Wie Bitcoin eine Wettbewerbsgesellschaft in eine kooperative umwandelt!

Wie Bitcoin eine Wettbewerbsgesellschaft in eine kooperative umwandelt!

Bitcoin wird von den Befürwortern als die Bewegung zur digitalen Unabhängigkeit gesehen. In diesem Beitrag gehen wir auf die libertäre und anarchistische Sichtweise vieler bekannter Persönlichkeiten in der Szene ein und wie Bitcoin den Wandel der Wirtschaft von einer Wettbewerbsgesellschaft hin zu einer kooperativen Gesellschaft ermöglicht. Dabei fallen die Crypto Commons ins Auge, die eine Gesellschaft mit Bitcoin aufbauen möchten, welche nicht für einen selbst, sondern für das Gemeinwohl arbeitet.

In Kürze

  • Wettbewerbsgesellschaft im Wandel
  • Jack Dorsey und Michael Saylor als Bitcoin-Visionäre
  • Weniger Wettbewerbsgesellschaft durch Crypto-Commons?

Eine Wettbewerbsgesellschaft im Wandel

Bitcoin Wettbewerbsgesellschaft zu kooperative

Die heutige Wettbewerbsgesellschaft ist stark im Wandel, da ein klarer Trend in Richtung Digitalisierung aufzuweisen ist. Durch die Verzerrung des Marktes durch Fiat-Währungen sind in den letzten Jahren einige Krisen entstanden, welche viele Probleme da erschaffen haben, wo vorher keine waren. Dabei gibt es viele verschiedene Lösungsansätze für die Probleme der heutigen Zeit, wie die Österreichische Schule schon seit hunderten von Jahren beschreibt.

In El Salvador soll durch den Einsatz von Bitcoin und dessen Vorteile eine neue Wirtschaftsrechnung integriert werden. Zwar war die Skepsis zum Beginn sehr hoch, allerdings konnte bis heute fast die Hälfte der Bevölkerung und damit mehr als 2 Millionen Menschen an dem Traum von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel teilnehmen.

Dabei fällt auf, dass keine Bank in El Salvador so viele Nutzer unter sich vereinen kann. In den wenigen Wochen kam es daher durch den Bitcoin zu einem enormen Wirtschaftsaufschwung in dem armen Land. Durch die neue Wirtschaftsrechnung und spätestens beim nächsten Bullrun in einigen Jahren wird die heftigste Konjunktur-Welle El Salvador treffen, die es bisher gab.

Dabei ist neben Unabhängigkeit, vollständige Digitalisierung und einem deflationären System eine komplett neue Situation entstanden, was in einer Wettbewerbsgesellschaft eine neue Entwicklung anstoßen kann. Arme Länder können durch eine unabhängige Wirtschaftsrechnung ohne die meist manipulierende Hilfe von Erste-Welt-Ländern eine bessere Lebensqualität für die Bewohner ermöglichen.

Jack Dorsey und Michael Saylor als Bitcoin-Visionäre

Zu den zwei prominentesten Bitcoin-Befürwortern zählt Twitter-Gründer Jack Dorsey. Er erkannte das Potenzial von Bitcoin relativ früh und versucht seither sein Leben daraufhin auszurichten. Durch verschiedene Anwendungen auf Twitter kann Bitcoin in der Praxis eingesetzt werden.

Neben dem Verkauf von Tweets als NFTs sind seit einigen Tagen auch Twitter-Zahlungen in Bitcoin durch das Lightning-Netzwerk möglich. Square geht dabei noch einen Schritt weiter und entwickelt ein eigenes Bitcoin Wallet. Auf dem Bitcoin Event in Chicago erklärte er dieses Jahr, dass Bitcoin die wichtigste Aufgabe seines Lebens sei.

