Terra-News: LUNA-Team bestätigt, dass Terra 2.0 kein Fork ist!

Terra-News: LUNA-Team bestätigt, dass Terra 2.0 kein Fork ist!

Seit Tagen wird darüber spekuliert, ob Terra 2.0 gestartet wird oder ob Do Kwon und sein Team ihre Meinung ändern und zustimmen, zusätzliche Luna-Token zu verbrennen, um den schwindenden Preis wieder zu beleben. Nun scheint es, als gäbe es Terra-News und Version 2.0 bald gestartet werden würde.

In Kürze

  • LUNA-Team bestätigt, Terra 2.0 wird kein Hard Fork sein
  • Terra 2.0 keine gemeinsame Geschichte mit aktueller Terra-Chain
  • dApps bei Terra 2.0
  • Terra-News kommt überraschend
  • Weiterhin Vorsicht geboten

Blockpit

LUNA-Team bestätigt, Terra 2.0 wird kein Fork sein

Im Gegensatz zu dem, was die meisten Leute dachten, wird Terra 2.0 jedoch nicht eine Abspaltung der Terra-Chain sein, die derzeit Luna beherbergt.

Stattdessen wird es ein ganz neues Blockchain-Netzwerk sein, das mit dem Genesis-Block 0 beginnen wird. Terra teilte diese Enthüllung in einem aktuellen Twitter-Thread. Zuvor hatte Do Kwon getwittert, dass Terra 2.0 eine harte Abspaltung von Luna sein wird. Das scheint nicht mehr der Fall zu sein.

Terra 2.0 wird keine gemeinsame Geschichte mit der aktuellen Terra-Chain haben

Terra hat in dem Twitter-Thread versucht, zwischen einem Hard Fork und einem neuen Blockchain-Netzwerk zu unterscheiden. Zunächst einmal teilt ein Hard Fork die Geschichte mit der ursprünglichen Chain, eine neue Chain jedoch nicht. Das bedeutet, dass Terra 2.0 keine Geschichte mit der aktuellen Terra Luna-Chain (die jetzt Terra Classic heißen wird) teilen wird.

In Vorschlag 1623 geht es also um die vollständige Wiedergeburt von Terra und nicht darum, die Chain so zu verändern, dass sie eine Abspaltung der aktuellen Chain wird. Terraform Labs hat jedoch noch kein Einführungsdatum oder einen Zeitplan für das neue Terra 2.0 entwickelt.

Terra-News

DApps, die zu Terra 2.0 migrieren

Da Terra 2.0 keine gemeinsame Geschichte mit der ursprünglichen Chain haben wird, müssen dApps und andere Projekte, die derzeit auf Terra (Luna) laufen, auf Terra 2.0 migriert werden. Dabei ist zu beachten, dass im Falle eines Hard Forks die dApps bereits auf der neuen Chain existieren. Dies wird bei Terra 2.0 nicht der Fall sein.

Nach Angaben von Terra haben verschiedene beliebte dApps bereits zugesagt, zu Terra 2.0 zu migrieren, sobald die neue Chain gestartet ist.

Prism Protocol, Stader Labs, Random Earth, One Planet, ChainLayer, BTCSecure, Sigma, TerraBay und Nebula Protocol haben sich verpflichtet, das neue Terra (LUNA) Netzwerk zu validieren.

Blockpit

Entscheidung von Terra kommt überraschend

Ursprünglich war die Terra-Gemeinschaft mehrheitlich dafür, Luna zu verbrennen, um das Angebot zu reduzieren und den Preis in die Höhe zu treiben, aber Do Kwons Vorschlag, Terra 2.0 zu schaffen, stand am Ende im Mittelpunkt. Do Kwon plant, die neuen Luna-Token an die Inhaber von Luna Classic auszugeben, sobald Terra 2.0 live ist.

