Mit Norton 360 bald Ethereum minen?

Mit Norton 360 bald Ethereum minen?

Das Unternehmen hinter dem Virenprogramm Norton 360 hat bekannt gegeben, dass es schon bald möglich ist, Ethereum minen zu können. Dabei wurde eine schon längere Debatte angegangen, wobei das Virenprogramm für das Mining meistens ausgeschaltet werden musste.

In Kürze

  • Ethereum minen mit Norton
  • Vergangenes Problem mit Norton
  • Neue Lösung für mehr Nutzung

Problem beim Mining mit Viren-Scannern

Norton hat sich im Bereich des Schutzes von Computer-Maleware einen Namen gemacht. Sie selbst nennen sich den Branchenführer, wenn es um Viren-Programme geht. Dabei schützt die Software nicht nur vor Maleware oder Viren, sondern hat in der Vergangenheit auch sehr oft verschiedenste Mining-Softwares blockiert.

Ethereum Minen AMD Geforce GTX

Meist mussten die Nutzer Norton 360 ausstellen, um überhaupt Mining von Kryptowährungen betreiben zu können. Das Problem dabei liegt auf der Hand: Durch das Deaktivieren von Norton 360 war zwar bei Kryptowährungen wie Ethereum minen möglich, allerdings wurde dadurch auch jeglicher Schutz ausgeschaltet. Angreifer konnten so also Computer, welche wegen dem Mining ihren Viren-Scanner ausgeschaltet hatten, einfacher befallen.

Mit Norton Ethereum minen

Nun ist der Viren-Schutz-Anbieter Norton auf eine universelle Lösung gekommen. Durch eine zusätzliche Funktion ist das Ethereum Minen möglich. Dadurch ist trotz aktivem Viren- und Maleware-Schutz das Mining von Ethereum möglich. Zwar ist die Funktion am Anfang auf Ethereum beschränkt, allerdings wird diese Kryptowährung auf Dauer sicher nicht die einzige sein. Dies erklärte Norton in einer Pressemitteilung.

Dabei scheint die Beanspruchung an die Hardware zu steigen, allerdings hat Norton bereits soweit gedacht, nur die Leerlaufzeit des Computers für das Ethereum Minen zu nutzen. Es wird also die ungenutzte Rechenkapazität für das Mining verwendet. Dadurch steigt nicht nur die Auslastung des eigenen Computers zu Hause, sondern auch Norton kann durch die neue Möglichkeit eine höhere Nutzung erreichen.

Was ist Ethereum? Klicke hier und erfahre alles über die zweitgrößte Kryptowährung aller Zeiten.

Dazu erklärte Norton:

Wir sind stolz darauf, das erste Unternehmen für Cybersicherheit für Verbraucher zu sein, das Minern die Möglichkeit bietet, die Leerlaufzeit ihres PCs sicher und einfach in eine Möglichkeit zu verwandeln, digitale Währung zu verdienen.

Norton geht mit Ethereum minen Entwicklung mit

Durch den Schritt, das Ethereum Minen zu ermöglichen, ist Norton sehr innovativ unterwegs. Noch kein Unternehmen im Bereich des Viren-Schutzes hat bisher das Mining von Kryptowährungen in die Software mit integriert. Damit wird ein zusätzlicher Kundenstamm angesprochen, was für ein gutes, strukturelles Kundenwachstum in Zukunft spricht.

Ebenso beweist Norton mit der Integration der Mining-Software eine gute Kompetenz in dem Bereich. Das Krypto-Jacking, also das Mining auf gehackten Geräten ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Durch die gewonnene Kompetenz durch die Integration von Ethereum Mining in Norton 360, können langfristig auch schneller Attacken auf Endnutzer erkannt werden.

Auch bei Ethereum gibt es einige Entwicklungen. Der Smart Contract von Ethereum 2.0 erreichte vor einigen Tagen den Meilenstein von 5 Millionen Ether!

E-Krona: Schweden startet erste Anwendungsbereiche in der Praxis!

E-Krona: Schweden startet erste Anwendungsbereiche in der Praxis!

