Polkadot führt Parachains ein – Ein Meilenstein für DOT!

Polkadot führt Parachains ein – Ein Meilenstein für DOT!

Es sieht so aus, als ob Polkadot (DOT) dem Start der lang erwarteten Parachains und der Erweiterung des Polkadot-Ökosystems deutlich näher gekommen ist. Am Mittwoch, den 13. Oktober, gaben die Polkadot-Gründer Gavin Wood und Robert Habermeier nach fünf Jahren Entwicklungszeit bekannt, dass die Blockchain in der Lage ist, ihre ersten Parachains zu unterstützen.

In Kürze

  • Polkadot erfährt deutliche Kurssteigerung
  • Polkadot Parachains
  • Parachain-Auktionen starten nächsten Monat

Polkadot steigt nach Nachricht deutlich

Die Nachricht reichte aus, um eine große DOT-Kursrallye auszulösen. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses ist Polkadot (DOT) um 20 % gestiegen und notiert derzeit bei 41,28 $ mit einer Marktkapitalisierung von 40,5 Mrd. $.

Was sind Polkadot Parachains?

Parachains

Die Polkadot-Parachains sind spezialisierte Blöcke, die bei der Verbindung mit der Polkadot-Relay-Chain helfen und so eine Multichain-Architektur schaffen. Parachains sind das letzte Stück der Kerntechnologie, die in der Polkadot-Architektur skizziert ist.

Auf der Sub0-Konferenz am Mittwoch gaben die Polkadot-Gründer bekannt, dass sie die technischen Hürden für die Einführung von Parachains auf Polkadot überwunden haben, so heißt es in der offiziellen Ankündigung:

Der Code für Parachains, Auktionen und Crowdloans ist nun bereit für eine erste Produktionsversion auf Polkadot. Die letzten technischen Schritte, die vor dem Start von Parachains auf Polkadot notwendig waren, waren der Abschluss des vollständigen Code-Audits von Polkadot, das nun abgeschlossen ist und die Finalisierung der Parachain-Disputes, die nun weitergehen können.

Polkadot-Parachain-Auktionen beginnen nächsten Monat

Der Polkadot-Rat wird ab dem 11. November 2021 mit der Versteigerung der Polkadot-Parachains beginnen. Eine formelle Abstimmung durch den Rat und die Gemeinde wird jedoch durch ein öffentliches Referendum erfolgen.

In einem Zeitraum von vier Monaten bis März 2022 werden elf verschiedene Versteigerungen stattfinden. Nutzer, die an Parachain-Crowdloans teilnehmen möchten, benötigen ungebundene DOT-Token.

Polkadot weist darauf hin, dass seine Parachains bereits erfolgreich auf dem „canary network“ von Polkadot wie Kusama laufen. Bislang gibt es im Kusama-Netzwerk 12 aktive Parachains. Diese Parachain-Teams haben auch mehrere forkless Upgrades im Netzwerk durchgeführt und dabei Millionen von Transaktionen verarbeitet.

Das Polkadot-Ökosystem wird endlich eine der am meisten erwarteten Aktualisierungen erfahren.

Bakkt Partnerschaft: Google Pay Bitcoin-Zahlungen über Bakkt möglich!

Der Marktplatz für digitale Assets, Bakkt, veröffentlichte zum 08. Oktober eine Mitteilung, dass das Unternehmen eine Partnerschaft mit Google eingeht. Neben der Integration von Google Pay Bitcoin Zahlungen wird in Zukunft auch eine Zusammenarbeit mit Google Cloud dem Wachstum von Bakkt weiterhelfen.

In Kürze

  • Adoption von Kryptowährungen
  • Google Pay Bitcoin-Zahlungen
  • Bakkt nutzt Google Cloud

Adoption von Kryptowährungen

Kryptowährungen sind noch ein sehr junges Themengebiet im Bereich der Investitionsgüter. Dennoch haben sich diese innerhalb von 12 Jahren so stark entwickelt, dass bereits einige erfahrene und erfolgreiche Investoren Kryptos als Must-Have in ihrem Portfolio ansehen.