Weiterhin Vorsicht bei Terra geboten

Ich persönlich war noch nie und werde durch diese Neuerung auch nicht in LUNA investieren. Nicht, weil ich ein derartiges Szenario für möglich gehalten habe, sondern weil Modelle mit Stablecoins einfach nicht mein Investment-Case sind. Viel mehr bin ich ein Fan davon, wöchentlich meine Bitcoins bzw. Satoshis über die Bison App zu erhöhen. Viele Altcoins kommen und gehen und deshalb ist ein Fundament wichtig.

Aktuell gibt es dort eine Aktion mit 20€ Startguthaben in BTC über diesen Link.

Ethereum Crash: Vitalik Buterin ist kein Krypto-Milliardär mehr!

Ethereum Crash: Vitalik Buterin ist kein Krypto-Milliardär mehr!

Als einer der Hauptgründer der größten Blockchain-Plattform für Smart Contracts konnte Vitalik Buterin als erster und jüngster bekannter Krypto-Milliardär in die Geschichte eingehen. Nach dem Ethereum Crash hat sein ETH-Vermögen deutlich an Wert verloren, weshalb er jetzt kein Milliardär mehr ist. 

In Kürze

  • Ethereum Crash lässt Buterins Vermögen sinken
  • ETH im Bärenmarkt?
  • Viel FUD treibt die Kurse tiefer

Blockpit

Ethereum Crash lässt Buterins Vermögen sinken

Der Ethereum Co-Founder Vitalik Buterin gibt sein Vermögen mit 290.000 ETH an. Vor allem durch den ICO-Hype im Jahr 2017 konnte die ETH-Blockchain eine enorme Produktvariation erfahren. In wenigen Monaten wurden tausende verschiedene Token gelauncht, die oft mit sinnlosen, aber kreativen Anwendungsbereichen an den Markt gingen.

Durch die weite Verbreitung von Ethereum konnte der Preis im letzten Bitcoin-Bullenmarkt auf ein laut Coinmarketcap neues Allzeithoch bei 4.159 Euro im November 2021 steigen – umgerechnet 1,2 Milliarden Euro! Mit seinen 27 Jahren geht Buterin damit als jüngster bekannter Krypto-Milliardär in die Geschichte ein. Jetzt ist der Preis von Ethereum um über 60% eingebrochen und befindet sich zum Redaktionszeitpunkt bei 1.860 Euro.

Ethereum Crash Coinmarketcap

ETH im Bärenmarkt?

Seither geht der Kurs von Ethereum immer tiefer. Der Bärenmarkt hat die Preise der meisten Altcoins in schwindelerregende Tiefen gestoßen. Daher wurde das Vermögen in Ethereum von Vitalik Buterin mehr als halbiert und beträgt aktuell circa eine halbe Milliarde Euro. Dies zeigt, welche Risiken mit dem Markt verbunden sind. Neue Anleger kommen mit solchen starken Kurseinbruchen oft nicht zurecht. Daher sollte vor einem Investment immer genau klar sein, wann mögliche Profite genommen werden.

Blockpit

Viel FUD treibt die Kurse immer tiefer

Ethereum Crash Silber

Nicht nur der Ethereum Crash zeigt, dass die Bären aktuell den Markt gepackt haben. Viele kleine Altcoin-Projekte, die keinen wirklichen Anwendungsfall unterstützen, verschwinden bei solch einer Marktlage komplett in der Senke. Durch den Crash des Krypto-Projektes Luna wurde der Markt erneut verunsichert. Erst vor kurzem hat die Präsdentin der Europäischen Zentralbank erklärt:

Kryptowährungen sind nichts wert und gehören reguliert.

Dabei scheint wieder ein altes Problem von Bitcoin und Kryptowährungen aufzutauchen. Denn sobald die Preise mal wieder stärker fallen, kommen sofort Regulierungsgedanken und FUD-Nachrichten auf den Markt. Wenn Krypto nichts wert ist, warum gehört es denn dann reguliert, Frau Lagarde?

