2022 – das Jahr der Krypto-Regulierungen

2022 – das Jahr der Krypto-Regulierungen

Das Jahr 2022 hat gerade einmal die Hälfte hinter sich, jedoch scheint dieses Jahr das Jahr der globalen Krypto-Regulierungen zu werden. Der Zusammenbruch der Kryptowährungen wird die Regierungen in der Frage der allgemeinen Regulierung mit Sicherheit näher zusammenbringen, davon gehen zumindest einige Experten aus. 

In Kürze

  • Kryptowährungen auf Augenhöhe?
  • 2022 – Das Jahr der zunehmenden Krypto-Regulierungen?
  • Dunkle Geschichten aus dem Dark Web

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Kryptowährungen bald auf Augenhöhe?

Die USA und Russland scheinen sich in diesen Tagen nicht sehr einig zu sein was das Thema Kryptowährungen angeht. Jeoch es gibt eine gemeinsame Sache, bei der sich die beiden Regierungen einig zu sein scheinen: Die stark benötigten Krypto-Regulierungen, so Winston Ma zufolge, geschäftsführender Gesellschafter von CloudTree Ventures und Autor von „The Hunt for Unicorns, China’s Mobile Economy and Investing in China“.

Ein Kryptowährungs-Mining-Gesetz soll bald ebenso in Betracht gezogen werden, sagte er, ein Bereich, den die Regierung zu besteuern hofft. Nach Ansicht der Regulierungsbehörden hat die vor kurzem stark eintretende Volatilität ernsthafte Schwachstellen im Krypto-Finanzsystem schonungslos und knallhart offengelegt.

Krypto-Regulierungen

2022 – Das Jahr der zunehmenden Krypto-Regulierungen?

Ma ging unter anderem darauf ein, dass 2022 das Jahr der Krypto-Regulierungen werden könnte, und das der Krypto-Winter besonders hart ist.

David Lesperance, geschäftsführender Partner der Einwanderungs- und Steuerberatungsfirma Lesperance & Associates, erklärte:

Die Europäische Union ist mutig mit einer bahnbrechenden Regulierung angetreten, um mit dem „Wilden Westen“ der Kryptowährungen aufzuräumen und diesem ein Ende zu setzen. Die „Markets in Crypto-Assets“, oder MICA, soll zahlreichen Akteuren auf dem Kryptomarkt das Leben schwer machen, einschließlich Börsen und Emittenten von Stablecoins.

Die vergangenen Geschehnisse in den letzten Wochen und Monaten haben hier einmal mehr gezeigt, wie wichtig Krypto-Regulierungen für den gesamten Bereich der Kryptowährungen sein werden.

Blockpit

Dunkle Geschichten aus dem Dark Web

Zhao von der bekanntesten Kryptobörse Binance bestätigte erst kürzlich, dass ca. eine Milliarde Datensätze von Einwohnern Chinas gehackt wurden, darunter Namen und Adressen, nationale IDs, Polizei- und medizinische Daten.

Dazu twitterte er am 2. Juli:

Unsere Bedrohungsdatenbank hat 1 Milliarde Datensätze von Einwohnern entdeckt, die im Dark Web zum Verkauf angeboten werden, darunter Namen, Adressen, Personalausweise, Handys, Polizei- und Krankenakten aus einem asiatischen Land. Wahrscheinlich aufgrund eines Fehlers in einer Elastic-Search-Installation durch eine Regierungsbehörde.

Lese dazu: Die Vizepräsidentin der US-Notenbank hat am Freitag erklärt, dass Krypto stärker reguliert werden muss.

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krypto-guru.de

Update: IOTA-Abstimmung und die Hoffnung auf Shimmer

Update: IOTA-Abstimmung und die Hoffnung auf Shimmer

Die IOTA-Community Abstimmung neigt sich dem Ende entgegen. Welche Ergebnisse dabei zu erwarten sind und welche Inhalte es in diesem Zeitraum von Shimmer zu berichten gibt, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Die Entwicklung von Shimmer
  • Das Ergebnis der Abstimmung
  • Aktuelle Kurs-Situation

Blockpit

Die Entwicklung von Shimmer

Bereits im Februar diesen Jahres haben wir mit einem ausführlichen Artikel über die baldige Entwicklung von IOTA im Zusammenhang mit den Tokenomics und der Dust Protection berichtet. Nun wurde öffentlich über das Testnetzwerk Shimmer, die baldige Einführung des größten Updates aller Zeiten bei IOTA berichtet, den ihr mit dem verlinkten Artikel zu näheren Informationen erreichen könnt.

