Wie Bitcoin die Probleme vom Fiat Schuldsystem durch eine Werte-Verschiebung löst

Wie Bitcoin die Probleme vom Fiat Schuldsystem durch eine Werte-Verschiebung löst

Das Fiat Schuldsystem hat durch das Erzeugen von Unmengen an gedruckten Geldern und der damit einhergehenden Verzerrung der Marktwirtschaft eine ungleiche Verteilung der Vermögen ermöglicht. In diesem Artikel erklären wir, wie Bitcoin die durch das Fiat Schuldsystem hervorgerufenen Probleme durch ein faires System wieder löst. Dabei erinnert dieser Vergleich stark an die Idee der Österreichischen Schule.

In Kürze

  • Die Probleme des Schuldsystems
  • Die Wiener Theorie
  • Wie Bitcoin das Fiat Schuldsystem verbessern könnte

Das Fiat Schuldsystem und dessen Problem

Als Fiat werden alle Währungen bezeichnet, welche an keinen intrinsischen Wert gebunden sind. Tatsächlich basiert der weltweite globale Handel überwiegend auf solch stark inflationären Fiat-Währungen. Der Dollar ist bereits seit über 100 Jahren die Reservewährung und damit globale Handelseinheit für internationale Käufe und Verkäufe. Tatsächlich war der Dollar nicht immer an einem intrinsischen Wert entkoppelt. Vor 1970 war ein Dollar stets mit Gold aufzuwiegen und direkt damit gekoppelt.

Bitcoin Weltkarte Handy Fiat Schuldsystem

Aufgrund der steigenden Globalisierung der Weltwirtschaft, hat die USA schließlich immer mehr Handel mit dem Ausland betrieben. Aus diesem Grund stieg die Anzahl der Dollars im Ausland in diesem Zeitraum enorm. Im gleichen Zug kam die Gefahr auf, dass nicht mehr alle Dollar mit Gold umgetauscht werden können. Wären diese Dollars regional im Inland eingesetzt worden, wäre es nicht zu den Problemen mit der Koppelung an Gold gekommen. Daher haben früher oder später viele Länder, allen voran Frankreich, darauf plädiert, dass eine mögliche Umwandlung von Dollar in Gold nicht möglich sei. Aus diesem Grund hat die USA den Dollar vom Gold komplett entkoppelt, wodurch mit Hilfe einer massiven Geldentwertung (drucken von Geld) der globale Handel in Zukunft noch weiter möglich blieb.

In der heutigen Zeit gibt es kaum noch Währungen, welche einen intrinsischen Wert besitzen. Der Euro zum Beispiel wurde direkt komplett unabhängig aufgebaut und ohne eine Bindung an Rohstoffe. Tatsächlich liegt die aktuelle Stabilität des Euros nur darin, möglichst viel Staatsanleihen zu kaufen und damit die Länder indirekt stark zu inflationieren – aber gleichzeitig finanziell aufrecht zu erhalten.

Das Ergebnis ist, dass bis heute selbst Deutschland über 50% aller Staatsanleihen bereits an die EZB verkauft hat. Tendenz steigend. Diese Verschiebung von Werten hin zu den Reichen 1%, welche sich an der Spitze der Pyramide befinden, hat neben der Finanzkrise 2008 auch im Schatten von Corona die höchste Armutsquote seit Gründung der EU hervorgerufen.

Die Österreichische Schule als Lösungsansatz

Die Österreichische Schule (auch Wiener Schule) kritisiert bereits seit über hundert Jahren dieses manipulative Geld-drucken, welchem die Fiat-Währungen ausgesetzt sind. Tatsächlich behauptet diese sogar, dass das manipulative Drucken von Geld für die Boom und Bust Zyklen verantworlich sind. Eine lösungsorientierte Idee kommt dabei auch auf: Durch das Stoppen des manipulativen Geld-druckens und damit ein Abkehr von der herkömmlichen Idee der Fiat-Währungen, wird zwar kurzzeitig eine geringere wirtschaftliche Leistung erlaubt, allerdings langfristig ein Abschwächen der Verzerrung der Markt-Strukturen und damit eine weniger starke Vermögensspaltung.

