Australischer Senator entwirft Gesetzentwurf für Krypto-Regulierung

Australischer Senator entwirft Gesetzentwurf für Krypto-Regulierung

Der australische Senator Andrew Bragg hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der auf eine bessere Regulierung von Kryptowährungen und anderen virtuellen Vermögenswerten im eigenen Land abzielt.

Der Gesetzentwurf mit dem Titel Digital Assets (Market Regulation) Bill 2022 sieht ein sogenanntes Lizenzierungssystem für Börsen für digitale Vermögenswerte und Stablecoin-Emittenten vor.

Man hat nun einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der bis zum 31. Oktober 2022 zur Konsultation steht.

In Kürze

  • Lizenzen für den Austausch digitaler Assets
  • Bragg verfolgt eine starke Regulierung
  • Krypto-Regulierung hat Priorität

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Lizenzen für den Austausch digitaler Assets

Der nun angekündigte Gesetzentwurf über die Regulierung des Marktes für digitale Vermögenswerte (Digital Assets (Market Regulation) Bill 2022) sieht die Einführung von Lizenzen unter anderem für Börsen für digitale Vermögenswerte, Verwahrdienste für digitale Vermögenswerte und Stablecoin-Emittenten vor. Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf ebenso eine Meldepflicht für Banken vor, wenn sie den e-Yuan im Land anbieten.

Eine Börse für digitale Vermögenswerte oder ein Verwahrungsdienst für digitale Vermögenswerte soll zukünftig über eine vom Minister ausgestellte Lizenz oder eine anerkannte Devisenlizenz verfügen, um in Australien tätig zu sein.

In Bezug auf Stablecoins fordert der Gesetzesentwurf die Emittenten von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) auf, sich ebenfalls die erforderliche Lizenz ausstellen zu lassen, um im Land tätig werden zu können. Die als „Stablecoin Issue Requirements“ bezeichnete Liste von Vorschriften wäre für CBDC-Emittenten zwingend & strickt einzuhalten.

Australischer Senator Gesetzentwurf Krypto-Regulierung

Bragg verfolgt eine starke Regulierung

Bragg gilt schon seit längerem als eine wichtige Pro-Kryptowährungs-Stimme im australischen politischen Raum. Im September letzten Jahres sagte er, dass Australien danach streben sollte, ein Kryptowährungszentrum in Zukunft zu werden, aber dies nur auf eine emissionsfreundliche Weise.

Er hat wiederholten Male eine starke Regulierung der Kryptoindustrie gefordert. Bereits im vergangenen Juni schrieb er eine Stellungnahme, dass Australien die Kryptowährung regulieren müsse, da es sonst das Rennen um Kapital, Menschen und Verbraucherschutz verlieren könnte. Ebenso hat er davor gewarnt, dass die australischen Verbraucher weiterhin ungeschützt bleiben werden, bis die Kryptobörsen endgültig reguliert sind.

Blockpit

Krypto-Regulierung hat Priorität

Momentan ist die Labour Party die regierende Partei in Australien, die die Wahlen erst im März dieses Jahres gewonnen hat. Einem Bericht von Bloomberg zufolge sagte Premierminister Anthony Albanese, dass die Anwendung umfassender Regeln für den inländischen Kryptowährungssektor zu den drei Themen seines Kabinetts gehören würde.

Die australische Regierung kündigte bereits im August an, dass sie mit einer Überprüfung der Kryptowährungswerte im Lande beginnt, um die Branche besser & effektiver zu regulieren. Das Token-Mapping würde eine Priorität der Regierung von Premierminister Anthony Albanese sein.

Australien scheint sich dem Thema der Regulierung in Bezug auf Kryptowährungen mit aller Ernsthaftigkeit zu widmen, und die Grundsteine für eine erfolgreiche und effektive Regulierung scheinen für die Zukunft gelegt zu sein.

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Die größten Trends im Krypto Space

Die größten Trends im Krypto Space

Das noch sehr junge Zeitalter der Kryptowährungen, das durch die Mutter aller Kryptos, dem Bitcoin, 2009 ins Leben gerufen wurde, konnte bereits einige Trends beobachten. Welche die größten hiervon sind, erfährst Du jetzt.