Laut Roadmap von IOTA konnten die zuvor gesetzten Bausteine..

  • Ende der ersten Staking-Phase mit Shimmer und Assembly
  • Start der zweiten Staking-Phase mit rein Assembly
  • Interne Shimmer Beta Testphase
  • Sowie der Treasury Community Abstimmung

..alle abgeschlossen werden. Als nächster großer Meilenstein würde jetzt die öffentliche Shimmer Beta Version, gefolgt vom Shimmer Network Launch, involviert mit dem Upgrade Stardust, auf dem Plan stehen. Nach meiner Einschätzung könnte dies auch innerhalb der nächsten 40 Tage (Ende der zweiten Staking-Phase mit Assembly) vollzogen werden.

Viele stellen sich deshalb aktuell die Frage, warum dieses Update für IOTA so wichtig ist. In aller technischer Kürze liegt das an den folgenden Punkten:

  • Stardust verwandelt IOTA in ein Multi-Asset-Ledger (jeder kann seine eigenen Tokens oder NFT’s selbst prägen)
  • Außerdem wird eine Brücke von IOTA zur übergeordneten Schicht (meist Layer 2 oder Layer 3 genannt) mit Smart-Contract-Netzwerken geschlagen

Seitens der IOTA-Foundation heißt es zum aktuellen Stand:

Momentan wird Stardust intern getestet und die zugehörige Software vorbereitet, darunter Hornet-Knoten, die IOTA Smart Contract-Knoten, Client- und Wallet-Bibliotheken, das Firefly-Wallet und zusätzliche Tools. Sobald vorläufige Versionen fertig sind, wird Stardust in Form eines öffentlichen Testnetzes bereitgestellt, gefolgt von der Veröffentlichung als Shimmer-Netzwerk.

Das Ergebnis der Abstimmung

Mittlerweile sind die 10 Tage der Abstimmung und somit der Stimmzählung schon wieder Geschichte und die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache.

Nach aktuellen Ergebnissen haben sich wie es zu erwarten war, 83% für die Option Build ausgesprochen und nur 13 % die Option Burn gewählt. Positiv zu erwähnen ist dabei auch, dass die komplette Abstimmung technisch reibungslos über die Bühne gegangen ist.

Hier auch nochmal grafisch die Darstellung des Votings:

IOTA Abstimmung

Was bedeutet das nun für die rund 50 Ti?

Die nicht beanspruchten Token werden dazu verwendet, um Projekte und Initiativen zu unterstützen und zu finanzieren, die für das IOTA-Community-Ökosystem in Zukunft wichtig sind. Die Mittel werden vollständig von der IOTA-Stiftung verwaltet. Welche das genau sind, darüber möchte die IOTA-Foundation in Kürze näheres berichten.

Blockpit

Die aktuelle Kurs-Situation

Machen wir uns nichts vor, derzeit gibt es keinerlei Impulse von großen Kapitalgebern, um den IOTA-Kurs kurzfristig wieder in die richtige Richtung schupsen zu können. Ein Impuls könnte jedoch noch vor dem immer wieder erwähnten und nimmer müde werdenden Coordicide (Dezentralisierung des Netzwerks) Upgrade geschehen. Sobald der nächste Meilenstein mit der erwähnten Entwicklung von Shimmer eintritt, könnten größere Kurssprünge nach oben wieder möglich sein.

Aktuell rangiert der IOTA-Kurs bei gerade einmal ca. 0,25 USD, was potenziell aus meiner Sicht ein sehr günstiger Kurseinstieg ist, aber auch noch lange nicht der Boden sein muss. Die Abhängigkeit von Bitcoin ist dabei gerade deutlich zu spüren. Nie zu einem passenderen Zeitpunkt als gerade jetzt könnte somit das Stardust-Basierte Upgrade IOTA in ihrem Shimmer-Netzwerk zu neuen Flügeln und zu neuer Hoffnung im trüben Krypto-Sommer 22 verhelfen.

