Coinmarketcap Datenleak: Über 3 Mio. E-Mail-Adressen veröffentlicht!

Das größte und bekannteste Portal zum Vergleich von Kryptowährungen wurde anscheinend Opfer eines Angriffs. Bei dem coinmarketcap Datenleak wurden über 3 Millionen E-Mail-Adressen geleaked und in Hackerforen verkauft.

In Kürze

  • Coinmarketcap Datenleak
  • Probleme des Datenleaks
  • Weitere bekannte Datenleaks

Coinmarketcap Datenleak

Laut der Website HaveIBeenPwned, einer Website, die sich darauf spezialisiert, Datenleaks zu erkennen, wurde coinmarketcap Opfer eines Hackangriffs. Coinmarketcap ist das bekannteste Portal zum Vergleich von Kryptowährungen. Im April 2020 wurde die Seite von Binance übernommen. Binance ist die bis dato die größte Kryptobörse nach Marktkapitalisierung.

Nach den Angaben von HaveIBeenPwned sind insgesamt 3.117.548 E-Mail-Adressen geleaked worden. Die entsprechenden Adressen wurden in Hack-Foren zum Handel bzw. zum Verkauf angeboten. Bei den Daten handelt es sich lediglich um die Mail Adressen, nicht um die dazugehörigen Passwörter.

Während Hackangriffe meist durch Sicherheitslücken im System durchgeführt werden, ist im Normalfall zu erkennen, wie die Hacker an die entsprechenden Daten herangekommen sind. In diesem Fall gibt es auf den Servern von coinmarketcap jedoch keine Auffälligkeiten, die einen Sicherheitsverstoß zu erkennen gaben.

coinmarketcap Datenleak

In einer Stellungnahme erklärt coinmarketcap:

Wir können mit Zuversicht feststellen, dass die Leaks nicht von coinmarketcap-Servern stammen. Wir haben eine umfassende Sicherheitsüberprüfung durchgeführt und es gibt keine Spur von Sicherheitsverletzungen auf unserem Server.

Da in den Daten, die wir gesehen haben, keine Passwörter enthalten sind, gehen wir davon aus, dass sie höchstwahrscheinlich von einer anderen Plattform stammen, auf der Benutzer Passwörter möglicherweise auf mehreren Websites wiederverwendet haben.

Coinmarketcap verweist darauf, dass es sich bei dem Leak womöglich um eine Sammlung von E-Mail-Adressen handelt, die bereits von anderen Plattformen in einem Hack erfasst wurden. Die Liste soll dann mit den Mail-Adressen von coinmarketcap abgeglichen und entsprechend neu veröffentlicht worden sein.

Coinmarketcap führt weiter aus:

So sieht die Liste der E-Mails, die angeblich von coinmarketcap stammen, echt aus – weil es sich um einen „gereinigten“ E-Mail-Datensatz aus dem DarkWeb handelt, der in früheren durchgesickerten E-Mail-Sets aufgetreten ist, jedoch nichts mit coinmarketcap zu tun hat.

Was passiert mit den E-Mail-Adressen?

An sich gibt es für einen Nutzer keine direkte Gefahr, falls er von dem Leak betroffen ist. Dennoch haben Hacker einige Tricks auf Lager, um den Nutzern zu schaden. Im Bereich der Kryptowährungen ist dies nicht der erste bekannte Leak.

Der Datenleak des Hardware Wallet Vertriebs Ledger hatte damals für einige Nutzer fatale Folgen. Hacker haben dort auch E-Mail-Adressen von Ledger Nutzern aufgespürt. Den entsprechenden Mail-Adressen wurden im Anschluss Phishing-Mails von Adressen gesendet, die sich nur minimal von der tatsächlichen Mail-Adresse von Ledger unterscheidet.  In der vermeintlich von Ledger direkt gesendeten E-Mail wurden die Nutzer dazu aufgefordert, die Seed Phrase aus Sicherheitsgründen weiterzuleiten. Was für Krypto-Experten schon ohne näheres hinschauen nach Scam riecht, ist für einige Anfänger jedoch nicht so leicht aufzudecken. So konnten die Hacker allein 1,15 Mio. Dollar in XRP stehlen.

