Alpha Release von Uniswap Optimism ist erfolgt!

Ein weiterer Schritt zur Second Layer Lösung von Uniswap ist gestern mit dem Alpha Release von Uniswap Optimism erfolgt. Dieser Schritt trägt dazu bei, die Skalierung zu erhöhen und die Transaktionskosten zu senken.

In Kürze

  • Ethereum Optimistics
  • Uniwap Optimism
  • Daten zu Uniswap

Ethereum Optimistic

Uniswap ist eine dezentrale Börse (DEX), die auf der Ethereum Blockchain läuft. Die Ethereum Blockchain beinhaltet jedoch altbekannte Probleme wie eine niedrige Skalierbarkeit und vor allem die hohen Gas-Fees.

Eben diese Probleme spiegeln sich auf Uniswap wieder. Aus diesem Grund bewegt sich UNI über eine Second Layer Lösung (Ethereum Optimistic) in eine Richtung, diese Probleme zu vermindern oder gar ganz aus der Welt zu schaffen.

Uniswap Optimism

Uniswap Optimism

Hierfür wurden bereits drei Schritte durchgeführt. Das letzte Update v3 ist im März diesen Jahres erfolgt. Vier Monate später tritt nun mit dem Alpha Release von Uniswap Optimism ein neues Update in Kraft, das die Skalierbarkeit steigern und die Transaktionskosten senken soll.

Anfangs sollen laut dem offiziellen Blogbeitrag 0,6 Transaktionen pro Sekunde durchgeführt werden. Die Transaktionsrate soll über die nächsten Wochen und Monate erheblich gesteigert werden. Des Weiteren sollen Transaktionen sofort bestätigt werden, was dazu führt, dass es keine ausstehenden oder festgefahrenen Swaps mehr geben wird.

Das Optimism-Team gibt den Nutzern jedoch einen kleinen Bremser mit auf den Weg. Die Alpha Version ist noch fehlerbehaftet und keinesfalls voll ausgereift. Die Nutzer müssen also davon ausgehen, dass bestimmte Funktionen nicht immer voll funktionsfähig sind.

Beim Start wird das Optimism-Team Upgrade Rechte für den Bridge Vertrag haben, sodass es alle Fehler beheben kann, die auftreten sollten.

Optimism ist ein Start-Up, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Skalierung auf der Ethereum Blockchain zu erhöhen und gleichzeitig die Gas Kosten zu senken. Sie selbst beschreiben ihre Ideologie folgendermaßen:

Der spezifische gemeinnützige Zweck des Unternehmens besteht darin, den fairen Zugang zu öffentlichen Gütern im Internet durch die Entwicklung von Open-Source-Software zu verbessern und zu verankern.

Daten zu Uniswap

Mit einem Gas-Volumen von rund 1.500 ETH führt Uniswap die Liste der größten Gas-Verbraucher laut ethgasstation an. Das tägliche Handelsvolumen liegt bei ca. 443 Mio. USD. Derzeit sind 587 Mio. UNI im Umlauf, das entspricht 59% vom maximalen Supply. Der Preis notiert derzeit laut coinmarketcap bei 17,24 Dollar.

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TikTok verbannt Krypto Werbung

TikTok verbannt Krypto Werbung

Der Social Media Riese TikTok verbannt jegliche Krypto Werbung von der Plattform. Dabei betrifft dies nicht nur Kryptowährungen, sondern allgemein Finanzdienstleistungsprodukte. Dieser Schritt kam im Zuge der Aktualisierung der Richtlinien für Markeninhalte auf.

In Kürze

  • TikTok verbannt Krypto Werbung
  • Aktualisierung der Richtlinien 
  • Facebook verbannte bereits 2018 Krypto Werbung

TikTok verbannt Krypto Werbung

TikTok Krypto Werbung

Die beliebte App hat ihre Richtlinien für Markeninhalte aktualisiert und hat strengere Regelungen aufgestellt. Nun ist es für Nutzer verboten, für Kryptowährungen und weitere Finanzprodukte zu werben.

