Liquid Exchange Opfer von 80 Mio. Dollar Hack

Die japanische Liquid Exchange wurde zum heutigen Donnerstag Opfer eines Hackangriffes. Insgesamt wurden wohl Kryptowährungen im Wert von 80 Mio. Dollar entwendet.

In Kürze

  • Liquid Exchange Hack
  • Weitere Krypto Hacks

Liquid Exchange Hack

Liquid Exchange

Zum heutigen Donnerstag, den 19.08.2021, gab die Liquid Exchange über Twitter bekannt, dass sie Opfer einer Hackattacke geworden sind. Aus diesem Grund sind Ein- und Auszahlungen auf der in Japan registrierten Börse vorübergehend ausgesetzt worden.

Laut dem Social Media Team der Exchange konnte der Hacker nur Zugriff auf die Hot Wallets der Börse erlangen. Derzeit nimmt Liquid Transaktionen vor, die alle Kryptowährungen, die bislang noch auf Hot Wallets liegen, auf Cold Wallets zu transferieren.

Liquid veröffentlichte mehrere public Keys, die dem Hacker zugeschrieben werden. Die erste Krypto-Börse, KuCoin hat bereits Maßnahmen getroffen und diese Wallet Adressen auf die schwarze Liste gesetzt.

Bei dem Hack wurden laut Angeben von The Block Kryptowährungen im Wert von mehr als 80 Mio. Dollar erbeutet. Diese setzen sich aus 4,7 Mio. Dollar in BTC, 69 Mio. Dollar in ETH und 10 Mio. Dollar in XRP/TRX zusammen. Diese wurden von Liquid jedoch noch nicht bestätigt. Die Börse hat bekannt gegeben, regelmäßige Updates zu dem Vorfall zu veröffentlichen.

Weitere Hacks

Vor rund einer Woche berichteten wir von dem größten DeFi Hack der Geschichte. Hierbei wurde die Plattform Poly Network bestohlen. Insgesamt wurden Kryptowährungen von rund 600 Mio. Dollar erbeutet.

Der Hack bietet jedoch auch eine weitere Besonderheit. Wenige Tage nach dem Hack hat der Angreifer Kontakt mit der DeFi Plattform aufgenommen und angefangen die Erbeuteten Kryptowährungen wieder zurückzuzahlen.

Die Letzte Forderung des Hackers beinhaltete eine Ethereum-Spende von Poly Network in Höhe von 500.000 Dollar. Dieser Forderung wurde Folge geleistet. Vor einigen Stunden wurde ein neues Update von Poly Network veröffentlicht, dass mittlerweile 427 Mio. Dollar zurückgezahlt wurden.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Historisch: Erste Bitcoin-Sponsorgelder im europäischen Fußball

Bereits seit einiger Zeit sind Kryptowährungen im Fußballgeschehen angekommen. Mit Fan-Token können Verein-Liebhaber bereits bei einigen Entscheidungen innerhalb eines Vereines Einfluss nehmen. Der PSV Eindhoven hat nun sogar einen Sponsoren-Deal, der in Bitcoin ausgezahlt wird.

In Kürze

  • Erstes Krypto-Sponsoring in EU
  • Sponsorgeld in Bitcoin
  • Fan Token

Erstes Krypto-Sponsoring in Europa

Der PSV Eindhoven schreibt Geschichte im Fußball. Zum Anfang der neuen Saison hat das natürlich noch nichts mit der fußballerischen Leistung des Vereins zu tun. Der PSV zählt in den Niederlanden zu einer der besten Mannschaften des Landes und hat in der letzten Saison den 2. Platz hinter Ajax Amsterdam erreicht.

Der eigentliche Grund, weshalb der PSV Schlagzeilen schreibt ist, dass er der erste Club in der EU ist, der Kryptowährungen als Sponsoring-Zahlungsmittel annimmt. Der PSV hatte in der entscheidenden Runde die Wahl zwischen drei Sponsoranbietern.

Hierbei ist den Vorständen und Entscheidungsträgern einer besonders ins Auge gefallen. Der Gewinner des Sponsoring Rennens um den PSV ist Anycoin Direct.