Neben den klassischen Privatinvestoren setzen auch immer mehr Unternehmen auf die digitalen Assets. Das Unternehmen, das aktuell die meisten Bitcoins besitzt, ist laut BuyBitcoinWorldwide MicroStrategy mit 114.042 BTC, die einem derzeitigen Gegenwert von ca. 6,3 Mrd. Dollar entspricht. Darauf folgt direkt Tesla. Das von Elon Musk geleitete Unternehmen hat in diesem Frühjahr eine Investition von 1,5 Mrd. Dollar in Bitcoin getätigt. Die 42.902 BTC haben derzeit einen Gegenwert von rund 2,4 Mrd. Dollar.

Doch auch hiermit nicht genug. Einige der größten Banken der USA akzeptieren den Bitcoin mittlerweile als Anlagemittel und ermöglichen ihren Kunden die Aufnahme des Bitcoin in ihr Portfolio. Auch einige Zahlungsdienstleister integrieren derzeit Bitcoin und einige Altcoins in ihr bestehendes System.

Google Pay Bitcoin

Google Pay Bitcoin-Zahlungen

Anfang Juni diesen Jahres kündigte Coinbase an, dass eine Partnerschaft mit Apple- und Google Pay geschlossen wurde, um diese Bezahlungsmethoden mit in das System zu integrieren. Kaum zwei Monate später war es allen Nutzern dieser Börse ermöglicht worden, Kryptos direkt über Apple- und Google Pay zu erwerben.

Google scheint Gefallen an Kryptowährungen gefunden zu haben. So veröffentlichte Bakkt, ein Marktplatz für digitale Assets, einen Blogbeitrag, dass durch eine Kooperation mit Google Pay Bitcoin-Zahlungen ermöglicht werden.

Konkret wird hierbei die virtuelle Visa Card von Bakkt (Bakkt Card) bei Google Pay hinzugefügt. Über diese Schnittstelle wird es den Nutzern von Bakkt ermöglicht, bei jedem Händler, der die Zahlung via Google Pay akzeptiert, mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Händler automatisch Kryptowährungen annehmen müssen. Bakkt nimmt hierbei die Rolle einer Börse ein, die beim Kauf den aktuellen Kurs ermittelt und die entsprechende Kryptowährung in die jeweilige Fiat-Währung umwandelt, die letztendlich dann beim Händler ankommt.

Der CEO von Bakkt, Gavin Michael, erklärt:

Diese Partnerschaft ist ein Beweis für die starke Position von Bakkt auf dem Markt für digitale Assets, um Verbrauchern zu ermöglichen, ihre digitalen Assets in Echtzeit, sicher und zuverlässig zu nutzen.

Bakkt nutzt Google Cloud

Zudem kündigte Bakkt an, eine weitere Zusammenarbeit mit Google zu starten. Bakkt wird in Zukunft Google Cloud nutzen, um Analysetools, künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen sowie Geolokalisierungsfunktionen zu entwickeln. Somit soll das Verhaltensmuster der Kunden besser abgebildet und kundenspezifische Anforderungen erfüllt werden.

Gavin Michael ist entschlossen:

Darüber hinaus wird uns die Partnerschaft mit Google Cloud ermöglichen, weiterhin eine erstklassige, innovative Plattform aufzubauen, die sich zweifellos an die Bedürfnisse von Millionen von Nutzern anpassen lässt.

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Flow Blockchain startet neuen NFT-Marktplatz BloctoBay!

Flow Blockchain startet neuen NFT-Marktplatz BloctoBay!

Flow Blockchain hat den Start von BloctoBay, seinem neuen NFT-Marktplatz, bekannt gegeben. Die OpenSea-ähnliche Plattform ist jetzt in ihrer Beta-Version verfügbar.