TikTok erklärt dazu:

Alle Finanzdienstleistungen und -produkte sind verboten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Verleihen und Verwalten von Geldvermögen, Darlehen und Kreditkarten, Buy Now Pay Later (BNPL)-Dienste, Handelsplattformen, Kryptowährungen, Devisen, Debit- und Pre-Payment-Karten, Forex-Handel, get rich quick schemes, Schuldenkonsolidierungsdienste und Penny-Auktionen.

Schutz der jungen Nutzer

Aufgrund vieler fragwürdiger Finanzanzeigen in den letzten Monaten sah TikTok sich dazu gezwungen die Krypto Werbung zu verbieten. Durch kurze Videos konnten junge Investoren schnell in die Irre geführt werden, wodurch der Social Media Riese durchgreifen musste.

Überall auf der Welt gehen die Regulierungsbehörden immer stärker in eine Richtung, um einen einheitlichen regulatorischen Rahmen für neuartige, digitale Finanzprodukte zu schaffen. Auch die größte Krypto-Börse der Welt, Binance, gerät immer stärker unter Druck, da viele Staaten die Lizenzen nicht mehr ohne weiteres anerkennen.

Facebook bannt Krypto Werbung bereits 2018

Die Thematik mit dem Verbannen von Krypto Werbung ist nichts neues. Auch Anfang 2018 hat Facebook Werbung zu Kryptowährungen komplett verbannt. Interessant ist dabei, dass es sich damals auch um die Zeit nach dem Markt-Crash gehandelt hatte. Da viele neue Nutzer im Markt sind, ist in diesem Zeitraum die Gefahr von Betrug sehr groß.

Auch damals war der Nutzerschutz der ausschlaggebende Punkt für das Verbannen der Krypto Werbung. Da TikTok deutlich neuer als Facebook ist, war dies tatsächlich also nur eine Frage der Zeit. Sollte sich die Marktsituation wieder beruhigen, dann werden eventuell wieder neue Werbeprodukte angeboten.

Auch in Deutschland gibt es verschiedene Regulierungen zu Kryptowährungen. Ein neuer Gesetzesentwurf fordert nun die Datenspeicherung von selbst verwaltenden Krypto-Wallets!

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Gesetzesentwurf fordert Datenspeicherung von selbstverwalteten Krypto-Wallets

Das Bundesministerium für Finanzen hat einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der vorsieht, dass bei Transaktionen mit Kryptowährungen der Name wie auch die Anschrift aller Transaktionsbeteiligten festgehalten und gespeichert werden müssen.

In Kürze

  • Bestehende Regulierungen
  • Ziel der Kryptowertetransfer Verordnung
  • Verordnung erntet viel Kritik

Bisherige Regulierungen

Die Regulierung von Kryptowährungen nimmt schon länger seinen Lauf. In China wird derzeit aus Ankündigungen ernst. Schon seit einigen Jahren ist der Handel mit Kryptowährungen dort schon illegal. Die bis vor einigen Wochen noch geduldeten Mining-Anlagen dürften in China wohl auch bald der Vergangenheit angehören. Es wurden bereits einige davon aufgrund eines rechtlichen Verbots geschlossen.

Doch nicht nur China drängt auf Krypto Regulierungen. Auch die USA und die EU fordert eine strengere Regulierung von Kryptowährungen. Vor allem Stable Coins sollen hierbei genauer betrachtet werden. In der EU ist hierfür ein eigens spezialisiertes Gremium geschaffen worden. Das Projekt Diem, das von Facebook ins Leben gerufen wurde (früher Libra), hat den Aufsichtsbehörden die Augen geöffnet, welchen Einfluss Unternehmen und die damit verbundene Reichweite mit der Erstellung eines Stable Coins für einen Einfluss auf die finanzielle Stabilität nehmen kann.

Die FDP-Fraktion dieses Landes erklärt, dass die Bundesregierung den Kryptomarkt noch stärker regulieren möchte. Es sei geplant, jegliche Transaktionen über 1.000 Euro meldepflichtig zu machen. Somit wäre eine eindeutige Zuordnung einer Wallet – auch einer unhostet Wallet – zu einer Person möglich.

