Bitcoin Double Spend Gerüchte? Wir klären Dich auf!

Bitcoin Double Spend Gerüchte? Wir klären Dich auf!

Vor einigen Tagen kam es zu einer seltenen Beobachtung in der Bitcoin Blockchain. In Twitter kamen sogleich Gerüchte von Bitcoin Double Spend auf. Das Problem der Mehrfachausgaben soll Bitcoin lösen. Tatsächlich kam es bei dem Vorfall auch nie zu einer Mehrfachausgabe. 

In Kürze

  • Woher kommen die Bitcoin Double Spend Gerüchte?
  • Was ist passiert?
  • Satoshis Worte im Whitepaper von Bitcoin

Die Bitcoin Double Spend Gerüchte

Vor einigen Tagen kamen Grüchte auf, dass es beim Bitcoin zu Mehrfachausgaben gekommen sei. Genauer bei Block 666.833 kam es zu einer besonderen Gegebenheit. Dabei wurden zwei Blöcke von verschiedenen Mining-Pools erzeugt.

Bitcoin Gold Münze Bitcoin Double SpendIn der Bitcoin Blockchain wird ein Konsensus über die längste Kette erzeugt. Normalerweise findet ein Miner zuerst den nächsten Block, hängt ihn der Kette an und lässt das restliche Netzwerk seine Wahrheit und damit die neue längste Kette bestätigen. Sobald dies passiert, wird von allen weiteren Minern der nächste Block gesucht.

BitMEX Research erklärte zu dem Bitcoin Double Spend auf Twitter:

[1/2] Es gab heute einen alten Bitcoin-Block auf Höhe von 666.833. SlushPool hat F2Pool in einem Rennen geschlagen. Es scheint, als ob eine kleine doppelte Ausgabe von etwa 0,00062063 BTC (21 USD) festgestellt wurde.

[2/2] Eine Transaktion in der verlorenen Kette hat 0,00062063 BTC an die Adresse 1D6aebVY5DbS1v7rNTnX2xeYcfWM3os1va gesendet und eine Transaktion in der Kette, die gewonnen hat, hat dieselben Eingaben ausgegeben und dabei nur 0,00014499 BTC an diese Adresse gesendet.

Was ist passiert?

Dabei fällt die anfängliche Verwirrung auf. Die besondere Erscheinung auf der Blockchain wurde von BitMEX als Bitcoin Double Spend beschrieben, was so nicht stimmt. Tatsächlich gab es eine Reorganisation.

Denn sobald zwei verschiedene Mining-Pools fast gleichzeitig den nächsten Block finden, kann es dazu kommen, dass beide Blöcke von unterschiedlichen Minern bestätigt werden.

Dabei wird der Konsens nicht mittels einem Block über das gesamte Netzwerk erzeugt, sondern der Konsens teilt sich auf zwei „neue Blöcke“ auf. Danach rechnet jeder Miner mit dem Block weiter, den er für richtig hält. Der andere wird nur im Zwischenspeicher gespeichert. Sobald wieder ein neuer Block gefunden wird, wird auch dieser über das Netzwerk verteilt.

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Dabei kommt es nun darauf an, welcher der zwei Blöcke die neue längste Kette bildet. Diese längste Kette wird dann von allen Minern bestätigt und der „alte Block“ fällt einfach weg. Daher ist beim aktuellen Fall kein Bitcoin Double Spend aufgetreten, sondern nur eine Reorganisation der Bitcoin Blockchain in eine alte und in eine neue Kette.

 


 

Satoshi erklärte: Bitcoin Double Spend ganz normal

Tatsächlich war in dem Moment auf Blockhöhe 666.833 ein Bitcoin Double Spend festzustellen. Allerdings war dieser nur für einen Block von Bestand. Auch Satoshi Nakamoto, der anonyme Erfinder von Bitcoin, erklärte bereits in einer E-Mail vom 10.11.2008, dass es zu Bitcoin Double Spend Szenarien kommen kann.