Michael Saylor ist derjenige, der öffentlich bekannt am meisten Bitcoin hält. Durch die Käufe seines Unternehmens MicroStrategy konnte er über 5 Milliarden Dollar bis heute sichern. Dies ist ein Gegenwert von circa 110.000 BTC. Seine offene Haltung gegenüber Bitcoin und wie Unternehmen davon profitieren können, tut er täglich über Twitter kund.

Lese dazu: Laut Michael Saylor werden bis 2026 über 1 Milliarde Menschen Bitcoin hodlen!

Weniger Wettbewerbsgesellschaft durch Crypto-Commons?

Ob Bitcoin wie in El Salvador auch langfristig einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft haben wird, wird in der Realität erst die Zukunft zeigen. Viele prominente Teilnehmer unterstützten die größte aller Kryptowährungen sehr stark, wodurch die Akzeptanz bei den Menschen überall auf der Welt mit der Zeit steigen sollte.

Bei den Crypto-Commons handelt es sich um eine Gruppierung, welche Interessen im Zusammenhang mit der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) umfasst. Das Ziel: Anwendungen, Werkzeuge, Mechanismen und verschiedene Entwicklungen für die Blockchain-Industrie zu entwickeln. Die Gruppe besteht vollständig aus motivierten Mitgliedern, welche für eine dezentrale Ökonomie leben, wo Gemeingüter für alle da sind.

Die große Frage der Gemeinschaft ist, welche Werkzeuge wie eingesetzt werden können, damit die Gemeingüter fair verteilt werden. Um die Mitglieder untereinander besser zu vernetzen wird hierfür einmal im Jahr das Crypto-Commons-Gathering durchgeführt. Auf diesem Treffen werden theoretische, aber auch angewandte Innovationen in diesem Bereich geprüft.

Folge uns auf Twitter!

Um immer die wichtigsten Neuigkeiten über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen zu erhalten, folge uns auf Twitter!

Schweizer Post veröffentlicht erste Krypto Stamp

Briefmarken waren und sind immer noch beliebte Sammlerstücke, die teilweise heiß begehrt sind. Zu den beliebtesten dieser Marken zählt die äußerst seltene Blaue Mauritius. Die weltweit erste Krypto Stamp wurde von der österreichischen Post auf der Ethereum Blockchain veröffentlicht. Nun folgt die Schweiz diesem Beispiel und bringt eine eigene Krypto Briefmarke auf den Markt.

In Kürze

  • Entstehung der Briefmarke
  • Briefmarken als Sammlerstück
  • Krypto Stamps

Entstehung der Briefmarke

In den frühen Jahren der Menschheit wurden Informationen über Sprache weitergegeben. Im Laufe der Zeit wurde die Schrift erfunden und gelehrt. Ab dieser Zeit wurde die Kommunikation über größere Abstände (anfangs nur von Gelehrten) über Briefe abgewickelt.

Während die Boten im Mittelalter noch einzeln bezahlt wurden, entwickelten sich im Laufe der Zeit Organisationen, die diese Aufgabe bewältigen. Allem voran sind hierbei die staatlichen Poststellen, welche die Bezahlung von Briefen seit 1840 mittels Briefmarken sicherstellen.

Krypto Stamp

Briefmarken als Sammlerstück

Diese Briefmarken dienen jedoch nicht nur dem ursprünglichen Zweck, Briefe zu verschicken. Die Generationen des 20. Jahrhunderts entwickelten ein Faible für das Design und die Aufmachung von Briefmarken. Somit entstanden im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr Briefmarkensammler. Ende der 90er gab es wohl mehr Haushalte, die alte Briefmarken aufbewahrten, als die das nicht taten.

Mittlerweile ist der Trend jedoch wieder abgeflacht. Dafür entwickelten Krypto Enthusiasten ein Faible für digitale Briefmarken – die sogenannten Krypto Stamps. In Österreich wurde die erste Krypto Briefmarke im Jahr 2019 veröffentlicht.