Die schwedische Zentralbank Sveriges Riksbank hat in der Vergangenheit bereits einige Entwicklungen im Bereich einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) getätigt. Nun soll die nächste Stufe der E-Krona starten: Durch zwei Akteure soll die erste Einführung in den Finanzsektor vollendet werden.

In Kürze

  • Nächste Stufe der E-Krona
  • Einführung in den Finanzsektor
  • Langfristige Pläne

E-Krona geht in die zweite Phase über

Die erste Phase der E-Krona war von internen Tests bestimmt. Dabei wurden mit verschiedenen Teilnehmern unterschiedlichste Prozesse durchgespielt. Mit simulierten Marktteilnehmern konnte so eine virtuelle Test-Umgebung der E-Krona aufgebaut werden.

E-Krona Schweden Flagge

Nun sollen die ersten Praxistests in der zweiten Phase mit zwei realen Banken stattfinden. Dabei werden zwei namhafte Organisationen genutzt: Riksbank Handelsbanken, Svenska Handelsbanken und Tietoevry. Dabei soll der Hauptfokus darauf liegen, wie die E-Krona in den realen Marktbedingungen funktioniert.

Dabei sollen die Riksbank Handelsbanken die kompetente Seite der Banken widerspiegeln und Tietoevry, als Unternehmen für digitale Dienstleistungen und verschiedenste Software-Produkte, den Part der Netzwerküberwachung übernehmen.

Einführung von E-Krona in Finanzsektor

Dabei wird erstmalig die Theorie der E-Krona in einem Praxisbeispiel angewandt. Durch die erworbenen Erfahrungen soll die Integration zwischen weiteren, bestehenden Systemen vereinfacht werden. Auch die im ersten Jahr des Pilotprojektes entwickelten Zahlungsströme sollen getestet werden. Dabei ist eine Frage im Vordergrund: Wie können Banken mit der E-Krona-Infrastruktur interagieren?

Langfristige Pläne der E-Krona

Auch die schwedische Zentralbank ist mit von der Partie. Diese möchte die E-Krona in die bestehende Bankeninfrastruktur integrieren.

Christian Segersven, Leiter der Abteilung für Finanzdienstleistungen und Softwareentwicklung:

Unsere Rolle in der schwedischen Zahlungsinfrastruktur ist gut etabliert, und Tietoevry ist ein natürlicher Partner, wenn es darum geht, eine digitale Währung in die bestehende Bankeninfrastruktur zu integrieren. Wir freuen uns darauf, diese Reise hin zu einer integrativen digitalen Währung zu unterstützen, die sich für innovative und sichere Dienstleistungen öffnen wird.

Auch das älteste, an der schwedischen Börse notierte Unternehmen, die Svenska Handelsbanken sollen bei der Integration der E-Krona in das schwedische System helfen. Die Handelsbanken beinhalten über 400 Filialen im ganzen Land. In den letzten Jahrzehnten wurde das operative Geschäft auch in Länder wie die Niederlande und Großbritannien mit 200 weiteren Filialen ausgeweitet. Auch in Großbritannien kommen erste Rufe nach einem eigenen BritCoin auf.

Damit ist Schweden im Vergleich zu den anderen Ländern in Europa schon sehr weit. Die Digitalisierung hat in diesem Land eine praxisgewandtere Form, als in vielen anderen Ländern. Sollten die Praxistests und damit die zweite Phase der E-Krona erfolgreich abgeschlossen werden, könnte diese schon bald in der breiten Masse zum Einsatz kommen.

Lese auch: Japan startet einjähriges Testprogramm für CBDCs!

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Blockchain Use Cases von Gazprom für Fluggesellschaften!

Blockchain Use Cases von Gazprom für Fluggesellschaften!

Gazprom hat neue Blockchain Use Cases im Bereich des Betankens von Flugzeugen erschaffen. Durch SmartFuel wird eine Blockchain-Lösung zum sofortigen Bezahlen genutzt.