Die sofortige Unabwendbarkeit ist kein Merkmal, aber es ist immer noch viel schneller als bestehende Systeme. Papierschecks können bis zu ein oder zwei Wochen später platzen. Kreditkartentransaktionen können bis zu 60 bis 180 Tage später angefochten werden. Bitcoin-Transaktionen können in ein oder zwei Stunden ausreichend unumkehrbar sein.

Dabei geht er darauf ein, dass das Bitcoin Netzwerk alle 10 Minuten neue Blöcke generiert. Da es zu Bitcoin Double Spend Unklarheiten in Form von Reorganisation zweier Block-Ketten kommen kann, sollten Händler bis zu eine Stunde – und damit bis zu 6 Blöcke abwarten – bis die Transaktion tatsächlich für wahr empfunden wird. Wartet man zu kurz, besteht die Gefahr, dass man mit seiner Bitcoin Transaktion in einen alten Block mit hineinrutschen könnte.

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Aave Coin (LEND)

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Deutscher Immobilienkonzern startet 20 Mio. Euro Anleihe als Security Token auf Stellar Blockchain

Deutscher Immobilienkonzern startet 20 Mio. Euro Anleihe als Security Token auf Stellar Blockchain

Der aus Bochum stammende Immobilienkonzern Vonovia emittiert erstmals eine vollständig digitale und dezentrale Schuldverschreibung auf der Stellar Lumen Blockchain. Der Security Token wurde über den Online-Marktplatz firstwire integriert. Das Volumen beträgt 20 Millionen Euro und die Laufzeit drei Jahre.

In Kürze

  • Vonovia emittiert Schuldverschreibung
  • Security Token auf Stellar Blockchain
  • Durch firstwire ermöglicht

Security Token von Vonovia

Die Digitalisierung des Finanzbereichs ist für viele Unternehmen aktuell ein sehr wichtiges Thema. Die Corona-Krise zwingt viele Marktteilnehmer in die Knie. Wer jetzt den Schritt in Richtung Digitalisierung nicht wagt, der könnte durch den technischen Fortschritt eingeholt werden. Die Stellar Blockchain entwickelt seit vielen Jahren Anwendungsbereiche im Finanzbereich.

Händeschütteln Security Token auf Stellar Lumen BlockchainDaher hat das Wohnungsunternehmen Vonovia nun eine Namensschuldverschreibung auf der Stellar Blockchain integriert. Dabei werden Security Token als Übertragung der Eigentumsrechte auf der Stellar Lumen Blockchain integriert. Stellar gilt als Konkurrent von Ripple (XRP) und möchte eine dezentral gesteuerte Alternative zu Unternehmen bilden, welche die Blockchain Technologie im Finanzbereich anwenden möchten.

Finanzgeschäfte durch Stellar effizienter

Dabei ist ganz klar der Fokus einer höheren Effizienz im Vordergrund. Durch die Nutzung der Möglichkeiten der Stellar Lumen Blockchain und der einhergehenden Security Token, werden komplexe Prozesse in einen einfachen Ablauf integriert. Dadurch wird nicht nur Zeit und Geld gespart, sondern es macht auch die Anwendung an sich einfacher zu nutzen.

Dazu erklärte Helene von Roeder, Finanzvorständin von Vonovia:

Die Digitalisierung bietet uns die Möglichkeit, uns schneller, einfacher und günstiger zu finanzieren. Wir wollen die neue Technologie ausprobieren, um Erfahrungen zu sammeln. Wir können uns gut vorstellen, dass diese in Zukunft eine bedeutsame Rolle im Kapitalmarkt einnehmen wird. Emissionen sind transparent und in Echtzeit nachvollziehbar, was einen professionellen Transaktionsstandard garantiert. Zudem können wir dadurch global neue Investoren ansprechen.

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Dabei liegen die Vorteile der Nutzung von Security Token auf der Hand. Die Auftragnehmerseite ist das eine, allerdings sollte der Fokus auf die Kunden eine größere Priorität einnehmen. Dazu erklärt Joachim Olearius, Sprecher der Partner der inhabergefürten M.M. Warburg-Bank, auf der Investorenseite:

Die Tokenisierung wird das Angebot von Finanzprodukten und -services erheblich erweitern und strukturell verändern. Wir freuen uns, diese Transaktion mit einem erfahrenen Emittenten erfolgreich durchgeführt zu haben. Sie unterstreicht die Innovationskraft unserer Bank.