In Kürze

  • Flow Blockchain und der neue NFT-Marktplatz
  • BloctoBay und NFTs auf Flow
  • NFTs und das Wachstum der Blockchain von Flow

Neuer NFT-Marktplatz BloctoBay auf Flow Blockchain

Flow Blockchain NFT Marktplatz

Flow Blockchain teilt auf Twitter Neuigkeiten über seinen neuen NFT-Marktplatz BloctoBay mit. Flow weist darauf hin, dass es ebenso wie OpenSea, das derzeit Cross-Blockchain-Unterstützung für Ethereum, Polygon und Klaytn bietet. Der neue Marktplatz für Non Fungible Token von BloctoBay bietet ebenso Unterstützung für die Flow Blockchain.

BloctoBay befindet sich noch in seiner Beta-Version. Erst vor ein paar Stunden teilte die Anwendung Berichten zufolge ihren laufenden Stresstest auf Twitter.

Mit einer Belohnung von 1000 FUSD lädt BloctoBay die Nutzer ein, an dem Test teilzunehmen, um eventuelle Fehler im System zu überprüfen und zu beheben.

BloctoBay und NFTs auf Flow

BloctoBay ist also der neue NFT-Marktplatz von Flow, auf dem man alle vom Flow-Netzwerk unterstützten Non Fungible Tokens kaufen, verkaufen und entdecken kann.

Was ist der Coin hinter der Flow Blockchain?

Flow ist eine Layer-1-Blockchain, die als Basis für eine neue Generation von Spielen, Apps und den digitalen Vermögenswerten, entwickelt wurde. Zurzeit unterstützt das Flow-Netzwerk bereits Dutzende von Anwendungen, darunter einige der beliebtesten NFT-Sammlungen wie CryptoKitties.

Darüber hinaus sind Flow NFTs von MotoGP Ignition, Vault by CNN, Versus, Dark Country, Ben Mauros Evolution & Warfare Serie und mehr bereits auf BloctoBay verfügbar.

Auch IOTA hat ein NFT Testnet vor einigen Wochen aufgesetzt!

NFTs und das Wachstum der Blockchain von Flow

Mitte letzten Monats wurde die Flow Blockchain von keinem Geringeren als dem Suchmaschinenriesen Google unterstützt, der eine Partnerschaft mit Dapper Labs, dem Unternehmen hinter Flow, einging.

Im Grunde würden Google und Dapper Labs über Google Cloud ihre Kräfte bündeln, um Flow Blockchain bei der Skalierung zu helfen und das Wachstum und die Expansion des Netzwerks zu unterstützen.

Die Intervention des Internetgiganten zur Skalierung erfolgte, nachdem die Flow-Blockchain im Sommer 500.000 bis 1 Million Transaktionen pro Woche verzeichnet hatte.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegt der Kurs von FLOW bei 19 $, mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von 1,2 Milliarden $.

Lese dazu: Auch Porsche möchte im NFT-Markt Fuß fassen!

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Stellar geht lukrative Partnerschaft mit MoneyGram ein

Das führende Unternehmen für digitale Peer-to-Peer-Zahlungen, MoneyGram, geht eine Partnerschaft mit der Stellar Development Foundation ein. Diese Nachricht hat ein Wachstum des dazugehörigen Stellar Coins zur Folge.

In Kürze

  • Über Stellar
  • Stellar Partnerschaft mit MoneyGram
  • Stellar erlangt Kurssteigerung

Über Stellar

Die Entwickler hinter dem Stellar Coin (XLM) bilden eine Non-Profit-Organisation, die ähnliche Ziele wie Ripple verfolgen. Mit einer Rakete als Logo macht der Coin den Anschein, groß durchzustarten. Dennoch hat Ripple mit XRP noch die Nase vorn – trotz den Anschuldigungen und der Klage der SEC, die wohl noch eine Weile andauern wird.

