Bitcoin und Ethereum Chartanalyse – Crash am Kryptomarkt

Bitcoin und Ethereum Chartanalyse – Crash am Kryptomarkt

Bitcoin und Ethereum erleben über das Wochenende einen wahren Cryptocrash. Die Märkte sind deutlich am Fallen und scheinen kein Ende zu kennen. Wie geht es nun weiter? Ist das nun endlich der Boden? 

In Kürze

  • Bitcoin Chartanalyse
  • Bitcoin Ausblick
  • Ethereum Chartanalyse

Blockpit

Bitcoin Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Bitcoin hat sich über das Wochenende relativ stabil halten können, musste jedoch in der heutigen Nacht mit deutlichen Abschlägen in den Montag starten. Momentan traden wir bei ca. 25.000 USD.

Zuletzt haben wir jegliche Unterstützung verloren und konnten nun ersten Support bei ca. 24.800 USD vorfinden. Kurz danach befindet sich der Monatssupport S1, welcher dann die letzte Unterstützung vor 23.000 USD darstellt.

Wir sind im RSI und vielen anderen Indikatoren deutlich überverkauft, was nicht heißt, dass es in den nächsten Stunden nicht tiefer gehen kann. An solchen Tagen sollte man sich lieber zurückhalten und nicht ins fallende Messer greifen.

Bitcoin Ausblick

Quelle: Tradingview*

Trotzdem können wir dem Ganzen etwas positives abgewinnen. Wir haben endlich den Wick gefüllt, über den wir schon die letzten Wochen gesprochen haben und welcher enorm wichtig war.

Sollten wir diesen Tag so abschließen, könnten wir eine bullish-divergence ausbilden, welche uns vorübergehend Aufwind geben könnte. Ansonsten ist die nächste Unterstützung zwischen 22.000 – 23.000 USD, da wir hier die letzte Konsolidierungsphase hatten.

Wir müssen jetzt auf eine Bodenbildung mit Konsolidierung hoffen und nicht mit einem impulsiven Move mit viel Volumen, da wir sonst das gleiche Spiel wieder hätten: Einen Wick, welchen wir wieder füllen müssten.

Blockpit

Ethereum Chartanalyse

Quelle: Tradingview*

Ethereum hat ein heftiges Wochenende hinter sich und ist über 30% eingebrochen. Momentan traden wir noch bei knapp über 1.300 USD, jedoch ist fraglich, wie lange diese noch halten können.

Die Chance, dass wir zumindest noch die 1.280 USD sehen, ist sehr groß, da wir noch vom 2. März 2021 einen Wick haben, welcher seitdem nicht gefüllt wurde. Hier befindet sich die erste Liquidität.

Erreichen wir diese und konsolidieren an dieser Stelle erst einmal, könnte sich eine Bodenbildung anbahnen. Hierzu müssen wir jedoch die nächsten Tage abwarten. Ein sofortiger Pump ohne Pause wäre das schlechteste, was in dieser Zeit passieren könnte.

Trading-Campus

Citadel Securities und Fidelity planen Krypto-Handelsplatz!

Citadel Securities und Fidelity planen Krypto-Handelsplatz!

Das aktuelle Marktumfeld von Kryptowährungen ist höchst volatil. Verschiedene kleine Projekte sterben durch Planungsfehler aus und bringen den Markt oft sehr stark ins Schwanken. Trotzdem scheinen viele Big Player aus der Finanz-Welt zu versuchen, Fuß zu fassen. Jetzt wurde bekannt, dass Citadel Securities und Fidelity einen eigenen Krypto-Handelsplatz planen. Das könnte dem Markt neue Hoffnung geben und das Vertrauen in die großen Kryptowährungen stärken. 

In Kürze

  • Big Player bauen Krypto-Handelsplatz
  • Citadel Securities und Fidelity
  • Bedarf an Krypto-Handelsplätzen hoch

Blockpit

Big Player bauen Krypto-Handelsplatz

Der Zugang zu digitalen Vermögenswerten muss verbessert werden. Unter diesem Motto bauen die Big Player der Finanz-Branche einen Krypto-Handelsplatz. Citadel Securities und Virtu Financial Inc., der Retail-Brokern Fidelity Investments und Charles Schwab Corp. haben sich hierfür zusammengeschlossen, um Kompetenz aus der Finanz-Welt zu vereinen.