In Kürze

  • Bitcoin – der Start des dezentralen Finanzwesens

  • 2017 – Jahr der ICO

  • 2020 – DeFi Boom

  • 2021 – NFTs überschwemmen den Markt

  • Fazit

Blockpit

Bitcoin – der Start des dezentralen Finanzwesens

Wie Du bereits weißt, ist der Bitcoin die älteste Kryptowährung. Somit hat sich Bitcoin auch heute noch einen starken Namen im Space der Kryptowährungen gemacht. Es gibt viele Kritiker, die behaupten, Bitcoin, bzw. das PoW-System an sich, würde verhältnismäßig zu viel Strom verbrauchen und dies sei schädlich für die Umwelt.

Was viele hierbei jedoch vergessen: Der Strom für das Mining des Bitcoins wird zu rund 60% aus erneuerbaren Energien gewonnen – Tendenz steigend. Doch vor allem eines steht bei Bitcoin-Enthusiasten im Vordergrund. Die Blockchain erlaubt es den Nutzern dezentral Peer-to-Peer Transaktionen durchzuführen, ohne eine zentrale Instanz wie eine Bank zu benötigen.

Somit hat jeder Nutzer die komplette Verantwortung über seine Coins – keine Sicherheitseinlagen von max. 100.000 Euro, die Banken in Deutschland versprechen. Auf jeden Coin deiner Wallet(s) hast ausschließlich Du Zugriff.

2017 – Jahr der ICO

Bis heute wurden schon mehrere 10.000 Kryptowährungen geschaffen. Weitaus weniger  gibt es heute noch. Einige haben einen Exit Scam vollzogen und sind mit den Geldern der Nutzer abgehauen, andere hatten einfach nicht das Potenzial, sich durchzusetzen und wieder andere sind durch technische Fehler den Bach runter gegangen. Derzeit befinden sich laut coinmarketcap rund 20.000 Kryptowährungen auf dem Markt.

Doch wie entstehen solche Kryptowährungen überhaupt? Kryptowährungen sind, wie du bereits weißt, digitale Währungen. Um eine solche digitale Währung erschaffen zu können, wird ein Programmierer benötigt, der einen Code schreibt. Dieser Code setzt dann die entsprechenden Regeln für einen bestimmten Coin fest.

Da das ganze noch etwas abstrakt klingt, kommt hier ein Beispiel. Das Pseudonym Satoshi Nakamoto ist der Entwickler von Bitcoin. Damit der Coin so funktioniert, wie er es nun mal tut, wurden hier einige Regeln festgesetzt. Satoshi Nakamoto hat sich für den Konsensmechanismus des Proof of Work entschieden. Hierbei wird die Sicherheit des Systems durch Miner gewährleistet. Diese stellen Rechenleistung um Austausch für eine Mining-Fee (derzeit 6,25 BTC pro Block) zur Verfügung, welche wiederum zur Berechnung neuer Blöcke benutzt wird. Du verstehst nur Bahnhof? Dann klicke hier und erfahre mehr über das System hinter Bitcoin.

Weitere Regeln sind bei Bitcoin z. B. die maximale Supply von 21.000.000 BTC, das Halving nach 210.000 geminten Blocks, die Dauer, die ein Block braucht, um validiert zu werden, etc.

Das Grundsystem für eine Kryptowährung ist jedoch die Blockchain. Jede Kryptowährung ist auf einer Blockchain. Kryptowährungen, die eine eigene Blockchain haben, nennt man Coins (BTC, ETH, etc.), wohingegen Kryptos, die auf der Blockchain eines anderen Coins laufen, Token genannt werden (VET, EOS, etc.)

Je nachdem, welches dieser beiden Systeme man wählt, werden die Kosten in die Höhe getrieben. Je länger der Prozess der Entwicklung dauert und je ausgefuchster das System ist, desto höher werden entsprechend auch die Entwicklungskosten.