CoinEX
Anzeige


CoinEx
Anzeige

Krypto Stamps

Die österreichischen digitalen Briefmarken sind auf der Ethereum Blockchain gespeichert. Österreich ist Vorreiter auf diesem Gebiet und hat bislang die einzige Post, die Krypto Stamps anbietet. Der Zustrom auf diese Briefmarken war enorm groß. Aus diesem Grund ist bereits die Krypto Stamp 3.0 veröffentlicht worden.

Nun folgt die Schweiz, das zu einem der Krypto-freundlichsten Ländern in Europa zählt, dem Beispiel Österreichs. Die Schweizer Post veröffentlicht Pläne für die Krypto Briefmarke, die am 25. November diesen Jahres lanciert werden soll.

Die Briefmarke ziert ein Matterhorn und ein Mond, die auf blauem Hintergrund erscheinen. Die Marke bildet einen Gegenwert von 8,90 Schweizer Franken ab und kann wie normale Briefmarken auch dafür genutzt werden, Briefe zu versenden.

Zusätzlich zu der handelsüblichen Briefmarke ist der Krypto Stamp ein QR Code beigelegt. Mittels diesem QR Code können die Eigentümer auf digitale Sujets zugreifen, die digital auf einer Blockchain gespeichert sind.

Insgesamt gibt es 13 verschiedene Motive, die ergattert werden können. Das häufigste Motiv ist hierbei 65.000 Mal erhältlich, das seltenste lediglich 50 Mal. Somit soll Sammlern ein Anreiz gegeben werden, die Stamps zu kaufen.

Schweiz fordert Offenlegung der Identitäten bei Krypto-Transaktionen ab 1000 Franken

Die Schweiz zählt zu einem der Krypto-freundlichsten Staaten in Europa. Aus diesem Grund haben sich dort bereits einige Krypto- und Blockchain-Unternehmen niedergelassen. Anfang des Jahres hat die Regulierungsbehörde ein Gesetz verabschiedet, das die Offenlegung von Identitäten bei der Durchführung von Krypto-Transaktionen festlegt. Dieses wurde nun weiter verschärft.

In Kürze

  • Krypto-freundliche Schweiz
  • Regulierung von Kryptowährungen
  • Auswirkung auf Bitcoin Automaten

Krypto-freundliche Schweiz

Kryptowährungen werden über die ganze Welt verteilt immer bekannter. Dies hat zum einen viele Regulierungen zur Folge, zum anderen bieten sich ganz neue Möglichkeiten. Die Schweiz zählt zu den Krypto-freundlichsten Ländern in Europa.

Aus diesem Grund lassen sich viele Krypto- und Blockchain-Unternehmen in der Schweiz nieder. Im Kanton Zug, der die Vorreiterrolle im Bezug auf Kryptowährungen in der Schweiz einnimmt, hat sich bereits ein Crypto Valley gebildet. Mitte diesen Jahres lag die Zahl der Unternehmen im Crypto Valley bei knapp 1000.

Das Crypto Valley ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb der Kanton Zug die Vorreiterrolle in der Schweiz einnimmt. In diesem Abschnitt des Landes wurde 2020 bekannt gegeben, dass die Zahlung der Steuern mittels Bitcoin oder Ethereum getätigt werden können. Im Februar diesen Jahres ist das entsprechende Gesetz in Kraft getreten.

Schweiz

Regulierung von Kryptowährungen

Je weiter sich Kryptowährungen ausbreiten und je gefragter der DeFi Bereich wird, desto mehr Regulierungen werden erforderlich, damit die Sicherheit der Nutzer sichergestellt werden kann. Zudem werden einige Regulierungen getroffen, die Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche erschweren sollen.

Eines dieser Gesetze, das in der Schweiz bereits in Kraft getreten ist, beinhaltet die Offenlegung der Identitäten von beiden Parteien bei der Durchführung einer Transaktion. Dieses Gesetz greift nur, wenn der Betrag die 1000 Schweizer Franken Marke übersteigt.