Anycoin Direct ist eine Krypto Exchange, die ihren Sitz in den Niederlanden hat. Bereits seit 2013 ist der Erwerb von Kryptowährungen auf der Börse möglich. Über die Jahre hat Anycoin Direct sein Einzugsgebiet erweitert und stellt für Kunden einen sicheren Handelsplatz von Kryptowährungen dar.

Bitcoin Sponsor

Sponsorbetrag in Bitcoin ausgezahlt

Das Ziel vom PSV ist es, Europa auf Kryptowährungen aufmerksam zu machen. Durch den hochwertigen Fußball, den der PSV spielt, erleuchtet der Sponsor nicht nur im Inland, sondern durch die Europa League in ganz Europa.

In einem offiziellen Blogbeitrag heißt es:

Das Hauptziel ist es, das Bewusstsein für Krypto und Anycoin Direct in Europa zu steigern. […] Mit Anycoin Direct hat der PSV einen zuverlässigen und internationalen Partner gewonnen, der jedoch lokal verwurzelt ist.

Doch mit der Wahl des Sponsors als Krypto-Börse ist noch nicht genug. Der PSV Eindhoven nimmt den gesamten Betrag, den er von Anycoin Direct erhält in Kryptowährungen entgegen – genauer in Bitcoin. Somit ist der PSV der erste Fußballclub in der EU, der Sponsoringgelder in Kryptowährungen erhält.

Die entsprechenden technologischen Voraussetzungen hierfür wurden bereits in das System integriert. Entsprechende Wallets wurden direkt nach der Unterzeichnung des Vertrages vom Commercial Director vom PSV, Frans Janssen, erstellt.

Janssen erklärt:

Die Möglichkeiten und die Zukunft, die die Welt der Kryptowährungen bietet, ist sehr vielversprechend. Als Club im Herzen der Brainport-Region sind wir immer innovativ – Kryptowährungen passen dazu gut ins Bild.

Fan Token

Verein-Liebhaber haben über die Plattform Socios.com die Möglichkeit, Einfluss in das Geschehen des Vereins zu nehmen. Die teilnehmenden Vereine gehen hierbei weit über Fußball hinaus. Die Fan-Token werden für Fußball, Gaming, Fighting, Motorsport, Cricket und Basketball angeboten.

Mittels dieser Fan Token haben die Nutzer die Möglichkeit, vereinsinterne Entscheidungen mitzubestimmen. Selbstverständlich zählt hierzu nicht die Wahl des Kaders oder ähnliches. Zu den Entscheidungen, bei denen die Fan-Token-Hodler mitwirken können, zählen z.B. die Wahl des Trikotdesigns, die Wahl einer Wohltätigkeitsinitiative o.ä.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Heute vor 50 Jahren: Wie Fiat-Geld geboren und der Goldstandard abgelöst wurde!

Heute vor 50 Jahren: Wie Fiat-Geld geboren und der Goldstandard abgelöst wurde!

Heute vor 50 Jahren wurde durch den Nixon-Schock unser alltägliches Fiat-Geld erschaffen, welches nicht länger an einen realen Gegenwert gebunden ist. Davor konnte die Welt-Reservewährung, der US-Dollar, immer in Gold umgewandelt werden. Durch einen steigenden Handelsdefizit der USA ging dies nicht mehr lange gut. War dies einer der Gründe, weshalb Satoshi Nakamoto den Bitcoin entwickelt hat?

In Kürze

  • Heute vor 50 Jahren …
  • Das Ende des Goldstandards
  • Fiat-Geld als Grund für Bitcoin?

Heute vor 50 Jahren …

Im Jahr 1971 konnten die weltweiten Märkte einen immer größeren Fokus auf die Globalisierung erkennen lassen. Da der US-Dollar als Welt-Reservewährung gilt, wurde der weltweite Handel damals überwiegend über die Währung der Federal Reserve (FED) durchgeführt. Dabei kam es aufgrund eines Zusammenspiels verschiedener Gründe zum Nixon-Schock, welcher als zweite politische Entscheidung von Präsident Richard Nixon bekannt ist.

