindung, wird hier kommuniziert. Mit dem „X“ in der rechten oberen Ecke kannst Du diesen Kasten schließen. Im nächsten Schritt muss die BitBox02 mit dem MacOS-Gerät verbunden werden.

BitBox02 Wallet verbinden

Die BitBox02 muss erstmal die Firmware aktualisieren. Dazu zeigt Dir die App das nachstehende Bild an. Auch die BitBox02 Bitcoin only Edition erwacht jetzt zum Leben und zeigt die ersten Worte an. Um die aktuelle Firmware zu installieren, klicke auf „Firmware jetzt installieren“.

BitBox02 Seite auswählen

Jetzt kannst Du sowohl in der BitBox02 App, als auch auf der Hardware den Installationsvorgang erkennen. Dieser sollte nach wenigen Sekunden abgeschlossen sein, kann allerdings auch je nach Internetverbindung einige Minuten dauern. Danach kannst Du mit der Einrichtung deiner BitBox02 Wallet starten. Dazu musst Du zu Beginn oben oder unten auf die BitBox02 klicken, je nachdem, welche Seite im weiteren Verlauf oben sein soll.

Im nächsten Schritt wird Dir auf der BitBox02 ein Paarungscode angezeigt. Auch in der App wird dieser angezeigt. Vergleiche ihn und bestätige ihn dann erst auf der BitBox02 durch klicken oben rechts und anschließend noch in der App. Danach kannst Du ein neues Wallet einrichten. Dazu wird Dir nachstehendes Bild angezeigt.

BitBox02 Wallet erstellen

Wichtig an dieser Stelle ist, dass die microSD-Karte eingelegt ist. Denn sobald ein BitBox02 Wallet erstellt wird, wird parallel auf der microSD-Karte das Backup generiert. So hast Du nicht nur den Seed, zu dem wir gleich kommen, sondern noch ein Backup auf einer Speicherkarte. Daher lege jetzt die Speicherkarte ein und vergebe ein Namen für Dein persönliches Hardware Wallet.

Bitbox02 Bitcoin only Wallet

Bestätige im nächsten Schritt den von Dir gewählten Namen auf der Bitbox02 mit Kklick oben rechts. Jetzt musst du ein Passwort festlegen. Dieses solltest Du Dir unbedingt aufschreiben. Aus Sicherheitsgründen musst Du dieses zweimal eingeben.

BitBox02 Wallet Backup erstellen

Jetzt musst Du die sicherheitstechnischen Handlungsweisen im Umgang mit Hardware-Wallets bestätigen. Diese sollten der Standard für jeden Nutzer von Bitcoin und Kryptowährungen sein. Nach Bestätigung der Punkte musst Du das Datum auf der BitBox02 bestätigen. Dadurch wird ein neues Backup erzeugt.

BitBox02 Bitcoin only Edition eingerichtet

Und schon fertig! Deine BitBox02 Bitcoin only Edition steht bereit zum Empfang von Bitcoin.

Sicherheit aus der Schweiz

Die BitBox02 wird vom Hersteller ShiftCrypto vertrieben. Durch den Sitz in der Schweiz und da das Endgerät direkt vor Ort zusammengebaut wird, ist ein enorm hoher Sicherheitsstandard garantiert. Ebenfalls ist der Support direkt auf deutsch verfügbar und hilft bei allen Fragen von Einrichtung zur Wiederherstellung eines alten Wallets. Durch diese Vorteile gibt es für Kunden aus Deutschland quasi kein besseres Wallet.

BitBox02 Bitcoin only Edition: Unsere Empfehlung für Bitcoin Maximalisten

Warum die Bitcoin only Edition und nicht die Multi-Coin-Edition? Der Grund ist einfach. Solltest Du nur Bitcoin lang und dauerhaft halten, dann eignet sich die Bitcoin only Edition einfach besser. Denn umso mehr Kryptowährungen Du auf einem Hardware Wallet speichern kannst, umso komplexer wird die Software dahinter. Dementsprechend ist diese auch anfälliger für Fehler. Auch der Closed-Source-Bereich ist bei der Multi-Coin-Edition deutlich größer.

Falls Du also neben Bitcoin keine anderen Kryptowährungen hältst, ist die BitBox02 Bitcoin only Edition ideal für Dich geeignet. Im Jahr 2022 gibt es wohl keine bessere App dafür. Falls Du Interesse an der BitBox02 Multi-Coin-Edition hast, dann klicke hier und gelange direkt zum Erfahrungsbericht!

BitBox02 einrichten: Schweizer Hardware-Wallet für maximale Sicherheit!