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Wie Bitcoin eine Lösung darstellt

Eines der größten Probleme von Fiat-Währungen ist das enorme Geld-drucken in Krisenzeiten. Tatsächlich wird unter der Behauptung zu helfen, Unsummen an Geldern gedruckt, welche dann in verschiedene Unternehmen, welche kurz vor der Pleite stehen, investiert werden. Ein Beispiel dafür ist die Lufthansa. Zwar hat die deutsche Fluggesellschaft in Zeiten der Corona-Krise einen tatsächlichen Verlust der Aufträge hinnehmen müssen, allerdings ist dies nicht in der Bilanz erkennbar. Denn durch frisch gedrucktes Geld wurde die Bilanz der Lufthansa manipulativ aufrecht gehalten.

In der Realität wurde die Anzahl der verfügbaren Flugzeuge von 800 auf 600 gekürzt. Das heißt, zwar hat der Konzern einen starken Auftragsrückgang und verkauft über 20% der Flotte, allerdings wurde durch frisch gedrucktes Geld die Bilanz in einen positiven Bereich gehoben. Durch diese Aktion wird zwar die Lufhansa auf dem Blatt kurzzeitig gestärkt, hat allerdings am Ende einen geringeren Marktanteil und einen stärkeren Einbruch in der Bilanz, wenn nicht wieder frisch gedrucktes Geld in Zukunft hereinkommen sollte.

Dies ist ein gutes Beispiel, wo Bitcoin als Lösung aufkommt. Denn Bitcoins gibt es nur 21 Millionen, welche zwar auch mit einer Inflation (alle 10 Minuten neue Bitcoins) gekennzeichnet sind, allerdings senkt sich diese Inflation alle vier Jahre um die Hälfte (Block-Halbierung nach 4 Jahren). Daher können nicht einfach Bitcoins aus dem nichts erschaffen werden.

Durch die Aktion mit der Lufthansa wird zwar der Konzern künstlich am Leben gehalten, allerdings haben andere Marktteilnehmer, welche keine Geldspritze bekommen, im Vergleich zur Aktien-Bewertung der Fluggesellschaft ein größeres Problem. Denn diese haben den durch das frisch gedruckte Geld bekommenen Wettbewerbsvorteil eben nicht. Eine unfaire Marktsituation ist durch das Fiat-Geldsystem entstanden, obwohl im liberalen Kapitalismus eigentlich allen die gleichen Rechte zustehen.

Sollte Bitcoin als Lösung integriert werden, wären die Fluggesellschaften nur bedingt von der manipulativen Geldmengenentwertung der Bundesregierung betroffen. Hier bietet Bitcoin durch seine begrenzte Anzahl die Lösung. Daher gibt es heutzutage immer mehr Firmen, die ihre Einlage in Bitcoin anlegen. Dies ist auch der von der jahrhundertalten Wiener Theorie vorgeschlagene Lösungsansatz: Aufhören mit dem Geld-drucken und Verwendung von nicht manipulierten Währungen.

Du möchtest tiefer in den Zusammenhang, zwischen unserem verzerrten Schuldsystem und Bitcoin sowie der Wiener Theorie eintauchen? Dann klicke hier und lese diesen exklusiven Fachartikel zum Thema Österreichische Schule und Bitcoin!