Fiat-Geld vs Bitcoin Standard

Dabei änderten sich die Beziehungen nach China sowie nach Japan deutlich. Denn durch die Entscheidung wurde erkannt, dass das damalig ausgemachte Weltwährungssystem nach Bretton Woods mit festen Wechselkursen nicht mehr funktionierte und daher kurz vor der eigenen Zerstörung war. Nach dieser Entscheidung war der Dollar nicht länger an Gold gekoppelt und tritt in eine Phase flexibler Wechselkurse ein, bei der die Preisbildung dem Markt und deren Teilnehmern überlassen wird, nicht aber vorher festgeschriebenen Regeln.

Das Ende des Goldstandards

Doch wieso kam es zu der Entscheidung und zum Ende des Goldstandards? Da die USA einen immer stärkeren Import-Handel betrieb, stieg die Anzahl der Dollars im Ausland enorm an. Dieser Handelsdefizit hatte zur Folge, dass viele Länder die Dollars gegen Gold tauschten. Dadurch konnte zwar ein boomender Import-Markt erschaffen werden, allerdings sank auch die Goldmenge, welche bei der FED eingelagert wurde.

Im Jahr 1961 konnte die FED noch über 44% der weltweiten Goldreserven für sich vereinen – obwohl zu diesem Zeitpunkt die Auslandsschulden bereits um eine Milliarde höher lagen.

Allen voran Frankreich kam mit immer größeren Forderung nach einem Tausch der Dollars in Gold. Aus diesem Grund kam es zum Nixon-Schock. Entweder hatte die USA kein Gold mehr, oder sie erkannten, dass es früher oder später so weit kommen würde.

Seitdem sind Fiat-Währungen weltweit der Standard. Ohne eine Bindung an einen realen Vermögenswert sind diese nur so lange etwas wert, bis die Nutzer sie nicht mehr verwenden. Dadurch steigt der Einfluss des Staates auf die Wirtschaft des Landes, was nicht immer gut ausgeht.

Aufgrund der Probleme in der makroökonomischen Struktur von Fiat-Geld, wurde von der Internet-Community der Spruch „WTF happaned in 1971?“ ins Leben gerufen, welcher auch in der Krypto-Welt sehr stark verbreitet ist. Neben einer eigenen Website, welche Du unter wtfhappenedin1971.com findest, haben am heutigen Tag auch viele Persönlichkeiten dazu einen Tweet abgegeben. Darunter auch der Gründer und CEO von Twitter, Jack Dorsey. Er veröffentlichte heute einen Tweet, welcher den Slogan „#wtfhappanedin1971“ beinhaltet. 

Bitcoin als Lösung der Fiat-Probleme?

Seitdem Fiat-Währungen genutzt werden, fallen diese Länder alle paar Jahre in tiefe Rezessionen. Durch eine starke Form des Gelddruckens in Form von Konjunktur-Programmen oder Subventionen, wie sie in Zeiten von Corona fast schon alltäglich geworden sind, wird versucht die Wirtschaft wieder künstlich hochzutreiben.

Seit dem 15. August 1971 wurde dieses Problem von vielen Ökonomen aufgegriffen, unter anderen von denen der Österreichischen Schule. Denn ein Ergebnis der Verwendung von Fiat-Geld ist ein starkes Steigen der Staatsschulden, was eine Abhängigkeit zu verschiedensten Interessensgruppen verstärkt.

Der Bitcoin ist mit seiner begrenzten Anzahl und der fest programmierten, fallenden Inflation das genaue Gegenstück zum Fiat-Geld. Zwar ist die Abhängigkeit der Banken schon immer ein großes Problem gewesen, allerdings werden durch Fiat-Gelder oftmals ganze Länder oder Kontinente zerstört, wie die Finanzkrise 2008 in vielen Ländern Europas gezeigt hat.

Durch seine dezentrale Kultur ist Bitcoin nicht nur unabhängig von jeglichen Dritten, sondern durch die monetäre Struktur kann auch das moralische Dilemma des ewigen Geld-Druckens gelöst werden.

Bitcoin bald als gesetzliches Zahlungsmittel in Argentinien? Der Präsident macht erste Andeutungen!