Doch welche Privatperson hat schon mal eben etliche Millionen Euro auf der Bank liegen, um seine Idee in Form einer eigenen Kryptowährung zu realisieren? Genau – sehr wenige. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017, dem Jahr, in dem ein sogenannter Bullrun stattgefunden hat, ein ganz spezielles System des Crowdfundings sehr attraktiv – der ICO.

Die Abkürzung ICO steht für den Begriff Initial Coin Offering. Dies ist seit 2017 ein sehr beliebtes Mittel, um Gelder zur Entwicklung von Kryptowährungen einzutreiben. Konkret kannst Du dir das folgendermaßen vorstellen.

Gruppe A will eine Kryptowährung erstellen, hat jedoch nicht genug Eigenkapital, um ihre Vorstellungen realisieren zu können. Aus diesem Grund sucht die Gruppe A nach Investoren, die an das Projekt glauben.

Der erste Schritt ist es also, einen Plan zu erstellen, was das Projekt können soll, welche Erwartungen Gruppe A an das Projekt hat, etc. Mit diesem Projektplan wendet sich die Gruppe A jetzt jedoch nicht an einen Risikokapitalgeber, der sehr strenge Auflagen hat, sondern wendet sich an die Allgemeinheit.

Durch Events und Werbung versucht Gruppe A möglichst viele Menschen auf ihr Projekt aufmerksam zu machen und diese von der Sinnhaftigkeit des Projektes zu überzeugen. Diesen wird bei einem ICO dann die Möglichkeit zuteil, sich einen Anteil an der zu entwickelnden Kryptowährung zu kaufen, bevor diese überhaupt auf dem Markt erscheint.

Gruppe A nimmt somit bereits vor dem Launch der Kryptowährung Geld für die Entwicklung des Coins von den Personen ein, die von der Sinnhaftigkeit des Projekts überzeugt sind und mit einer Wertsteigerung rechnen. Der größte ICO der Krypto-Geschichte ist der von EOS. Der ICO spülte den Entwicklern rund 4,2 Mrd. Dollar in die Tasche.

Durch das Beispiel solltest Du nun die Grundidee hinter einem ICO verstanden haben. Doch wieso ist genau 2017 das Jahr der ICOs? Ganz einfach: Bis Mitte 2016 gab es im Kryptomarkt gerade einmal 19 ICOs. Im Jahr 2017 nahmen ICOs dann an Fahrt auf, sodass bis Ende 2018 rund 2.300 ICO stattgefunden haben. Dies lag an Ethereum und die Implementierung von Smart Contracts, welche ICOs erstmalig für die breite Masse in Form von Krypto-Token ermöglichten.

Bei ICOs musst Du jedoch auch Vorsicht walten lassen. Es sind einige Fälle bekannt, bei denen Betrüger versucht haben, ihren Kunden nur das Geld aus der Tasche zu ziehen. So wurden beispielsweise ICOs gestartet, ohne dass der dahinterstehende Coin jemals entwickelt, geschweige denn, veröffentlicht wurde. Im Jahr 2017 sind mehr als die Hälfte aller ICOs gescheitert.

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2020 – DeFi Boom

Die nächste große Etappe im Krypto Space war der DeFi-Boom im Jahr 2020. DeFi steht für Decentralized Finance, was so viel wie dezentrale Finanzen bedeutet. Der eigentliche Startschuss für DeFi ist 2009 mit dem Bitcoin, der ersten dezentralen Währung überhaupt, gekommen.

Heute wird der Begriff DeFi jedoch weniger für dezentrale Transaktionen (wie bei Bitcoin) genutzt. Viel mehr beschreibt DeFi digitale Plattformen, die es ermöglichen, über bestimmte Kryptowährungen Gewinne einzustreichen – ohne Änderung des Kurses der entsprechenden Kryptos.

