2022 – das Jahr der Krypto-Regulierungen

2022 – das Jahr der Krypto-Regulierungen

Das Jahr 2022 hat gerade einmal die Hälfte hinter sich, jedoch scheint dieses Jahr das Jahr der globalen Krypto-Regulierungen zu werden. Der Zusammenbruch der Kryptowährungen wird die Regierungen in der Frage der allgemeinen Regulierung mit Sicherheit näher zusammenbringen, davon gehen zumindest einige Experten aus. 

In Kürze

  • Kryptowährungen auf Augenhöhe?
  • 2022 – Das Jahr der zunehmenden Krypto-Regulierungen?
  • Dunkle Geschichten aus dem Dark Web

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Kryptowährungen bald auf Augenhöhe?

Die USA und Russland scheinen sich in diesen Tagen nicht sehr einig zu sein was das Thema Kryptowährungen angeht. Jeoch es gibt eine gemeinsame Sache, bei der sich die beiden Regierungen einig zu sein scheinen: Die stark benötigten Krypto-Regulierungen, so Winston Ma zufolge, geschäftsführender Gesellschafter von CloudTree Ventures und Autor von „The Hunt for Unicorns, China’s Mobile Economy and Investing in China“.

Ein Kryptowährungs-Mining-Gesetz soll bald ebenso in Betracht gezogen werden, sagte er, ein Bereich, den die Regierung zu besteuern hofft. Nach Ansicht der Regulierungsbehörden hat die vor kurzem stark eintretende Volatilität ernsthafte Schwachstellen im Krypto-Finanzsystem schonungslos und knallhart offengelegt.

Krypto-Regulierungen

2022 – Das Jahr der zunehmenden Krypto-Regulierungen?

Ma ging unter anderem darauf ein, dass 2022 das Jahr der Krypto-Regulierungen werden könnte, und das der Krypto-Winter besonders hart ist.

David Lesperance, geschäftsführender Partner der Einwanderungs- und Steuerberatungsfirma Lesperance & Associates, erklärte:

Die Europäische Union ist mutig mit einer bahnbrechenden Regulierung angetreten, um mit dem „Wilden Westen“ der Kryptowährungen aufzuräumen und diesem ein Ende zu setzen. Die „Markets in Crypto-Assets“, oder MICA, soll zahlreichen Akteuren auf dem Kryptomarkt das Leben schwer machen, einschließlich Börsen und Emittenten von Stablecoins.

Die vergangenen Geschehnisse in den letzten Wochen und Monaten haben hier einmal mehr gezeigt, wie wichtig Krypto-Regulierungen für den gesamten Bereich der Kryptowährungen sein werden.

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Dunkle Geschichten aus dem Dark Web

Zhao von der bekanntesten Kryptobörse Binance bestätigte erst kürzlich, dass ca. eine Milliarde Datensätze von Einwohnern Chinas gehackt wurden, darunter Namen und Adressen, nationale IDs, Polizei- und medizinische Daten.

Dazu twitterte er am 2. Juli:

Unsere Bedrohungsdatenbank hat 1 Milliarde Datensätze von Einwohnern entdeckt, die im Dark Web zum Verkauf angeboten werden, darunter Namen, Adressen, Personalausweise, Handys, Polizei- und Krankenakten aus einem asiatischen Land. Wahrscheinlich aufgrund eines Fehlers in einer Elastic-Search-Installation durch eine Regierungsbehörde.

Lese dazu: Die Vizepräsidentin der US-Notenbank hat am Freitag erklärt, dass Krypto stärker reguliert werden muss.

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Vizepräsidentin der Fed: Krypto-Ökosystem muss reguliert werden!

Vizepräsidentin der Fed: Krypto-Ökosystem muss reguliert werden!

Das Krypto-Ökosystem als Gefahr für die Finanzstabilität? Die Vizepräsidentin der US-Notenbank möchte die innovative Technologie stärker regulieren, bevor die Branche zu groß wird und eine „Gefahr“ darstellen könnte. Dabei werden alte Argumente vorgeholt, welche die Anleger schützen sollen.

