Binance in Bredouille: US Staatsanwaltschaft leitet Untersuchungen ein

Binance in Bredouille: US Staatsanwaltschaft leitet Untersuchungen ein

 

Die US-Behörden untersuchen die Interaktionen von Hedge-Firmen mit der Kryptowährungsbörse Binance wegen möglicher Geldwäschedelikte.

In Kürze

  • Untersuchungen eingeleitet
  • Binance in größeren Schwierigkeiten?
  • Wachsende Börse – Wachsende Probleme

Untersuchungen eingeleitet

Im Rahmen einer langwierigen Untersuchung möglicher Verstöße gegen Geldwäschegesetze bei einem der weltweit größten Kryptounternehmen untersuchen die Bundesstaatsanwälte nun die Verbindungen von Binance zu amerikanischen Hedgefonds. Jüngsten Berichten zufolge hat die US-Staatsanwaltschaft für den westlichen Bezirk von Washington in den letzten Monaten Vorladungen ausgestellt, in denen sie Investmentgesellschaften auffordert, Einzelheiten zu ihrer Kommunikation mit der führenden Kryptowährungsbörse Binance zu liefern.​

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Binance in größeren Schwierigkeiten?

Die Vorladungen wurden zu einer Zeit erlassen, in der Binance, das größte Kryptounternehmen der Welt, sowohl von den Medien als auch von den Regulierungsbehörden in Bezug auf seine Geschäftsmethoden und Finanzen zunehmend unter die Lupe genommen wird. Diese Kritik erreichte Ende des vergangenen Jahres im Zuge der milliardenschweren Implosion von FTX, die das Vertrauen der Anleger in einen zunehmend volatilen und unsicheren Kryptomarkt erschütterte, einen fieberhaften Höhepunkt.

Nach Angaben von Rechtsexperten prüfen die US-Behörden jedoch noch die vorliegenden Beweise und führen derzeit Gespräche über eine mögliche Einigung mit Binance, dies deutet darauf hin, dass die angeblich erlassenen Vorladungen nicht darauf abzielen, Anklage gegen die Kryptowährungsbörse oder die fraglichen Hedgefonds zu erheben.

Während eines Interviews behauptete Patrick Hillmann, Chief Strategy Officer von Binance, dass die Börse regelmäßig mit fast jeder Aufsichtsbehörde auf der ganzen Welt kommuniziert, aber nicht auf den Status der laufenden Untersuchungen in den Vereinigten Staaten eingehen würde.

Wachsende Börse – Wachsende Probleme

Rechtsexperten zufolge hat sich Binance im Laufe der Jahre einen (un)berühmten Ruf erarbeitet, indem es erfolgreich Regeln umgangen und rechtliche Schlupflöcher ausgenutzt hat, um sein Geschäft in zahlreichen Ländern am Laufen zu halten. Die Gesetzgeber waren besorgt über die Rolle der Plattform bei der Geldwäsche, da das Unternehmen von seinen Nutzern bisher keine Identifizierung wie eine formale KYC verlangt hatte. Berichten zufolge wurde der Krypto-Gigant im vergangenen Jahr mit dem russischen Dark-Web-Marktplatz Hydra in Verbindung gebracht, den das führende Medienorgan als „Drehscheibe für Hacker, Betrüger und Drogenhändler“ bezeichnete.

Binance wies die Anschuldigungen jedoch vehement zurück und widersprach dem Bericht öffentlich, indem es eine offizielle Erklärung zusammen mit einem Blog auf dem offiziellen Twitter-Profil des Unternehmens veröffentlichte.

Binance hat in letzter Zeit große Anstrengungen unternommen, um sein Engagement für Compliance zu verbessern. Die Börse hat bereits im Jahr 2022 versucht, die Zahl der Mitarbeiter in der Abteilung für Sicherheit und Compliance um 500 % zu erhöhen.​

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Erstes Krankenhaus akzeptiert ADA als Währung

Erstes Krankenhaus akzeptiert ADA als Währung

Hoskinson sagt, dass Kunden in seinem neuen Krankenhaus mit ADA für medizinische Dienstleistungen bezahlen können, wenn es nächsten Monat voll in Betrieb genommen wird.