Ziel der Kryptowertetransfer Verordnung

Regulierung

Genau hier setzt die vom Bundesministerium für Finanzen veröffentlichte Kryptowertetransfer Verordnung an. Diese sieht vor, dass bei jeder getätigten Transaktion der Name wie auch die Anschrift des Senders, wie auch des Empfängers gespeichert wird.

Bislang werden lediglich bei zentralen Börsen die persönlichen Daten einer Person aufgenommen und durch ein Know Your Customer Verfahren validiert. Diese Daten (Name, Adresse) sollen nun auch bei Wallets erhoben werden, die der Nutzer selbst verwaltet, sogenannte unhostet Wallets.

Dieser Vorschlag entspricht den Empfehlungen der FATF (Financial Action Task Force on Money Laundering). Diese Institution sitzt in Paris und dient zur Bekämpfung von Geldwäsche. Aufgrund der Speicherung der persönlichen Daten jeder Transaktion soll aufgrund der nicht vorhandenen Anonymität der Missbrauch von Kryptowährungen für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterbunden werden.

Verordnung erntet viel Kritik

Von allen Seiten hagelt es Kritik an der veröffentlichten Kyptowertetransfer Verordnung. Insgesamt sind auf der Website des Bundesministeriums für Finanzen elf Stellungnahmen dazu veröffentlicht. Zu den Verfassern dieser Stellungnahmen gehören neben Bitkom und dem Blockchain Bundesverband e.V. auch der Bundesverband der Geldwäschebeauftragten e.V. und viele mehr.

Der Großteil der Stellungnahmen begrüßt die Absicht, die Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu bekämpfen und eindämmen zu wollen. Dennoch ist der Schritt, den dieser Verordnungsentwurf vorsieht, zu groß und birgt einige Risiken.

Die Umsetzung des Entwurfes legt vor allem ehrlichen Unternehmen Steine in den Weg. Diese müssten aufgrund erheblicher Bearbeitungsgebühren, welche Transkationen von Kryptowährungen mit sich bringen würden, ins Ausland entfliehen. Dort hin, wo der deutsche Staat überhaupt keinen Einfluss mehr darauf nehmen könnte und ein möglicherweise komplett unregulierter Markt herrscht.

Aus weiteren Stellungnahmen wie der von der Deutschen Börse Group geht hervor, dass die geforderten Regulierungen nicht weit genug gehen würden. Weitere Unternehmen empfehlen, nicht vorschnell zu handeln und die Regulierungen der EU abzuwarten.

Was steckt hinter Ethereum 2.0? Wir klären Dich breitflächig auf!

Was steckt hinter Ethereum 2.0? Wir klären Dich breitflächig auf!

Das Update der Ethereum-Blockchain auf Ethereum 2.0 wird von der Community heiß mitverfolgt. Doch was passiert genau? Was sind die Gründe für das Update und wie läuft es in der Praxis ab? Diese Frage stellen wir uns im aktuellen Artikel!

In Kürze

  • Warum Ethereum 2.0?
  • Kundennutzen im Vordergrund
  • Drei verschiedene Phasen

Warum Ethereum 2.0?

Ethereum ist nicht nur die zweitgrößte Kryptowährung aller Zeiten, sondern auch eine der am meisten genutzten Blockchains. Dabei wurde im ICO-Hype 2017 eine enorme Projekt-Vielfalt auf Ethereum implementiert. Dabei kam es immer wieder zu einem enormen Leistungsschwund, welcher sich im Stau von Transaktionen widerspiegelte. Als kurze Zeit nach dem ICO-Hype das Projekt CryptoKitties gelauncht wurde, konnte die Ethereum-Blockchain aufgrund der hohen zusätzlichen Belastung von normalen Endkunden wegen den zu hohen Netzwerkgebühren nicht länger genutzt werden.

Ethereum 2.0 Silber Münze Tastatur

Durch das Update zu Ethereum 2.0 sollen diese Probleme bei der Skalierung behoben werden. Neben der Skalierung, welche durch Sharding erreicht werden soll, ist ebenfalls die dezentrale Struktur im Fokus. Durch eine bereits eingeführte Implementierung von Staking, können viele verschiedene Netzwerkteilnehmer ihre Ether in einen Stake festsetzen und somit das Netzwerk absichern. Dementsprechend sind die Hauptprobleme zu viel Energie, zu wenig Speicherplatz und ein überladenes Netzwerk.

