Millennial Millionäre setzen auf Kryptos als Anlagemittel

Aus einer von CNBC durchgeführten Umfrage geht hervor, dass Millennial Millionäre Kryptowährungen und NFT`s als Anlagemittel sehen, um ihr Portfolio zu steigern. Babyboomer Millionäre hingegen setzen eher auf Fiat-Gelder.

In Kürze

  • Kryptos als Anlagemittel
  • Investieren in NFT`s
  • Kryptowährungen im Alltag

Kryptos als Anlagemittel

Kryptowährungen schaffen ein „neumodisches“ Mittel, um Geldanlagen zu tätigen. Laut einer Umfrage von CNBC setzt vor allem die Generation der Milliennials auf Kryptowährungen. In der Umfrage wurden insgesamt 750 Millionäre befragt, ob sie Investitionen in Kryptos getätigt haben.

Das Ergebnis stellt klar: Die junge Generation setzt auf Kryptowährungen. Von den aus der Generation der Millennials stammenden Befragten gaben 47% an, über 25% ihres Portfolios in Kryptowährungen zu halten.

Mehr als ein Drittel der Millennial Millionäre setzen noch einmal einen drauf und haben sogar mehr als die Hälfte ihre Vermögens in Kryptowährungen. Einige dieser Investoren werden wohl ein starkes Plus ihres Portfolios durch Kryptowährungen verzeichnet haben und immer noch verzeichnen.

Kryptos als Anlagemittel

Die Generation der Babyboomer hingegen hält kaum etwas von Kryptowährungen. Hier ist eine deutliche Generationenkluft zu erkennen. Rund 83% der befragten Babyboomer Millionäre gaben an, keine Anlage in Kryptowährungen getätigt zu haben oder zu tätigen.

Gerade einmal 10% der Babyboomer bestätigten, mehr als 10% ihres Vermögens in Krypto-Assets investiert zu haben. Kein einziger gibt an, mehr als 10% seines Vermögens direkt in Kryptowährungen angelegt zu haben. Viel größer könnte die Kluft der Generationen kaum sein.

Der Präsident der Spectrum Group, George Walper, erklärt:

Die jüngeren Investoren sind früher darauf aufgesprungen, als es noch nicht so bekannt war.

Die jüngeren Investoren waren geistig reifer und beschäftigte sich mit der Idee, obwohl sie neu war. Ältere Investoren und Boomer sagen hauptsächlich „Ist das legitim?“

Investieren in NFT`s

Die Millennials setzen nicht nur auf klassische Kryptos als Anlagemittel. Der Boom der NFT`s ist an Ihnen nicht vorbeigegangen. Laut der Umfrage besitzen knapp die Hälfte der Millennial Millionäre NFT`s und 40% ziehen es in Betracht Non Fungible Tokens zu erwerben.

Für die Millennials ist klar, NFT`s sind „das nächste große Ding“. Das sieht bei der Generation der Babyboomer ganz anders aus. 98% dieser Generation geben an, keine NFT`s zu besitzen und es auch nicht in Betracht ziehen, diese zu erwerben. Viele der Investoren wussten nicht einmal, was NFT`s überhaupt sind.

Walper erklärt wiederum:

NFT`s sind erst seit kurzem Teil der Medienberichterstattung. Also sind die älteren Generationen im Verständnis weiter zurück.

Kryptowährungen im Alltag

Kryptos als Anlagemittel fassen auch im Alltag unter den nicht-Millionären weiter Fuß. Der Bullrun diesen Jahres hat wieder einige neue Investoren in diesen Bereich gelockt. Auch Banken, die Bitcoin und Co. zuvor immer kritisch gegenüber standen, ermöglichen es ihren Kunden Schritt für Schritt in Kryptowährungen zu investieren.

Eine der bedeutendsten Nachrichten für Bitcoin dieses Jahr ist die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador. Das in Mittelamerika liegende Land hat vor einigen Tagen ein Gesetz verabschiedet, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel beschreibt. Wie das ganze funktioniert, erfährst du hier.