In Kürze

  • ADA als Zahlmittel

  • Charles Hoskinson eröffnet ein Krankenhaus

  • Beschleunigte ADA Adoption

ADA als Zahlmittel

Der Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat den Start seines neuen Krankenhauses mit dem Namen „Hoskinson Health & Wellness Clinic“ angekündigt, in dem Kunden für medizinische Leistungen mit ADA, dem nativen Token des Cardano-Ökosystems, bezahlen können. Hoskinson teilte das Update als Antwort auf einen seiner Twitter-Follower, der fragte, ob sie ihre Rechnungen in der neu eröffneten Klinik mit ADA bezahlen könnten. Der Cardano-Gründer antwortete mit einem „Ja“.

Bei der Ankündigung der Entwicklung vor ein paar Tagen sagte Hoskinson, dass das Krankenhaus bis Februar 2023 für den Betrieb geöffnet sein wird. Der Cardano-Gründer verriet jedoch nicht, ob sein neues medizinisches Zentrum auch andere wichtige Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) akzeptieren wird.

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Charles Hoskinson eröffnet ein Krankenhaus

Laut der Website des Krankenhauses hat die Hoskinson Health & Wellness Clinic ihren Sitz in Wyoming, Vereinigte Staaten. Die Klinik bietet ihren Kunden ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen, darunter Grundversorgung, psychische Betreuung, Frauengesundheit, proaktive Gesundheitsvorsorge, Krebsvorsorge, Diät-/Ernährungsmedizin und kardiovaskuläre Betreuung. Die medizinische Einrichtung konzentriert sich auch auf die Lebensverlängerung für alternde Patienten, biologische Nahrungsergänzungsmittel, Diäten, Bewegung und medizinische Behandlung,

Die Klinik ist teilweise geöffnet und wird im nächsten Monat voll betriebsbereit sein. Nach Angaben auf der LinkedIn-Seite des Unternehmens hat das Krankenhaus derzeit etwa zehn Mitarbeiter und möchte seine Belegschaft aufstocken.

Beschleunigte ADA Adoption

Hoskinson hat in letzter Zeit weitere Schritte unternommen, um die Akzeptanz des ADA-Tokens voranzutreiben. Im Juni kündigte der Blockchain-Entwickler den Start von Nessie’s Restaurant und einer Whiskey-Lounge in Wyoming an, wo ADA als Zahlungsoption akzeptiert wird.

Die Entscheidung, ADA zu einer Zahlungsmethode zu machen, war jedoch nicht für alle Kunden befriedigend. Einige Leute schlugen vor, dass Hoskinson sich für alternative Zahlungsoptionen auf der Basis von Cardano hätte entscheiden können, wie z. B. DJED, den ersten dezentralen Stablecoin von Cardano.

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Der kleine IOTA-Jahresrückblick 2022 (Teil 2)

Der kleine IOTA-Jahresrückblick 2022 (Teil 2)

​Im heutigen Artikel möchte ich auf den neuesten Artikel der IOTA Foundation bezugnehmen und auf die weiteren beiden Teilbereiche, die neu entstandene Governance – Organisation bei IOTA sowie dem neuen Shimmer-Netzwerk einen kleinen Rückblick widmen. Zum Abschluss werfen wir noch einen kleinen Blick in die Zukunft, eine mögliche Transformation des Tangles in ein Multi-Chain Asset.

In Kürze

  • Die Governance für die Community
  • Das neue Shimmer-Netzwerk
  • Die Entwicklung in ein Multi-Chain Asset

Die Governance für die Community

In Teil 1 des IOTA-Jahresrückblicks hatten wir mit unserem letzten Newsbeitrag bereits den Fokus auf die Forschung und Entwicklung als auch auf die neue Firefly App gelegt. Nun folgt Teil 2 des vergangenen Kryptojahres, beginnend mit der neu entstandenen Governance.