Heute gibt es viele Coins und Token, die um die Vorherrschaft im DeFi-Space ringen. Doch was ist DeFi jetzt eigentlich? Wie du es bereits von Banken kennst, ist es auch im Kryptobereich möglich, sich Kredite zu nehmen. Über bestimmte DeFi-Plattformen kannst Du bestimmte Kryptowährungen in einen Pool geben, aus dem andere Nutzer sich Geld leihen können, die hierfür eine Sicherheit hinterlegen müssen. Dafür erhältst Du dann abhängig von der Plattform, dem Pool und der Kryptowährung einen Zins, der dir gutgeschrieben wird.

Eine weitere Option ist das sogenannte Staking. Jede Kryptowährung, die über den Proof-of-Stake Mechanismus (PoS) läuft, bietet dir die Möglichkeit des Stakings. Beim Staking legst Du auch einen gewissen Betrag einer bestimmten Kryptowährung in einen Pool. Durch diese Coins bzw. Token wird die Sicherheit des Systems gewährleistet. Du weißt damit nichts anzufangen? Lese hier mehr. Für deinen Beitrag, die Sicherheit des Systems zu erhöhen, erhältst du eine Rendite, die im Normalfall zwischen 2-10% jährlich beträgt.

Zudem gibt es noch weitere Möglichkeiten im DeFi-Bereich Gewinne zu erwirtschaften, auf die in diesem Artikel jedoch nicht weiter eingegangen wird. Mitte 2020 hat der DeFi-Markt einen starken Boom erlebt. Während das gesamte im DeFi-Markt gesperrte Kapital Anfang 2019 gerade einmal bei 50 Mio. Dollar lag, stieg dieses Kapital im Juli 2020 rasant auf über 4 Mrd. Dollar an.

Der DeFi-Bereich bietet viel Potenzial, um auf einfachem Wege Gewinne zu erwirtschaften. Doch auch hier ist wieder Vorsicht geboten. Betrüger sind überall und finden einen Weg, dir dein Geld aus der Tasche zu ziehen. Achte deshalb besonders auf die Höhe der Rendite. Was aussieht, als wäre es zu schön, um wahr zu sein, ist es meistens auch.

2021 – NFTs überschwemmen den Markt

Im letzten Jahr gab es dann einen anderen Akteur, der in den Kryptomarkt eingedrungen ist. NFT ist die Kurzbezeichnung von Non Fungible Token. Das bedeutet, dass, anders als bei regulären Kryptowährungen, nicht mehrere identische Tokens koexistieren können.

Es gibt verschiedene Bereiche, in denen NFTs Fuß fassen. Die wohl bekannteste Variante ist ein digitales Bild, dass man auf digitalen Marktplätzen, wie OpenSea erwerben kann. Zu den bekanntesten Kunstwerken zählen hier die Bored Apes.

Des Weiteren sind NFTs noch in der Gaming-Branche seit dem Aufkommen des Metaverse stark im Kommen. Hier können Gamer bei bestimmten Spielen (z. B. auf der Plattform von Decentraland) durch das Erreichen bestimmter Meilensteine NFTs farmen. Hierbei können sich die NFTs zwischen Avatar, Ausrüstung, wie Rüstung oder Schwerter, Tiere uvm. unterscheiden. Die Möglichkeiten der Nutzung von NFTs in der Gaming-Welt sind schier unendlich.

Auch die Branche von Luxusgütern hat sich mittlerweile in dem NFT Markt zurechtgefunden. Damit ein Original auch wirklich als dieses angesehen wird, wurde bislang immer ein Echtheitszertifikat als „Beipackzettel“ hinzugefügt. Manch ein Anbieter löst dieses Problem mittlerweile mit einem NFT, das dem Kunden die Echtheit des Luxusobjektes bestätigt.

Lamborghini versteigert einzigartiges NFT

Objekte, die sich hierfür besonders gut eignen, sind Luxusuhren – eine beliebte Investment-Option. Kunden haben hier durch die Zertifizierung via NFT immer die Sicherheit, ein Original zu erhalten. Aus diesem Grund geht der Trend bei Uhren immer stärker in Richtung NFT. Eine sichere Möglichkeit, sich eine Luxusuhr als Investition bzw. als Schmuck zu erwerben, ist über die Plattform Chrono24.