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Bargeld oder Bitcoin? El Salvadors Geschäftsinhaber geben Einblick hinter die Kulissen

Bargeld oder Bitcoin? El Salvadors Geschäftsinhaber geben Einblick hinter die Kulissen

Am Dienstag, den 8. Juni, verabschiedete der salvadorianische Kongress ein neues Gesetz, das El Salvador zum ersten Land der Welt macht, das Bitcoin als legale Währung klassifiziert. Die Gesetzgeber stimmten mit 62 von 84 Stimmen dem Vorschlag von Präsident Nayib Bukele zu, die Kryptowährung einzuführen.

In Kürze

  • Bargeld oder Bitcoin? Wie ist die Stimmung in El Salvador?
  • Befragung von 20 Kleinunternehmen vor Ort
  • Banken in El Salvador werden leiden
  • Wird es Probleme bei der Einführung geben?

Bargeld oder Bitcoin? Wie ist die Stimmung in El Salvador?

Bargeld oder Bitcoin

Die salvadorianische Regierung glaubt, dass Bitcoin weniger Gebühren für Familienüberweisungen, mehr ausländische Investitionen und einen Weg zu einem innovativen, technologischen Zentrum bedeuten wird. Kryptowährungsfans und Wirtschaftsmedien auf der ganzen Welt applaudierten der historischen Entscheidung.

In El Salvador sind jedoch viele Menschen dagegen, dazu gehört Leonor Selva, die Geschäftsführerin von El Salvadors größter Organisation, die den privaten Sektor vertritt, die die Volatilität der Währung kritisiert hat. Sie schreibt, dass die Verkäufer nie sicher sein können, wie viel sie an einer Transaktion verdienen.

Einer der Hauptkritikpunkte ist, dass das Gesetz Unternehmen dazu zwingen wird, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Also, was bedeutet dieses neue Bitcoin-Gesetz für den durchschnittlichen Salvadorianer oder den kleinen Geschäftsinhaber?

Befragung von 20 lokalen Kleinunternehmen

Global Voices hat mit 20 lokalen Kleinunternehmen über das neue Gesetz gesprochen. Diejenigen, die bereit waren, die Fragen zu beantworten, sagten, dass sie nur Bargeld als Zahlungsmittel akzeptieren und keine Pläne haben, Bitcoin zu verwenden.

Diese 20 Unternehmen haben einen physischen Raum, aber mehr als 75 Prozent sind nicht als Unternehmen registriert, was bedeutet, dass sie außerhalb der formalen Wirtschaft tätig sind.

Alles in allem sind in El Salvador weniger als ein Drittel der Unternehmen registriert, so dass derzeit nur wenige von der Währung profitieren können.

Ernesto Vásquez, ein lokaler Geschäftsinhaber, nimmt eine abwartende Haltung gegenüber Bitcoin ein. Vásquez betreibt ein Bau- und Renovierungsgeschäft in der Stadt. Er erklärte, dass über 70 Prozent seiner Kunden im Ausland lebende Salvadorianer sind, die in der Gegend Eigentum besitzen.

Er führt aus:

Die meisten Leute, für die ich arbeite, leben außerhalb von El Salvador. Sie schicken mir Zahlungen per Überweisung. Wenn einer von ihnen mich in Zukunft in Bitcoins bezahlen will, muss ich das vielleicht akzeptieren. Allerdings würde ich sie sofort in Bargeld umtauschen. Ich werde sie nicht behalten und mit dem zukünftigen Wert dieser Währung spekulieren.