Bislang ist das Gesetz jedoch noch sehr schwammig formuliert, was zu einer enorm großen Grauzone führt. Die Paragraphen lassen einen Interpretationsspielraum offen. In dem Gesetz ist keine Angabe dazu gemacht worden, in welchem Zeitraum die 1000 Franken nicht überstiegen werden dürfen. Im Endeffekt war nicht klar, ob der Nutzer pro Tag oder pro Monat 1000 Franken ohne Offenlegung der Identität transferieren darf.


CoinEX
Anzeige


CoinEx
Anzeige

Verschärfung der Krypto Regulierung

Diese Ungenauigkeit soll nun eine Verschärfung der Regulierung aus der Welt schaffen. Die Schweiz agierte hierbei ohne die Unterstützung externer Berater und setzte einen Wert von 1000 Schweizer Franken fest, der nur dann in einer Krypto-Transaktion überschritten werden darf, wenn beide Parteien ihre Identität offenlegen.

Im Vergleich dazu sind andere Transaktionen in der Schweiz nicht so hart reguliert. Bei Devisengeschäften wird die Offenlegung erst ab einem Betrag von 5.000 Franken und bei Fiat-Zahlungen jeglicher Art erst bei 15.000 Franken pro Monat gesetzlich vorgeschrieben.

Auswirkung auf Bitcoin Automaten

Bitcoin Automaten sind ein beliebter Weg von Krypto Enthusiasten, anonym Kryptowährungen zu kaufen. In Deutschland sind die meisten der Automaten jedoch so programmiert, dass eine Authentifizierung vor dem Kauf notwendig ist – nicht so in der Schweiz.

Die Schweiz stellt derzeit laut coinatmradar rund 130 Bitcoin Automaten und ist somit das Land mit den sechst meisten BTC ATMs überhaupt. Dort ist jedoch nicht bei allen Automaten eine Authentifizierung des Kunden notwendig. Da die Beschränkung nicht eine einzelne Transaktion betrifft, sondern einen Zeitraum von einem Monat, stehen die Eigentümer von BTC ATMs vor dem Problem, alle Daten der Nutzer aufzeichnen zu müssen.

IOTA Update: Wie Dell und IOTA gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen

IOTA Update: Wie Dell und IOTA gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen

In den letzten zwei Wochen sind wieder einige Neuigkeiten rund um IOTA veröffentlicht worden. Auf eine „etwas andere“ Schlagzeile möchte ich im heutigen Artikel näher einsteigen und zum Abschluss einen kleinen Blick auf die aktuelle Preisentwicklung von IOTA am Markt geben

In Kürze

  • IOTA und Dell arbeiten an den Klimazielen
  • IOTA im aktuellen Preischart

Mat Yarger berichtet in einem Interview über Hintergründe und Klimaziele in der Zusammenarbeit mit Dell 

Auch wenn erste Wahlprognosen aktuell bereits Indizien für unsere Zukunft mit unseren Stimmen bei der Bundestagswahl aufzeigen, in welche Richtung es im Klimawandel gehen könnte, so arbeiten Firmen am Markt bereits an unserer Welt von morgen. Eines dieser Projekte ist die Zusammenarbeit von IOTA mit der Firma Dell, u.a. am Projekt Alvarium.

Mat Yarger (Leiter für intelligente Mobilität) bei der IOTA Foundation sprach mit Dell über die aktuelle Entwicklung. Speziell zum Thema „Vertrauenswürdigkeit von Daten“, sagte er folgendes:

Wir haben einen wichtigen Übergang untersucht, bei dem die Cloud zum Edge kommt – „the Edge“ ist das, womit wir als Benutzer interagieren, sei es mit unseren Telefonen oder den Netzwerken, mit denen sie sich verbinden. Hier ist die Datentransparenz besonders kritisch. Es gibt so viele verschiedene Punkte, die miteinander verbunden sind, sei es ein Fahrzeug, das sich mit der Telekommunikationsinfrastruktur, oder mit der Cloud verbindet.