IOTA News: Abstimmung über 50 TI in der Firefly Wallet

IOTA News: Abstimmung über 50 TI in der Firefly Wallet

Die IOTA Foundation hat diese Woche bekannt gegeben, dass ab dem 27. Mai alle IOTA-Halter die Möglichkeit haben, an einer Abstimmung für aktuell nicht beanspruchte 50 Ti (Tera IOTA) teilzunehmen. Um was es in diesem Voting geht und wie ihr daran teilnehmen könnt, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Zeitplan der Abstimmung
  • So kann man technisch an der Abstimmung teilnehmen
  • Die Optionen und das Fazit

Blockpit

Zeitplan der Abstimmung

Bereits Anfang diesen Jahres haben wir mit einem Artikel über die baldige Abstimmung informiert. Nun ist es endlich soweit. Ab dem 27 Mai ab ca. 14 Uhr MESZ kann mal als Inhaber eines IOTA-Token am Abstimmungsprozess teilnehmen und somit aktiv auf die Zukunft von IOTA einwirken.

Dabei handelt es sich um die erste dezentralisierte Entscheidung in der Geschichte von IOTA. Seit Beginn des Projekts wurden über 50 Ti nicht beansprucht, deshalb wird jetzt durch die Community entschieden, ob diese Token im Ökosystem behalten werden sollen, oder ob sie verbrannt oder auch zerstört werden und nicht mehr weiter verwendet werden können.

Im Abstimmungsprozess unterscheidet man zwischen drei unterschiedlichen zeitlichen Abschnitten: 

  • Ankündigungsphase: Die Abstimmung wird offiziell bekannt gegeben (Ist diese Woche mit einem Blog-Beitrag bereits geschehen)
  • Offene Voting-Phase: Diese beginnt mit dem 27. Mai gegen ca. 14 Uhr MESZ, in dieser Phase wird empfohlen, seine Stimmen einzuloggen. Nur wer seine Stimmen in dieser Phase bereits komplett einloggt, hat die Möglichkeit, seine Höchststimmenanzahl zu erreichen. Dabei handelt es sich quasi um die Vorphase der eigentlichen Abstimmung.
  • Zählung: Die offizielle Zählung beginnt dann ab dem 3. Juni gegen 14 Uhr MESZ, für 10 weitere Tage. Dabei werden die abgegebenen Stimmen alle 10 Sekunden gezählt. Während dieser Phase ist es jederzeit möglich, seine Stimmanzahl abzuändern oder auch die Token komplett aus der Zählung herauszunehmen.
Firefly IOTA Voting

​Sobald die nächste Periode startet, also die eigentliche Zählung, kann man in der Wallet erkennen, wie sich die Anzahl der gezählten Stimmen in der Firefly-Wallet für die gewählte Option kontinuierlich erhöht.

Sobald der Zählzeitraum dann abgelaufen ist, zeigt die Firefly-Wallet die endgültigen globalen Ergebnisse des Vorschlags an. Spätestens 24h nach der Beendigung wird es dann seitens der IOTA-Foundation einen Folge-Blogbeitrag geben, in dem die Ergebnisse veröffentlicht werden.

Blockpit

Die Optionen und das Fazit

Wie zu Beginn des Artikels bereits beschrieben, stehen die folgenden beiden Optionen zur Auswahl, die ich an dieser Stelle etwas näher beschreiben möchte:

Build: Die nicht beanspruchten Token werden verwendet, um Projekte und Initiativen zu unterstützen und zu finanzieren, die für das IOTA-Community-Ökosystem über zukünftige Abstimmungen wichtig sind. Diese Mittel werden vollständig von der Gemeinde verwaltet.

Burn: Die nicht beanspruchten Token werden aus dem IOTA-Hauptbuch entfernt und das Gesamtangebot wird um die Anzahl der Token reduziert, die sich im nicht beanspruchten Treasury-Pool befinden.