Ähnliches ist auch bei dem coinmarketcap Datenleak zu erwarten. Betroffene Nutzer müssen sich wohl auf einige Spam-Mails einstellen. An dieser Stelle möchten wir nochmals betonen: Gebe niemals euren Seed Phrase oder euren Private Key an dritte Personen weiter, die dies von Dir verlangen. Es wird euch niemals ein Mitarbeiter danach fragen!

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Edward Snowden: Das ist das Problem der heutigen Blockchain Industrie

Edward Snowden: Das ist das Problem der heutigen Blockchain Industrie

Edward Snowden äußert sich in letzter Zeit immer wieder mit oft tiefgründigen Kommentaren zu Bitcoin, Blockchain und anderen Kryptowährungen. Nun erklärt er in einem kurzen Post auf Twitter, was das heutige Problem der Blockchain Industrie ist und dass der Fokus auf das Wesentliche fehlt. Dabei sollte ein Umdenken in dem gesamten Sektor stattfinden. 

In Kürze

  • Blockchain Industrie: Betrug vs. Innovation
  • Snowden über das Problem der Blockchain Industrie
  • Bitcoin Lightning Netzwerk als Lösung 

Blockchain Industrie: Betrug vs. Innovation

Die Blockchain Industrie könnte liberalistischer nicht sein. Denn jeder Mensch, der die nötigen Kenntnisse besitzt, sowie die passende Hardware und einen Internet-Anschluss hat, kann ein Blockchain-Projekt in Form eines Altcoins starten. Dabei ist es erstmal egal, ob das Projekt irgendeinen Sinn hat. Solange der Programmcode ohne Fehler geschrieben wurde, kann jeder einen Coin veröffentlichen.

Daher birgt der gesamte Krypto-Sektor für Betrüger viel Platz. Oft wird ein Projekt über Monate oder Jahre gehypet, nur damit die Gründer ganz plötzlich mit den Geldern der Nutzer verschwinden. Dabei steht die Blockchain Industrie eben nicht für solche betrügerischen Kryptowährungen, sondern für eine neue und liberale Art der Geldbetrachtung.

Snowden über das Problem der Blockchain Industrie

Edward Snowden Blockchain Industrie

Durch Bitcoin wird die gesamte makroökonomische Geldbetrachtung von Fiat-Währungen auf den Kopf gestellt. Durch die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador wird damit erstmalig in der knapp fünfzigjährigen Geschichte der Fiat-Währungen der Versuch eines Staates hin zu einer unabhängigen Geldbetrachtung getestet.

Zu dieser aktuellen Entwicklung erklärt Snowden auf Twitter:

Risikokapital-Typen versuchen weiterhin, Kryptowährungen zu einem globalen Standard zu machen, indem sie Milliarden ausgeben, um weniger attraktive Versionen von Bitcoin zu erfinden, anstatt einfach Unternehmen für Zahlungssysteme zu kaufen, damit die gängigsten Registrierkassen und Apps standardmäßig Kryptozahlungen unterstützen.

Tweet Blockchain Industrie Snowden

Tatsächlich besteht der große Fokus der Blockchain Industrie nicht auf Bitcoin, sondern auf viele kleine Coins, die oft nach einigen Jahren wieder verschwinden. Daher ruft der ehemalige CIA- und FBI-Agent Unternehmer mit Risikokapital dazu auf, nicht in eine Weitere der tausend Kryptowährungen zu investieren, sondern sich vielmehr auf den direkten Anwendungsbereich zu fokussieren.

Sollten die Milliarden, die in unnütze Altcoins fließen, in Unternehmen für Zahlungssysteme investiert werden, könnte die Blockchain Industrie ein extremes Wachstum erfahren. In El Salvador gab es schon einen Monat nach der Einführung der staatlichen Bitcoin-Bezahl-App mehr Nutzer dieser, als es Bankkonten gibt. Dabei wird klar, was für ein Umschwung eine Integration in bestehende Zahlungssysteme haben könnte.

Lightning Netzwerk als Lösung der Zahlungsprobleme

Auf diesem Tweet folgten hunderte Kommentare, wir möchten dabei auf den von Michael Saylor eingehen. Der CEO von Microstrategy hält durch sein Unternehmen mehr als 110.000 BTC mit einem Gegenwert von mehreren Milliarden Dollar. Er setzt sich wie kein zweiter für die Adoption von Bitcoin in Unternehmen ein. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb auch wir bei krypto-guru.de unseren Autoren ein Modell für die Bezahlung mit Bitcoin anbieten.