In Kürze

  • Blockchain Use Cases von Gazprom
  • SmartFuel zum Betanken von Flugzeugen
  • Blockchain als effiziente Innovation

Blockchain Use Cases von Gazprom

Das größtenteils vom russischen Staat kontrollierte globale Energieunternehmen hat die Kerngeschäftsbereiche in der Erkundung, Förderung, Speicherung und Verarbeitung von Gas oder Erdöl. Dabei liegen die Kundensegmente vor allem in der Vermarktung als Kraftstoff und der Erzeugung von Wärme oder Strom.

Blockchain Use Cases Gazprom

Dabei ist Gazprom mit seiner Größe nicht nur ein bekannter Player in dem ganzen Sektor, sondern auch einer der größten Arbeitgeber Russlands. Nun hat sich der Energieriese die innovative Technologie genauer angeschaut und tatsächlich verschiedene Blockchain Use Cases entworfen.

Dabei wird ein entscheidendes Problem bei vielen Fluggesellschaften behoben: Denn vorher war die Transaktionszeit zwischen Kerosinlieferanten und den verschiedenen Fluggesellschaften auf vier bis fünf Tage ausgelegt. Nun können Gelder in bis zu 15 Sekunden übermittelt werden. Dies ermöglicht eine höhere und schneller nutzbare Liquidität für beide Seiten.

SmartFuel als innovative Blockchain-Lösung

Dabei beziehen sich die Blockchain Use Cases nicht nur auf die effizientere Bezahlung. Denn auch Betankungsanfragen, der Austausch von Abrechnungsunterlagen sowie verschiedensten technische Dokumente können schnell genutzt werden.

Durch die Nutzung der Blockchain Technologie wird garantiert, dass alle Daten der Transaktionen im System gespeichert werden und dadurch allen Teilnehmern zur Verfügung stehen. Dadurch wir nicht nur ein transparentes System ermöglicht, sondern auch der komplette Datenaustauschprozess vollständig automatisiert. Die Blockchain Use Cases synchronisiert dadurch ständig mit den elektronischen Systemen der Fluggesellschaften.

Blockchain Use Cases für Fluggesellschaft mit viel Potenzial

Dabei wurden bereits erste Testläufe im internationalen Flughafen Murmansk getestet. Ebenso wurden von dem Flugzeugbetankungsbetreiber von Gazprom Neft, Gazpromneft-Aero, über 100 Flüge von Smartavia Airlines mit der Software betankt.

Bis zum Ende 2021 soll die SmartFuel Software flächendeckend über das komplette Land in allen Flughäfen mit Betankungseinrichtungen von Gazprom Neft ausgeweitet werden. Ebenfalls ist eine internationale Expansion geplant. Die Banken VTB und Raiffeisenbank sind bereits Partner des Projekts.

Dabei gehen die Blockchain Use Cases weit über die herkömmlichen Anwendungsfälle hinaus. Über verschiedene Möglichkeiten des Data Managements können langfristig die komplexen Flugsysteme durch eine Blockchain Lösung einfacher abgebildet werden.

Der CEO von Gazpromneft-Aero, Vladimir Egorov, erklärte:

Die erfolgreiche Registrierung beim Ministerium für digitale Entwicklung bedeutet, dass unsere Plattform von Branchenexperten und auf föderaler Ebene anerkannt wird. SmartFuel erleichtert die Arbeit unserer Partner und erhöht gleichzeitig die Sicherheit der Finanztransaktionen.

Diese Lösung ermöglicht es uns, uns auf die Bedürfnisse unserer Kunden – der Fluggesellschaften – zu konzentrieren und hat ein großes Potenzial für die Verbreitung innerhalb der globalen Luftfahrtindustrie. Smart Fuel ist ein praktisches Werkzeug, das wir allen Marktteilnehmern anbieten wollen.

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Vitalik Buterin korrigiert Elon Musk bei den Blockchain Gebühren von Dogecoin!

Vitalik Buterin korrigiert Elon Musk bei den Blockchain Gebühren von Dogecoin!

Der Hauptentwickler von der zweitgrößten Kryptowährung überhaupt, Vitalik Buterin, korrigiert den Tesla-Gründer Elon Musk bei einigen Aussagen zu der Spaß-Kryptowährung Dogecoin. Dabei geht es um die Skalierung der Block-Größe von DOGE, was laut Buterin zu einem Steigen der Blockchain Gebühren führt.