Fazit

Wir selbst sind sehr gespannt, wie technisch reibungslos das ganze stattfinden und mit welchem Ergebnis die Abstimmung dann über die Bühne gehen wird.

Auf der Kommunikationsplattform von IOTA konnte ich zudem einigen heißen Diskussionen über mögliche weitere Folgeprozesse je nach Abstimmungsergebnis lauschen. Insgesamt hat sich für mich da auch das Bild herauskristallisiert, dass man sehr stark von einem positiven Ergebnis der Entscheidung „Build“ ausgeht. Für die Entscheidung „Burn“ schienen zudem aus meiner Sicht noch nicht alle Folgeschritte zu 100% klar skizziert zu sein.

Warten wir ab, welches Ergebnis sich nun in knapp 17 Tagen für die Community ergeben wird. Wir werden euch wieder über das letztendlich wegweisende Ergebnis und den weiteren nächsten Schritten informieren.

Du möchtest an Folgeabstimmungen der IOTA Community teilnehmen? In unserem Krypto-Börsen Vergleich zeigen wir dir wo du IOTA am besten kaufen kannst. 

 

IOTA Update zur Zusammenarbeit mit Zebra Technologies

IOTA Update zur Zusammenarbeit mit Zebra Technologies

Im Laufe der letzten Woche hat die IOTA Foundation ein Update zur Softwareentwicklung mit dem US-Giganten Zebra Technologies veröffentlicht. Auf die wichtigsten Inhalte dieser brandneuen News möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Die Neuigkeiten in der Entwicklung
  • Wo werden Identitäten genutzt?
  • Mögliche Anwendungsfälle
  • Die nächsten Schritte

Die Neuigkeiten in der Entwicklung

Nachdem die letzten Tage für den IOTA Kurs sehr schwankend gelaufen sind, konnte sich der IOTA-Coin mittlerweile wieder bei runde 0,34€ stabilisieren. Ein Grund für den aktuell kleinen Anstieg könnte dabei die News rund um das neue Zentra Edge SDK Produkt spielen.

Bereits zu Beginn des Jahres haben wir bei Krypto-Guru über diese spannende Entwicklung in einem Artikel Bezug genommen.

IOTA bietet dabei für dieses Produkt mit seinem IOTA-Framework „IOTA Identity“ Datenschutz, eine hohe Skalierbarkeit und reduzierten Zeit- und Kostenaufwand beim Umgang mit digitalen Identitäten. Nun ist die erste Entwicklungsstufe für den „Identity Enabler“ abgeschlossen und er steht für öffentliches Feedback bereit.

Wo werden Identitäten genutzt?

Heute werden bereits viele Geschäftsprozesse z.B. Lieferketten mit digitalen Identitäten eingesetzt. Meist hängt an dieser Identität ein bestimmtes Attribut, das an einer bestimmten Person hängt und durch ein bestimmtes System erkannt wird.

Diese sind jedoch z.B. beim Übergang in ein anderes Land nicht mehr übertragbar und sorgen somit für einen hohen Aufwand für die beteiligten Akteure. Dabei löst das neue Produkt auch das Problem im Zusammenhang der Überbrückung von Barcode-Schnittstellen und einer Webanwendung.

Zebra Scanner

Mögliche Anwendungsfälle

 Folgende Anwendungsfälle könnten mit dem neuen Produkt erstellt werden:

 

  • Persönliche Informationsverwaltung, Einzelpersonen können ihre Identitäten ohne Eingreifen einer Behörde verwalten und darstellen, z.B. kann der Gesundheitsnachweis in einem Restaurant direkt überprüft werden, ohne mit jemanden dazu interagieren zu müssen
  • Handelszertifikate, dabei können verschiedene Arten von Zertifikaten im Zusammenhang mit Artikeln digital dargestellt werden, bspw. Garantie- oder Konformitätszertifikate (für den Zoll), die von externen Prüfern ausgestellt werden
  • Dezentrale Identitäten für Organisationen, ein Händler von Kenia erhält seine angeforderten Anmeldeinformationen von einer inländischen Behörde. Einige dieser Nachweise werden dabei auch von der EU-Behöre bei dem Einfuhr von Waren akzeptiert. Heute wird dieses Beispiel bereits beim TLIP-Projekt angewendet, im verlinkten Video ist das Projekt recht gut beschrieben, falls ihr mehr dazu wissen möchtet
  • Zugangsdaten für Lieferketten, ein LKW-Fahrer belädt seine Paletten und hat nur ein Dokument für seine gesamte Fahrt, welches er im Laufe der Fahrt vorzeigen muss

