Bitcoin-ETF, was steckt hinter dieser neue Anlagemöglichkeit?

Bitcoin-ETF, was steckt hinter dieser neue Anlagemöglichkeit?

Nach der Einführung der ersten Bitcoin-ETFs in Kanada und Brasilien, nehmen wir diese genauer unter die Lupe.

Somit kommt die USA immer weiter in Zugzwang, wann wird die Genehmigung der SEC folgen? 

 

In Kürze

  • Aufbau eines Bitcoin-ETFs
  • Vorteile eines Bitcoin-ETFs
  • Gefahren eines Bitcoin-ETFs
  • Stellungnahme SEC
  • Fazit 

Aufbau eines Bitcoin-ETFs

Bei neuen Finanzprodukten ist es sehr wichtig sich im Klaren zu sein, wie diese aufgebaut sind und welche Chancen und Risiken bestehen. Dementsprechend gehen wir kurz und knapp auf die Funktionsweise eines Bitcoin-ETFs ein.

Ein großer Unterschied zwischen einem Bitcoin-ETF und einem „normalen“ ETF besteht nicht. Eine Depotbank, im Falle eines Bitcoin ETFs beispielsweise Coinbase, kauft mit dem Geld der Anleger Bitcoin oder Bitcoin Future Kontrakte. In einem traditionellen ETF werden Basiswerte wie beispielsweise der DAX, S&P 500 oder der MSCI World abgebildet. Bei der Neuauflage wird es sich lediglich um die Anlage in  Bitcoin und Ethereum handeln. Dementsprechend fällt die Streuung sehr gering, gegenüber der Anlage in einen typischen ETF, aus.

Der neu aufgelegte Kanadische ETF legt sowohl in Bitcoin als auch Ethereum an. Nach dem Kauf der ETF Anteile können diese frei an der Börse gehandelt werden und je nach Angebot und Nachfrage schwanken.

Ein weiterer Wichtiger Punkt: Mit der Anlage in einen Bitcoin-ETF wird man nicht Eigentümer des Basiswertes. Großinvestoren müssen sich dahingehend nicht mit der Komplexität eines Bitcoin Kaufes auseinandersetzten, sondern können einfach an der Börse spekulieren. So entsteht kein Unterschied, ob sie einen DAX-ETF oder einen Bitcoin-ETF handeln. Auch allgemeine Marktteilnehmer müssen sich nicht mehr über Bitcoin und sicherheitsrelevante Themen wie Hackerangriffe, Diebstähle oder die Aufbewahrung in einem Wallet Gedanken machen. Die ETFs wären gegen diese Risiken versichert, da die Depotbanken verpflichtet werden könnten, nur transparente Datenquellen im Zusammenhang mit Bitcoin Transaktionen auszuwählen.

Vorteile eines Bitcoin ETFs

Wie zuvor bereits erwähnt, wird die Spekulation auf Bitcoin erleichtert. Die Gefahren von gehackten oder insolventen Kryptobörsen und kompromittierten Wallets fallen weg. Allgemein würde der Bitcoin weiter an Bekanntheit gewinnen, da nach der Zulassung der ersten Bitcoin-ETFs sehr wahrscheinlich weitere aufgelegt werden. Der Bitcoin-ETF könnte sich als neues Finanzprodukt sowohl bei Großbanken, Großinvestoren als auch bei Privatpersonen etablieren.

So wird der Bitcoin oder allgemein Kryptowährungen immer mehr zur Normalität und im allgemeinen Sinne von der Gesellschaft akzeptiert. So könnten die Bitcoin-ETFs oder weitreichender, die Krypto-ETFs von Hedgefonds, Banken und auch Privatanlegern genutzt werden und in Zukunft nicht nur als Zahlungsmittel sondern auch als Anlage zum Alltag gehören.

Gefahren eines Bitcoin ETFs

Es ist schwierig von einem Bitcoin-ETF zu sprechen, da die Grundidee eines solchen Indexproduktes schlicht und ergreifend nicht zutrifft. Ein ETF sollte Streuung mit sich bringen, um langfristig und zielorientiert in einen Index investieren zu können, dies ist bei einem Bitcoin-ETF nicht gegeben. Des Weiteren ist bei einem solchen Produkt hohe Vorsicht geboten, es handelt sich auch hier um eine indirekte Anlage in Bitcoin. Ein ETF macht es unerfahrenen Privatanlegern sehr leicht zu investieren, obwohl diese eventuell nicht in der Lage sind, sich ausreichend über dieses Finanzprodukt zu informieren.