In Kürze

  • Buterin vs. Musk
  • Musk zu Dogecoin
  • Blockchain Gebühren steigen

Elon Musk über Dogecoin

Musk hat sich in den letzten Wochen immer wieder über Kryptowährungen geäußert. Meistens ging es dabei um Bitcoin oder um seine Lieblingskryptowährung, Dogecoin. Laut einigen Tweets in den letzten Wochen hat er ebenfalls mit verschiedenen Dogecoin-Entwicklern zusammengearbeitet, um das gemeinnützige Projekt weiterzuentwickeln.

In einem weiteren Tweet hat sich jetzt herauskristallisiert, dass der Tesla CEO die Block-Größe bei Dogecoin um 1000% erhöhen möchte. Ein Block ist ein Bündel aus mehreren Datensätzen die verschiedene Informationen, wie alle aktuellen Transaktionen und den eben gefundenen Block, sowie eine Info zum nächsten Block enthält.

Diese Blöcke werden regelmäßig von den Minern einer Blockchain verarbeitet. Dabei steigen neben den Verarbeitungszeiten auch die Blockchain Gebühren. Doch alles nacheinander …

Am 16. Mai 2021 twitterte Elon Musk als Antwort auf einen Tweet:

Im Idealfall beschleunigen wir die Block-Zeit von Dogecoin um das 10-fache, erhöhen die Block-Größe um das 10-fache und senken die Gebühr um das 100-fache. Dann gewinnt es.

Tweet Buterin vs. Musk Blockchain Gebühren

Buterin vs. Musk

Dieser Tweet wurde von einem der kompetentesten Personen im Krypto-Space aufgegriffen. In einem exklusiven Blog-Beitrag erklärte Vitalik Buterin, dass so eine Änderung nicht so einfach möglich sei. Zudem steigen die Blockchain Gebühren trotz dieser Änderungen der Blöcke an.

In dem Beitrag erklärte Vitalik, dass Musk das sogenannte Blockchain-Trilemma nicht bedacht hatte. Denn die hohe Form der Interessenskonflikte zwischen Skalierbarkeit, Sicherheit und Zentralisierung ist jedes Blockchain-Netzwerk ausgesetzt.

Blockchain Gebühren Entwicklung

Dies kannst Du Dir wie ein magisches Dreieck vorstellen – sollte eine Ecke des Dreiecks zu sehr in eine Richtung gehen, zieht es die anderen Ecken mit und schwächt diese ab. Die Ecken sind hierbei entweder Skalierbarkeit, Sicherheit oder Zentralisierung.

Blockchain Gebühren steigen 

Wird dieses Blockchain-Trilemma nun auf die Aussagen von Musk angewandt, dann ist eine Steigerung der Blockchain Gebühren unausweichlich. Am Anfang des Blog-Beitrags fragte Buterin, ob es tatsächlich möglich sei, Änderungen an der Block-Größe durchzuführen, ohne dass die Gebühren steigen? Ein klares Nein ist die Antwort.

Dabei bekräftigte er, dass es eine starke Entwicklung hin zu einer extremen Zentralisierung geben könnte. Ebenso ist es wichtig, bei solchen Eingriffen in die Blockchain sich mit jedem – wirklich jedem – Node der jeweiligen Blockchain abzustimmen. Sollte nur ein großer Teil, aber nicht das ganze Netzwerk, eine solche, gravierende Änderung durchführen, aber nicht darüber bescheid wissen, könnte ein Hard Fork und zwei Dogecoin-Blockchains entstehen.

Diese Form des FUDs, in dem prominente Personen ohne viel Fachwissen bestimmte Blockchain-Themen beleuchten, tritt immer öfter auf. Auch der Investment-Riese Goldman Sachs kommt mit einer plötzlichen Behauptung: Ethereum wird Bitcoin überholen. Tatsächlich könnte es sich hierbei auch um eine Form der Marktmanipulation handeln.

Lese auch: Das sind die profitabelsten Coins zum Minen in 2021!

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Greenpeace stoppt Bitcoin als Zahlungsmittel: zu hoher Energie-Verbrauch!