Die nächsten Schritte

Das neue Produkt „der Identity Enabler“ ermöglicht eine völlig neue Welt von Anwendungen und Geschäftsmöglichkeiten. Auch in Zukunft möchten IOTA und Zebra Technologies weiter an dieser Entwicklung und Verbesserung arbeiten, die unserer gesamten Wirtschaftskette gut zu Gesicht steht und vieles erleichtern wird.

In diesem Jahr wird auch noch ein sogenannter „EPCIS Enabler“ veröffentlicht werden, welcher es ermöglicht, gewisse Ereignisse direkt von einem Gerät aufzuzeichnen. Diese Ereignisse können dann auf Datenspeicher über den IOTA Tangle unverändert abgespeichert werden.

Unabhängig von den schwierigen Ereignissen in den letzten Tagen, arbeitet die IOTA-Foundation weiterhin erfolgsversprechend an unserer Zukunft von morgen.

IOTA Update: Zukunft unserer Mobilität mit GAIA-X

IOTA Update: Zukunft unserer Mobilität mit GAIA-X

Im Laufe der ersten Mai-Woche hat die IOTA Foundation die nächsten Schritte mit dem Gaia-X Projekt veröffentlicht. Auf die wichtigsten inhaltlichen Strukturen dieses Projektes und welche Rolle dabei IOTA einnimmt, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Um das geht es beim Gaia-X Projekt mit IOTA
  • Die Projektlandschaft von Gaia-X
  • Die verschiedenen Projekte von Gaia-X
  • Die Teilprojekte von Gaia-X 4 ROMS 
  • Die nächsten Schritte von Gaia-X 4 ROMS

Gaia-X und IOTA

Bereits zu Beginn des Jahres haben wir bei Krypto-Guru im Gesamtüberblick über die Projektlandschaft bei IOTA Bezug auf das aktuell spannende Gaia-X Projekt genommen.

Nun wurden weitere Details bekannt. Nach der reinen Definition von Gaia-X wurde dieses Projekt initiiert, um eine sichere und offene Nutzung von Daten zu ermöglichen. Es können innerhalb dieses Projektes Entscheidungen getroffen werden, auf welcher Ebene und in welchem Bereich einzelne Daten innerhalb einer festgelegten Infrastruktur gespeichert, verarbeitet und genutzt werden können. Dabei wurden folgende Rahmenbedingungen vereinbart:

  • Es soll die nächste Generation von Dateninfrastrukturen innerhalb von Europa abbilden, und das sowohl für Staaten, Unternehmen aber auch dem einzelnen Bürger
  • Diese Daten müssen innerhalb einer vertrauensvollen Umgebung bereitgestellt werden
  • Im Mittelpunkt des Konzepts stehen die Bedürfnisse der Anwender (entsprechend Staaten, Unternehmen, Bürger)
  • Gaia-X geht diesen Weg mit verschiedenen europäischen Partnern und stets in Kooperation mit der Europäischen Kommission

Innerhalb dieses Projekts haben 80 Partner aus industriellen und der wissenschaftlichen Welt begonnen, zusammenzuarbeiten. Dabei werden Grundlagen für die intelligente Mobilität, fahrzeugtechnische Konzepte und industrielle Anwendungen entwickelt.

IOTA stellt dabei seine Technologie (den Tangle) zur Verfügung, um die auf Vertrauensbasis aufgebauten Dienste für die Mobilität der Zukunft zu ermöglichen.

Auf der folgenden Abbildung ist die doch recht komplexe Struktur des kompletten Gaia-X Ökosystems abgebildet.