Banken in El Salvador werden unter Einführung von Bitcoin leiden

Es wird erwartet, dass der Bankensektor unter der Einführung von Bitcoin leiden wird, da die neue Währung die Rücküberweisungsindustrie stören könnte. Jährlich kommen mehr als 6 Milliarden Dollar – etwa ein Fünftel des Bruttoinlandsprodukts von El Salvador – über Familienüberweisungen ins Land. Da die meisten Menschen, die dieses Geld erhalten, keine Bankkonten haben, müssen sie hohe Gebühren an Finanzinstitute zahlen, um das Geld in bar zu erhalten.

In Sensuntepeque traf Global Voices Oscar Barrera, einen Kleinunternehmer, der eine Computer- und Handy-Reparaturwerkstatt besitzt. Er ist ein Bitcoin-Befürworter und plant, den Bitcoin zu nutzen.

Auf den zukünftigen Wert von Bitcoin zu spekulieren ist etwas, was Leute wie ich, die Bitcoin verstehen, tun werden. Andere Unternehmen oder Einzelpersonen, die Bitcoins erhalten, werden diese sofort in Bargeld umwandeln. Sie brauchen dieses Geld, um am nächsten Tag Geschäfte zu machen oder um zu überleben.

Privatpersonen waren zögerlich, ihre Ansichten über Bitcoin mit Global Voices zu teilen. Da El Salvador ein großes Problem mit Erpressung hat, sind die meisten Personen nicht bereit, über ihre Finanzen zu sprechen. Eine große Mehrheit der elf Personen, die sich bereit erklärten, zu sprechen, sagte jedoch, dass sie Bitcoin nicht verwenden werden, vor allem wegen des fehlenden Wissens über die Währung.

Präsident Nayib Bukele twitterte, dass das Gesetz so einfach wie möglich gemacht wurde und dass die Regierung den Wechselkurs garantieren würde. Laut dem Gesetz wird die salvadorianische Regierung die notwendige Ausbildung und Mechanismen fördern, damit die Bevölkerung Zugang zu Bitcoin-Transaktionen hat.

El Salvador Präsident Twitter

Das #BitcoinLaw ist ehrgeizig, aber einfach, zudem ist es gut strukturiert, um Null Risiko für diejenigen, die dies nicht wollen, zu garantieren.

Die Regierung wird die Konvertierbarkeit auf den exakten Dollarwert zum Zeitpunkt jeder Transaktion garantieren. Dies soll mit einem 150 Millionen Dollar gedeckten Trust erreicht werden.

Einige Standorte nutzen Bitcoin schon länger

Die Kryptowährung Bitcoin war in El Salvador bereits im Einsatz. Die kleinen Surfer-Strandorte El Zonte und El Tunco nutzen sie seit über einem Jahr.

Bitcoin accepted here

Eine Dame, die am Strand von El Tunco Minuta verkauft, kann mit #BITCOIN umgehen, aber andere, die aus der Hauptstadt kommen, sind besorgt und wissen nicht, was BITCOIN ist !!!!😃🏖🏄♂️🇸🇻

Michael Peterson, der Schöpfer des Bitcoin-Jugendprogramms in El Salvador, argumentiert, dass die Aufklärung der Menschen über die Vor- und Nachteile der Akzeptanz von Bitcoin der Weg nach vorne ist. Er schrieb:

Ich denke, der Schlüssel für die Bitcoin-Akzeptanz ist einfach, die Leute in die Tür zu bekommen. Wenn sie erst einmal sehen, wie gut es funktioniert, dann sind sie bereit, den Aufwand dafür zu betreiben.

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Bitcoin Taproot Upgrade bestätigt – Aktivierung im November

Das heiß ersehnte Bitcoin Taproot Upgrade wurde nun endlich von den Nodes bestätigt. Für diese Bestätigung mussten mindestens 90% der Mining-Nodes für das Taproot Upgrade stimmen. Somit steht in diesem Jahr die erste Konsensänderung von Bitcoin seit der Einführung von Segwit im Jahre 2017 bevor.

In Kürze

  • Was ist das Bitcoin Taproot Upgrade?

  • Integration von Bitcoin Taproot Upgrade bestätigt

Was ist das Bitcoin Taproot Upgrade?