Greenpeace stoppt Bitcoin als Zahlungsmittel: zu hoher Energie-Verbrauch!

Die Umweltschutz-Organisation Greenpeace stoppt die Nutzung von Bitcoin als Zahlungsmittel für Spenden. Der Grund hierfür ist der hohe Energie-Verbrauch. In diesem Zug beleuchten wir den Zusammenhang von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel und des damit einhergehenden Minings, sowie den Stromverbrauch im Vergleich zum herkömmlichen, traditionellen Bankensystem.

In Kürze

  • Greenpeace unterstützt Bitcoin Spenden nicht länger
  • Bitcoin als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel
  • Energieverbrauch im Vergleich zum Bankenwesen

Bitcoin als Zahlungsmittel bei Greenpeace gestoppt

Die Bitcoin Blockchain ist nicht nur die größte Blockchain der Welt, sondern hat daher mit den anderen Kryptowährungen verglichen einen relativ hohen Energie-Verbrauch. Aus diesem Grund stoppt die wohl bekannteste Umweltschutzorganisation, Greenpeace, Bitcoin als Zahlungsmittel.

Zu Bitcoin als Zahlungsmittel erklärte Greenpeace:

Als uns die Menge an Energie, die für den Betrieb von Bitcoin benötigt wird, deutlich wurde, wurde diese Politik nicht mehr haltbar.

Greenpeace Schiff Bitcoin als Zahlungsmittel

Bereits 2014 wurde der damals noch ziemlich unbekannte Bitcoin von Greenpeace als erste Umweltorganisation integriert. Dabei wurde der Service von Bitpay genutzt, um diesen zusätzlichen Markt abzufangen. Zum damaligen Zeitpunkt war die Nutzung von Bitcoin noch nicht so hoch wie heute, was auch einen viel geringeren Energie-Verbrauch rechtfertigte. Aus diesem Grund kam Greenpeace jetzt zu dem Entschluss.

Bitcoin als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel

Dabei hat Greenpeace zwar mit seiner neuen, strategischen Ausrichtung zur größten Kryptowährung aller Zeiten ein klares Zeichen gesetzt, allerdings nicht die gesamte Entwicklung mit einbezogen.

Der Energie-Verbrauch vom Bitcoin liegt an dem Proof-of-Work-Mechanismus im Hintergrund. Dabei prüfen hunderttausende von Minern weltweit alle Transaktionen, die zum jetzigen Zeitpunkt getätigt werden. Dieser Prozess ist nicht nur für die Sicherheit des gesamten Netzwerks lebensnotwendig, sondern ermöglicht auch die dezentrale Struktur im Hintergrund.

Durch das Mining ist Bitcoin als Zahlungsmittel geeignet. Allerdings wird durch die kryptografische Verschlüsselung des Netzwerks eine höhere Form des Energie-Aufwands nötig, als für eine einfache Zahlung gebraucht werden würde. Daher wird Bitcoin zum Wertaufbewahrungsmittel.

Denn wie der Gründer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, bereits lehrte, entsteht der Wert eines Bitcoins und damit des gesamten Netzwerks darin, dass die reale Welt tatsächliche Arbeit in Form von Mining in das Netzwerk gibt. Durch diesen Vertrauensbeweis in Form von Energie wächst das Bitcoin Netzwerk und bietet für jeden die gleichen Rechte.

Bitcoin vs. Bankenwesen

Dabei ist Bitcoin in den letzten Jahren sehr stark gewachsen, weshalb ein Vergleich mit den herkömmlichen Kryptowährungen nicht wirklich ausschlaggebend ist. Bitcoin ist bereits größer als die meisten Unternehmen weltweit und hat nurnoch einige dutzend Konzerne vor sich. Auch einige kleinere staatliche Währungen haben bereits weniger Markt-Dominanz, als die größte dezentrale Kryptowährung.

Zwar benötigt der Bitcoin als Zahlungsmittel für die breite Gesellschaft zu fungieren noch einige technische Verbesserungen, allerdings werden aktuell bereits die ersten größeren Updates von der Community angesteuert. Daher ist ein Vergleich mit dem herkömmlichen, traditionellen Bankensystems und Bitcoin als Zahlungsmittel nicht allzu weit hergeholt.