Die Projektlandschaft von Gaia-X

Gaia-X selbst besteht aus insgesamt fünf verschiedenen Teilprojekten, die um ein gemeinsames Thema herum vereint sind. Diese sind auf der zeitlichen Schiene alle im Dezember 2021 gestartet und für eine Zeitdauer von aktuell rund drei Jahren angedacht, also bis Ende 2024, spätestens dann dürften wir auch erste Ergebnisse aus diesen Projekten in Europa sehen.

Koordiniert werden diese fünf Teilprojekte jeweils vom Institut für KI-Sicherheit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Schwerpunktthemen sind für diese Projekte die Bereiche Digitalisierung, Verkehr, Smarte Mobilität, Datenstrukturen und die künstliche Intelligenz.

Die fünf Projekte von Gaia-X

  • GAIA-X 4 KI -> Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie bei der Entwicklung komplexer technischer Systeme
  • GAIA-X 4 AMS – Advanced Mobility Services -> Entwicklung eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems für Anwendungen des Verkehrs
  • GAIA-X 4 ROMS Support und Remote Operation -> Grundlage für die Integration innovativer Fahrzeuge in das Gesamtsystem (fahrzeugbasierte Mobilitätskonzepte) (Bei diesem Gaia-X Projekten ist IOTA mit dabei)

  • GAIA-X 4 PLC-AAD – Product Life Cycle -> Entwicklung eines Ökosystems für die Produktentwicklung, Fertigung, sowie Austausch über das System auf Basis Digitaler Zwillinge
  • GAIA-X 4 moveID – Dezentralisierte Digitale Identität und Datenteilung -> Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden

GAIA-X 4 ROMS mit IOTA

Die IOTA-Foundation selbst ist Teil vom oben genannten Projekt Nummer 3. Dieses spezielle Projekt sorgt für eine enge Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch mit den anderen Projekten. Die anderen Projekt-Umgebungen können dann stark von der Technologie von IOTA profitieren, da jede Art von Daten- und Werteaustausch mit dem vertrauensvollen Tangle vollzogen werden kann.

Neue Lösungen sollen dabei den öffentlichen Personen- und Güterverkehr unter der Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten und einer neuen Gesetzgebung zum autonomen Fahren verbessern. Zukünftige Fahrzeugkonzepte des ÖPNV und des Güterverkehrs werden dabei laut Projektpartnern überwiegend elektrisch angetrieben sein und einen sehr hohen Automatisierungsgrad aufweisen. Dieses Projekt schafft durch die Entwicklung von technologischen Bausteinen die Grundlage für die Integration solcher fortgeschrittenen Fahrzeuge in ein europäisches Gesamtsystem.

Aus dieser Entwicklung heraus sollen dann möglichst große Fahrzeugflotten und deren Betrieb in Städten als auch ländlicheren Gebieten ermöglichen. Beispielhaft könnte man sich an dieser Stelle ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot seitens der ÖPNV vorstellen. Der Einsatz eines Bus ist mit Hilfe von KI-Lösungen genau berechnet und kann entsprechend zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden.

Geleitet wird dieses Projekt von der Arvato System GmbH.

Die Teilprojekte von Gaia-X 4 ROMS

Wie alle fünf Projekte von Gaia-X ist das Gaia-X 4 ROMS Projekt (man könnte es auch Oberprojekt nennen) in sechs weitere Teilprojekte oder Unterprojekte gegliedert.

In allen sechs Teilprojekten stellt und bietet IOTA seinen Beitrag zur Zielerreichung.

  • Teilprojekt Nummer 1: Gaia-X
  • Teilprojekt Nummer 2: Infrastruktur-Ökosystem
  • Teilprojekt Nummer 3: Daten- und Dienste-Ökosystem
  • Teilprojekt Nummer 4: Anwendungsfall ÖPNV-Flotte
  • Teilprojekt Nummer 5: Anwendungsfall Frachtflotte
  • Teilprojekt Nummer 6: Kommunikationsaustausch mit allen Oberprojekten

Im folgenden Abschnitt möchte ich an dieser Stelle noch kurz auf die einzelnen Teilprojekte eingehen, und dabei stets die Berührungspunkte von IOTA kurz und bündig hervorheben.