Michael Saylor erklärte auf Twitter:

Eine der überzeugendsten Technologiestrategien im Moment ist es, Unterstützung für #Bitcoin über #Lightning in jede Website und mobile App einzubauen, die mit Geld umgeht, von Vertrauen profitiert oder Sicherheitsgarantien benötigt.

Michael Saylor Tweet Blockchain Industrie

Dabei geht er auf die Innovation des Lightning Netzwerkes ein, was bei der direkten Bezahlung im Einzelhandel keine Transaktionsgebühren bei Bitcoin Zahlungen hervorruft. Dies wäre die einfachste Grundlage einer Integration von Bitcoin in das Zahlungsnetzwerk und würde der gesamten Blockchain Industrie einen enormen Aufschwung verschaffen. Auch in El Savlador läuft die staatliche Bitcoin-Bezahl-App auf dem Lightning Netzwerk.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Mögliche Steuerreform bei Bitcoin und Co?

Mögliche Steuerreform bei Bitcoin und Co?

Steht uns nach der Änderung der Besteuerung von Aktien und der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 bald auch eine Steuerreform der Kryptowährungen bevor? Bitcoin bietet bisher, in den meisten Ländern, eine Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer, doch bereits jetzt stellen die ersten Länder diese Steueroase in Frage.

In Kürze

  • Österreich, kurz vor einer Steuerreform?
  • Politische Lage in Deutschland nach den Neuwahlen
  • Grundlage der Besteuerung

Österreich, kurz vor einer Steuerreform?

Mögliche Steuerreform bei Bitcoin und Co

Dass Bitcoin für viele nicht mehr nur als Zahlungsmittel, sondern auch als eine Art von Anlage gesehen wird, ist nicht verwunderlich. Mit der enormen Wertsteigerung und dem zuletzt durchbrochenen Allzeithoch sind enorme Gewinne verbunden, welche die Finanzverwaltung auf den Plan ruft.

Im Normalfall sind mit diesen hohen Gewinnen auch hohe Abgaben an den Fiskus verbunden. Dies kann bisher jedoch bei Bitcoin und Co. durch die Steuerfreiheit nach einem Jahr gewissermaßen umgangen werden.

Für eine gerechte Besteuerung empfiehlt die europäische Kommission den Mitgliedstaaten, ihre Steuerpflichten zu vereinfachen und dafür zu sorgen, dass die Rechte von Steuerpflichtigen gewahrt werden. So auch in Österreich, dort gelten Kryptoassets wie der Bitcoin als Spekulationsobjekte, wer sie länger als ein Jahr hält, muss auf Gewinne aus dem Verkauf keine Steuern zahlen.

Der Finanzminister Gernot Blümer von der ÖVP sieht darin keine Fairness:

Wenn Spekulation mit Aktien besteuert werden, muss es auch für digitale Währungen entsprechende Maßnahmen geben. Daher werden wir in Österreich weitere Maßnahmen prüfen, um bei Kryptowährungen auch steuerliche Fairness zu erreichen. 

Das österreichische Finanzministerium prüft mit der ökosozialen Steuerreform, die Möglichkeit zur Neuregelung nicht nur für „klassische Derivate“, sondern auch für Bitcoin.

Somit könnten österreichische Bitcoin Besitzer bald 27,5% Steuer auf Ihre Bitcoin Gewinne zahlen, ob sie diese ein Jahr gehalten haben oder nicht.

Politische Lage in Deutschland nach den Neuwahlen

In Österreich stehen bereits die ersten konkreten steuerlichen Veränderungen und die Steuerreform im Bereich der Kryptowährung an. In Deutschland hingegen scheint es nach den Neuwahlen noch keine konkreten Pläne zu geben. Wir werfen einen Blick auf die Wahlprogramme der Parteien und inwiefern sich die Situation durch eine mögliche Ampel-Koalition verändern könnte.

Das Wahlprogramm der SPD lässt hierzu keine konkreten Aussagen zu. Es scheint, als hätte die älteste noch bestehende Partei das Thema vergessen. Lediglich die Ablehnung einer Privatisierung von Währungen wird spärlich angesprochen.