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Poly Network Hack: Größter Teil der Beute zurückgezahlt

Am vergangenen Dienstag wurde ein Angriff auf die DeFi-Plattform Poly Network durchgeführt. Bei diesem Hack wurden insgesamt über 600 Mio. Dollar erbeutet. Nach Angaben der Plattform hat der Hacker bzw. die Hackergruppe einen Großteil des erbeuteten Geldes wieder zurück überwiesen. Diente der Poly Network Hack nur dem Zweck, Sicherheitslücken im System aufzudecken?

In Kürze

  • Was ist DeFi?
  • Größter DeFi Hack aller Zeiten
  • Grund des Poly Network Hacks

Was ist DeFi?

Dezentrale Finanzwirtschaft (DeFi) haben im vergangenen Jahr einen großen Ansturm erfahren. Mittlerweile ist für viele der Bereich DeFi nicht mehr aus Kryptowährungen wegzudenken. Innerhalb kürzester Zeit wurde das System zum Verkaufsschlager schlechthin.

Durch die Einbindung von DeFi ist es Kunden möglich, bei z.B. einem Kredit nicht auf die Bank vertrauen zu müssen. Mittels DeFi-Plattformen können Nutzer ihr Geld verleihen und durch Zinsen dieses vermehren.

Der Bereich DeFi deckt jedoch mehr ab, als lediglich das Angebot von Darlehen. Bislang zielt der Sektor vor allem auf die Ausgabe von Stablecoins, Darlehen, Handel, Peer-to-Peer-Zahlungen und Versicherungen ab.

All diese Zahlungen und Daten werden dezentral über die Blockchain gespeichert. Smart Contracts regeln den reibungslosen Zahlungsverkehr der Plattformen.

Poly Network Hack

Größter DeFi Hack aller Zeiten

Am vergangenen Dienstag teilte die DeFi-Plattform Poly Network mit, dass sie Opfer eines Hacks wurden. Die Angreifer verschafften sich über eine Schwachstelle im System Zugang zu tausenden von Nutzerkonten.

Dies ist der Hack mit der größten erbeuteten Summe, der im DeFi Bereich bislang durchgeführt wurde. Durch die Sicherheitslücke ist es den Angreifern gelungen Kryptowährungen im Wert von über 600 Mio. Dollar zu erbeuten.

Poly Network ist ein Protokoll, das Blockchainübergreifend agieren kann. Aus diesem Grund konnte nicht nur Polygon (MATIC), sondern auch weitere Kryptowährungen erbeutet werden. Insgesamt wurden rund 273 Mio. Dollar in Ethereum, 253 Mio. Dollar in BNB und 85 Mio. Dollar in Polygon gestohlen.

Grund des Poly Network Hacks

Bereits kurz nach dem Hack wurden Stimmen laut, dass der oder die Angreifer den Poly Network Hack nur aus einem Grund durchgeführt haben: Das Aufweisen von Sicherheitslücken.

Wenig später scheinen sich die Gerüchte zu verhärten. Der Twitter Kanal von Poly Network verweist auf Nachrichten, die durch eine Kommunikation zwischen Poly Network und dem Angreifer entstanden sind.

Schon am Mittwoch, ein Tag nach dem Angriff, wurde ein Teil des erbeuteten Geldes wieder zurück an die Plattform transferiert. Zum gestrigen Donnerstag wurde ein weiterer Teil wieder in die Hände von Poly Network gegeben.

Die Kommunikation mit dem Hacker, der „Mr. White Hat“ genannt wird, wurde und wird weiterhin fortgesetzt. Mittlerweile fehlen lediglich 33 Mio. US-Dollar in USDC, die zurück an Poly Network geschickt werden müssen, damit die vollständige Summe wieder in Händen der DeFi-Plattform liegt.

Auf Twitter heißt es:

Der Rückzahlungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Um die sichere Wiederherstellung des Benutzervermögens zu gewährleisten, hoffen wir, die Kommunikation mit Herrn White Hat aufrechtzuerhalten und der Öffentlichkeit genaue Informationen zu übermitteln.

Poly Network hat noch keine Angaben dazu gemacht, wann und wie die Gelder zurück an die einzelnen Kunden transferiert werden. Ob das vollständige Portfolio zurück an die Nutzer gegeben werden kann, wird wohl auch davon abhängen, ob Mr. White Hat die restlichen 33 Mio. Dollar zurück gibt.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Ehemaliger SEC Direktor verlässt Coinbase mit den Quartalszahlen

Zum gestrigen 10. August wurden die Quartalszahlen von Coinbase veröffentlicht. Zudem wurde bekannt gegeben, dass der ehemalige SEC Direktor, Brett Redfearn das Unternehmen verlassen hat. Ist ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Fakten gegeben?