In Kürze

  • Lael Brainard über Kryptowährungen
  • Krypto-Ökosystem Gefahr für Finanzstabilität
  • CBDC treiben Regulierung an

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Lael Brainard über Kryptowährungen

Am Freitag, dem 8. Juli, sprach die stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank auf einer Konferenz der Bank of England über Kryptowährungen und dezentrale Finanzen. Dabei betonte sie einige Probleme des noch jungen Marktumfeldes. Denn durch die hohe Volatilität bei Betrachtung des Dollar-Kurses einer Kryptowährung ist keine einfache Handhabung möglich.

Vor allem bei den Themen Liquidität und Hebeltrading sieht sie große Gefahren. Tatsächlich unterscheiden diese sich nicht von den Gefahren, die auch das traditionelle Finanzwesen aufweist. Darüber hinaus betonte sie auch die Fähigkeit, dass Kryptowährungen und digitale Innovationen eine große Effizienz in den Markt bringen können und dadurch in breiten teilen Kosten und Zeit sparen. Tatsächlich geht sie dabei nicht auf die eigentliche Innovation der Blockchain ein: Die dezentrale Kontoführung ohne Dritte.

Krypto-Ökosystem US-Notenbank

Krypto-Ökosystem als Gefahr für Finanzstabilität?

Im aktuellen Bärenmarkt gehen viele Projekte pleite. Dabei wurden diese im Bullenmarkt oft zu sehr aufgebläht, ohne tatsächlich langfristig zu denken. Terra (LUNA) und Celsius gehören wohl zu den aktuell größten Kandidatin auf der Liste. Die Gefahr für die privaten Anleger ist bei diesen Projekten sehr hoch, weshalb eine Regulierung laut Brainard erfolgen sollte. Denn die Kleinanleger sollten geschützt werden.

Zum Krypto-Ökosystem erklärte Lael Brainard:

Die künftige finanzielle Widerstandsfähigkeit wird erheblich verbessert werden, wenn wir sicherstellen, dass der regulatorische Rahmen das Krypto-Finanzsystem umfasst und das Prinzip „gleiches Risiko, gleiche Offenlegung, gleiches regulatorisches Ergebnis“ widerspiegelt. Vor allem mit einer CBDC könnte dies gelöst werden.

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CBDC treiben Regulierungen an

Im asiatischen Raum sind CBDC bereits seit über einen Jahr der neue Standard – Europa möchte 2023 mit ihrer CBDC starten. Viele Zentralbanken überall auf der Welt liefern sich gerade ein Rennen, wie eine CBDC sinnvoll für das jeweilige Land oder Währungssystem funktionieren könnte. Auch die USA mit der Fed wollen auf Dauer zu einer digitalen Alternative umschwenken. 

Denn diese Alternative gibt den Zentralbanken deutlich mehr Macht und Möglichkeiten, um den Zahlungsverkehr zu kontrollieren und eine neue Geldpolitik zu fahren. Sobald diese CBDC eingeführt wurde, könnte der Staat dadurch deutlich mehr Einfluss auf unser Leben nehmen, wie man es sonst nur von autoritären Systemen kennt. Dabei scheinen die Entwicklungen rund um die CBDC auch bei Kryptowährungen parallel immer mehr regulatorische Einschränkungen zu verursachen.

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Kauft Goldman Sachs Celsius Network für 2 Mrd. USD?

Kauft Goldman Sachs Celsius Network für 2 Mrd. USD?

Möchte die Investment-Bank Goldman Sachs Celsius Network kaufen? Laut einigen Gerüchten, die aktuell die Runde machen, soll das schon bald passieren. Nachdem die Kurse der meisten Kryptowährungen in einen klaren Bärenmarkt übergegangen sind, soll es sich hierbei um ein Schnäppchen handeln, denn aufgrund der Liquiditätsprobleme gibt es bei dem Krypto-Kreditgeber Celsius Network aktuell eine Sperre bei den Auszahlungen.

In Kürze

  • Kauft Goldman Sachs Celsius Network?
  • Der Fall von Celsius Network
  • Ehemaliger Bitmex CEO äußert sich

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Kauft Goldman Sachs Celsius Network?

Seit einigen Monaten ist das Krypto-Projekt Celsius Network in einer Schieflage. Sollte sich die Situation nicht verbessern, könnte dies eine Insolvenz für das Unternehmen bedeuten. Jetzt werden erste Gerüchte laut, dass Goldman Sachs Celsius Network für eine Summe von 2 Milliarden USD kaufen soll, falls eine Insolvenz tatsächlich eintreten sollte.