Dementsprechend argumentiert die SEC mit der Absicht, Anleger vor Risiken zu schützen.

Es sollte jedem, der sich in Zukunft für ein derartiges Finanzprodukt interessiert nahegelegt werden, sich eingehend mit den Hintergründen und Funktionsweisen zu beschäftigen. Es handelt sich hier um Bitcoin, welches ein hochriskantes Investment darstellt. Da es sich bei der Anlage in einen Bitcoin-ETF um eine indirekte Anlage in BTC, über einen Drittanbieter handelt, verliert man jegliche Kontrolle über diesen.

Stellungnahme SEC

Jay Clayton, der ehemalig Vorsitzende der Securities and Exchange Commission „SEC“, lehnte seit längerer Zeit Anträge auf Bitcoin-ETFs ab. Obwohl dieser ist keinesfalls ein Verfechter von Bitcoin ETFs ist, spricht er vielmehr über einige Punkte, welche unbedingt vor der Auflegung eines Bitcoin ETFs geregelt werden müssen, um sowohl den Markt als auch Anleger zu schützen.

Werfen wir einen Blick auf die bisher genannten Gründe für die Ablehnungen:

  • fehlende Marktüberwachung

Da die meisten Kryptowährungsbörsen nicht die gleichen Überwachungstools wie Börsen verwenden, sagte Clayton, dass Investoren möglicherweise keine faire Einschätzung des Bitcoin-Preises erhalten.

  • Missbrauch und manipulative Aktivitäten

Die New York Stock Exchange und die Nasdaq verfügen über sogenannte „Überwachungssysteme“ oder Systeme, die missbräuchliche und manipulative Aktivitäten an den Börsen überwachen, verhindern und untersuchen. Diese Art von Sicherheitsvorkehrungen gibt es derzeit nicht an allen Börsenplätzen, an denen digitale Währungen gehandelt werden.

  • Sorgerecht muss “verbessert” werden

Die sichere Aufbewahrung dieser Assets ist ein großes Hindernis. Während der Preis von Bitcoin selbst sicherlich volatil ist, könnten Anleger auch einem Diebstahlrisiko des Basiswerts ausgesetzt sein. Es wichtig, dass die Vermögenswerte, die diesem ETF zugrunde liegen, gut verwahrt werden und nicht verschwinden.

Es gibt Dutzende von Lösungen zur Verwahrung von Kryptowährungen, die entweder angekündigt wurden oder bereits auf dem Markt sind. Fidelity gab im Oktober letzten Jahres bekannt, dass es ein separates Unternehmen gründet, das die Verwahrung von Kryptowährungen und die Handelsausführung für institutionelle Anleger übernimmt.

Einiger dieser Argumente gegen Bitcoin-ETFs wurden bereits beseitigt bzw. Lösungsvorschläge bereitgestellt.

Da die Zeit von Jay Clayton seit dem 14. September gezählt ist, waren viele der Überzeugung, dass es mit dem grünen Licht für den Bitcoin-ETF unter der Führung des neuen Vorsitzenden Gary Gensler nun schneller geht. Doch auch Gensler stellte schnell klar, dass er Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes hat. Er geht davon aus, dass mit diesem Finanzprodukt viele Menschen verletzt werden könnten, dementsprechend ist es von größter Bedeutung Vorschriften zum Schutz von Anlegern einzuführen.

Gary Gensler weiter:

Mein Hauptaugenmerk liegt auf einem Bitcoin ETF, der in Future-Kontrakte investiert, welcher an der Chicago Mercantile Exchange gemäß dem Investment Company Act von 1940 gehandelt werden kann. Dadurch wird erheblicher Schutz für Anleger von Investmentfonds und ETFs sichergestellt.

Fazit

Ein Bitcoin ETF wird in Zukunft ein Finanzprodukt darstellen, welches viele Portfolios bereichern wird. Es bringt die Möglichkeit leichter und schneller in Bitcoin zu investieren und von Schwankungen zu profitieren. Dennoch ist es wichtig, gewisse Grundvoraussetzungen zu beachten, da es sich ebenfalls um ein frei zugängliches Finanzprodukt handelt, welches jeder Marktteilnehmer kaufen und verkaufen kann.