Bitcoin und die Österreichische Schule

Dieser Vergleich von Bitcoin und dem Fiat Schuldsystem unter Einbezug der Österreichischen Schule ist im Hintergrund des Fachartikels von Marc Fuchs entstanden. Klicke auf den Banner und komme direkt zum Beitrag, wie Bitcoin perfekt auf die Grundzüge der Wiener Theorie passt und eine Lösung für die Probleme des jetzigen Schuldsystems bietet

Microsoft nutzt die Blockchain! Digitale Identität mit Bitcoin schützen

Microsoft nutzt die Blockchain! Digitale Identität mit Bitcoin schützen

Das von Microsoft unterstützte ION-Projekt entwickelt dezentrale Identifikatoren, die auf der Bitcoin-Blockchain laufen und für alle Online-Aktivitäten von Einzelpersonen verwendet werden können.

In Kürze

  • Digitale Identität mit Blockchain schützen
  • Microsoft Projekt ermöglicht dies auf Bitcoin
  • Warum digitale Identität?

Digitale Identität mit Bitcoin schützen

Digitale Identität

MicroStrategy-CEO Michael Saylor hat einen Artikel von Microsoft gepostet, der zeigt, wie der globale IT-Gigant ein Projekt aufbaut, das durchschnittlichen Menschen hilft, ihre digitale Identität mit Bitcoin zu schützen.

Michael Saylor Microsoft

Quelle: Twitter

Microsoft beteiligt sich an dem ION-Projekt, das dezentrale Identifikatoren (DIDs) aufbauen will. Diese Identifikatoren wären Ankerpunkte für alle Aktivitäten, die eine Person im Internet durchführt.

Diese Technologie würde den Menschen das Recht geben, ihre Privatsphäre im Internet zu besitzen und sie vor staatlicher Überwachung, Sicherheitsverletzungen und Datenlecks zu schützen, indem sie Internetgiganten daran hindert, die Profile der Nutzer im Internet, ihre Anmeldedaten und persönlichen und finanziellen Daten zu kontrollieren.

Wenn es das Ziel von Bitcoin ist, die Macht von zentralisierten Institutionen über Geld zu beseitigen, versucht ION dasselbe mit Online-Identitäten zu tun.

Die Bitcoin-Blockchain wird hier verwendet, um ein hohes Maß an Dezentralisierung und Sicherheit für die Erstellung von DIDs zu erreichen.

Laut dem von Microsoft geteilten Whitepaper glaubt das Unternehmen, dass jede Person einen gesicherten Cloud-Speicherplatz nutzen sollte, um alle Elemente ihrer digitalen Identität zu speichern, anstatt ihre Daten mit zahlreichen Apps zu teilen, indem sie ihnen die Erlaubnis dazu erteilen.

All das wird auf der Bitcoin-Blockchain aufgebaut sein.

Was sind dezentrale Identifikatoren (DiDs)?

Dezentrale digitale Identität (DDID) ist nicht nur ein technologisches Schlagwort: Es verspricht eine komplette Umstrukturierung des derzeit zentralisierten physischen und digitalen Identitäts-Ökosystems in eine dezentralisierte und demokratisierte Architektur.

Dezentrale Identität ist ein Vertrauensrahmen, in dem Identifikatoren, wie z. B. Benutzernamen, durch IDs ersetzt werden können, die sich im eigenen Besitz befinden, unabhängig sind und den Datenaustausch mithilfe von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologie ermöglichen, um die Privatsphäre zu schützen und Transaktionen zu sichern.

Warum ist eine dezentrale Identität wichtig?

Da unser Leben immer stärker mit Apps, Geräten und Diensten verknüpft ist, sind wir häufig Datenverletzungen und dem Verlust der Privatsphäre ausgesetzt. Ein auf Standards basierendes dezentrales Identitätssystem kann mehr Datenschutz und Kontrolle über diese Daten bieten.

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Wie die älteste Bitcoin Website zum Opfer einer DDoS-Attacke wurde!

Wie die älteste Bitcoin Website zum Opfer einer DDoS-Attacke wurde!

Verschiedene Attacken wie Hacks oder DDoS sind in der Krypto-Ökonomie weit verbreitet. Die meisten Börsen, welche länger als 2-3 Jahre auf dem Markt bleiben, werden früher oder später von solchen Hacks heimgesucht. Nun hat es die älteste Bitcoin Website erwischt. Verwunderlich, da diese nur auf Bildung und daher nicht kommerziell ausgerichtet ist.