BitBox02 einrichten: Schweizer Hardware-Wallet für maximale Sicherheit!

Die sichere Lagerung von Kryptowährungen auf dem eigenen Hardware-Wallet ist für Krypto-Nutzer unumgänglich. Durch Hacks von zentralen Börsen in der Vergangenheit wurden schon viele Einlagen von Nutzern entwendet. Daher gilt der Leitspruch: Sei Deine eigene Bank. Die BitBox02 Multi Edition ist ein Gerät aus der Schweiz, welches durch hohe Sicherheitsfunktionen glänzt und gleichzeitig ein einfaches Handling für den Nutzer ermöglicht. Wir haben Kontakt mit der Firma aufgenommen und uns ein Exemplar zusenden lassen. In diesem Artikel nehmen wir die BitBox02 Multi Edition genauer unter die Lupe.

In Kürze

  • Was kann die BitBox02 Multi Edition?
  • Lieferumfang und Siegel
  • BitBox02 richtig einrichten
  • Wo BitBox02 kaufen?
  • Hardware-Wallet der nächsten Generation?
  • Sicherheit aus der Schweiz

Was kann die BitBox02 Multi Edition?

Die BitBox02 gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Einmal die BitBox02 Multi und die Bitcoin only Edition. Dabei ist bei der Bitcoin only Edition ein deutlich kürzerer Code auf der BitBox integriert, wodurch technisch gesehen weniger Angriffsmöglichkeiten bestehen. Wir stellen in diesem BitBox02 Tutorial die Multi Edition vor, da diese eine breitere Auswahl an Kryptowährungen bietet.

Die BitBox02 Multi Edition unterstützt neben Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Cardano (ADA), Ethereum (ETH) auch alle ERC20-Token. Orientierst Du Dich also stark an dem Ökosystem von Ethereum, ist die BitBox02 Multi Edition für Dich optimal. Durch einen Secure Chip ist ein hoher Teil der Hardware Open Source und nur ein kleiner Teil Closed Source. Dabei ist ein hoher Bestandteil von Open Source wichtig, damit mögliche Fehler im Code schneller auffallen und auch, um ein besseres Wiederherstellungsverfahren noch nach einigen Jahren ermöglichen zu können.

Ebenfalls ist es möglich, die BitBox02 zur Authentifizierung für verschiedene Online-Konten zu verwenden. Dadurch kannst Du eine komplett neue Sicherheit Deiner Daten gewährleisten und gleichzeitig Deine Kryptowährungen sicher offline speichern. Werfen wir einen Blick auf die frisch ausgepackte BitBox02 Multi Edition:

BitBox02 in Tasche

Lieferumfang und Siegel

Wie bei den meisten Hardware-Wallets ist auch bei der BitBox02 ein entsprechendes Sicherheitssiegel angebracht. Denn die Verpackung ist speziell nochmal mit einer Plastikfolie eingeschweißt. Dabei ist das Logo des Herstellers auf der Folie zu erkennen. Sollte diese Folie nicht vorzufinden oder schon beschädigt oder geöffnet worden sein, dann nimm unbedingt Kontakt zum Hersteller auf, um mögliche Manipulationen auszuschließen.

BitBox02 Multi Edition eingeschweißt

Im Lieferumfang sind enthalten:

  • BitBox02
  • microSD-Karte
  • USB-C Verlängerungskabel
  • USB-A zu USB-C Adapter
  • Sticker
  • Schnüre
BitBox02 Lieferumfang

Die microSD-Karte ist standardmäßig dabei und bietet einen entscheidenden Vorteil: Die Sicherung des Private Keys auf einem externen Datenträger. Sollte die BitBox02 durch einen Schadensfall unbrauchbar gemacht werden, ist so das zukünftige Wiederherstellen durch eine Sicherung parallel zum Erstellen eines Wallets sofort garantiert. Aber dazu später mehr.

BitBox02 Einzelteile

Bei der genauen Betrachtung der ausgepackten Einzelteile fällt auf, dass diese gut geschützt sind. Alle technischen Anschlüsse sind entweder mit einer Gummihaube oder mit einem Plastikbeutel vor Staub geschützt. Auch das Display der BitBox02 ist durch eine Plastikfolie geschützt. Ebenfalls ist die Innenverpackung sehr edel aufgebaut, weshalb das Auspacken sehr viel Spaß mit sich bringt.