Innerhalb kürzester Zeit wurden NFTs am Kryptomarkt zu einem der am heißesten diskutierten Themen und erfreuten sich an steigender Beliebtheit. Die nachfolgende Grafik von Google Trends zeigt den deutlichen Anstieg des Interesses an Non Fungiblen Token Ende 2021.

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Der Trend ist jedoch rückläufig. Wie nach jedem Hype, folgt danach der Fall. So hat nicht nur das Interesse an den digitalen Sammlerstücken, sondern auch der Preis dieser, ziemlich stark nachgelassen.

Unbetroffen sind hierbei natürlich Objekte, die in der realen Welt ebenfalls existieren (z. B. Luxusuhr). Am stärksten betroffen sind wohl digitale Kunstwerke. Die Besitzer der bekanntesten Reihe, die Bored Apes, mussten einen Verlust von über 30% hinnehmen.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass wir in einer Welt leben, die von technologischen Neuerungen immer wieder überrumpelt wird. Manch eine Technologie darf sich hierbei über einen Hype freuen, während andere komplett untergehen. Letztendlich wird sich jedoch nur das durchsetzen, was einen Nutzen oder Mehrwert darstellt. Wir dürfen gespannt bleiben, welche Neuerungen uns in der Zukunft noch erwarten.

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Weißes Haus: Neuer Aktionsplan für den Kryptomarkt

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Die Biden-Administration hat nun einen Aktionsplan zur Bekämpfung von Problemen auf dem Kryptowährungsmarkt erstellt, da Hacks und Volatilität zu großen Verlusten für Investoren in der jüngeren Vergangenheit geführt haben.

Im Regulierungsrahmen wird skizziert, wie sich der Finanzsektor verändern sollte, um internationale Transaktionen zu erleichtern und Verbrechen in der Krypto-Sphäre zukünftig erfolgreich zu bekämpfen.

In Kürze

  • Wahrung der Anlegerinteressen

  • Alternativen zum klassischen Finanzsystem

  • Die finanzielle Stabilität

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Wahrung der Anlegerinteressen

Die Marktkapitalisierung von Bitcoin ist seit ihrem Höchststand im November 2021 auf ca. 2 Billionen Dollar gesunken. Einige Unternehmen verzeichneten jedoch ein sehr starkes Wachstum. So wurde beispielsweise das Krypto-Kreditunternehmen BlockFi nach einer Finanzierungsrunde im März mit insgesamt 3 Mrd. USD bewertet. Es wurde auf der Inc. 5000-Liste der am schnellsten wachsenden Kryptounternehmen in den USA in diesem Jahr erwähnt. Die bevorstehenden Regeln für den Kryptomarkt des Weißen Hauses, die sich auf die Verhinderung krimineller Aktivitäten konzentrieren, könnten der Branche helfen.

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht heißt es, dass die Kryptofirmen riesige Geldsummen einsammeln, indem sie Investoren in die Irre führen, etwa unter dem Vorwand hoher Renditen:

Eine Studie fand heraus, dass fast ein Viertel der Digital Coin Offerings Probleme bei der Offenlegung hatten – wie etwa plagiierte Dokumente oder falsche Versprechen von garantierten Renditen. Betrug und Diebstahl auf den Märkten für digitale Vermögenswerte nehmen zu.

Weißes Haus Kryptomarkt

Alternativen zum klassischen Finanzsystem

Viele Menschen sind nach wie vor vom konventionellen Finanzsystem ausgeschlossen, da sie sich die Eröffnung eines Bankkontos aufgrund des erforderlichen Mindestguthabens einfach nicht leisten können.

Das Weiße Haus erklärte hier, es wolle ein sogenanntes Ökosystem schaffen, das die Entwicklung von Zahlungsanbietern unterstützt und neue Technologien nutzt, um den Zugang der Menschen zu Bankdienstleistungen deutlich zu verbessern.