Neben viel Kompetenz in der Verwahrung von Vermögenswerten für Kunden können diese auch durch verschiedene Analysten und Marktet Maker glänzen. Dabei fehlt ihnen nichts, um den Krypto-Handelsplatz auf einer seriösen Basis groß wachsen zu lassen. Dies geht aus einem Bericht von Bloomberg hervor.

Krypto-Handelsplatz online

Citadel Securities und Fidelity

Citadel Securities ist wie Fideltiy ein Finanzdienstleistungsunternehmen. Dabei fokussiert sich dieses allerdings überwiegend auf Hedgefonds und betreibt davon einige. Durch ein starkes Wachstum in den 90er-Jahren konnte das Unternehmen enorm wachsen.

Fidelity fokussiert sich mehr auf Fonds. Über 9000 werden laut Website angeboten. Dabei stützt sich die Auswahl auf die Meinung von Experten, weshalb im Bereich der Analyse von Marktsegmenten eine hohe Kompetenz vorzufinden ist.

Blockpit

Bedarf an Krypto-Handelsplätzen hoch

Dabei scheint der Bedarf an Handelsplätzen für Kryptowährungen hoch zu sein. Denn viele der Kunden von Fidelity scheinen Liquidität in dem Markt rund um Bitcoin und Kryptowährungen zu suchen. Herkömmliche Investoren kaufen über Coinbase oder Kraken, wobei hier oft das Problem der Liquidität vorhanden ist. Dort möchten die Dienstleister anknüpfen. 

Susan Coburn, eine Sprecherin von Fidelity, erklärte dazu:

Wir unterstützen Bemühungen innerhalb der Branche, die eine Option zur Liquiditätsbeschaffung für unsere Kunden bieten.

Saturn stattet deutsche Filialen mit Bitcoin ATM aus

Saturn stattet deutsche Filialen mit Bitcoin ATM aus

Einer der großen Einkaufsmärkte, wenn es um Technik geht, bietet seinen Kunden nun ein in Deutschland einmaliges Erlebnis an. Saturn rüstet drei Filialen mit Bitcoin Automaten (BTC ATM) aus.

In Kürze

  • BTC ATM in Köln, Frankfurt & Dortmund

  • Die Kaufabwicklung

  • Kurs & Gebühren

  • Pilotprojekt in Österreich

Blockpit

BTC ATM in Köln, Frankfurt & Dortmund

Falls einer unserer Leser in einem der dreien Städte wohnt und bei der Suche nach einem Technik-Artikel in den Saturn gelaufen ist, dem könnte es bereits aufgefallen sein. Saturn Deutschland bietet nun Stellplätze in der Filiale für Bitcoin Automaten.

Seit Anfang Mai haben Kunden die Möglichkeit, im Saturn in Köln (Hohe Straße), Frankfurt (Zeil) und Dortmund (City) Bargeld in Kryptowährungen zu tauschen. Somit soll Bitcoin & Co. stärker in die Öffentlichkeit gelangen und der Zugang zu Kryptos für die Allgemeinheit erleichtert werden.

Bitcoin ATM

Die Kaufabwicklung

Saturn arbeitet mit Kurant zusammen, eine Firma, die sich selbst als Marktführer im Bereich Bitcoin Automaten in Europa anpreist. Kurant ist für jegliche Transaktionen verantwortlich. Die Regulierung der Bitcoin ATM ist durch eine Lizensierung bei der BaFin gegeben.

Die Kaufabwicklung an sich ist recht schlicht gehalten. Es wird lediglich ein Smartphone und Internet benötigt – wobei Internet in den meisten Filialen kostenlos angeboten wird.

Saturn führt aus:

Der Ablauf ist simpel. Nach einer einmaligen Erstregistrierung unter www.kurant-btm.de/registerde lädt der Kunde eine Wallet App auf das Smartphone. Im nächsten Schritt wird am Automaten der Betrag gewählt. Anschließend erstellt die App einen QR-Code – die Adresse der Wallet. Der Code wird am Automaten eingescannt, der Wunschbetrag in bar eingezahlt und der entsprechende Bitcoin-Betrag der digitalen Wallet gutgeschrieben.

Wer also gehofft hat, an einem dieser BTC Automaten anonym Bitcoin kaufen zu können, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Bitcoin Automaten werden in Deutschland nur mit entsprechendem KYC genehmigt.