Auch BitBond äußerte sich dazu auf Twitter:

Firstwire mit Security Token als Innovationstreiber

Firstwire ist ein webbasierter Marktplatz für Fremdkapital. Durch verschiedene professionelle Netzwerke bietet das Kölner FinTech internationalen Pricate-Placement-Märkten eine unabhängige Plattform. Dabei werden Banken und institutionelle Investoren zusammengeführt. Mehr Infos dazu findest du auf der offiziellen Homepage.

Dabei geht das FinTech mit dem Deal über 20 Millionen einen enormen Fortschritt in der Praxis-Anwendung der Blockchain Technologie. Dies ist ein Beweis dafür, dass Security Token die Welt in verschiedenen Bereichen verbessern und effizienter gestalten können.

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Polkadot (DOT)

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Tesla CEO Elon Musk erklärt: Bitcoin ist mein Safe-Word!

Tesla CEO Elon Musk erklärt: Bitcoin ist mein Safe-Word!

Der Tesla CEO Elon Musk verkündet am heutigen Sonntag, dem 20. Dezember auf Twitter: Bitcoin ist mein Safe-Word! Allerdings stellte er die Aussage schnell wieder als Scherz dar. Hinzu kamen einige weitere Tweets in dichter Abfolge im Bezug auf Bitcoin und Dogecoin. Damit schürt Musk den aktuellen Hype um Bitcoin und Kryptowährungen weiter an. 

In Kürze

  • Tesla CEO twitter über Bitcoin und Dogecoin
  • Er verkündet: „Bitcoin ist mein Safe-Word.“
  • Bezug auf Tweet vom 10.01.2020

Ledger Live Coinify

Tesla CEO twittert über Bitcoin

Der Tesla CEO ist bereits seit vielen Jahren Fan von Bitcoin und Kryptowährungen. Auch in der Vergangenheit hat er bereits oft mit lustigen Tweets verschiedenste Diskussionen in Twitter angeregt. Zudem hat er auch Give-Aways in Twitter gestartet. Dabei verschenkte er Kryptowährungen an zufällig ausgewählte Nutzer. In den letzten Wochen wurde Elon Musk der zweitreichste Mensch der Welt.

Heute morgen um 9:21 Uhr twittert der Tesla CEO:

Bitcoin ist mein Safe-Word

Gleich 19 Minuten später ergänzte er den Tweet und erklärte:

War nur ein Scherz, wer braucht denn ein Safe-Word?

Dabei korrigiert er die Ironie des ersten Tweets direkt wieder. Kurz vor 10 Uhr erfolgte ein weiterer Tweet, wo ein Bitcoin-Bild verlinkt wurde. Damit lässt er anscheinend seine Zuneigung zu Bitcoin begründen. Tesla hat mit der Blockchain-Technologie bereits viele logistischen Prozesse optimiert und angepasst und damit auch den Transport von Tesla Autos effizienter gestaltet.

Dabei vergleicht er sich mit einem Mann der erklärt „Das bin ich, während ich versuche ein normales und produktives Leben zu führen“. Daneben ist eine Frau zu erkennen, die den Bitcoin Schriftzug mit Logo auf sich trägt. Dies soll als weibliche Versuchung dargestellt werden. Für viele Bitcoin-Befürworter sicher ein witziges Bild.

Der nächste Tweet wird interessant, um 10:24 erklärte er, dass der Bitcoin fast so schwachsinnig ist wie Fiat-Geld. Fiat-Gelder sind Zentralbankwährungen, wie der Euro oder der Dollar. Dabei merkt man direkt die Übertreibung der gesamten Tweets. Richtig ernst nehmen kann man den Tesla Chef heute wohl nicht.