Einfach gesagt ist Taproot ein Soft Fork für Bitcoin, um den Code zu verbessern, damit der Datenschutz erhöht und die Komplexität von Transaktionen gesenkt wird.

Genau genommen besteht das Taproot Upgrade aus drei Bitcoin Improvement Proposals (BIPs), die alle drei verschiede Auswirkungen haben werden. Dazu zählen die Schnorr Signaturen, Taproot selbst und Tapscript. Die BIPs 340, 341 und 342 werden zusammengefasst als Taproot Upgrade benannt.

Bitcoin Taproot

Das BIP 340 beinhaltet die Schnorr-Signaturen. Durch die Einführung dieser soll die Privatsphäre gesteigert, und die Transaktionskosten verringert werden. Dies wird aufgrund von Speicherplatzeinsparungen für die public Keys und die Signaturen, die bislang über EDCSA (Elliptic Curve Digital Signature Algorithm) gelaufen sind. Anhand dieser Speicherplatzeinsparungen können mehr Transaktionen in einem Block bestätigt werden und somit sinken die Transaktionsgebühren für die Nutzer von Bitcoin.

Das BIP 341 beschreibt das Protokoll, das in das Bitcoin Skript integriert werden muss, damit Schnorr Signaturen überhaupt vom System akzeptiert werden.

Durch das BIP 342 werden mehrere Opcodes, also Codes, die verschiedene Funktionalitäten erfüllen, integriert. Durch diese Implementierung ist es möglich P2TR Transaktionen auszuführen.

Die Integration des P2TR (Pay-to-Taproot) ermöglicht es, den Datenschutz von Bitcoin zu erhöhen. Durch Taproot kann der Code für einen Smart Contract nicht mehr von dem einer einzelnen Transaktion unterschieden werden.

Integration von Bitcoin Taproot Upgrade bestätigt

Zum heutigen Samstag, den 12.06.2021 bestätigten über 90% der Mining-Nodes die Einführung des Bitcoin Taproot Upgrades. Damit der Soft Fork eingeführt werden kann, ist eben diese Mehrheit von 90% notwendig.

Auf der Website Taproot.watch ist eine Übersicht, die die Zahl der Zustimmungen, Ablehnungen und Enthaltungen der Abstimmung darstellt. Dort ist gut zu erkennen, dass die benötigten 90% überschritten wurden und das Taproot Upgrade somit eingeführt wird.

Einige der größten Mining Pools unterstützen Taproot schon seit einiger Zeit. Dazu zählen unter anderem AntPool, F2Pool oder Slush Pool. Die Aktivierung von Taproot ist für den Block 709632 festgelegt. Dieser Block wird wahrscheinlich am 14. November 2021 bestätigt.

Der Bitcoin-Core Entwickler Pieter Wuille betont die Bedeutung von Taproot:

Es ist die erste Konsensänderung seit der Aktivierung von Segwit im August 2017. Es erweitert die Skriptfunktionen von Bitcoin auf eine Weise, die bestimmte Dinge billiger (insbesondere komplexere Anwendungen wie Multisig und Layer-2-Dinge) und etwas privater macht, indem es oft die genauen Ausgaberegeln verbirgt.

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Vor 10 Jahren: Bitcoin Crash auf 0,01 Dollar | Die Learnings

Eine der ersten Bitcoin Börsen konnte einen atemberaubenden Start hinlegen und sich damals schnell zu einer der größten Bitcoin Börsen überhaupt entwickeln. Die Rede ist natürlich von Mt.Gox. Dennoch gab der Juni vor 10 Jahren Anlass zur Sorge – der Bitcoin Crash auf 0,01 Dollar.

In Kürze

  • Enstehung von Mt.Gox
  • Bitcoin Crash
  • Was lernen wir daraus?