Die Grünen treffen auf Seite 92 des Wahlprogramms eine klare Aussage. Die Steuerfreiheit nach der Haltefrist von einem Jahr soll vollständig abgeschafft werden. Eine konkrete Zukunftsaussicht zum Thema Besteuerung sucht man allerdings auch hier vergebens.

Besonders erfreulich für alle Krypto-Fans dürfte hingegen die Sichtweise der FDP sein. Eine Änderung der steuerlichen Behandlung von Kryptowährungen wird vollständig abgelehnt.  Die Demokraten möchten die Abwanderung von Innovation ins Ausland verhindern und fürchten mit einer restriktiveren Besteuerung die Attraktivität dieser gefährdet. Mit Christian Lindner als möglichen Finanzminister ist zumindest die Förderung und Weiterentwicklung der Blockchain Technologie garantiert.

Grundlage der Besteuerung

Bisher gelten folgende Regelungen bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Ob dies in Zukunft so bleibt, wird stark von der neu gebildeten Koalition und deren Sichtweisen abhängen.

Sollten Sie einen Gewinn von mehr als 600 Euro bei einer Haltedauer von weniger als einem Jahr erzielt haben, ist der Gewinn als sonstige Einkünfte zu erklären. In Folge dessen wird der Gewinn mit dem persönlichen Einkommensteuertarif zzgl. ggf. SolZ und KiSt besteuert.

Erzielen Sie einen Gewinn bei einer Haltedauer von mehr als einem Jahr, fällt dies nicht unter oben genannten Paragraphen. Sollten die Gewinn steuerpflichtig werden – was bisher leider noch ungeklärt ist – würden sie voraussichtlich unter Einkünfte aus Kapitalvermögen fallen. Somit werden sie mit der Kapitalertragsteuer i.H.v. 25 Prozent zzgl. ggf. SolZ und KiSt besteuert. 

 

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Jack Dorsey hätte beinahe vorhergesagt welcher Bitcoin-Block das neue All-Time-High ist!

Jack Dorsey hätte beinahe vorhergesagt welcher Bitcoin-Block das neue All-Time-High ist!

Jack Dorsey, Square und Twitter-CEO, twitterte vor zwei Tagen lediglich „705742“. Was es mit dieser Nummernfolge auf sich hat, erörtern wir in diesem Artikel.

In Kürze

  • Bitcoin Block Vorhersage von Twitter CEO
  • Neues Bitcoin Allzeithoch
  • Dorsey bekannt für verrückte Tweets

Jack Dorsey Bitcoin-Block-Vorhersagen

Jack Dorsey

Jack Dorsey twittere vorgestern „705742“. Erst als Dorsey gestern auf seinen eigenen Tweet mit dem Kommentar „off by 117“ antwortete, wurde klarer, dass sich der Twitter-Chef wahrscheinlich auf Bitcoin-Blocknummern bezog. Genauer gesagt, sagte Dorsey voraus, welcher Block das neue Allzeithoch enthalten würde. Der tatsächliche Block, so Dorsey und Krypto Twitter, wäre 705.859.

Neues Bitcoin Allzeithoch

Das Allzeithoch von Bitcoin liegt laut CoinGecko jetzt bei 67.280,54 $. Bis gestern Abend stand der Rekord vom 14. April dieses Jahres noch immer bei: 64.800,55 $.

Neue Blöcke werden dem Bitcoin etwa alle 10 Minuten hinzugefügt, was bedeutet, dass Dorseys scheinbare Vorhersage um 1.170 Minuten oder 19,5 Stunden daneben lag. Die tatsächliche Zeit zwischen den Blöcken war dank einer hohen Hashrate ein paar Stunden kürzer. Mit anderen Worten: Er dachte, dass all das gestern passieren würde, gleich nachdem er den ersten Tweet abgesetzt hatte.

Die Hoffnungen auf einen Rekordpreis waren gestern tatsächlich groß, als BTC knapp unter der 65.000-Dollar-Marke lauerte. Der erste börsengehandelte Bitcoin-Futures-Fonds von ProShares wurde gestern aufgelegt und verzeichnete fast 1 Milliarde Dollar an Transaktionen von traditionellen Anlegern, die ein Engagement in diesem Vermögenswert anstreben.