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Bitcoin ist nicht aufzuhalten – BTC Hashrate auf dem Weg zu neuem Allzeithoch!

Bitcoin ist nicht aufzuhalten – BTC Hashrate auf dem Weg zu neuem Allzeithoch!

Seit Chinas großem Schlag gegen das Krypto-Mining im eigenen Land, was vorübergehend einen Abfall der Hashrate von ca. 65% mit sich brachte, sind fast alle Miner wieder online. Was das bedeutet und welche Auswirkungen das mit sich bringt erfahrt ihr in diesem Artikel.

In Kürze

  • Bitcoin unbeeindruckt – Erholung der Hashrate auf ATH-Niveau
  • Welche Folgen haben Einbrüche der BTC Hashrate für das Netzwerk?
  • „Bitcoin-Mining-Exodus“ – Zukunft dezentraler und „grüner“

Bitcoin unbeeindruckt – Erholung der BTC Hashrate auf ATH-Niveau

Am 02. Oktober betrug die Bitcoin-Hashrate laut blockchain.com 177,543 EH/s, Tendenz steigend. Somit ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann das derzeitige ATH vom 15. April (198,514 EH/s) geknackt wird. Ebenso das „Network Difficulty“, welches den Schwierigkeitsgrad sowie den Zeitaufwand für die Ermittlung des richtigen „Hash“ für den jeweiligen Block bestimmt, kennt seit dem Juli nur noch eine Richtung.

BTC Hashrate blockchain.com

Quelle: blockchain.com

Welche Folgen haben Einbrüche der BTC Hashrate für das Netzwerk?

Mit fallender BTC Hashrate fällt auch die Sicherheit des gesamten Netzwerkes, denn die Miner sichern mit ihrer geleisteten Arbeit das Netzwerk ab. Sinkt also der Anteil der am Netzwerk Beteiligten massiv, ist es für einzelne Instanzen leichter eine „51%-Attacke“ auf das Netzwerk durchzuführen.

Dies hätte zufolge, dass zum Beispiel Geld von der gleichen Person mehrmals ausgegeben werden kann oder Transaktionen rückgängig gemacht werden können. Allerdings ist das ein „Worst-Case-Szenario“, wozu die Hashrate deutlich mehr abfallen müsste als in den vergangenen Monaten.

„Bitcoin-Mining-Exodus“ – Zukunft dezentraler und „grüner“

Chinas Regulation gegen das Krypto-Mining ließ den Bitcoin jedenfalls unbeeindruckt und verbessert sogar dessen dezentrale Ader und dessen ökologischen Fingerabdruck. Nachdem Abzug der Miner aus Fernost verteilt sich die BTC Hashrate Power immer weit gestreuter auf dem Globus. Außerdem wird durch den zunehmend lauter werdenden Protest gegen „schmutziges“ Mining, verstärkt nach erneuerbaren und nachhaltigen Energiequellen für das Mining gesucht. Welche Lehre ziehen wir daraus? Der Bitcoin ist und bleibt unaufhaltsam.

Als erstes Land überhaupt wurde in El Salvador Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt. Dort wird seit einigen Tagen staatliches Bitcoin-Mining durch die Energie eines Vulkans ermöglicht. Eine revolutionäre Anwendung des Bitcoin Minings unter einem umweltfreundlichen Einfluss.

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Schweiz kündigt Krypto-Anonymität den Kampf an

Die Schweiz ist eines der Krypto-freundlichsten Länder in Europa, wenn nicht weltweit. Einige Blockchain Unternehmen haben sich im bekannten Crypto Valley niedergelassen. Aufgrund der hohen Anonymität fordern hochrangige Schweizer Politiker jetzt jedoch stärkere Regulierungen, die diese aufhebt.

In Kürze

  • Schweiz als Krypto Mekka
  • Offenlegung der Identität ab 1.000 Dollar
  • Verbot von anonymen Kryptowährungen

Schweiz als Krypto Mekka

Die Schweiz ist für Krypto-Unternehmen ein äußerst begehrter Ort. Aus diesem Grund hat sich in dem Kanton Zug eine Art Silicon Valley in klein für Krypto- und Blockchain-Unternehmen entwickelt. In diesem Crypto Valley sind derzeit knapp 1.000 Unternehmen aktiv.