IOTA Update zur Zusammenarbeit mit Zebra Technologies

IOTA Update zur Zusammenarbeit mit Zebra Technologies

Im Laufe der letzten Woche hat die IOTA Foundation ein Update zur Softwareentwicklung mit dem US-Giganten Zebra Technologies veröffentlicht. Auf die wichtigsten Inhalte dieser brandneuen News möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Die Neuigkeiten in der Entwicklung
  • Wo werden Identitäten genutzt?
  • Mögliche Anwendungsfälle
  • Die nächsten Schritte

Die Neuigkeiten in der Entwicklung

Nachdem die letzten Tage für den IOTA Kurs sehr schwankend gelaufen sind, konnte sich der IOTA-Coin mittlerweile wieder bei runde 0,34€ stabilisieren. Ein Grund für den aktuell kleinen Anstieg könnte dabei die News rund um das neue Zentra Edge SDK Produkt spielen.

Bereits zu Beginn des Jahres haben wir bei Krypto-Guru über diese spannende Entwicklung in einem Artikel Bezug genommen.

IOTA bietet dabei für dieses Produkt mit seinem IOTA-Framework „IOTA Identity“ Datenschutz, eine hohe Skalierbarkeit und reduzierten Zeit- und Kostenaufwand beim Umgang mit digitalen Identitäten. Nun ist die erste Entwicklungsstufe für den „Identity Enabler“ abgeschlossen und er steht für öffentliches Feedback bereit.

Wo werden Identitäten genutzt?

Heute werden bereits viele Geschäftsprozesse z.B. Lieferketten mit digitalen Identitäten eingesetzt. Meist hängt an dieser Identität ein bestimmtes Attribut, das an einer bestimmten Person hängt und durch ein bestimmtes System erkannt wird.

Diese sind jedoch z.B. beim Übergang in ein anderes Land nicht mehr übertragbar und sorgen somit für einen hohen Aufwand für die beteiligten Akteure. Dabei löst das neue Produkt auch das Problem im Zusammenhang der Überbrückung von Barcode-Schnittstellen und einer Webanwendung.

Zebra Scanner

Mögliche Anwendungsfälle

 Folgende Anwendungsfälle könnten mit dem neuen Produkt erstellt werden:

 

  • Persönliche Informationsverwaltung, Einzelpersonen können ihre Identitäten ohne Eingreifen einer Behörde verwalten und darstellen, z.B. kann der Gesundheitsnachweis in einem Restaurant direkt überprüft werden, ohne mit jemanden dazu interagieren zu müssen
  • Handelszertifikate, dabei können verschiedene Arten von Zertifikaten im Zusammenhang mit Artikeln digital dargestellt werden, bspw. Garantie- oder Konformitätszertifikate (für den Zoll), die von externen Prüfern ausgestellt werden
  • Dezentrale Identitäten für Organisationen, ein Händler von Kenia erhält seine angeforderten Anmeldeinformationen von einer inländischen Behörde. Einige dieser Nachweise werden dabei auch von der EU-Behöre bei dem Einfuhr von Waren akzeptiert. Heute wird dieses Beispiel bereits beim TLIP-Projekt angewendet, im verlinkten Video ist das Projekt recht gut beschrieben, falls ihr mehr dazu wissen möchtet
  • Zugangsdaten für Lieferketten, ein LKW-Fahrer belädt seine Paletten und hat nur ein Dokument für seine gesamte Fahrt, welches er im Laufe der Fahrt vorzeigen muss

Die nächsten Schritte

Das neue Produkt „der Identity Enabler“ ermöglicht eine völlig neue Welt von Anwendungen und Geschäftsmöglichkeiten. Auch in Zukunft möchten IOTA und Zebra Technologies weiter an dieser Entwicklung und Verbesserung arbeiten, die unserer gesamten Wirtschaftskette gut zu Gesicht steht und vieles erleichtern wird.

In diesem Jahr wird auch noch ein sogenannter „EPCIS Enabler“ veröffentlicht werden, welcher es ermöglicht, gewisse Ereignisse direkt von einem Gerät aufzuzeichnen. Diese Ereignisse können dann auf Datenspeicher über den IOTA Tangle unverändert abgespeichert werden.