Die Plattform konnte insgesamt ein Vermögen von über 11 Milliarden USD aufhäufen und hat davon 9 Milliarden USD verliehen. Dabei wäre ein Kaufpreis von 2 Milliarden USD ein richtiges Schnäppchen für die Investment Bank Goldman Sachs.

Goldman Sachs Celsius Network

Der Fall von Celsius Network

Vor allem in Zeiten des Bärenmarktes haben es kleine Altcoin Projekte sehr schwer. Viele blähen sich in Zeiten eines Bullenmarktes mit viel Kapital auf, was bei fallenden Kurse umso schneller wieder herausgezogen wird. Auch im Bereich des Krypto-Lendings über Kredite und Darlehen ist eine große Gefahr bei der Schwankung der Kurse von Kryptowährungen vorhanden.

Denn wenn einmal ein Lending-Vertrag abgeschlossen wird, sich aber die Preise der darin genannten Kryptowährungen stark verringern, kann das auch die Rahmenbedingungen des Vertrages verzerren. Sollte dies zu oft passieren, kann so eine Krypto-Plattform schnell Liquiditätsprobleme bekommen. Auch Celsius Network hat jetzt Auszahlungen gestoppt.

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Ehemaliger Bitmex CEO äußert sich

Aktuell scheinen einige Gerüchte zu dem Kauf die Runde zu machen. Der ehemalige CEO und Mitbegründer von Bitmex, Arthur Hayes, erklärte dazu, dass Goldman Sachs Celsius Network nicht mit Eigenkapital aufkaufen wird. Eher werden verschiedene Investoren zusammengeführt, um letztendlich die Summe von 2 Milliarden USD aufbringen zu können.

Er erklärt:

Bitte glauben Sie nicht, dass Goldman Sachs ihr eigenes Geld aufs Spiel setzt, wenn sie es nicht ausdrücklich sagen. Die Investment Bank tut das, was Beraterbanken tun: Sie versammeln einen Haufen Investoren und helfen ihnen, den Kauf von stark getroffenen Vermögenswerten gegen eine fette Gebühr zu strukturieren.

Was ist Tokenomics und wie wichtig ist es für Altcoins?

Was ist Tokenomics und wie wichtig ist es für Altcoins?

Ein großer Teil des Erfolges eines Krypto-Projektes kann auf seine Tokenomics zurückgeführt werden. Aber was bedeutet dieser Begriff genau und warum ist dieser bei jedem Krypto-Projekt wichtig?

In Kürze

  • Was ist Tokenomics?

  • Hauptmerkmale der Tokenomik

  • Entscheidungsfaktoren
  • Wer entscheidet über die Tokenomics?

  • Verrückte Tokenomics – Spieltheorie in Aktion

  • Token-Governance und dezentralisierte Koordination

  • Tokenomics entscheidend für Erfolg von Projekten

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Was ist Tokenomics?

Tokenomics ist eine Zusammensetzung aus „Token“ und „Economics“ und ist ein Sammelbegriff für die Elemente, die eine bestimmte Kryptowährung wertvoll und interessant für Investoren machen. Dazu gehört alles, vom Angebot eines Tokens und der Art seiner Ausgabe bis hin zu Dingen wie dem Nutzen, den er hat.

Tokenomics ist ein wichtiges Konzept, das bei einer Investitionsentscheidung zu berücksichtigen ist, da ein Projekt mit intelligenten und gut konzipierten Anreizen zum Kauf und Halten von Token auf lange Sicht wahrscheinlich besser abschneidet, als ein Projekt, das kein Ökosystem um seinen Token herum aufgebaut hat. Eine gut aufgebaute Plattform führt im Laufe der Zeit oft zu einer höheren Nachfrage, da neue Investoren zu dem Projekt strömen, was wiederum die Preise in die Höhe treibt.

Ebenso müssen die Gründungsmitglieder und Entwickler beim Start eines Projekts die Tokenomics ihrer eigenen Kryptowährung sorgfältig berücksichtigen, wenn ihr Projekt Investitionen anziehen und erfolgreich sein soll.

Tokenomics

Hauptmerkmale der Tokenomik

Die Struktur der Wirtschaft einer Kryptowährung bestimmt die Anreize, die Investoren dazu bewegen, einen bestimmten Coin oder Token zu kaufen und zu halten. Genauso wie Fiat-Währungen alle unterschiedlich sind, hat jede Kryptowährung ihre eigene Geldpolitik.