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Kurs & Gebühren

An den Bitcoin ATM kann sowohl Bitcoin als auch Ethereum gekauft werden. Doch da an diesem Automaten einige Parteien ihr Geld verdienen möchten, stellt sich die Frage, wie hoch die Gebühren beim Kauf von BTC oder ETH sind und zu welchem Kurs der Kunde kauft.

Diese Frage müssen wir vorerst leider unbeantwortet lassen. In der FAQ von Kurant lässt sich herauslesen, dass die Gebühren wie auch der Kurs wohl jeweils nur vor Ort ausgelesen werden können.

Konkret heißt es hier:

Den konkreten Kurs Ihrer gewünschten Kryptowährung inklusive der anfallenden Gebühren finden Sie immer aktuell am Automaten, bevor Sie eine Transaktion starten.

Pilotprojekt in Österreich

Saturn wird dieses Projekt vorerst als Pilot starten. Nach 6 Monaten sollen die Daten analysiert und entschieden werden, ob die Bitcoin ATM weiter in den Filialen bestehen bleiben, oder ob sogar neue hinzu kommen.

Somit zieht die Tochter dem Mutterunternehmen MediaMarkt nach. MediaMarkt hat bereits 2019 ein Pilotprojekt mit Kurant gestartet, das den Effekt von der Plattierung von Bitcoin Automaten in MediaMarkt-Filialen in Österreich untersuchen sollte.

Das Projekt wurde so gut angenommen, dass mittlerweile 12 Filialen in Österreich stolzer Besitzer eines Bitcoin Automaten sind. Nun ist Deutschland an der Reihe zu beweisen, dass auch wir bereit sind umzudenken und in Bitcoin zu investieren.

Ethereum Crash: Vitalik Buterin ist kein Krypto-Milliardär mehr!

Ethereum Crash: Vitalik Buterin ist kein Krypto-Milliardär mehr!

Als einer der Hauptgründer der größten Blockchain-Plattform für Smart Contracts konnte Vitalik Buterin als erster und jüngster bekannter Krypto-Milliardär in die Geschichte eingehen. Nach dem Ethereum Crash hat sein ETH-Vermögen deutlich an Wert verloren, weshalb er jetzt kein Milliardär mehr ist. 

In Kürze

  • Ethereum Crash lässt Buterins Vermögen sinken
  • ETH im Bärenmarkt?
  • Viel FUD treibt die Kurse tiefer

Blockpit

Ethereum Crash lässt Buterins Vermögen sinken

Der Ethereum Co-Founder Vitalik Buterin gibt sein Vermögen mit 290.000 ETH an. Vor allem durch den ICO-Hype im Jahr 2017 konnte die ETH-Blockchain eine enorme Produktvariation erfahren. In wenigen Monaten wurden tausende verschiedene Token gelauncht, die oft mit sinnlosen, aber kreativen Anwendungsbereichen an den Markt gingen.

Durch die weite Verbreitung von Ethereum konnte der Preis im letzten Bitcoin-Bullenmarkt auf ein laut Coinmarketcap neues Allzeithoch bei 4.159 Euro im November 2021 steigen – umgerechnet 1,2 Milliarden Euro! Mit seinen 27 Jahren geht Buterin damit als jüngster bekannter Krypto-Milliardär in die Geschichte ein. Jetzt ist der Preis von Ethereum um über 60% eingebrochen und befindet sich zum Redaktionszeitpunkt bei 1.860 Euro.

Ethereum Crash Coinmarketcap

ETH im Bärenmarkt?

Seither geht der Kurs von Ethereum immer tiefer. Der Bärenmarkt hat die Preise der meisten Altcoins in schwindelerregende Tiefen gestoßen. Daher wurde das Vermögen in Ethereum von Vitalik Buterin mehr als halbiert und beträgt aktuell circa eine halbe Milliarde Euro. Dies zeigt, welche Risiken mit dem Markt verbunden sind. Neue Anleger kommen mit solchen starken Kurseinbruchen oft nicht zurecht. Daher sollte vor einem Investment immer genau klar sein, wann mögliche Profite genommen werden.