Unabhängig von den schwierigen Ereignissen in den letzten Tagen, arbeitet die IOTA-Foundation weiterhin erfolgsversprechend an unserer Zukunft von morgen.

IOTA Update: Zukunft unserer Mobilität mit GAIA-X

IOTA Update: Zukunft unserer Mobilität mit GAIA-X

Im Laufe der ersten Mai-Woche hat die IOTA Foundation die nächsten Schritte mit dem Gaia-X Projekt veröffentlicht. Auf die wichtigsten inhaltlichen Strukturen dieses Projektes und welche Rolle dabei IOTA einnimmt, darauf möchte ich im heutigen Artikel näher eingehen.

In Kürze

  • Um das geht es beim Gaia-X Projekt mit IOTA
  • Die Projektlandschaft von Gaia-X
  • Die verschiedenen Projekte von Gaia-X
  • Die Teilprojekte von Gaia-X 4 ROMS 
  • Die nächsten Schritte von Gaia-X 4 ROMS

Gaia-X und IOTA

Bereits zu Beginn des Jahres haben wir bei Krypto-Guru im Gesamtüberblick über die Projektlandschaft bei IOTA Bezug auf das aktuell spannende Gaia-X Projekt genommen.

Nun wurden weitere Details bekannt. Nach der reinen Definition von Gaia-X wurde dieses Projekt initiiert, um eine sichere und offene Nutzung von Daten zu ermöglichen. Es können innerhalb dieses Projektes Entscheidungen getroffen werden, auf welcher Ebene und in welchem Bereich einzelne Daten innerhalb einer festgelegten Infrastruktur gespeichert, verarbeitet und genutzt werden können. Dabei wurden folgende Rahmenbedingungen vereinbart:

  • Es soll die nächste Generation von Dateninfrastrukturen innerhalb von Europa abbilden, und das sowohl für Staaten, Unternehmen aber auch dem einzelnen Bürger
  • Diese Daten müssen innerhalb einer vertrauensvollen Umgebung bereitgestellt werden
  • Im Mittelpunkt des Konzepts stehen die Bedürfnisse der Anwender (entsprechend Staaten, Unternehmen, Bürger)
  • Gaia-X geht diesen Weg mit verschiedenen europäischen Partnern und stets in Kooperation mit der Europäischen Kommission

Innerhalb dieses Projekts haben 80 Partner aus industriellen und der wissenschaftlichen Welt begonnen, zusammenzuarbeiten. Dabei werden Grundlagen für die intelligente Mobilität, fahrzeugtechnische Konzepte und industrielle Anwendungen entwickelt.

IOTA stellt dabei seine Technologie (den Tangle) zur Verfügung, um die auf Vertrauensbasis aufgebauten Dienste für die Mobilität der Zukunft zu ermöglichen.

Auf der folgenden Abbildung ist die doch recht komplexe Struktur des kompletten Gaia-X Ökosystems abgebildet.

Die Projektlandschaft von Gaia-X

Gaia-X selbst besteht aus insgesamt fünf verschiedenen Teilprojekten, die um ein gemeinsames Thema herum vereint sind. Diese sind auf der zeitlichen Schiene alle im Dezember 2021 gestartet und für eine Zeitdauer von aktuell rund drei Jahren angedacht, also bis Ende 2024, spätestens dann dürften wir auch erste Ergebnisse aus diesen Projekten in Europa sehen.

Koordiniert werden diese fünf Teilprojekte jeweils vom Institut für KI-Sicherheit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Schwerpunktthemen sind für diese Projekte die Bereiche Digitalisierung, Verkehr, Smarte Mobilität, Datenstrukturen und die künstliche Intelligenz.