Die Tokenomik bestimmt zwei Dinge über eine Kryptowährung – die Anreize, die festlegen, wie der Token verteilt wird, und den Nutzen des Tokens, der seine Nachfrage beeinflusst. Angebot und Nachfrage haben einen enormen Einfluss auf den Preis, und Projekte, welche die richtigen Anreize setzen, können im Wert stark ansteigen.

Hier sind die wichtigsten Variablen, die Entwickler ändern und die Tokenomics beeinflussen:

Mining und Staking: Bei Basis-Blockchains wie Ethereum 1.0 und Bitcoin ist das Mining der Hauptanreiz für ein dezentrales Netzwerk von Computern, um Transaktionen zu validieren. Hier werden neue Token an diejenigen vergeben, die ihre Rechenleistung einsetzen, um neue Blöcke zu entdecken, sie mit Daten zu füllen und sie der Blockchain hinzuzufügen.

Staking: Belohnt diejenigen, die eine ähnliche Aufgabe erfüllen, aber stattdessen eine Anzahl von Münzen in einem Smart Contract wegschließen – so funktionieren Blockchains wie Tezos, und es ist das Modell, auf das sich Ethereum mit seinem 2.0-Upgrade zubewegt.

Yields: Dezentrale Finanzplattformen (DeFi) bieten hohe Renditen, um Anreize für den Kauf und Einsatz von Token zu schaffen. Token werden in Liquiditätspools eingesetzt – riesige Pools von Kryptowährungen, die Dinge wie dezentrale Börsen und Kreditplattformen betreiben. Diese Renditen werden in Form neuer Token ausgezahlt.

Token-Burns: Einige Blockchains oder Protokolle „brennen“ Token, d. h. ziehen sie dauerhaft aus dem Verkehr, um das Angebot an der im Umlauf befindlichen Münzen zu verringern. Nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage sollte die Verringerung des Angebots eines Tokens dessen Preis stützen, da die verbleibenden Token im Umlauf knapper werden. Du kannst dies mit Aktienrückkaufprogrammen im Aktienmarkt vergleichen. Im August 2021 begann Ethereum damit, einen Teil der Token als Transaktionsgebühren zu verbrennen, anstatt sie an Miner zu schicken.

Begrenztes vs. unbegrenztes Angebot: Tokenomics bestimmt das maximale Angebot eines Tokens. Die Tokenomik von Bitcoin schreibt beispielsweise vor, dass nie mehr als 21 Millionen Münzen geschürft werden können, wobei die letzte Münze voraussichtlich um das Jahr 2140 in Umlauf kommen wird. Bei Ethereum hingegen gibt es keine Obergrenze, allerdings ist die jährliche Ausgabe von Münzen begrenzt. NFT-Projekte (non-fungible token) treiben die Verknappung auf die Spitze: Bei einigen Sammlungen wird möglicherweise nur ein einziger NFT für ein Kunstwerk geprägt.

Token-Zuteilungen und Sperrfristen: Einige Krypto-Projekte sehen eine detaillierte Verteilung der Token vor. Oft wird eine bestimmte Anzahl von Token für Risikokapitalgeber oder Entwickler reserviert, die diese Token jedoch erst nach einer bestimmten Zeit verkaufen können. Das hat natürlich Auswirkungen auf das zirkulierende Angebot der Münze im Laufe der Zeit. Im Idealfall hat das Team eines Projekts ein System implementiert, bei dem die Token so verteilt werden, dass die Auswirkungen auf das zirkulierende Angebot und den Preis eines Tokens so gering wie möglich sind.

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Wer entscheidet über die Tokenomics?

All diese Entscheidungen werden auf Protokollebene getroffen, und die meisten Tokenomics werden von den Gründungsentwicklern in den Computercode einer bestimmten Kryptowährung eingebettet.

Bevor eine Kryptowährung veröffentlicht wird, wird ihre Tokenomik oft in einem entsprechenden Whitepaper beschrieben, einem ausführlichen Dokument, das erklärt, was die vorgeschlagene Kryptowährung tun wird und wie sie und die zugrunde liegende Technologie funktionieren werden.