Aktuell besteht bei IOTA der Fokus auf eine vollumfängliche dezentrale autonome Organisation in der Zukunft. Dazu wurde Anfang des Jahres auch eine Community Governance Gruppe gegründet, eine Idee die von den IOTA DAO Pionieren (= Dezentrale Autonome Organisation) entstanden ist. Daraus entwickelten sich dann u.a. über die Firefly App sogenannte Abstimmungsmethoden, die anschließend in die Community gekippt wurden.

Über den wichtigsten Vorschlag wurde dann im August 2022 abgestimmt. Dabei ging es um die Finanzierung einer Treasury DAO für das neue Netzwerk Shimmer, Weitere Abstimmungen umfassten z.B. die Auswahl von Mitgliedern des Shimmer Community Committees.

Shimmer

Das neue Shimner-Netzwerk

Vollumfänglich hatten wir im September bereits mit folgendem Artikel über das neue Netzwerk Shimmer berichtet. Das neue Netzwerk erweitert IOTA um ein Tokenisierungs-Framework, das jede Person dazu in die Lage versetzt, alles und jeden, von NFT’s über Stablecoins bis hin zu FanToken und vielen mehr, aus dem Tangle-Netzwerk von IOTA ohne Gebühren zu tokenisieren.

Shimmer ist ein absolut wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von IOTA. Dabei soll die gesamte Kernsoftware, Layer-2 Lösungen aber auch Frameworks von einem Ökosystem mit unabhängigen Teams und Organisationen aufgebaut und gewartet werden. Shimmer ist ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Vision der IOTA-Foundation.

Das Shimmer-Netzwerk mit dem hauseigenen Token SMR wurde nach seiner Veröffentlichung auf Bitforex und Bitfinex gelistet. Daneben wurde der Token auf den beiden Community basierten Börsen Soonaverse und IOTABee gelistet.

Shimmer gilt dabei als Community-First Token. So wurden letztes Jahr 100% der verfügbaren Token über einen Zeitraum von drei Monaten per Airdrop an die Community gesendet. 20% der Token wurden darüber hinaus über eine Abstimmung an eine in der Schweiz ansässigen Ecosystem Association, die zur Finanzierung von Projekten beitragen kann, sowie ihrer eigenen DAO-Schatzkammer ausgegeben.

Die Entwicklung in ein Multi-Chain Asset

Shimmer wird künftig die dezentralen Smart-Contracts mit mehreren Ketten für IOTA unterstützen. Somit können dApps von jedermann und an dezentralen Börsen künftig notiert und gehandelt werden. Damit richtet die Foundation ihre Zielrichtung stärker auf den Kryptomarkt aus.

Ein wichtiges weiteres Element wird die ShimmerEVM werden. Diese beinhaltet, dass ebenfalls jeder intelligente Vertrag auf einer separaten Blockchain, die in Shimmer verankert ist, bereitgestellt und interagiert wird. Damit gehört Shimmer zu den Top-Kryptoprojekten und der wahrscheinlich niedrigsten Gebührenstruktur im kompletten Kryptomarkt 2023.

Aktuell sind bereits über 70 Projekte auf Shimmer gelaunched, die sich auf den Start der künftigen Entwicklungen vorbereiten. Sobald dieser Schritt dann abgeschlossen ist, wird sich IOTA auch auf die Implementierung dieser neuen Fähigkeiten in das IOTA-Hauptnetzwerk konzentrieren.

Das Firefly-Team konzentriert sich darüber hinaus aktuell auf die Unterstützung von NFTs, sowie einem umfassenden Abstimmungssystem für Shimmer, dass den Transfer von Layer 1 zu Layer 2 sowie die Mobile-Wallet unterstützen kann. Dazu gehört auch, dass externe dApps künftig im Browser über einen Katalog verbunden werden und mit Firefly interagieren können.