Die fünf Projekte von Gaia-X

  • GAIA-X 4 KI -> Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie bei der Entwicklung komplexer technischer Systeme
  • GAIA-X 4 AMS – Advanced Mobility Services -> Entwicklung eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems für Anwendungen des Verkehrs
  • GAIA-X 4 ROMS Support und Remote Operation -> Grundlage für die Integration innovativer Fahrzeuge in das Gesamtsystem (fahrzeugbasierte Mobilitätskonzepte) (Bei diesem Gaia-X Projekten ist IOTA mit dabei)

  • GAIA-X 4 PLC-AAD – Product Life Cycle -> Entwicklung eines Ökosystems für die Produktentwicklung, Fertigung, sowie Austausch über das System auf Basis Digitaler Zwillinge
  • GAIA-X 4 moveID – Dezentralisierte Digitale Identität und Datenteilung -> Informationsaustausch zwischen Anbietern und Kunden

GAIA-X 4 ROMS mit IOTA

Die IOTA-Foundation selbst ist Teil vom oben genannten Projekt Nummer 3. Dieses spezielle Projekt sorgt für eine enge Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch mit den anderen Projekten. Die anderen Projekt-Umgebungen können dann stark von der Technologie von IOTA profitieren, da jede Art von Daten- und Werteaustausch mit dem vertrauensvollen Tangle vollzogen werden kann.

Neue Lösungen sollen dabei den öffentlichen Personen- und Güterverkehr unter der Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten und einer neuen Gesetzgebung zum autonomen Fahren verbessern. Zukünftige Fahrzeugkonzepte des ÖPNV und des Güterverkehrs werden dabei laut Projektpartnern überwiegend elektrisch angetrieben sein und einen sehr hohen Automatisierungsgrad aufweisen. Dieses Projekt schafft durch die Entwicklung von technologischen Bausteinen die Grundlage für die Integration solcher fortgeschrittenen Fahrzeuge in ein europäisches Gesamtsystem.

Aus dieser Entwicklung heraus sollen dann möglichst große Fahrzeugflotten und deren Betrieb in Städten als auch ländlicheren Gebieten ermöglichen. Beispielhaft könnte man sich an dieser Stelle ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot seitens der ÖPNV vorstellen. Der Einsatz eines Bus ist mit Hilfe von KI-Lösungen genau berechnet und kann entsprechend zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden.

Geleitet wird dieses Projekt von der Arvato System GmbH.

Die Teilprojekte von Gaia-X 4 ROMS

Wie alle fünf Projekte von Gaia-X ist das Gaia-X 4 ROMS Projekt (man könnte es auch Oberprojekt nennen) in sechs weitere Teilprojekte oder Unterprojekte gegliedert.

In allen sechs Teilprojekten stellt und bietet IOTA seinen Beitrag zur Zielerreichung.

  • Teilprojekt Nummer 1: Gaia-X
  • Teilprojekt Nummer 2: Infrastruktur-Ökosystem
  • Teilprojekt Nummer 3: Daten- und Dienste-Ökosystem
  • Teilprojekt Nummer 4: Anwendungsfall ÖPNV-Flotte
  • Teilprojekt Nummer 5: Anwendungsfall Frachtflotte
  • Teilprojekt Nummer 6: Kommunikationsaustausch mit allen Oberprojekten

Im folgenden Abschnitt möchte ich an dieser Stelle noch kurz auf die einzelnen Teilprojekte eingehen, und dabei stets die Berührungspunkte von IOTA kurz und bündig hervorheben.

Teilprojekt Nummer 1: Gaia-X

Im ersten Teilprojekt geht es um den Grundaufbau des kompletten Ökosystems von Gaia-X. Dabei werden eine Reihe von Diensten definiert, die zur Erfüllung erforderlich sind u.a. identitäts- und Vertrauensdienste, Datensouveränität oder aber auch Konformität (also die Überprüfung von gemeinsam genutzten Daten). Hier kommt IOTA Identity zum Einsatz. Diese Lösung von IOTA erfüllt dabei die bereits heute grundlegenden Anforderungen seitens Gaia-X.

Teilprojekt Nummer 2: Infrastruktur-Ökosystem

Im zweiten Teilprojekt geht es um die verschiedenen Schichten von Informations- und Kommunikationstechnologien. U.a. die Bereiche Datenverarbeitung und Analyse. IOTA identifiziert dazu die möglichen Anforderungen eines bestimmten Anwendungsfalls und stellt dann daraufhin benutzerfreundliche Tools für den Betrieb der IOTA-Knoten innerhalb des Ökosystem bereit.