Er sagte in einem weiteren Absatz, dass Unternehmen derzeit viel „Greenwashing“ betreiben. Das bedeutet, dass einige Firmen mit großen Reduzierungen von Emissionen werben, aber sobald man diese tatsächlich prüft und untersucht, stimmen diese Angaben nur selten mit den tatsächlichen Werten, die propagiert werden, überein.

Der letzte Absatz hat dann auch mich stark zum Nachdenken angeregt und zeigt, weshalb IOTA ein absolutes Alleinstellungsmerkmal am Markt besitzt:

Wo Daten messbar und verständlich werden, werden sie umsetzbar. Was mich bei IOTA am meisten begeistert, ist, dass die Transparenz und die Einblicke, die es ermöglicht, wirklich eine Schlüsselrichtung sind. Es gibt uns etwas Konkretes, um tatsächlich bei der Lösung dieser riesigen Probleme und der Emissionssenkung zu helfen.

IOTA beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit deutlich anderen Zielen, als wir sie von den anderen Coins kennen. In diesem kurzen Abschnitt wird deutlich, dass man neben dem Profit-Geschäft, sich auch dauerhaft mit weiteren Themen wie dem Klimaschutz auseinandersetzen muss. In diesem Beispiel wurde recht transparent der Zusammenhang zwischen Daten und Emissionen dargelegt.


CoinEX
Anzeige


CoinEx
Anzeige

Aktuelle Preisentwicklung rund um IOTA

Leider konnte das bearishe Preisziel aus unserem letzten Artikel über IOTA nicht erreicht werden. Der gesamte Kryptomarkt muss sich derzeit mit vielen negativen Schlagzeilen u.a. aus China auseinandersetzen. Vor allem deshalb befindet sich IOTA in den letzten zwei Wochen auf einem echten Wellengang.

Nach aktueller Marktkapitalisierung liegt IOTA auf Platz 47 der wertvollsten Kryptowährungen bei einem Wert von rund 1,20 USD. Die Kopplung zum Bitcoin ist aktuell noch stärker wahrzunehmen. Aktuell fehlt mir für ein nachhaltiges starkes Wachstum immer noch das Volumen, um weiter nach oben steigen zu können. Dazu sagte Dominik Schiener diese Woche jedoch auch, dass man an einer Listung von Coinbase arbeitet, was etwas Schwung in das Handelsvolumen bringen könnte.

Neue Listung bei zwei weiteren Börsen

Damit das Volumen weiter steigt, wurde IOTA bei den zwei Börsen „Coinhako“ und „Mandala“ gelistet.

Coinhako ist eine kleinere Börse aus dem Raum Singapur und Vietnam. Bei Mandala handelt es sich um eine kleinere Börse die an der Binance Cloud angehängt ist und einen eigenen Token verwaltet. Sie beschreiben sich selbst mit:

Das 2020 gegründete Mandala-Team bringt Branchenerfahrung aus den Anfängen des Kryptowährungs- und Blockchain-Raums mit, um eine erstklassige Handelsplattform bereitzustellen.

Schnelle und einfache Listungen an Börsen sollten mit IOTA 1.5 möglich werden. Das dies tatsächlich geklappt hat, zeigt dieses Beispiel. Das Volumen wird dadurch vorerst wenig beeinflusst werden ist aber wieder ein Fingerzeig in die richtige Richtung.

Alles was du zum Hype vom Solana Coin wissen musst und warum es jetzt erstmal abwärts geht!

Alles was du zum Hype vom Solana Coin wissen musst und warum es jetzt erstmal abwärts geht!