Bitcoin ist fast so schwachsinnig, wie Fiat-Geld

Tesla CEO bezieht Dogecoin mit ein

Tesla Logo Tesla CEO Elon MuskIn einem weiteren Tweet begründet er mit nur einem Wort sein Interesse an Dogecoin. Dabei erklärte er: „Es genügt nur ein Wort: Doge“. Doge ist eine Hunderasse und gleichzeitig auch das Logo der Kryptowährung Dogecoin. Gleichzeitig hat er seinen Twitter-Status abgeändert. Dort steht nun „Former CEO of Dogecoin“ was so viel heißt wie „Ehemaliger CEO von Dogecoin.

Dies ist natürlich ein Scherz, da Dogecoin eine dezentrale Kryptowährung ist und weder CEO noch Management innehält. Allerdings hält er damit auch an dem Konzept der Kryptowährung Dogecoin fest – denn diese wurde nur zum Spaß erschaffen und hat keinen wirklichen monetären Hintergrund. Allerdings funktioniert die Kryptowährung seit vielen Jahren trotz alledem fehlerfrei und hat eine sehr aktive Community.

Erster Tweet geht auf Anfang 2020 zurück

Dabei ist interessant zu erkennen, dass Elon Musk eine lange Zeit nicht mehr über Bitcoin getwittert hatte und der erste Tweet des heutigen Tages, „Bitcoin ist mein Safe-Word.“ genau 10 Tage vor Jahresende 2020 gepostet wurde. Warum ist dies nun interessant? Am 10. Januar 2021 postete der Tesla CEO einen ähnlichen Tweet.

Darin erklärte er:

Bitcoin ist *nicht* mein Safe-Word

Damals lag der Preis eines Bitcoins bei circa 8.000 Dollar. Jetzt ist der Preis eines Bitcoins bei einem neuen Allzeithoch von circa 23.500 Dollar. Dabei hat Elon Musk seine Tweets heute wohl nicht wirklich ernst gemeint. Es kommt eher rüber, als ob es sich um Trash handelt. Allerdings erzeugt er mit seinen Tweets eine heftige Diskussion in Twitter, wodurch der aktuelle Krypto-Hype verstärkt wird.

Und das in einer Zeit, in der Bitcoin von 20.000 Dollar bis runter auf 3.000 Dollar gehandelt wurde und sich danach vollständig erholt hat, in mitten einer global stattfindenden Pandemie, welche nur alle 100 Jahre auftritt. Währenddessen übertrifft der Bitcoin jedes größere Asset, das jemals existierte und das jedes Jahr aufs neue. Ja, der Bitcoin Hype scheint vielleicht gerade erst zu starten …

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Harmony Protocol (ONE)

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Craig Wright wird durch eine BTC-Adresse aus dem Jahr 2009 als Betrüger entlarvt!

Craig Wright wird durch eine BTC-Adresse aus dem Jahr 2009 als Betrüger entlarvt!

Craig Wright hat bereits einiges an Aufregung in der Krypto-Welt erzeugt. Er ist noch immer der festen Überzeugung, dass er Satoshi Nakamoto sei. Nakamoto hat das Whitepaper des Bitcoins herausgegeben und gilt nicht nur als Erfinder von Bitcoin, sondern ist auch einer der reichsten Menschen der Welt. Nun bezeichnet eine Bitcoin-Adresse aus dem Jahr 2009 Craig Wright als Betrüger.

In Kürze

  • Craig Wright wird als Betrüger bezeichnet
  • Bitcoin Adresse aus 2009 wird aktiv
  • Nachricht bezeichnet Wright als Lügner und Betrüger 

Ledger Live Coinify

Craig Wright ist Satoshi Nakamoto?

Craig Wright ist bereits seit vielen Jahren aktiv im Krypto-Bereich. Allerdings stoßt er mit seiner Aussage, der echte Satoshi Nakamoto zu sein, auf sehr viele Gegenstimmen. Craig Wright wurde von Gerichten in den USA dazu veranlasst, seine Adressen bekanntzugegeben. Ein Beweis, dass Craig Wright tatsächlich Satoshi Nakamoto sei, ist nur gegeben, wenn er eine Transaktion vom ersten Block, welcher überhaupt hergestellt wurde, versendet. Dieser Block wird auch Genesis-Block genannt.