Neben diesen tollen Neuigkeiten wird die Abschaffung des Koordinators weiter angepeilt werden. Sollte dies gelingen, so kann sich IOTA deutlich von den nachweislich gescheiterten Projekten wie bspw. FTX und vielen weiteren Marktteilnehmern absetzen können.

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Celsius: Schlechte Nachrichten für Anleger des Kreditgebers

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Celsius-Krypto-Investoren haben zweifellos einen schlechten Start ins Jahr 2023 gehabt. Der US-Konkursrichter Martin Glenn entschied am Mittwoch, dass digitale Vermögenswerte, die im Earn-Programm von Celsius Network hinterlegt wurden, dem Vermögen des Unternehmens und nicht den einzelnen Nutzern gehören.

In Kürze

  • „Earn“ Vermögenswerte gehören Celsius

  • Was bedeutet das für die Celsius Anleger?

  • Dominoeffekt für die Zukunft?

„Earn“ Vermögenswerte gehören Celsius

Celsius, ehemals einer der führenden Krypto-Kreditgeber, meldete Mitte Juli 2022 Konkurs an. Damals gab der Krypto-Kreditgeber an, Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zwischen 1 und 10 Mrd. US-Dollar und mehr als 100.000 Gläubiger zu haben.

Ein Bundeskonkursrichter hat entschieden, dass Kryptowährungen, die auf verzinsliche Konten bei Celsius Network, der nicht mehr existierenden Krypto-Kreditplattform, eingezahlt wurden, laut Kleingedrucktem dem Unternehmen gehören. Laut einer 45-seitigen Klageschrift des U.S. Konkursgerichts Southern District of New York spricht das Urteil Celsius das Eigentum an den 4,2 Milliarden Dollar in Bitcoin zu, die Verbraucher auf das hochverzinsliche Earn-Programm eingezahlt haben.

Nach Ansicht von Richter Martin Glenn war aus den Geschäftsbedingungen von Celsius ersichtlich, dass das Unternehmen Krypto-Vermögenswerte in sein Earn-Produkt eingezahlt hatte. Diese Nachricht war ein Schlag für einige Kunden, die hofften, ihr Geld vom Unternehmen zurückzubekommen. Es ist zu erwarten, dass viele Anleger Revision gegen dieses Urteil einlegen werden.

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Was bedeutet das für die Celsius Anleger?

Mit dem Earn Programm ermöglichte Celsius den Nutzern, Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether und Tether einzuzahlen und wöchentliche Zinszahlungen zu erhalten. Je nach Anlagehorizont und Token bot die Website jährliche Zinssätze von bis zu 18 %. Mit Stand vom 10. Juli 2022 hatte Celsius etwa 600.000 Konten in seinem Earn-Programm mit einem Gesamtwert von fast 4,2 Milliarden US-Dollar, wie aus den Unterlagen hervorgeht. Stablecoins machten etwa 23 Millionen Dollar dieses Wertes aus. All dies gehört nun jedoch Celsius.

Dieses Urteil steht im krassen Gegensatz zu den Behauptungen, tausender Celsius-Kunden, dass ihre eingezahlten Gelder rechtmäßig ihnen gehörten. Letzten Monat stritt Celsius mit den Verbrauchern vor Gericht über das Eigentum an den eingezahlten Geldern, als das Unternehmen versuchte, über 18 Millionen Dollar an Stablecoins von Earn-Konten zu verkaufen, um seine Organisation zu finanzieren. Celsius kann diese Vermögenswerte nun verkaufen.

Diejenigen, die versuchen, die Entscheidung des Gerichts anzufechten um ihre Gelder zurückzuerhalten, werden wahrscheinlich keinen Erfolg haben, da einfach nicht genug Wert zur Verfügung steht, um alle Kontoinhaber vollständig zu entschädigen, heißt es in der Klage.