Der Solana Coin hat in den letzten Monaten einen starken Preiszuwachs erfahren dürfen. Dies bewegte die Kryptowährung bis auf Platz 6 der größten Digitalwährungen der Welt. In diesem Artikel gehen wir auf den Hype rund um SOL ein, woher die Entwicklung dahin kam und weshalb es in naher Zukunft aufgrund des Hypes alles andere als gut für den Altcoin aussieht.

In Kürze

  • Der Hype um den Solana Coin
  • Transaktionsstruktur im Vergleich zu Ethereum
  • Kurzfristige Prognose: Abwärtstrend

Der Hype um den Solana Coin

Der Solana Coin konnte in den letzten Monaten einen extremen Hype erfahren, welcher ihn laut CoinMarketCap bis auf Platz 6 beförderte. In drei Monaten konnte so eine Steigerung von mehr als 300% erzielt werden. An der Spitze des Hypes konnte sogar innerhalb von einem Monat eine Steigerung von 750% erreicht werden.

Solana Coin CoinMarketCap

Quelle: Coinmarketcap

Durch diesen überdurchschnittlichen Aufwärtstrend scheint der Solana Coin jetzt erstmal zu fallen. Diese Entwicklung ist in der Krypto-Welt immer wieder anzutreffen. Da die Märkte noch sehr klein sind, können durch große bzw. viele Investoren sehr schnell Kursveränderungen erzielt werden. Sobald der Markt in eine kurze Hype-Phase eines bestimmten Coins tritt, steigt dieser extrem an. Dabei gilt: umso stärker der Coin ansteigt, umso mehr Investoren haben die Angst etwas zu verpassen (FOMO) und kaufen blind ein. Der Kurs steigt dadurch wiederum weiter an, wodurch diese extremen Steigerungen in wenigen Wochen entstehen.

Transaktionsstruktur im Vergleich zu Ethereum

Der Hype beruhte auf der Aussage, dass der Solana Coin besser sei, als Ethereum. Die Transaktionen sind günstiger und schneller abgewickelt. Für viele – vor allem Neuinvestoren – eine klare Chance, schnell Profit zu machen. Die Realität sieht allerdings komplett anders aus. Zwar ist das Verhältnis der Schnelligkeit und der Kosten pro Transaktion bei Solana deutlich geringer, allerdings gibt es dafür technische Gründe, die in der Realität bei der Abwicklung des Volumens von Ethereum niemals erreicht werden können.

Das Problem von Ethereum ist, dass es den First-Mover-Effekt bei Smart Contracts hat und daher eine extrem hohe Nutzungsrate aufweist. Diese hohe Nutzung der Blockchain lässt die Anforderungen an die Miner steigen und führt dabei, aufgrund einer zu hohen Nachfrage der Nutzung von Ethereum, zu einem schlechten Ergebnis bei der Leistung der Blockchain-Plattform.

Dies lässt sich in der nachstehenden Grafik der Ethereum-Transaktionen klar erkennen. Seit dem Bullrun des Krypto-Marktes zum Anfang 2021, ist auch die Nutzung der Blockchain enorm gestiegen. 

Ethereum Glassnode Gebühren

Quelle: Glassnode

Dabei fällt auf, dass die durchschnittlichen Kosten einer ETH-Transaktion zeitweise bei über 1.000$ lagen. Solana ist hier deutlich günstiger unterwegs. Doch warum ist das wirklich so?


CoinEX
Anzeige


CoinEx
Anzeige

Kurzfristige Prognose vom Solana Coin: Abwärtstrend

Der große Unterschied zu Ethereum liegt an einer technischen Besonderheit. Denn die Blockzeit, also die Zeit, bis ein neuer Block gefunden und bestätigt wurde, dauert bei Ethereum 13 Sekunden. Beim Solana Coin beträgt diese nur 0,4 Sekunden. Ebenfalls ist die Menge an Transaktionen, die pro Block abgearbeitet wird, bei Solana deutlich höher. Ethereum hat hier eine Blockgröße von circa 70 Transaktionen, bei Solana sind es 20.000 Transaktionen.