Teilprojekt Nummer 3: Daten- und Dienste-Ökosystem

Im dritten Teilprojekt wird ein dezentraler Datenraum für den Mobilitätssektor aufgebaut. Dabei sollen in diesem Teilprojekt erste Prototypen für die weiteren Teilprojekte vier und fünf erstellt werden, um deren Anwendungsfälle möglichst abzudecken. IOTA plant hier speziell mehrere Bausteine zu entwickeln, die einem bestimmten Zweck dienen, in dem sinngemäß unter diesem Anwendungsfall ein IOTA-Framework bereitgestellt wird, welches für die gesamte Gaia-X Community leicht zugänglich sein wird. Das folgende Schaubild soll dabei das Teilprojekt Nummer 3 und den möglichen Einsatz von IOTA-Produkten verdeutlichen:

Teilprojekt Nummer 4: Anwendungsfall ÖPNV-Flotte

Teilprojekt Nummer 4 zielt darauf ab, neue Methoden und Technologien zur optimalen Unterstützung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr zu entwickeln. Schwerpunkte sind dabei u.a. die Fernbedienung oder aber auch die Integration von Fahrzeugflotten in ein städtisches Verkehrsmanagement. IOTA sammelt dabei Anforderungen aus der Praxis für die Weiterentwicklung ihrer Frameworks und Dienstleistungen. Andererseits unterstützen sie Partner bei der Implementierung ihrer Technologiekomponenten in ihre Dienste.

Teilprojekt Nummer 5: Anwendungsfall Frachtflotte

Teilprojekt Nummer 5 widmet sich dem Thema des ganzheitlichen Warenflusses innerhalb einer Transportkette. Ausgehend von den Prozessen sollen Methoden und Technologien entwickelt werden, die durch die Nutzung von Daten ein automatisiertes Prozedere erfüllen. IOTA leistet hier den selben Beitrag wie im Teilprojekt 5 beschrieben.

Teilprojekt Nummer 6: Kommunikationsaustausch mit allen Oberprojekten

Teilprojekt Nummer 6 umfasst das Projektmanagement (Koordination, Marketing, Controlling etc.) für die einzelnen Projekte. Insbesondere zur Erarbeitung und Darstellung von Ergebnissen. IOTA wird dabei zur Vorbereitung von Gruppentreffen eine zentrale Rolle spielen, um die Transparenz von Ergebnissen innerhalb der Projektlandschaft zu teilen.

Die nächsten Schritte in Gaia-X 4 ROMS

 

Wie oben bereits erwähnt, ist dieses Projekt auf eine Gesamtdauer von drei Jahren ausgelegt. Vorgesehen für dieses Jahr ist bis zum vierten Quartal 22 eine erste Einrichtungsphase. Dabei passt IOTA seine Technologie an die Anforderungen der Anwendungsfälle entsprechend an, um eine gesamte Übereinstimmung von allen Projekten innerhalb der Gaia-X Umgebung bereitzustellen. Ab dem zweiten Quartal 2023 soll dann die Entwicklung der Schnittstelle zu Prototypen beginnen, die bis zum vierten Quartal 2024 verlängert werden kann. Weitere Informationen könnt ihr diesem Projekt gerne unter gaia-x.eu entnehmen.

Zum Abschluss bleibt noch zu sagen, dass IOTA hier wieder einen wertvollen Beitrag für unsere europäische Gesellschaft leistet. Dies bildet dabei für mich eine weitere Säule, auf der man erkennen kann, dass IOTA mehr als nur eine reine Gewinngesellschaft ist. Auch wenn Anleger aktuell viel Geduld mitbringen müssen, so ist IOTA nicht ohne Grund in europäischen Strukturen bereits stark vertreten. Wir können uns sicher sein, dass sich das auch irgendwann bezahlt macht.