In Konkursverfahren haben gesicherte Gläubiger häufig Vorrang, um an eingefrorene Gelder zu gelangen. In der Klageschrift werden die Kontoinhaber des Earn-Programms jedoch als ungesicherte Gläubiger von Celsius bezeichnet, was bedeutet, dass ihre Rückzahlung von der Verteilung an ungesicherte Gläubiger im Rahmen eines Insolvenzplans abhängt.​

Dominoeffekt für die Zukunft?

In Zukunft könnte dieses Urteil als Präzedenzfall für Investoren in der gesamten Kryptoindustrie und die Auslegung der Nutzungsbedingungen für Plattformeinleger dienen. Dies könnte auch ein Hinweis darauf sein, was mit anderen Insolvenzverfahren im Kryptobereich, wie FTX, Voyager und BlockFi, geschehen wird.

Am 10. Januar 2023 wird das Gericht eine Anhörung abhalten, um einen Antrag bezüglich der Frist für Gläubiger von Celsius zur Einreichung ihrer Forderungen zu prüfen. Rechtsanwalt Joshua Sussberg von Kirkland & Ellis hat vorgeschlagen, die Frist für die Einreichung von Forderungsnachweisen bis zum 9. Februar 2023 zu verlängern.

Wallet-Dienste sind ein weniger umstrittener Bereich, der den Verbrauchern von bankrotten Kryptowährungsbörsen Sorgen bereitet. Allerdings ist auch dieses Thema nicht unumstritten. Im Allgemeinen haben Plattformen wie Celsius und BlockFi, ein weiterer nicht mehr existierender Kryptowährungskreditgeber, Wallet-Gelder als Eigentum ihrer Kunden und nicht als Eigentum der Unternehmen selbst betrachtet.​

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Genesis entlässt 30% seines Personals

Genesis entlässt 30% seines Personals

Nach dem Debakel um 3AC, FTX und Alamdea hat der Krypto-Anbieter Genesis am Donnerstag 30 % seiner Mitarbeiter entlassen.

In Kürze

  • Genesis entlässt 30% der Belegschaft

  • Die 2. Runde von Entlassungen

  • Genesis am Rande des Bankrotts?

Genesis entlässt 30% der Belegschaft

Jüngsten Berichten zufolge hat Genesis Trading, die Kreditvergabesparte der größeren Digital Currency Group (DCG), eine neue Entlassungswelle eingeleitet, die zu einer Reduzierung der Belegschaft um 30 % führen wird. Dies hat zu einem starken Hinweis auf die finanzielle Instabilität geführt, mit der der Krypto-Riese derzeit konfrontiert ist und lässt auch Zweifel an seiner Nachhaltigkeit auf dem Krypto-Markt aufkommen.​

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Die 2. Runde von Entlassungen

Das Unternehmen erlitt erhebliche Verluste durch die Bereitstellung von Krediten an Handelsunternehmen wie Alameda Research und an den prominenten Kryptowährungs-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) im Jahr 2022. Aufgrund der Finanzkrise dieser Unternehmen wurden Konkursanträge bei den Gerichten eingereicht, während die Kryptowährungen einen starken Sturzflug hinlegten und alle zuvor erzielten Gewinne auslöschten.

Genesis hatte im Sommer 2022 bereits 20 % seiner 260-köpfigen Belegschaft entlassen. Das Scheitern von FTX machte die Situation für das Unternehmen jedoch nur noch schlimmer. Informationen zufolge hatte Genesis der FTX-Schwesterfirma Alameda Research vor deren Zusammenbruch im November Kredite in Höhe von hunderten Millionen Dollar gewährt. Außerdem leistete es beträchtliche Beiträge zum 3AC-Hedgefonds, die sich Berichten zufolge auf rund 2,4 Mrd. Dollar beliefen.