BitBox02 richtig einrichten

Die Einrichtung der BitBox02 ist kinderleicht und sollte auch für Laien in weniger als 30 Minuten abgeschlossen sein. Solltest Du bereits Erfahrungen mit der Einrichtung von Wallets haben, ist die Einrichtung auch in 10 Minuten möglich. Auch für unterschiedliche Sprachen eignet sich das Gerät, denn neben Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch werden unzählige weitere Sprachen unterstützt. Ebenfalls ist ein besonderer Vorteil die Kompatibilität zu anderen Wallets. Mit der BitBox02 Multi Edition kannst Du Dich mit dem Electrum, Specter, Sparrow und MyEtherWallet verbinden.

Durch die Verbindung mit Deinem eigenen Fullnode kannst Du das Maximale an Transparenz für den Schutz Deiner Daten herausholen. Eine weitere Funktion ist Coin-Control. Dadurch kannst Du genau bestimmen, welche Daten Du in der Blockchain bei Transaktionen öffentlich freigibst. Hier ist eine zusätzliche Sicherheit im Vergleich zu anderen Wallets möglich. Damit ist die BitBox02 technisch auf dem neusten Stand.

Um mit der Einrichtung Deiner BitBox02 Multi Edition zu beginnen, lade Dir auf der offiziellen Website von Shiftcrypto, dem Hersteller des Hardware-Wallets, die BitBoxApp herunter. Unter diesem Link findest Du immer die aktuellste Version. Wichtig ist hierbei: Lade Dir die Anwendung nur von der offiziellen Website des Herstellers herunter! Solltest Du die Anwendung von einer anderen Website downloaden, ist die Gefahr von Schadsoftware gegeben.

Die BitBox02 ist für Windows, macOS und Linux verfügbar. Die Version der BitBoxApp in diesem Testbericht ist die 4.32.0.

Blockpit

Die Einrichtung beginnen …

Beginne die Einrichtung mit dem Download und der Installation der App. Nach wenigen Sekunden kannst Du die BitBoxApp öffnen.

BitBox Einrichtung starten

Jetzt wirst Du aufgefordert, Deine BitBox02 mit dem PC zu verbinden. Dabei kannst Du zum Einen den direkten Kontakt mit dem USB-Stecker nutzen oder zum Anderendie Verlängerung über das Kabel. Auf alle Fälle solltest Du die microSD-Karte zur Hand haben, da diese gleich bei der Einrichtung benötigt wird. Nachdem die BitBox02 mit dem Computer verbunden wurde, wird das Display der Hardware aktiv.

BitBox Startbildschirm

Die BitBoxApp erkennt ebenfalls, dass das Gerät angeschlossen wurde und fordert Dich auf, mit der Installation der Firmware auf der BitBox02 zu starten. Klicke auf Firmware jetzt installieren.

BitBox02 Multi Edition Firmware

Jetzt wird die Firmware auf Deinem Gerät installiert. Im gleichen Zug wird im Hintergrund mit dem Hersteller abgeglichen, ob Manipulationen an dem Gerät vorgenommen wurden. Der Ladebildschirm der Installation ist folgender:

BitBoxApp Ladebildschirm

Die Installation dauert je nach Internetverbindung einige Minuten. Sobald diese abgeschlossen ist, ist das Gerät bereit zur Benutzung. Als nächstes wirst Du aufgefordert, die BitBox02 Multi Edition neu zu verbinden oder einfach nur anzutippen, so wie im ersten Bild. Durch das Touchscreen ist eine kinderleichte Bedienung möglich.

BitBox02 Code

Jetzt kommt das nächste Sicherheitsmerkmal der Bitbox02: Der Paarungscode.

BitBoxApp Paarungscode

Bestätige den Paarungscode erst auf der Bitbox und danach am PC. Danach kannst Du die Einrichtung Deiner persönlichen Hardware-Wallet starten. Hier hast Du auch die Möglichkeit, eine microSD-Karte wiederherzustellen. Ebenfalls ist es möglich, eine Wiederherstellung über die Recovery-Wörter durchzuführen. Da wir eine neue Wallet erstellen möchten, klicken wir auf den Button „Neue Wallet erstellen“.

BitBox02 einrichten

Jetzt ist es wichtig, dass die microSD-Karte im Gerät eingesteckt ist. Zur Veranschaulichung haben wir dazu nachstehend ein Bild. Nur so ist das Backup direkt beim Erstellen der Wallet möglich. Ebenfalls musst Du jetzt einen Namen Deines Wallets erstellen. Wir nennen es krypto-guru.de.

microSD-Karte BitBox02
BitBoxApp Name

Die microSD-Karte muss beim reinstecken einmal richtig klicken, dann liegt sie korrekt in der BitBox02. Nachdem dies erledigt und ein Name für das Wallet ausgesucht wurde, klicke auf „Weiter“. Jetzt musst Du den Namen auf Deiner BitBox02 bestätigen.