NVIDIA: 5,5 Mio. US-Dollar Strafe wegen verschwiegenen Verkäufen an Krypto-Miner

NVIDIA: 5,5 Mio. US-Dollar Strafe wegen verschwiegenen Verkäufen an Krypto-Miner

Der Grafikkarten-Riese NVIDIA hat sich in einem laufendem Verfahren mit der amerikanischen Wertpapieraufsichtbehörde (SEC) geeinigt. Demnach wurden 2018 Verkäufe an Krypto-Miner verschwiegen, was jetzt zu einer Strafe in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar führte. 

In Kürze

  • NVIDIA muss 5,5 Mio. US-Dollar zahlen
  • Unklare Angaben zu Krypto-Miner
  • Günstige Kurse bei dem Grafikkartenhersteller?

NVIDIA muss 5,5 Mio. US-Dollar zahlen

NVIDIA ist einer der wohl bekanntesten Entwickler von Grafikkarten und Chips weltweit. Durch den Sitz in Kalifornien muss der Konzern verschiedene Daten preisgeben. In einer aktuellen Klage der SEC hat NVIDIA gezielt Daten von Verkäufen an Krypto-Minern nicht preisgegeben.

NVIDIA Krypto-Miner

Dazu erklärte die SEC:

Diese Angelegenheit betrifft die Offenlegungen von NVIDIA in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen des Geschäftsjahr 2018 in Bezug auf die Auswirkungen von Krypto-Mining auf das Wachstum der Einnahmen aus dem Verkauf von Grafikprozessoren („GPUs“), die NVIDIA für Spiele entwickelt und vermarktet.

Dabei bezieht sich die amerikanische Aufsichtsbehörde vor allem auf die Grafikkarten, welche für Spiele vermarktet wurden, letztendlich aber für Krypto-Mining verkauft. Durch diese unterschiedliche Deklarierung kam es zu dem Fall.

Die SEC erklärte weiter:

Während des zweiten und dritten Geschäftsjahresquartal 2018, als bestimmte Krypto-Asset-Preise stiegen, führten Nutzer von NVIDIAs Grafikprozessoren zunehmend Krypto-Mining durch. NVIDIA hatte Informationen, die darauf hinweisen, dass Krypto-Mining ein wesentlicher Faktor für das jährliche Wachstum der Einnahmen aus dem Verkauf von Grafikprozessoren waren, die NVIDIA für Spiele entwickelt und vermarktet hat. 

 

Blockpit

Unklare Angaben zu Krypto-Minern

Im Geschäftsjahr 2018 wurden zwei verschiedene berichtspflichtige Segmente von NVIDIA offengelegt. Die Grafikprozessoren und die Tegra-Prozessoren. Dabei wurden die GPUs, die für Desktop, Notebooks und Krypto-Mining entwickelt wurden, im Grafikprozessoren-Segment ausgewiesen. Ebenfalls wurde der spezialisierte Markt Gaming gesondert ausgewiesen, da dort ein Gesamtumsatz in Höhe von 9,7 Milliarden US-Dollar erzielt werden konnte.

Dabei kam ein großer Teil der Nachfrage des Gaming-Sektors aus dem Krypto-Bereich, der falsch deklariert wurde. Dieser Fehler in ihrer Verpflichtung zum Bericht wurde NVIDIA jetzt mit einer 5,5 Millionen US-Dollar-Klage zum Verhängnis.

Günstige Kurse beim Grafikkarten-Hersteller?

NVIDIA Aktien-Kurs Krypto-Miner

Auch wenn die Klage Kosten für NVIDIA verursacht, ist der Einfluss auf das Krypto-Mining durch den Konzern nicht zu unterschätzen. Bei der genaueren Betrachtung des Aktien-Kurses von NVIDIA fällt auf, dass nach einem seit einigen Jahren andauernden Hype aktuell eine Korrektur den Markt beherrscht. Dabei könnten jetzt günstige Einstiege für die Zukunft möglich sein. Trotzdem ist dies keine Anlageberatung – die Entscheidung für den Kauf eine Kryptowährung oder einer Aktie, sollte immer bei Dir selbst liegen.

