Visas Krypto-Comeback mit neuer Partnerschaft

Visas Krypto-Comeback mit neuer Partnerschaft

Visas Krypto-Comeback: Visa ist seit einem halben Jahr die erste Partnerschaft mit einem Kryptounternehmen eingegangen. Durch die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Kryptobörse WhiteBIT öffnet der Zahlungsriese die Tür zu einem Sektor, den er monatelang außen vor gelassen hat.

In Kürze

  • Visas Krypto-Comeback nach 6 Monaten

  • Neue Partnerschaft mit Krypto Börse

  • WhiteBIT und Visa

Visas Krypto-Comeback nach 6 Monaten

Neben den Partnerschaften deuten die jüngsten Technologieankündigungen darauf hin, dass Kryptowährungen bei Visa endlich wieder in der Gunst stehen. Im Februar bremsten Visa und Mastercard ihre Pläne für Partnerschaften mit Kryptounternehmen, nachdem die Branche in den Monaten zuvor von Konkursen und Markteinbrüchen erschüttert worden war.

Ein Visa-Sprecher kommentierte dies:

Die jüngsten öffentlichkeitswirksamen Misserfolge im Krypto-Sektor sind eine wichtige Erinnerung daran, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, bevor Krypto ein Teil des Mainstream-Zahlungsverkehrs und der Finanzdienstleistungen wird.

Visa und Mastercard haben eine wichtige Rolle bei der Blockchain-Innovation gespielt, insbesondere in dem Bereich Banking. Ihre Abwesenheit ist in der Branche spürbar.

Visas Krypto-Comeback

Neue Partnerschaft mit Krypto Börse

Die vielleicht wichtigste Art und Weise, wie Visa Kryptounternehmen unterstützen kann, ist seine Verbindung zu Großbanken. Immerhin ist das Visa-Netzwerk das größte Kartennetzwerk der Welt. Visa verarbeitet derzeit rund 242 Milliarden Transaktionen im letzten Jahr.

In einer Pressemitteilung nach Visas Krypto-Comeback in der eine Absichtserklärung angekündigt wurde, erklärte WhiteBIT seine Absicht, das umfangreiche Netzwerk von Visa an Bank- und FinTech-Partnern zu nutzen.

In der Mitteilung heißt es dazu:

Die Kooperation zielt darauf ab, WhiteBIT beim Aufbau nachhaltiger Beziehungen zu Banken und FinTech-Unternehmen zu unterstützen, die Visa-Partner sind und an der Implementierung von Krypto-Produkten interessiert sind.

WhiteBIT und Visa

WhiteBIT ist einer der größten europäischen zentralisierten Krypto-Börsen, ursprünglich aus der Ukraine. WhiteBIT wurde 2018 gegründet. Die Wurzeln des Teams sind Ukrainer. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 1000 Spezialisten. An der Börse sind mehr als 350 Handelspaare, 270 digitale Vermögenswerte und 10 Landeswährungen vertreten. Das höchste durchschnittliche tägliche Handelsvolumen beträgt mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar.

Visa ist weltweit führend im Bereich des digitalen Zahlungsverkehrs. Das Unternehmen ist bestrebt, die Welt mit dem innovativsten, zuverlässigsten und sichersten Zahlungsnetzwerk zu verbinden und Einzelpersonen, Unternehmen und Volkswirtschaften zum Erfolg zu verhelfen.

Das globale Verarbeitungsnetzwerk von Visa ermöglicht sichere und zuverlässige Zahlungen weltweit und kann über 65.000 Transaktionsnachrichten pro Sekunde verarbeiten.

Visas Krypto-Comeback zeigt einmal mehr, dass Institutionen ein großes Interesse an Kryptowährungen haben.

Stablecoin-Emittent Circle erzielt große Einnahmen

Stablecoin-Emittent Circle erzielt große Einnahmen

Der Stablecoin-Emittent Circle hat in der ersten Jahreshälfte inmitten wachsender Konkurrenz einen massiven Umsatz- und Gewinnsprung erzielt.

In Kürze

  • Herkunft von USDC

  • Stablecoin-Emittent Circle mit Umsatzschub

  • Circle und die wachsende Konkurrenz

Herkunft von USDC

USDC wurde in kurzer Zeit die meistgenutzte Stabile Kryptowährung, nach USDT (Tether). 2020 schlossen sich die beiden Unternehmen „Circle“ und „Coinbase“ zusammen und veröffentlichten den USD Coin als Konkurrenz zu Tether. Da es um Tether immer wieder Gerüchte wegen unzureichender Deckung gibt, wurde der neue Stable Coin sofort vom Markt aufgenommen und seither viel genutzt.