Darüber hinaus geht mit den beiden Zielen auch das der Nachhaltigkeit einher. Denn durch einen größeren Fokus auf das Staking, sind sowohl mehr Netzwerkteilnehmer in den Sicherungsprozess der Blockchain integriert, allerdings auch durch das Sharding eine viel kleinere Umwelt-Belastung vorhanden. Die Nachhaltigkeit in allen Bereichen ist dabei ebenfalls eine Schlüsselkomponente.

Probleme mit Ethereum in der Praxis

In der Praxis schlagen sich diese Faktoren direkt auf den Endnutzer aus. Viele Nutzer von Ethereum konnten im Bullrun 2021 sowie 2017 meistens kurzzeitig ihre Coins nicht verschicken und damit auch nicht verkaufen. Der Grund: Die Kosten pro Transaktion stiegen in enorme Höhen an. Sollte nun ein Kunde von Ethereum nicht viele Coins besitzen oder gar einen Bruchteil eines Coins, ist das versenden in diesem Zeitraum technisch gar nicht möglich. Denn der Betrag im Wallet ist kleiner als die Kosten für die Transaktion.

Die einzige Lösung, die Coins wegzubewegen wäre, noch mehr Coins auf die Wallet-Adresse zu senden. Dann sind genug vorhanden, um alle wegzuschicken. Dann kann der Endbenutzer die Coins allerdings gleich liegen lassen.

Lese dazu: Der Smart Contract von Ethereum 2.0 erreicht über 5 Millionen Ether!

Die drei Phasen von Ethereum 2.0

Eine Veränderung an einem dezentralen Blockchain-Projekt dauert immer etwas länger, als bei zentralen Konzernen. Denn die Veränderung muss von jedem Knotenpunkt des Netzwerks – oder von mindestens einem Großteil davon – geprüft, getestet und implementiert werden. Erst wenn genügend Knotenpunkte die neue Version implementiert haben, kann die Veränderung durchgeführt werden. Daher auch, wenn große Verbesserungen möglich sind, kann die Dauer mehrere Jahre betragen. Deshalb wurde bei den Phasen von Ethereum 2.0 auch ein längerer Zeitraum genutzt. 

Die erste Phase von Ethereum 2.0, welche bereits im November 2020 implementiert wurde, ist die Beacon Chain. Damit ist nicht nur Staking möglich, wodurch Nutzer ihre Ether in einen Pool zur Netzwerksicherheit legen können, sondern es ermöglicht ebenfalls die Implementierung von weiteren Phasen.

Als zweite Phase werden die Shard Chains implementiert. Durch Sharding wird die Netzwerkleistung von Blockchains erhöht. Daher ist es danach besser möglich, noch mehr Transaktionen zu verarbeiten. Die Shards selbst können in Zukunft noch besser optimiert, langfristig verbessert und an die Netzwerk-Dynamik angepasst werden. Dies soll noch dieses Jahr realisiert werden.

Die dritte und letzte Phase ist das sogenannte Andocken. Dort muss die Beacon und Shard Chain mit dem Hauptnetzwerk verschmelzen. Sobald dies geschehen ist, ist Staking über das gesamte Ethereum-Netzwerk möglich und nicht nur mit Ethereum selbst, wie es aktuell seit Phase 1 der Fall ist. Die dritte Phase ist für nächstes Jahr geplant.

Da sich durch das Update die Erlöse der Miner verändern, kam zum Anfang viel Kritik dazu auf. Die aktuelle Diskussion findest du hier.

Dabei gilt zu beachten, dass Ethereum und auch der Entwickler Vitalik Buterin eine der erfahrensten Entwickler unter sich vereinen. Daher sind diese Veränderungen zwar an einem langen Zeitplan geknüpft, allerdings ist dabei die Sicherheit, dass die Änderungen auch wirklich implementiert werden, sehr hoch. Sobald die nächste Phase integriert wird, halten wir dich hier bei Krypto Guru auf dem Laufenden.