Die Entstehung von Mt.Gox

Das revolutionäre, vom Pseudonym Satoshi Nakamoto erschaffene, Finanzmittel Bitcoin hat im Jahr 2009 seinen Grundstein gesetzt. Anfangs wurde dem Bitcoin kaum Aufmerksamkeit zuteil und es dauerte seine Zeit, bis der Coin sich langsam aber sicher seinen Weg zur Adoption bahnte.

Der Kauf und Verkauf von Bitcoins war zum damaligen Zeitpunkt aufgrund der dezentralen Eigenschaften noch nicht ganz so einfach zu gestalten – die Entwickler standen vor Neuland. Dennoch entwickelte sich im Februar 2010 die erste Börse, auf der mit Bitcoin Peer-to-Peer gehandelt werden konnte. Die Rede ist von Bitcoin Market.

Dieser Börse wurde jedoch nie viel Aufmerksamkeit zuteil. Das ist wohl auch der damalig aufstrebenden Börse Mt.Gox geschuldet. Die 2009 ins Leben gerufene und ursprünglich als Handelsplatz für Sammelkarten geplante Börse sollte in den kommenden Jahren noch so einige Schlagzeilen schreiben.

Bitcoin Crash

Bitcoin Crash

Bitcoin Investoren, die schon länger am Markt sind, kennen die Volatilität von Bitcoin und weiteren Kryptowährungen. Dass nach einem Bullrun eine Korrektur folgen muss, ist für alte Hasen keine Überraschung.

Dennoch gibt es einen Bitcoin Crash, der wohl nie in Vergessenheit geraten wird. Der Juni vor exakt 10 Jahren stellte den Zeitraum für das Spektakel – genauer gesagt der 19. Juni 2011.

Der Bitcoin konnte sich bis zu diesem Zeitpunkt in kleinen Kreisen schon als alternative Währung etablieren und konnte auf der Exchange Mt.Gox Kurse von bis zu 32 Dollar verzeichnen. Wie zu erwarten, folgte nach dem schnellen Kurszuwachs von 8 auf 32 Dollar eine Korrektur, die den Kurs um 50% auf 16 Dollar fallen lies.

Soweit bietet diese Geschichte noch nichts besonderes. Bis zum 19. Juni 2011 war an Mt.Gox lediglich eine normale Marktbewegung zu beobachten. Doch an diesem Tag sollte etwas verheerendes passieren.

Einem Hacker ist es gelungen das Sicherheitssystem von Mt.Gox zu übergehen und Zugriff auf die Wallets von Nutzern zu erhalten – vermutlich über Administratorrechte des Gründers von Mt.Gox, Jed McKaleb. Trotz des Wissens der Börse setzte Mt.Gox den Handel der Exchange nicht still. So kam, was kommen musste.

Große Abverkäufe von Bitcoin folgten. Die Verkauforders waren so hoch, dass der Bitcoin Kurs einbrach. Der Bitcoin Crash verzeichnet einen Kursverfall von ca. 17 Dollar auf 0,01 Dollar.

Was lernen wir daraus?

Aus diesem Hack und dem damit verbundenen Bitcoin Crash lassen sich einige Schlüsse ziehen. Anhand dieses Vorfalls konnten Börsen Probleme erkennen und diesen entgegenwirken.

Nach diesem Vorfall wurden grobe Mängel aufgedeckt, die von fehlenden Überwachungssystemen über mangelnde Sicherheitsvorkehrungen bis hin zu schlechter Governance reichen.

Man sollte meinen, Mt.Gox sollte aus diesem Vorfall gelernt und die Sicherheitsmechanismen enorm verstärkt haben. Diese Neuerungen scheinen jedoch nicht so gewissenhaft durchgesetzt worden zu sein, da bereits im September desselben Jahres einem Hacker erneut ein Börsendiebstahl gelungen ist.

Nach weiteren negativen Schlagzeilen folgte, was folgen musste – der Untergang von Mt.Gox im Jahr 2014. Aus den Ruinen dieser Krypto-Exchange erhoben sich jedoch einige Börsen wie Kraken oder Binance*, die heute eine Gesamtmarktkapitalisierung der Kryptowährungen von rund 1,5 Billionen Dollar fassen.