Laut dem Galaxy Digital Report aus März 2021 übersteigen die Kosten des traditionellen Bankensystems deutlich die des Bitcoins. Zwar hat die erste aller Kryptowährungen wegen ihrer Größe im Vergleich zu den Altcoins einen sehr großen Verbrauch von Energie, im Vergleich zu dem Bankenwesen allerdings nur einen Bruchteil. Dies beleuchtet die nachstehende Grafik genauer:

Galaxy Digital Report Bitcoin als Zahlungsmittel

Quelle: Galaxy Digital Report

Zwar ist der Schritt von Greenpeace aufgrund der internen Philosophie entstanden, allerdings wurde das große Gesamtbild nicht betrachtet. Denn sollte wirklich ein Schutz der Umwelt im Fokus auf Spenden-Zahlungen geschehen, müssten eigentlich die Fiat-Zahlungen gestoppt werden. Dies ist in der Realität aufgrund des wirtschaftlichen Faktors natürlich nicht möglich, sollte allerdings zum Nachdenken anregen.

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Crypto Stamp 3.0 mit NFC Chip: Vorverkauf gestartet

Crypto Stamp 3.0 mit NFC Chip: Vorverkauf gestartet

Die österreichische Post zapft das steigende Interesse der Investoren an Kryptowährungen mit seiner neuen Briefmarke Crypto Stamp 3.0 an, von der sie sagt, dass sie die erste sein wird, die einen eingebetteten Chip trägt, der Informationen auf der Blockchain speichert.

In Kürze

  • Crypto Stamp 3.0 mit Walmotiv
  • Vorverkauf ist bereits gestartet
  • Frühere Angebote waren schnell ausverkauft

Crypto Stamp 3.0 mit Walmotiv

Crypto Stamp 3.0

Quelle: Österreichische Post

Die neue Ausgabe der Crypto Stamp der Österreichischen Post AG trägt das Bild eines Wals, eine Anspielung auf den Roman Moby Dick, dies erklärte das Unternehmen am vergangenen Freitag. Zudem könnte es eine Anspielung auf die sogenannten Bitcoin Whales sein.

Es ist die dritte Krypto-Briefmarke, die von der Österreichischen Post in den letzten drei Jahren herausgegeben wurde. Leider wird die Crypto Stamp inmitten starker Turbulenzen auf den Märkten für digitale Währungen eingeführt.

Der leitende Produktmanager bei dem in Wien ansässigen Unternehmen, Stefan Nemeth findet folgende Worte für die neue Crypto Stamp:

Dies eröffnet ein breites, neues Feld.

Crypto Stamp 3.0 mit NFC Chip

Der in die Briefmarken eingebettete Near Field Communications-Chip werde eine effizientere Handhabung der Crypto Stamps ermöglichen.

Die österreichische Post setzt hierbei auf die NFC-gestütze Echtheitsprüfung und wird kryptografisch verschlüsselt.

Vorverkauf der Crypto Stamp 3.0 bereits gestartet

Die Post hat die Auflage der 9,90-Euro-Briefmarke auf 100.000 Stück limitiert. Sie kann bereits auf der Homepage vorbestellt werden und wird am 21. Juni ausgegeben.

Für den Kauf und die Aufbewahrung der Crypto Stamp 3.0 wird eine Web3 Wallet (z. B. MetaMask) benötigt. Dies ist nötig, damit der digitale Zwilling auf der Blockchain gespeichert werden kann. Wird die digitale Briefmarke verkauft, so wird die Transaktion nachvollziehbar auf der Blockchain gespeichert.

Frühere Angebote schnell ausverkauft

Frühere Krypto-Briefmarken der österreichischen Post trugen Bilder von Einhörnern und Hunden, die mit den digitalen Währungen Ethereum und Dogecoin identifiziert wurden und waren bei Sammlern ausverkauft. Seit 2017 bietet die Post Prepaid-Bitcoin-Gutscheine in einer Stückelung von bis zu 500 Euro an.

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