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Die finanzielle Stabilität

Die derzeitige Hauptsorge des Weißen Hauses scheint bei den Stablecoins zu liegen, deren Wert an eine Fiat-Währung wie den US-Dollar oder einen Rohstoff gekoppelt ist. Sie könnten unter anderem das bestehende Finanzsystem destabilisieren, wenn sie nicht mit Finanzvorschriften einhergehen.

So verlor beispielsweise der an den US-Dollar gekoppelte Stablecoin TerraUSD im Mai bei einem Marktabsturz ca. 600 Millionen US-Dollar, was zum sofortigen Zusammenbruch mehrerer Krypto-Hedgefonds führte, die stark in den Stablecoin investiert waren.

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Krypto-Winter: Angst oder Chance für einen Aufschwung?

Krypto-Winter: Angst oder Chance für einen Aufschwung?

Ganze 2,25 Billionen Dollar sind innerhalb weniger turbulenter Monate aus dem Markt gezogen worden. Stehen wir wirklich vor einem sogenannten Krypto-Winter?

Diese Befürchtung steht im Raum, seit innerhalb nur wenigen Monaten 2,25 Billionen US-Dollar aus dem Markt geflossen sind, und ist mit großer Sicherheit ein unvermeidliches Gesprächsthema in der Szene. 

In Kürze

  • Anleger schichten ihr Geld um

  • Die Folgen der Korrelation

  • Regulatorischer Schwebezustand bleibt

  • Hoffnungsvolle Quellen

Blockpit

Anleger schichten ihr Geld um

Kryptowährungen sind längst nicht die einzige Währung mit besonderen Herausforderungen. Die Inflation in den USA ist höher, als die meisten Menschen je erlebt & gedacht haben, und die FED musste ihre vorherige superweiche Geldpolitik aufgeben. Im Mai 2022 erreichte die Inflation 8,4 Prozent, was die FED dazu veranlasste, die Leitzinsen um 75 Basispunkte zu erhöhen.

Dank des daraus resultierenden Anstiegs der Zinssätze für Einlagen und Kredite schichteten die Anleger ihr Geld schnell aus risikoreichen Anlagen in sichere Einlagen um, da diese nun attraktivere Renditen bieten. Sowohl traditionelle Aktien als auch Kryptowährungen bekamen die Auswirkungen dieser Entwicklung unweigerlich & umgehend zu spüren.

Krypto-Winter

Die Folgen der Korrelation

Kryptowährungen haben das Stadium der „Modeerscheinungen und Fanatiker“ bereits hinter sich gelassen und sind nun mittlerweile fast massenhaft verbreitet. Seit 2020 sind Kryptowährungen, allen voran Bitcoin, zu Finanzinstrumenten, wie alle anderen börsengehandelten Vermögenswerte geworden, jedoch auch risikoreicher als der Durchschnitt.

Der sich verändernde Status von vielen Kryptowährungen wurde durch die zunehmende Akzeptanz durch institutionelle Anleger unterstützt und & gefördert. Der Eintritt solcher Großinvestoren führte zu einem sprunghaften Anstieg des Kapitals, zur Entstehung neuer Anlagemöglichkeiten und zum Aufkommen verschiedener Handelsmuster und Strategien. Und dies ist gerade erst der Beginn.

Blockpit

Regulatorischer Schwebezustand bleibt

Mit der zunehmenden Verbreitung von Kryptowährungen wurden ebenso die Regulierungsbehörden aktiv und aufmerksam. Als globaler Markt steht die Kryptowährung unter starker Beobachtung zahlreicher nationaler Regierungen, die viele unterschiedliche Ansichten darüber haben, wie sie diesen sich noch entwickelnden Markt am besten in Zukunft regulieren können.

Dort, wo die Regierungen in der Lage sind, einen sicheren Regulierungsrahmen zu schaffen, sehen wir Zentralbanken, die aktiv ihre eigenen digitalen Währungen (CBDCs) entwickeln und/oder Stablecoins vertreiben sowie Regulierungsbehörden, welche die Zulassungsanforderungen überprüfen.

Hoffnungsvolle Quellen

Trotz aller negativ Schlagzeilen während den letzten Monaten, der Volatilität und der anhaltenden Unsicherheit ist das Interesse der Anleger definitiv nicht erloschen.