Lese dazu: Bereits in der Vergangenheit, war die Nachfrage nach Ethereum-Mining mit NVIDIA-Grafikkarten so hoch, dass eine Krypto-Drosselung eingebaut wurde!

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Ein Senator aus NewYork erklärt übertriebenen DeFi-Projekte den Krieg!

Senator Thomas erklärt vor allem DeFi-Projekten den Krieg. Mit einem neuen Gesetzesentwurf sollen vor allem Projekte mit Gründern, die eine hohe, unrealistische Entnahme aus der Kasse haben, als illegal deklariert werden. Zwar ist dies ein starker Eingriff in den freien Markt und zeigt, dass die Regierung immer stärker mitmischen möchte, allerdings können so verstärkt Neulinge vor den Gefahren von Altcoin-Projekten geschützt werden.

In Kürze

  • Der Gesetzesentwurf
  • DeFi-Projekte als Scams getarnt?
  • Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Der Gesetzesentwurf gegen DeFi-Projekte

Senator Thomas möchte eine klare und strenge Regulierung von DeFi-Projekte, die sich speziell auf den Altcoin-Bereich fokussieren. Dabei bezieht sich der neue Gesetzesentwurf vor allem auf Projekte, die Nutzer täuschen. Um dieses Problem entgegenzuwirken, soll sogar die Ausschüttung von Token im Verhältnis zum gesamt verfügbaren Token-Supply stark reduziert werden.

DeFi Projekte Betrüger

Durch die dezentrale Art der Krypto-Ökonomie können vor allem Betrüger schnell eine neue Blockchain entwickeln. Seit 2017 und dem damaligen ICO-Hype um Ethereum, ist es auch für Menschen, die noch nie programmiert haben, nicht schwer, so ein Projekt aufzubauen. Oft werden verschiedene Versprechungen zum Marketing und anderen technischen Entwicklungen getätigt, ohne dass in den darauffolgenden Jahren die vorher angepriesene Roadmap eingehalten wird.

DeFi-Projekte als Scam getarnt?

Daher soll die Handlung von Gründern, mehr als 10% der gesamten Coins eines jeweiligen Projektes innerhalb von 5 Jahren auszuzahlen, als illegal deklariert werden. Damit wird vor allem auf das Problem des Wert eines Objektes und seiner Inflation angegangen. Denn jetzt können die Gründer von DeFi-Projekten nicht mehr als 2% pro Jahr auszahlen. Ironisch ist, dass ausgerechnet in den USA prozentual deutlich mehr Geld gedruckt wurde, als der Gesetzesentwurf vorsieht – ist der Dollar auch ein DeFi-Scam? 😉


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CoinEx

Anlaufstelle bei Scams sinnvoll

Vor allem im ICO-Hype 2017 kamen eine exponentiell steigende Anzahl an Kryptowährungen auf den Markt. Die Produktvielfalt hat dabei das gesamte Marktsegment auf den Kopf gestellt. Auch Betrüger konnten so Fuß fassen und teilweise Milliarden-Beträge in global ablaufenden Scams erbeuten. Dabei konnten diese betrügerischen Projekte vor allem durch das starke Wachstum von Bitcoin auch gute Gewinne einfahren.

Nachdem der Markt zu Weihnachten 2017 einbrach, konnten sich auch die meisten dieser Scam-Projekte nicht halten. Millionen Menschen überall auf der Welt verloren so ihr eigenes Kapital an Betrüger, die einen großen Teil an Coins innehielten und diese früher oder später auf dem Markt verkauften. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Bitcoin keinen öffentlich bekannten Gründer gibt. Zwar hält Satoshi Nakamoto über eine Millionen Bitcoin, was auch etwas mehr als 5% des Marktes ausmacht, trotzdem hat er diese noch nie bewegt, weshalb die Community sich sicher ist, dass der Zugriff auf die Adresse mit dieser hohen Anzahl an Coins nicht verfügbar ist.

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