In Kürze

  • Bitcoin Website von DDoS betroffen
  • bitcoin.org als nicht kommerzielle Bildungswebsite
  • DDoS-Attacken zerstörerisch 

Bitcoin Website attackiert 

Die Bitcoin Website bitcoin.org wurde zum Opfer einer DDoS-Attacke. Diese basiert auf dem Prinzip der Überlastung und des damit einhergehenden Zusammenbruchs des Netzwerks.

Bitcoin Website DDoS-Attacke

Dabei steht DoS für Denial-of Service, was auf Deutsch so viel heißt, wie die Verweigerung eines Dienstes. Dabei führt der Angreifer eine enorm hohe Anzahl an Anfragen auf einmal aus, weshalb die Website dann überlastet wird und schließlich für normale Nutzer nicht mehr erreichbar ist.

Der Hack von bitcoin.org

Bei der altbekannten Bitcoin Website bitcoin.org wurde vor einigen Tagen solch eine Attacke durchgeführt. Tatsächlich ziemlich ungewöhnlich, da die Website ihr Hauptaugenmerk auf Bildung und nicht auf kommerzielle Einnahmen liegt. Als Lösegeld wurden insgesamt 0,5 BTC verlangt, was im Vergleich zu anderen Attacken zwar relativ wenig ist, allerdings für die nicht kommerzielle Bitcoin Website trotzdem einen großen Betrag darstellt.

Die Bitcoin Website bitcoin.org

Die Website bitcoin.org ist für die meisten Personen in der Krypto-Szene ein Begriff. Für Einsteiger bietet sie eine perfekte Orientierung über ausführliche Erklärungen bis hin zur Auswahl der besten Wallets. Dabei wird mithilfe von speziellen Fragen eine Liste von Wallets erzeugt, welche die gewünschten Anforderungen des Nutzers ermöglichen.

Darüber hinaus gibt es zusätzliche Portale für Privatpersonen, Unternehmen und Entwicklern. Durch die nette Benutzeroberfläche können Einsteiger sich schnell zurecht finden und ohne Werbung gezielt dem Bitcoin Netzwerk anschließen.

Der anonyme Besitzer namens Cøbra erklärte gegenüber CoinTelegraph:

Früher konnte man sich gegen die meisten DDoS-Angriffe einigermaßen wehren. Jetzt machen sie dich einfach platt, wenn sie das möchten. Es gibt daher keinen Kampf mehr, du gehst einfach unter und bleibst dort, bis sie dich wieder in Ruhe lassen.

Lese auch: Werden bald alle deutschen Wallets mit Namen verknüpft? Gesetzesentwurf liegt vor!

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Wird der XRP Kurs durch neue Ripple Sidechains im XRP-System beflügelt?

Wird der XRP Kurs durch neue Ripple Sidechains im XRP-System beflügelt?

CTO David Schwartz gab Neuigkeiten über die Entwicklung von Federated Sidechains für den XRP-Ledger bekannt. Hat das Ripple Sidechain Update das Potenzial, den Kurs zu beflügeln?

In Kürze

  • SEC Klage
  • Aussichten und Ankündigung von Ripple Sidechains
  • Update zum Kryptomarkt

Was sind Federated Sidechains? 

Ripple SidechainsDie Sidechains ermöglichen es neue Lösungen auszuprobieren, um beispielsweise Skalierungsprobleme zu lösen oder neue Funktionen in etablierte Blockchainsysteme zu integrieren.

Darüber hinaus ermöglichen Federated Sidechains Spezialisierungen, so können zum Beispiel die Entwickler die Leistungsfähigkeit von XRP auf einer Sidechain genießen, welche als eigene Blockchain fungiert.