Ein Stable Coin orientiert sich immer am Kurs einer Fiat Währung. Somit entspricht meist 1 USDC auch 1 USD. Um diesen stabilen Preis gewährleisten zu können, muss die Kryptowährung durch Dollar gedeckt sein. Im Optimalfall sollte die Menge, die an Tether existiert auch als Fiat Reserve von dem Unternehmen zurückgehalten werden. Durch diesen Wert generiert sich der Wert des Unternehmens und automatisch auch des Coins.

Stablecoin-Emittent Circle

Stablecoin-Emittent Circle mit Umsatzschub

Der Stablecoin-Emittent Circle hat für die erste Jahreshälfte eine besser als erwartete Finanzleistung gemeldet.

Einem Bericht von Bloomberg zufolge, der von Jeremy Allaire, dem CEO von Circle, verbreitet wurde, hat das Unternehmen in der ersten Hälfte dieses Jahres insgesamt 779 Millionen Dollar eingenommen. Diese enormen Umsatzzahlen sind mehr als die 772 Millionen Dollar, die das Unternehmen im gesamten Geschäftsjahr 2022 einnahm.

Für das laufende Jahr bestätigte Allaire, dass Circle in der ersten Jahreshälfte auch einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 219 Millionen Dollar erzielte. So unglaubwürdig diese Zahlen auch klingen mögen, sie liegen deutlich über den 150 Millionen Dollar, die das Unternehmen im gesamten letzten Jahr als Gewinn verbuchen konnte.

Circle und die wachsende Konkurrenz

Während Stablecoin-Emittent Circle bereits profitabel ist, könnte sich das Wachstumstempo in der verbleibenden zweiten Jahreshälfte aufgrund des Auftretens neuer Akteure wie PayPal, dass vor kurzem seinen Stablecoin PYUSD eingeführt hat, verlangsamen. Dem Bericht zufolge soll das Barvermögen von Circle, das mit 1 Milliarde US-Dollar beziffert wird, dem Unternehmen helfen, den Wettbewerb auf breiter Front zu meistern.

Das vergangene Jahr und insbesondere die Zeit zwischen Januar und jetzt war geprägt von einer Vielzahl regulatorischer Prüfungen, insbesondere im Hinblick auf Stablecoins. Während Circle nicht direkt betroffen ist, lassen Investoren größtenteils mehr Vorsicht bei alternativen Stablecoins walten, was die Liquidität von Circle bis zu einem gewissen Grad reduziert.

Krypto Aktivitäten: FED startet Programm neu zur Überwachung

Krypto Aktivitäten: FED startet Programm neu zur Überwachung

Die Federal Reserve der Vereinigten Staaten hat das „Novel Activities Supervision Program“ ins Leben gerufen. Das neue Programm zielt darauf ab, Krypto Aktivitäten der von der Fed beaufsichtigten Banken zu kontrollieren, die sich mit Kryptowährungen und anderen verwandten Technologien beschäftigen.

In Kürze

  • Welches Ziel verfolgt die Fed mit dem Programm?

  • US-Notenbank unter Druck

  • Einführung von FedNow führt zu verstärkter Kontrolle von Krypto Aktivitäten

Welches Ziel verfolgt die Fed mit dem Programm?

Laut einer Erklärung vom 8. August will die Fed mit dem Programm die Stabilität des Bankensektors angesichts der fortlaufenden Fortschritte in der Krypto- und Digitaltechnologie sicherstellen.

Die Fed schrieb:

In Anbetracht der Neuartigkeit dieser Aktivitäten können sie einzigartige Fragen zu ihrer Zulässigkeit aufwerfen, die von den bestehenden Aufsichtsansätzen nicht ausreichend abgedeckt werden und Bedenken für das Finanzsystem im weiteren Sinne aufwerfen können.

Die Fed verweist auf Krypto Aktivitäten wie das Halten und den Handel mit Krypto-Assets, durch Krypto unterlegte Kredite, Stablecoins und die Schaffung von Dollar-Token. Darüber hinaus muss eine staatliche Bank über angemessene Sicherheitsvorkehrungen verfügen, bevor sie sich an bestimmten Krypto Aktivitäten beteiligt.