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Cardano hat mit über 30 Mrd. Dollar größtes Staking-Volumen!

Die Ethereum-ähnliche Kryptowährung Cardano (ADA) hat das größte Staking-Volumen aller Kryptowährungen. Mit rund 31,4 Mrd. Dollar werden über 70% der Marktkapitalisierung von ADA zum Staken genutzt.

In Kürze

  • Was ist Staking?
  • Cardano schreibt neue Rekorde
  • Smart Contracts auf Cardano

Was ist Staking?

Staking ist eine Möglichkeit Rewards zu erhalten, indem eigenes Kapital zur Sicherung des Systems einer Kryptowährung in einen Topf gelegt wird. Dieser Topf wird dazu verwendet, Transaktionen zu bestätigen und Blöcke zu validieren. Je mehr Kapital von einem Nutzer in einen Staking-Pool gelegt wird, desto höher ist auch der Reward, den der Nutzer erhält. Wichtig hierbei ist, dass der Nutzer das Kapital, das er zum Staken vewendet nicht verliert, sondern nach einer bestimmten Zeitspanne wieder für Transaktionen nutzen kann. Das Staking geht nur bei einem bestimmten Konsensmechnismus – dem Proof-of-Stake.

Dieser Konsensmechanismus geniest einige Vorteile. Passend zur aktuellen Debatte um den Bitcoin: POS benötigt lediglich einen Bruchteil des Stromes, den POW benötigt. Zudem ist das Wissen, das zum Einlagern der Coins notwenig ist, viel geringer, als das zum klassischen Minen von Coins. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass weniger leistungsstarke Mining-Hardware effektiv genutzt werden kann.

Cardano schreibt neue Rekorde im Staking-Volumen

Die Blockchain von ADA, Cardano, weist das größte Staking-Volumen aller Kryptowährungen auf. Dies zeigt eine Analyse von PoolTool. Die App ist dafür bekannt, Interaktionen zwischen Stakeholdern und SPO`s zu verfolgen und zu optimieren.

Mit insgesamt 31,4 Mrd. Dollar Staking-Volumen, was über 70% der gesamten Marktkapitlalisierung, die laut coinmarketacap derzeit bei 45,4 Mrd. Dollar liegt, entspricht, hat die Cardano Blockchain einen weiten Vorsprung auf alle anderen Kryptos. An zweiter Stelle liegt hier Ethereum mit ca. 12 Mrd. Dollar, dessen Hard Fork auf ETH 2.0 bereits in den Startlöchern steht.

Smart Contracts auf Cardano

Bislang sind Smart Contracts auf Cardano lediglich auf dem Alonzo-Testnet nutzbar. Das Testnet dazu startete am 11. Juni diesen Jahres und ist somit seit einigen Wochen aktiv.

Der IOHK (Input Output Hongkong) erklärte diesbezüglich:

Der Alonzo-Hardfork wird Cardano durch die Integration von Plutus-Skripten in die Blockchain aufregende und mit Spannung erwartete neue Fähigkeiten bringen.
Diese werden die Implementierung von Smart Contracts in Cardano ermöglichen, wodurch erstmals eine breite Palette neuer DeFi-Anwendungen bereitgestellt werden kann.

Der CTO von IOHK erklärt, dass Cardano somit von der Funktionalität auf einer Stufe mit Ethereum stehe. Dennoch fügt er an, dass ein Vergleich zwischen ADA und ETH wenig Sinn habe da Cardano mit Proof-of-Stake und Ethereum (noch) mit Proof-of-Work läuft.

Grayscale kauft Cardano

Der größte Kryptofonds-Verwalter Grayscale richtet seine Anlagen neu aus. Der neue Fokus liegt nun auf Cardano. Grayscale hat verhältnismäßig zur internen Gewichtung des jeweiligen Coins diese verkauft. Dies soll den Zweck erfüllen, ADA kaufen zu können.

Cardano ist somit mit 4,26% der dritt größte Kryptofonds von Grayscale. Der Thron wird angeführt von Bitcoin mit 67,47%, gefolgt von Ethereum mit 25,39%.