Da Craig Wright bis heute noch keine Bitcoins bewegen konnte, welche im Genesis-Block erzeugt wurden, glaubt ihm bis heute keiner. Er wird von vielen Krypto-Influenzern als größter Betrüger der Krypto-Welt bezeichnet.

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BTC-Adresse von 2009: „Lügner und Betrüger“

Person Rednerpult Bla Bla Bla Craig WrightIn dem laufenden Gerichtsverfahren von Craig Wright, wurde von ihm eine Liste mit Bitcoin-Adressen angegeben. Diese wurden von Klägern am 21. Mai diesen Jahres veröffentlicht. Diese Liste umfasst 145 Adressen, welche jetzt eine öffentliche Nachricht unterzeichnet haben, in der Craig Wright als Lügner und Betrüger hingestellt wurde.

Hier die komplette Nachricht:

Craig Steven Wright ist ein Lügner und ein Betrüger. Er hat nicht die Schlüssel, die zum Signieren dieser Nachricht verwendet wurden. Das Lightning Network ist eine bedeutende Errungenschaft. Wir müssen jedoch weiter an der Verbesserung der On-Chain-Kapazität arbeiten. Leider besteht die Lösung nicht darin, einfach eine Konstante im Code zu ändern oder mächtigen Teilnehmern zu erlauben, andere zu verdrängen. Wir sind alle Satoshi.

Damit ist Craig Wright als Betrüger enttarnt. Leider ist für Außenstehende nicht möglich, zu prüfen, von wem die Nachricht kommt. Fakt ist allerdings, dass einer der jüngsten Bitcoin-Adressen, die jemals benutzt wurden, diese Nachricht absendete.

Craig Wright ein Betrüger?

Damit steigt der Vertrauensverlust gegenüber Craig Wright weiter. Zuerst ging die Nachricht auf Reddit herum, danach hat auch BitMEX Research eine Analyse zur Situation in Twitter veröffentlicht.

Wir haben eine Zufallsstichprobe von 20 Einheiten von ihnen genommen. Keiner von ihnen wurde gemäß unserer Zuordnung mit der Hilfe von @SDLerner seinem Extra-Nonce-Analyse-System dem dominanten Miner von 2009 zugeordnet.

Dabei kommt BitMEX Research zum Ergebnis, dass der Miner, welcher Bitcoin im Jahr 2009 dominiert hat, nicht der von Craig Wright begründete sei. Denn durch eine Analyse von Sergio Demian Lerner aus dem Jahre 2013, können durch den Anstieg des Extra-Nonce-Wertes der Block potentiell dazu genutzt werden, damit die Blöcke dem selben Miner zugeordnet werden. Laut der Analyse ist dies bei den Andressen nicht der Fall.

Lese auch: Was ist eine Nonce und wie hängt sie mit der Schwierigkeit des gesamten Bitcoin-Netzwerkes zusammen?

Harmony Protocol (ONE)

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Microsoft ID startet Beta auf Bitcoin Blockchain!

Microsoft ID startet Beta auf Bitcoin Blockchain!

Microsoft arbeitet schon länger an einem dezentralen ID Netzwerk auf Bitcoin-Basis. Gestern wurde berichtet, dass das Microsoft ID Netzwerk nun in die Beta-Phase übergeht. 

Microsoft ID Netzwerk schon lange geplant

Bereits vor fast vier Jahren wurden die ersten Konzepte für ein blockchainbasiertes diagnostisches Sidetree-DID-Netzwerkprotokoll namens ION skizziert. In den Jahren 2017 und 2018 wurde das Projekt ausgereift. Während dieser höchst innovativen Phase wurde Microsoft klar, dass das Microsoft ID Netzwerk eine lohnenswerte Angelegenheit ist. Dies ist in einem Blog-Post aus dem letzten Jahr ersichtlich.

Dabei war das Projekt eine Open-Source-Entwicklung. Das heißt, dass jeder den Quellcode der Anwendung überprüfen, ausführen und auch jeder etwas dazu beitragen kann. Daher haben viele verschiedene Entwickler durch Netzwerke wie GitHub über viele Jahre hinweg zur Entwicklung beigetragen.