Kein Wunder also, dass dieser Kanton die Vorreiterrolle im Bezug auf Krypto in der Schweiz einnimmt. In Zug ist es der Bevölkerung seit Anfang diesen Jahres ermöglicht worden, ihre Steuern in Bitcoin oder Ethereum bezahlen zu können.

Vor kurzem kündigte die Schweizer Post an, dass sie eine Krypto Stamp veröffentlichen wird. Ab dem 25. November soll diese erhältlich sein. Somit folgt die Schweiz dem Beispiel von Österreich. Deren Krypto Briefmarken erfreuten sich an einer enorm hohen Nachfrage.

Schweiz

Offenlegung der Identität ab 1.000 Dollar

Vor rund einer Woche hat die Schweiz angekündigt, dass die Identitäten von Krypto-Transaktionen offengelegt werden müssen. Dies tritt in Kraft, wenn eine Person einen Betrag von 1.000 Schweizer Franken im Monat transferiert. Bei Devisengeschäften tritt dieses Gesetz erst ab einer Marke von 5.000 Franken in Kraft.

Somit wird es erschwert, anonym Bitcoin zu kaufen. Selbst Bitcoin Automaten, von denen in der Schweiz einige ohne Authentifizierung funktionieren, müssen künftig die persönlichen Daten von Käufern und Verkäufern von Kryptowährungen aufnehmen.

Verbot von anonymen Kryptowährungen

Eine Schweizer Gemeinde wurde im Mai diesen Jahres Opfer eines Hackangriffs. Hierbei wurden laut Angaben von einer Schweizer Tageszeitung private Daten von Schulen gestohlen. Gegen ein Lösegeld sollten diese wieder aus der Hand der Hacker genommen werden. Der Forderung wurde nicht nachgekommen und deshalb wurden Schülerzeugnisse und E-Mails veröffentlicht.

Doch was hat diese Geschichte mit Kryptwährungen zu tun? Ganz einfach. Das Lösegeld wurde in Kryptowährungen gefordert. Somit kann der Hacker das Geld anonym abheben. Die Verfolgung solcher Transaktionen ist zwar an sich möglich, da die Blockchain alle Transaktionen offenlegt. Dennoch ist es schwierig, nachzuvollziehen, welche Person sich hinter einer Wallet verbirgt.

Im letzten Jahr ist die Zahl solcher Hackangriffe laut Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cyberkriminalität, um rund 30% gestiegen. Aus diesem Grund fordern einige hochrangige Politiker der Schweiz ein Verbot von Kryptowährungen, bei denen die Identität hinter einer Wallet nicht eindeutig zuweisbar ist.

Der Nationalrat und Fraktionschef der SP, Roger Nordmann, erklärt:

Die Verwendung von Kryptowährungen, bei welchen die Identifizierung des Besitzers nicht gewährleistet ist, muss verboten werden.

Der SVP-Nationalrat und IT-Unternehmer Franz Grüter schließt sich dieser Meinung an. Er erkennt Kryptowährungen und die dazugehörige Blockchain Technologie zwar also sinnvolle Innovation an, erkennt jedoch auch die Probleme des Systems, die von kriminellen ausgenutzt werden

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IWF fordert stärkere Regulierung für Krypto Assets

Kryptowährungen werden in immer mehr Ländern akzeptiert und die Bevölkerung nimmt Anteil an den Vorteilen der digitalen Währungen. Neuerungen bergen daneben jedoch auch immer unregulierte Märkte. Aus diesem Grund fordert der IWF eine stärkere Regulierung für Krypto Assets.

In Kürze

  • Nachfrage nach Krypto Assets steigt
  • IWF fordert stärkere Krypto Regulierung
  • Entwicklung der Stablecoins

Nachfrage nach Krypto Assets steigt

Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die klassischen Fiat-Währungen. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern hat die Bevölkerung keine guten Erfahrungen mit Fiat gemacht. Einige dieser Länder sind häufig von starken Inflationen bis hin zu Hyperinflationen betroffen.

Diese enormen Inflationsraten, die die 1.000% Marke weit überschreiten, führen zu einer Verarmung der Bevölkerung. Venezuela hatte beispielsweise im Jahr 2018 eine Inflation von über 65.000 Prozent und im Jahr darauf noch immer fast 20.000 Prozent.