Wann der tatsächliche Übergang zu einem neuen Höchststand stattgefunden hat, hängt natürlich davon ab, welche Quelle man nutzt. CoinGecko, CoinMarketCap, Messari, Nomics und andere haben alle leicht unterschiedliche Zahlen, da sie unterschiedliche Daten und Börsen verwenden.

Dorsey bekannt für Tweets

Dorsey, der in der Vergangenheit immer wieder provokante und verwirrende Tweets gepostet hat, hat sich nicht näher dazu geäußert. Außerdem sollte er es als Bitcoiner besser wissen: Ein Bitcoin ist immer einen Bitcoin wert.

Bakkt IPO: Nächste Krypto Börse startet per Börsengang in den Aktienmarkt!

Es ist beschlossene Sache. Die nächste Krypto Exchange wagt den Schritt an die Börse. Der Bakkt IPO ist zum gestrigen Montag, den 18. Oktober 2021 gestartet. Somit sind die Bakkt Aktien und Optionsscheine in Zukunft auf der New York Stock Exchange (NYSE) handelbar.

In Kürze

  • Lösungen von Bakkt
  • Folgt Bakkt Coinbase?
  • Bakkt IPO

Lösungen von Bakkt

Der Zahlungsdienstleister Bakkt sorgt für Lösungen im Bereich der digitalen Zahlungen. Durch die Spezialisierung auf die Verwahrung und Abwicklung von Käufen und Verkäufen wurde das seit 2018 bestehende Unternehmen recht schnell in der Krypto Welt bekannt.

Genauso schnell arbeiten die Entwickler hinter dem Unternehmen an Lösungen, die den Nutzern ein schönes und einfaches Interface, wie auch eine einfache Handhabung bieten. So hat Bakkt im November letzten Jahres eine App herausgebracht, um die Nutzbarkeit der Plattform zu erhöhen und für die Nutzer auch unterwegs zu gewährleisten.

Vor rund einer Woche kündigte Bakkt zudem eine Partnerschaft mit Google Pay an. Durch diese Kooperation wird es Kunden von Bakkt ermöglicht, die Bakkt Card mit dem Google Pay Konto zu verbinden und somit über Google Pay mit Kryptowährungen überall dort zu bezahlen, wo Google Pay als Zahlungsdienstleister angeboten wird.

Bakkt IPO

Folgt Bakkt dem Beispiel Coinbase?

Der Marktplatz Bakkt war keinesfalls die erste Kryptoplattform, die eine Zusammenarbeit mit dem Giganten Google eingeht. Bereits im Juni diesen Jahres wurde von einer der größten Krypto Börsen überhaupt, Coinbase, eine Kooperation mit Google Pay angekündigt. Rund zwei Monate später war das Ergebnis dann auch schon zu sehen. Die Coinbase Kreditkarte wurde in den Zahlungsablauf von Google Pay integriert und Nutzer können somit über Google Pay mit Kryptowährungen zahlen – sogar mit Cashback in Form von Kryptowährungen.

Neben dieser Kooperation hat Coinbase in diesem Jahr jedoch auch mit einer anderen Nachricht Schlagzeilen geschrieben. Im April diesen Jahres ging das Unternehmen über einen Initial Public Offering (IPO) an die Börse. Hierbei fiel der Kurs der Aktie anfangs erst einmal, befindet sich gerade jedoch in der Phase der Erholung und steht derzeit bei rund 252 Dollar.

Bakkt IPO

Ebenfalls mit dem Bakkt IPO zieht das Unternehmen Coinbase nach, als würde es die Ideen einfach abkupfern. Doch für den Börsengang musste bereits einige Zeit im Voraus einiges ins Rollen gebracht werden.

Bakkt hat eine Fusionierung mit VPC Impact Aquisition Holdings bekannt gegeben. Das Unternehmen ist eine Tochterfirma der globalen Investmentfirma Victory Park Capital. Durch weitere finanzielle Mittel soll das Wachstum von Bakkt weiter voran getrieben werden.

Der CEO von Bakkt, Gavin Michael, erklärt:

Heute ist ein besonderer Tag für Bakkt. Der Abschluss des Unternehmenszusammenschlusses verschafft uns das nötige Kapital, um weiterhin das zu tun, was wir am besten können, nämlich innovativ sein.