Es ist natürlich derzeit nicht mehr so lebhaft, wie Ende 2021, aber die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte im Mainstream hat immer noch Schwung und schreitet immer weiter voran.

Wie stark und wie lange der Abschwung noch andauern wird, ist noch nicht klar. Aber mit Gewissheit können wir sagen, dass der Winter  irgendwann zu Ende gehen wird. Der Frühling wird wiederkommen. Und somit werden die stärksten Lebensformen sich wieder regenerieren und wachsen, und ebenso der gesamte Krypto-Markt.

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Krypto-Betrug auf Facebook? Mark Zuckerberg muss sich Anschuldigungen stellen!

Krypto-Betrug auf Facebook? Mark Zuckerberg muss sich Anschuldigungen stellen!

Mark Zuckerberg hat bereits in der Vergangenheit durch den Versuch eine eigene Kryptowährung herauszubringen Schlagzeilen geschrieben. Nun kocht das Thema Krypto-Betrug auf Social-Media-Plattformen hoch, weshalb der Gründer von ehemals Facebook (Meta) den US-amerikanischen Behörden Rede und Antwort stehen soll.

In Kürze

  • Krypto-Betrug auf Facebook?
  • Kritik an Social-Media-Plattformen
  • Krypto-Scam Auffälligkeiten auch bei YouTube

Blockpit

Krypto-Betrug auf Facebook?

Durch die Größe der heutigen Social-Media-Plattformen, gibt es auch einen enorm großen Markt für Daten, der direkt mit dem Marketing von vielen Unternehmen verknüpft ist. Auch bei Facebook können Firmen Werbung für spezifische Zielgruppen schalten. Durch die enorm große Anzahl an Anfragen, können sich dort oft Betrüger einschleichen, denen es nicht um ehrliches Marketing geht.

In einem Brief der US-Senatoren Robert Menendez, Sherrod Brown, Elizabeth Warren, Cory Booker, Dianne Feinstein und Bernard Sanders vom Donnerstag erklärten sie diese Besorgnis. Der Brief an den CEO von Meta hat vor allem auf Facebook, Instagram und WhatsApp abgezielt.

Die Senatoren schrieben:

Während Krypto-Betrügereien in den sozialen Medien weit verbreitet sind, sind einige der Meta-Seiten besonders beliebte Jagdgründe für Betrüger. Von den Verbrauchern, die berichteten, auf einer Social-Media-Website um Kryptowährungen betrogen worden zu sein, gaben 32 % an, dass der Betrug auf Instagram, 26 % auf Facebook und 9 % auf Whatsapp stattfand.

Krypto-Betrug Mark Zuckerberg

Kritik an Social-Media-Plattformen

Gerne wird in der Krypto-Welt die Ursache dieses Problems hervorgehoben: Durch eine zentrale Ausrichtung des Unternehmens können durch die Integration gewisser Standards schnell Betrüger diese umgehen oder gar komplett ausnutzen. Oft möchte der Vorstand eines Aktienunternehmens Gewinne erzielen und dabei einen geringen Verwaltungsaufwand haben, weshalb viele Aufträge angenommen werden, die Qualität der Auftragsprüfung allerdings durch die kostengünstige Struktur relativ gering ausfällt.

Daher fragen die Senatoren Mark Zuckerberg, welche Prüfungen bei der Werbung von Krypto-Projekten durchgeführt wird. Dies könnte eine neue Ausrichtung des Unternehmens bedeuten und eine deutlich stärkere Prüfung der Käufer von Anzeigen. In der Vergangenheit konnte auch bei Internet-Riesen wie Google ein teilweise kurzes Verbot von Werbung über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen festgestellt werden.

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Krypto-Scam Auffälligkeiten auch bei YouTube

Die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, YouTube, wurde in der Vergangenheit ebenfalls immer wieder von Beschwerden aufgrund von Krypto-Betrug getroffen. Dort haben die Betrüger meistens zu Beginn des Videos eine Werbeanzeige schalten lassen, welche oft eine bekannte Person des öffentlichen Lebens zeigte, um Vertrauen zu schaffen. Daraufhin wurden Nutzer aufgefordert eine Website zu besuchen, oder direkt Bitcoin oder andere Kryptowährungen auf eine bestimmte Adresse zu senden, um mehr zurück zu erhalten.