Die Fed wird Bankorganisationen, die sich mit Krypto- und Blockchain-Technologien beschäftigen, regelmäßig überprüfen. Falls erforderlich, wird die Fed bestimmte Organisationen auffordern, sich einer Überprüfung zu unterziehen.

Krypto Aktivitäten

US-Notenbank unter Druck

Die US-Notenbank steht unter enormem Druck, die Inflation wieder einzufangen. Seit Monaten werfen Ökonomen ihr vor, die hohen Preise zu bereitwillig als vorübergehendes Phänomen eingestuft zu haben. Zugleich ist an den Märkten die Sorge abzulesen, sie könne, nachdem sie zu spät reagiert hat, mit einer noch härteren Geldpolitik die USA in eine Rezession treiben.

Die Fed hat außerdem in letzter Zeit großen Druck auf die Krypto Branche ausgeübt und mehrere Klagen gegen große Börsen folgen lassen. Die Fed selbst übt jedoch nicht nur Druck aus, sondern sie selbst steht auch unter großen Druck, da kürzlich die größten Vermögensverwalter der Welt einen Bitcoin Spot ETF beantragt haben.

Einführung von FedNow führt zu verstärkter Kontrolle von Krypto Aktivitäten

Die derzeitigen Aufsichtsteams der Fed werden das Programm leiten und diese neuen Aktivitäten der beaufsichtigten Banken beobachten und überprüfen.

Die Federal Reserve wird in regelmäßigen Abständen evaluieren und aktualisieren, welche Bankorganisationen der Prüfung neuartiger Aktivitäten im Rahmen des Programms unterzogen werden sollten, und die Bankorganisationen werden entsprechend informiert.

Dies geschieht nach der Einführung von FedNow am 20. Juli durch die Federal Reserve. FedNow ist ein Sofortzahlungsdienst, der es Finanzinstituten ermöglicht, an jedem Tag des Jahres sofort Geld zu überweisen.

Die Ankündigung ist jedoch nicht ohne Kritik geblieben. Der US-Präsidentschaftskandidat Robert F. Kennedy Jr. warnte, FedNow sei der erste Schritt in Richtung finanzielle Sklaverei und politische Tyrannei.

Binance erhält jetzt Krypto Lizenz in El Salvador

Binance erhält jetzt Krypto Lizenz in El Salvador

Die Kryptowährungsbörse Binance hat jetzt eine vollständige Krypto Lizenz für den Betrieb im Krypto freundlichen Land El Salvador erhalten.

In Kürze

  • Krypto Lizenz in Krypto freundlichen Land

  • El Salvador hält an Krypto Strategie fest

  • Krypto Lizenz als Leuchtturm in Lateinamerika

Krypto Lizenz in Krypto freundlichen Land

Die weltgrößte Kryptobörse hat eine vollständige Krypto Lizenz in El Salvador und wird nun in der Lage sein, Verwahrungsdienste anzubieten, Kryptozahlungen zu verarbeiten, digitale Wallets auszugeben und eine Börse für digitale Vermögenswerte in dem Land zu betreiben.

Der zentralamerikanische Staat, der von Präsident Nayib Bukele geführt wird, hat den Ruf, Kryptowährungen entgegenzukommen. Bitcoin wurde im September 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt und Anfang dieses Jahres wurde mit der Ausgabe von Bitcoin-gesicherten Anleihen begonnen.

Der General Manager von Binance für die Region, Daniel Acosta, sagte, dass die Lizenzen Binance erlauben, die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu erweitern, einschließlich Optionen, die auf die Bedürfnisse der Kunden in El Salvador zugeschnitten sind.

Krypto Lizenz

El Salvador hält an Krypto Strategie fest

El Salvadors Bitcoin-Experiment war umstritten, aber der Tourismus hat seit der Legalisierung um 30 % zugenommen, ein Schritt, der von der Regierung bewusst strategisch geplant war. Allerdings hat die Volatilität von Bitcoin auch die Kassen des Landes hart getroffen.

Der IWF hat die Entscheidung El Salvadors, BTC als gesetzliches Zahlungsmittel einzuführen, in der Vergangenheit mehrfach kritisiert. Die Behörde hat El Salvador aufgefordert, Bitcoin als Währung fallen zu lassen, dennoch hat Präsident Nayib Bukele an seiner Entscheidung festgehalten.