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Mitte 2020: Microsoft ID mit ION auf der Bitcoin Blockchain?

Hardware mit Windows Logo - Microsoft ID NetzwerkDer Sprung ins Bitcoin Mainnet wurde gestern offiziell in einem Blog-Post angekündigt. Dabei steht eine hohe Form der Dezentralisierung im Vordergrund. Das Microsoft ID Netzwerk wurde von Anfang an als dezentralisiertes Netzwerk entwickelt, welches unabhängig von zentralen Parteien und vertrauenswürdigen Dritten arbeiten kann. Dabei wird diese Philosophie durch den kryptographisch entwickelten Quellcode verwirklicht.

Dezentrale ID auf der Bitcoin Blockchain?

Bitcoin ist für seine Unabhängigkeit und hohe Form der Dezentralität bekannt. Die Hintergedanken des digitalen Goldes und seiner Anhänger lässt sich mit folgendem Spruch einfach erklären:

Be Your Own Bank (dt.: Sei deine eigene Bank).

Dabei stützt sich das Microsoft ID Projekt auf einen ähnlichen Gedanken. Durch eine dezentrale Software-Lösung kann jeder selbst entscheiden, wer Zugriff auf seine Identität bekommt. ION soll ein Beweis dafür sein, dass es auch dezentrale Systeme geben kann, die auf der Bitcoin Blockchain aufbauen.

Dabei bestätigt sich auch die Annahme vieler Menschen, dass Bitcoin gar keine weiteren Zusatz-Funktionen benötigt, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Das Vertrauen als Wertespeicher reicht vollkommen aus, um die Zukunft zu überstehen. Zusätzliche Anwendungen, wie Smart Contracts, die mit dem Ethereum Netzwerk möglich sind, oder das Microsoft ID Netzwerk, können einfach implementiert werden.

Dabei gibt es keine Veränderung am Quellcode des Bitcoins, was zu einem Hard Fork und einem Vertrauensverlust bei der ältesten Blockchain führen könnte. Daher werden solche Möglichkeiten, die ohne eine Veränderung des Bitcoin Quellcodes weitere Nutzungsmöglichkeiten geben, in Zukunft immer häufiger aus dem Boden schießen und damit den zukünftigen Use Case des digitalen Goldes festigen.


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Umgeht die Krypto-Börse Binance die Regularien?

Umgeht die Krypto-Börse Binance die Regularien?

In den letzten Tagen hat eine News über die Krypto-Börse Binance mit der Frage, ob Binance in Malta ansässig ist und seine Steuern zahlt, die Runde gemacht.

Stellungnahme der Finanzaufsichtsbehörde

Krypto-Börse Binance

Die Finanzaufsichtsbehörde auf Malta, die Malta Financial Services Authority (MFSA) hat eine Stellungnahme über die Krypto-Börse Binance veröffentlicht. Die MFSA ist mit der BaFin in Deutschland zu vergleichen. In der Stellungnahme schreibt die MFSA:

In Bezug auf einen Bericht in den Medien, der Binance als ein „in Malta ansässiges Kryptowährungs-Unternehmen“ bezeichnet, erklärt die Malta Financial Services Authority (MFSA), dass Binance von der MFSA nicht autorisiert ist, im Kryptowährungsbereich tätig zu sein und daher nicht ihrer Regulierungsaufsicht unterliegt.

Die Behörde prüft jedoch, ob Binance in Malta Aktivitäten verfolgt, die möglicherweise nicht in den Bereich der Regulierungsaufsicht fallen. Die Zulassung von virtuellen Finanzanlagen zum Handel und / oder zum öffentlichen Angebot in und aus Malta erfordert eine MFSA-Lizenz im Sinne des Virtual Financial Assets Act (CAP 590) von 2018.

Berichte der Krypto-Börse Binance zu Aktivitäten auf Malta

In vergangenen Berichten wurde darüber berichtet, dass die Krypto-Börse Binance auf Malta beheimatet ist. Dies hat unter anderem das beliebte Magazin Bloomberg in einem Bericht, in dem es heißt, dass Binance nach Komplikationen in Japan auf Malta gewechselt habe. Außerdem war erst letztes Jahr die Rede davon, dass Binance bald mit der Börse auf Malta einen eigenen Security Token auf den Markt bringen wolle.