Verrückte Tokenomics – Spieltheorie in Aktion

Die obige Liste bildet die Grundlage für Tokenomics, aber das ist erst der Anfang. Kryptowährungen sind im Grunde ein Freifahrtschein für die Einführung jeder Art von Spieltheorie, die die Schöpfer wünschen.

Viele Token sind so genannte Utility-Token, d. h. sie haben einen bestimmten Zweck innerhalb eines bestimmten Ökosystems – AMP beispielsweise wird für ein dezentrales Treuhandsystem verwendet, und der DeFi Pulse Index Token von Index Coop treibt einen dezentralen Indexfonds für Top-DeFi-Token an.

Die Spieltheorie ist ein wirtschaftliches Konzept, das davon ausgeht, dass Händler rationale Akteure sind und sich bei bestimmten Anreizen schließlich für die optimale Wahl entscheiden (z. B. ETH staken, um hohe Erträge zu erzielen, Bitcoin schürfen usw.). Vergleiche zum Beispiel zwei völlig unterschiedliche Tokenomic-Zeitpläne: den von Olympus DAO, dem umstrittenen dezentralen Reservewährungsprojekt, und den von Loot, dem NFT-Charakterbogenspiel des Unternehmers und Programmierers Dom Hofmann, der den Video-Hosting-Dienst Vine mitbegründet hat.

In den letzten Jahren konnten Token-Inhaber über Regeln abstimmen, welche die Wirtschaft einer Kryptowährung definieren, indem sie mit Hilfe von Token über dezentrale autonome Organisationen (DAOs) abstimmten. Eine DAO kann zum Beispiel darüber abstimmen, die Anzahl der Token zu ändern, die an Staker ausgegeben werden – diejenigen, die Token zur Validierung von Transaktionen verpfänden.

Die Olympus DAO beispielsweise betrieb eine Art riesigen dezentralen Geldmarktfonds, bei dem diejenigen, die eine zuverlässige Reservewährung schaffen wollten, von zusätzlichen Mitteln profitierten, die dem Pool beitraten. Nach dem spieltheoretischen Modell des Projekts (das durch das Meme (3,3) populär wurde) war es die rationalste Entscheidung, OHM in das automatische Auffüllungsprotokoll des Protokolls zu investieren.

Dies lag an der Tokenomik des Protokolls; durch den Einsatz von OHM würde die dezentrale Reservewährung gestärkt und den Leuten ermöglicht, mehr Anleihen zu kaufen. Wenn jeder OHM verkaufen würde, würde dies den Preis des Protokolls beeinträchtigen und alle Inhaber wären davon betroffen. Du siehst also, wie die Tokenomics des Protokolls die Leute zum Kauf und zum Einsatz des Tokens veranlasst haben.

Tokenomics laufen nicht immer nach Plan. Letztendlich haben viele Leute OHM verkauft, nachdem Investoren, die einen OHM-Liquiditätspool auf einer Drittanbieterplattform nutzten, liquidiert wurden. Dies führte zu einem dramatischen Preisverfall, der andere Investoren vom Token abschreckte.

Loot hingegen ist ein NFT-Projekt, das von Hofmann entwickelt wurde. Dank der Tokenomics konnte jeder Loot sofort nach dem Start kaufen; die 10.000 Charakterbögen, auf denen Gegenstände aufgelistet waren, welche die Charaktere in einem noch zu entwickelnden Spiel verwenden würden, waren fast sofort ausverkauft. Die Tokenomics von Hofmanns Spiel drehten sich um Knappheit; da es nur 10.000 Charakterbögen gab und diese auf Twitter hochgejubelt wurden, wurden sie immens wertvoll.

Token-Governance und dezentralisierte Koordination

Governance spielt heutzutage eine große Rolle in der Tokenomik. Viele Token fungieren als so genannte Governance-Token, was bedeutet, dass die Inhaber ein Stimmrecht erhalten, um die künftigen Regeln und Entscheidungen eines Projekts zu beeinflussen. Dies alles geschieht im Namen der Dezentralisierung: Anstatt dass eine zentralisierte Gruppe von Entwicklern das Sagen hat, können die Token-Inhaber darüber abstimmen, wie die Plattform betrieben werden soll.