Krypto Lizenz als Leuchtturm in Lateinamerika

In den letzten Jahren sah sich Binance zunehmendem Druck von Regulierungsbehörden in verschiedenen Ländern ausgesetzt. In den USA wurden Bedenken hinsichtlich der mangelnden regulatorischen Aufsicht und der Notwendigkeit besserer Maßnahmen zum Schutz der Anleger geäußert.

Infolgedessen sind einige Länder gegen die Börse vorgegangen, was dazu führte, dass Binance aus bestimmten Märkten verdrängt wurde. Inmitten dieses regulatorischen Sturms hat sich El Salvador als ein Leuchtturm der Hoffnung für Binance herausgestellt. Die Zulassung von Binance in El Salvador bringt mehrere Vorteile für das angeschlagene Unternehmen mit sich.

Sie erhöht die Glaubwürdigkeit der Börse, da sie erfolgreich durch den Regulierungsprozess in einem Land navigiert, das dafür bekannt ist, Krypto zu begrüßen.

Darüber hinaus wird erwartet, dass die Lizenzierung in El Salvador Binance einen neuen Marktzugang eröffnet. Mit einer Bevölkerung, die begierig ist, die Vorteile von Krypto zu nutzen, kann Binance das wachsende Krypto-Ökosystem des Landes anzapfen und seine Dienste einer neuen Nutzerbasis anbieten.

Coinbase Gewinnerwartungen im 2. Quartal übertroffen

Coinbase Gewinnerwartungen im 2. Quartal übertroffen

Die Coinbase Gewinnerwartungen Amerikas größter Börse für digitale Vermögenswerte übertrifft die Erwartungen im 2. Quartal. Das geht aus ihren zweiten, vierteljährlichen Ergebnisbericht hervor. Das Unternehmen hat die Schätzungen der Analysten übertroffen, wobei das Ergebnis trotz des Drucks der Aufsichtsbehörden durch den Deal mit BlackRock begünstigt wurde.

In Kürze

  • Coinbase Gewinnerwartungen übertroffen

  • Der Rechtsstreit zwischen SEC und Coinbase

  • Coinbase strebt Abweisung der Klage an

Coinbase Gewinnerwartungen übertroffen

Am Dienstag, den 3. August, gab die Krypto-Börse Coinbase ihre Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt, die trotz der SEC-Klage die Erwartungen übertrafen.

Das Unternehmen verzeichnete im Vergleich zu den Schätzungen der Analysten bessere Zahlen als erwartet. Coinbase übertrifft die Coinbase Gewinnerwartungen der Analysten, indem es einen Verlust pro Aktie von 42 Cent auswies und damit den vorhergesagten Verlust von 76 Cent noch unterbot. Darüber hinaus lag der bereinigte Umsatz mit 708 Millionen US-Dollar über den von den Analysten erwarteten 628 Millionen US-Dollar.

Die Einnahmen aus Abonnements beliefen sich auf 335 Mio. US-Dollar, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Vorquartal entspricht. Der Transaktionsumsatz hingegen erreichte 327 Millionen US-Dollar. Im letzten Quartal beliefen sich die Abonnementeinnahmen auf 362 Mio. US-Dollar und die Transaktionseinnahmen auf 375 Mio. US-Dollar.

Coinbase Gewinnerwartungen

Der Rechtsstreit zwischen SEC und Coinbase

Die SEC hat Coinbase verklagt, weil die Kryptowährungsbörse nicht als Broker, nationale Börse oder Clearing-Agentur registriert ist und damit die Offenlegungsvorschriften für Wertpapiermärkte umgangen hat.

Die SEC behauptet, dass das Staking-Programm von Coinbase einen Investmentvertrag und damit ein Wertpapier darstellt. Coinbase hat jedoch argumentiert, dass ihre Staking-Produkte nicht als Wertpapiere gelten.

Paul Grewal, Leiter der Rechtsabteilung von Coinbase, kritisierte den Ansatz der SEC und betonte die Notwendigkeit einer Gesetzgebung, die es ermöglicht, faire Regeln transparent zu entwickeln und einheitlich anzuwenden.

Coinbase strebt Abweisung der Klage an

Trotz jahrelanger Transparenz mit der SEC drückte das Unternehmen seine Enttäuschung über die ungerechtfertigte Durchsetzungsmaßnahme aus. In seiner Gewinnmitteilung sagte Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, dass das Unternehmen eine Abweisung der SEC-Klage anstrebt und argumentiert, dass es nie Wertpapiere verkauft hat.