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Bankenaufsicht erklärt Bitcoin zu einer Anlageklasse!

Die in Basel ansässige Bankenaufsicht erkennt Bitcoin und weitere Kryptowährungen als Anlageklassen an. In einem am Donnerstag veröffentlichten Dokument erklärt die Regulierungsbehörde, dass Kryptowährungen in zwei Klassen zu teilen sind.

In Kürze

  • Bitcoin als Anlageklasse
  • Erste Klasse – Die sichere Variante
  • Zweite Klasse – Das Risiko

Bitcoin als Anlageklasse

In der Vergangenheit wurde Bitcoin von einigen Banken und zudem auch von der Regulierungsbehörde für internationale Bankenstandards totgesagt und als Blase belächelt. Aufgrund der Rallye, die Bitcoin und weitere Kryptowährungen Anfang diesen Jahres hingelegt haben, ändert sich diese Meinung der Banken und Behörden.

Der Bitcoin konnte in diesem Bullrun sein letztes Allzeithoch von 2018 bei 20.000 Dollar mehr als verdreifachen und markiert nun ein ATH von rund 65.000 Dollar. Diese Bewegung riss den ganzen Krypto-Markt mit sich und einige Coins konnten mehrere 1000% Plus verzeichnen.

Diese Tatsache stellt die Banken und Regulierungsbehörden vor die Aufgabe, Bitcoin als Anlageklasse zu akzeptieren und zu regulieren. Genau hier setzt das offizielle Dokument der Bankenaufsicht an, erklärt Bitcoin zu einer Anlageklasse und bietet Vorschläge zur Regulierung, indem Kryptowährungen in zwei Klassen geteilt werden sollen.

Bitcoin als Anlageklasse

Erste Klasse – Die sichere Variante

Die erste Klasse beschreibt eine Anlageklasse für Kryptowährungen mit einem geringen Verlustrisiko. Hierzu zählen Digitalanlagen, die zwar auf der Blockchain-Technologie basieren, jedoch an bestehende Werte gebunden sind. Dazu zählen zum Beispiel Stablecoins. Diese Coins sind immer an einen bestehenden Vermögenswert wie Gold oder eine Fiat-Währung gebunden.

Die Marktkapitalisierung, die ein Stablecoin aufweist, sollte zu 100% mit dem entsprechenden Gegengut gedeckt sein. Somit spiegelt sich der Preis auch 1:1 mit dem des gegenüberstehenden Vermögenswertes.

Eine weitere Art von Kryptowähungen, die zu der ersten Klasse zählen könnte, sind die sogenannten CBDC`s. CBDC`s sind digitale Zentralbankencoins, also digitales Geld, das von der Zentralbank eines Staatsverbandes, Landes bzw. Kontinents, herausgegeben wird. Diese Art der Geldform wird in dem Dokument jedoch nicht beschrieben.

Zweite Klasse – Das Risiko

Alle nicht in der ersten Klasse genannten Kryptowährungen stuft die Bankenaufsicht als sehr risikoreich ein. Mit einer Risikogewichtung von 1250% werden Bitcoin und die weiteren Kryptowährungen auf der höchsten Risikokategorie eingestuft.

Dies hat zur Folge, dass Banken einen höheren Prozentsatz des vom Kunden investierten Kapitals als Rücklage behalten müssen. Dadurch soll das Interesse für Banken, Kryptowährungen mit in ihre Investmentstrategie einzubauen, sinken. Immer mehr Banken geben ihren Kunden derzeit immer mehr Möglichkeiten, in Bitcoin zu investieren.