Blockpit

Viel FUD treibt die Kurse immer tiefer

Ethereum Crash Silber

Nicht nur der Ethereum Crash zeigt, dass die Bären aktuell den Markt gepackt haben. Viele kleine Altcoin-Projekte, die keinen wirklichen Anwendungsfall unterstützen, verschwinden bei solch einer Marktlage komplett in der Senke. Durch den Crash des Krypto-Projektes Luna wurde der Markt erneut verunsichert. Erst vor kurzem hat die Präsdentin der Europäischen Zentralbank erklärt:

Kryptowährungen sind nichts wert und gehören reguliert.

Dabei scheint wieder ein altes Problem von Bitcoin und Kryptowährungen aufzutauchen. Denn sobald die Preise mal wieder stärker fallen, kommen sofort Regulierungsgedanken und FUD-Nachrichten auf den Markt. Wenn Krypto nichts wert ist, warum gehört es denn dann reguliert, Frau Lagarde?

NVIDIA: 5,5 Mio. US-Dollar Strafe wegen verschwiegenen Verkäufen an Krypto-Miner

NVIDIA: 5,5 Mio. US-Dollar Strafe wegen verschwiegenen Verkäufen an Krypto-Miner

Der Grafikkarten-Riese NVIDIA hat sich in einem laufendem Verfahren mit der amerikanischen Wertpapieraufsichtbehörde (SEC) geeinigt. Demnach wurden 2018 Verkäufe an Krypto-Miner verschwiegen, was jetzt zu einer Strafe in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar führte. 

In Kürze

  • NVIDIA muss 5,5 Mio. US-Dollar zahlen
  • Unklare Angaben zu Krypto-Miner
  • Günstige Kurse bei dem Grafikkartenhersteller?

NVIDIA muss 5,5 Mio. US-Dollar zahlen

NVIDIA ist einer der wohl bekanntesten Entwickler von Grafikkarten und Chips weltweit. Durch den Sitz in Kalifornien muss der Konzern verschiedene Daten preisgeben. In einer aktuellen Klage der SEC hat NVIDIA gezielt Daten von Verkäufen an Krypto-Minern nicht preisgegeben.

NVIDIA Krypto-Miner

Dazu erklärte die SEC:

Diese Angelegenheit betrifft die Offenlegungen von NVIDIA in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen des Geschäftsjahr 2018 in Bezug auf die Auswirkungen von Krypto-Mining auf das Wachstum der Einnahmen aus dem Verkauf von Grafikprozessoren („GPUs“), die NVIDIA für Spiele entwickelt und vermarktet.

Dabei bezieht sich die amerikanische Aufsichtsbehörde vor allem auf die Grafikkarten, welche für Spiele vermarktet wurden, letztendlich aber für Krypto-Mining verkauft. Durch diese unterschiedliche Deklarierung kam es zu dem Fall.

Die SEC erklärte weiter:

Während des zweiten und dritten Geschäftsjahresquartal 2018, als bestimmte Krypto-Asset-Preise stiegen, führten Nutzer von NVIDIAs Grafikprozessoren zunehmend Krypto-Mining durch. NVIDIA hatte Informationen, die darauf hinweisen, dass Krypto-Mining ein wesentlicher Faktor für das jährliche Wachstum der Einnahmen aus dem Verkauf von Grafikprozessoren waren, die NVIDIA für Spiele entwickelt und vermarktet hat. 

 

Blockpit

Unklare Angaben zu Krypto-Minern

Im Geschäftsjahr 2018 wurden zwei verschiedene berichtspflichtige Segmente von NVIDIA offengelegt. Die Grafikprozessoren und die Tegra-Prozessoren. Dabei wurden die GPUs, die für Desktop, Notebooks und Krypto-Mining entwickelt wurden, im Grafikprozessoren-Segment ausgewiesen. Ebenfalls wurde der spezialisierte Markt Gaming gesondert ausgewiesen, da dort ein Gesamtumsatz in Höhe von 9,7 Milliarden US-Dollar erzielt werden konnte.

Dabei kam ein großer Teil der Nachfrage des Gaming-Sektors aus dem Krypto-Bereich, der falsch deklariert wurde. Dieser Fehler in ihrer Verpflichtung zum Bericht wurde NVIDIA jetzt mit einer 5,5 Millionen US-Dollar-Klage zum Verhängnis.

Günstige Kurse beim Grafikkarten-Hersteller?