Das Vermögen der Bevölkerung war schlagartig nur noch einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes wert. Aus diesem Grund wurde vor einigen Tagen sechs Nullen auf den Geldscheinen der Venezolaner gestrichen. Nun sind dort wieder Scheine mit der Beschriftung 5, 10, 20 und 50 Bolivar Normalzustand.

Ein Start Up entwickelte jedoch eine nützliche Möglichkeit, die Bevölkerung vor der vollständigen Verarmung zu schützen. Im April letzten Jahres kündigte das Start Up an, eine App zu entwickeln, die Transaktionen mittels Bitcoin und weiteren Krypto Assets und Währungen abschließt. Somit kann die landeseigene Währung, der Bolivar, und die dazugehörige Hyperinflation, umgangen werden.

Andere Länder setzen hierbei nicht auf Unternehmen. Als gutes Beispiel ist hier El Salvador zu nennen. Der Präsident Bukele hat ein Gesetz verfasst, das seit nun einem Monat in Kraft getreten ist, das besagt, dass Bitcoin ein gesetzliches Zahlungsmittel in dem Land ist.

Er selbst ist begeistert von der Einführung dieses Gesetzes. Trotz der Proteste, die vor dem Inkrafttreten gestartet wurden, nimmt die Bevölkerung das Angebot auch an. Die Anzahl der Bitcoin-Wallet-Inhaber übersteigt mit über 2,1 Mio. die Anzahl der Bankkonten in dem Land.

IWF fordert stärkere Krypto Regulierung

Die steigende Nachfrage nach Bitcoin und den anderen dezentralen digitalen Währungen lässt den IWF (Internationalen Währungs Fonds) Untersuchungen an diesen vornehmen. Hierbei steht die Sicherung der globalen Finanzstabilität im Vordergrund.

Der IWF schätzt Krypto Assets, ohne hierbei eine konkrete zu nennen, als nützliches Instrument ein, das schnellere und kostengünstigere internationale Transaktionen als handelsübliche Banktransaktionen durchzuführen. Dies sei auf internationaler Ebene nur dann möglich, wenn ausreichende Regulierungen auf Kryptowährungen angewendet werden.

Hierbei geht der IWF auf das häufig diskutierte Problem der Nutzung von Kryptowährungen für kriminelle Machenschaften ein. Konkret wird hier von Terrorismusfinanzierung und Betrug geredet.

Derzeit sind laut coinmarketcap rund 12.200 verschiedene Kryptowährungen auf dem Markt. Tatsächlich gab es jedoch einmal viel mehr davon – rund 16.000 verschiedene Token. Leider gibt es im Kryptobereich aufgrund der (Pseudo-)Anonymität viele Betrüger, die den Nutzern lediglich das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Aus diesem Grund sind einige der Projekte jetzt nicht mehr auf dem Markt.

Krypto Asset

Entwicklung der Stablecoins

Vor allem geht der Bericht des IWF auf die Entwicklung der Stablecoins ein. In diesem Jahr hat sich die Marktkapitalisierung aller Stablecoins auf 120 Milliarden Dollar vervierfacht. Somit machen Stablecoins rund 6% der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen aus, die bei rund 2,1 Billionen Dollar liegt.

Die meisten dieser Stablecoins sind an den US-Dollar gebunden. Das bedeutet, dass der Wert eines Coins exakt den Wert eines US-Dollars abbildet. Um die Finanzstabilität auch bei einer weiteren Verbreitung der Stablecoins gewährleisten zu können, empfiehlt der IWF eine Entkopplung der Coins vom US-Dollar und eine Einführung von digitalen Zentralbankenwährungen (CBDC).

Der Bericht besagt:

Politik und Regierungen müssen globale Standards für Kryptowährungen entwerfen und deren Überwachung verbessern, indem sie wichtige Datenlücken schließen. Schwellen- und Entwicklungsländer, denen besonders schnelle Krypto-Adoption bevorsteht, sollten ihre gesamtwirtschaftlichen Maßnahmen stärken und über die Einführung von Zentralbank-Digitalwährungen nachdenken.

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Wie Bitcoin eine Wettbewerbsgesellschaft in eine kooperative umwandelt!

Wie Bitcoin eine Wettbewerbsgesellschaft in eine kooperative umwandelt!