In Kürze

  • Quartalszahlen Coinbase
  • Kryptos im Auge der SEC
  • Ehemaliger SEC Direktor verlässt Coinbase

Quartalszahlen Coinbase

Die Krypto Börse Coinbase hat sich zu einer der größten Exchanges überhaupt entwickelt. Am Dienstag, den 10. August 2021, hat der Aktienkonzern die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2021 veröffentlicht.

Die Zahlen, die aus dem Dokument hervor gehen, sprechen für sich. Experten der Wall Street erwarteten einen Gewinn von 1,12 US-Dollar pro Aktie. Diese Erwartungen konnte Coinbase weit übertreffen.

Mit einem Gewinn von 3,45 Dollar pro Aktie hat das Unternehmen einen gesamten Nettogewinn von 1,6 Mrd. Dollar erzielt. Im Vergleich zum ersten Quartal diesen Jahres ist dies mehr als eine Verdopplung. Im ersten Quartal wurden Gewinne von 771 Mio. Dollar erzielt.

Die Aktie des Unternehmens ist nach einem langen Downtrend Anfang des Monats in einen Uptrend gewechselt und notiert derzeit bei rund 244 Euro.

Im zweiten Quartal 2021 erzielte Coinbase einen Nettoumsatz von rund 2 Mrd. Dollar. Somit konnte das Unternehmen den Umsatz um 200 Mio Dollar im Vergleich zum vorigen Quartal verzeichnen.

Coinbase Quartalszahlen

Nutzerzahlen

Die Zahl der Coinbase Nutzer ist auch in diesem Quartal weiter gestiegen. Zum jetzigen Zeitpunkt hat die Krypto Exchange ca. 68 Millionen Nutzer. Das sind 12 Mio. mehr Nutzer als im April aufgewiesen werden konnten.

Die Zahl der Nutzer, die monatlich mindestens eine Transaktion tätigen (MTU) ist ebenfalls im Vergleich zum vorigen Quartal gestiegen. Derzeit verzeichnet Coinbase 8,8 Mio. MTU`s, das ist ein Anstieg von 44% innerhalb eines viertel Jahres.

Kryptos im Auge der SEC

Anfang des Monats hat der Vorsitzende der Securities and Exchange Commission (SEC) erklärt, dass Kryptowährungen „voller Betrug, Scams und Missbrauch“ sind. Darauffolgend gab er bekannt, dass er weitere Regulierungen für Kryptos für notwendig hält – vor allem in den Bereichen Geldwäsche, Sanktionen, Steuern, Erpressung durch Ransomware.

Auf diese Anschuldigungen eingehend, beruhigte die Finanzchefin von Coinbase, Alesia Haas, die Anleger:

Wir sind bestrebt, den rechtlichen Rahmen für die von ihm geäußerten Bedenken zu verstehen und zu erfahren, wie sich diese auf unsere Produkt Roadmap auswirken können.

Ehemaliger SEC Direktor verlässt Coinbase

Vor zwei Tagen wurde bekannt gegeben, dass der ehemalige SEC Direktor, Brett Redfearn, die Exchange verlassen hat. Laut Angaben von Coinbase ist Redfearn im März diesen Jahres dem Unternehmen beigetreten.

Vor einigen Tagen bestätigte Coinbase, dass Redfearn bereits im Juni seinen Dienst quittiert hat und somit gerade einmal vier Monate als Arbeitnehmer von Coinbase in Erscheinung getreten ist. Ein Zusammenhang zwischen den Quartalszahlen und dem Abgang Redfearns ist somit nicht erkennbar. Ein Sprecher der Börse findet abschließende Worte:

Wir wissen seine Beiträge zu schätzen und wünschen ihm für seine zukünftigen Bemühungen das Beste.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Gesetzesentwurf: Bald der geschäftliche Einsatz von Krypto in Uruguay möglich?