Teilprojekt Nummer 1: Gaia-X

Im ersten Teilprojekt geht es um den Grundaufbau des kompletten Ökosystems von Gaia-X. Dabei werden eine Reihe von Diensten definiert, die zur Erfüllung erforderlich sind u.a. identitäts- und Vertrauensdienste, Datensouveränität oder aber auch Konformität (also die Überprüfung von gemeinsam genutzten Daten). Hier kommt IOTA Identity zum Einsatz. Diese Lösung von IOTA erfüllt dabei die bereits heute grundlegenden Anforderungen seitens Gaia-X.

Teilprojekt Nummer 2: Infrastruktur-Ökosystem

Im zweiten Teilprojekt geht es um die verschiedenen Schichten von Informations- und Kommunikationstechnologien. U.a. die Bereiche Datenverarbeitung und Analyse. IOTA identifiziert dazu die möglichen Anforderungen eines bestimmten Anwendungsfalls und stellt dann daraufhin benutzerfreundliche Tools für den Betrieb der IOTA-Knoten innerhalb des Ökosystem bereit.

Teilprojekt Nummer 3: Daten- und Dienste-Ökosystem

Im dritten Teilprojekt wird ein dezentraler Datenraum für den Mobilitätssektor aufgebaut. Dabei sollen in diesem Teilprojekt erste Prototypen für die weiteren Teilprojekte vier und fünf erstellt werden, um deren Anwendungsfälle möglichst abzudecken. IOTA plant hier speziell mehrere Bausteine zu entwickeln, die einem bestimmten Zweck dienen, in dem sinngemäß unter diesem Anwendungsfall ein IOTA-Framework bereitgestellt wird, welches für die gesamte Gaia-X Community leicht zugänglich sein wird. Das folgende Schaubild soll dabei das Teilprojekt Nummer 3 und den möglichen Einsatz von IOTA-Produkten verdeutlichen:

Teilprojekt Nummer 4: Anwendungsfall ÖPNV-Flotte

Teilprojekt Nummer 4 zielt darauf ab, neue Methoden und Technologien zur optimalen Unterstützung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr zu entwickeln. Schwerpunkte sind dabei u.a. die Fernbedienung oder aber auch die Integration von Fahrzeugflotten in ein städtisches Verkehrsmanagement. IOTA sammelt dabei Anforderungen aus der Praxis für die Weiterentwicklung ihrer Frameworks und Dienstleistungen. Andererseits unterstützen sie Partner bei der Implementierung ihrer Technologiekomponenten in ihre Dienste.

Teilprojekt Nummer 5: Anwendungsfall Frachtflotte

Teilprojekt Nummer 5 widmet sich dem Thema des ganzheitlichen Warenflusses innerhalb einer Transportkette. Ausgehend von den Prozessen sollen Methoden und Technologien entwickelt werden, die durch die Nutzung von Daten ein automatisiertes Prozedere erfüllen. IOTA leistet hier den selben Beitrag wie im Teilprojekt 5 beschrieben.

Teilprojekt Nummer 6: Kommunikationsaustausch mit allen Oberprojekten

Teilprojekt Nummer 6 umfasst das Projektmanagement (Koordination, Marketing, Controlling etc.) für die einzelnen Projekte. Insbesondere zur Erarbeitung und Darstellung von Ergebnissen. IOTA wird dabei zur Vorbereitung von Gruppentreffen eine zentrale Rolle spielen, um die Transparenz von Ergebnissen innerhalb der Projektlandschaft zu teilen.

Die nächsten Schritte in Gaia-X 4 ROMS

 

Wie oben bereits erwähnt, ist dieses Projekt auf eine Gesamtdauer von drei Jahren ausgelegt. Vorgesehen für dieses Jahr ist bis zum vierten Quartal 22 eine erste Einrichtungsphase. Dabei passt IOTA seine Technologie an die Anforderungen der Anwendungsfälle entsprechend an, um eine gesamte Übereinstimmung von allen Projekten innerhalb der Gaia-X Umgebung bereitzustellen. Ab dem zweiten Quartal 2023 soll dann die Entwicklung der Schnittstelle zu Prototypen beginnen, die bis zum vierten Quartal 2024 verlängert werden kann. Weitere Informationen könnt ihr diesem Projekt gerne unter gaia-x.eu entnehmen.