Stelle Dir die Governance-Tokens wie Aktien einer Aktiengesellschaft vor, wenn auch ohne einen CEO. DeFi-Plattformen funktionieren über DAOs – so nennt man ein Governance-System, das auf Token-Governance beruht. Die Inhaber können über alles Mögliche abstimmen.

Tokenomics entscheidend für Erfolg von Projekten

Tokenomics sind entscheidend für den Erfolg eines Projekts; so wie ein rücksichtsloser CEO ein Unternehmen in den Ruin treiben kann, können schlechte Governance-Entscheidungen Top-DAF-Projekte zum Scheitern bringen. Wenn alles andere fehlschlägt, ist es immer möglich, einen neuen Tokenomic-Zeitplan in die Existenz zu zwingen, indem man eine Kryptowährung „hard forking“ – ein Prozess, bei dem die Codebasis einer Blockchain kopiert wird, ein paar nicht abwärtskompatible Änderungen vorgenommen werden und alte Kryptowährungen und Validatoren auf das neue Netzwerk migriert werden.

Wie Tokenomics ein Altcoin-Projekt beeinflusst und wie man diese richtig analysiert lernst Du in unserem Ausbildungsprogramm.

Solana bringt Krypto-optimiertes Web3 Phone „Saga“ auf den Markt

Solana bringt Krypto-optimiertes Web3 Phone „Saga“ auf den Markt

Die Solana Lab, die der größte Stakeholder von Solana ist, hat auf einer Konferenz angekündigt, ein krypto-optimiertes Web3 Phone auf den Markt zu bringen. Das Handy soll den Namen Saga tragen und für einen Preis von rund 1.000 Dollar erhältlich sein.

In Kürze

  • Ankündigung von Saga
  • Krypto-optimiertes Web3 Phone
  • Die Funktonen

Blockpit

Ankündigung von Saga

Zum gestrigen Donnerstag, den 23.06.2022 wurde auf einer Veranstaltung, die in New York abgehalten wurde, ein neues Handy der Marke OSOM vorgestellt, das in der gleichen Preiskategorie wie Apples iPhones oder Samsungs höherwertigen Handy-Produkten spielt.

Laut Angaben von Solana Labs soll das Mobilgerät ab Anfang 2023 erhältlich sein – zu einem stolzen Preis von rund 1.000 Dollar. Das besondere an dem Handy ist laut dem offiziellen Blogbeitrag in diesem Fall jedoch nicht die Kamera oder der Prozessor (hierzu wurden vorerst keine Angaben gemacht), sondern, dass mit Saga das wohl erste Web3 Phone auf den Markt kommt.

Anatoly Yakovenko, Co-Founder von Solana erklärt:

Wir leben unser Leben auf unseren mobilen Geräten – mit Ausnahme von web3, weil es bisher keinen mobilen Ansatz für die Verwaltung privater Schlüssel gab. Der Solana Mobile Stack zeigt einen neuen Weg für Solana auf, der quelloffen, sicher, für web3 optimiert und einfach zu bedienen ist.

Web3 Phone Saga

Krypto-optimiertes Web3 Phone

Das ganze klingt ja erst einmal nach einer coolen Sache. Doch was genau kann man sich überhaupt unter einem Web3 Phone vorstellen?

Das Handy nutzt Googles beliebtes Android Betriebssystem. Dieses wurde jedoch mit einigen Funktionen erweitert. So wurde das Solana Mobile Stack (SMS) integriert. Dieses Tool birgt mehrere Funktionen.

Mobile Wallet Adapter:

Der Mobile Wallet Adapter ist eigentlich genau das, was man unter einem Adapter versteht. Hierbei handelt es sich um ein Protokoll, das Web Apps und Android verbindet, sodass man mit seinem Web3 Phone quasi jede Wallet, egal, ob diese auf dem Desktop oder anderen mobilen Geraten installiert wurde, Zugriff hat, solange diese mit dem Mobile Wallet Adapter verbunden ist.

Seed Vault:

Hierüber werden Private Keys und Seed Phrases direkt auf dem Mobiltelefon gespeichert. Für die Sicherheit dieser wurden einige Sicherheitsmechanismen auf dem Web3 Phone integriert. Der Seed Vault agiert auf einem anderen Layer, als die entsprechende Wallet, kann aber dennoch mit dieser interagieren, um ein einfaches Einloggen sicherzustellen.