In Bezug auf den Rechtsstreit mit der SEC möchte ich sehr deutlich sein. Wir glauben, dass wir gewinnen können. Wir gehen davon aus, dass wir gewinnen werden.

COIN hat sich im Jahr 2023 gut entwickelt und seit Jahresbeginn um 167% zugelegt. Im Vergleich dazu haben die Kryptomärkte im gleichen Zeitraum nur 45% zugelegt.

Deutsche Aufsichtsbehörde BaFin untersucht Bitcoin Website

Deutsche Aufsichtsbehörde BaFin untersucht Bitcoin Website

Die deutsche Aufsichtsbehörde BaFin ermittelt gegen bitcoin-bankbreaker.com wegen des Betriebs als nicht registrierter Anbieter von Finanzdienstleistungen in einer Zeit wachsender globaler Kryptoakzeptanz.

In Kürze

  • Deutsche Aufsichtsbehörde Krypto Website unter die Lupe

  • Mahnung der BaFin

  • Deutsche Aufsichtsbehörde rechnet mit zunehmender Krypto Akzeptanz

Deutsche Aufsichtsbehörde nimmt Krypto Website unter die Lupe

Nach Angaben der Aufsichtsbehörde enthält die Website keinen Firmennamen, keine rechtliche Bezeichnung und keine physische Adresse.

Ein Besuch auf der Website bestätigt diese Behauptung. Die Betreiber von Bitcoin-bankbreaker.com geben an, dass der Name der Website und andere erwähnte Unternehmen nur zu kommerziellen Zwecken dienen und sich nicht auf ein bestimmtes Unternehmen oder bestimmte Dienstleister beziehen.

Darüber hinaus bezeichnen die Betreiber die Website als eine neuartige und zugängliche Lösung für neue Krypto-Nutzer mit einer Schnittstelle, die Berichten zufolge durch einzigartige selbst gebaute Funktionen vereinfacht wird. Ein Hinweis auf der Website warnt Händler vor dem Risiko von Voll- oder Teilverlusten, die beim Krypto-Handel möglich sind.

Deutsche Aufsichtsbehörde

Mahnung der BaFin

Die deutsche Behörde sagte, dass jedes Unternehmen, das Finanz- oder Investitionsdienstleistungen in der Region anbietet, ihre Genehmigung benötigt. Darüber hinaus riet sie Einwohnern, die Zweifel am Status eines Unternehmens haben, das Register der zugelassenen Unternehmen auf der Website der BaFin einzusehen.

Binance zog kürzlich seinen Antrag zurück, nachdem unbestätigte Gerüchte über eine bevorstehende Ablehnung durch die BaFin aufkamen.

Die Aufsichtsbehörde rügte die Börse im Jahr 2021 auch dafür, dass sie tokenisierte Aktien angeboten hatte, ohne angemessene Anlageprospekte einzureichen. Der Regionalleiter der BaFin bezeichnete die Standards der BaFin zuvor als „zu Recht hoch“.

Deutsche Aufsichtsbehörde rechnet mit zunehmender Krypto Akzeptanz

Immerhin über vier Millionen Deutsche besaßen im vierten Quartal letzten Jahres laut Statista, Kryptowährungen, Tendenz steigend. Die Warnung der BaFin deutet auch darauf hin, dass Kryptowährungen auf dem Weg zu einer breiteren Akzeptanz innerhalb des derzeitigen Finanzsystems sein könnten.

Die Aufsichtsbehörden in Frankreich, den Niederlanden und Hongkong, um nur einige zu nennen, führen bereits Aufzeichnungen über Kryptobörsen, die zum Betrieb zugelassen sind. Die Datenbank enthält auch Listen von Dienstleistungen, die sie den Einheimischen anbieten können, darunter Vermögensverwahrung, Handel und Brokerdienste.

Dieses Maß an Transparenz kann Kryptofirmen Glaubwürdigkeit verleihen und die Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten verbessern.

In einem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag des Internationalen Währungsfonds wurde eine gewisse Akzeptanz von Kryptowährungen bekräftigt, vorausgesetzt, sie bedrohen nicht die staatlichen Einnahmen oder die staatliche Souveränität. Zuvor hatte die internationale Organisation argumentiert, dass Krypto in korrupten Regionen beliebt sei.