Die Einstufung der Bankenaufsicht, dass Bitcoin eine sehr risikoreiche Anlageklasse ist, scheint den Kryptomarkt kaum zu beeindrucken. Gestern, also zur Veröffentlichung des Schreibens konnte der Bitcoin Kurs seit Anfang der Woche einen Zuwachs von 20% auf 38.000 Dollar verzeichnen. Derzeit schwankt der Kurs um die 37.000 Dollar Marke. Erfahre hierzu mehr in unserer aktuellen Chartanalyse zum Bitcoin!

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ARK Invest weiterhin überzeugt von Krypto und gibt Anregungen für Mining mit erneuerbaren Energien

ARK Invest weiterhin überzeugt von Krypto und gibt Anregungen für Mining mit erneuerbaren Energien

Es ist nicht unerwartet, dass Bitcoin, eines der am besten performenden Assets im vergangenen Jahr, zunehmend mit Gegenwind zu kämpfen hat. ARK Invest rund um Cathie Wood ist weiterhin bullish für Bitcoin und Ethereum und gibt Anregungen für Bitcoin-Mining mit erneuerbaren Energien.

In Kürze

  • Energieverbrauch von Bitcoin erneut auf dem Prüfstand
  • Wie Bitcoin Mining die Nutzung erneuerbarer Energien erhöhen könnte
  • ARK Invest überzeugt von Bitcoin und Ethereum

Alle Jahre wieder: Energieverbrauch von Bitcoin auf dem Prüfstand

Seitdem Tesla-Chef Elon Musk die Kryptowährung nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert, weil er Bedenken wegen des massiven Energiebedarfs für das Mining von Bitcoin hat, ist der Energieverbrauch des digitalen Coins zu einer Dauerdebatte geworden.

Die neueste Berechnung des Bitcoin-Elektrizitätsverbrauchs-Index der Universität Cambridge legt nahe, dass Bitcoin 111,51 Terawattstunden pro Jahr verbraucht, was mehr ist als der jährliche Energieverbrauch von Ländern wie den Philippinen und den Niederlanden.

Diese schwindelerregende Zahl hat sicherlich einige Augenbrauen angehoben, aber es wirft auch die Frage auf, ob Bitcoin es verdient, so viel Energie zu verbrauchen.

Dazu äußert sich Yassine Elmandjra, Krypto-Asset und Blockchain-Analyst von ARK Invest:

Die Mainstream-Medien verbreiten Gerüchte, dass Bitcoin keinen Nutzen hätte und darüber hinaus Ponzi-Schemes und Geldwäsche unterstützt.

Elmandjra, der offensichtlich im Lager der Betrachtung von Bitcoin als ein Werkzeug, um Souveränität zu ermöglichen oder monetäre Repression und Kapitalkontrollen zu entkommen ist, ging noch einen Schritt weiter. Er glaubt, dass Bitcoin-Mining nicht nur mehr erneuerbare Energie liefern könnte, sondern auch zuverlässigeren Strom in das Netz einspeisen könnte.

Wie Bitcoin Mining die Nutzung erneuerbarer Energie erhöhen könnte

Mining mit erneuerbaren Energien

Um zu sehen, wie Bitcoin Mining die Nutzung von erneuerbaren Energien und Solarenergie erhöhen kann, sagte Elmandjra, dass es wichtig ist, zu verstehen, wie Bitcoin Energie verbraucht.

Er erklärte, dass, während Kritiker sich auf die hohen Energiekosten von Bitcoin pro Transaktion konzentriert haben, diese Metrik sehr irreführend sein kann, weil der überwiegende Teil des Energieverbrauchs von Bitcoin während des Mining-Prozesses stattfindet, der eigentlich dazu verwendet wird, das Netzwerk zu sichern und es gegen ruchlose Aktivitäten zu schützen.