Die Gemeinsamkeit zu Ripple ist offensichtlich. Der Gründer von Stellar ist ein ehemaliger Entwickler von Ripple, Jed McCaleb. Das Konzept hinter Stellar ist es, ein Zahlungssystem zu schaffen, das jeder Person auf dieser Welt, auch den sozial schwachen, den Zugang zu seinen Finanzen gewährt.

Partnerschaft mit MoneyGram

Stellar Partnerschaft mit MoneyGram

Zum gestrigen Mittwoch, dem 06.10.2021, veröffentlichte die Stellar Foundation einen Blogpost, der eine Partnerschaft mit MoneyGram bestätigt. Somit arbeitet Stellar mit dem führenden Unternehmen für digitale Peer-to-Peer-Zahlungen zusammen.

Somit hat die Stellar Foundation seinem großen Konkurrenten Ripple den Rang abgelaufen. MoneyGram hat die Kooperation mit Ripple im März diesen Jahres aufgrund der Vorwürfe der SEC, dass XRP ein nicht registriertes Wertpapier sei, aufgelöst.

Die Partnerschaft sorgt für eine reibungslosere und schnellere Abwicklung von Transaktionen. Mittels des USD Coins, dem derzeit am schnellsten wachsenden am US-Dollar gebundenen Stablecoin, werden Transaktionen weltweit nahezu in Echtzeit über die Stellar Blockchain ausgeführt.

Der CEO von MoneyGram erklärt:

Da Kryptowährungen und digitale Währungen an Bedeutung gewinnen, sind wir hinsichtlich des Potenzials von Stablecoins als Methode zur Rationalisierung grenzüberschreitender Zahlungen besonders optimistisch. Angesichts unserer Expertise in den Bereichen globale Zahlungen, Blockchain und Compliance sind wir sehr gut aufgestellt, um weiterhin führend beim Brückenschlag zu sein, um digitale Währungen mit lokalen Fiat-Währungen zu verbinden.

Stellar erlangt Kurssteigerung

Die Veröffentlichung dieser Nachricht hat positive Einfluss auf den Kurs von Stellar genommen. Während der Coin gestern einen Tiefpunkt von rund 0,30 Dollar hatte, ist der Preis um satte 20% auf derzeit 0,36 Dollar gestiegen.

Somit steht XLM nun mit einer Marktkapitalisierung von 8,58 Mrd. Dollar auf Platz 23 der Liste von coinmarketcap, mit dem Potenzial, Polygon auf Platz 22 bald zu überholen.

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Schweiz kündigt Krypto-Anonymität den Kampf an

Die Schweiz ist eines der Krypto-freundlichsten Länder in Europa, wenn nicht weltweit. Einige Blockchain Unternehmen haben sich im bekannten Crypto Valley niedergelassen. Aufgrund der hohen Anonymität fordern hochrangige Schweizer Politiker jetzt jedoch stärkere Regulierungen, die diese aufhebt.

In Kürze

  • Schweiz als Krypto Mekka
  • Offenlegung der Identität ab 1.000 Dollar
  • Verbot von anonymen Kryptowährungen

Schweiz als Krypto Mekka

Die Schweiz ist für Krypto-Unternehmen ein äußerst begehrter Ort. Aus diesem Grund hat sich in dem Kanton Zug eine Art Silicon Valley in klein für Krypto- und Blockchain-Unternehmen entwickelt. In diesem Crypto Valley sind derzeit knapp 1.000 Unternehmen aktiv.

Kein Wunder also, dass dieser Kanton die Vorreiterrolle im Bezug auf Krypto in der Schweiz einnimmt. In Zug ist es der Bevölkerung seit Anfang diesen Jahres ermöglicht worden, ihre Steuern in Bitcoin oder Ethereum bezahlen zu können.

Vor kurzem kündigte die Schweizer Post an, dass sie eine Krypto Stamp veröffentlichen wird. Ab dem 25. November soll diese erhältlich sein. Somit folgt die Schweiz dem Beispiel von Österreich. Deren Krypto Briefmarken erfreuten sich an einer enorm hohen Nachfrage.