Als Bindeglied zwischen XRP und den anderen Chains wird der Federator fungieren, welchen es noch zu entwickeln gilt. Somit können zukünftig auch Smart Contracts und DeFi-Protokolle über eine Sidechain ausgeführt werden. Die Verwendung von Sidechains kann das XRP-System effizienter machen und dessen Funktionalität erweitern. 

Ausblick von CTO David Schwartz

Durch das Verbundsystem ergibt sich ein risikoarmer Ansatz, Fähigkeiten zu skalieren und eine einfache Unterstützung für neue Blockchain Experimente zu bieten. Dadurch ergibt sich eine langfristige Sichtweise und ein kontinuierliches Feedback zur neuen Sidechain Entwicklung.

Es wird von Ripple eine Software angeboten, die auf der einen Seite mit dem XRPL-Netzwerk und auf der anderen Seite mit einer oder mehreren Sidechains verbunden ist. Jeder von ihnen fungiert als eigene Blockchain, aber sie verwenden XRP. Darüber hinaus unterstützt das Verbundsystem die Übertragung von XRP und gibt Token zwischen ihnen und dem Hauptbuch aus.

Nutzungsweise der Sidechains für Ripple 

Jede Sidechain hätte ein Trusted Konto auf dem XRP-Mainnet. Dieses Konto kann im Namen der Benutzer der Sidechain Vermögen auf der XRPL halten. Jede Sidechain kann XRP als natives Asset verwenden oder ihr eigenes neues natives Asset haben. Im ersten Fall enthält das Sidechain-Konto im Mainnet die Summe seiner treuhänderisch verwalteten XRP-Bestände für die Verwendung in der Sidechain. In letzterem kann das Hauptnetzwerk-Sidechain-Konto verwendet werden, um das neue native Asset an das XRPL-Mainnet auszugeben.

Fazit

Die vorgeschlagenen Sidechains bieten für XRP enorme Möglichkeiten ihr System zu erweitern und zu verbessern. Dementsprechend wurde der Post von CTO Schwartz von der Community sehr gut aufgenommen. Wir werden in Zukunft sehen wie die Einbindung der Sidechains genau funktionieren wird.

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Was steckt hinter Ethereum 2.0? Wir klären Dich breitflächig auf!

Was steckt hinter Ethereum 2.0? Wir klären Dich breitflächig auf!

Das Update der Ethereum-Blockchain auf Ethereum 2.0 wird von der Community heiß mitverfolgt. Doch was passiert genau? Was sind die Gründe für das Update und wie läuft es in der Praxis ab? Diese Frage stellen wir uns im aktuellen Artikel!

In Kürze

  • Warum Ethereum 2.0?
  • Kundennutzen im Vordergrund
  • Drei verschiedene Phasen

Warum Ethereum 2.0?

Ethereum ist nicht nur die zweitgrößte Kryptowährung aller Zeiten, sondern auch eine der am meisten genutzten Blockchains. Dabei wurde im ICO-Hype 2017 eine enorme Projekt-Vielfalt auf Ethereum implementiert. Dabei kam es immer wieder zu einem enormen Leistungsschwund, welcher sich im Stau von Transaktionen widerspiegelte. Als kurze Zeit nach dem ICO-Hype das Projekt CryptoKitties gelauncht wurde, konnte die Ethereum-Blockchain aufgrund der hohen zusätzlichen Belastung von normalen Endkunden wegen den zu hohen Netzwerkgebühren nicht länger genutzt werden.

Ethereum 2.0 Silber Münze Tastatur

Durch das Update zu Ethereum 2.0 sollen diese Probleme bei der Skalierung behoben werden. Neben der Skalierung, welche durch Sharding erreicht werden soll, ist ebenfalls die dezentrale Struktur im Fokus. Durch eine bereits eingeführte Implementierung von Staking, können viele verschiedene Netzwerkteilnehmer ihre Ether in einen Stake festsetzen und somit das Netzwerk absichern. Dementsprechend sind die Hauptprobleme zu viel Energie, zu wenig Speicherplatz und ein überladenes Netzwerk.