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Solana Pay:

Der kommende Konkurrent zu Apple und Google Pay fasst auf einer dezentralen Zahlungsschiene Fuß. Solana Pay interagiert mit Wallet-Apps, um so in sekundenschnelle über QR-Codes und NFC-Taps Transaktionen abschließen zu können. Des Weiteren wird eine digitale Karte verfügbar sein, die kontaktlose Zahlungen bei Millionen von Händlern weltweit unterstützt.

Web3 dApp Store:

Auf dem Saga-Phone wird es neben dem zentralen Google Play Store auch einen Solana dApp Store geben. Somit können dApps nun auch auf dem Handy einfach im dApp Store heruntergeladen und genutzt werden.

Laut Raj Gokal, Co-Founder von Solana sei dies ein großer Schritt:

Solana kann vieles von dem, was wir täglich tun, revolutionieren, aber wir müssen die Möglichkeiten für dezentralisierte Apps auf unseren mobilen Geräten öffnen, damit dieses Potenzial realisiert werden kann.

Bitvavo Erfahrungsbericht: Die Krypto-Börse aus Amsterdam im Test!

Bitvavo Erfahrungsbericht: Die Krypto-Börse aus Amsterdam im Test!

Bitvavo ist eine Krypto-Börse, die sich zum Ziel gesetzt hat, mit niedrigen Gebühren und einer transparenten Struktur einen großen Kundenstamm zu erreichen. Durch den Sitz in Amsterdam hat sie darüber hinaus auch alle wichtigen europäischen Regulierungen, die eine gute Basis für ein langfristige Unternehmung geben. In diesem Artikel betrachten wir die Börse im Detail. 

In Kürze

  • Die Philosophie von Bitvavo
  • Transparenz, Sicherheit und günstige Gebühren
  • Handel von Kryptowährungen kinderleicht
  • Bitvavo Trustpilot Bewertungen
  • Ist Bitvavo seriös? Ein Fazit

Die Philosophie von Bitvavo

In den letzten Jahren sind weltweit hunderte verschiedene Handelsplattformen für Bitcoin und Kryptowährungen aufgebaut worden. Dabei sind viele immer wieder von Hacks und anderen Datenschutz-Skandalen betroffen. Genau hier möchte Bitvavo ansetzen. Im Jahr 2018 gegründet verfügt die Plattform bereits heute über 7 europäische Sprachen.

Durch eine hohe Form der Transparenz sollen alle regulatorischen Rahmenbedingungen eingehalten werden, wodurch ein guter Sicherheitsstandard für die Abwehr von Angriffen aufgebaut wurde. Durch diese hohe Form des Schutzes können die Anleger bei Bitvavo auf eins Vertrauen und das ist Sicherheit.

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben den Ansatz, ohne das Risiko von dritten Parteien, Vermögenswerte zu managen. Trotzdem muss jeder Nutzer erstmal eine Schnittstelle wählen, welche die traditionelle Finanzwelt mit der Krypto-Welt verbindet. Bitvavo biete genau diesen Service: Eine Börse zum Kauf von Kryptowährungen und einen hohen Sicherheitsstandard, damit Nutzer trotzdem nicht besorgt sein müssen.

Die Philosophie wird auf der Firmen-Website mit dem aktuellen Standard von Banken in Europa erklärt:

Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Zusätzlich zu den vielen Sicherheitsmerkmalen, die zur Verfügung stehen, kann die Bitvavo-Kontogarantie Ihnen bis zu 100.000 € im Falle von Verlusten durch unbefugten Zugriff auf Ihr Konto erstatten.

Dadurch soll ein hohes Form des Vertrauens geschaffen werden. Denn infolge der Finanzkrise von 2008 mussten Banken Einlagen von Nutzer bis 100.000€ mindestens decken. Die Einlagen von Bivavo liegen bei der landeseigenen Zentralbank.

Bitvavo ist bei der niederländischen Zentralbank (DNB) registriert und arbeitet mit führenden Compliance-Protokollen.

Niedrige Gebühren und Transparenz führen zum Erfolg

Vor allem die Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel des Erfolges von Bitvavo. Denn Gebühren zwischen 0,03 – 0,25% macht die Krypto-Börse zu einer der günstigsten überhaupt. Dabei kommt es bei der Höhe der Gebühren darauf an, wie viel Du handelst. Handelst du einen höheren Betrag, sind die Gebühren günstiger. Handelst Du weniger, steigen diese. Durch den Sitz in Amsterdam konkurriert sie darüber hinaus auch mit anderen europäischen Börsen, die eine deutlich höhere Gebührenstruktur aufweisen.