Dabei handelt es sich natürlich um eine klare Lüge. Leider fallen trotzdem immer wieder Nutzer von Kryptowährungen auf solche Krypto-Scam-Anzeigen herein. Vor allem bei den großen Social-Media-Seiten ist noch kein optimaler Standard gefunden worden, um diese Gefahr für Nutzer zu vermindern. Spannend bleibt es, ob der Brief an den CEO von Meta eine Verbesserung des bestehenden Standards ermöglicht.

Erfahre in dieser speziellen Rubrik alles über die Gefahr von Krypto-Scams und wie Du Dich davor schützen kannst!

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Achtung: YouTuber von Krypto-Betrügern gehackt

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Der beliebte YouTuber Scuba Jake aus Columbus, Georgia hat nun bestätigt, dass sein Kanal mit unglaublichen 13 Millionen Abonnenten und 1,75 Milliarden Aufrufen seit seiner Gründung im Jahr 2011 gehackt wurde.

Bei dem Vorfall am 9. September übernahmen Krypto-Betrüger den Kanal und versuchten dabei, ahnungslose Follower mit einer gefälschten Verlosung von Bitcoin und Ethereum zu betrügen und somit Kasse zu machen.

In Kürze

  • Opfer sollten QR-Codes scannen

  • Wie der Betrüger die Follower von Scuba Jake betrogen hat

  • Krypto-Betrug: YouTube auf dem Prüfstand

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Opfer sollten QR-Codes scannen

Eine Analyse von Finbold zeigt, dass die Betrüger mit dem gefälschten Krypto-Geschenk ca. 1,01 BTC erfolgreich erbeutet haben, was etwa 21.000$ entspricht. Die Analyse basierte auf sogenannten QR-Codes, die von den Betrügern geteilt wurden und welche die Nutzer vor dem Versenden der Kryptowährungen scannen sollten.

Laut Blockchain.com hat die geteilte Bitcoin-Wallet seit ihrer Erstellung nur vier Transaktionen verzeichnet. Die Wallet erhielt insgesamt 1,0107 BTC, also exakt derselbe Betrag, der auch ausgezahlt wurde.

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Wie der Betrüger die Follower von Scuba Jake betrogen hat

Im Rahmen dieses spektakulären Hacks änderten die Betrüger den Kanal von Scuba Jake in „MicroStargey US“ um und gaben sich als das kryptofreundliche US-amerikanische Business Intelligence-Unternehmen MicroStrategy aus.

Die Betrüger sollen mindestens zwei Live-Streams veranstaltet haben mit einem alten Video und dem scheidenden MicroStrategy-CEO und Bitcoin-Kreuzritter Michael Saylor. In diesem Fall lockten die Betrüger ahnungslose Follower hinzu,  verschiedene Kryptowährungen zu senden, natürlich in der Annahme, sie würden einen Preis von Saylor oder höhere Renditen erhalten.

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Krypto-Betrug: YouTube auf dem Prüfstand

Zuvor hatten die YouTube-Krypto-Betrüger auch Tesla & CEO Elon Musk im Visier. Hierbei haben die Betrüger verschiedene Kanäle übernommen, in denen sie sich als Musk ausgegeben haben und gefälschte Werbegeschenke versprachen.

Die Situation führte dazu, dass Musk in einem Tweet vom 7. Juni 2022 YouTube heftig dafür kritisierte, dass es angeblich nichts gegen den Betrug unternimmt. Saylor drückte ebenso seine Frustration über die Untätigkeit von YouTube auch in einer Antwort auf den Tweet aus.

Immer wieder kommt es zu Scams und Betrügereien in dem Kryptospace, und gerade der Betrug über gekaperte Youtube-Konten scheint bei den Betrügern sehr beliebt zu sein.

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