Eine Sprecherin von Genesis wurde mit den Worten zitiert:

Da wir weiterhin mit beispiellosen Herausforderungen in der Branche konfrontiert sind, hat Genesis die schwierige Entscheidung getroffen, die Zahl unserer Mitarbeiter weltweit zu reduzieren. Diese Maßnahmen sind Teil unserer laufenden Bemühungen, unser Geschäft voranzubringen.

Genesis am Rande des Bankrotts?

Am 16. November stellte Genesis vorübergehend die Finanzierung neuer Kredite und die Rückzahlung von Kapital ein. Aufgrund der Maßnahmen von Genesis hat Gemini, eine Kryptowährungsbörse, die mit Genesis bei einem Renditeschema zusammengearbeitet hat, auch Abhebungen im Wert von 900 Millionen Dollar aus ihrem Earn-Programm ausgesetzt. Um zu überleben, hat sich Genesis sogar an Investoren gewandt, um einen Notkredit in Höhe von 1 Milliarde Dollar zu erhalten. Es wurden Versuche unternommen, Finanzmittel von privaten Größen wie Apollo Global Management und der führenden Kryptobörse Binance zu erhalten.

In dieser Woche teilte der Interims-CEO des Unternehmens, Derar Islim, seinen Kunden mit, dass das Unternehmen an einer Lösung für seine Kredit- und Darlehenssparte arbeite, auch wenn dies zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen würde. Dies geschah, nachdem der Mitbegründer von Gemini, Cameron Winklevoss, in einem offenen Brief auf die Verzögerung bei der Wiederaufnahme der Auszahlungen, die das Unternehmen seinen Kunden schuldet, hingewiesen hatte.

Steigende Zinssätze und die Sorge um eine wirtschaftliche Rezession haben Investoren dazu veranlasst, aus riskanteren Anlagen zu fliehen, was den Kryptowährungsmarkt in Aufruhr versetzt hat. Darüber hinaus haben die jüngsten Insolvenzen und die jüngsten Entlassungen viele dazu veranlasst, die Machbarkeit und das Überleben von Genesis in der breiteren Krypto-Industrie zu bezweifeln.​

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EU plant verschärfte Krypto Regulierung – auch gegen Self-Custody-Wallets

EU plant verschärfte Krypto Regulierung – auch gegen Self-Custody-Wallets

Die Welt ist auf dem Vormarsch, Kryptowährungen immer weiter zu Regulieren. Auch die EU befasst sich mit diesem Thema. Zusätzlich zum MiCA, das mittlerweile jedem ein Begriff sein sollte, sind schon wieder weitere Maßnahmen zur Regulierung geplant.

In Kürze

  • Notwendigkeit von Regulierungen?
  • Inhalte der MiCA
  • Regulierung von Self-Custody-Wallets?

Notwendigkeit von Regulierung?

Der Plan, den die Bundesregierung in Abstimmung mit der gesamten Europäischen Union verfolgt, um Kryptowährungen zu regulieren, wird Maket in Crypto Assets (MiCA) genannt. Laut Angaben der EU soll durch die neuen Regulierungen Geldwäsche und Missbrauch von Kryptos unterbunden werden.

Der französische Minister für Wirtschaft, Finanzen & industrielle & digitale Souveränität, Bruno Le Maire, gibt folgende Stellung ab:

Die jüngsten Entwicklungen in diesem sich schnell entwickelnden Sektor haben die dringende Notwendigkeit einer EU-weiten Regulierung bestätigt. MiCA wird die Europäer, die in diese Vermögenswerte investiert haben, besser schützen und den Missbrauch von Krypto-Assets verhindern, während es innovationsfreundlich ist, um die Attraktivität der EU zu erhalten.

Weiter führt Le Maire aus, dass die EU die Technologie hinter Kryptowährungen schätzt und aus der EU ein Raum entstehen soll, in dem sich Krypto-Unternehmen wohl fühlen können. Trotzdem ist es im Interesse der EU, mit Hilfe von Regulierungen eine „schützende Hand“ über den gesamten Markt zu haben.