Bitcoin wird von den Befürwortern als die Bewegung zur digitalen Unabhängigkeit gesehen. In diesem Beitrag gehen wir auf die libertäre und anarchistische Sichtweise vieler bekannter Persönlichkeiten in der Szene ein und wie Bitcoin den Wandel der Wirtschaft von einer Wettbewerbsgesellschaft hin zu einer kooperativen Gesellschaft ermöglicht. Dabei fallen die Crypto Commons ins Auge, die eine Gesellschaft mit Bitcoin aufbauen möchten, welche nicht für einen selbst, sondern für das Gemeinwohl arbeitet.

In Kürze

  • Wettbewerbsgesellschaft im Wandel
  • Jack Dorsey und Michael Saylor als Bitcoin-Visionäre
  • Weniger Wettbewerbsgesellschaft durch Crypto-Commons?

Eine Wettbewerbsgesellschaft im Wandel

Bitcoin Wettbewerbsgesellschaft zu kooperative

Die heutige Wettbewerbsgesellschaft ist stark im Wandel, da ein klarer Trend in Richtung Digitalisierung aufzuweisen ist. Durch die Verzerrung des Marktes durch Fiat-Währungen sind in den letzten Jahren einige Krisen entstanden, welche viele Probleme da erschaffen haben, wo vorher keine waren. Dabei gibt es viele verschiedene Lösungsansätze für die Probleme der heutigen Zeit, wie die Österreichische Schule schon seit hunderten von Jahren beschreibt.

In El Salvador soll durch den Einsatz von Bitcoin und dessen Vorteile eine neue Wirtschaftsrechnung integriert werden. Zwar war die Skepsis zum Beginn sehr hoch, allerdings konnte bis heute fast die Hälfte der Bevölkerung und damit mehr als 2 Millionen Menschen an dem Traum von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel teilnehmen.

Dabei fällt auf, dass keine Bank in El Salvador so viele Nutzer unter sich vereinen kann. In den wenigen Wochen kam es daher durch den Bitcoin zu einem enormen Wirtschaftsaufschwung in dem armen Land. Durch die neue Wirtschaftsrechnung und spätestens beim nächsten Bullrun in einigen Jahren wird die heftigste Konjunktur-Welle El Salvador treffen, die es bisher gab.

Dabei ist neben Unabhängigkeit, vollständige Digitalisierung und einem deflationären System eine komplett neue Situation entstanden, was in einer Wettbewerbsgesellschaft eine neue Entwicklung anstoßen kann. Arme Länder können durch eine unabhängige Wirtschaftsrechnung ohne die meist manipulierende Hilfe von Erste-Welt-Ländern eine bessere Lebensqualität für die Bewohner ermöglichen.

Jack Dorsey und Michael Saylor als Bitcoin-Visionäre

Zu den zwei prominentesten Bitcoin-Befürwortern zählt Twitter-Gründer Jack Dorsey. Er erkannte das Potenzial von Bitcoin relativ früh und versucht seither sein Leben daraufhin auszurichten. Durch verschiedene Anwendungen auf Twitter kann Bitcoin in der Praxis eingesetzt werden.

Neben dem Verkauf von Tweets als NFTs sind seit einigen Tagen auch Twitter-Zahlungen in Bitcoin durch das Lightning-Netzwerk möglich. Square geht dabei noch einen Schritt weiter und entwickelt ein eigenes Bitcoin Wallet. Auf dem Bitcoin Event in Chicago erklärte er dieses Jahr, dass Bitcoin die wichtigste Aufgabe seines Lebens sei.

Michael Saylor ist derjenige, der öffentlich bekannt am meisten Bitcoin hält. Durch die Käufe seines Unternehmens MicroStrategy konnte er über 5 Milliarden Dollar bis heute sichern. Dies ist ein Gegenwert von circa 110.000 BTC. Seine offene Haltung gegenüber Bitcoin und wie Unternehmen davon profitieren können, tut er täglich über Twitter kund.

Lese dazu: Laut Michael Saylor werden bis 2026 über 1 Milliarde Menschen Bitcoin hodlen!

Weniger Wettbewerbsgesellschaft durch Crypto-Commons?

Ob Bitcoin wie in El Salvador auch langfristig einen positiven Einfluss auf die Wirtschaft haben wird, wird in der Realität erst die Zukunft zeigen. Viele prominente Teilnehmer unterstützten die größte aller Kryptowährungen sehr stark, wodurch die Akzeptanz bei den Menschen überall auf der Welt mit der Zeit steigen sollte.