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IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

IOTA könnte künftig Millionen Brücken bauen

In einer der neuesten Veröffentlichungen von IOTA wird die Stiftung künftig in einem europaweiten Projekt der Baubranche vertreten sein. Auf die genauen Hintergründe und Vorteile der Partnerschaft möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen.

In Kürze

  • EU-Projekt „GAIA-X“
  • IOTA und die aktuelle Entwicklung

EU-Projekt „GAIA-X“

Die IOTA-Stiftung hat diese Woche auf Twitter bekannt gegeben, dass sie den Zuschlag in einem Teilprojekt des Konsortiums von GAIA-X erhalten hat. Das Projekt an sich stellt sich mit folgenden Sätzen so vor:

Mit GAIA-X erstellen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf europäischer Ebene einen Vorschlag für die nächste Generation einer europäischen Dateninfrastruktur: ein sicheres, föderiertes System, das höchste Ansprüche an digitale Souveränität erfüllt und gleichzeitig Innovationen fördert. Dieses Projekt ist die Wiege eines offenen, transparenten digitalen Ökosystems, in dem Daten und Dienste in einer vertrauensvollen Umgebung verfügbar gemacht, gesammelt und geteilt werden können.

GAIA-X ist ein von Europa initiiertes Projekt für Europa und darüber hinaus. Ziel ist es, gemeinsame Anforderungen an eine europäische Dateninfrastruktur zu entwickeln. Daher sind Offenheit, Transparenz und die Fähigkeit, sich mit anderen europäischen Ländern zu verbinden, von zentraler Bedeutung für GAIA-X.

An dem Projekt sind derzeit Vertreter aus mehreren europäischen Ländern sowie weitere internationale Partner beteiligt. Wir möchten andere europäische und internationale Partner einladen, sich dem Projekt anzuschließen und zu seiner Entwicklung beizutragen. Viele Dialoge sind bereits im Gange und werden weiter intensiviert. Darüber hinaus steht GAIA-X im ständigen Austausch mit der Europäischen Kommission.

Im gesamten Projekt sind darüber hinaus auch Gründungsmitglieder wie BOSCH, BMW oder auch SAP vertreten. Dabei könnte sich nach dieser positiven Meldung auch langfristig die Chance ergeben, dass die Technologie von IOTA über weitere Bereiche als dem Bau von z.B. Brücken vertreten ist.

IOTA wird sich dabei speziell im iECO-Teilprojekt (intelligent Empowerment of Construction Industry) mit 8 weiteren Partnern beteiligen. U.a. sind dabei auch bekannte Institutionen wie das Fraunhofer-Institut & die technische Universität aus Dresden vertreten. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor.

Dabei ist das oberste Ziel, einen gemeinsamen Datenraum für die Bauwirtschaft als eine der Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Dabei sollen Datensilos aufgebrochen werden, damit Fehler und Ineffizienzen möglichst eliminiert werden können und sich der Bauprozess in Zukunft noch deutlich weiter optimiert.

Die aktuelle Entwicklung von IOTA

IOTA konnte sich somit in dieser Woche mit einer weiteren positiven Nachricht am Kryptomarkt in Szene setzen. Auf Twitter sorgte Softwareentwickler Hans Moog zusätzlich mit der Forderung nach einem Olympischen Wettkampf zwischen den Kryptowährungen und der Verlinkung von Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin für zusätzlich Zündstoff. An Selbstbewusstsein scheint es der Foundation im Moment nicht zu fehlen.

IOTA

Aber es ist nicht alles Gold was glänzt. Leider müssen die Anleger immer noch auf die im letzten Artikel erwähnte Ledger Integration warten. Auch wenn IOTA es zurzeit vermehrt schafft Kontakte in die Industriewirtschaft zu knüpfen, wirkt es sich leider weiterhin nicht auf dem Preis aus. Dieser liegt weiterhin laut Coinmarketcap bei stabilen 80 Cent. Somit heißt es für alle Anleger weiterhin geduldig bleiben und auf die nächste goldene Brücke zu warten.