Durch eine App ist die Nutzung von Bitvavo auch auf dem mobilen Wege gegeben. Durch eine nette Benutzeroberfläche finden sich neue Nutzer schnell zurecht und können den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen schnell tätigen. 

Kommunikation ist für Bitvavo alles. Dadurch sind auch alle Erfolge klar bekannt.

Zu den Erfolgen zählen:

  • 1 Millionen aktiver Nutzer
  • Über 100 Mrd. EUR Handelsvolumen
  • 175+ Kryptowährungen zum Kaufen und Verkaufen
  • 8,4/10 positive Bewertung auf Trustpilot
Krypto-Börse Bitvavo

Handel von Kryptowährungen kinderleicht

Vor allem die Möglichkeit, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu kaufen, ist bei Bitvavo kinderleicht möglich. Aufgrund der hohen Sicherheitsstandards der Börse ist allerdings eine Verifizierung notwendig. 

Dazu musst du lediglich jeweils ein Bild von der Vorder- und Rückseite Deines Ausweises fotografieren und anschließend Dein Mobiltelefon verifizieren. Dieser Schritt wird über die SMS-Funktion ermöglicht. Anschließend ist noch ein Sicherheitslink erforderlich, der Dein Konto abschließend verifiziert.

Jetzt ist Dein Konto bereits eingerichtet und der Handel kann losgehen! Die Einrichtung vom Anmeldeprozess bis zur Verifizierung dauert weniger als 5 Minuten. 

Bitvavo Trustpilot Bewertungen

Bei der Auswahl der richtigen Krypto-Börse ist ein Blick auf unabhängige Kundenbewertungen unabdingbar. Daher haben wir uns einige Bewertungen von Bitvavo bei Trustpilot durchgelesen und sind zu einem durchaus positiven Entschluss gekommen. Ähnlich wie bei anderen Börsen gibt es immer wieder kleinere Bugs, die allerdings schnell behoben werden. 

Darüber hinaus gibt es kaum negative Bewertungen. Die Bitvavo Trustpilot Bewertungen scheinen zum größten Teil positive Nutzerbewertungen zu sein. Nachstehend ein kleiner Auszug.

Lamborghini versteigert einzigartiges NFT

Quelle: Bitvavo Trustpilot

Der Nutzer Matthias konnte ebenfalls einen guten Einstieg in den Handel von Kryptowährungen über Bitvavo arrangieren. Darüber hinaus ist durch die große Auswahl an Kryptowährungen auch für ein breites Portfolio alles vorhanden. 

Die wichtigsten Kryptowährungen auf Bitvavo sind folgende:

  • BTC
  • ETH
  • XRP
  • ADA
  • DOT
  • ALGO
  • CHZ
  • LINK
  • LOOM
  • QNT
Bitvavo Einzahlungen

Quelle: Bitvavo Trustpilot

Der Nutzer Sebastian hat hier einen sehr wichtigen Punkt hervorgehoben. Denn sollte die Deckung der Vermögenswerte einer Börse nicht ausreichen, könnte es zum Stopp der bestehenden Auszahlungen kommen. Bei diesem Nutzer hat alles bisher reibungslos funktioniert.

Ist Bitvavo seriös? Ein Fazit

Die Frage, ob Bitvavo seriös ist, können wir beruhigt mit „Ja“ beantworten. Denn durch den hohen Sicherheitsstandard und die jeweiligen Bankenregulierungen vor Ort ist eine Deckung der Kundengelder quasi garantiert. Viele kleinere Börsen verfügen nicht über solch einen hohen Sicherheitsstandard, wodurch viele Gelder von Kunden veruntreut wurden, oder es sogar zu einem Exit-Scam der Gründer kam.

Bitvavo ist mit seiner strategischen Ausrichtung eine Börse, die in Zukunft noch ein großes Wachstum erwarten könnte. Vor allem die Nutzer-Erfahrungen der niedrigen Gebühren und den hohen Vertrauen, den die Börse durch den eigenen Sicherheitsprotokolle bekommt, kann sie sich mit den größten der Welt messen.

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