Darüber hinaus geht mit den beiden Zielen auch das der Nachhaltigkeit einher. Denn durch einen größeren Fokus auf das Staking, sind sowohl mehr Netzwerkteilnehmer in den Sicherungsprozess der Blockchain integriert, allerdings auch durch das Sharding eine viel kleinere Umwelt-Belastung vorhanden. Die Nachhaltigkeit in allen Bereichen ist dabei ebenfalls eine Schlüsselkomponente.

Probleme mit Ethereum in der Praxis

In der Praxis schlagen sich diese Faktoren direkt auf den Endnutzer aus. Viele Nutzer von Ethereum konnten im Bullrun 2021 sowie 2017 meistens kurzzeitig ihre Coins nicht verschicken und damit auch nicht verkaufen. Der Grund: Die Kosten pro Transaktion stiegen in enorme Höhen an. Sollte nun ein Kunde von Ethereum nicht viele Coins besitzen oder gar einen Bruchteil eines Coins, ist das versenden in diesem Zeitraum technisch gar nicht möglich. Denn der Betrag im Wallet ist kleiner als die Kosten für die Transaktion.

Die einzige Lösung, die Coins wegzubewegen wäre, noch mehr Coins auf die Wallet-Adresse zu senden. Dann sind genug vorhanden, um alle wegzuschicken. Dann kann der Endbenutzer die Coins allerdings gleich liegen lassen.

Lese dazu: Der Smart Contract von Ethereum 2.0 erreicht über 5 Millionen Ether!

Die drei Phasen von Ethereum 2.0

Eine Veränderung an einem dezentralen Blockchain-Projekt dauert immer etwas länger, als bei zentralen Konzernen. Denn die Veränderung muss von jedem Knotenpunkt des Netzwerks – oder von mindestens einem Großteil davon – geprüft, getestet und implementiert werden. Erst wenn genügend Knotenpunkte die neue Version implementiert haben, kann die Veränderung durchgeführt werden. Daher auch, wenn große Verbesserungen möglich sind, kann die Dauer mehrere Jahre betragen. Deshalb wurde bei den Phasen von Ethereum 2.0 auch ein längerer Zeitraum genutzt. 

Die erste Phase von Ethereum 2.0, welche bereits im November 2020 implementiert wurde, ist die Beacon Chain. Damit ist nicht nur Staking möglich, wodurch Nutzer ihre Ether in einen Pool zur Netzwerksicherheit legen können, sondern es ermöglicht ebenfalls die Implementierung von weiteren Phasen.

Als zweite Phase werden die Shard Chains implementiert. Durch Sharding wird die Netzwerkleistung von Blockchains erhöht. Daher ist es danach besser möglich, noch mehr Transaktionen zu verarbeiten. Die Shards selbst können in Zukunft noch besser optimiert, langfristig verbessert und an die Netzwerk-Dynamik angepasst werden. Dies soll noch dieses Jahr realisiert werden.

Die dritte und letzte Phase ist das sogenannte Andocken. Dort muss die Beacon und Shard Chain mit dem Hauptnetzwerk verschmelzen. Sobald dies geschehen ist, ist Staking über das gesamte Ethereum-Netzwerk möglich und nicht nur mit Ethereum selbst, wie es aktuell seit Phase 1 der Fall ist. Die dritte Phase ist für nächstes Jahr geplant.

Da sich durch das Update die Erlöse der Miner verändern, kam zum Anfang viel Kritik dazu auf. Die aktuelle Diskussion findest du hier.

Dabei gilt zu beachten, dass Ethereum und auch der Entwickler Vitalik Buterin eine der erfahrensten Entwickler unter sich vereinen. Daher sind diese Veränderungen zwar an einem langen Zeitplan geknüpft, allerdings ist dabei die Sicherheit, dass die Änderungen auch wirklich implementiert werden, sehr hoch. Sobald die nächste Phase integriert wird, halten wir dich hier bei Krypto Guru auf dem Laufenden.