BitBox Name

Sobald der Name auf Deiner BitBox02 Multi Edition bestätigt wurde, musst Du ein Passwort auswählen. Dieses gibst Du durch verwenden des TouchScreens der BitBox02 ein. Verwende hier in keinem Fall den Namen Deines Wallets, denn sonst wäre die Sicherheit durch dieses Passwort nicht gegeben.

BitBox02 Multi Edition Passwort

Notiere Dir das Passwort sofort auf einem Zettel, damit Du das in Zukunft nicht einfach vergisst. Nachdem Du Dein persönliches Passwort festgelegt hast, wird als nächstes ein Backup erstellt. Dazu musst du die wichtigen Sicherheitsaspekte beachten, die im nachstehendem Bild dargestellt werden:

BitBoxApp Sicherheit Backup

Im nächsten Schritt kommt eine weitere technische Sicherung, denn Du musst das heutige Datum auf der BitBox02 bestätigen. Dieses wird mit dem Backup gespeichert und dient daher als ein individueller Nutzer-Faktor, der in die Sicherung mit einfließt.

BitBoxApp Datum
BitBox02 Multi Edition

Sobald das Datum bestätigt wurde, ist das Backup auch schon fertig! Entnehme jetzt die microSD-Karte und bewahre sie an einem sicheren Ort auf. Ebenfalls solltest Du einige Familienmitglieder darüber in Kenntnis setzen, damit der Zugriff zu Deinen Kryptowährungen auch im Falle des Todes noch immer besteht.

BitBoxApp Einrichtung

Jetzt ist die Einrichtung Deiner BitBox02 mit Backup fertig. Über die Einstellungen kannst Du jetzt weitere Backups erstellen, was zu empfehlen ist, um das Risiko vor Beschädigung einer microSD-Karte auch in Zukunft zu verhindern. Durch die Nutzung der BitBoxApp für Android kannst Du Deine Funds mobil verwalten.

Hardware-Wallet der nächsten Generation?

Durch den teilweise Open Source Ansatz der BitBox ist im Vergleich zu anderen etablierten Herstellern, wie Ledger oder Trezor, ein enormer Vorteil vorhanden. Denn dadurch ist auch bei vollständiger Zerstörung der BitBox eine Wiederherstellung über andere Open Source Wallets möglich. Dies ist der BIP39-Standard und wurde bereits vor vielen Jahren in der Bitcoin- und Krypto-Community breitflächig adaptiert.

Durch den Fokus auf eine BitBox02 Bitcoin only Edition ist ein schlanker Code speziell für Bitcoiner für die maximale Sicherheit geeignet. Aber auch für Hodler von anderen Kryptowährungen, bietet Shiftcrypto eine vollumfängliche Möglichkeit, zur Sicherung Deiner Kryptowährungen offline.

BitBox02 Hardware Wallet aus der Schweiz

Sicherheit aus der Schweiz

Vor allem der traditionelle Ansatz der Neutralität soll dem Produkt eine besondere Form der Sicherheit gewährleisten. Dadurch wird nicht nur die Wirtschaft regional vor Ort unterstützt, sondern ist auch im Falle einer weltweiten Krise die Unabhängigkeit der Produktionsketten deutlich höher, als bei anderen Herstellern.

Auf Anfrage erklärte uns Shift Crypto:

Nicht das gesamte Team kommt aus der Schweiz. Ebenfalls werden nicht alle Teile der BitBox02 in der Schweiz produziert. Spezielle Chips und Elektronik-Teile gibt es nicht direkt aus der Schweiz. Produktion, Zusammenbau und Verpackung geschieht jedoch alles in der Schweiz.

Den Zugang zu Deinen Vermögenswerten wird durch drei Parameter gewährleistet. Einmal das Geräte-Passwort, das du selbst auswählst, dann das zufällige Geheimnis, welches durch den Secure Chip eine hohe Sicherheitsstufe beinhaltet und ein zufälliges Geheimnis auf dem Microcontroller. Dadurch ist die maximale Form der Sicherheit in Kombination mit einer Open Source Software gewährleistet. Hohe Qualität mit Sitz in der Schweiz bekommt von uns 10 von 10 Punkte!

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Ethereum programmierbare Wallets rücken näher: Der Vorschlag EIP-8141 von Vitalik Buterin hat im April 2026 den Status „Considered for Inclusion“ für den geplanten Hegotá-Fork erreicht. Er soll Wallets native Smart-Account-Funktionen wie gebündelte Transaktionen und flexible Gebührenzahlung geben.

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