„Kryptowährungen sind eine Chance, um Investitionen und Jobs zu schaffen.“ – Der uruguayische Gesetzesmacher Juan Sartori unterbreitet Beatriz Argimon, Vizepräsidentin Uruguays, am vergangenen Dienstag einen Gesetzesvorschlag zum geschäftlichen Einsatz von Kryptowährungen.

In Kürze

  • Pilotprojekt für besseren Zugang zu Kryptowährungen
  • Krypto Affinität lateinamerikanischer Staaten
  • Ursachen für Krypto Kurs

Pilotprojekt für besseren Zugang zu Kryptowährungen

Akzeptiert die uruguayische Regierung den Vorschlag Sartoris, so gälten Kryptowährungen als valide Zahlungsmethode in Uruguay und fielen unter das „Law of Financial Inclusion“. Durch dieses Gesetz soll die Bargeldnutzung für die Zahlung von Löhnen, Renten, usw. allmählich vermieden werden. Mittels digitaler Währungen könnte die allgemeine Nutzung von Bargeld eingeschränkt und Transaktionen einfacher nachverfolgbar gemacht werden.

Krypto Affinität lateinamerikanischer Staaten

Vor Kurzem hat Kolumbien, das Land mit den meisten Krypto-Transaktionen der Welt, einen ähnlichen Weg eingeschlagen. Die Plattformen Movvi und Bitpoint wurden autorisiert, in Kolumbien betrieben zu werden. Seit Anfang Juli diesen Jahres ist es Kolumbianern möglich, über die autorisierten Plattformen Kolumbianische Pesos und Kryptowährungen zu handeln. Voraussetzung dafür ist das Bestehen einer Evaluierung durch das „Evaluation and Tracking Comitee“, welches innerhalb des kolumbianischen Finanzsystems angesiedelt wurde.

Das Pilotprogramm läuft 12 Monate, danach müssen die Nutzer die Assets von der Plattform nehmen. Das Ziel der Regierung ist es, den Nutzern mehr juristische Sicherheit geben zu können. Bislang gibt es keine Gesetze, die die Handlungen entsprechend schützen. Daneben erhalten auch Durchschnittbürger leichteren Zugang zu dem Medium. Die Regierung soll durch bessere Regulierbarkeit des Marktes profitieren.

Diesen Beispielen folgen viele weitere lateinamerikanische Staaten. Argentinien stellte ein Gesetz vor, das den Arbeitenden die Frage erlauben soll, den Lohn auch in Kryptowährungen ausbezahlt zu bekommen. Motivation des Staates ist auch hier, die Geldwäsche einzudämmen und bessere Sicherheit der Transaktionen gewährleisten zu können.

Ursachen für den Krypto Kurs

Diese Staaten haben gemeinsam, dass sie im vergangenen Jahrhundert oftmals Probleme mit ihren Landeswährungen hatten. In vielen Ökonomien gibt es häufig Hyperinflationen. Daneben haben viele Bürger in Argentinien oder Venezuela das Vertrauen in ihre Landeswährung verloren.

Ursachen für den Krypto Kurs

Diese Staaten haben gemeinsam, dass sie im vergangenen Jahrhundert oftmals Probleme mit ihren Landeswährungen hatten. In vielen Ökonomien gibt es häufig Hyperinflationen. Daneben haben viele Bürger in Argentinien oder Venezuela das Vertrauen in ihre Landeswährung verloren.

The International Monetary Fund lehnt die Einführung von Krypto als Landeswährung ab

Die Organisation The International Monetary Fund (IMF) warnte wiederum vor den Risiken und Kosten, würde man Kryptowährungen als Landeswährung einführen. Die Organisation sieht die Chance, durch Kryptowährungen unter anderem günstige, schnelle Zahlungen sowie eine Verbesserung der Financial Inclusion herbeizuführen.

Dagegen würde diese „Abkürzung“ auf lange Sicht kontraproduktiv wirken. So würde die hohe Volatilität der Kryptowährungen substanzielle Risiken für Makro-finanziellen Stabiltät, Schutz der Konsumenten und Umwelt bedeuten. Schlussendlich sieht die Organisation IMF mehr Nachteile als Vorteile durch die Kryptowährungen

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!