Schweiz

Offenlegung der Identität ab 1.000 Dollar

Vor rund einer Woche hat die Schweiz angekündigt, dass die Identitäten von Krypto-Transaktionen offengelegt werden müssen. Dies tritt in Kraft, wenn eine Person einen Betrag von 1.000 Schweizer Franken im Monat transferiert. Bei Devisengeschäften tritt dieses Gesetz erst ab einer Marke von 5.000 Franken in Kraft.

Somit wird es erschwert, anonym Bitcoin zu kaufen. Selbst Bitcoin Automaten, von denen in der Schweiz einige ohne Authentifizierung funktionieren, müssen künftig die persönlichen Daten von Käufern und Verkäufern von Kryptowährungen aufnehmen.

Verbot von anonymen Kryptowährungen

Eine Schweizer Gemeinde wurde im Mai diesen Jahres Opfer eines Hackangriffs. Hierbei wurden laut Angaben von einer Schweizer Tageszeitung private Daten von Schulen gestohlen. Gegen ein Lösegeld sollten diese wieder aus der Hand der Hacker genommen werden. Der Forderung wurde nicht nachgekommen und deshalb wurden Schülerzeugnisse und E-Mails veröffentlicht.

Doch was hat diese Geschichte mit Kryptwährungen zu tun? Ganz einfach. Das Lösegeld wurde in Kryptowährungen gefordert. Somit kann der Hacker das Geld anonym abheben. Die Verfolgung solcher Transaktionen ist zwar an sich möglich, da die Blockchain alle Transaktionen offenlegt. Dennoch ist es schwierig, nachzuvollziehen, welche Person sich hinter einer Wallet verbirgt.

Im letzten Jahr ist die Zahl solcher Hackangriffe laut Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cyberkriminalität, um rund 30% gestiegen. Aus diesem Grund fordern einige hochrangige Politiker der Schweiz ein Verbot von Kryptowährungen, bei denen die Identität hinter einer Wallet nicht eindeutig zuweisbar ist.

Der Nationalrat und Fraktionschef der SP, Roger Nordmann, erklärt:

Die Verwendung von Kryptowährungen, bei welchen die Identifizierung des Besitzers nicht gewährleistet ist, muss verboten werden.

Der SVP-Nationalrat und IT-Unternehmer Franz Grüter schließt sich dieser Meinung an. Er erkennt Kryptowährungen und die dazugehörige Blockchain Technologie zwar also sinnvolle Innovation an, erkennt jedoch auch die Probleme des Systems, die von kriminellen ausgenutzt werden

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IWF fordert stärkere Regulierung für Krypto Assets

Kryptowährungen werden in immer mehr Ländern akzeptiert und die Bevölkerung nimmt Anteil an den Vorteilen der digitalen Währungen. Neuerungen bergen daneben jedoch auch immer unregulierte Märkte. Aus diesem Grund fordert der IWF eine stärkere Regulierung für Krypto Assets.

In Kürze

  • Nachfrage nach Krypto Assets steigt
  • IWF fordert stärkere Krypto Regulierung
  • Entwicklung der Stablecoins

Nachfrage nach Krypto Assets steigt

Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die klassischen Fiat-Währungen. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern hat die Bevölkerung keine guten Erfahrungen mit Fiat gemacht. Einige dieser Länder sind häufig von starken Inflationen bis hin zu Hyperinflationen betroffen.

Diese enormen Inflationsraten, die die 1.000% Marke weit überschreiten, führen zu einer Verarmung der Bevölkerung. Venezuela hatte beispielsweise im Jahr 2018 eine Inflation von über 65.000 Prozent und im Jahr darauf noch immer fast 20.000 Prozent.