Für den Wachstum soll auch der Bakkt IPO sorgen. Als zweite Krypto Exchange geht somit nun Bakkt an die Börse. An der NYSE ist es seit dem gestrigen Montag, den 18. Oktober, möglich, die Wertpapiere BKKT und BKKT WS zu entdecken. Somit ist der Handel mit den Aktien und Optionsscheinen davon möglich.

Gavin Michael ergänzt:

Wir freuen uns sehr, in dieses nächste Kapitel einzusteigen, und wir freuen uns darauf, unsere Wachstumsinitiativen voranzutreiben und unsere Mission, die digitale Wirtschaft zu verbinden, voranzutreiben. Wir erwarten, dass unsere Plattform den Marktplatz für digitale Vermögenswerte, auf dem sie tätig ist, weiterhin neu definieren wird, und freuen uns über die Gelegenheit, unsere Innovation, unser Wachstum und unsere Größe als börsennotiertes Unternehmen zu beschleunigen.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Heute vor 7 Jahren gestorben: Hat Hal Finney Bitcoin entwickelt?

Heute vor 7 Jahren gestorben: Hat Hal Finney Bitcoin entwickelt?

Heute vor 7 Jahren ist der einzige bekannte Mit-Entwickler der Blockchain-Technologie gestorben. Ein großer Teil der Krypto-Community glaubt, dass Hal Finney Bitcoin entwickelt hat. In diesem Zug gehen wir auf sein Wirken und den damit einhergehenden Einfluss auf Bitcoin und der Blockchain-Technologie ein. Aufgrund seines Todes, wird dies nie mit Gewissheit gesagt werden können. Allerdings sollte das Glauben jedem selbst überlassen sein, ob er es wirklich war.

In Kürze

  • Technischer Hintergrund von Finney
  • Satoshi Nakamoto und Hal Finney
  • Hat Hal Finney Bitcoin erfunden?

Der technische Hintergrund des Hal Finneys

Finney wurde am 4. Mai 1956 in Coalinga, Kalifornien geboren. Heute vor 7 Jahren, am 28. August 2014, starb der Softwareentwickler. In seiner Jugend besuchte er das California Institute of Technology und schloss dort 1979 ein Studium mit einem Bachelor of Engineering ab. Danach arbeitete er bis zu seiner Pension im Jahr 2011 für die PGP Corporation als zweiter Softwareentwickler nach Phil Zimmermann.

Hal Finney Bitcoin

Quelle: independent.com

Zuvor arbeitete er als Softwareentwickler im Bereich der Gaming-Industrie. Einige Jahre später kam er erstmalig mit der Szene, die sich auch Bitcoin zuschreiben lässt, in Kontakt: Cypherpunks. Diese bezeichneten sich als Krypto-Aktivisten, sodass Hal Finney bereits in den frühen 90er Jahren zwei anonyme Remailer am Laufen hielt. Diese waren die ersten Remailer überhaupt, welche durch ein kryptografisches Verfahren verschlüsselt waren.

Remailer sind Internetdienste, welche E-Mails annehmen und versenden. In den frühen 90er Jahren war dies noch keine Selbstverständlichkeit wie einige Jahre später, in Zeiten von AOL und Yahoo.

Satoshi Nakamoto entwickelt mit Hal Finney Bitcoin

Im Jahr 2009 kam er durch eine Mailing-Liste, die mit einigen Cypherpunks verknüpft war, zum ersten Mal mit Bitcoin in Kontakt. Das Pseudonym Satoshi Nakamoto sendete unter der E-Mail [email protected] die Erstausfassung des Bitcoin-Quellcodes in diese Forum herein – zusammen mit dem Bitcoin Whitepaper. Das Papier erklärt neben dem moralischen Ziel der Entwicklung auch alle technischen Besonderheiten. Dabei sieht sich die makroökonomische Betrachtung vom Bitcoin in seiner Grundausführung als klarer Gegenspieler der Fiat-Gelder, welche vor genau 50 Jahren durch den Nixon-Schock vom Gold gelöst wurden.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung konnte Hal Finney Bitcoin nicht widerstehen. Als Nebenprojekt analysierte er über viele Tage hinweg dutzende Besonderheiten und Eigenschaften der Bitcoin Blockchain und gab Satoshi Nakamoto immer wieder verschiedenste Optimierungsmöglichkeiten zur Hand.