Bei diesem Vergleich gewinnt ganz klar Solana. Allerdings wurde hier ein wichtiger Faktor nicht bedacht. Denn die Dauer der Blockzeit ist in einem dezentralen System in der Praxis nicht immer direkt vergleichbar. Erst bei einem Stress-Test der kleineren Blockchain mit einer überdurchschnittlichen Anzahl an Transaktionen, sowie einer stärkeren dezentralen Verteilung der Knotenpunkte, kann ein Vergleich gezogen werden.

In der Realität werden die Transaktionen bei Solana zwar schneller abgeschlossen und sind auch deutlich günstiger, allerdings ist in dem Netzwerk eine größere Zentralisierung, im Vergleich zu ETH, vorhanden. Zwar hat Ethereum auch Miner, die einen hohen Prozentsatz der Rechenleistung ausmachen, allerdings ist die gesamte Anzahl aller Ethereum Miner deutlich größer, als die vom Solana Coin. Daher ist eine größere dezentrale Struktur bei ETH vorhanden, was die negativen Auswirkungen des Hypes unterstützt. Denn eine dezentrale Struktur ist langsamer, als eine zentrale.

Sollte SOL also in Zukunft eine so stark verbreitete, dezentralere Struktur bzw. eine ähnlich dezentrale Struktur, wie ETH aufweisen, dann werden die Transaktionen ebenfalls langsamer verarbeitet. Das gleiche gilt für die Transaktionskosten. Sollten so viele Nutzer wie bei Ethereum das Netzwerk von Solana nutzen, dann steigen die Kosten auch bei SOL enorm an. Erst vor kurzem wurde von AAVE eine Software für eine dezentrale Twitter-Alternative auf der Ethereum-Blockchain gestartet, was das Netzwerk weiter belastet.

Daher ist der Hype zwar möglicherweise berechtigt, allerdings haben viele Neulinge sich in den Markt mit großen Erwartungen eingekauft. Da der Solana Coin allerdings viel zentralisierter als Ethereum ist und eine viel geringere Transaktionsanzahl aufweist, ist schneller und günstiger nicht gleich besser. In einer dezentralen Welt kommt es sehr stark auf die Eigenschaften der Struktur des Netzwerkes an und solange keine Stress-Tests mit ähnlich hohen Belastungen, wie bei ETH durchgeführt wurde, ist es unmöglich zu sagen, dass Solana besser ist als Ethereum.

Aus diesem Grund wird in Zukunft der Hype um den Coin stark abflachen. Viele Investoren haben ohne lange darüber nachzudenken gekauft und sich von den technischen Eigenschaften der Blockchain überzeugen lassen die, wie Du jetzt weißt, nicht der ausschlaggebende Punkt für eine Bewertung ist. Tatsächlich gibt es alle paar Monate Coins, die als Ethereum-Killer bezeichnet werden und dann schnell wieder fallen. Leider ist Solana aktuell diesem Hype bzw. dieser Krankheit der Krypto-Welt zum Opfer gefallen. Da der Kurs deutlich stärker als die Netzwerk-Leistung gestiegen ist, in Form von zusätzlichen Minern und damit wertschöpfendem Wachstum, wird der Preis in den nächsten Wochen vermutlich weiter fallen. 

Trotzdem ist dies keine Anlageberatung. Du solltest immer selbst entscheiden, ob das Projekt dein Geld wert ist!

Lese dazu: Eine technische Chartanalyse zu Ethereum!

Neues Cardano Wallet und dApp-Store mit Zertifizierung bekannt gegeben!

Neues Cardano Wallet und dApp-Store mit Zertifizierung bekannt gegeben!

Beim heutigen Cardano Summit 2021 wurde von Charles Hoskinson ein neues Cardano Wallet angesprochen sowie eine App-Funktion, welche schon bald auf der ADA-Blockchain verwirklicht werden könnte. Beim Treffen versammelten sich tausende Fans aus aller Welt, welche online der kostenfreien Veranstaltung beigewohnt haben.