Das Vermögen der Bevölkerung war schlagartig nur noch einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes wert. Aus diesem Grund wurde vor einigen Tagen sechs Nullen auf den Geldscheinen der Venezolaner gestrichen. Nun sind dort wieder Scheine mit der Beschriftung 5, 10, 20 und 50 Bolivar Normalzustand.

Ein Start Up entwickelte jedoch eine nützliche Möglichkeit, die Bevölkerung vor der vollständigen Verarmung zu schützen. Im April letzten Jahres kündigte das Start Up an, eine App zu entwickeln, die Transaktionen mittels Bitcoin und weiteren Krypto Assets und Währungen abschließt. Somit kann die landeseigene Währung, der Bolivar, und die dazugehörige Hyperinflation, umgangen werden.

Andere Länder setzen hierbei nicht auf Unternehmen. Als gutes Beispiel ist hier El Salvador zu nennen. Der Präsident Bukele hat ein Gesetz verfasst, das seit nun einem Monat in Kraft getreten ist, das besagt, dass Bitcoin ein gesetzliches Zahlungsmittel in dem Land ist.

Er selbst ist begeistert von der Einführung dieses Gesetzes. Trotz der Proteste, die vor dem Inkrafttreten gestartet wurden, nimmt die Bevölkerung das Angebot auch an. Die Anzahl der Bitcoin-Wallet-Inhaber übersteigt mit über 2,1 Mio. die Anzahl der Bankkonten in dem Land.

IWF fordert stärkere Krypto Regulierung

Die steigende Nachfrage nach Bitcoin und den anderen dezentralen digitalen Währungen lässt den IWF (Internationalen Währungs Fonds) Untersuchungen an diesen vornehmen. Hierbei steht die Sicherung der globalen Finanzstabilität im Vordergrund.

Der IWF schätzt Krypto Assets, ohne hierbei eine konkrete zu nennen, als nützliches Instrument ein, das schnellere und kostengünstigere internationale Transaktionen als handelsübliche Banktransaktionen durchzuführen. Dies sei auf internationaler Ebene nur dann möglich, wenn ausreichende Regulierungen auf Kryptowährungen angewendet werden.

Hierbei geht der IWF auf das häufig diskutierte Problem der Nutzung von Kryptowährungen für kriminelle Machenschaften ein. Konkret wird hier von Terrorismusfinanzierung und Betrug geredet.

Derzeit sind laut coinmarketcap rund 12.200 verschiedene Kryptowährungen auf dem Markt. Tatsächlich gab es jedoch einmal viel mehr davon – rund 16.000 verschiedene Token. Leider gibt es im Kryptobereich aufgrund der (Pseudo-)Anonymität viele Betrüger, die den Nutzern lediglich das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Aus diesem Grund sind einige der Projekte jetzt nicht mehr auf dem Markt.

Krypto Asset

Entwicklung der Stablecoins

Vor allem geht der Bericht des IWF auf die Entwicklung der Stablecoins ein. In diesem Jahr hat sich die Marktkapitalisierung aller Stablecoins auf 120 Milliarden Dollar vervierfacht. Somit machen Stablecoins rund 6% der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen aus, die bei rund 2,1 Billionen Dollar liegt.

Die meisten dieser Stablecoins sind an den US-Dollar gebunden. Das bedeutet, dass der Wert eines Coins exakt den Wert eines US-Dollars abbildet. Um die Finanzstabilität auch bei einer weiteren Verbreitung der Stablecoins gewährleisten zu können, empfiehlt der IWF eine Entkopplung der Coins vom US-Dollar und eine Einführung von digitalen Zentralbankenwährungen (CBDC).

Der Bericht besagt:

Politik und Regierungen müssen globale Standards für Kryptowährungen entwerfen und deren Überwachung verbessern, indem sie wichtige Datenlücken schließen. Schwellen- und Entwicklungsländer, denen besonders schnelle Krypto-Adoption bevorsteht, sollten ihre gesamtwirtschaftlichen Maßnahmen stärken und über die Einführung von Zentralbank-Digitalwährungen nachdenken.

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