Durch das Zutun von Hal Finney konnte Bitcoin in den ersten Wochen seiner Existenz viele verschiedene technische Probleme lösen und mit der Zusammenarbeit mit Nakamoto ausmerzen. Diese E-Mails sind vollständig erhalten und schließen den Zeitraum vom 10. Januar 2009 bis zum 24. des gleichen Monats ein. Finney stellte dem Wall Street Journal im Frühjahr 2014 und damit kurz vor seinem Tod die Mails zur Verfügung.

Ist Hal Finney Satoshi Nakamoto?

Hal Finney zählt als einziger Mit-Entwickler beim Bitcoin. Durch diese besondere Eigenschaft gibt es viele verschiedenen Legenden über die tatsächliche Position von Finney gegenüber Bitcoin. Viele denken, dass die E-Mails mit Satoshi nur Ablenkung sein sollten, damit keiner auf ihn als Entwickler kommt.

Tatsächlich war Finney auch die erste Person, die Bitcoin in Twitter erwähnte. Am 9. Januar 2009 und damit drei Tage vor der ersten Bitcoin Transaktion überhaupt, twitterte Hal Finney:

Hal Finney Bitcoin Twitter

Quelle: Twitter – Hal Finney

Der Tweet hat durch die große Verbreitung von Bitcoin in der heutigen Zeit eine sehr hohe Reichweite erzielen können. Mit fast 12.000 Retweets und mit über 33.000 Likes, wird die Bedeutung des Tweets für die Krypto-Welt klar. Ein Grund, weshalb Hal Finney Bitcoin erschaffen haben könnte, und die Mails nur Ablenkung waren. Drei Tage später, am 12. Januar 2009, wurde die erste Bitcoin Transaktion von Satoshi Nakamoto an Hal Finney getätigt und damals noch testweise 10 BTC versendet.

Hal Finney, Bitcoin und sein letztes Statement

Im August 2009 wurde bei Finney Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert. Die Krankheit verläuft innerhalb von 2-5 Jahren tödlich und lässt anfangs die Signale vom Gehirn nicht mehr richtig an die Muskel weiterleiten, bis es dann zur Lähmung kommt. Im März 2013 erklärte Finney im Bitcoin Forum, dass er quasi vollständig gelähmt sei, aber immer noch weiterprogrammierte, über seine Augen mittels eines Eyetracker-Systems. Darüber konnte er auch ein Sprachsystem steuern, welches er ebenfalls selbst programmierte.

Auch damals entwickelte Hal Finney Bitcoin weiter. Kurz vor seinem Tod arbeitete an einer Software, welche die Sicherheitsfunktion von bestimmten Prozessen verbessern sollte. Damit würden die Bitcoin-Wallets abgehärtet werden. In diesem Zug erklärte er, dass er zwar Glück hatte, da er früh in das Thema einstieg und die neue Technologie ihm viel Spaß bereitet hatte, allerdings er auch den Crash von 2011 miterlebt hat. Was hoch steigt, kann auch wieder einstürzen.

Zum Ende hin erklärte er, dass seine Bitcoins in einem Bankschließfach gelagert sind und seine Tochter und sein Sohn technisch versiert sind, um diese wieder nutzbar zu machen. Auch an die Diskussion über die Vererbung von Bitcoins appellierte er, dass diese von akademischen Interesse sei.

Dies waren die letzten Worte von Hal Finney über Bitcoin und der Geschichte dahinter. Wir sind sicher, dass die Geschichte von Finney schon bald in den Lehrbüchern zu finden ist. Auch wenn keiner sich 100% sicher sein kann, dass Hal Finney Bitcoin erschaffen hat, ist er trotz alledem einer der wichtigsten Persönlichkeiten, die zur Erschaffung der größten dezentralen Krypotwährung aller Zeiten beigetragen haben! Rest in Peace Hal Finney!

Die Entwicklung von Bitcoin hat sich von einem Zahlungsmittel der Cypherpunk-Bewegung hin zu einem möglichen gesetzlichen Zahlungsmittel in vielen Ländern entwickelt. Nun möchte nach El Salvador auch Kuba Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel integrieren!

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!