Bei den Crypto-Commons handelt es sich um eine Gruppierung, welche Interessen im Zusammenhang mit der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) umfasst. Das Ziel: Anwendungen, Werkzeuge, Mechanismen und verschiedene Entwicklungen für die Blockchain-Industrie zu entwickeln. Die Gruppe besteht vollständig aus motivierten Mitgliedern, welche für eine dezentrale Ökonomie leben, wo Gemeingüter für alle da sind.

Die große Frage der Gemeinschaft ist, welche Werkzeuge wie eingesetzt werden können, damit die Gemeingüter fair verteilt werden. Um die Mitglieder untereinander besser zu vernetzen wird hierfür einmal im Jahr das Crypto-Commons-Gathering durchgeführt. Auf diesem Treffen werden theoretische, aber auch angewandte Innovationen in diesem Bereich geprüft.

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Schweizer Post veröffentlicht erste Krypto Stamp

Briefmarken waren und sind immer noch beliebte Sammlerstücke, die teilweise heiß begehrt sind. Zu den beliebtesten dieser Marken zählt die äußerst seltene Blaue Mauritius. Die weltweit erste Krypto Stamp wurde von der österreichischen Post auf der Ethereum Blockchain veröffentlicht. Nun folgt die Schweiz diesem Beispiel und bringt eine eigene Krypto Briefmarke auf den Markt.

In Kürze

  • Entstehung der Briefmarke
  • Briefmarken als Sammlerstück
  • Krypto Stamps

Entstehung der Briefmarke

In den frühen Jahren der Menschheit wurden Informationen über Sprache weitergegeben. Im Laufe der Zeit wurde die Schrift erfunden und gelehrt. Ab dieser Zeit wurde die Kommunikation über größere Abstände (anfangs nur von Gelehrten) über Briefe abgewickelt.

Während die Boten im Mittelalter noch einzeln bezahlt wurden, entwickelten sich im Laufe der Zeit Organisationen, die diese Aufgabe bewältigen. Allem voran sind hierbei die staatlichen Poststellen, welche die Bezahlung von Briefen seit 1840 mittels Briefmarken sicherstellen.

Krypto Stamp

Briefmarken als Sammlerstück

Diese Briefmarken dienen jedoch nicht nur dem ursprünglichen Zweck, Briefe zu verschicken. Die Generationen des 20. Jahrhunderts entwickelten ein Faible für das Design und die Aufmachung von Briefmarken. Somit entstanden im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr Briefmarkensammler. Ende der 90er gab es wohl mehr Haushalte, die alte Briefmarken aufbewahrten, als die das nicht taten.

Mittlerweile ist der Trend jedoch wieder abgeflacht. Dafür entwickelten Krypto Enthusiasten ein Faible für digitale Briefmarken – die sogenannten Krypto Stamps. In Österreich wurde die erste Krypto Briefmarke im Jahr 2019 veröffentlicht.


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Krypto Stamps

Die österreichischen digitalen Briefmarken sind auf der Ethereum Blockchain gespeichert. Österreich ist Vorreiter auf diesem Gebiet und hat bislang die einzige Post, die Krypto Stamps anbietet. Der Zustrom auf diese Briefmarken war enorm groß. Aus diesem Grund ist bereits die Krypto Stamp 3.0 veröffentlicht worden.

Nun folgt die Schweiz, das zu einem der Krypto-freundlichsten Ländern in Europa zählt, dem Beispiel Österreichs. Die Schweizer Post veröffentlicht Pläne für die Krypto Briefmarke, die am 25. November diesen Jahres lanciert werden soll.

Die Briefmarke ziert ein Matterhorn und ein Mond, die auf blauem Hintergrund erscheinen. Die Marke bildet einen Gegenwert von 8,90 Schweizer Franken ab und kann wie normale Briefmarken auch dafür genutzt werden, Briefe zu versenden.

Zusätzlich zu der handelsüblichen Briefmarke ist der Krypto Stamp ein QR Code beigelegt. Mittels diesem QR Code können die Eigentümer auf digitale Sujets zugreifen, die digital auf einer Blockchain gespeichert sind.

Insgesamt gibt es 13 verschiedene Motive, die ergattert werden können. Das häufigste Motiv ist hierbei 65.000 Mal erhältlich, das seltenste lediglich 50 Mal. Somit soll Sammlern ein Anreiz gegeben werden, die Stamps zu kaufen.