Alles nur ein Irrtum?

Ist den Aussagen des CEOs von Binance zu glauben, dann hat das Unternehmen noch nie einen festen Unternehmenssitz auf einem Teil der Welt gehabt. Trotzdem sagt er, dass die Regularien in den einzelnen Ländern erfüllt seien. Ist den Aussagen des Binance CEO Changpeng Zhao glauben zu schenken, dann hat Binance noch nie ein Büro auf Malta gehabt und alles wäre nur ein Irrtum. Binance möchte eine

echte dezentralisierte autonome Organisation werden

Tweet vom CEO der Krypto-Börse Binance auf die Vorwürfe

In Tweet schrieb Zhao, dass die Blockchain “eine neue Welt” ermöglicht hat, in der ein Hauptsitz nicht mehr benötigt wird. Er fügt hinzu, dass das Unternehmen jedoch Lizenzen in verschiedenen Teilen der Welt besitzt.

Nach der heutigen öffentlichen Bekanntmachung gehört Malta eindeutig nicht dazu. Die MFSA sagt auch, dass sie jetzt die frühere Beteiligung des Unternehmens untersucht.

Wo zahlt die Krypto-Börse Binance ihre Steuern?

Die Aussagen des CEO von Binance klingen zweifelsohne interessant. Aber ist dies rechtskonform? Wo zahlt das Unternehmen die Steuern? Medienberichten zufolge scheint ein Großteil auf den Kaimaninseln registriert zu sein. Dies geht aus Unterlagen aus dem Jahr 2017 hervor. Vermutet wurde jedoch, dass Binance auf Malta geflüchtet ist, was nicht der Wahrheit entspricht. Eine verlässliche Aussage kann nicht getroffen werden.

Binance mit technischen Problemen?

In der vergangenen Woche hat die Krypto-Börse Binance verstärkt mit technischen Problemen kämpfen müssen. Hierbei sollen keine Kundengelder gestohlen oder entwendet worden sein.

Kein Handel möglich

Die ungeplante Systemwartung hat die Einstellung der allermeisten Aktivitäten auf der Plattform zur Folge. Partnerbörsen wie Binance.US sind von der unfreiwilligen Pause aber nicht betroffen.

In einer Mitteilung vom 19. Februar erklärt Binance die Situation wie folgt:

Mitbinancianer, Binance wird vorübergehend vom System gewartet. Binance hat Einzahlungen, Auszahlungen, Spot-Handel, Margin-Handel, P2P-Handel, Kreditvergabe, Rücknahme sowie Vermögensübertragungen von Unterkonten, Margin-Konten, Futures-Konten und Fiat-Geldbörsen ausgesetzt. Bitte beachten Sie, dass der Handel mit Binance Futures während des Wartungszeitraums unberührt bleibt. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihre Geduld. Danke für deine Unterstützung! Binance Team.

Entschädigung für Kunden

Auch auf Twitter gab es eine Mitteilung vom Binance CEO Changpeng Zhao:

Einer der Marktdatenschieber hatte Probleme, die Matching-Engine war in Ordnung, kein Datenverlust oder Korruption (außer Marktdaten). Wir arbeiten daran. Sollte bald behoben sein.

Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten setzte Binance den Händlermargenzins aus.

Probleme behoben

Mittlerweile ist der Dienst von Binance wieder uneingeschränkt nutzbar. Bereits am 17. Februar berichtete die Kryptobörse von unerwarteten Problemen durch das hohe Nutzeraufkommen. Das hohe Volumen an Orders, Marktdaten und Guthaben soll zu technischen Problemen geführt haben. Ein Hackerangriff steckt trotz der Befürchtungen einiger Kunden nicht hinter den Schwierigkeiten der Plattform. Ob das Problem mit dem Eingreifen der Verantwortlichen am 19. Februar nun endgültig behoben ist, ist noch nicht klar.

Binance-Coin (BNB)

Hier findest du unsere ausführliche Analyse zum Binance-Coin (BNB).