Zum Abschluss bleibt noch zu sagen, dass IOTA hier wieder einen wertvollen Beitrag für unsere europäische Gesellschaft leistet. Dies bildet dabei für mich eine weitere Säule, auf der man erkennen kann, dass IOTA mehr als nur eine reine Gewinngesellschaft ist. Auch wenn Anleger aktuell viel Geduld mitbringen müssen, so ist IOTA nicht ohne Grund in europäischen Strukturen bereits stark vertreten. Wir können uns sicher sein, dass sich das auch irgendwann bezahlt macht.

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Senator Thomas erklärt vor allem DeFi-Projekten den Krieg. Mit einem neuen Gesetzesentwurf sollen vor allem Projekte mit Gründern, die eine hohe, unrealistische Entnahme aus der Kasse haben, als illegal deklariert werden. Zwar ist dies ein starker Eingriff in den freien Markt und zeigt, dass die Regierung immer stärker mitmischen möchte, allerdings können so verstärkt Neulinge vor den Gefahren von Altcoin-Projekten geschützt werden.

In Kürze

  • Der Gesetzesentwurf
  • DeFi-Projekte als Scams getarnt?
  • Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Der Gesetzesentwurf gegen DeFi-Projekte

Senator Thomas möchte eine klare und strenge Regulierung von DeFi-Projekte, die sich speziell auf den Altcoin-Bereich fokussieren. Dabei bezieht sich der neue Gesetzesentwurf vor allem auf Projekte, die Nutzer täuschen. Um dieses Problem entgegenzuwirken, soll sogar die Ausschüttung von Token im Verhältnis zum gesamt verfügbaren Token-Supply stark reduziert werden.

DeFi Projekte Betrüger

Durch die dezentrale Art der Krypto-Ökonomie können vor allem Betrüger schnell eine neue Blockchain entwickeln. Seit 2017 und dem damaligen ICO-Hype um Ethereum, ist es auch für Menschen, die noch nie programmiert haben, nicht schwer, so ein Projekt aufzubauen. Oft werden verschiedene Versprechungen zum Marketing und anderen technischen Entwicklungen getätigt, ohne dass in den darauffolgenden Jahren die vorher angepriesene Roadmap eingehalten wird.

DeFi-Projekte als Scam getarnt?

Daher soll die Handlung von Gründern, mehr als 10% der gesamten Coins eines jeweiligen Projektes innerhalb von 5 Jahren auszuzahlen, als illegal deklariert werden. Damit wird vor allem auf das Problem des Wert eines Objektes und seiner Inflation angegangen. Denn jetzt können die Gründer von DeFi-Projekten nicht mehr als 2% pro Jahr auszahlen. Ironisch ist, dass ausgerechnet in den USA prozentual deutlich mehr Geld gedruckt wurde, als der Gesetzesentwurf vorsieht – ist der Dollar auch ein DeFi-Scam? 😉


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Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Vor allem im ICO-Hype 2017 kamen eine exponentiell steigende Anzahl an Kryptowährungen auf den Markt. Die Produktvielfalt hat dabei das gesamte Marktsegment auf den Kopf gestellt. Auch Betrüger konnten so Fuß fassen und teilweise Milliarden-Beträge in global ablaufenden Scams erbeuten. Dabei konnten diese betrügerischen Projekte vor allem durch das starke Wachstum von Bitcoin auch gute Gewinne einfahren.

Nachdem der Markt zu Weihnachten 2017 einbrach, konnten sich auch die meisten dieser Scam-Projekte nicht halten. Millionen Menschen überall auf der Welt verloren so ihr eigenes Kapital an Betrüger, die einen großen Teil an Coins innehielten und diese früher oder später auf dem Markt verkauften. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Bitcoin keinen öffentlich bekannten Gründer gibt. Zwar hält Satoshi Nakamoto über eine Millionen Bitcoin, was auch etwas mehr als 5% des Marktes ausmacht, trotzdem hat er diese noch nie bewegt, weshalb die Community sich sicher ist, dass der Zugriff auf die Adresse mit dieser hohen Anzahl an Coins nicht verfügbar ist.

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