In Kürze

  • Cardano Summit 2021
  • Hoskinson stellt neues Cardano Wallet vor
  • App-Funktion auf der ADA-Blockchain

Cardano Summit 2021

Die Cardano Summit 2021 ist eine Veranstaltung, bei der verschiedenste Entwicklungen von der Kryptowährung Cardano vorgestellt werden. Das Event dauert zwei Tage an. Der Gründer Hoskinson philosophierte dabei über die Zukunft von ADA und verglich das Unternehmen mit Apple und erklärte, dass daraus ein neuer Steve Jobs hervorgehen könnte.

Cardano Wallet Summit 2021

Dabei handelt es sich allerdings weniger um einen Vergleich von ihm selbst mit dem Apple-Gründer, sondern er erklärte, dass metaphorisch die Community gemeint ist. Dabei sieht er sich in Zukunft stärker im Hintergrund und erklärt, dass die Gemeinschaft der Cardano-Nutzer als neuer Steve Jobs in die Geschichte eingehen könnte.

Weiter erklärte Hoskinson auf der Cardano Summit 2021:

Du hast mich wieder an die Menschen glauben lassen. Du hast mich glauben lassen, dass es keine Probleme gibt, die wir nicht lösen können, und keine Berge, die wir nicht erklimmen können. Du hast uns etwas viel größeres gegeben. Du hast uns dazu gebracht, an uns selbst zu glauben.

Hoskinson stellt Cardano Wallet vor

Zudem wurde eine Cardano Wallet für das Handy bekannt gegeben. Diese light mobile Wallet soll Nutzern einen sehr einfachen Umgang mit Cardano ermöglichen. Immer öfter kommen dabei Gerüchte auf, dass durch das neue mobile Cardano Wallet die Bezahlung mit ADA in verschiedensten Krypto-freundlichen Läden möglich sei.

Neben dem Cardano Wallet wurde ebenfalls über eine strategische Partnerschaft berichtet von IOHK und Dish berichtet. Dish ist ein amerikanisches Unternehmen, welches die Infrastruktur für das Satellitenfernsehen betreibt. Daneben soll ein dezentrales Identitäts- und Loyalitätsprogramm im Gespräch sein, was die Entwicklung hin zu dezentralen Identitäten ermöglichen könnte.


CoinEX
Anzeige


CoinEx
Anzeige

App-Funktion auf der ADA-Blockchain

Neben der Cardano Wallet hat Charles Hoskinson bekannt gegeben, dass eine Art App-Store entwickelt wird. Am 12. September wurde das Alonzo-Upgrade bei ADA durchgeführt, was die Blockchain dahinter Smart-Contract fähig macht. Seither kann jeder Nutzer dezentrale Anwendungen (dApps) auf der Blockchain programmieren und den anderen zur Verfügung stellen. Daher wurden kurz danach viele Partnerschaften geschlossen.

Durch eine Zertifizierung der Drittanbieter wird die Qualität der Apps, welche für den Nutzer zur Verfügung gestellt werden, deutlich erhöht. Durch eine Art App-Store bzw. einen dApp-Store wird eine einfache Bedienung für die Nutzung der dApps ermöglicht werden.

Dabei wird eine entscheidende, dezentrale Komponente bedacht: Jeder Entwickler kann seine dApp auch ohne eine Zertifizierung in den dApp-Store stellen, allerdings gilt die Zertifizierung als zusätzliche Sicherheit der Nutzer. Damit bleibt die Entscheidungsfreiheit vollkommen bei der Community bzw. jedem einzelnen selbst. Aktuell ist nicht bekannt, wann der Store tatsächlich veröffentlicht wird.

Lese dazu: Zu einer aktuellen Cardano Chartanalyse klicke hier.