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4.000 deutsche Krypto Fonds durch neues Gesetz?

4.000 deutsche Krypto Fonds durch neues Gesetz?

In Deutschland hat sich im letzten Jahr viel getan, was das Thema Kryptowährungen angeht. Dabei wurden neben einigen Regularien auch verschiedenste Erst-Fälle geschaffen. Nun könnten 4.000 institutionelle Investoren durch ein neues Gesetz zu Krypto Fonds werden.

In Kürze

  • 4.000 deutsche Krypto Fonds?
  • 20% Einlage in BTC möglich
  • Langsamer aber deutlicher Fortschritt

Bald 4.000 deutsche Krypto Fonds?

Das am heutigen 1. Juli in Kraft getretene Fondsstandortgesetz ermöglicht inländischen Spezialfonds bis zu 20% ihrer Einlagen in Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder andere anzulegen. Dies ist ein gewaltiger Schritt in Richtung Freigabe der Kryptowährungen für den gesamten Investment-Markt in Deutschland. In den letzten Monaten wurde das Gesetz durch den Bundestag gebracht und stoß anfangs auf viel Kritik.

Krypto Fonds lassen Bitcoin wachsen

Durch die neuen Regelungen könnten plötzliche sehr große Investitionen in der Krypto-Welt stattfinden. Der Chef der Hamburger Blockchain-Beratung DLC Distributed Ledger Consulting sieht ein sehr großes Potenzial für die Zukunft. Denn die 4.000 deutschen Fonds besitzen ein Vermögen von rund 1,87 Billionen Euro. Eine Invesititon von einem Fünftel würden also circa 350 Milliarden darstellen.

Marktkapitalisierung von BTC könnte explodieren

Wie bereits in den letzten Monaten könnte dieses neue Gesetz in Deutschland eine Welle der Bitcoin-Käufe auslösen. Bei der aktuellen Marktkapitalisierung von Bitcoin, welche zwischen 700 und 900 Milliarden Dollar pendelt, würde diese Investition in der Theorie einen Kursanstieg hervorrufen. Dabei könnten sich durch das Gesetz normale Fonds in Krypto Fonds umwandeln. Lese dazu eine aktuelle Bitcoin Chartanalyse.

Deutsche Krypto Fonds Einfluss auf Europa

Deutschland ist nicht nur eines der wirtschaftlich stärksten Länder in Europa, sondern auch geopolitisch sehr gut aufgestellt. Dabei wurde auch die europäische Union durch das Vorbild der deutschen Gesetze geprägt. Sollte das neue Gesetz viele Krypto Fonds in den Markt integrieren und damit einen Innovationsschub ermöglichen, könnten andere Länder in Europa das Gesetz schnell übernehmen.

Frank Schäffler (FDP) erklärte dazu:

Die Aufnahme von Krypto-Assets in Spezialfonds ist ein wichtiger Schritt für deren Akzeptanz. Hier geht das Gesetz in die richtige Richtung und wir begrüßen das ausdrücklich.

Dabei konnte die Krypto-Börse Coinbase in der letzten Woche eine Krypto-Depot-Lizenz erhalten. In einer Pressemitteilung bestätigte dies die BaFin. Denn Deutschland hatte zuvor ein Gesetz zur Verpflichtung von Krypto-Firmen verabschiedet, dass diese dazu zwingt, eine Krypto-Verwahrungslizenz bis Ende November zu beantragen. Laut der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen sind diese Anträge in einem fortgeschrittenen Stadium.

Schweden ist im Vergleich zu Deutschland bereits sehr viel weiter. Dort wurde schon vor einigen Monaten die E-Krona oder das digitale Zentralbankgeld von Schweden anhand von Tests in der Praxis ausprobiert.

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