NVIDIA Aktien-Kurs Krypto-Miner

Auch wenn die Klage Kosten für NVIDIA verursacht, ist der Einfluss auf das Krypto-Mining durch den Konzern nicht zu unterschätzen. Bei der genaueren Betrachtung des Aktien-Kurses von NVIDIA fällt auf, dass nach einem seit einigen Jahren andauernden Hype aktuell eine Korrektur den Markt beherrscht. Dabei könnten jetzt günstige Einstiege für die Zukunft möglich sein. Trotzdem ist dies keine Anlageberatung – die Entscheidung für den Kauf eine Kryptowährung oder einer Aktie, sollte immer bei Dir selbst liegen.

Lese dazu: Bereits in der Vergangenheit, war die Nachfrage nach Ethereum-Mining mit NVIDIA-Grafikkarten so hoch, dass eine Krypto-Drosselung eingebaut wurde!

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Senator Thomas erklärt vor allem DeFi-Projekten den Krieg. Mit einem neuen Gesetzesentwurf sollen vor allem Projekte mit Gründern, die eine hohe, unrealistische Entnahme aus der Kasse haben, als illegal deklariert werden. Zwar ist dies ein starker Eingriff in den freien Markt und zeigt, dass die Regierung immer stärker mitmischen möchte, allerdings können so verstärkt Neulinge vor den Gefahren von Altcoin-Projekten geschützt werden.

In Kürze

  • Der Gesetzesentwurf
  • DeFi-Projekte als Scams getarnt?
  • Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Der Gesetzesentwurf gegen DeFi-Projekte

Senator Thomas möchte eine klare und strenge Regulierung von DeFi-Projekte, die sich speziell auf den Altcoin-Bereich fokussieren. Dabei bezieht sich der neue Gesetzesentwurf vor allem auf Projekte, die Nutzer täuschen. Um dieses Problem entgegenzuwirken, soll sogar die Ausschüttung von Token im Verhältnis zum gesamt verfügbaren Token-Supply stark reduziert werden.

DeFi Projekte Betrüger

Durch die dezentrale Art der Krypto-Ökonomie können vor allem Betrüger schnell eine neue Blockchain entwickeln. Seit 2017 und dem damaligen ICO-Hype um Ethereum, ist es auch für Menschen, die noch nie programmiert haben, nicht schwer, so ein Projekt aufzubauen. Oft werden verschiedene Versprechungen zum Marketing und anderen technischen Entwicklungen getätigt, ohne dass in den darauffolgenden Jahren die vorher angepriesene Roadmap eingehalten wird.

DeFi-Projekte als Scam getarnt?

Daher soll die Handlung von Gründern, mehr als 10% der gesamten Coins eines jeweiligen Projektes innerhalb von 5 Jahren auszuzahlen, als illegal deklariert werden. Damit wird vor allem auf das Problem des Wert eines Objektes und seiner Inflation angegangen. Denn jetzt können die Gründer von DeFi-Projekten nicht mehr als 2% pro Jahr auszahlen. Ironisch ist, dass ausgerechnet in den USA prozentual deutlich mehr Geld gedruckt wurde, als der Gesetzesentwurf vorsieht – ist der Dollar auch ein DeFi-Scam? 😉


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CoinEx

Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Vor allem im ICO-Hype 2017 kamen eine exponentiell steigende Anzahl an Kryptowährungen auf den Markt. Die Produktvielfalt hat dabei das gesamte Marktsegment auf den Kopf gestellt. Auch Betrüger konnten so Fuß fassen und teilweise Milliarden-Beträge in global ablaufenden Scams erbeuten. Dabei konnten diese betrügerischen Projekte vor allem durch das starke Wachstum von Bitcoin auch gute Gewinne einfahren.

Nachdem der Markt zu Weihnachten 2017 einbrach, konnten sich auch die meisten dieser Scam-Projekte nicht halten. Millionen Menschen überall auf der Welt verloren so ihr eigenes Kapital an Betrüger, die einen großen Teil an Coins innehielten und diese früher oder später auf dem Markt verkauften. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Bitcoin keinen öffentlich bekannten Gründer gibt. Zwar hält Satoshi Nakamoto über eine Millionen Bitcoin, was auch etwas mehr als 5% des Marktes ausmacht, trotzdem hat er diese noch nie bewegt, weshalb die Community sich sicher ist, dass der Zugriff auf die Adresse mit dieser hohen Anzahl an Coins nicht verfügbar ist.

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