Elemandjra bemerkt weiter:

In der Zwischenzeit ist es auch kritisch zu unterscheiden, wie viel Energie ein System verbraucht und wie viel Kohlenstoff es tatsächlich emittiert. Er verweist auf Schätzungen, die besagen, dass etwa 40 % des Energieaufwands von Bitcoin aus erneuerbaren Energien stammen und 76 % der Miner in irgendeiner Form erneuerbare Energien nutzen. Wir glauben, dass, wenn erneuerbare Optionen wie Solarenergie immer effizienter werden, Bitcoin am Ende tatsächlich als Anreiz für Miner dienen könnte, diese Technologien auszubauen.

Er hat in einer Grafik (siehe unten) dargestellt, wie mit der Erweiterung des Solar-Batteriesystems der Bitcoin-Miner der Verbrauch an erneuerbarer Energie für das Stromnetz steigen könnte.

Bitcoin Mining Grafik

Ein bemerkenswertestes Beispiel ist die angekündigte Partnerschaft zwischen Square und Blockstream, um eine 100% solarbetriebene Bitcoin-Mining-Anlage in den USA zu starten.

Cathie Wood, Geschäftsführerin von Ark Invest, fügte hinzu:

Die Hälfte der Lösung ist das Verständnis des Problems. Ich denke, dass wir wahrscheinlich die Skalierung von Solar jetzt viel schneller sehen werden, als es ohne diese Kontroverse der Fall gewesen wäre.

El Salvador möchte vulkanische Energie für Bitcoin-Mining nutzen

Woods Vorhersage wurde teilweise von El Salvadors Präsident Nayim Bukele beantwortet, der am Mittwoch ankündigte, dass sein Land die Nutzung vulkanischer Energie zum Abbau von Bitcoin erforscht. Die lateinamerikanische Nation verabschiedete auch ein Gesetz, um Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel aufzunehmen.

ARK überzeugt von Bitcoin und Ethereum

Trotz des jüngsten Pullbacks, der Bitcoin von seinem Höchststand von 64.000 $ halbiert hat, schreibt das ARK-Team aus fundamentaler Sicht noch nie eine höhere Überzeugung in Krypto hatte als heute.

Wenn Sie 5 Jahre in die Zukunft schauen, diese gesunden Korrekturen sind ein natürlicher Teil dieser Anlageklasse. Wenn man sich die Chance [dieser Anlageklasse] ansieht, die zwischen 5 und 10 Billionen Dollar in den nächsten fünf Jahren liegt, steht die jüngste Preisentwicklung, die wir gesehen haben, nicht im Widerspruch zu diesen längerfristigen Aussichten.

Ausblick zu Ethereum von ARK Invest

Frank Downing, der im April zu Ark Invest kam, um Krypto und die Cloud Sparte abzudecken, teilte auch seinen Ausblick auf Ethereum.

Downing, ein begeisterter Ether-Miner seit dem Marktzyklus 2017, sagte, dass die zunehmende Annahme von dezentralen Finanzanwendungen und nicht-fungiblen Token, die vom Ethereum-Netzwerk angetrieben werden, ein enormes Wachstum für die Kryptowährung angetrieben haben.

Zum Beispiel verweist er auf die On-Chain-Metriken, die zeigen, dass die aktiven Nutzer auf Ethereum und die gesamten Transaktionsgebühren, die auf dem Ethereum Netzwerk an Miner ausgezahlt werden, beide Allzeithochs erreicht haben.

Das sind wirklich starke Signale für den Wert, den Ethereum bietet.

Downing ist auch beeindruckt davon, wie gut das Ethereum-Ökosystem während der jüngsten Volatilitätsschübe und Korrekturen durchgehalten hat.

Er erklärt wie der Fond viele Liquidationen und Konten, die vielleicht übermäßig gehebelt waren, erkannte, aber das dezentrale Finanz-Ökosystem sich wirklich gut gehalten hat. Die automatisierten Market Maker haben genau das getan, was sie tun sollten und die Stablecoins haben sich gut gehalten. Das ist etwas, das wirklich ein guter Test war und etwas, von dem wir beeindruckt waren, dass es den Test dieses Zyklus wirklich überstanden hat.

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