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Inhalte der MiCA

Den wohl bedeutendsten Schlag des letzten Jahres hat die Kryptwelt wohl im Mai 2022 erleben müssen – der Untergang von Terra Luna und dem dazugehörigen Stablecoin TerraUSD.

Innerhalb von kürzester Zeit stand Luna dank der interessanten Kombination von TERRA und TUSD unter den Top 10 Coins nach Marktkapitalisierung. Doch wer hoch klettert, kann tief fallen. Nachdem das Zusammenspiel der beiden Coins nicht mehr richtig funktionierte fielen beide Coins innerhalb kürzester Zeit zusammen wie ein Kartenhaus – mit Auswirkungen auf den gesamten Kryptomarkt.

Dies ist ein Grund, den die EU aufführt, das MiCA schnellstmöglich in Gesetze umzuwandeln. Das Schriftwerk behandelt unter anderem die Regulation von Stablecoins. So sollen Herausgeber dieser jederzeit eine liquide Reserve halten, die das Verhältnis 1:1 zu den herausgegebenen Assets widerspiegelt. Zudem soll eine Überwachung des Stablecoins durch die Europäische Bankenaufsichtsbehörde notwendig sein. Zudem soll in der EU die Nutzung von Stablecoins, die nicht auf dem Euro basieren, eingeschränkt werden.

Neben Stablecoins beschäftigt sich das MiCA unter anderem auf noch mit Zulassungen von Kryptowährungen, Meldepflichten bei Aufsichtsbehörden, Übertragung von Kryptowährungen, Betrieb von Handelsplattformen, Beratung zu Krypto Assets. Das Schreiben fasst noch einige weitere Punkte, auf die im Folgenden jedoch nicht weiter eingegagen wird.

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Regulierung von Self-Custody-Wallets?

In einem offiziellen Blogbeitrag der EU, der zum gestrigen Donnerstag, den 05. Januar 2023 veröffentlicht wurde, fordert die EU noch weitergreifende Verordnungen. Der erste Schritt hierfür wäre eine strenge Regulierung von Yield Farming (Nutzung des DeFi-Marktes). Zudem sollen Investitionen in Krypto Assets in der Regulation ähnlich wie Online-Glücksspiele behandelt und steuerlich entsprechend angepasst werden.

Als letzten Punkt führt der Blogbeitrag die Regulierung von Self-Custody-Wallets auf. Unter Self-Custody-Wallets versteht man Wallets, die vom Nutzer selbst verwaltet werden und diese somit völlig unabhängig von dritten Instanzen auf ihre Krypto Assets zugreifen können.

Da diese bislang ohne KYC benutzt werden können, ist es für die Regierung nur mit hohem Aufwand möglich, Krypto Assets, die auf Self-Custody-Wallets liegen, bestimmten Personen zuzuordnen.

Das ist für die EU natürlich ein Dorn im Auge. Deshalb soll nun eine Regulierung Abhilfe schaffen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass Self-Custody-Wallets überall im Internet frei erhältlich sind. Selbst wenn Hard Wallet Herstellern vorgeschrieben wird, die Nutzung des entsprechenden Hard Wallets nur mit KYC zu ermöglichen, können diese dennoch im EU-Ausland (da würden diese Regulierungen nicht gelten) erworben werden. Oder der Nutzer greift einfach auf ein selbst im Internet erstelltes Wallet zurück.

Die Ausweichmöglichkeiten hierbei sind schier unendlich. Wir dürfen gespannt bleiben, welche Regulierungen tatsächlich durchgesetzt werden. Das Jahr 2023 birgt neben all den Regulierungen jedoch auf Hoffnung auf immer fortwährende Krypto Adaption und auf steigende Kurse, die den Markt weiter voran treiben.

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